Domreiter zeigen starke Frühform
FC Eintracht Bamberg überzeugt im Testspiel gegen den SV Buckenhofen
Der FC Eintracht Bamberg hat im Testspiel gegen den SV Buckenhofen eine starke Frühform gezeigt und sich auf der Sportanlage Bamberg souverän mit 4:0 durchgesetzt. Besonders durch schnelle Seitenwechsel, intensive Zweikampfführung und konsequente Balleroberungen setzte Bamberg früh die Akzente.
„Wir haben den Jungs heute zwei Aufgaben mitgegeben: Die eine war, den letzten Test vor dem Rückrundenstart zu gewinnen. Die andere, noch wichtiger, war es, „zu Null“ zu spielen“, so Bambergs Coach Jan Gernlein vor dem Spiel.
Bereits in der Anfangsphase entwickelte sich eine intensive Partie. In der 9. Minute leitete Ljevsic mit einem schnellen Pass auf Zeitler eine erste gefährliche Szene ein. Wenig später kam auch Schneider zum Abschluss und prüfte den gegnerischen Torhüter mit einem ersten gefährlichen Versuch. Buckenhofen blieb jedoch keineswegs passiv und setzte in der 9. und 13. Minute eigene offensive Nadelstiche.
Bamberg übernahm zunehmend die Kontrolle. In der 18. Minute fiel die verdiente Führung für die Domreiter: Kraußold traf mit einem platzierten Abschluss zum 1:0. Nur zwei Minuten später erhöhte Bamberg auf 2:0: Buckenhofens Eisgrub lenkte den Ball unglücklich ins eigene Netz und bescherte der Eintracht damit das zweite Tor.
Die Gastgeber blieben am Drücker und nutzten ihre Überlegenheit konsequent. In der 42. Minute traf Ljevsic zum 3:0‑Pausenstand. Defensiv präsentierte sich Bamberg stabil, Torhüter Willert verhinderte mögliche Abschlüsse der Gäste und hielt seinen Kasten sauber.
„Mit diesem Schwung gehen wir in die erste Wettkampfwoche des Jahres“
Nach dem Seitenwechsel blieb die Partie intensiv. Bamberg kontrollierte weiterhin das Spielgeschehen und erspielte sich weitere Chancen. Die Domreiter agierten laufstark, zweikampforientiert und mit klarer Struktur im Spiel nach vorne. In der 83. Minute setzte Ljevsic mit seinem zweiten Treffer den Schlusspunkt zum 4:0‑Endstand – per souverän verwandelten Foulelfmeter.
„Wir hatten mit dem Ball teils gute, teils aber auch wilde Momente. Gegen den Ball aber war es für den jetzigen Zeitpunkt aber sehr fleißig und organisiert. Die Jungs haben als Gruppe heute gut gearbeitet. Mit diesem Schwung gehen wir in die erste Wettkampfwoche des Jahres“, bilanzierte Jan Gernlein den Auftritt der Domreiter vor dem Nachholspiel am kommenden Samstag gegen den FC Ingolstadt 2.
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FC Eintracht Bamberg gewinnt gegen Großbardorf mit 3:2
Knapper Sieg im ersten Test
Im ersten Testspiel nach der Winterpause konnte der FC Eintracht Bamberg einen knappen Sieg über den Landesligisten TSV Großbardorf landen. Auf dem Kunstrasenplatz in Strahlungen gewannen die „Domreiter“ mit 3:2.
„Fleißig sein und über den Kampf in einen Spielrhythmus kommen“ – diese Worte gab Bambergs Trainer Jan Gernlein seinen Spielern vor dem ersten Spiel nach einer langen Winterpause mit auf dem Weg. Allein, in den ersten 45 Minuten gelang dies den „Domreitern“ nur ansatzweise. Auf dem gut zu bespielenden Kunstrasenplatz in Strahlungen war es der Landesligaersten aus dem Rhön Grabfeld, der griffiger war und folgerichtig nach acht Minuten in Führung ging. Während sich die Bamberger Defensive unsortiert zeigte, genügte ein starker Diagonalball auf Großbardorfs Nathan Wirth, der nach klasse Ballannahme TW Dellermann keine Chance ließ und zur Führung einnetzte. Chancen auf Bamberger Seite blieben in der Folge Mangelware.
