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Ceratonia Volleys Eltmann

Schlüs­sel­spiel im Ren­nen um die Playoff-Plätze

CERATONIA Vol­leys vor rich­tungs­wei­sen­dem Duell gegen Leipzig

Viel Zeit zum Durch­at­men bleibt den CERATONIA Vol­leys nicht. Nach der bit­te­ren und in ihrer Deut­lich­keit schmerz­haf­ten 0:3‑Niederlage in Rot­ten­burg war­tet bereits das nächs­te und viel­leicht sogar ent­schei­den­de Schlüs­sel­spiel im Ren­nen um die Play­off-Plät­ze bevor. Mit Leip­zig gas­tiert man am kom­men­den Spiel­tag bei einem Geg­ner, den man im Hin­spiel zwar erfolg­reich besie­gen konn­te, am Wochen­en­de aber kei­nes­falls unter­schät­zen soll­te, will man die lei­sen Hoff­nun­gen auf die Top Vier behalten.

Die Aus­gangs­la­ge ist ein­deu­tig und unan­ge­nehm. Sechs Punk­te Rück­stand auf Dres­den bei einem absol­vier­ten Spiel mehr, sie­ben Punk­te auf Krif­tel, dazwi­schen Gra­fing mit drei Zäh­lern Vor­sprung und noch einem Spiel in der Hin­ter­hand. Zudem droht bei einer Nie­der­la­ge gegen Leip­zig sogar der Ver­lust des aktu­el­len sechs­ten Tabel­len­plat­zes. Was vor Wochen noch nach einer rea­lis­ti­schen Per­spek­ti­ve aus­sah, ist nun zu einem schma­len Grat geworden.


Fokus bün­deln, Cha­rak­ter zeigen

Die deut­li­che Plei­te in Rot­ten­burg steckt der Mann­schaft noch spür­bar in den Kno­chen – men­tal wie kör­per­lich. Auch der Trai­nings­auf­takt in die neue Woche ließ wenig Opti­mis­mus auf­kom­men: Mit Melf Urban, Robin Stol­le, Jason Lieb und Alex Dun­can Thi­bau­lt fehl­ten gleich vier poten­zi­el­le Star­ter. Umso grö­ßer ist die Hoff­nung, dass sich das Bild Rich­tung Don­ners­tag und Frei­tag deut­lich auf­hellt. Ins­be­son­de­re die mög­li­che Rück­kehr der Leis­tungs­trä­ger Peri­ca Sta­nic und Alex Dun­can Thi­bau­lt wür­de dem Team Sta­bi­li­tät, Struk­tur und Qua­li­tät zurückgeben.

Unab­hän­gig von allen Fra­ge­zei­chen ist jedoch klar, dass gegen Leip­zig ein ande­res Gesicht gezeigt wer­den soll. Dabei geht es dem Team nicht nur um Punk­te und die Tabel­len­kon­stel­la­tio­nen, son­dern auch um Wie­der­gut­ma­chung und eine pro­fes­sio­nel­le Hal­tung. Selbst wenn die per­so­nel­le Lage ange­spannt blei­ben soll­te, erwar­ten Ver­ein, Fans und Spon­so­ren einen Auf­tritt mit Lei­den­schaft, Wider­stand und Über­zeu­gung. An Tugen­den, die zuletzt schmerz­lich ver­misst wur­den, gilt es wie­der anzu­knüp­fen. Mut macht dabei der Blick zurück auf das Hin­spiel, das die CERATONIA Vol­leys für sich ent­schei­den konn­ten. Dar­an will und muss man anknüp­fen – wis­send, dass es mög­li­cher­wei­se die letz­te Chan­ce ist, den eige­nen Ambi­tio­nen neu­es Leben einzuhauchen.

Anpfiff der Par­tie in Leip­zig ist am mor­gi­gen Sams­tag um 19:00 Uhr.

Star­ke Leis­tung bleibt unbelohnt

CERATONIA Vol­leys unter­lie­gen knapp in Gotha

Trotz einer der bes­ten Sai­son­leis­tun­gen muss­ten die CERATONIA Vol­leys die Heim­rei­se aus Gotha ohne Punk­te antreten.

Auch wenn eine Nie­der­la­ge beim amtie­ren­den Meis­ter grund­sätz­lich kei­ne Schan­de ist, hin­ter­lässt der Spiel­ver­lauf bei den Unter­fran­ken einen äußerst bit­te­ren Bei­geschmack. So hat­te man In jedem Satz das Gesche­hen pha­sen­wei­se klar im Griff, schaff­te es jedoch nicht, die Leis­tung kon­se­quent über die vol­le Distanz durch­zu­zie­hen und sich dafür zu belohnen.


Gute Pha­sen, feh­len­de Konsequenz

Elt­mann prä­sen­tier­te sich mutig, spiel­stark und auf Augen­hö­he mit dem Liga­pri­mus. Den­noch reich­ten star­ke Sequen­zen nicht aus, um dem Favo­ri­ten ent­schei­dend weh zu tun. Wie schon mehr­fach in die­ser Sai­son gelang es dem Team von Trai­ner Rakic nicht, in den ent­schei­den­den Momen­ten den letz­ten Schritt zu gehen. Wie auch der Gast­ge­ber bereits sehr fair in sei­nem Nach­be­richt ein­ge­räumt hat­te, hat­te man den Aus­gang des Spiels dabei nicht immer selbst in der Hand. Den­noch muss man sich am Ende die Fra­ge stel­len, wie­so man die zahl­rei­chen Chan­cen nicht nut­zen konn­te und die Mög­lich­keit auf einen Punkt oder gar mehr ein­fach nicht nut­zen konn­te. Für zusätz­li­che Pro­ble­me sorg­ten per­so­nel­le und tak­ti­sche Vari­an­ten auf Sei­ten der Gast­ge­ber. Vor allem Zuspie­ler Kroch­mann und Mit­tel­blo­cker Jas­trow hat­te man in die­ser Form nicht auf dem Zet­tel, was den Elt­man­nern immer wie­der Anpas­sun­gen abver­lang­te und den eige­nen Match­plan die­ses Mal nicht voll­stän­dig auf­ge­hen ließ. Den­noch zeig­te die Leis­tung ein­drucks­voll, dass die CERATONIA Vol­leys dem Meis­ter des ver­gan­ge­nen Jah­res abso­lut eben­bür­tig sind.

Trai­ner Rakic zeig­te sich nach der Par­tie ent­täuscht, aber auch über­zeugt vom Poten­zi­al sei­nes Teams „Mit mehr Selbst­ver­trau­en und einem ande­ren Sai­son­ver­lauf gewin­nen wir die­ses Spiel. So geht es am Ende eben an Gotha. Die­ses Mus­ter zieht sich seit dem zwei­ten Spiel gegen Gra­fing durch – irgend­wie scheint sich im Kopf fest­ge­setzt zu haben, dass wir in den ent­schei­den­den Pha­sen nicht genug an uns glau­ben. Dar­an müs­sen und wer­den wir arbeiten.“


Blick nach vor­ne: Nächs­ter Kra­cher wartet

Trotz der Ent­täu­schung über­wie­gen die posi­ti­ven Erkennt­nis­se. Wäre die­se Leis­tung über die gesam­te Sai­son abruf­bar gewe­sen, wür­de man im Tabel­len­bild deut­lich wei­ter oben ste­hen. Schon am kom­men­den Wochen­en­de war­tet mit Rot­ten­burg das nächs­te Top­team der Liga. Jeder Punkt zählt im Kampf um die Play­off-Plät­ze – umso wich­ti­ger wird es sein, das Gesche­he­ne schnell abzu­schüt­teln und die vie­len guten Aspek­te aus Gotha mit in die nächs­te Auf­ga­be zu nehmen.

