Eltmann sichert sich drei wichtige Punkte im Frankenderby
CERATONIA Volleys bestehen Charaktertest mit Bravour
Nach der ernüchternden Niederlage in Kriftel haben die CERATONIA Volleys am Sonntag im Frankenderby gegen den SV Schwaig die richtige Antwort gegeben und gewonnen.
Vor toller Kulisse in der Georg-Schäfer-Halle setzte sich Eltmann in einem wie gewohnt hart umkämpften Derby schlussendlich verdient durch und bewies dabei Charakter.
Die deutliche Pleite vom vergangenen Wochenende war nicht folgenlos geblieben. So suchten die Spieler unter der Woche das offene Gespräch, legten die Karten auf den Tisch und nahmen sich gegenseitig in die Pflicht. Ohne Beschönigungen, aber dennoch respektvoll wurde über Einstellung, Körpersprache und den Umgang mit Drucksituationen gesprochen. Das Ergebnis dieser intensiven Aussprache zeigte sich bereits am Sonntag auf dem Feld und auch wenn spielerisch noch nicht alles perfekt war, präsentierte sich Eltmann deutlich gefestigter als zuletzt und präsentierte sich als Einheit, was auch den Zuschauern und Verantwortlichen nicht verborgen blieb: „Ich weiß nicht, was die Jungs besprochen haben und ich werde es wahrscheinlich auch nie erfahren. Wenn sie auch in den nächsten Spielen so auftreten, ist mir das aber auch ziemlich egal und ich bin einfach nur stolz, wie sich das Team heute präsentiert hat“, so Vorstand Rolf Werner nach der Partie.
Derby-Atmosphäre beflügelt Eltmanns Volleyballer
Vor beeindruckender Kulisse, darunter viele mitgereiste Fans aus Schwaig, entwickelte sich das Derby wie gewohnt zu einem engen Schlagabtausch. Doch anders als in den vergangenen Wochen ließ sich Eltmann in den kritischen Phasen nicht aus der Ruhe bringen. Körpersprache, Energie und gegenseitige Unterstützung stimmten von Anfang an. Der Funke sprang schnell auf die Tribüne über, die Zuschauer peitschten das Team durch jede Phase des Spiels und sorgten für eine der emotionalsten Heimspielatmosphären der bisherigen Saison. Obwohl die Mannschaft von Trainer Rakic in den letzten Begegnungen in der Crunchtime immer wieder ins Wanken geraten war, behielten seine Spieler dieses Mal die Nerven. In Situationen, in denen Eltmann zuletzt häufig leichte Fehler produzierte und den Gegner dadurch zurück ins Spiel brachte, präsentierte sich das Team geschlossen, suchte aktiv nach Lösungen und zeigte genau den Charakter, den sich Spieler und Trainer nach den vergangenen Wochen gegenseitig eingefordert hatten. Zwar konnte sich Schwaig im zweiten und dritten Satz immer wieder absetzen und Eltmann erheblich unter Druck setzen, doch das Team um Kapitän Engel blieb stabil, hielt dagegen und bot den Mittelfranken entschlossen die Stirn. Dank kämpferischer Mentalität und einiger taktisch kluger Anpassungen des Trainerstabs gelang es Eltmann, Rückstände wettzumachen, den Ausgleich zu erzwingen und das Derby letztlich knapp, aber verdient für sich zu entscheiden.
Ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung
Mit diesem Erfolg gehen die CERATONIA Volleys nun gestärkt in die kommenden Aufgaben. Trainer Rakic weiß jedoch, dass dieser Sieg nur dann etwas wert ist, wenn sein Team nun dran bleibt: „Das heute hat mir schon deutlich besser gefallen als die Auftritte in den vergangenen Wochen. Wir haben jetzt noch knapp zwei Wochen und wollen das Jahr positiv abschließen. Wenn wir gegen Mühldorf und Dresden noch ein paar Punkte einsammeln, können wir mit einem guten Gefühl in die Weihnachtspause gehen und dann im neuen Jahr darauf aufbauen“, zeigt sich Rakic kämpferisch.
Das könnte Sie auch interessieren...
(K)ein stiller Feiertag für die Volleyballer
CERATONIA Volleys Eltmanns empfangen den ungeschlagenen TV Rottenburg
Nach der deutlichen Niederlage gegen den amtierenden Meister aus Gotha haben die CERATONIA Volleys das spielfreie Wochenende genutzt, um sich gezielt auf das nächste Schwergewicht der 2. Volleyball-Bundesliga vorzubereiten. Am kommenden Samstag empfangen Eltmanns Volleyballer mit dem TV Rottenburg das bislang einzige noch ungeschlagene Team der Liga.