In der zweiten Halbzeit präsentierte sich Bamberg dann von einer anderen Seite. Mit hohem Anlaufen und aggressivem Pressen gelang es den Oberfranken nun das Spiel komplett in die Hand zu nehmen und mit teils starken Kombinationen eine Vielzahl von Chancen zu erspielen. Eine davon nutzte Valentin Schmitt nach einer knappen Stunde zum Ausgleich. Dem agilen Timm Strasser war es vorbehalten, seine Farben in Führung zu bringen. Er erlief einen schlampigen Rückpass der Großbardorfer Hintermannschaft und schob ungehindert zur Führung für den FC Eintracht Bamberg ein. In der Folgezeit versäumte es sein Team diese Führung auszubauen und ließ eine Vielzahl guter Chancen liegen. Und so kam es, wie es im Fußball dann immer kommt: nach einem unnötigen Foulspiel im Bamberger Strafstoß zeigte der Schiedsrichter zurecht auf den Punkt und Jimmy Mangold glich zum 2:2 aus. Es spricht für die Moral der Gäste, dass sie diesen Ausgleich nicht auf sich sitzen lassen wollten. Und so war es Jonas Hartwig vorbehalten, fast im Gegenzug nach einem Eckball wieder auf Sieg zu stellen, als er den Ball aus acht Metern mit einem Kunstschuss über die Linie zu drücken.
„Am Ende sind wir mit dem Spiel vor allem in der zweiten Hälfte zufrieden“, bilanzierte Jan Gernlein. „Die Jungs haben verstanden, dass wir nur über eine 100%ige Einstellung erfolgreich sein können. Diese haben wir dann gezeigt und daraus in Phasen den Fußball gespielt, den wir spielen wollen: mutig und mit Überzeugung in Offensive und Defensive. Darauf bauen wir auf.“
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FC Eintracht Bamberg ist mehr als Fußball
Erstes Weihnachtssingen im Fuchs-Park-Stadion begeistert 1.200 Menschen
Ein Traum ist Wirklichkeit geworden: Der FC Eintracht Bamberg hat am vierten Adventssonntag zusammen mit dem Wirtschaftsclub Bamberg und dem Veranstaltungsservice Bamberg erstmals zum Weihnachtssingen in sein Wohnzimmer, das Fuchs-Park-Stadion, eingeladen.
Damit wurde ein neues Kapitel im kulturellen Leben der Stadt aufgeschlagen. Dort, wo sonst die Domreiter in der Bayernliga um Punkte kämpfen, sangen rund 1.200 Besucherinnen und Besucher gemeinsam Weihnachtslieder auf der restlos ausverkauften Haupttribüne. Ein solches Weihnachtssingen hat Bamberg in dieser Form noch nicht erlebt.
Initiator, Gastgeber und organisatorischer Haupt-Macher der Veranstaltung war der FC Eintracht Bamberg. Die Idee, das Stadion in der Adventszeit für ein gemeinschaftliches Singen zu öffnen, entstand im Verein bereits vor mehreren Jahren. „Dieses Weihnachtssingen war lange ein Traum von mir – und von vielen bei den Domreitern“, sagt Vorstandssprecher Sascha Dorsch. „Dass wir ihn nun gemeinsam verwirklichen konnten, macht mich sehr stolz.“
Mehr als 50 Domreiter im Einsatz
Getragen wurde das Magnat Weihnachtssingen von einem außergewöhnlichen ehrenamtlichen Engagement innerhalb des Vereins. Mehr als 50 Helferinnen und Helfer des FC Eintracht Bamberg waren im Einsatz – von der Organisation über den Einlass bis hin zur Betreuung der Gäste. Auch Spieler der ersten Mannschaft packten tatkräftig mit an und unterstrichen damit eindrucksvoll den Zusammenhalt innerhalb der Domreiter-Familie. „Ohne dieses großartige ehrenamtliche Engagement wäre ein solches Event nicht möglich gewesen“, betont Dorsch. „Mein herzlicher Dank gilt allen Helferinnen und Helfern der Domreiter. Ihr habt gezeigt, wofür unser Verein steht.“
8.500 Euro für soziale Einrichtungen
Unterstützt wurde der FC Eintracht Bamberg von starken Partnern. Die Firma Magnat, zugleich Namensgeber der Veranstaltung, der Wirtschaftsclub Bamberg sowie der Veranstaltungsservice Bamberg (VSB) trugen maßgeblich zum Gelingen der Premiere bei. Die musikalische Leitung lag bei David Saam, der gemeinsam mit zahlreichen Ensembles und Chören für eine abwechslungsreiche Liedauswahl und emotionale Gänsehautmomente sorgte.