CERATONIA Vol­leys rei­sen als Außen­sei­ter nach Gotha

Elt­mann zu Gast beim amtie­ren­den Meister

Nach dem erfolg­rei­chen Heim­spiel­wo­chen­en­de war­tet auf die CERATONIA Vol­leys am kom­men­den Spiel­tag die wohl schwie­rigs­te Auf­ga­be der lau­fen­den Sai­son. Mit dem Aus­wärts­spiel beim amtie­ren­den Meis­ter aus Gotha trifft das Team von Trai­ner Rakic auf den aktu­el­len Ligaprimus.

Auch wenn die Favo­ri­ten­rol­le klar ver­teilt ist, wol­len die Unter­fran­ken ihre Außen­sei­ter­chan­ce nut­zen und wei­te­re wich­ti­ge Punk­te im Kampf um die Play­off-Plät­ze sammeln.

Nicht ganz opti­mal gestal­tet sich die per­so­nel­le Situa­ti­on vor der Begeg­nung. Hin­ter dem Ein­satz von Zuspie­ler Jason Lieb steht wei­ter­hin ein Fra­ge­zei­chen, nach­dem er zuletzt ver­let­zungs­be­dingt pas­sen muss­te und noch nicht bei hun­dert Pro­zent ist. Für den Fall der Fäl­le ist man in Elt­mann jedoch bes­tens vor­be­rei­tet: Bru­no Simu­nic hat sei­ne Auf­ga­be zuletzt mit Bra­vour gelöst und ein­drucks­voll bewie­sen, dass er Lieb mehr als eben­bür­tig ver­tre­ten kann. Unab­hän­gig von der per­so­nel­len Situa­ti­on zeigt sich Trai­ner Rakic gewohnt opti­mis­tisch: „Wir haben einen brei­ten Kader und kön­nen zum Glück auf jeder Posi­ti­on wech­seln. Wich­tig ist, dass wir uns gegen­sei­tig ver­trau­en und uns im Trai­ning voll rein­hau­en. Ein gesun­der Kon­kur­renz­kampf sorgt dafür, dass jeder an sei­ne Gren­zen gehen muss, wenn er am Wochen­en­de auf dem Feld ste­hen möch­te“, so Rakic nach dem Trai­ning am Dienstag.


Favo­rit, aber nicht unverwundbar

Gotha prä­sen­tiert sich bis­lang äußerst kon­stant, hat in die­ser Sai­son jedoch auch gezeigt, dass der Meis­ter durch­aus ver­wund­bar ist. Nie­der­la­gen gegen Krif­tel, Gra­fing und Fried­richs­ha­fen ver­deut­li­chen, dass mit der rich­ti­gen tak­ti­schen Aus­rich­tung, einem muti­gen Auf­tritt und an einem guten Tag durch­aus etwas Zähl­ba­res mög­lich ist. Genau dar­an wol­len die CERATONIA Vol­leys anknüp­fen. „Wir wer­den uns die Spie­le natür­lich genau anschau­en, um das Team best­mög­lich auf Gotha ein­zu­stel­len. Die rich­ti­ge Tak­tik allein wird uns nicht hel­fen – wir benö­ti­gen einen abso­lu­ten Sah­n­etag, um dort zu bestehen. Trotz­dem wer­de ich ver­su­chen, die weni­gen Schwach­stel­len zu iden­ti­fi­zie­ren und an das Team wei­ter­zu­ge­ben“, erklärt Chef­scout Tho­mas Wüstner.

Anschluss wah­ren im Kampf um die Playoffs

Der Spiel­tag gewinnt zusätz­li­che Bedeu­tung, da die direk­te Kon­kur­renz im Tabel­len­um­feld auf dem Papier eher leich­te­re Auf­ga­ben vor sich hat. Um den Anschluss im Ren­nen um die Play­offs nicht zu ver­lie­ren, wer­den die CERATONIA Vol­leys daher alles in die Waag­scha­le wer­fen, um jeden Punkt kämp­fen und ver­su­chen, dem Meis­ter das Leben so schwer wie mög­lich zu machen. „Am meis­ten freue ich mich natür­lich dar­auf, mei­nen Freund Ben wie­der­zu­se­hen. Es ist schön zu sehen, dass er in Gotha ange­kom­men ist und dort so erfolg­reich ist – auch wenn ich mir natür­lich gewünscht hät­te, wir hät­ten die­se Erfol­ge gemein­sam in Elt­mann gefei­ert“, so Tobi­as Wer­ner, der sich beson­ders auf das Duell mit sei­nem ehe­ma­li­gen Team­kol­le­gen freut.

Elt­mann sichert sich drei wich­ti­ge Punk­te im Frankenderby

CERATONIA Vol­leys bestehen Cha­rak­ter­test mit Bravour

Nach der ernüch­tern­den Nie­der­la­ge in Krif­tel haben die CERATONIA Vol­leys am Sonn­tag im Fran­ken­der­by gegen den SV Schwaig die rich­ti­ge Ant­wort gege­ben und gewonnen.

Vor tol­ler Kulis­se in der Georg-Schä­fer-Hal­le setz­te sich Elt­mann in einem wie gewohnt hart umkämpf­ten Der­by schluss­end­lich ver­dient durch und bewies dabei Charakter.

Die deut­li­che Plei­te vom ver­gan­ge­nen Wochen­en­de war nicht fol­gen­los geblie­ben. So such­ten die Spie­ler unter der Woche das offe­ne Gespräch, leg­ten die Kar­ten auf den Tisch und nah­men sich gegen­sei­tig in die Pflicht. Ohne Beschö­ni­gun­gen, aber den­noch respekt­voll wur­de über Ein­stel­lung, Kör­per­spra­che und den Umgang mit Druck­si­tua­tio­nen gespro­chen. Das Ergeb­nis die­ser inten­si­ven Aus­spra­che zeig­te sich bereits am Sonn­tag auf dem Feld und auch wenn spie­le­risch noch nicht alles per­fekt war, prä­sen­tier­te sich Elt­mann deut­lich gefes­tig­ter als zuletzt und prä­sen­tier­te sich als Ein­heit, was auch den Zuschau­ern und Ver­ant­wort­li­chen nicht ver­bor­gen blieb: „Ich weiß nicht, was die Jungs bespro­chen haben und ich wer­de es wahr­schein­lich auch nie erfah­ren. Wenn sie auch in den nächs­ten Spie­len so auf­tre­ten, ist mir das aber auch ziem­lich egal und ich bin ein­fach nur stolz, wie sich das Team heu­te prä­sen­tiert hat“, so Vor­stand Rolf Wer­ner nach der Partie.


Der­by-Atmo­sphä­re beflü­gelt Elt­manns Volleyballer

Vor beein­dru­cken­der Kulis­se, dar­un­ter vie­le mit­ge­reis­te Fans aus Schwaig, ent­wi­ckel­te sich das Der­by wie gewohnt zu einem engen Schlag­ab­tausch. Doch anders als in den ver­gan­ge­nen Wochen ließ sich Elt­mann in den kri­ti­schen Pha­sen nicht aus der Ruhe brin­gen. Kör­per­spra­che, Ener­gie und gegen­sei­ti­ge Unter­stüt­zung stimm­ten von Anfang an. Der Fun­ke sprang schnell auf die Tri­bü­ne über, die Zuschau­er peitsch­ten das Team durch jede Pha­se des Spiels und sorg­ten für eine der emo­tio­nals­ten Heim­spiel­at­mo­sphä­ren der bis­he­ri­gen Sai­son. Obwohl die Mann­schaft von Trai­ner Rakic in den letz­ten Begeg­nun­gen in der Cruncht­i­me immer wie­der ins Wan­ken gera­ten war, behiel­ten sei­ne Spie­ler die­ses Mal die Ner­ven. In Situa­tio­nen, in denen Elt­mann zuletzt häu­fig leich­te Feh­ler pro­du­zier­te und den Geg­ner dadurch zurück ins Spiel brach­te, prä­sen­tier­te sich das Team geschlos­sen, such­te aktiv nach Lösun­gen und zeig­te genau den Cha­rak­ter, den sich Spie­ler und Trai­ner nach den ver­gan­ge­nen Wochen gegen­sei­tig ein­ge­for­dert hat­ten. Zwar konn­te sich Schwaig im zwei­ten und drit­ten Satz immer wie­der abset­zen und Elt­mann erheb­lich unter Druck set­zen, doch das Team um Kapi­tän Engel blieb sta­bil, hielt dage­gen und bot den Mit­tel­fran­ken ent­schlos­sen die Stirn. Dank kämp­fe­ri­scher Men­ta­li­tät und eini­ger tak­tisch klu­ger Anpas­sun­gen des Trai­ner­stabs gelang es Elt­mann, Rück­stän­de wett­zu­ma­chen, den Aus­gleich zu erzwin­gen und das Der­by letzt­lich knapp, aber ver­dient für sich zu entscheiden.