Ohne den Teufel an die Wand malen zu wollen, weiß man in Unterfranken nach dem ernüchternden Saisonstart genau, wer als klarer Favorit in dieses Duell geht. Auch wenn das Team von Trainer Rakic vor der Saison zum erweiterten Favoritenkreis gezählt wurde und viele Konkurrenten die CERATONIA Volleys auf dem Zettel gehabt haben dürften, haben die ersten sechs Spiele gezeigt, dass das neu formierte Team noch etwas Zeit benötigt, um dieser Rolle gerecht zu werden. „Wenn man auf die Neuzugänge schaut, verstehe ich die hohe Erwartungshaltung. Man darf aber auch nicht vergessen, dass es erfahrungsgemäß etwas Zeit braucht, um die taktischen Vorgaben des neuen Trainers umzusetzen und als Mannschaft zusammenzuwachsen. Ich hatte mir ebenfalls einen besseren Saisonstart erhofft, bin aber nach wie vor zuversichtlich, dass wir unseren Rhythmus noch finden werden. Das Potenzial ist auf jeden Fall vorhanden – jetzt braucht es einfach Geduld und harte Arbeit, bis auch die Ergebnisse das enorme Leistungsvermögen unseres Teams widerspiegeln“, ordnet Vorstand Rolf Werner den bisherigen Saisonverlauf ein.
TV Rottenburg bisher nicht zu bremsen
Alles andere als unzufrieden dürfte man hingegen in Rottenburg mit dem bisherigen Saisonverlauf sein. Der TVR gewann all seine bisherigen vier Spiele ohne Punktverlust und kann am Wochenende – trotz drei weniger absolvierter Partien – in der Tabelle bereits an Eltmann vorbeiziehen. Besonders der klare Auswärtssieg beim letztjährigen Vizemeister TuS Kriftel sorgte ligaweit für Aufsehen und unterstrich einmal mehr die enorme individuelle Klasse im Team von Cheftrainer Jan Scheuermann. Wie ernst das Team aus Baden-Württemberg das Duell mit den CERATONIA Volleys nimmt, lässt sich auch auf der Homepage des TVR erkennen: Dort ruft der Verein zur sogenannten „Edel-Fanfahrt“ auf, um beim Auswärtsspiel in Unterfranken nicht auf die Unterstützung der eigenen Fans verzichten zu müssen. „Das wird mal ein Allerheiligen der anderen Art. Wenn ich es richtig verstanden habe, haben wir eine Sondergenehmigung für Samstag erhalten und dürfen trotz des stillen Feiertags ordentlich Stimmung machen, die Musik aufdrehen und das Team wie gewohnt anfeuern. Wir haben jedoch gerade in den letzten Jahren schmerzhaft feststellen müssen, wie dieser Feiertag für viele Menschen aus unserer Volleyballfamilie an Bedeutung gewonnen hat. Deshalb wollen wir dem Ganzen mit dem nötigen Respekt und Anstand begegnen. Ich bin mir sicher, dass auch die Fans aus Rottenburg ein gutes Gespür für die Situation haben werden und wir gemeinsam die richtige Balance zwischen Volleyballfest und dem Gedenken an unsere Liebsten finden werden“, so Rudolf Werner.
Rakic lässt sich nicht in die Karten schauen Ein großes Fragezeichen dürfte nicht nur für den TV Rottenburg, sondern auch für die Eltmanner Spieler hinter der Aufstellung für den kommenden Samstag stehen. In den bisherigen sechs Saisonspielen würfelte der Serbe die Startaufstellung mehrmals kräftig durcheinander und gerade die Außenangreifer und Liberos sollten in den nächsten Tagen Vollgas geben, wenn sie sich für Samstag empfehlen möchten. Auch wenn sich mit Mittelblocker Melf Urban, Zuspieler Jason Lieb und Diagonalangreifer Alexander Duncan-Thibault eine gewisse Basis erkennen lässt, bleibt abzuwarten, wie Trainer Rakic die Rottenburger Volleyballer ärgern möchte. „Ich habe von Beginn an gesagt, dass jeder bereit sein muss und werde daran auch nichts ändern. Wenn wir erfolgreich sein wollen, brauchen wir nicht nur sechs oder sieben Spieler, sondern den ganzen Kader. Für mich entscheidet schlussendlich die Leistung im Training und wenn der ein oder andere Spieler meint, er hätte seinen Platz sicher, kann ich ihn davor nur warnen, wenn er am Samstag nicht auf der Bank sitzen möchte“, so Rakic auf die Frage nach der Startaufstellung für das Spitzenduell am kommenden Samstag.
