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FC Eintracht Bamberg

Dom­rei­ter zei­gen star­ke Frühform

FC Ein­tracht Bam­berg über­zeugt im Test­spiel gegen den SV Buckenhofen

Der FC Ein­tracht Bam­berg hat im Test­spiel gegen den SV Bucken­ho­fen eine star­ke Früh­form gezeigt und sich auf der Sport­an­la­ge Bam­berg sou­ve­rän mit 4:0 durch­ge­setzt. Beson­ders durch schnel­le Sei­ten­wech­sel, inten­si­ve Zwei­kampf­füh­rung und kon­se­quen­te Bal­ler­obe­run­gen setz­te Bam­berg früh die Akzente.

„Wir haben den Jungs heu­te zwei Auf­ga­ben mit­ge­ge­ben: Die eine war, den letz­ten Test vor dem Rück­run­den­start zu gewin­nen. Die ande­re, noch wich­ti­ger, war es, „zu Null“ zu spie­len“, so Bam­bergs Coach Jan Gern­lein vor dem Spiel.

Bereits in der Anfangs­pha­se ent­wi­ckel­te sich eine inten­si­ve Par­tie. In der 9. Minu­te lei­te­te Ljev­sic mit einem schnel­len Pass auf Zeit­ler eine ers­te gefähr­li­che Sze­ne ein. Wenig spä­ter kam auch Schnei­der zum Abschluss und prüf­te den geg­ne­ri­schen Tor­hü­ter mit einem ers­ten gefähr­li­chen Ver­such. Bucken­ho­fen blieb jedoch kei­nes­wegs pas­siv und setz­te in der 9. und 13. Minu­te eige­ne offen­si­ve Nadelstiche.

Bam­berg über­nahm zuneh­mend die Kon­trol­le. In der 18. Minu­te fiel die ver­dien­te Füh­rung für die Dom­rei­ter: Krauß­old traf mit einem plat­zier­ten Abschluss zum 1:0. Nur zwei Minu­ten spä­ter erhöh­te Bam­berg auf 2:0: Bucken­ho­fens Eis­grub lenk­te den Ball unglück­lich ins eige­ne Netz und bescher­te der Ein­tracht damit das zwei­te Tor.

Die Gast­ge­ber blie­ben am Drü­cker und nutz­ten ihre Über­le­gen­heit kon­se­quent. In der 42. Minu­te traf Ljev­sic zum 3:0‑Pausenstand. Defen­siv prä­sen­tier­te sich Bam­berg sta­bil, Tor­hü­ter Wil­lert ver­hin­der­te mög­li­che Abschlüs­se der Gäs­te und hielt sei­nen Kas­ten sauber.


„Mit die­sem Schwung gehen wir in die ers­te Wett­kampf­wo­che des Jahres“

Nach dem Sei­ten­wech­sel blieb die Par­tie inten­siv. Bam­berg kon­trol­lier­te wei­ter­hin das Spiel­ge­sche­hen und erspiel­te sich wei­te­re Chan­cen. Die Dom­rei­ter agier­ten lauf­stark, zwei­kampf­ori­en­tiert und mit kla­rer Struk­tur im Spiel nach vor­ne. In der 83. Minu­te setz­te Ljev­sic mit sei­nem zwei­ten Tref­fer den Schluss­punkt zum 4:0‑Endstand – per sou­ve­rän ver­wan­del­ten Foulelfmeter.

„Wir hat­ten mit dem Ball teils gute, teils aber auch wil­de Momen­te. Gegen den Ball aber war es für den jet­zi­gen Zeit­punkt aber sehr flei­ßig und orga­ni­siert. Die Jungs haben als Grup­pe heu­te gut gear­bei­tet. Mit die­sem Schwung gehen wir in die ers­te Wett­kampf­wo­che des Jah­res“, bilan­zier­te Jan Gern­lein den Auf­tritt der Dom­rei­ter vor dem Nach­hol­spiel am kom­men­den Sams­tag gegen den FC Ingol­stadt 2.

FC Ein­tracht Bam­berg gewinnt gegen Groß­bar­dorf mit 3:2

Knap­per Sieg im ers­ten Test

Im ers­ten Test­spiel nach der Win­ter­pau­se konn­te der FC Ein­tracht Bam­berg einen knap­pen Sieg über den Lan­des­li­gis­ten TSV Groß­bar­dorf lan­den. Auf dem Kunst­ra­sen­platz in Strah­lun­gen gewan­nen die „Dom­rei­ter“ mit 3:2.

