Tap­fer dagegengehalten

Dom­rei­ter über­zeu­gen trotz 1:3 gegen Zweit­li­gis­ten Greu­ther Fürth

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Fürth
Foto: FC Eintracht Bamberg
Der FC Ein­tracht Bam­berg hat sich im Test­spiel gegen Zweit­li­gist SpVgg Greu­ther Fürth teu­er ver­kauft. Zwar unter­la­gen die Dom­rei­ter vor knapp 900 Zuschau­ern im Fuchs-Park-Sta­di­on mit 1:3, doch sowohl spie­le­risch als auch kämp­fe­risch hin­ter­ließ die Mann­schaft von Patrick Sulew­ski einen star­ken Ein­druck. Zum über­ra­gen­den Akteur avan­cier­te Tor­hü­ter Bene­dikt Wil­lert, der mit einer Viel­zahl spek­ta­ku­lä­rer Para­den zum „Man of the Match“ wurde.

Es gibt im Fuß­ball ein unge­schrie­be­nes Gesetz, dass bei einem Test­spiel der höher­klas­si­ge Geg­ner mit zwei Toren Unter­schied pro Klas­se gewin­nen soll­te. Im Fal­le der Dom­rei­ter und der SpVgg Greu­ther Fürth lie­gen drei Klas­sen dazwi­schen. Heißt: Fürth hät­te mit sechs Toren Unter­schied gewin­nen müs­sen – am Ende waren es nur zwei. Nicht nur leistungs‑, son­dern auch ergeb­nis­tech­nisch konn­te sich der Test für den FCE also sehen lassen.


Dom­rei­ter gehen früh in Führung

Der Nach­mit­tag begann sogar nach Maß: Nach einer star­ken Kom­bi­na­ti­on über Mus­ta­fa Zeki­ro­ski köpf­te Tim Gen­si­chen bereits in der 6. Minu­te zur Bam­ber­ger Füh­rung ein. Fürth ant­wor­te­te aller­dings schnell und dreh­te die Par­tie durch Tref­fer von Paul Will (9.), Shin­ta Appel­kamp (18.) und Aaron Kel­ler (24.) noch vor der Pause.

Für Gesprächs­stoff sorg­te eine Sze­ne unmit­tel­bar nach dem 1:2. Gen­si­chen traf mit sei­nem Abschluss die Unter­kan­te der Lat­te, der Ball sprang auf oder hin­ter die Linie und zurück ins Feld. Schieds­rich­ter Johan­nes Ham­per ent­schied jedoch auf Wei­ter­spie­len – eine Sze­ne, die durch­aus Erin­ne­run­gen an das berühm­te „Wem­bley-Tor“ weckte.

In der Fol­ge über­nahm Fürth erwar­tungs­ge­mäß die Spiel­kon­trol­le, biss sich jedoch immer wie­der an Bene­dikt Wil­lert die Zäh­ne aus. Der FCE-Kee­per ent­schärf­te zahl­rei­che hoch­ka­rä­ti­ge Mög­lich­kei­ten und bewahr­te sei­ne Mann­schaft mit star­ken Refle­xen vor einer höhe­ren Nie­der­la­ge. Selbst Fürths Trai­ner Hei­ko Vogel zoll­te ihm Respekt: „Ich glau­be, wir haben ihn heu­te zum bes­ten Spie­ler des Spiels gemacht.“


Star­ke zwei­te Hälfe

Nach zahl­rei­chen Wech­seln ent­wi­ckel­te sich die Par­tie im zwei­ten Durch­gang aus­ge­gli­che­ner. Die Dom­rei­ter tra­ten muti­ger auf, setz­ten immer wie­der offen­si­ve Akzen­te und hiel­ten den Zweit­li­gis­ten bis zum Schluss­pfiff vom vier­ten Tref­fer ab. Auch der ein­ge­wech­sel­te Her­mann-Otto Horst konn­te sich in der Schluss­pha­se noch mehr­fach auszeichnen.

Trai­ner Patrick Sulew­ski zeig­te sich ent­spre­chend zufrie­den: „Wir haben einen ordent­li­chen Test abge­lie­fert und den muti­gen Fuß­ball gespielt, den wir sehen woll­ten. Den Jungs muss ich ein gro­ßes Kom­pli­ment machen.“


Sanie­rung abge­schlos­sen: Teams lie­fen wie­der von der Tri­bü­ne aus ein

Auch abseits des Rasens war die Par­tie ein Erfolg. Nach acht Jah­ren Sanie­rung konn­te der kom­plett moder­ni­sier­te Kabi­nen­trakt erst­mals wie­der voll genutzt wer­den. Bei­de Mann­schaf­ten lie­fen nicht mehr aus dem Con­tai­ner­dorf, son­dern direkt aus den neu­en Kabi­nen vor der Haupt­tri­bü­ne ins Sta­di­on ein. Zudem lob­ten die Ver­ant­wort­li­chen der SpVgg Greu­ther Fürth die Bedin­gun­gen im Fuchs-Park-Sta­di­on aus­drück­lich als „wun­der­bar“ – ein schö­nes Kom­pli­ment für die Dom­rei­ter und ihre Spielstätte.

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