Wiedersehen mit alten Bekannten
Zu einem Wiedersehen mit alten Bekannten kommt es am Wochenende gleich zweimal. Sowohl Timon Schippmann als auch Alexander Duncan-Thibault treffen auf ihren Ex-Verein. Während Schippmann in Eltmann sogar die Meisterschaft feiern konnte, blickt auch Duncan-Thibault auf eine erfolgreiche Zeit in Rottenburg zurück, möchte am kommenden Samstag aber zumindest während des Spiels auf sämtliche Sympathien verzichten. „Auch wenn Rottenburg am Samstag der klare Favorit ist, werden wir alles daran setzen, ihnen das Leben so schwer wie möglich zu machen. Wenn wir den Gegner am Wochenende ärgern wollen, müssen wir den Kampf annehmen und als Einheit auftreten. Selbst wenn wir am Ende mit leeren Händen dastehen sollten, ist das eine andere Geschichte – und wir können uns trotzdem mit erhobenem Haupt bei unseren Fans bedanken“, so der Kanadier. Etwas anders sieht die Stimmungslage bei Timon Schippmann aus: „Ich freue mich immer, nach Eltmann zu kommen. Hier hatte ich eine tolle Zeit und wurde nach dem damaligen Ausscheiden der VSG Coburg Grub aus der ersten Bundesliga herzlichst aufgenommen. Dass wir in dem Folgejahr dann auch noch die Meisterschaft gewinnen konnten, wird immer in meiner Erinnerung bleiben. Auch wenn sich die Mannschaft in Eltmann in den letzten Jahren immer wieder verändert hat, freut es mich, dass heute nach wie vor Spieler aus meiner Zeit in Eltmann Teil des Teams sind. Ich bin gespannt, wer am Wochenende, dass Duell für sich entscheiden kann und freue mich, viele bekannte Gesichter wiederzusehen“, so Schippmann. Anpfiff ist trotz des Feiertags wie gewohnt um 19:30 Uhr in der Georg-Schäfer-Halle.
Das könnte Sie auch interessieren...
Eltmann zeigt Charakter und bleibt am Bodensee ohne Satzverlust
(Fast) historisches Wochenende für die CERATONIA Volleys
Historisches Wochenende – oder doch nicht? Nachdem die CERATONIA Volleys die letzten beiden Duelle in der Zweiten Volleyball Bundesliga nicht für sich entscheiden konnten, meldete sich das Team von Trainer Rakic am vergangenen Wochenende mit zwei Siegen eindrucksvoll zurück.
Ohne Punkt- und Satzverlust besiegte man sowohl den TSV Mimmenhausen als auch die YoungStars aus Friedrichshafen und durfte sich nach einem anstrengenden Ausflug an den Bodensee über ein historisches Wochenende freuen. „Ich kann mich nicht erinnern, wann wir das letzte Mal gegen Mimmenhausen gewonnen haben und ob das überhaupt schon einmal passiert ist. Ich bin mir aber ziemlich sicher, dass wir es noch nie geschafft haben, beide Spiele mit 3:0 für uns zu entscheiden und mit der maximalen Punkteausbeute nach Eltmann zurückzukehren.“, freut sich Kapitän Engel über den Erfolg seiner Mannschaft ohne dabei zu wissen, dass diese Aussage nicht ganz richtig ist. Wie nach Recherche herausgefunden wurde, gelang den Unterfranken dieses Kunststück bereits im Oktober der Saison 2018//2019, die man am Ende übrigens als Meister abschließen konnte.
Auftakt nach Maß gegen Angstgegner Mimmenhausen
Im ersten Match des Wochenendes wartete mit dem TSV Mimmenhausen ein wahrer Angstgegner auf die CERATONIA Volleys. Während man im letzten Jahr zumindest noch einen Punkt aus Salem entführen konnte, gab es in der Saison 2023//24 überhaupt nichts zu holen und man unterlag am Ende klar mit 1:3. Am vergangenen Samstag war von Angst jedoch nichts zu spüren und das Team von Trainer Rakic wirkte von Beginn an fest entschlossen. Zudem kehrte mit Alex Duncan-Thibault der etatmäßige Diagonalangreifer ins Team zurück, sodass die Unterfranken personell wieder aus dem Vollen schöpfen konnten. Voller Selbstvertrauen starteten die Unterfranken dann auch in die Partie, sodass man sich schnell absetzen konnte, den Vorsprung Punkt für Punkt ausbauen konnte und den ersten Satz am Schluss souverän mit 25:18 für sich entscheiden konnte. Auch im zweiten Satz konnte man den Gegner durch eine starke Blockleistung, ein variables Angriffsspiel und hohen Aufschlagdruck auf Distanz halten und diesen ohne Mühe mit 25:16 für sich entscheiden. „Das war die bisher beste Saisonleistung von uns. Das war jetzt nicht sonderlich spektakulär und wir haben uns einfach auf die Basics konzentriert. Wenn jeder seine Leistung abruft und sich auf das Wesentliche konzentriert, reicht das oft schon aus, um unser Spiel auf ein anderes Level zu heben.“, so Coach Rakic nach dem Spiel. Auch wenn man im dritten Satz einen Rückstand aufholen musste und am Ende mal wieder einige Chancen ungenutzt ließ, durfte man sich nach etwas mehr als einer Stunde über den zweiten Saisonsieg der Saison freuen und sich von den mitgereisten Fans ordentlich feiern lassen.
