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FC Eintracht Bamberg

Rück­run­de Bayernliga-Saison

Rück­run­den­start mit Spit­zen­spiel für FC Ein­tracht Bamberg

Gut einen Monat vor Rück­run­den­start hat der FC Ein­tracht Bam­berg mit den Vor­be­rei­tung für die zwei­te Hälf­te der Bay­ern­li­ga-Sai­son 2022 /​/​2023 begon­nen. Um sich auf das Spit­zen­spiel gegen DJK Geben­bach vor­zu­be­rei­ten, plant die Mann­schaft, das straf­fe Pro­gramm von sechs Test­spie­len zu absolvieren.

Am 25. Febru­ar ist für den FC Ein­tracht Bam­berg Rück­run­den­start in der Bay­ern­li­ga-Sai­son 2022 /​/​2023. In einem Nach­hol­spiel aus der Hin­run­de tritt die Mann­schaft aus­wärts gegen die DJK Geben­bach an. Das Beson­de­re der Par­tie: Der Tabel­len­zwei­te, Bam­berg, spielt gegen den Tabellenersten.

Um sich auf das Spit­zen­spiel vor­zu­be­rei­ten, haben sich die Spie­ler von Trai­ner Jan Gern­lein über den Jah­res­wech­sel mit Lauf­plä­nen und im Ath­le­tik­zen­trum Bam­berg fit gehal­ten. Ges­tern (24. Janu­ar) stand das ers­te Trai­ning auf dem haus­ei­ge­nen Kunst­ra­sen in der Armee­stra­ße an.

„Wir haben die Tage nach dem letz­ten Spiel in Erlan­gen im Novem­ber genos­sen und rege­ne­riert“, zitiert der Ver­ein Jan Gern­lein. „Gleich­zei­tig haben die Jungs gut ihre Lauf­plä­ne umge­setzt und wir hat­ten auch gemein­sam viel Spaß im Ath­le­tik­zen­trum mit unse­rem Ath­le­tik­trai­ner Juli­an Schmitt.“

Das Test­spiel-Pro­gramm, das sich der Ver­ein auf­er­legt hat, ist mit sechs Spie­len in knapp drei Wochen unter­des­sen her­aus­for­dernd. Am 28. Janu­ar tes­tet die Ein­tracht gegen den FC Lich­ten­fels, am 29. gegen die U23 des FC Nürn­berg. Am 5. Febru­ar ist der TSV Neu­dros­sen­feld zu Gast, am 11. geht es in Augs­burg gegen die U23 des FC. Und am 12. Febru­ar spielt die Ein­tracht test­wei­se gegen den TSV Mön­chrö­den und am 18. gegen Jahn Forchheim.

Ath­le­tik­trai­ne­rin Eli­sa Kirch­ner wech­selt zu Bay­er 04 Leverkusen

Der nächs­te Dom­rei­ter wird Profi

Eli­sa Kirch­ner, die seit letz­tem Jahr für das Ath­le­tik­trai­ning des FC Ein­tracht Bam­berg ver­ant­wort­lich ist, wech­selt in den Pro­fi­be­reich zu Bay­er 04 Lever­ku­sen. Dies teil­te der Herbst­meis­ter der Bay­ern­li­ga mit.

Jakob Tran­zis­ka, Franz Hel­mer, Juli­an Kol­beck, Jörg Schmal­fuß – vier der tra­gen­den Säu­len des FC Ein­tracht Bam­berg aus der Sai­son 2021/​/​22, die in den ver­gan­ge­nen Mona­ten den Sprung in den Pro­fi­sport geschafft haben.
Und nun ver­mel­den die „Dom­rei­ter“ den nächs­ten Wech­sel in den Pro­fi­sport. Mit Eli­sa Kirch­ner, seit letz­tem Jahr für das Ath­le­tik­trai­ning des FC Ein­tracht Bam­berg ver­ant­wort­lich, wech­selt das nächs­te Talent aus der Armee­stra­ße in den Pro­fi­be­reich und schließt sich Bay­er 04 Lever­ku­sen an.

„Für mich ist das ein abso­lu­ter Traum und eine Rie­sen­chan­ce“, wird die 23jährige in der Pres­se­mit­tei­lung zitiert, die einen Abschluss als Mas­ter of Sci­ence in Sport­the­ra­pie und Leis­tungs­sport besitzt. „Als ich die­ses Ange­bot jetzt so kurz vor Weih­nach­ten bekom­men habe, war ich völ­lig über­rascht, weil ich damit nicht gerech­net hat­te. Umso mehr freue ich mich nun auf die neue Her­aus­for­de­rung im Umfeld eines Bundesligisten.“

Kom­plet­te Unter­stüt­zung erfährt „Eli“ dabei auch von Sei­ten der „Dom­rei­ter“. Abtei­lungs­lei­ter Sascha Dorsch: „Wir haben immer gesagt, dass wir jun­ge Talen­te för­dern und ent­wi­ckeln wol­len und uns über jeden freu­en, der den Sprung in den Pro­fi­sport schafft.
Eli hat hier bei uns in den letz­ten 18 Mona­ten viel bewegt und trotz ihres jun­gen Alters den rich­ti­gen Ton gefun­den und sich viel Respekt ver­schafft. Wir freu­en uns über die Chan­ce, die sie nun bekommt und wer­den gleich­zei­tig mit Juli­an Schmitt und dem Ath­le­tik­zen­trum Bam­berg die­sen Kurs fortsetzen.“

Im ers­ten Schritt wer­de sich die gebür­ti­ge Bam­ber­ge­rin in Lever­ku­sen im Frau­en-Bun­des­li­ga­be­reich und im Nach­wuchs­leis­tungs­zen­trum bewe­gen und dort ers­te Pro­fi­erfah­run­gen sammeln.