Neben der besonderen Atmosphäre und der großen Mitsingfreude setzte das Weihnachtssingen auch ein starkes soziales Zeichen. Insgesamt wurden 8.500 Euro für regionale soziale Einrichtungen gesammelt, darunter „Franken helfen Franken“, der Förderverein Soziale Stadt (iSo), Goolkids, Hand in Hand (Lebenshilfe), der Zirkus Giovanni und der Hospizverein. Die Schecks überreichten Vorstandssprecher Sascha Dorsch und Wolfgang Heyder im Namen der Veranstalter.
Trotz Temperaturen nahe dem Gefrierpunkt sangen die Besucherinnen und Besucher bis zum Schluss begeistert mit. Traditionelle, fränkische und internationale Weihnachtslieder verwandelten das Stadion in einen Ort der Gemeinschaft, des Miteinanders und der Hoffnung. Auch Vertreter aus Kirche, Politik und Stadtgesellschaft zeigten sich beeindruckt von der Stimmung und der Dimension der Veranstaltung.
Für den FC Eintracht Bamberg bleibt dieser Abend ein Meilenstein. „Das Fuchs-Park-Stadion ist für uns mehr als ein Fußballstadion“, so Dorsch. „Es ist ein Ort für Begegnung, Zusammenhalt und Emotionen. Dieses erste Weihnachtssingen hat eindrucksvoll gezeigt, welches Potenzial darin steckt – und dass die Domreiter Verantwortung für ihre Stadt übernehmen.“
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Bayernliga Nord
FC Eintracht Bamberg will starken Abschluss vor der Winterpause in Weiden
Am Samstag, dem 29. November, reist der FC Eintracht Bamberg zum Auswärtsspiel bei der SpVgg SV Weiden. Anstoß im Sparda-Bank-Stadion ist um 14 Uhr. Für die Domreiter könnte es das letzte Spiel vor der Winterpause sein – und eine Gelegenheit, ihre starke Form ein weiteres Mal zu bestätigen.
Die Mannschaft von Trainer Jan Gernlein geht mit viel Selbstvertrauen in die Partie. Am vergangenen Dienstagabend feierte der FCE einen verdienten 2:0‑Erfolg gegen den TSV Kornburg und zeigte dabei erneut seine spielerische Stabilität und kompakte Defensive. Mit klarer Struktur, geduldigem Spielaufbau und effizienter Chancenverwertung setzt Bamberg seinen Aufwärtstrend fort. Mit Rang vier in der Tabelle im Rücken wollen die Domreiter nun auch auswärts punkten, um sich fest in der Spitzengruppe der Bayernliga Nord zu etablieren.
Die Gastgeber aus Weiden durchleben derzeit eine durchwachsene Phase: Drei Niederlagen in Folge haben die Mannschaft von Trainer Michael Riester auf Rang 13 abrutschen lassen. Nach dem erfolgreichen Aufsteigerjahr präsentiert sich die Mannschaft trotz vieler Unentschieden und zahlreicher junger Neuzugänge weiterhin engagiert und mit viel Entwicklungspotenzial. Vor der Winterpause will der SpVgg SV Weiden noch einmal Punkte sammeln und seine Leistungskurve stabilisieren. Das letzte Aufeinandertreffen im August endete mit einem 1:1‑Unentschieden, doch die Domreiter wissen, dass nur eine konzentrierte und entschlossene Leistung den Auswärtserfolg bringen kann.