Konzentrierte Leistung gegen talentierte YoungStars
Nach einer Nacht im Hotel und der wohl längsten Kniffelrunde der Geschichte wartete am Sonntag dann die Bundesligareserve vom VFB Friedrichshafen auf die Volleyballer aus Eltmann. Nach dem Erfolg vom Vortag gönnte Coach Rakic einigen seiner Spieler die verdiente Erholung und rotierte mächtig durch. So rückten mit Simunic, Engel, Färber und Werner gleich vier Spieler in die Startformation, wo sie von Beginn an ihr Können unter Beweis stellen durften. Taktisch perfekt eingestellt von Chefscout Thomas Wüstner wirkte es beinahe so, als könne man die Spielzüge der Häfler vorhersehen, sodass man fast immer die perfekte Antwort auf die Bemühungen der Gegner parat hatte und besonders in der Transition zu überzeugen wusste. „Thomas hat uns am Donnerstag perfekt auf den Gegner eingestellt und durch seine akribische Vorbereitung dafür gesorgt, dass wir perfekt vorbereitet waren. Auch wenn am Anfang noch einige Leute über unseren neuen TV gelacht haben, sieht man in solchen Spielen einfach, dass sich ein professionelles Scouting gerade an einem so anstrengenden Doppelspieltag durchaus lohnt und zum Erfolg der Mannschaft beiträgt.“, findet Jason Lieb lobende Worte für Scout Wüstner. Ebenso hervorzuheben ist laut Trainer Rakic zudem die Leistung von Jannik Färber, der gegen Friedrichshafen das erste Mal von Beginn an auf dem Feld stand und mit einer sehr guten Leistung überzeugte. Neben druckvollen Aufschlägen sorgte der sympathische Wiesbadener auch im Block und Angriff immer wieder für Entlastung und hatte somit enormen Anteil am Erfolg seines Teams. Die YoungStars aus Friedrichshafen konnten zwar in allen drei Sätzen über weite Strecken mit den CERATONIA Volleys mithalten, verloren in den entscheidenden Situationen aber ein ums andere Mal die Nerven, trafen die falschen Entscheidungen und mussten am Ende wohl auch ihrer Unerfahrenheit Tribut zollen. „Das ist unglaublich, wie gut die Jungs schon sind. Die haben teilweise einfach über meinen Block geschlagen, sind taktisch und technisch perfekt ausgebildet und haben sichtlich Spaß am Volleyball. Ich bin gespannt, wo die Reise hier noch hingeht und bin mir sicher, dass wir den ein oder anderen Spieler in ein paar Jahren auch in der Nationalmannschaft sehen werden.“, so Kapitän Engel, der im Block zwar das ein oder andere Mal das Nachsehen hatte, sich am Ende aber dennoch über drei Punkte freuen durfte.
Vorbereitungen auf Leipzig laufen bereits auf Hochtouren
Viel Zeit, um sich über die sechs Punkte vom Wochenende zu freuen, dürfte man in Eltmann jedoch nicht haben. Am kommenden Samstag wartet in der heimischen Georg-Schäfer-Halle dann nämlich schon das nächste Schwergewicht der Zweiten Volleyball Bundesliga und die CERATONIA Volleys empfangen die Sachsen aus Leipzig. Das Team, das sich nach der vergangenen Saison eigentlich im Umbruch befindet, konnte am Sonntag ebenfalls ein sportliches Ausrufezeichen setzen und besiegte den Vizemeister aus Kriftel mit 3:2 im Tie-Break. In Eltmann sollte man somit gewarnt sein und nichts dem Zufall überlassen, wenn man an den Erfolgen vom Wochenende anknüpfen und die nächsten Punkte einsammeln möchte.
Das könnte Sie auch interessieren...
Deutliches 0:3 gegen den Vizemeister
Eltmanns Volleyballer unterliegen dem Tus Kriftel
Auch im letzten Heimspiel der Saison gab es für Eltmanns Volleyballer nichts zu holen. In einem über weite Strecken eindeutigen Match verliert das Team aus Unterfranken am Ende deutlich und auch in der Höhe verdient mit 0:3 gegen den TuS Kriftel.
„Wir hatten gehofft, dass wir uns mit einem Sieg von unseren Zuschauern verabschieden können; müssen aber offen und ehrlich anerkennen, dass Kriftel nicht nur heute, sondern über die gesamte Saison einfach eine Nummer zu groß für uns war“, würdigt Kapitän Johannes Engeln die starke Leistung der Hessen.