Der eine ist schon im Pro­fi­sport, die ande­re auf dem Weg dahin: Eli­sa Kirch­ner und Franz Hel­mer (Kickers Würz­burg) bei der Leis­tungs­dia­gnos­tik im Ath­le­tik­zen­trum Bam­berg. Foto: FC Ein­tracht Bamberg

Wohin der Weg geht? „Da lass ich mich über­ra­schen“, sagt Eli­sa Kirch­ner. „Ich lie­be es, mei­ne Lei­den­schaft für Trai­ning und Ath­le­tik zum Beruf machen zu kön­nen. Über ein Prak­ti­kum habe ich nun die Chan­ce bekom­men, in den Pro­fi­sport ein­zu­stei­gen. Fürs Ers­te will ich ler­nen und mich wei­ter­ent­wi­ckeln. Alles ande­re wird sich zeigen.“

Spiel­ab­bruch wegen Nebels

DJK Geben­bach gegen FC Ein­tracht Bam­berg wird wiederholt

Am ver­gan­ge­nen Sams­tag brach der Schieds­rich­ter das Bay­ern­li­ga-Spiel zwi­schen der DJK Geben­bach und dem FC Ein­tracht Bam­berg eine Vier­tel­stun­de vor Ende ab. Nebel hat­te die Fort­set­zung der Par­tie aus Sicht des Unpar­tei­ischen, und zum Ärger der Bam­ber­ger, unmög­lich gemacht. Nun hat der Baye­ri­sche Fuß­ball-Ver­band bekannt­ge­ge­ben, dass das Spiel wie­der­holt wer­den soll.

Es lief die 76. Minu­te als ver­gan­ge­nen Sams­tag im Spit­zen­spiel der Bay­ern­li­ga der DJK Geben­bach und der FC Ein­tracht Bam­berg auf­ein­an­der­tra­fen. Die Bam­ber­ger führ­ten mit 1:0. Die Geben­ba­cher, die sich im gan­zen Spiel kei­ne zwin­gen­de Tor­chan­ce erar­bei­tet hat­ten, waren nach einer gelb-roten Kar­ten zudem in Unter­zahl. Und den­noch saßen die Bam­ber­ger wenig spä­ter im Mann­schafts­bus auf dem Heim­weg und waren, wie der Ver­ein mit­teil­te, zutiefst frustriert.

Was war pas­siert? Nach­dem bereits seit Spiel­be­ginn Nebel­fel­der über den Platz gewa­bert hat­ten, unter­brach der Schieds­rich­ter eine Vier­tel­stun­de vor Ende zunächst die Par­tie. Dies geschah zu die­sem Zeit­punkt zurecht, da die Beein­träch­ti­gung des Spiel­flus­ses zu hoch war. Die Ansa­ge der Unpar­tei­ischen: „Wir war­ten 30 Minu­ten, wenn sich die Sicht gebes­sert hat, wird weitergespielt.“

Nach 30 Minu­ten dann bra­chen die Offi­zi­el­len die Par­tie jedoch end­gül­tig ab, obwohl sich die Sicht­ver­hält­nis­se auch nach Mei­nung unpar­tei­ischer Beob­ach­ter wie­der gebes­sert hat­ten und bei­de Mann­schaf­ten wei­ter­spie­len wollten.

Bam­bergs Abtei­lungs­lei­ter Sascha Dorsch fass­te die Stim­mung im Team nach dem Spiel­ab­bruch zusam­men: „Wir kämp­fen seit Wochen mehr mit äuße­ren Umstän­den wie Sta­di­on­sper­ren oder Spiel­ab­brü­chen als mit geg­ne­ri­schen Teams. Uns bleibt heu­te nur tie­fer Frust dar­über, dass die Spiel­lei­tung ohne Not in das Gesche­hen ein­ge­grif­fen hat und die sport­li­che Aus­ein­an­der­set­zung ein vor­zei­ti­ges Ende fand.“

Sport­ge­richt: Geben­bach gegen Bam­berg wird neu angesetzt

Mitt­ler­wei­le hat der Baye­ri­sche Fuß­ball-Ver­band (BFV) bekannt­ge­ge­ben, dass das Spiel zwi­schen der DJK Geben­bach und dem FC Ein­tracht Bam­berg neu ange­setzt wer­den soll. Das habe das zustän­di­ge Sport­ge­richt Bay­ern ent­schie­den. Damit fol­ge das Gericht dem Antrag des Ver­bands­an­wal­tes. Die­sem Antrag haben sowohl die DJK Geben­bach als auch der FC Ein­tracht Bam­berg zuge­stimmt, sodass das Urteil rechts­kräf­tig ist.