Ein wich­ti­ger Schritt in die rich­ti­ge Richtung

Mit die­sem Erfolg gehen die CERATONIA Vol­leys nun gestärkt in die kom­men­den Auf­ga­ben. Trai­ner Rakic weiß jedoch, dass die­ser Sieg nur dann etwas wert ist, wenn sein Team nun dran bleibt: „Das heu­te hat mir schon deut­lich bes­ser gefal­len als die Auf­trit­te in den ver­gan­ge­nen Wochen. Wir haben jetzt noch knapp zwei Wochen und wol­len das Jahr posi­tiv abschlie­ßen. Wenn wir gegen Mühl­dorf und Dres­den noch ein paar Punk­te ein­sam­meln, kön­nen wir mit einem guten Gefühl in die Weih­nachts­pau­se gehen und dann im neu­en Jahr dar­auf auf­bau­en“, zeigt sich Rakic kämpferisch.

(K)ein stil­ler Fei­er­tag für die Volleyballer

CERATONIA Vol­leys Elt­manns emp­fan­gen den unge­schla­ge­nen TV Rottenburg

Nach der deut­li­chen Nie­der­la­ge gegen den amtie­ren­den Meis­ter aus Gotha haben die CERATONIA Vol­leys das spiel­freie Wochen­en­de genutzt, um sich gezielt auf das nächs­te Schwer­ge­wicht der 2. Vol­ley­ball-Bun­des­li­ga vor­zu­be­rei­ten. Am kom­men­den Sams­tag emp­fan­gen Elt­manns Vol­ley­bal­ler mit dem TV Rot­ten­burg das bis­lang ein­zi­ge noch unge­schla­ge­ne Team der Liga.

Ohne den Teu­fel an die Wand malen zu wol­len, weiß man in Unter­fran­ken nach dem ernüch­tern­den Sai­son­start genau, wer als kla­rer Favo­rit in die­ses Duell geht. Auch wenn das Team von Trai­ner Rakic vor der Sai­son zum erwei­ter­ten Favo­ri­ten­kreis gezählt wur­de und vie­le Kon­kur­ren­ten die CERATONIA Vol­leys auf dem Zet­tel gehabt haben dürf­ten, haben die ers­ten sechs Spie­le gezeigt, dass das neu for­mier­te Team noch etwas Zeit benö­tigt, um die­ser Rol­le gerecht zu wer­den. „Wenn man auf die Neu­zu­gän­ge schaut, ver­ste­he ich die hohe Erwar­tungs­hal­tung. Man darf aber auch nicht ver­ges­sen, dass es erfah­rungs­ge­mäß etwas Zeit braucht, um die tak­ti­schen Vor­ga­ben des neu­en Trai­ners umzu­set­zen und als Mann­schaft zusam­men­zu­wach­sen. Ich hat­te mir eben­falls einen bes­se­ren Sai­son­start erhofft, bin aber nach wie vor zuver­sicht­lich, dass wir unse­ren Rhyth­mus noch fin­den wer­den. Das Poten­zi­al ist auf jeden Fall vor­han­den – jetzt braucht es ein­fach Geduld und har­te Arbeit, bis auch die Ergeb­nis­se das enor­me Leis­tungs­ver­mö­gen unse­res Teams wider­spie­geln“, ord­net Vor­stand Rolf Wer­ner den bis­he­ri­gen Sai­son­ver­lauf ein.


TV Rot­ten­burg bis­her nicht zu bremsen

Alles ande­re als unzu­frie­den dürf­te man hin­ge­gen in Rot­ten­burg mit dem bis­he­ri­gen Sai­son­ver­lauf sein. Der TVR gewann all sei­ne bis­he­ri­gen vier Spie­le ohne Punkt­ver­lust und kann am Wochen­en­de – trotz drei weni­ger absol­vier­ter Par­tien – in der Tabel­le bereits an Elt­mann vor­bei­zie­hen. Beson­ders der kla­re Aus­wärts­sieg beim letzt­jäh­ri­gen Vize­meis­ter TuS Krif­tel sorg­te liga­weit für Auf­se­hen und unter­strich ein­mal mehr die enor­me indi­vi­du­el­le Klas­se im Team von Chef­trai­ner Jan Scheu­er­mann. Wie ernst das Team aus Baden-Würt­tem­berg das Duell mit den CERATONIA Vol­leys nimmt, lässt sich auch auf der Home­page des TVR erken­nen: Dort ruft der Ver­ein zur soge­nann­ten „Edel-Fan­fahrt“ auf, um beim Aus­wärts­spiel in Unter­fran­ken nicht auf die Unter­stüt­zung der eige­nen Fans ver­zich­ten zu müs­sen. „Das wird mal ein Aller­hei­li­gen der ande­ren Art. Wenn ich es rich­tig ver­stan­den habe, haben wir eine Son­der­ge­neh­mi­gung für Sams­tag erhal­ten und dür­fen trotz des stil­len Fei­er­tags ordent­lich Stim­mung machen, die Musik auf­dre­hen und das Team wie gewohnt anfeu­ern. Wir haben jedoch gera­de in den letz­ten Jah­ren schmerz­haft fest­stel­len müs­sen, wie die­ser Fei­er­tag für vie­le Men­schen aus unse­rer Vol­ley­ball­fa­mi­lie an Bedeu­tung gewon­nen hat. Des­halb wol­len wir dem Gan­zen mit dem nöti­gen Respekt und Anstand begeg­nen. Ich bin mir sicher, dass auch die Fans aus Rot­ten­burg ein gutes Gespür für die Situa­ti­on haben wer­den und wir gemein­sam die rich­ti­ge Balan­ce zwi­schen Vol­ley­ball­fest und dem Geden­ken an unse­re Liebs­ten fin­den wer­den“, so Rudolf Werner.

Rakic lässt sich nicht in die Kar­ten schau­en Ein gro­ßes Fra­ge­zei­chen dürf­te nicht nur für den TV Rot­ten­burg, son­dern auch für die Elt­man­ner Spie­ler hin­ter der Auf­stel­lung für den kom­men­den Sams­tag ste­hen. In den bis­he­ri­gen sechs Sai­son­spie­len wür­fel­te der Ser­be die Start­auf­stel­lung mehr­mals kräf­tig durch­ein­an­der und gera­de die Außen­an­grei­fer und Libe­ros soll­ten in den nächs­ten Tagen Voll­gas geben, wenn sie sich für Sams­tag emp­feh­len möch­ten. Auch wenn sich mit Mit­tel­blo­cker Melf Urban, Zuspie­ler Jason Lieb und Dia­go­nal­an­g­rei­fer Alex­an­der Dun­can-Thi­bau­lt eine gewis­se Basis erken­nen lässt, bleibt abzu­war­ten, wie Trai­ner Rakic die Rot­ten­bur­ger Vol­ley­bal­ler ärgern möch­te. „Ich habe von Beginn an gesagt, dass jeder bereit sein muss und wer­de dar­an auch nichts ändern. Wenn wir erfolg­reich sein wol­len, brau­chen wir nicht nur sechs oder sie­ben Spie­ler, son­dern den gan­zen Kader. Für mich ent­schei­det schluss­end­lich die Leis­tung im Trai­ning und wenn der ein oder ande­re Spie­ler meint, er hät­te sei­nen Platz sicher, kann ich ihn davor nur war­nen, wenn er am Sams­tag nicht auf der Bank sit­zen möch­te“, so Rakic auf die Fra­ge nach der Start­auf­stel­lung für das Spit­zen­du­ell am kom­men­den Samstag.