Nach der klaren Niederlage gegen Grafing hatte Eltmann auch in der Partie gegen Kriftel so seine Schwierigkeiten ins Spiel zu finden. Auch wenn Trainer Matthias Hau, der den aus persönlichen Gründen verhinderten Coach Karlovic ersetzte, seine Mannschaft gut auf den kommenden Gegner eingestellt hatte, merkte man seinen Spielern die Verunsicherung der letzten Wochen an. Nach elf gespielten Punkten zog Hau dann beim Stand von 3:8 seine erste Auszeit und versuchte, etwas Ruhe ins Spiel der Eltmanner zu bringen. Wenig später brachte er dann Joshua Krzikalla für Johannes Engel und Sebastian Richter für Ben Bierwisch in die Partie, wusste aber bereits spätestens nach der zweiten Auszeit und einem Spielstand von 13:23, dass im ersten Abschnitt nichts mehr zu holen sein sollte. Nachdem dieser nur wenig später mit 25:14 an die Gäste aus Kriftel ging, schöpfte man im zweiten Satz zunächst etwas Hoffnung und Eltmann konnte bis zum 8:10 sehr gut mithalten, zeigte eine konzentriertere Leistung und konnte sogar die ein oder andere umkämpfte Rally für sich entscheiden. Wie so oft in den letzten Monaten konnte man dieses Niveau aber auch in diesem Satz nicht lang genug aufrecht halten, sodass sich der Tabellenzweite Punkt für Punkt absetzen und sich einen deutlichen Vorsprung herausspielen konnte, welchen sie auch bis zum Schluss nicht mehr verschenken sollten. Mit 25:17 ging somit auch der zweite Abschnitt an das Team um Trainer Tim Schön, der mit der Leistung seiner Mannschaft bis dato mehr als zufrieden sein konnte. „Im zweiten Satz hat man mal wieder den Unterschied gesehen. Wir haben am Anfang echt gut mitgehalten und haben uns das Leben dann wieder selbst unnötig schwer gemacht. Kriftel hat es uns natürlich sehr schwer gemacht, wenn wir in den entscheidenden Phasen dann aber noch unnötige und leichtsinnige Fehler machen, anstatt den Ball einfach mal ins Feld zu spielen, hast du an so einem Tag einfach keine Chance. Es ist echt schade, dass wir Mattis heute nicht besser unterstützen konnten und er in seinem ersten Spiel von Beginn an direkt so viel Verantwortung übernehmen musste. Er hat das dafür heute echt super gemacht und ich hätte mir von den erfahrenen Spielern ein wenig mehr Einsatz und Unterstützung gewünscht“, findet Manager Reschke lobende Worte für die Eltmanner Nachwuchshoffnung. Nachdem Trainer Hau seinem Unmut in der zehnminütigen Satzpause Luft gemacht hatte und eine entsprechende Leistungssteigerung einforderte, dauerte es zwar ein paar Minuten, dann aber schienen die emotionalen Worte zu fruchten. Im ausgeglichensten Satz des Abends kämpfte sich der Gastgeber nach einem 5:9 Rückstand immer wieder heran und glich in der Schlussphase sogar zum 19:19 aus. Hätte man sich in diesem Abschnitt noch etwas cleverer präsentiert und die sich bietenden Chance etwas konsequenter genutzt, wäre in diesem Moment sogar ein Satzgewinn nicht ganz unwahrscheinlich und unverdient gewesen. Im Stile einer Spitzenmannschaft hingegen präsentierte die Mannschaft aus Kriftel, die sich nach einer Auszeit nochmal kurz schüttelten, einen Ball nach dem anderen entschärften, im Einerblock zugriffen und im Zweifel mit einem hohen Ball auf Diagonalspieler Bürchi immer die richtige Lösung parat hatten. Trotz einer engagierten Leistung hatte man somit auch im letzten Satz des Abends das Nachsehen und musste wenig später dabei zu sehen, wie sich der Gegner und dessen mitgereisten Fans über den verdienten Auswärtssieg und die gewonnene Vizemeisterschaft freuen durften.
Nach einem spielfreien Wochenende geht es für den Vorjahresmeister noch einmal nach Gotha, wo man am 26. April zum Saisonabschluss auf den neuen Meister trifft.
Das könnte Sie auch interessieren...
Ceratonia Volleys kommen nicht über einen Satzgewinn hinaus
Eltmann schnuppert in Rottenburg am Punktgewinn
Es scheint, als könnten die Ceratonia Volleys in der Zweiten Volleyball Bundesliga einfach nicht mehr gewinnen. Gegen den ehemaligen Bundesligisten TV Rottenburg kam der Vorjahresmeister nicht über einen Satzgewinn hinaus und stand am Ende des Tages mal wieder mit leeren Händen da.
Auch wenn es viele Lichtblicke gab, hinterlässt vor allem die Leistung im zweiten Satz große Fragezeichen. „Wir haben am Samstag mal wieder gesehen, dass wir auch in der aktuellen Konstellation gegen jedes Team der Liga mithalten können. Leider fehlt uns nach wie vor die Konstanz und wir schaffen es einfach nicht, uns für die engagierte Leistung im Training zu belohnen. Für den zweiten Satz können wir uns bei den Fans lediglich entschuldigen und geloben Besserung. So etwas darf uns einfach nicht passieren und ich verstehe jeden, der nach diesem Satz den Stream beendet hat“, sieht Kapitän Johannes Engel viel Licht und Schatten im Spiel seiner Mannschaft.