Die gesetz­li­che Grund­la­ge der Ent­schei­dung des Gerichts ist der Para­graf 66 der Spiel­ord­nung des BFV. Die­ser sieht vor, dass ein Schieds­rich­ter ein Spiel abbre­chen kann, „wenn die ord­nungs­ge­mä­ße Durch­füh­rung des Spiels wegen ernst­haf­ter Stö­rung nicht mehr gewähr­leis­tet“ ist. Eine sol­che Stö­rung kön­ne bei erheb­li­cher Ver­min­de­rung der Sicht­ver­hält­nis­se wegen Nebels vorliegen.

Wann die Par­tie wie­der­holt wird, steht aller­dings noch nicht fest. Die Spiel­lei­tung der Bay­ern­li­ga Nord befin­det sich dazu bereits mit bei­den Klubs in der Ter­min-Abstim­mung. Der neue Spiel­ter­min soll in den kom­men­den Tagen feststehen.

„Dom­rei­ter“ mit sieb­tem Sieg in Folge 

FC Ein­tracht Bam­berg sichert sich die Herbstmeisterschaft

44 Punk­te aus 17 Spie­len in der Vor­run­de, nur 14 Gegen­to­re kas­siert und nun schon 11 Punk­te Vor­sprung auf Rang 3: Der FC Ein­tracht hat sei­ne beein­dru­cken­de Serie von 16 Spie­len ohne Nie­der­la­ge und sie­ben Sie­gen in Fol­ge gegen den ASV Neu­markt fort­ge­setzt und sich den Titel des „Herbst­meis­ters“ in der Bay­ern­li­ga Nord gesichert.

Dabei begann das Spiel gegen die Ober­pfäl­zer etwas ver­hal­ten, die „Dom­rei­ter“ brauch­ten eine gute Vier­tel­stun­de, dann spiel­ten sie ihr Pro­gramm wie schon seit Wochen mit enor­mer Sou­ve­rä­ni­tät und viel Spiel­freu­de vor den 386 Zuschau­ern auf der Sport­an­la­ge in Dörf­leins ab.

Den Auf­takt des Heim­sie­ges mach­te der seit Wochen in Top­form spie­len­de Marc Reisch­mann in der 28. Minu­te, als er eine Flan­ke von Tobi­as Linz zum 1:0 ver­wer­te­te. Rol­len­tausch dann zehn Minu­ten spä­ter, als Marc Reisch­mann Tobi­as Linz bedien­te und der Bam­ber­ger Außen­bahn­spie­ler mit sei­nem star­ken lin­ken Fuß den Ball aus 12 Metern Tor­ent­fer­nung in die Maschen drosch.


„Ich bin mega­s­tolz auf mei­ne Mannschaft“

Auch nach dem Pau­sen­pfiff setz­ten die „Dom­rei­ter“ ihr Spiel fort und erzwan­gen sich Tor­chan­cen im Minu­ten­takt. Bam­bergs Coach Jan Gern­lein brach­te im Lau­fe der zwei­ten Halb­zeit mit Luis Schnei­der, Simon Koll­mer, Luc­ca Leist­ner, Sebi Val­dez und Phil­lipp Hack fünf fri­sche Kräf­te aufs Feld, ohne dass es einen Bruch im Spiel der Gast­ge­ber gab, im Gegen­teil, der FC Ein­tracht schraub­te das Tem­po noch einen Gang höher. Felix Popp blieb es dann mit sei­nem bereits fünf­ten Sai­son­tor vor­be­hal­ten, in der 68. Minu­te auf 3:0 zu stel­len, als er sich nach einem Eck­ball von Simon Koll­mer in die Luft schraub­te und den Ball unhalt­bar ins Netz setz­te. Zehn Minu­ten vor Spie­len­de nutz­te Luca Lje­v­sic einen Feh­ler im Auf­bau­spiel der Gäs­te, zog Rich­tung Tor und erziel­te mit einem sat­ten Rechts­schuss den 4:0 Endstand.

„Es ist über­ra­gend, was die Jungs heu­te und die kom­plet­te Vor­run­de gezeigt haben. Wir haben heu­te wie­der ein­mal Geduld bewie­sen, unser Spiel durch­ge­zo­gen und fol­ge­rich­tig den sieb­ten Sieg in Serie ein­ge­fah­ren. Tabel­len­ers­ter am Ende der Vor­run­de und das mit einem jun­gen Team, das sein Herz Woche für Woche auf dem Platz lässt und es immer wie­der schafft, den Fokus auf die Auf­ga­ben zu rich­ten. Ich bin mega­s­tolz auf mei­ne Mann­schaft, jetzt fei­ern wir auch mal eine gran­dio­se Vor­run­de und ab mor­gen läuft die Vor­be­rei­tung auf die Rück­run­de“, bilan­zier­te der Bam­ber­ger Coach Jan Gern­lein das Spiel und die Vorrunde.