Für den FC Eintracht Bamberg geht es in Weiden darum, die eigene Linie konsequent fortzuführen und die starke Form vor der Winterpause zu bestätigen. Ob das für die Domreiter schon der letzte Pflichtspielauftritt bleibt, hängt noch von der möglichen Nachholpartie gegen den FC Ingolstadt II am 6. Dezember ab. Unabhängig davon steht das Team geschlossen auf dem Platz, um den positiven Trend der vergangenen Wochen weiter auszubauen und selbstbewusst in die Winterpause zu gehen.
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Bayernliga Nord
FC Eintracht Bamberg triumphiert nach zweimaligem Rückstand in Regensburg
Auf dem Kunstrasenplatz in Regensburg holte der FC Eintracht Bamberg nach zweimaligem Rückstand einen 3:2‑Sieg bei der Fortuna. Der Siegtreffer gelang am Ende Youngster Jonah Schildbach.
Die Führung der Heimelf resultierte aus einer Standardsituation. Einen Freistoß aus 20 Metern zirkelte Andrea Nocerino an der Bamberger Mauer vorbei zur 1:0‑Führung, die die Heimelf mit in die Pause nahm.
Die zweite Hälfte gehörte dann in Summe den Gästen aus Bamberg. Nach einer feinen Kombination über mehrere Stationen verpasste Paul Kraußold nur knapp den Ausgleich. Den besorgte nur wenig später Nico Zietsch, der einen Freistoß aus 30 Metern perfekt in den Winkel zirkelte. Fast im Gegenzug die neuerliche Führung der Regensburger, die einen Steckpass in die Tiefe eiskalt ausnutzten.
Aber Bamberg zeigte Moral und egalisierte erneut. Luca Ljevsic setzte sich im Strafraum durch und zog trocken aus der Drehung ab. Aber Bamberg wolle mehr. Und wurde schlussendlich auch für seinen Mut belohnt. Jonah Schildbach, erst kurz vorher eingewechselt, stand nach einem Pfahlmann- Schuss goldrichtig und drückte den abprallenden Ball zur Führung für seine Farben über die Linie. Ein Ergebnis, das bis zum Schluss Bestand hatte und Bambergs Trainer Jan Gernlein hochzufrieden stimmte: „Wir haben etwas gebraucht, um ins Spiel zu kommen und zu verstehen, wie man auf diesem Geläuf spielen muss. Am Ende ist es ein verdienter Sieg meiner Jungs, vor denen ich den Hut ziehe. Es eine Willensleistung, dieses Spie noch zu ziehen. Darauf bauen wir auf.“
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Schwung aus Eltersdorf nutzen
Domreiter wollen Heimspiel gegen Kornburg für sich entscheiden
Nach dem 1:0‑Auswärtssieg beim Tabellenführer SC Eltersdorf will der FC Eintracht Bamberg am kommenden Sonntag, 2. November um 14 Uhr, im heimischen Fuchsparkstadion nachlegen. Gegner ist der TSV Kornburg, der derzeit Tabellenplatz 13 in der Bayernliga Nord belegt.
Mit dem Erfolg in Eltersdorf im Rücken möchten die Domreiter jetzt vor heimischem Publikum weitere Punkte sammeln, um den Kontakt zur Spitzengruppe zu halten.