Wie­der­se­hen mit alten Bekannten

Zu einem Wie­der­se­hen mit alten Bekann­ten kommt es am Wochen­en­de gleich zwei­mal. Sowohl Timon Schipp­mann als auch Alex­an­der Dun­can-Thi­bau­lt tref­fen auf ihren Ex-Ver­ein. Wäh­rend Schipp­mann in Elt­mann sogar die Meis­ter­schaft fei­ern konn­te, blickt auch Dun­can-Thi­bau­lt auf eine erfolg­rei­che Zeit in Rot­ten­burg zurück, möch­te am kom­men­den Sams­tag aber zumin­dest wäh­rend des Spiels auf sämt­li­che Sym­pa­thien ver­zich­ten. „Auch wenn Rot­ten­burg am Sams­tag der kla­re Favo­rit ist, wer­den wir alles dar­an set­zen, ihnen das Leben so schwer wie mög­lich zu machen. Wenn wir den Geg­ner am Wochen­en­de ärgern wol­len, müs­sen wir den Kampf anneh­men und als Ein­heit auf­tre­ten. Selbst wenn wir am Ende mit lee­ren Hän­den daste­hen soll­ten, ist das eine ande­re Geschich­te – und wir kön­nen uns trotz­dem mit erho­be­nem Haupt bei unse­ren Fans bedan­ken“, so der Kana­di­er. Etwas anders sieht die Stim­mungs­la­ge bei Timon Schipp­mann aus: „Ich freue mich immer, nach Elt­mann zu kom­men. Hier hat­te ich eine tol­le Zeit und wur­de nach dem dama­li­gen Aus­schei­den der VSG Coburg Grub aus der ers­ten Bun­des­li­ga herz­lichst auf­ge­nom­men. Dass wir in dem Fol­ge­jahr dann auch noch die Meis­ter­schaft gewin­nen konn­ten, wird immer in mei­ner Erin­ne­rung blei­ben. Auch wenn sich die Mann­schaft in Elt­mann in den letz­ten Jah­ren immer wie­der ver­än­dert hat, freut es mich, dass heu­te nach wie vor Spie­ler aus mei­ner Zeit in Elt­mann Teil des Teams sind. Ich bin gespannt, wer am Wochen­en­de, dass Duell für sich ent­schei­den kann und freue mich, vie­le bekann­te Gesich­ter wie­der­zu­se­hen“, so Schipp­mann. Anpfiff ist trotz des Fei­er­tags wie gewohnt um 19:30 Uhr in der Georg-Schäfer-Halle.

Elt­mann zeigt Cha­rak­ter und bleibt am Boden­see ohne Satzverlust

(Fast) his­to­ri­sches Wochen­en­de für die CERATONIA Volleys

His­to­ri­sches Wochen­en­de – oder doch nicht? Nach­dem die CERATONIA Vol­leys die letz­ten bei­den Duel­le in der Zwei­ten Vol­ley­ball Bun­des­li­ga nicht für sich ent­schei­den konn­ten, mel­de­te sich das Team von Trai­ner Rakic am ver­gan­ge­nen Wochen­en­de mit zwei Sie­gen ein­drucks­voll zurück.

Ohne Punkt- und Satz­ver­lust besieg­te man sowohl den TSV Mim­men­hau­sen als auch die Young­Stars aus Fried­richs­ha­fen und durf­te sich nach einem anstren­gen­den Aus­flug an den Boden­see über ein his­to­ri­sches Wochen­en­de freu­en. „Ich kann mich nicht erin­nern, wann wir das letz­te Mal gegen Mim­men­hau­sen gewon­nen haben und ob das über­haupt schon ein­mal pas­siert ist. Ich bin mir aber ziem­lich sicher, dass wir es noch nie geschafft haben, bei­de Spie­le mit 3:0 für uns zu ent­schei­den und mit der maxi­ma­len Punk­te­aus­beu­te nach Elt­mann zurück­zu­keh­ren.“, freut sich Kapi­tän Engel über den Erfolg sei­ner Mann­schaft ohne dabei zu wis­sen, dass die­se Aus­sa­ge nicht ganz rich­tig ist. Wie nach Recher­che her­aus­ge­fun­den wur­de, gelang den Unter­fran­ken die­ses Kunst­stück bereits im Okto­ber der Sai­son 2018/​/​2019, die man am Ende übri­gens als Meis­ter abschlie­ßen konnte.


Auf­takt nach Maß gegen Angst­geg­ner Mimmenhausen

Im ers­ten Match des Wochen­en­des war­te­te mit dem TSV Mim­men­hau­sen ein wah­rer Angst­geg­ner auf die CERATONIA Vol­leys. Wäh­rend man im letz­ten Jahr zumin­dest noch einen Punkt aus Salem ent­füh­ren konn­te, gab es in der Sai­son 2023/​/​24 über­haupt nichts zu holen und man unter­lag am Ende klar mit 1:3. Am ver­gan­ge­nen Sams­tag war von Angst jedoch nichts zu spü­ren und das Team von Trai­ner Rakic wirk­te von Beginn an fest ent­schlos­sen. Zudem kehr­te mit Alex Dun­can-Thi­bau­lt der etat­mä­ßi­ge Dia­go­nal­an­g­rei­fer ins Team zurück, sodass die Unter­fran­ken per­so­nell wie­der aus dem Vol­len schöp­fen konn­ten. Vol­ler Selbst­ver­trau­en star­te­ten die Unter­fran­ken dann auch in die Par­tie, sodass man sich schnell abset­zen konn­te, den Vor­sprung Punkt für Punkt aus­bau­en konn­te und den ers­ten Satz am Schluss sou­ve­rän mit 25:18 für sich ent­schei­den konn­te. Auch im zwei­ten Satz konn­te man den Geg­ner durch eine star­ke Block­leis­tung, ein varia­bles Angriffs­spiel und hohen Auf­schlag­druck auf Distanz hal­ten und die­sen ohne Mühe mit 25:16 für sich ent­schei­den. „Das war die bis­her bes­te Sai­son­leis­tung von uns. Das war jetzt nicht son­der­lich spek­ta­ku­lär und wir haben uns ein­fach auf die Basics kon­zen­triert. Wenn jeder sei­ne Leis­tung abruft und sich auf das Wesent­li­che kon­zen­triert, reicht das oft schon aus, um unser Spiel auf ein ande­res Level zu heben.“, so Coach Rakic nach dem Spiel. Auch wenn man im drit­ten Satz einen Rück­stand auf­ho­len muss­te und am Ende mal wie­der eini­ge Chan­cen unge­nutzt ließ, durf­te man sich nach etwas mehr als einer Stun­de über den zwei­ten Sai­son­sieg der Sai­son freu­en und sich von den mit­ge­reis­ten Fans ordent­lich fei­ern lassen.