FC Ein­tracht Bamberg

Fuchs-Park-Sta­di­on noch Wochen gesperrt

„Heim­spiel“ in Dörf­leins heißt es am kom­men­den Sams­tag erneut, wenn der FC Ein­tracht Bam­berg im Hall­stadter Stadt­teil Dörf­leins gegen den ASV Neu­markt antritt. Der teil­wei­se mise­ra­ble Zustand des eige­nen Plat­zes im Fuchs-Park-Sta­di­on mach­te die Ver­le­gung nötig.

In der Tabel­le der Bay­ern­li­ga Nord steht der FC Ein­tracht Bam­berg als Tabel­len­füh­rer gut da. Im letz­ten Spiel der Hin­run­de kann sich die Mann­schaft mit einem Sieg beim ASV Neu­markt am Sams­tag die Herbst­meis­ter­schaft sichern. Aber obwohl die Par­tie als Heim­spiel der Bam­ber­ger ange­setzt ist, kann sie nicht im Fuchs-Park-Sta­di­on aus­ge­tra­gen wer­den. Der Rasen im Sta­di­on ist in zu schlech­tem Zustand. So muss­te das Spiel nach Dörf­leins ver­legt wer­den und fin­det nun auf dem Platz des dor­ti­gen SV statt.

„Natür­lich freu­en wir uns über die Gast­freund­schaft und den Ein­satz des SV Dörf­leins, herz­li­chen Dank“, sag­te Kom­mu­ni­ka­ti­ons­lei­ter Sascha Dorsch. In die Freu­de über die Mög­lich­keit in Dörf­leins zu spie­len, mische sich aber auch Weh­mut. „Wir wür­den lie­ber in unse­rem Wohn­zim­mer, dem Fuchs-Park-Sta­di­on, spielen.“

Dass dies aber der­zeit nicht mög­lich und der Platz in schlech­tem Zustand ist, liegt an der Deut­schen Quid­ditch-Meis­ter­schaft. Vor knapp vier Wochen tru­gen 19 Teams aus ganz Deutsch­land das Tur­nier im FC-Sta­di­on aus und hin­ter­lie­ßen vor allem an zwei Stel­len mas­si­ve Rasenschäden.

Die Bam­ber­ger Ser­vice Betrie­be, zustän­dig unter ande­rem für die Instand­hal­tung Bam­ber­ger Rasen­spiel­fel­der, sei­en seit­dem dar­an, die Schä­den aus­zu­bes­sern. Aber: „Ich kann zum genau­en Stand der Arbei­ten der­zeit nur wenig sagen. Wir kön­nen unse­re Ansprech­part­ner bei den BSB krank­heits­be­dingt nicht errei­chen“, sag­te Sascha Dorsch. „Wir haben aber die Mit­tei­lung erhal­ten, dass wir mit einer wei­te­ren vier­wö­chi­gen Sper­re rech­nen müs­sen.“ Unsi­cher sei auch, ob die Ein­tracht in die­sem Jahr im Fuchs-Park-Sta­di­on über­haupt wie­der spie­len kann. Auch das wür­de sich erst in den nächs­ten Tagen entscheiden.

Ein Hauch von Har­ry Pot­ter im Fuchs-Park-Stadion

Deut­sche Quid­ditch-Meis­ter­schaft in Bamberg

Wer Har­ry Pot­ter kennt, kennt Quid­ditch. Und wer die­sen Sport noch nicht kennt, kann ihn am ers­ten Okto­ber­wo­chen­en­de ken­nen­ler­nen. Dann fin­det im Bam­ber­ger Fuchs-Park-Sta­di­on die Deut­sche Quid­ditch-Meis­ter­schaft statt.

Quid­ditch ist eine Sport­art, die aus den Har­ry-Pot­ter-Roma­nen bezie­hungs­wei­se ‑Fil­men stammt. Ver­ein­facht aus­ge­drückt ist sie eine Mischung aus Hand­ball, Rug­by und Völ­ker­ball bei der es dar­um geht, einen Ball durch die Rin­ge der geg­ne­ri­schen Mann­schaft zu wer­fen, ohne dabei selbst abge­wor­fen zu wer­den. Erschwe­rend kommt hin­zu, dass jede Spie­le­rin und jeder Spie­ler, die Teams sind gemischt­ge­schlecht­lich, ein Plas­tik­rohr zwi­schen den Ober­schen­keln füh­ren muss. In der fik­ti­ven Vor­la­ge han­delt es sich dabei um flug­fä­hi­ge Besen.

Von den USA aus­ge­hend wird Quid­ditch seit 2007 auch außer­halb des Har­ry-Pot­ter-Uni­ver­sums gespielt. Heu­te ist die Sport­art über die gan­ze Welt ver­brei­tet – inklu­si­ve inter­na­tio­na­ler und natio­na­ler Tur­nie­re. Ein sol­ches ist die Deut­sche Quid­ditch-Meis­ter­schaft, die am 1. und 2. Okto­ber im Fuchs-Park-Sta­di­on stattfindet.