Der Sieg in Eltersdorf war nicht nur ein sportlicher Erfolg, sondern auch ein starkes Signal der Mannschaft. Nach der 0:1‑Heimniederlage gegen die DJK Gebenbach und der schweren Verletzung von Kapitän Christopher Kettler überzeugte der FCE gegen den Spitzenreiter mit disziplinierter Defensivarbeit, hohem Einsatzwillen und mannschaftlicher Geschlossenheit. Der Lohn: drei Punkte und jede Menge Selbstvertrauen. Sportleiter Stefan Mohr lobte den Auftritt seines Teams, betonte aber auch die Bedeutung dieser Mentalität für die kommenden Aufgaben: „Der Sieg in Eltersdorf war hart erkämpft, aber absolut verdient. Die Jungs haben über 90 Minuten vollen Einsatz gezeigt, sich reingeworfen und den unbedingten Willen bewiesen, das Spiel für sich zu entscheiden. Genau diese Mentalität brauchen wir auch jetzt gegen Kornburg. Es wird wieder ein intensives Spiel, und nur wenn wir als Mannschaft geschlossen auftreten und alles reinwerfen, können wir auch zu Hause erfolgreich sein.“
Gegner mit Kampfgeist
Der Plan für das Heimspiel steht fest: kompakt bleiben, geduldig spielen und die eigenen Chancen konsequent nutzen.
Der TSV Kornburg steckt derzeit im unteren Tabellenmittelfeld fest. Nach einem Remis in der Vorwoche musste das Team zuletzt eine knappe Niederlage hinnehmen. Trotz der jüngsten Ergebnisse ist die Mannschaft keinesfalls zu unterschätzen: Kornburg präsentiert sich kämpferisch stark, arbeitet diszipliniert gegen den Ball und sucht immer wieder den schnellen Weg nach vorne.
Gerade deshalb ist für den FCE höchste Konzentration gefragt. Spiele gegen Teams aus der unteren Tabellenregion sind oft besonders umkämpft – und genau hier möchte die Mannschaft an ihre geschlossene und fokussierte Leistung aus Eltersdorf anknüpfen.
„Der Sieg gegen Eltersdorf hat allen sehr gut getan, muss aber in den kommenden Wochen bestätigt werden, um nicht an Wert zu verlieren. Die Lust auf Intensität muss gegen jeden Gegner in diesem Maße da sein, um weitere Schritte zu machen“, blickt Trainer Jan Gernlein nach dem Auswärtserfolg mit klaren Worten auf die nächsten Aufgaben.
Mit dieser Einstellung wollen die Domreiter am Sonntag erneut eine geschlossene Mannschaftsleistung zeigen, ihre Heimstärke unter Beweis stellen und die nächsten drei Punkte im Fuchsparkstadion behalten.
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Bayernliga Nord
Domreiter gastieren beim Tabellenführer in Eltersdorf
Am morgigen Freitagabend, dem 24. Oktober um 19:00 Uhr, kommt es für den FC Eintracht Bamberg zum Duell mit dem Spitzenreiter: Die Domreiter gastieren beim SC Eltersdorf.
Gespielt wird im Elsener Sportpark – unter Flutlicht, gegen eines der aktuell formstärksten Teams der Bayernliga Nord. Trotzdem: Nach der knappen 0:1‑Heimniederlage gegen Gebenbach will die Mannschaft von Trainer Jan Gernlein aber wieder punkten und an die positiven Auftritte der letzten Wochen anknüpfen.
FCE will beim Tabellenführer bestehen
Fünf Spiele in Folge blieb der FCE ungeschlagen, ehe die Serie am vergangenen Wochenende ein Ende fand. Gegen Gebenbach fehlte im Offensivspiel die letzte Durchschlagskraft, und ein Traumtor aus 25 Metern reichte den Oberpfälzern, um die Punkte aus Bamberg zu entführen. Dazu kam noch der dramatische Zusammenprall von Kapitän Christopher Kettler bei einem Kopfball mit seinem Gegenspieler kurz vor Schluss. Chefcoach Jan Gernlein und das Team entschlossen sich daraufhin, das Spiel nicht mehr fortzusetzen. Aufatmen dann Anfang der Woche: “Kette” geht es deutlich besser!
Die Domreiter haben in den vergangenen Wochen dennoch viel Selbstvertrauen getankt und gezeigt, dass sie auch mit erfahrenen Gegnern in der Bayernliga Nord mithalten können.