Kon­zen­trier­te Leis­tung gegen talen­tier­te YoungStars

Nach einer Nacht im Hotel und der wohl längs­ten Knif­fel­run­de der Geschich­te war­te­te am Sonn­tag dann die Bun­des­li­ga­re­ser­ve vom VFB Fried­richs­ha­fen auf die Vol­ley­bal­ler aus Elt­mann. Nach dem Erfolg vom Vor­tag gönn­te Coach Rakic eini­gen sei­ner Spie­ler die ver­dien­te Erho­lung und rotier­te mäch­tig durch. So rück­ten mit Simu­nic, Engel, Fär­ber und Wer­ner gleich vier Spie­ler in die Start­for­ma­ti­on, wo sie von Beginn an ihr Kön­nen unter Beweis stel­len durf­ten. Tak­tisch per­fekt ein­ge­stellt von Chef­scout Tho­mas Wüst­ner wirk­te es bei­na­he so, als kön­ne man die Spiel­zü­ge der Häf­ler vor­her­se­hen, sodass man fast immer die per­fek­te Ant­wort auf die Bemü­hun­gen der Geg­ner parat hat­te und beson­ders in der Tran­si­ti­on zu über­zeu­gen wuss­te. „Tho­mas hat uns am Don­ners­tag per­fekt auf den Geg­ner ein­ge­stellt und durch sei­ne akri­bi­sche Vor­be­rei­tung dafür gesorgt, dass wir per­fekt vor­be­rei­tet waren. Auch wenn am Anfang noch eini­ge Leu­te über unse­ren neu­en TV gelacht haben, sieht man in sol­chen Spie­len ein­fach, dass sich ein pro­fes­sio­nel­les Scou­ting gera­de an einem so anstren­gen­den Dop­pel­spiel­tag durch­aus lohnt und zum Erfolg der Mann­schaft bei­trägt.“, fin­det Jason Lieb loben­de Wor­te für Scout Wüst­ner. Eben­so her­vor­zu­he­ben ist laut Trai­ner Rakic zudem die Leis­tung von Jan­nik Fär­ber, der gegen Fried­richs­ha­fen das ers­te Mal von Beginn an auf dem Feld stand und mit einer sehr guten Leis­tung über­zeug­te. Neben druck­vol­len Auf­schlä­gen sorg­te der sym­pa­thi­sche Wies­ba­de­ner auch im Block und Angriff immer wie­der für Ent­las­tung und hat­te somit enor­men Anteil am Erfolg sei­nes Teams. Die Young­Stars aus Fried­richs­ha­fen konn­ten zwar in allen drei Sät­zen über wei­te Stre­cken mit den CERATONIA Vol­leys mit­hal­ten, ver­lo­ren in den ent­schei­den­den Situa­tio­nen aber ein ums ande­re Mal die Ner­ven, tra­fen die fal­schen Ent­schei­dun­gen und muss­ten am Ende wohl auch ihrer Uner­fah­ren­heit Tri­but zol­len. „Das ist unglaub­lich, wie gut die Jungs schon sind. Die haben teil­wei­se ein­fach über mei­nen Block geschla­gen, sind tak­tisch und tech­nisch per­fekt aus­ge­bil­det und haben sicht­lich Spaß am Vol­ley­ball. Ich bin gespannt, wo die Rei­se hier noch hin­geht und bin mir sicher, dass wir den ein oder ande­ren Spie­ler in ein paar Jah­ren auch in der Natio­nal­mann­schaft sehen wer­den.“, so Kapi­tän Engel, der im Block zwar das ein oder ande­re Mal das Nach­se­hen hat­te, sich am Ende aber den­noch über drei Punk­te freu­en durfte.


Vor­be­rei­tun­gen auf Leip­zig lau­fen bereits auf Hochtouren

Viel Zeit, um sich über die sechs Punk­te vom Wochen­en­de zu freu­en, dürf­te man in Elt­mann jedoch nicht haben. Am kom­men­den Sams­tag war­tet in der hei­mi­schen Georg-Schä­fer-Hal­le dann näm­lich schon das nächs­te Schwer­ge­wicht der Zwei­ten Vol­ley­ball Bun­des­li­ga und die CERATONIA Vol­leys emp­fan­gen die Sach­sen aus Leip­zig. Das Team, das sich nach der ver­gan­ge­nen Sai­son eigent­lich im Umbruch befin­det, konn­te am Sonn­tag eben­falls ein sport­li­ches Aus­ru­fe­zei­chen set­zen und besieg­te den Vize­meis­ter aus Krif­tel mit 3:2 im Tie-Break. In Elt­mann soll­te man somit gewarnt sein und nichts dem Zufall über­las­sen, wenn man an den Erfol­gen vom Wochen­en­de anknüp­fen und die nächs­ten Punk­te ein­sam­meln möchte.

Deut­li­ches 0:3 gegen den Vizemeister

Elt­manns Vol­ley­bal­ler unter­lie­gen dem Tus Kriftel

Auch im letz­ten Heim­spiel der Sai­son gab es für Elt­manns Vol­ley­bal­ler nichts zu holen. In einem über wei­te Stre­cken ein­deu­ti­gen Match ver­liert das Team aus Unter­fran­ken am Ende deut­lich und auch in der Höhe ver­dient mit 0:3 gegen den TuS Kriftel.

„Wir hat­ten gehofft, dass wir uns mit einem Sieg von unse­ren Zuschau­ern ver­ab­schie­den kön­nen; müs­sen aber offen und ehr­lich aner­ken­nen, dass Krif­tel nicht nur heu­te, son­dern über die gesam­te Sai­son ein­fach eine Num­mer zu groß für uns war“, wür­digt Kapi­tän Johan­nes Engeln die star­ke Leis­tung der Hessen.

Nach der kla­ren Nie­der­la­ge gegen Gra­fing hat­te Elt­mann auch in der Par­tie gegen Krif­tel so sei­ne Schwie­rig­kei­ten ins Spiel zu fin­den. Auch wenn Trai­ner Mat­thi­as Hau, der den aus per­sön­li­chen Grün­den ver­hin­der­ten Coach Kar­lo­vic ersetz­te, sei­ne Mann­schaft gut auf den kom­men­den Geg­ner ein­ge­stellt hat­te, merk­te man sei­nen Spie­lern die Ver­un­si­che­rung der letz­ten Wochen an. Nach elf gespiel­ten Punk­ten zog Hau dann beim Stand von 3:8 sei­ne ers­te Aus­zeit und ver­such­te, etwas Ruhe ins Spiel der Elt­man­ner zu brin­gen. Wenig spä­ter brach­te er dann Joshua Krzi­kal­la für Johan­nes Engel und Sebas­ti­an Rich­ter für Ben Bier­wisch in die Par­tie, wuss­te aber bereits spä­tes­tens nach der zwei­ten Aus­zeit und einem Spiel­stand von 13:23, dass im ers­ten Abschnitt nichts mehr zu holen sein soll­te. Nach­dem die­ser nur wenig spä­ter mit 25:14 an die Gäs­te aus Krif­tel ging, schöpf­te man im zwei­ten Satz zunächst etwas Hoff­nung und Elt­mann konn­te bis zum 8:10 sehr gut mit­hal­ten, zeig­te eine kon­zen­trier­te­re Leis­tung und konn­te sogar die ein oder ande­re umkämpf­te Ral­ly für sich ent­schei­den. Wie so oft in den letz­ten Mona­ten konn­te man die­ses Niveau aber auch in die­sem Satz nicht lang genug auf­recht hal­ten, sodass sich der Tabel­len­zwei­te Punkt für Punkt abset­zen und sich einen deut­li­chen Vor­sprung her­aus­spie­len konn­te, wel­chen sie auch bis zum Schluss nicht mehr ver­schen­ken soll­ten. Mit 25:17 ging somit auch der zwei­te Abschnitt an das Team um Trai­ner Tim Schön, der mit der Leis­tung sei­ner Mann­schaft bis dato mehr als zufrie­den sein konn­te. „Im zwei­ten Satz hat man mal wie­der den Unter­schied gese­hen. Wir haben am Anfang echt gut mit­ge­hal­ten und haben uns das Leben dann wie­der selbst unnö­tig schwer gemacht. Krif­tel hat es uns natür­lich sehr schwer gemacht, wenn wir in den ent­schei­den­den Pha­sen dann aber noch unnö­ti­ge und leicht­sin­ni­ge Feh­ler machen, anstatt den Ball ein­fach mal ins Feld zu spie­len, hast du an so einem Tag ein­fach kei­ne Chan­ce. Es ist echt scha­de, dass wir Mat­tis heu­te nicht bes­ser unter­stüt­zen konn­ten und er in sei­nem ers­ten Spiel von Beginn an direkt so viel Ver­ant­wor­tung über­neh­men muss­te. Er hat das dafür heu­te echt super gemacht und ich hät­te mir von den erfah­re­nen Spie­lern ein wenig mehr Ein­satz und Unter­stüt­zung gewünscht“, fin­det Mana­ger Resch­ke loben­de Wor­te für die Elt­man­ner Nach­wuchs­hoff­nung. Nach­dem Trai­ner Hau sei­nem Unmut in der zehn­mi­nü­ti­gen Satz­pau­se Luft gemacht hat­te und eine ent­spre­chen­de Leis­tungs­stei­ge­rung ein­for­der­te, dau­er­te es zwar ein paar Minu­ten, dann aber schie­nen die emo­tio­na­len Wor­te zu fruch­ten. Im aus­ge­gli­chens­ten Satz des Abends kämpf­te sich der Gast­ge­ber nach einem 5:9 Rück­stand immer wie­der her­an und glich in der Schluss­pha­se sogar zum 19:19 aus. Hät­te man sich in die­sem Abschnitt noch etwas cle­ve­rer prä­sen­tiert und die sich bie­ten­den Chan­ce etwas kon­se­quen­ter genutzt, wäre in die­sem Moment sogar ein Satz­ge­winn nicht ganz unwahr­schein­lich und unver­dient gewe­sen. Im Sti­le einer Spit­zen­mann­schaft hin­ge­gen prä­sen­tier­te die Mann­schaft aus Krif­tel, die sich nach einer Aus­zeit noch­mal kurz schüt­tel­ten, einen Ball nach dem ande­ren ent­schärf­ten, im Einer­block zugrif­fen und im Zwei­fel mit einem hohen Ball auf Dia­go­nal­spie­ler Bürchi immer die rich­ti­ge Lösung parat hat­ten. Trotz einer enga­gier­ten Leis­tung hat­te man somit auch im letz­ten Satz des Abends das Nach­se­hen und muss­te wenig spä­ter dabei zu sehen, wie sich der Geg­ner und des­sen mit­ge­reis­ten Fans über den ver­dien­ten Aus­wärts­sieg und die gewon­ne­ne Vize­meis­ter­schaft freu­en durften.