Quid­ditch-Zen­trum Bamberg

Tur­nier­be­ginn ist am Sams­tag­mor­gen um 8:30 Uhr, das End­spiel fin­det am Sonn­tag um 16:30 Uhr statt. Ins­ge­samt 19 Teams aus ganz Deutsch­land neh­men teil. „Nach der Quid­ditch-EM 2019 dür­fen wir in Bam­berg nun auch noch die Deut­sche Quid­ditch-Meis­ter­schaft aus­rich­ten“, zitiert eine Mit­tei­lung Johan­nes Win­ter, Lei­ter der Quid­ditch-Abtei­lung des FC Ein­tracht Bamberg.

Wochen und Mona­te der Pla­nung wür­den im Tur­nier ste­cken, vor allem die Unter­brin­gung der Sport­le­rIn­nen berei­te­te Kopf­zer­bre­chen. „Wir erwar­ten unge­fähr 600 Akti­ve aus ganz Deutsch­land und gut 200 Beglei­ter. Da Quid­ditch ein vor allem stu­den­tisch gepräg­ter Sport ist, waren preis­güns­ti­ge Quar­tie­re ganz oben auf der Wunsch­lis­te der Mann­schaf­ten. Lei­der konn­te uns die Stadt Bam­berg hier nicht mit ent­spre­chen­den Plät­zen in den kom­mu­na­len Hal­len unterstützen.“

Umso erfreu­li­cher sei es, dass ein Teil der Teil­neh­men­den in der Turn­hal­le der Bam­ber­ger Lebens­hil­fe Quar­tier gefun­den habe, wäh­rend ein ande­rer Teil auf dem Zelt­platz in Teuchatz unter­kommt. „Das ist aber für die Mann­schaf­ten in Ord­nung. Im Quid­ditch wird zwar auf dem Platz hart gefoch­ten, außer­halb des Plat­zes aber sehr viel Wert auf ein gutes Mit­ein­an­der gelegt.“

Gera­de bei hoch­klas­si­gen Teams, wie sie bei der Quid­ditch-Meis­ter­schaft antre­ten, sei eine gute phy­si­sche Aus­bil­dung tat­säch­lich vor­teil­haft. „Da wird es sicher­lich zum einen oder ande­ren kampf­be­ton­ten Spiel kom­men,“ sagt Winter.

In Bam­berg selbst wird seit mehr als fünf Jah­ren Quid­ditch im Ver­ein gespielt und die Jugend­ab­tei­lung des FC Ein­tracht gehört zu den größ­ten Abtei­lun­gen in Deutschland.

Dom­rei­ter ver­tei­di­gen Tabellenführung

Spit­zen­spiel: FC Ein­tracht Bam­berg besiegt SC Eltersdorf

Im Spit­zen­spiel der Bay­ern­li­ga Nord hat der FC Ein­tracht Bam­berg den Tabel­len­drit­ten SC Elters­dorf besiegt. Vor hei­mi­schem Publi­kum gewan­nen die Bam­ber­ger am 24. Sep­tem­ber mit 2:0.

Es ist lan­ge her, dass „Oh, wie ist das schön“-Gesänge durch das Bam­ber­ger Fuchs-Park-Sta­di­on hall­ten. Ver­dient hat­te sich die Mann­schaft von Trai­ner Jan Gern­lein im aus­ver­kauf­ten Bam­ber­ger Sta­di­on die­se Ova­tio­nen aber alle­mal. Nach dem sou­ve­rä­nen 3:1 gegen Donaus­tauf haben die Bam­ber­ger nun auch den Ex-Regio­nal­li­gis­ten SC Elters­dorf 2:0 geschla­gen. Damit hat der FCE sei­ne Tabel­len­füh­rung vor DJK Geben­bach auf fünf Punk­te ausgebaut.

Dabei gab es kein lan­ges Abtas­ten im Fuchs-Park-Sta­di­on, son­dern, vor allem in den ers­ten 10 Minu­ten, wenig Spiel­kon­trol­le auf bei­den Sei­ten. Lang­sam aber erspiel­te sich der FCE ein Über­ge­wicht und deu­te­te sei­ne Gefähr­lich­keit im schnel­len Umschalt­spiel an.

In der 32. Minu­te war es dann so weit. Phil­ipp Hack zog nach Dop­pel­pass mit Tobi­as Linz nach innen, leg­te sich den Ball vor und schoss ihn aus 18 Meter genau ins obe­re Tor­eck. Der Jubel über Tref­fer war noch nicht ganz ver­klun­gen, als der 19-jähr­ge Pett­stadter bereits nachlegte.

Dies­mal war es Mar­co Schmitt, der einen Ball­ge­winn in der eige­nen Hälf­te blitz­schnell in einen Traum­pass auf Phil­ipp Hack umwan­del­te. Der SC Elters­dorf bekam kei­nen Zugriff mehr und Hack netz­te allein vor Elters­dorf Tor­wart Akbakla zum 2:0 ein.