„Nach der kleinen Serie von fünf Spielen ohne Niederlage haben wir nun einen Rückschlag gegen Gebenbach hinnehmen müssen. Nun gilt es wieder, neu Anlauf zu nehmen und gegen eine erfahrene Mannschaft wie Eltersdorf zu bestehen. Aus solchen Spielen können gerade unsere jungen Spieler für die Zukunft sehr viel mitnehmen“, ordnet Trainer Jan Gernlein die Situation realistisch ein.
Mit diesem Ansatz geht der Blick beim FCE nach vorn. Gerade auswärts will man wieder kompakter stehen, Fehler im Spielaufbau vermeiden und die eigenen Offensivaktionen konsequenter zu Ende spielen.
Sportleiter Stefan Mohr blickt dem Flutlichtspiel mit Vorfreude entgegen: „Wir wissen natürlich, dass uns mit dem SC Eltersdorf als neuem Tabellenführer eine richtig starke Mannschaft erwartet. Trotzdem fahren wir selbstbewusst dorthin, weil wir um unsere eigene Qualität wissen. Entscheidend wird sein, dass wir als Kollektiv auftreten, geschlossen agieren und mit der richtigen Einstellung ins Spiel gehen. Unter Flutlicht am Freitagabend – das sind genau die Spiele, auf die man sich freut. Wir wollen zeigen, was in uns steckt und alles reinhauen, um etwas Zählbares mitzunehmen.“
Tabellenführer in Topform
Der SC Eltersdorf präsentiert sich aktuell in beeindruckender Verfassung: Der Spitzenreiter hat in den vergangenen Wochen nahezu alles gewonnen und führt die Tabelle souverän an. Die Mannschaft verfügt über eine enorme Erfahrung, agiert spielstark und weiß, wie man enge Partien für sich entscheidet.
Für den FC Eintracht Bamberg gilt es nun, geschlossen aufzutreten und die eigenen Stärken auszuspielen. Trotz der schwierigen Aufgabe fährt das Team mit Zuversicht nach Mittelfranken – denn die bisherigen Auftritte haben gezeigt, dass die junge Mannschaft auch gegen Topgegner mithalten kann. Mit Leidenschaft, Disziplin und mannschaftlicher Geschlossenheit wollen die Domreiter alles daransetzen, dem Favoriten ein Bein zu stellen.
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Bayernliga Nord
FC Eintracht will Heimsieg-Serie gegen Gebenbach fortsetzen
Endlich wieder ein Heimspiel im Fuchsparkstadion. An diesem Samstag, 18. Oktober, 14 Uhr, empfängt der FC Eintracht Bamberg die DJK Gebenbach und möchte seine Heimsieg-Serie fortsetzen.
Nach den letzten intensiven Auswärtspartien in Erlangen und Cham wollen die Domreiter vor heimischen Publikum wieder ein Ausrufezeichen setzen und ihre Serie von drei Siegen zu Hause in Folge fortsetzen. Gegen die robust auftretenden Oberpfälzer kommt es vor allem darauf an, konzentriert zu bleiben, Ballverluste zu vermeiden und die eigenen Chancen konsequent zu nutzen. Das Ziel ist klar drei Punkte für Bamberg!
Formstarke Domreiter
Der FCE hat sich nach einem durchwachsenen Saisonstart deutlich stabilisiert und präsentiert sich aktuell in guter Form. Beim 3:3‑Unentschieden gegen den ATSV Erlangen zeigte die Mannschaft erneut Konzentration und Teamgeist – nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit (1:1 zur Pause) entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, der am Ende leistungsgerecht unentschieden endete.
„Wir haben in Erlangen ein Spiel erlebt, das viel wilder war als wir es hätten haben wollen. Wir wollen gegen Gebenbach wieder mehr Kontrolle und Struktur haben, zudem unser Tor wieder besser schützen. Drei Gegentore sind einfach deutlich zu viel. Die Jungs werden das wieder schnell verinnerlichen und am Samstag auf dem Platz entsprechend auftreten”, zog Trainer Jan Gernlein sein Fazit und blickt zuversichtlich auf Samstag.