„Flei­ßig sein und über den Kampf in einen Spiel­rhyth­mus kom­men“ – die­se Wor­te gab Bam­bergs Trai­ner Jan Gern­lein sei­nen Spie­lern vor dem ers­ten Spiel nach einer lan­gen Win­ter­pau­se mit auf dem Weg. Allein, in den ers­ten 45 Minu­ten gelang dies den „Dom­rei­tern“ nur ansatz­wei­se. Auf dem gut zu bespie­len­den Kunst­ra­sen­platz in Strah­lun­gen war es der Lan­des­li­gaers­ten aus dem Rhön Grab­feld, der grif­fi­ger war und fol­ge­rich­tig nach acht Minu­ten in Füh­rung ging. Wäh­rend sich die Bam­ber­ger Defen­si­ve unsor­tiert zeig­te, genüg­te ein star­ker Dia­go­nal­ball auf Groß­bar­dorfs Nathan Wirth, der nach klas­se Ball­an­nah­me TW Dell­er­mann kei­ne Chan­ce ließ und zur Füh­rung ein­netz­te. Chan­cen auf Bam­ber­ger Sei­te blie­ben in der Fol­ge Mangelware.

In der zwei­ten Halb­zeit prä­sen­tier­te sich Bam­berg dann von einer ande­ren Sei­te. Mit hohem Anlau­fen und aggres­si­vem Pres­sen gelang es den Ober­fran­ken nun das Spiel kom­plett in die Hand zu neh­men und mit teils star­ken Kom­bi­na­tio­nen eine Viel­zahl von Chan­cen zu erspie­len. Eine davon nutz­te Valen­tin Schmitt nach einer knap­pen Stun­de zum Aus­gleich. Dem agi­len Timm Stras­ser war es vor­be­hal­ten, sei­ne Far­ben in Füh­rung zu brin­gen. Er erlief einen schlam­pi­gen Rück­pass der Groß­bar­dor­fer Hin­ter­mann­schaft und schob unge­hin­dert zur Füh­rung für den FC Ein­tracht Bam­berg ein. In der Fol­ge­zeit ver­säum­te es sein Team die­se Füh­rung aus­zu­bau­en und ließ eine Viel­zahl guter Chan­cen lie­gen. Und so kam es, wie es im Fuß­ball dann immer kommt: nach einem unnö­ti­gen Foul­spiel im Bam­ber­ger Straf­stoß zeig­te der Schieds­rich­ter zurecht auf den Punkt und Jim­my Man­gold glich zum 2:2 aus. Es spricht für die Moral der Gäs­te, dass sie die­sen Aus­gleich nicht auf sich sit­zen las­sen woll­ten. Und so war es Jonas Hart­wig vor­be­hal­ten, fast im Gegen­zug nach einem Eck­ball wie­der auf Sieg zu stel­len, als er den Ball aus acht Metern mit einem Kunst­schuss über die Linie zu drücken.

„Am Ende sind wir mit dem Spiel vor allem in der zwei­ten Hälf­te zufrie­den“, bilan­zier­te Jan Gern­lein. „Die Jungs haben ver­stan­den, dass wir nur über eine 100%ige Ein­stel­lung erfolg­reich sein kön­nen. Die­se haben wir dann gezeigt und dar­aus in Pha­sen den Fuß­ball gespielt, den wir spie­len wol­len: mutig und mit Über­zeu­gung in Offen­si­ve und Defen­si­ve. Dar­auf bau­en wir auf.“

FC Ein­tracht Bam­berg ist mehr als Fußball

Ers­tes Weih­nachts­sin­gen im Fuchs-Park-Sta­di­on begeis­tert 1.200 Menschen

Ein Traum ist Wirk­lich­keit gewor­den: Der FC Ein­tracht Bam­berg hat am vier­ten Advents­sonn­tag zusam­men mit dem Wirt­schafts­club Bam­berg und dem Ver­an­stal­tungs­ser­vice Bam­berg erst­mals zum Weih­nachts­sin­gen in sein Wohn­zim­mer, das Fuchs-Park-Sta­di­on, eingeladen.