Star­ke Bam­ber­ger Vor­stel­lung bis zum Abpfiff

Nach dem Sei­ten­wech­sel fiel fast das 3:0. Der form­star­ke David Lang lief auf das SCE-Gehäu­se zu und ehe ihn sein Gegen­spie­ler bedräng­te und von den Bei­nen hol­te. Schieds­rich­ter Eli­as Tie­de­ken, in Sum­me ein sehr guter Lei­ter, ent­schied aber auf Weiterspielen.

In der Fol­ge­zeit beru­hig­te sich das Spiel und der SC Elters­dorf hat­te mehr Spiel­an­teil. Wirk­lich zwin­gen­de Chan­cen konn­ten sich die Mit­tel­fran­ken aber kaum erspie­len. Es waren viel­mehr die Bam­ber­ger, die durch die ein­ge­wech­sel­ten Offen­siv­spie­ler Timm Stras­ser und Luis Schnei­der die Chan­cen hat­ten, das Spiel vor­zei­tig zu entscheiden.

So blieb es bis zum Abpfiff bei einer star­ken Vor­stel­lung der Heim­mann­schaft, die nun ent­spannt in das kom­men­de spiel­freie Wochen­en­de gehen kann.

Zufrie­den zeig­te sich Bam­bergs Trai­ner Jan Gern­lein nach dem Spiel. „Wir wuss­ten um die indi­vi­du­el­le Qua­li­tät von Elters­dorf und woll­ten die­se so gut es geht ein­däm­men. Das ist uns sehr gut gelun­gen. Nach vor­ne haben wir dann mehr­fach rich­tig gute Offen­siv­ak­tio­nen set­zen kön­nen, die letzt­end­lich zu einem ver­dien­ten Sieg geführt haben. Das war heu­te bock­stark von eins bis sech­zehn. Da kann ich kei­nen ein­zel­nen Spie­ler her­aus­he­ben, die haben sich heu­te alle Best­no­ten verdient.“

Wei­ter auf Platz 1

Ein­tracht Bam­berg besiegt Spit­zen­team SV Donaustauf

Der FC Ein­tracht Bam­berg hat am 12. Spiel­tag der Bay­ern­li­ga Nord den SV Donaus­tauf mit 3:1 besiegt. Mit die­sem Sieg haben die Dom­rei­ter ihren Vor­sprung auf den zwei­ten Tabel­len­platz auf drei Punk­te ausgebaut.

Bereits in der drit­ten Spiel­mi­nu­te ging der FC Ein­tracht Bam­berg in Füh­rung. Ste­fan Mas­sin­ger, Ver­tei­di­ger des SV Donaus­tauf, blieb unglück­lich im Rasen hän­gen und ver­lor den Ball. Ein­tracht-Stür­mer David Lang reagier­te schnell, kam an den Ball und schoss das 1:0.

Mas­sin­ger muss­te ver­letzt aus­ge­wech­selt wer­den – ein Schock für das Team aus dem Regens­bur­ger Vor­ort. Die­se Ver­let­zung und die frü­he Füh­rung spiel­ten dem FC Ein­tracht natür­lich in die Kar­ten. Den­noch war die Leis­tung gegen ein Team, das wirt­schaft­lich und sport­lich zu den Schwer­ge­wich­ten der Bay­ern­li­ga Nord gehört, aller Ehren wert.

Die jun­ge Bam­ber­ger Mann­schaft stand über 90 Minu­ten defen­siv weit­ge­hend sicher und zeig­te sich in den Umschalt­mo­men­ten gefähr­lich. Hin­zu kam ein an die­sem Tag glän­zend auf­ge­leg­ter David Lang. Der Stür­mer erziel­te nicht nur den Füh­rungs­tref­fer, son­dern auch das fast schon vor­ent­schei­den­de 2:0 nach 26 Minuten.

Ein Eigen­tor von Marc Reisch­mann mach­te die Par­tie kurz vor dem Sei­ten­wech­sel aber wie­der span­nen­der. Nach einem Eck­ball des SV Donaus­tauf fälsch­te der Ver­tei­di­ger den Ball der­art unglück­lich ab, dass er unhalt­bar für Ben Olschew­ski im lin­ken obe­ren Win­kel einschlug.

Alles klar gemacht in der 2. Halbzeit

War­um der SV Donaus­tauf als Titel­aspi­rant gilt, zeig­te die Mann­schaft in der zwei­ten Halb­zeit. Die Offen­si­ve um den ehe­ma­li­gen FCE-Stür­mer Lukas Dotz­ler zählt zu den bes­ten der Liga. So erspiel­te sich der SV trotz einer soli­den Bam­ber­ger-Deckung um Chris­to­pher Kett­ler, Mar­co Schmidt und Jonas Hart­wig immer wie­der Chan­cen. Die End­sta­ti­on hieß aber ein ums ande­re Mal Ben Olschew­ski, der bis auf eine klei­ne Unsi­cher­heit eine tadel­lo­se Par­tie ablieferte.