Zuvor blieb der FCE viermal in Folge ohne Gegentor und sammelte zehn Punkte aus fünf Spielen. Mit dieser Serie im Rücken hat sich Bamberg bis auf Tabellenplatz sechs vorgearbeitet und steht damit im oberen Drittel der Bayernliga Nord. Besonders die defensive Stabilität, das mannschaftliche Zusammenspiel und die starke Mentalität zeichneten das Team in diesen Spielen aus. Hier gilt es, gegen Gebenbach wieder anzuknüpfen.
Gebenbach will weiter klettern
Die Gäste aus der Oberpfalz reisen mit Rückenwind in die Domstadt. Nach dem 2:0‑Heimsieg zuletzt will die DJK Gebenbach weiter Punkte sammeln und sich aus der unteren Tabellenregion hocharbeiten. Das Team von Trainer Dominic Rühl, der erst vor 14 Tagen das Ruder übernommen hat, überzeugte zuletzt durch kompakte Defensive und hohe Laufbereitschaft.
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Deutsche Youth Quadball-Meisterschaft
Bamberger Dragon Riders wollen in Braunschweig um den Titel spielen
Am Samstag treten die Bamberger Dragon Riders bei der Deutschen Youth Quadball-Meisterschaft in Braunschweig an. Nach ihrem Sieg beim europäischen Youth Cup reisen die jungen Bamberger mit viel Selbstvertrauen an und gelten als einer der Favoriten auf den Titel.
Quadball ist eine Sportart, die ursprünglich aus der Fantasy-Welt von Harry Potter („Quidditch“) inspiriert wurde und sich inzwischen als dynamischer Mannschaftssport etabliert hat. Gespielt wird in gemischten Teams mit bis zu sieben Spieler:innen. Alle führen während des Spiels einen „Besen“ – ein leichtes PVC-Rohr – zwischen den Beinen. Die Sportart vereint Elemente aus Handball, Völkerball und Rugby, ergänzt durch besondere Rollen wie Hüter:in, Treiber:in oder Sucher:in. Der sogenannte „Schnatz“ wird in der realen Variante von einer neutralen Person verteidigt und sorgt regelmäßig für spannende Spielentscheidungen.
Neben den Dragon Riders gehen drei weitere Teams an den Start: die Fliegenden Füchse Karlsruhe, die Braunschweiger Boomberries sowie die Darmstadt Donnerdrachen. Damit tritt in Braunschweig ein starkes Teilnehmerfeld gegeneinander an, das für hochklassige Begegnungen sorgen dürfte.
Das Turnier wird in zwei Phasen ausgetragen: Zunächst spielt jedes Team einmal gegen jedes andere. Auf Grundlage dieser Vorrunde ergibt sich eine erste Platzierung. Anschließend folgen die Platzierungsspiele – das Finale der beiden besten Teams sowie das Spiel um Platz drei. Jedes Team absolviert somit insgesamt vier Partien an diesem Tag.
Für die Bamberger Dragon Riders ist es eine besondere Gelegenheit, sich erneut auf nationaler Bühne zu beweisen. Schon beim letzten großen Turnier in Bamberg überzeugten sie mit Teamgeist, Cleverness und einem schnellen, dynamischen Spielstil. Mit dem Rückenwind ihres internationalen Erfolges wollen sie nun in Braunschweig um den deutschen Meistertitel kämpfen.
„Wir freuen uns auf die Herausforderung und erwarten enge, spannende Spiele. Unser Ziel ist es natürlich, ganz oben zu stehen – aber gleichzeitig ist es ein tolles Erlebnis, gegen andere Jugendmannschaften aus ganz Deutschland anzutreten“, erklärt Johannes Winter, Coach der Dragon Riders.
Wer die Dragon Riders kennenlernen möchte, kann donnerstags um 17 Uhr zum Probetraining auf der Kleinfeldanlage in der Moosstraße 127, Bamberg vorbeischauen und sich auf dem Instagram-Kanal https://www.instagram.com/quadballbamberg informieren.