Nach einem spiel­frei­en Wochen­en­de geht es für den Vor­jah­res­meis­ter noch ein­mal nach Gotha, wo man am 26. April zum Sai­son­ab­schluss auf den neu­en Meis­ter trifft.

Cera­to­nia Vol­leys kom­men nicht über einen Satz­ge­winn hinaus

Elt­mann schnup­pert in Rot­ten­burg am Punktgewinn

Es scheint, als könn­ten die Cera­to­nia Vol­leys in der Zwei­ten Vol­ley­ball Bun­des­li­ga ein­fach nicht mehr gewin­nen. Gegen den ehe­ma­li­gen Bun­des­li­gis­ten TV Rot­ten­burg kam der Vor­jah­res­meis­ter nicht über einen Satz­ge­winn hin­aus und stand am Ende des Tages mal wie­der mit lee­ren Hän­den da.

Auch wenn es vie­le Licht­bli­cke gab, hin­ter­lässt vor allem die Leis­tung im zwei­ten Satz gro­ße Fra­ge­zei­chen. „Wir haben am Sams­tag mal wie­der gese­hen, dass wir auch in der aktu­el­len Kon­stel­la­ti­on gegen jedes Team der Liga mit­hal­ten kön­nen. Lei­der fehlt uns nach wie vor die Kon­stanz und wir schaf­fen es ein­fach nicht, uns für die enga­gier­te Leis­tung im Trai­ning zu beloh­nen. Für den zwei­ten Satz kön­nen wir uns bei den Fans ledig­lich ent­schul­di­gen und gelo­ben Bes­se­rung. So etwas darf uns ein­fach nicht pas­sie­ren und ich ver­ste­he jeden, der nach die­sem Satz den Stream been­det hat“, sieht Kapi­tän Johan­nes Engel viel Licht und Schat­ten im Spiel sei­ner Mannschaft.

Ohne die ver­letz­ten Stamm­kräf­te Melf Urban und Gav­ra Medu­ric reis­te der VC Elt­mann am Sams­tag­nach­mit­tag nach Rot­ten­burg. Nach­dem in den letz­ten Spie­len eine posi­ti­ve Ent­wick­lung im Spiel der Unter­fran­ken zu erken­nen war, hoff­te nicht nur Mana­ger Felix Resch­ke sehn­süch­tig auf die ers­ten Punk­te seit dem Heim­sieg gegen das Tabel­len­schluss­licht aus Lan­gen. „Auch wenn wir auf Melf und Gav­ra ver­zich­ten muss­ten, habe ich ins­ge­heim ein gutes Gefühl gehabt und dach­te, dass wir uns end­lich mit einem Punkt­ge­winn für die gute Leis­tung unter der Woche beloh­nen kön­nen. Natür­lich müs­sen wir den zwei­ten Satz dabei kom­plett aus­klam­mern, auf den ich hier auch gar nicht wei­ter ein­ge­hen möch­te. Am Schluss ist es dann eben auch das feh­len­de Selbst­ver­trau­en und ein biss­chen feh­len­des Spiel­glück in der ein oder ande­ren Situa­ti­on, die dann dar­über ent­schei­den, ob wir zumin­dest mal wie­der einen Punkt mit nach Hau­se neh­men kön­nen“, so der sicht­lich ent­täusch­te Resch­ke nach Spie­len­de. In der gut besuch­ten Volks­bank-Are­na star­te­te Trai­ner Kar­lo­vic mit Lieb, Bier­wisch, Urban, Nowak, Rich­ter, Engel und Wer­ner in die Par­tie. Nach einem soli­den Start und eini­gen sehens­wer­ten Ball­wech­seln, muss­te man zur Satz­mit­te lei­der zuse­hen, wie sich der Gast­ge­ber Punkt für Punkt abset­zen konn­te. Auch wenn man kurz vor Schluss noch­mal am Aus­gleich schnup­per­te, ließ sich Rot­ten­burg die But­ter nicht mehr vom Brot neh­men und ent­schied den ers­ten Satz schluss­end­lich unge­fähr­det für sich. Wie bereits von Engel und Resch­ke ange­spro­chen, folg­te dann ein Satz zum Ver­ges­sen, in dem wirk­lich gar nichts funk­tio­nier­te und der Geg­ner zudem zu abso­lu­ter Höchst­form auf­lief. Nach gera­de ein­mal zwan­zig Minu­ten staun­ten Spie­ler und Trai­ner nicht schlecht und auch die Fans vor den TV-Gerä­ten konn­ten beim Blick auf die Anzei­ge­ta­fel ihren Augen kaum trau­en, als die­se auf 259 umsprang. „Das macht ja kei­ner mit Absicht und ich will hier auch nie­man­den per­sön­lich in die Kri­tik neh­men oder öffent­lich man­geln­de Moti­va­ti­on vor­wer­fen. Wenn man die Spie­ler, die aktu­el­le Situa­ti­on und die gesam­ten Umstän­de nicht kennt, kann ich den ein oder ande­ren Zuschau­er ver­ste­hen, der dem Team hier Arbeits­ver­wei­ge­rung vor­wer­fen möch­te“, so Maxi­mi­li­an Kol­be, der kurz­zei­tig nicht schlecht staun­te, als er auf sei­nem Han­dy eine ungläu­bi­ge Nach­richt sei­ner Mut­ter vor­fand. „Sie war schon ziem­lich über­rascht und hat­te gefragt, ob der Spiel­stand denn stim­men wür­de und was da los sei. Ich habe sie dann aber in der zehn­mi­nü­ti­gen Pau­se beru­hi­gen kön­nen und dar­um gebe­ten, doch etwas nach­sich­tig zu sein und habe ihr ver­spro­chen, dass wir uns nach der Pau­se noch­mal rich­tig anstren­gen wer­den“, so Kol­be wei­ter. Mit die­sem Ver­spre­chen soll­te sich Kol­be nicht zu weit aus dem Fens­ter gelehnt haben. Nach einer moti­vie­ren­den Anspra­che von Trai­ner Kar­lo­vic prä­sen­tier­te sich sein Team wie aus­ge­wech­selt, kämpf­te sich noch­mal zurück ins Match und konn­te sich wenig spä­ter sogar über den Satz­ge­winn freu­en. Dank dem nöti­gen Selbst­ver­trau­en und einer kon­zen­trier­ten Leis­tung, sah es auch im vier­ten Satz lan­ge so aus, als kön­ne man sich für die kämp­fe­ri­sche Leis­tung beloh­nen. Eini­ge leicht­sin­ni­ge Feh­ler und eine star­ke Auf­schlag­se­rie der Rot­ten­bur­ger mach­ten den Unter­fran­ken dann aller­dings doch noch einen Strich durch die Rech­nung und am Ende war es mal wie­der der star­ke Rot­ten­bur­ger Block, der das Spiel ent­schied und für lan­ge Gesich­ter auf den Sei­ten der Elt­man­ner Vol­ley­bal­ler sorg­te. „Wir waren wirk­lich so knapp davor, end­lich mal wie­der einen Punkt zu holen. Ich bin stolz dar­auf, wie wir nach der Pau­se zurück­ge­kom­men sind. Das zeugt von Cha­rak­ter und auch wenn es am Ende nicht für den Punkt­ge­winn oder einen Sieg gereicht hat, kann ich so wenigs­tens mit ruhi­gen Gewis­sen ein­schla­fen. Wir hof­fen, dass Melf und Gav­ra jetzt wie­der so schnell wie mög­lich zurück­kom­men und wie gegen Gra­fing wie­der in Best­be­set­zung antre­ten kön­nen. Wir haben jetzt noch drei Spie­le und wer­den alles dar­an­set­zen, die Sai­son mit einem posi­ti­ven Gefühl zu been­den“, so MVP Jason Lieb.