In der 75. Minu­te erlös­te Moritz Kau­be die Bam­ber­ger und die 330 Zuschaue­rIn­nen auf der Haupt­tri­bü­ne des Fuchs-Park-Sta­di­ons. Nach star­ker Ein­zel­leis­tung des zuvor ein­ge­wech­sel­ten Phil­ipp Hack bekam Kau­be auf der lin­ken Sei­te den Ball in den Lauf gespielt. Kau­be zog aufs Tor und tun­nel­te schlitz­oh­rig SV-Schluss­mann Jura­si zum erlö­sen­den und viel­um­ju­bel­ten 3:1.

Danach war der Wil­le der Gäs­te vom SV Donaus­tauf sozu­sa­gen gebro­chen. Der FCE hät­te das Ergeb­nis sogar noch etwas höher gestal­ten kön­nen. Am Ende sicher­ten sich die Dom­rei­ter ver­dient die drei Zäh­ler und lie­ßen sich vor der Tri­bü­ne von ihren Fans fei­ern. Als Tabel­len­ers­ter und mit drei Punk­ten Vor­sprung gehen die Bam­ber­ger nun ins Top­spiel am nächs­ten Sams­tag gegen den Zwei­ten und Meis­ter­schafts­fa­vo­ri­ten SC Eltersdorf.

Stim­me nach dem Spiel

FCE-Trai­ner Jan Gern­lein zeig­te sich hoch­zu­frie­den mit der Leis­tung sei­ner Mann­schaft. „Wir haben gegen einen sehr guten Geg­ner gespielt. Auch in die­sem Spiel ist wie­der auf­ge­fal­len, wel­che Qua­li­tät Donaus­tauf vor allem in der Offen­si­ve besitzt. Wir hat­ten das aller­dings bis zur zwei­ten Halb­zeit gut im Griff und haben erst dann ein paar Chan­cen zuge­las­sen, die Ben über­ra­gend gehal­ten hat. Die frü­he Füh­rung hat uns sicher gehol­fen. Ich habe mich vor allem für David gefreut, weil er schon in der Woche zuvor gegen Cham ein Super­spiel abge­lie­fert, aber kein Tor
gemacht hat­te. Dafür hat es am Sams­tag zwei­mal geklappt. Das 3:1 fielt dann im rich­ti­gen Moment. Ich den­ke, wir sind der ver­dien­te Sie­ger. Her­vor­he­ben möch­te ich noch unse­re Defen­si­ve. Die Jungs haben das abso­lut gut gemacht. Aber ins­ge­samt ist die­se Mann­schaft eine Ein­heit, das ist schon sensationell.“

Zurück an der Tabellenspitze

FC Ein­tracht Bam­berg besiegt ASV Cham

Am 10. Sep­tem­ber hat der FC Ein­tracht Bam­berg mit 5:2 sein Heim­spiel gegen den ASV Cham gewon­nen. Mit dem Sieg konn­ten die Bam­ber­ger die Tabel­len­spit­ze in der Bay­ern­li­ga Nord zurück­er­obern. Schön anzu­schau­en war das Spiel aller­dings nur in der zwei­ten Hälf­te des Spiels.

„Ich war in der Halb­zeit schon ganz schön ange­fres­sen!“ Mit sei­ner Mei­nung war der Coach des FC Ein­tracht Bam­berg, Jan Gern­lein, nach dem Spiel gegen den ASV Cham nicht allei­ne unter den 336 Zuschaue­rin­nen und Zuschau­ern, wie der Ver­ein am 11. Sep­tem­ber mitteilte.

Gern­leins Team war zwar in der 23. Spiel­mi­nu­te durch Moritz Kau­be in Füh­rung gegan­gen. Danach ver­säum­te es die Mann­schaft aber, den Vor­sprung gegen einen eher harm­lo­sen Geg­ner wei­ter aus­zu­bau­en. Zu vie­le Chan­cen lie­ßen der FC lie­gen und mach­te die Gäs­te aus der Ober­pfalz zuse­hends stärker.

Und so kam es, wie es kom­men muss­te: In der 43. Minu­te konn­ten die Haus­her­ren nach einem Eck­ball noch zwei­mal klä­ren, ehe Chams Leon Rei­sin­ger im drit­ten Nach­set­zen den Aus­gleich erziel­te. Zwei Minu­ten spä­ter erhöh­te der ASV Cham sogar auf 2:1 als die Bam­ber­ger Hin­ter­mann­schaft unab­ge­stimmt agier­te und Ilha­mi Medi­ne­li Rei­sin­ger den Ball sogar noch selbst in den Lauf legte.

Über­le­gen zu Ende gespielt

Was immer Jan Gern­lein jedoch dann sei­nen Spie­lern in der Pau­se mit­ge­ge­ben haben mag – es wirk­te in Hälf­te zwei. Viel­leicht erin­ner­te er sie an das Unent­schie­den im letz­ten Spiel, das die Mann­schaft trotz anfäng­li­cher 2:0‑Führung hat­te hin­neh­men müs­sen. Auf jeden Fall war noch kei­ne vol­le Minu­te war gespielt, ehe Björn Schön­wies­ner nach Vor­ar­beit von Tobi­as Linz zur Stel­le war und mit sei­nem sieb­ten Sai­son­tref­fer den Aus­gleich markierte.