Ohne die verletzten Stammkräfte Melf Urban und Gavra Meduric reiste der VC Eltmann am Samstagnachmittag nach Rottenburg. Nachdem in den letzten Spielen eine positive Entwicklung im Spiel der Unterfranken zu erkennen war, hoffte nicht nur Manager Felix Reschke sehnsüchtig auf die ersten Punkte seit dem Heimsieg gegen das Tabellenschlusslicht aus Langen. „Auch wenn wir auf Melf und Gavra verzichten mussten, habe ich insgeheim ein gutes Gefühl gehabt und dachte, dass wir uns endlich mit einem Punktgewinn für die gute Leistung unter der Woche belohnen können. Natürlich müssen wir den zweiten Satz dabei komplett ausklammern, auf den ich hier auch gar nicht weiter eingehen möchte. Am Schluss ist es dann eben auch das fehlende Selbstvertrauen und ein bisschen fehlendes Spielglück in der ein oder anderen Situation, die dann darüber entscheiden, ob wir zumindest mal wieder einen Punkt mit nach Hause nehmen können“, so der sichtlich enttäuschte Reschke nach Spielende. In der gut besuchten Volksbank-Arena startete Trainer Karlovic mit Lieb, Bierwisch, Urban, Nowak, Richter, Engel und Werner in die Partie. Nach einem soliden Start und einigen sehenswerten Ballwechseln, musste man zur Satzmitte leider zusehen, wie sich der Gastgeber Punkt für Punkt absetzen konnte. Auch wenn man kurz vor Schluss nochmal am Ausgleich schnupperte, ließ sich Rottenburg die Butter nicht mehr vom Brot nehmen und entschied den ersten Satz schlussendlich ungefährdet für sich. Wie bereits von Engel und Reschke angesprochen, folgte dann ein Satz zum Vergessen, in dem wirklich gar nichts funktionierte und der Gegner zudem zu absoluter Höchstform auflief. Nach gerade einmal zwanzig Minuten staunten Spieler und Trainer nicht schlecht und auch die Fans vor den TV-Geräten konnten beim Blick auf die Anzeigetafel ihren Augen kaum trauen, als diese auf 259 umsprang. „Das macht ja keiner mit Absicht und ich will hier auch niemanden persönlich in die Kritik nehmen oder öffentlich mangelnde Motivation vorwerfen. Wenn man die Spieler, die aktuelle Situation und die gesamten Umstände nicht kennt, kann ich den ein oder anderen Zuschauer verstehen, der dem Team hier Arbeitsverweigerung vorwerfen möchte“, so Maximilian Kolbe, der kurzzeitig nicht schlecht staunte, als er auf seinem Handy eine ungläubige Nachricht seiner Mutter vorfand. „Sie war schon ziemlich überrascht und hatte gefragt, ob der Spielstand denn stimmen würde und was da los sei. Ich habe sie dann aber in der zehnminütigen Pause beruhigen können und darum gebeten, doch etwas nachsichtig zu sein und habe ihr versprochen, dass wir uns nach der Pause nochmal richtig anstrengen werden“, so Kolbe weiter. Mit diesem Versprechen sollte sich Kolbe nicht zu weit aus dem Fenster gelehnt haben. Nach einer motivierenden Ansprache von Trainer Karlovic präsentierte sich sein Team wie ausgewechselt, kämpfte sich nochmal zurück ins Match und konnte sich wenig später sogar über den Satzgewinn freuen. Dank dem nötigen Selbstvertrauen und einer konzentrierten Leistung, sah es auch im vierten Satz lange so aus, als könne man sich für die kämpferische Leistung belohnen. Einige leichtsinnige Fehler und eine starke Aufschlagserie der Rottenburger machten den Unterfranken dann allerdings doch noch einen Strich durch die Rechnung und am Ende war es mal wieder der starke Rottenburger Block, der das Spiel entschied und für lange Gesichter auf den Seiten der Eltmanner Volleyballer sorgte. „Wir waren wirklich so knapp davor, endlich mal wieder einen Punkt zu holen. Ich bin stolz darauf, wie wir nach der Pause zurückgekommen sind. Das zeugt von Charakter und auch wenn es am Ende nicht für den Punktgewinn oder einen Sieg gereicht hat, kann ich so wenigstens mit ruhigen Gewissen einschlafen. Wir hoffen, dass Melf und Gavra jetzt wieder so schnell wie möglich zurückkommen und wie gegen Grafing wieder in Bestbesetzung antreten können. Wir haben jetzt noch drei Spiele und werden alles daransetzen, die Saison mit einem positiven Gefühl zu beenden“, so MVP Jason Lieb.
Die nächste Möglichkeit, sich mit einem Sieg für die Mühen zu belohnen, gibt es bereits am kommenden Samstag, wo man im Nachholspiel auf den bayerischen Konkurrenten aus Grafing trifft. Nach einer knappen 32-Niederlage im Hinspiel will man sich in Eltmann für die bittere Pleite revanchieren und zumindest vorübergehend in der Tabelle an den Grafinger vorbeiziehen. „Ich verspreche, dass ich mich dieses Mal besser im Griff haben werde und keinen Ball durch die Gegend fausten werde. Wenn ich als Vorbild vorangehe bin ich mir sicher, dass wir am Wochenende endlich mal wieder einen Grund zum Feiern haben werden“, so der selbstkritische Kapitän Johannes Engel, der im Hinspiel noch die rote Karte gesehen hatte.
Das könnte Sie auch interessieren...
Ceratonia Volleys verlieren nach 2:0‑Führung in Kriftel
Eltmann verschenkt Sieg im letzten Spiel des Jahres
Nichts zu feiern gab es für die Volleyballer aus Eltmann am vergangenen Wochenende in Kriftel. Trotz einer klaren 2:0 Satzführung und einigen Matchbällen im Tie-Break gelang es dem Team um Trainer Marco Donat nicht, das Spiel für sich zu entscheiden, sodass das Jahr 2024 mit einer ärgerlichen und unnötigen Niederlage endet.