Damit wur­de ein neu­es Kapi­tel im kul­tu­rel­len Leben der Stadt auf­ge­schla­gen. Dort, wo sonst die Dom­rei­ter in der Bay­ern­li­ga um Punk­te kämp­fen, san­gen rund 1.200 Besu­che­rin­nen und Besu­cher gemein­sam Weih­nachts­lie­der auf der rest­los aus­ver­kauf­ten Haupt­tri­bü­ne. Ein sol­ches Weih­nachts­sin­gen hat Bam­berg in die­ser Form noch nicht erlebt.

Initia­tor, Gast­ge­ber und orga­ni­sa­to­ri­scher Haupt-Macher der Ver­an­stal­tung war der FC Ein­tracht Bam­berg. Die Idee, das Sta­di­on in der Advents­zeit für ein gemein­schaft­li­ches Sin­gen zu öff­nen, ent­stand im Ver­ein bereits vor meh­re­ren Jah­ren. „Die­ses Weih­nachts­sin­gen war lan­ge ein Traum von mir – und von vie­len bei den Dom­rei­tern“, sagt Vor­stands­spre­cher Sascha Dorsch. „Dass wir ihn nun gemein­sam ver­wirk­li­chen konn­ten, macht mich sehr stolz.“


Mehr als 50 Dom­rei­ter im Einsatz

Getra­gen wur­de das Magnat Weih­nachts­sin­gen von einem außer­ge­wöhn­li­chen ehren­amt­li­chen Enga­ge­ment inner­halb des Ver­eins. Mehr als 50 Hel­fe­rin­nen und Hel­fer des FC Ein­tracht Bam­berg waren im Ein­satz – von der Orga­ni­sa­ti­on über den Ein­lass bis hin zur Betreu­ung der Gäs­te. Auch Spie­ler der ers­ten Mann­schaft pack­ten tat­kräf­tig mit an und unter­stri­chen damit ein­drucks­voll den Zusam­men­halt inner­halb der Dom­rei­ter-Fami­lie. „Ohne die­ses groß­ar­ti­ge ehren­amt­li­che Enga­ge­ment wäre ein sol­ches Event nicht mög­lich gewe­sen“, betont Dorsch. „Mein herz­li­cher Dank gilt allen Hel­fe­rin­nen und Hel­fern der Dom­rei­ter. Ihr habt gezeigt, wofür unser Ver­ein steht.“


8.500 Euro für sozia­le Einrichtungen

Unter­stützt wur­de der FC Ein­tracht Bam­berg von star­ken Part­nern. Die Fir­ma Magnat, zugleich Namens­ge­ber der Ver­an­stal­tung, der Wirt­schafts­club Bam­berg sowie der Ver­an­stal­tungs­ser­vice Bam­berg (VSB) tru­gen maß­geb­lich zum Gelin­gen der Pre­mie­re bei. Die musi­ka­li­sche Lei­tung lag bei David Saam, der gemein­sam mit zahl­rei­chen Ensem­bles und Chö­ren für eine abwechs­lungs­rei­che Lied­aus­wahl und emo­tio­na­le Gän­se­haut­mo­men­te sorgte.

Neben der beson­de­ren Atmo­sphä­re und der gro­ßen Mit­singfreu­de setz­te das Weih­nachts­sin­gen auch ein star­kes sozia­les Zei­chen. Ins­ge­samt wur­den 8.500 Euro für regio­na­le sozia­le Ein­rich­tun­gen gesam­melt, dar­un­ter „Fran­ken hel­fen Fran­ken“, der För­der­ver­ein Sozia­le Stadt (iSo), Gool­kids, Hand in Hand (Lebens­hil­fe), der Zir­kus Gio­van­ni und der Hos­piz­ver­ein. Die Schecks über­reich­ten Vor­stands­spre­cher Sascha Dorsch und Wolf­gang Heyder im Namen der Veranstalter.

Trotz Tem­pe­ra­tu­ren nahe dem Gefrier­punkt san­gen die Besu­che­rin­nen und Besu­cher bis zum Schluss begeis­tert mit. Tra­di­tio­nel­le, frän­ki­sche und inter­na­tio­na­le Weih­nachts­lie­der ver­wan­del­ten das Sta­di­on in einen Ort der Gemein­schaft, des Mit­ein­an­ders und der Hoff­nung. Auch Ver­tre­ter aus Kir­che, Poli­tik und Stadt­ge­sell­schaft zeig­ten sich beein­druckt von der Stim­mung und der Dimen­si­on der Veranstaltung.