Der ASV Cham fand nun kaum noch statt. So konn­te die jun­ge Bam­ber­ger Mann­schaft mit viel Selbst­ver­trau­en auf­spie­len und sich zahl­rei­che Tor­chan­cen erar­bei­te­ten. Eine davon nutz­te Moritz Kau­be zu sei­nem zwei­ten Tref­fen an die­sem Nach­mit­tag und brach­te Bam­berg erneut in Führung.

Zwar ver­such­ten die Gäs­te nun ihrer­seits mehr für das Spiel zu tun, um aus­zu­glei­chen, die Bam­ber­ger spiel­ten das Spiel aber über­le­gen zu Ende. Die Kon­se­quenz waren die Tref­fer vier und fünf, erzielt durch die zuvor jeweils ein­ge­wech­sel­ten Tim Stras­ser und Johan­nes Geb­hart. Stras­ser zir­kel­te nach einer star­ken Ein­zel­leis­tung den Ball in den Tor­win­kel und leg­te nur weni­ge Minu­ten spä­ter nach einem star­ken Zwei­kampf sei­nen Sturm­kol­le­gen Geb­hart den Ball mus­ter­gül­tig auf.

„Mit den Ein­wechs­lun­gen haben wir noch ein­mal fri­schen Wind gebracht“, sag­te FCE-Coach Jan Gern­lein nach dem Spiel in bes­se­rer Lau­ne als zur Halb­zeit. „Ich den­ke, dass ist eine unse­rer gro­ßen Stär­ken in die­sem Jahr. Wir haben im gesam­ten Kader viel Qua­li­tät und kön­nen ohne Bruch wechseln.“

Nach 2:0 Vorsprung

Ein­tracht Bam­berg ver­schenkt Sieg gegen SpVgg Weiden

„Am Ende müs­sen wir ergeb­nis­ori­en­tier­ter sein und nicht ver­su­chen, noch schö­nen Fuß­ball zu spie­len.“ So zitiert eine Mit­tei­lung des Ver­eins Trai­ner Jan Gern­lein nach dem Spiel des FC Ein­tracht Bam­berg gegen die SpVgg SV Wei­den aus der Ober­pfalz. Was war passiert?

Die ers­te Halb­zeit lang beherrsch­te der FC Ein­tracht Bam­berg die Haus­her­ren der SpVgg SV Wei­den fast nach Belie­ben. Vor einer Kulis­se von mehr 1.200 Zuschaue­rin­nen und Zuschau­ern folg­ten die Bam­ber­ger Dom­rei­ter den Match­plan des Trai­ner­teams und lie­ßen Ball und Geg­ner laufen.

Bereits nach fünf Minu­ten belohn­te sich die Mann­schaft dafür und Björn Schön­wies­ner erziel­te aus 18 Metern die 1:0 Füh­rung. Viel kann man den Bam­ber­gern in der Fol­ge­zeit nicht vor­wer­fen – außer dass sie kei­ne wei­te­ren Tref­fer nachlegten.

So fiel erst nach dem Sei­ten­wech­sel das 2:0. Wie­der war es Björn Schön­wies­ner. Nach einem Pfos­ten­schuss von Luca Lje­v­sic reagier­te der Stür­mer am schnells­ten und drück­te den Ball aus fünf Metern über die Linie.

Die­se Füh­rung hät­ten die Bam­ber­ger wahr­schein­lich bis zum Schluss ver­tei­digt. Dann schlug aber das Ver­let­zungs­pech zu. Außer­dem begann die Mann­schaft, wie vom Trai­ner kri­ti­siert, nicht ergeb­nis­ori­en­tiert genug zu spie­len. So muss­te Bam­bergs Innen­ver­tei­di­ger Felix Popp in der 55. Minu­te ver­letzt vom Feld. Und damit kam ein Bruch ins Bam­ber­ger Spiel. Die Defen­siv­ak­tio­nen wur­den hek­ti­scher und unrunder.

Das nutz­te die SpVgg Wei­den, die, ange­peitscht von der Kulis­se ihres Publi­kums, auf­dreh­te und sich vie­le Chan­cen erspiel­te. Am Ende nahm Ste­fan Püh­ler den Bam­ber­gern den sicher geglaub­ten Sieg aus der Hand. Zwei Tref­fer in der 64. und in der 86. Minu­te des erst kurz vor­her ein­ge­wech­sel­ten 16-Jäh­ri­gen besie­gel­ten das Unentschieden.

„Das ist schon bit­ter, kei­ne Fra­ge“, sag­te Jan Gern­lein zum spä­ten Aus­gleich. „Auf der ande­ren Sei­te: Wir sind nun neun Spie­le in Fol­ge unge­schla­gen und freu­en uns auf drei Heim­spie­le in Fol­ge. Nächs­ten Sams­tag gegen Cham wer­den die Kar­ten neu gemischt.“

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