Kriftel zieht zudem in der Tabelle an Eltmann vorbei und sichert sich somit nicht unverdient den zweiten Platz direkt hinter Spitzenreiter Gotha. „Ich möchte heute gar nicht über das Spiel reden. Jeder ist enttäuscht und wir hätten uns den Jahresabschluss natürlich auch anders vorgestellt. Jetzt ist es so und wir müssen uns an die eigene Nase fassen. Wenn man den Gegner selbst stark macht und dann am Ende einfach nicht die nötige Konsequenz an den Tag legt, braucht man sich auch nicht wundern, wenn man am Schluss mit leeren Händen dasteht“, findet Kapitän Engel sehr selbstkritische Worte, will dabei aber die Leistung des Gegners keineswegs schmälern.
Auch wenn die Eltmanner Volleyballer am Samstagabend in Hessen nicht den besten Start erwischten, kämpfte sich das Team von Trainer Donat nach und nach zurück in die Partie. Spätestens nach der zweiten Auszeit beim Stande von 11:16 war den Gästen der gewohnte Siegeswillen anzumerken und angefeuert von den zahlreich mitgereisten Fans, erkämpfte man sich kurz vor Satzende die erste Führung, ehe man sich kurz darauf über den Gewinn des ersten Abschnitts freuen durfte. Dieser Satzgewinn schien den CERATONIA Volleys gut zu tun, sodass man die positive Energie mit in den zweiten Satz transportieren konnte und genau dort weiter machte, wo man nur kurz zuvor aufgehört hatte. Eine sehr stabile und konsequente Leistung, viel Druck im Aufschlag und wenige Eigenfehler sorgten dafür, dass Kriftel nicht so richtig ins Spiel fand und über die gesamte Satzdauer einem Rückstand hinterherlaufen musste. Trotz zweier Auszeiten und mehrerer Spielerwechsel hatte die Heimmannschaft am Ende nichts mehr genug entgegenzusetzen, sodass auch der zweite Satz mit 25:20 an die Unterfranken ging. Im dritten Satz reagierte Kriftels Trainer und entschied sich dazu, den späteren MVP Büchi auf der Diagonalposition starten zu lassen. Dieser Wechsel sollte sich nur wenig später auszahlen und es war schnell zu erkennen, dass Eltmann weder im Block noch in der Abwehr die passende Antwort auf diese taktische Umstellung parat haben sollte. Zudem stellte Eltmann ab Mitte des dritten Satzes den Spielbetrieb unverständlicherweise quasi komplett ein und überließ den Hausherren ab diesem Zeitpunkt das Kommando. „Ich kann nicht verstehen, wieso wir nach dem zweiten Satz aufgehört haben, Volleyball zu spielen. Wir hatten das Momentum auf unserer Seite und hätten die Möglichkeit gehabt, hier drei Punkte mit nach Eltmann zu nehmen. Dass wir uns dann so hängen lassen und eine wirklich unakzeptable Leistung zeigen, kann ich so nicht nachvollziehen. Darüber werden wir uns nach Weihnachten unterhalten, aber es ist klar, dass das Konsequenzen haben wird und wir uns einen solchen Ausfall nicht nochmal erlauben dürfen“, so Trainer Marco Donat kurz nach Ende des Spiels.
„Sowas Unnötiges und Sinnloses habe ich selten erlebt“
Der beschriebene Leistungsabfall setzte sich auch im vierten Satz fort. Viele Fehler, Abstimmungsschwierigkeiten, zu wenig Zug im eigenen Spiel und eine desaströse Körpersprache machten es der TuS Kriftel nun leicht, sich abzusetzen und das Spiel an sich zu reißen. Der überragende Büchi punktete nun zudem nach Belieben, war von Eltmann einfach nicht in den Griff zu bekommen und sorgte nur wenig später dafür, dass Kriftel den vierten Satz mit 25:21 gewinnen konnte und die Entscheidung somit im Tie-Break fallen sollte. Den Start des Tie-Breaks verschlief Eltmann dann mal so richtig und nach einer roten Karte gegen Melf Urban reagierte Trainer Donat nach nur wenigen Minuten mit seiner ersten Auszeit beim Stande von 0:4. Diese kurze Unterbrechung schien dann Wirkung zu zeigen und sein Team kämpfte sich Punkt für Punkt zurück ins Match. Noch vor dem Seitenwechsel konnte man ausgleichen und nur wenig später stand es zur Überraschung aller dann tatsächlich 14:11 für die Gäste aus Eltmann. „Alles nochmal gut gegangen“, dürften sich die meisten Fans der CERATONIA Volleys zu diesem Zeitpunkt wohl schon gedacht haben, wurden aber nur wenig später eines Besseren belehrt und auf den knallharten Boden der Tatsachen zurückgeholt. Nur ein paar Minuten später blickten nicht nur Spieler, sondern auch Trainer und Fans verdutzt auf die Anzeigetafel, wo der Endstand von 17:15 für die TuS Kriftel aufleuchtete. „Sowas Unnötiges und Sinnloses habe ich selten erlebt. Wir bekommen hier nochmal die Chance, uns mit einem Sieg in die Pause zu verabschieden, bekommen die Matchbälle auf dem Silbertablett serviert und schaffen es dann trotzdem nicht, den Sack zuzumachen. Zwei Niederlagen im Tie-Break hören sich jetzt erstmal nicht so schlecht an, aber wenn ich mir überlegen, was da eigentlich alles drin gewesen wäre, ärgert es mich wirklich unglaublich arg und ich kann am Ende auch nicht zufrieden sein. Auf der anderen Seite kommt die Niederlage vielleicht gerade noch zum richtigen Zeitpunkt. Wir müssen uns, unsere Einstellung im Training und unser Verhalten auf dem Spielfeld nun dringend unter die Lupe nehmen und so schnell wie möglich reagieren. So gewinnen wir auch in Zukunft keinen Blumentopf und wir können froh sein, dass wir über Weihnachten jetzt ein bisschen Zeit haben, das Ganze in Ruhe zu analysieren und dann nach der Pause an uns zu arbeiten“, so Manager Felix Reschke kurz nach Spielende.