Die nächs­te Mög­lich­keit, sich mit einem Sieg für die Mühen zu beloh­nen, gibt es bereits am kom­men­den Sams­tag, wo man im Nach­hol­spiel auf den baye­ri­schen Kon­kur­ren­ten aus Gra­fing trifft. Nach einer knap­pen 32-Nie­der­la­ge im Hin­spiel will man sich in Elt­mann für die bit­te­re Plei­te revan­chie­ren und zumin­dest vor­über­ge­hend in der Tabel­le an den Gra­fin­ger vor­bei­zie­hen. „Ich ver­spre­che, dass ich mich die­ses Mal bes­ser im Griff haben wer­de und kei­nen Ball durch die Gegend faus­ten wer­de. Wenn ich als Vor­bild vor­an­ge­he bin ich mir sicher, dass wir am Wochen­en­de end­lich mal wie­der einen Grund zum Fei­ern haben wer­den“, so der selbst­kri­ti­sche Kapi­tän Johan­nes Engel, der im Hin­spiel noch die rote Kar­te gese­hen hatte.

Cera­to­nia Vol­leys ver­lie­ren nach 2:0‑Führung in Kriftel

Elt­mann ver­schenkt Sieg im letz­ten Spiel des Jahres

Nichts zu fei­ern gab es für die Vol­ley­bal­ler aus Elt­mann am ver­gan­ge­nen Wochen­en­de in Krif­tel. Trotz einer kla­ren 2:0 Satz­füh­rung und eini­gen Match­bäl­len im Tie-Break gelang es dem Team um Trai­ner Mar­co Donat nicht, das Spiel für sich zu ent­schei­den, sodass das Jahr 2024 mit einer ärger­li­chen und unnö­ti­gen Nie­der­la­ge endet.

Krif­tel zieht zudem in der Tabel­le an Elt­mann vor­bei und sichert sich somit nicht unver­dient den zwei­ten Platz direkt hin­ter Spit­zen­rei­ter Gotha. „Ich möch­te heu­te gar nicht über das Spiel reden. Jeder ist ent­täuscht und wir hät­ten uns den Jah­res­ab­schluss natür­lich auch anders vor­ge­stellt. Jetzt ist es so und wir müs­sen uns an die eige­ne Nase fas­sen. Wenn man den Geg­ner selbst stark macht und dann am Ende ein­fach nicht die nöti­ge Kon­se­quenz an den Tag legt, braucht man sich auch nicht wun­dern, wenn man am Schluss mit lee­ren Hän­den dasteht“, fin­det Kapi­tän Engel sehr selbst­kri­ti­sche Wor­te, will dabei aber die Leis­tung des Geg­ners kei­nes­wegs schmälern.

Auch wenn die Elt­man­ner Vol­ley­bal­ler am Sams­tag­abend in Hes­sen nicht den bes­ten Start erwisch­ten, kämpf­te sich das Team von Trai­ner Donat nach und nach zurück in die Par­tie. Spä­tes­tens nach der zwei­ten Aus­zeit beim Stan­de von 11:16 war den Gäs­ten der gewohn­te Sie­ges­wil­len anzu­mer­ken und ange­feu­ert von den zahl­reich mit­ge­reis­ten Fans, erkämpf­te man sich kurz vor Satz­en­de die ers­te Füh­rung, ehe man sich kurz dar­auf über den Gewinn des ers­ten Abschnitts freu­en durf­te. Die­ser Satz­ge­winn schien den CERATONIA Vol­leys gut zu tun, sodass man die posi­ti­ve Ener­gie mit in den zwei­ten Satz trans­por­tie­ren konn­te und genau dort wei­ter mach­te, wo man nur kurz zuvor auf­ge­hört hat­te. Eine sehr sta­bi­le und kon­se­quen­te Leis­tung, viel Druck im Auf­schlag und weni­ge Eigen­feh­ler sorg­ten dafür, dass Krif­tel nicht so rich­tig ins Spiel fand und über die gesam­te Satz­dau­er einem Rück­stand hin­ter­her­lau­fen muss­te. Trotz zwei­er Aus­zei­ten und meh­re­rer Spie­ler­wech­sel hat­te die Heim­mann­schaft am Ende nichts mehr genug ent­ge­gen­zu­set­zen, sodass auch der zwei­te Satz mit 25:20 an die Unter­fran­ken ging. Im drit­ten Satz reagier­te Krif­tels Trai­ner und ent­schied sich dazu, den spä­te­ren MVP Büchi auf der Dia­go­nal­po­si­ti­on star­ten zu las­sen. Die­ser Wech­sel soll­te sich nur wenig spä­ter aus­zah­len und es war schnell zu erken­nen, dass Elt­mann weder im Block noch in der Abwehr die pas­sen­de Ant­wort auf die­se tak­ti­sche Umstel­lung parat haben soll­te. Zudem stell­te Elt­mann ab Mit­te des drit­ten Sat­zes den Spiel­be­trieb unver­ständ­li­cher­wei­se qua­si kom­plett ein und über­ließ den Haus­her­ren ab die­sem Zeit­punkt das Kom­man­do. „Ich kann nicht ver­ste­hen, wie­so wir nach dem zwei­ten Satz auf­ge­hört haben, Vol­ley­ball zu spie­len. Wir hat­ten das Momen­tum auf unse­rer Sei­te und hät­ten die Mög­lich­keit gehabt, hier drei Punk­te mit nach Elt­mann zu neh­men. Dass wir uns dann so hän­gen las­sen und eine wirk­lich unak­zep­ta­ble Leis­tung zei­gen, kann ich so nicht nach­voll­zie­hen. Dar­über wer­den wir uns nach Weih­nach­ten unter­hal­ten, aber es ist klar, dass das Kon­se­quen­zen haben wird und wir uns einen sol­chen Aus­fall nicht noch­mal erlau­ben dür­fen“, so Trai­ner Mar­co Donat kurz nach Ende des Spiels.


