Star­ke Leis­tung bleibt unbelohnt

CERATONIA Vol­leys unter­lie­gen knapp in Gotha

1 Min. zu lesen
Volleys
Symbolbild, Foto: Pixabay
Trotz einer der bes­ten Sai­son­leis­tun­gen muss­ten die CERATONIA Vol­leys die Heim­rei­se aus Gotha ohne Punk­te antreten.

Auch wenn eine Nie­der­la­ge beim amtie­ren­den Meis­ter grund­sätz­lich kei­ne Schan­de ist, hin­ter­lässt der Spiel­ver­lauf bei den Unter­fran­ken einen äußerst bit­te­ren Bei­geschmack. So hat­te man In jedem Satz das Gesche­hen pha­sen­wei­se klar im Griff, schaff­te es jedoch nicht, die Leis­tung kon­se­quent über die vol­le Distanz durch­zu­zie­hen und sich dafür zu belohnen.


Gute Pha­sen, feh­len­de Konsequenz

Elt­mann prä­sen­tier­te sich mutig, spiel­stark und auf Augen­hö­he mit dem Liga­pri­mus. Den­noch reich­ten star­ke Sequen­zen nicht aus, um dem Favo­ri­ten ent­schei­dend weh zu tun. Wie schon mehr­fach in die­ser Sai­son gelang es dem Team von Trai­ner Rakic nicht, in den ent­schei­den­den Momen­ten den letz­ten Schritt zu gehen. Wie auch der Gast­ge­ber bereits sehr fair in sei­nem Nach­be­richt ein­ge­räumt hat­te, hat­te man den Aus­gang des Spiels dabei nicht immer selbst in der Hand. Den­noch muss man sich am Ende die Fra­ge stel­len, wie­so man die zahl­rei­chen Chan­cen nicht nut­zen konn­te und die Mög­lich­keit auf einen Punkt oder gar mehr ein­fach nicht nut­zen konn­te. Für zusätz­li­che Pro­ble­me sorg­ten per­so­nel­le und tak­ti­sche Vari­an­ten auf Sei­ten der Gast­ge­ber. Vor allem Zuspie­ler Kroch­mann und Mit­tel­blo­cker Jas­trow hat­te man in die­ser Form nicht auf dem Zet­tel, was den Elt­man­nern immer wie­der Anpas­sun­gen abver­lang­te und den eige­nen Match­plan die­ses Mal nicht voll­stän­dig auf­ge­hen ließ. Den­noch zeig­te die Leis­tung ein­drucks­voll, dass die CERATONIA Vol­leys dem Meis­ter des ver­gan­ge­nen Jah­res abso­lut eben­bür­tig sind.

Trai­ner Rakic zeig­te sich nach der Par­tie ent­täuscht, aber auch über­zeugt vom Poten­zi­al sei­nes Teams „Mit mehr Selbst­ver­trau­en und einem ande­ren Sai­son­ver­lauf gewin­nen wir die­ses Spiel. So geht es am Ende eben an Gotha. Die­ses Mus­ter zieht sich seit dem zwei­ten Spiel gegen Gra­fing durch – irgend­wie scheint sich im Kopf fest­ge­setzt zu haben, dass wir in den ent­schei­den­den Pha­sen nicht genug an uns glau­ben. Dar­an müs­sen und wer­den wir arbeiten.“


Blick nach vor­ne: Nächs­ter Kra­cher wartet

Trotz der Ent­täu­schung über­wie­gen die posi­ti­ven Erkennt­nis­se. Wäre die­se Leis­tung über die gesam­te Sai­son abruf­bar gewe­sen, wür­de man im Tabel­len­bild deut­lich wei­ter oben ste­hen. Schon am kom­men­den Wochen­en­de war­tet mit Rot­ten­burg das nächs­te Top­team der Liga. Jeder Punkt zählt im Kampf um die Play­off-Plät­ze – umso wich­ti­ger wird es sein, das Gesche­he­ne schnell abzu­schüt­teln und die vie­len guten Aspek­te aus Gotha mit in die nächs­te Auf­ga­be zu nehmen.

Weiterer Artikel

vbw zum EU-Indien-Freihandelsabkommens

Abkom­men bie­tet gro­ße Chan­cen zur Markterschließung

Nächster Artikel

Heim­sieg gegen Vechta

BMA365 Bam­berg Bas­kets beschlie­ßen Hin­run­de mit posi­ti­ver Bilanz