Für den FC Ein­tracht Bam­berg bleibt die­ser Abend ein Mei­len­stein. „Das Fuchs-Park-Sta­di­on ist für uns mehr als ein Fuß­ball­sta­di­on“, so Dorsch. „Es ist ein Ort für Begeg­nung, Zusam­men­halt und Emo­tio­nen. Die­ses ers­te Weih­nachts­sin­gen hat ein­drucks­voll gezeigt, wel­ches Poten­zi­al dar­in steckt – und dass die Dom­rei­ter Ver­ant­wor­tung für ihre Stadt übernehmen.“

Bay­ern­li­ga Nord

FC Ein­tracht Bam­berg will star­ken Abschluss vor der Win­ter­pau­se in Weiden

Am Sams­tag, dem 29. Novem­ber, reist der FC Ein­tracht Bam­berg zum Aus­wärts­spiel bei der SpVgg SV Wei­den. Anstoß im Spar­da-Bank-Sta­di­on ist um 14 Uhr. Für die Dom­rei­ter könn­te es das letz­te Spiel vor der Win­ter­pau­se sein – und eine Gele­gen­heit, ihre star­ke Form ein wei­te­res Mal zu bestätigen.

Die Mann­schaft von Trai­ner Jan Gern­lein geht mit viel Selbst­ver­trau­en in die Par­tie. Am ver­gan­ge­nen Diens­tag­abend fei­er­te der FCE einen ver­dien­ten 2:0‑Erfolg gegen den TSV Korn­burg und zeig­te dabei erneut sei­ne spie­le­ri­sche Sta­bi­li­tät und kom­pak­te Defen­si­ve. Mit kla­rer Struk­tur, gedul­di­gem Spiel­auf­bau und effi­zi­en­ter Chan­cen­ver­wer­tung setzt Bam­berg sei­nen Auf­wärts­trend fort. Mit Rang vier in der Tabel­le im Rücken wol­len die Dom­rei­ter nun auch aus­wärts punk­ten, um sich fest in der Spit­zen­grup­pe der Bay­ern­li­ga Nord zu etablieren.

Die Gast­ge­ber aus Wei­den durch­le­ben der­zeit eine durch­wach­se­ne Pha­se: Drei Nie­der­la­gen in Fol­ge haben die Mann­schaft von Trai­ner Micha­el Ries­ter auf Rang 13 abrut­schen las­sen. Nach dem erfolg­rei­chen Auf­stei­ger­jahr prä­sen­tiert sich die Mann­schaft trotz vie­ler Unent­schie­den und zahl­rei­cher jun­ger Neu­zu­gän­ge wei­ter­hin enga­giert und mit viel Ent­wick­lungs­po­ten­zi­al. Vor der Win­ter­pau­se will der SpVgg SV Wei­den noch ein­mal Punk­te sam­meln und sei­ne Leis­tungs­kur­ve sta­bi­li­sie­ren. Das letz­te Auf­ein­an­der­tref­fen im August ende­te mit einem 1:1‑Unentschieden, doch die Dom­rei­ter wis­sen, dass nur eine kon­zen­trier­te und ent­schlos­se­ne Leis­tung den Aus­wärts­er­folg brin­gen kann.

Für den FC Ein­tracht Bam­berg geht es in Wei­den dar­um, die eige­ne Linie kon­se­quent fort­zu­füh­ren und die star­ke Form vor der Win­ter­pau­se zu bestä­ti­gen. Ob das für die Dom­rei­ter schon der letz­te Pflicht­spiel­auf­tritt bleibt, hängt noch von der mög­li­chen Nach­hol­par­tie gegen den FC Ingol­stadt II am 6. Dezem­ber ab. Unab­hän­gig davon steht das Team geschlos­sen auf dem Platz, um den posi­ti­ven Trend der ver­gan­ge­nen Wochen wei­ter aus­zu­bau­en und selbst­be­wusst in die Win­ter­pau­se zu gehen.

Bay­ern­li­ga Nord

FC Ein­tracht Bam­berg tri­um­phiert nach zwei­ma­li­gem Rück­stand in Regensburg

Auf dem Kunst­ra­sen­platz in Regens­burg hol­te der FC Ein­tracht Bam­berg nach zwei­ma­li­gem Rück­stand einen 3:2‑Sieg bei der For­tu­na. Der Sieg­tref­fer gelang am Ende Youngs­ter Jonah Schildbach.