„Sowas Unnö­ti­ges und Sinn­lo­ses habe ich sel­ten erlebt“

Der beschrie­be­ne Leis­tungs­ab­fall setz­te sich auch im vier­ten Satz fort. Vie­le Feh­ler, Abstim­mungs­schwie­rig­kei­ten, zu wenig Zug im eige­nen Spiel und eine desas­trö­se Kör­per­spra­che mach­ten es der TuS Krif­tel nun leicht, sich abzu­set­zen und das Spiel an sich zu rei­ßen. Der über­ra­gen­de Büchi punk­te­te nun zudem nach Belie­ben, war von Elt­mann ein­fach nicht in den Griff zu bekom­men und sorg­te nur wenig spä­ter dafür, dass Krif­tel den vier­ten Satz mit 25:21 gewin­nen konn­te und die Ent­schei­dung somit im Tie-Break fal­len soll­te. Den Start des Tie-Breaks ver­schlief Elt­mann dann mal so rich­tig und nach einer roten Kar­te gegen Melf Urban reagier­te Trai­ner Donat nach nur weni­gen Minu­ten mit sei­ner ers­ten Aus­zeit beim Stan­de von 0:4. Die­se kur­ze Unter­bre­chung schien dann Wir­kung zu zei­gen und sein Team kämpf­te sich Punkt für Punkt zurück ins Match. Noch vor dem Sei­ten­wech­sel konn­te man aus­glei­chen und nur wenig spä­ter stand es zur Über­ra­schung aller dann tat­säch­lich 14:11 für die Gäs­te aus Elt­mann. „Alles noch­mal gut gegan­gen“, dürf­ten sich die meis­ten Fans der CERATONIA Vol­leys zu die­sem Zeit­punkt wohl schon gedacht haben, wur­den aber nur wenig spä­ter eines Bes­se­ren belehrt und auf den knall­har­ten Boden der Tat­sa­chen zurück­ge­holt. Nur ein paar Minu­ten spä­ter blick­ten nicht nur Spie­ler, son­dern auch Trai­ner und Fans ver­dutzt auf die Anzei­ge­ta­fel, wo der End­stand von 17:15 für die TuS Krif­tel auf­leuch­te­te. „Sowas Unnö­ti­ges und Sinn­lo­ses habe ich sel­ten erlebt. Wir bekom­men hier noch­mal die Chan­ce, uns mit einem Sieg in die Pau­se zu ver­ab­schie­den, bekom­men die Match­bäl­le auf dem Sil­ber­ta­blett ser­viert und schaf­fen es dann trotz­dem nicht, den Sack zuzu­ma­chen. Zwei Nie­der­la­gen im Tie-Break hören sich jetzt erst­mal nicht so schlecht an, aber wenn ich mir über­le­gen, was da eigent­lich alles drin gewe­sen wäre, ärgert es mich wirk­lich unglaub­lich arg und ich kann am Ende auch nicht zufrie­den sein. Auf der ande­ren Sei­te kommt die Nie­der­la­ge viel­leicht gera­de noch zum rich­ti­gen Zeit­punkt. Wir müs­sen uns, unse­re Ein­stel­lung im Trai­ning und unser Ver­hal­ten auf dem Spiel­feld nun drin­gend unter die Lupe neh­men und so schnell wie mög­lich reagie­ren. So gewin­nen wir auch in Zukunft kei­nen Blu­men­topf und wir kön­nen froh sein, dass wir über Weih­nach­ten jetzt ein biss­chen Zeit haben, das Gan­ze in Ruhe zu ana­ly­sie­ren und dann nach der Pau­se an uns zu arbei­ten“, so Mana­ger Felix Resch­ke kurz nach Spielende.

Nach der bit­te­ren Nie­der­la­ge geht es für die CERATONIA Vol­leys erst­mal in die Weih­nachts­pau­se, die am Sonn­tag mit einer ver­eins­in­ter­nen Weih­nachts­fei­er sei­nen Anfang fand. Nach ein paar ruhi­gen und hof­fent­lich erhol­sa­men Tagen star­tet das Team von Trai­ner Donat dann kurz nach den Fei­er­ta­gen wie­der mit dem Trai­ning und wird dabei alles dar­an­set­zen, sich best­mög­lich auf den nächs­ten Geg­ner vor­zu­be­rei­ten. Am 11. Janu­ar emp­fängt man dann nie­mand Gerin­ge­res als den Tabel­len­füh­rer aus Gotha, der das Kalen­der­jahr mit einem deut­li­chen 3:1 Sieg been­de­te und die Tabel­len­füh­rung somit wei­ter aus­bau­en konn­te. „Das wird natür­lich nicht leicht und es gibt kei­ne schwe­re­re Auf­ga­be als nach Weih­nach­ten direkt gegen Gotha spie­len zu müs­sen. Jetzt gilt es, noch­mal alle Kräf­te zu mobi­li­sie­ren und dann hof­fent­lich mit einem Erfolgs­er­leb­nis ins neue Jahr zu star­ten“, hofft Kapi­tän Engel auf eine posi­ti­ve Wende.

Sai­son­auf­takt mit neu­em Namen

Cera­to­nia Vol­leys Elt­mann spie­len gegen Dresden

Als Titel­ver­tei­di­ger geht der VC Elt­mann – bezie­hungs­wei­se nun die Cera­to­nia Vol­leys Elt­mann – in die neue Sai­son der 2. Vol­ley­ball Bun­des­li­ga Süd. Zum Auf­takt emp­fängt die Mann­schaft von Neu-Trai­ner Mar­co Donat den Den­tal­ser­vice Gust VC Dresden.

Nach der ver­gan­ge­nen Bil­der­buch­sai­son – die Mann­schaft gewann als Auf­stei­ger den Meis­ter­ti­tel der 2. Bun­des­li­ga Süd – möch­ten die Vol­ley­bal­ler aus Elt­mann, die die­ses Jahr erst­mals unter dem neu­en Namen Cera­to­nia Vol­leys Elt­mann an den Start gehen, naht­los an die Form der ver­gan­ge­nen Spiel­zeit anknüp­fen, wie der Ver­ein mit­teilt. Der ers­te Schritt dazu soll heu­te Abend (21. Sep­tem­ber) zu Hau­se mit einem Sieg gegen Den­tal­ser­vice Gust VC Dres­den genom­men werden.

Auch wenn den Fans die meis­ten Gesich­ter des Teams noch bekannt vor­kom­men soll­ten, kann sich das Publi­kum sowohl auf als auch neben dem Spiel­feld auf die eine oder ande­re neue Per­so­na­lie einstellen.

„Mit Peki haben wir natür­lich einen der abso­lu­ten Leis­tungs­trä­ger ver­lo­ren“, sagt Mana­ger Felix Resch­ke. „Den­noch glau­be ich, dass wir die­ses Jahr auf einen sehr aus­ge­gli­che­nen Kader zurück­grei­fen und den Abgang durch unse­re Neu­zu­gän­ge gut aus­glei­chen kön­nen. Ins­ge­samt sind wir die­ses Jahr etwas brei­ter und vor allem jün­ger auf­ge­stellt, was in einer so lan­gen und kräf­te­zeh­ren­den Sai­son sicher­lich hel­fen wird. Zudem haben wir mit Mar­co Donat einen alten Bekann­ten als Trai­ner gewin­nen kön­nen, der genau weiß, wie er die Youngs­ters inte­grie­ren kann und zu einer homo­ge­nen Mann­schaft for­men soll.“

Vor­be­rei­tung gelungen

Eine ers­te Stand­ort­be­stim­mung gab es für die Cera­to­nia Vol­leys zuletzt am ver­gan­ge­nen Wochen­en­de. Im Zuge eines stark besetz­ten Vor­be­rei­tungs­tur­niers war neben dem abso­lu­ten Meis­ter­schafts­fa­vo­ri­ten aus Rot­ten­burg zudem das Spit­zen­team aus Krif­tel zu Gast.

In zwei span­nen­den Duel­len unter Wett­kampf­be­din­gun­gen behielt das Team aus Elt­mann am Ende aber die Ober­hand. Die Mann­schaft bestä­tig­te ihre star­ke Form der ver­gan­ge­nen Sai­son und konn­te sich jeweils knapp mit 2:1 durchsetzen.

„Natür­lich war das Vor­be­rei­tungs­tur­nier eine per­fek­te Mög­lich­keit, ver­schie­de­ne For­ma­tio­nen und Spiel­zü­ge aus­zu­pro­bie­ren“, sagt Mar­co Donat. „Auch wenn noch nicht alles hun­dert­pro­zen­tig funk­tio­niert, bin ich mit der Leis­tung der Jungs mehr als zufrieden.“