Nach der bitteren Niederlage geht es für die CERATONIA Volleys erstmal in die Weihnachtspause, die am Sonntag mit einer vereinsinternen Weihnachtsfeier seinen Anfang fand. Nach ein paar ruhigen und hoffentlich erholsamen Tagen startet das Team von Trainer Donat dann kurz nach den Feiertagen wieder mit dem Training und wird dabei alles daransetzen, sich bestmöglich auf den nächsten Gegner vorzubereiten. Am 11. Januar empfängt man dann niemand Geringeres als den Tabellenführer aus Gotha, der das Kalenderjahr mit einem deutlichen 3:1 Sieg beendete und die Tabellenführung somit weiter ausbauen konnte. „Das wird natürlich nicht leicht und es gibt keine schwerere Aufgabe als nach Weihnachten direkt gegen Gotha spielen zu müssen. Jetzt gilt es, nochmal alle Kräfte zu mobilisieren und dann hoffentlich mit einem Erfolgserlebnis ins neue Jahr zu starten“, hofft Kapitän Engel auf eine positive Wende.
Das könnte Sie auch interessieren...
Saisonauftakt mit neuem Namen
Ceratonia Volleys Eltmann spielen gegen Dresden
Als Titelverteidiger geht der VC Eltmann – beziehungsweise nun die Ceratonia Volleys Eltmann – in die neue Saison der 2. Volleyball Bundesliga Süd. Zum Auftakt empfängt die Mannschaft von Neu-Trainer Marco Donat den Dentalservice Gust VC Dresden.
Nach der vergangenen Bilderbuchsaison – die Mannschaft gewann als Aufsteiger den Meistertitel der 2. Bundesliga Süd – möchten die Volleyballer aus Eltmann, die dieses Jahr erstmals unter dem neuen Namen Ceratonia Volleys Eltmann an den Start gehen, nahtlos an die Form der vergangenen Spielzeit anknüpfen, wie der Verein mitteilt. Der erste Schritt dazu soll heute Abend (21. September) zu Hause mit einem Sieg gegen Dentalservice Gust VC Dresden genommen werden.
Auch wenn den Fans die meisten Gesichter des Teams noch bekannt vorkommen sollten, kann sich das Publikum sowohl auf als auch neben dem Spielfeld auf die eine oder andere neue Personalie einstellen.
„Mit Peki haben wir natürlich einen der absoluten Leistungsträger verloren“, sagt Manager Felix Reschke. „Dennoch glaube ich, dass wir dieses Jahr auf einen sehr ausgeglichenen Kader zurückgreifen und den Abgang durch unsere Neuzugänge gut ausgleichen können. Insgesamt sind wir dieses Jahr etwas breiter und vor allem jünger aufgestellt, was in einer so langen und kräftezehrenden Saison sicherlich helfen wird. Zudem haben wir mit Marco Donat einen alten Bekannten als Trainer gewinnen können, der genau weiß, wie er die Youngsters integrieren kann und zu einer homogenen Mannschaft formen soll.“
Vorbereitung gelungen
Eine erste Standortbestimmung gab es für die Ceratonia Volleys zuletzt am vergangenen Wochenende. Im Zuge eines stark besetzten Vorbereitungsturniers war neben dem absoluten Meisterschaftsfavoriten aus Rottenburg zudem das Spitzenteam aus Kriftel zu Gast.
In zwei spannenden Duellen unter Wettkampfbedingungen behielt das Team aus Eltmann am Ende aber die Oberhand. Die Mannschaft bestätigte ihre starke Form der vergangenen Saison und konnte sich jeweils knapp mit 2:1 durchsetzen.
„Natürlich war das Vorbereitungsturnier eine perfekte Möglichkeit, verschiedene Formationen und Spielzüge auszuprobieren“, sagt Marco Donat. „Auch wenn noch nicht alles hundertprozentig funktioniert, bin ich mit der Leistung der Jungs mehr als zufrieden.“