Die Füh­rung der Heim­elf resul­tier­te aus einer Stan­dard­si­tua­ti­on. Einen Frei­stoß aus 20 Metern zir­kel­te Andrea Noce­ri­no an der Bam­ber­ger Mau­er vor­bei zur 1:0‑Führung, die die Heim­elf mit in die Pau­se nahm.

Die zwei­te Hälf­te gehör­te dann in Sum­me den Gäs­ten aus Bam­berg. Nach einer fei­nen Kom­bi­na­ti­on über meh­re­re Sta­tio­nen ver­pass­te Paul Krauß­old nur knapp den Aus­gleich. Den besorg­te nur wenig spä­ter Nico Zietsch, der einen Frei­stoß aus 30 Metern per­fekt in den Win­kel zir­kel­te. Fast im Gegen­zug die neu­er­li­che Füh­rung der Regens­bur­ger, die einen Steck­pass in die Tie­fe eis­kalt ausnutzten.

Aber Bam­berg zeig­te Moral und ega­li­sier­te erneut. Luca Ljev­sic setz­te sich im Straf­raum durch und zog tro­cken aus der Dre­hung ab. Aber Bam­berg wol­le mehr. Und wur­de schluss­end­lich auch für sei­nen Mut belohnt. Jonah Schild­bach, erst kurz vor­her ein­ge­wech­selt, stand nach einem Pfahl­mann- Schuss gold­rich­tig und drück­te den abpral­len­den Ball zur Füh­rung für sei­ne Far­ben über die Linie. Ein Ergeb­nis, das bis zum Schluss Bestand hat­te und Bam­bergs Trai­ner Jan Gern­lein hoch­zu­frie­den stimm­te: „Wir haben etwas gebraucht, um ins Spiel zu kom­men und zu ver­ste­hen, wie man auf die­sem Geläuf spie­len muss. Am Ende ist es ein ver­dien­ter Sieg mei­ner Jungs, vor denen ich den Hut zie­he. Es eine Wil­lens­leis­tung, die­ses Spie noch zu zie­hen. Dar­auf bau­en wir auf.“

Schwung aus Elters­dorf nutzen

Dom­rei­ter wol­len Heim­spiel gegen Korn­burg für sich entscheiden

Nach dem 1:0‑Auswärtssieg beim Tabel­len­füh­rer SC Elters­dorf will der FC Ein­tracht Bam­berg am kom­men­den Sonn­tag, 2. Novem­ber um 14 Uhr, im hei­mi­schen Fuch­s­park­sta­di­on nach­le­gen. Geg­ner ist der TSV Korn­burg, der der­zeit Tabel­len­platz 13 in der Bay­ern­li­ga Nord belegt.

Mit dem Erfolg in Elters­dorf im Rücken möch­ten die Dom­rei­ter jetzt vor hei­mi­schem Publi­kum wei­te­re Punk­te sam­meln, um den Kon­takt zur Spit­zen­grup­pe zu halten.

Der Sieg in Elters­dorf war nicht nur ein sport­li­cher Erfolg, son­dern auch ein star­kes Signal der Mann­schaft. Nach der 0:1‑Heimniederlage gegen die DJK Geben­bach und der schwe­ren Ver­let­zung von Kapi­tän Chris­to­pher Kett­ler über­zeug­te der FCE gegen den Spit­zen­rei­ter mit dis­zi­pli­nier­ter Defen­siv­ar­beit, hohem Ein­satz­wil­len und mann­schaft­li­cher Geschlos­sen­heit. Der Lohn: drei Punk­te und jede Men­ge Selbst­ver­trau­en. Sport­lei­ter Ste­fan Mohr lob­te den Auf­tritt sei­nes Teams, beton­te aber auch die Bedeu­tung die­ser Men­ta­li­tät für die kom­men­den Auf­ga­ben: „Der Sieg in Elters­dorf war hart erkämpft, aber abso­lut ver­dient. Die Jungs haben über 90 Minu­ten vol­len Ein­satz gezeigt, sich rein­ge­wor­fen und den unbe­ding­ten Wil­len bewie­sen, das Spiel für sich zu ent­schei­den. Genau die­se Men­ta­li­tät brau­chen wir auch jetzt gegen Korn­burg. Es wird wie­der ein inten­si­ves Spiel, und nur wenn wir als Mann­schaft geschlos­sen auf­tre­ten und alles rein­wer­fen, kön­nen wir auch zu Hau­se erfolg­reich sein.“


Geg­ner mit Kampfgeist

Der Plan für das Heim­spiel steht fest: kom­pakt blei­ben, gedul­dig spie­len und die eige­nen Chan­cen kon­se­quent nutzen.