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Regionalliga Bayern
Kein Punktabzug für Schwaben Augsburg
Das Schiedsgericht des 1. Zivilsenats am Oberlandesgericht Nürnberg hat das vom Verbands-Sportgericht (VSG) des Bayerischen Fußball-Verbandes (BFV) erlassene Berufungsurteil in der Causa Schwaben Augsburg bestätigt, teilt der Bayerische Fußball-Verband mit. Damit bleibt es bei der Geldstrafe für den Regionalligisten.
Das VSG hatte der Berufung des TSV Schwaben Augsburg in Teilen stattgegeben und die im Urteil des Sportgerichts Bayern zunächst vorgenommenen Wertungen von vier Partien der laufenden Saison in der Regionalliga Bayern zu Gunsten des Gegners aufgehoben. Gegen dieses Urteil waren der 1. FC Schweinfurt 05, Türkgücü München, der SV Wacker Burghausen und der FC Eintracht Bamberg vor das Schiedsgericht am OLG Nürnberg gezogen.
Mit dem Urteil des Schiedsgerichts als letzte sportgerichtliche Instanz, das lediglich einen eingeschränkten Prüfungsmaßstab hatte, behalten die Siege der Schwaben gegen Schweinfurt (4:3), Türkgücü (3:1), Burghausen (3:2) und Bamberg (2:0) ihre Gültigkeit.
Der TSV Schwaben Augsburg hatte unstreitig gegen § 25 (2) der Regionalliga-Ordnung verstoßen. In dem Statut (U23-Regel) heißt es, dass auf dem elektronischen Spielbericht unter den 20 Spielern mindestens vier Spieler aufgeführt sein müssen, die die deutsche Staatsbürgerschaft besitzen, noch kein A‑Länderspiel für einen anderen Nationalverband bestritten und am 30. Juni vor Beginn des Spieljahres das 23. Lebensjahr noch nicht vollendet haben.
Das im schriftlichen Verfahren mitgeteilte Ergebnis des Ständigen Schiedsgerichts, wonach die U23-Regel gegen EU-Recht (insbesondere die Arbeitnehmerfreizügigkeit nach Art. 45 AEUV) verstoße, wird der BFV einer Prüfung unterziehen.
Erstinstanzlich hatte das Sportgericht Bayern mit seinem Urteil die vier Partien zugunsten der Augsburger Gegner gewertet und zudem eine Geldstrafe in Höhe von 600 Euro verhängt. Daraufhin war der TSV Schwaben Augsburg in Berufung gegangen, der das VSG im Punkt der Spielwertungen stattgegeben hatte. Letztlich hatten Schweinfurt, Türkgücü München, Burghausen und Bamberg das Schiedsgericht am Oberlandesgericht Nürnberg angerufen, das nun sein Urteil veröffentlicht hat.
FC Eintracht Bamberg 2010 richtet den Blick nach vorn
Der FC Eintracht Bamberg 2010 e.V. teilte zu der Entscheidung der Gerichte im Fall Schwaben Augsburg mit, diese zur Kenntnis genommen zu haben, auch wenn sie aus sportlicher und juristischer Sicht nur schwer nachvollziehbar sei. Es sei dem FC Eintracht nie um Rechenspiele, sondern um die konsequente Einhaltung der geltenden Regularien gegangen – und das für alle Vereine gleichermaßen. Auch wenn der Verein sich eine andere Auslegung gewünscht hätte, akzeptiere er natürlich das Urteil des Oberlandesgerichts Nürnberg.
Der sportliche Fokus des FC Eintracht liege nun komplett auf dem letzten Saisonspiel gegen den TSV Aubstadt am Samstag. Mit 100 Prozent Einsatz wolle sich das Team nicht nur ordentlich aus der Saison verabschieden, sondern auch ein klares Zeichen des Dankes an die treuen Fans setzen.
Unabhängig von der endgültigen Ligazugehörigkeit sei es dem FC Eintracht wichtig zu betonen, dass der eingeschlagene Weg mit Spielern aus der Region konsequent fortgeführt werde. Mit dem klaren Ziel des baldigen Wiederaufstieg in die Regionalliga.