Der TSV Korn­burg steckt der­zeit im unte­ren Tabel­len­mit­tel­feld fest. Nach einem Remis in der Vor­wo­che muss­te das Team zuletzt eine knap­pe Nie­der­la­ge hin­neh­men. Trotz der jüngs­ten Ergeb­nis­se ist die Mann­schaft kei­nes­falls zu unter­schät­zen: Korn­burg prä­sen­tiert sich kämp­fe­risch stark, arbei­tet dis­zi­pli­niert gegen den Ball und sucht immer wie­der den schnel­len Weg nach vorne.

Gera­de des­halb ist für den FCE höchs­te Kon­zen­tra­ti­on gefragt. Spie­le gegen Teams aus der unte­ren Tabel­len­re­gi­on sind oft beson­ders umkämpft – und genau hier möch­te die Mann­schaft an ihre geschlos­se­ne und fokus­sier­te Leis­tung aus Elters­dorf anknüpfen.

„Der Sieg gegen Elters­dorf hat allen sehr gut getan, muss aber in den kom­men­den Wochen bestä­tigt wer­den, um nicht an Wert zu ver­lie­ren. Die Lust auf Inten­si­tät muss gegen jeden Geg­ner in die­sem Maße da sein, um wei­te­re Schrit­te zu machen“, blickt Trai­ner Jan Gern­lein nach dem Aus­wärts­er­folg mit kla­ren Wor­ten auf die nächs­ten Aufgaben.

Mit die­ser Ein­stel­lung wol­len die Dom­rei­ter am Sonn­tag erneut eine geschlos­se­ne Mann­schafts­leis­tung zei­gen, ihre Heim­stär­ke unter Beweis stel­len und die nächs­ten drei Punk­te im Fuch­s­park­sta­di­on behalten.

Bay­ern­li­ga Nord

Dom­rei­ter gas­tie­ren beim Tabel­len­füh­rer in Eltersdorf

Am mor­gi­gen Frei­tag­abend, dem 24. Okto­ber um 19:00 Uhr, kommt es für den FC Ein­tracht Bam­berg zum Duell mit dem Spit­zen­rei­ter: Die Dom­rei­ter gas­tie­ren beim SC Eltersdorf.

Gespielt wird im Else­ner Sport­park – unter Flut­licht, gegen eines der aktu­ell form­stärks­ten Teams der Bay­ern­li­ga Nord. Trotz­dem: Nach der knap­pen 0:1‑Heimniederlage gegen Geben­bach will die Mann­schaft von Trai­ner Jan Gern­lein aber wie­der punk­ten und an die posi­ti­ven Auf­trit­te der letz­ten Wochen anknüpfen.


FCE will beim Tabel­len­füh­rer bestehen

Fünf Spie­le in Fol­ge blieb der FCE unge­schla­gen, ehe die Serie am ver­gan­ge­nen Wochen­en­de ein Ende fand. Gegen Geben­bach fehl­te im Offen­siv­spiel die letz­te Durch­schlags­kraft, und ein Traum­tor aus 25 Metern reich­te den Ober­pfäl­zern, um die Punk­te aus Bam­berg zu ent­füh­ren. Dazu kam noch der dra­ma­ti­sche Zusam­men­prall von Kapi­tän Chris­to­pher Kett­ler bei einem Kopf­ball mit sei­nem Gegen­spie­ler kurz vor Schluss. Chef­coach Jan Gern­lein und das Team ent­schlos­sen sich dar­auf­hin, das Spiel nicht mehr fort­zu­set­zen. Auf­at­men dann Anfang der Woche: “Ket­te” geht es deut­lich besser!

Die Dom­rei­ter haben in den ver­gan­ge­nen Wochen den­noch viel Selbst­ver­trau­en getankt und gezeigt, dass sie auch mit erfah­re­nen Geg­nern in der Bay­ern­li­ga Nord mit­hal­ten können.

„Nach der klei­nen Serie von fünf Spie­len ohne Nie­der­la­ge haben wir nun einen Rück­schlag gegen Geben­bach hin­neh­men müs­sen. Nun gilt es wie­der, neu Anlauf zu neh­men und gegen eine erfah­re­ne Mann­schaft wie Elters­dorf zu bestehen. Aus sol­chen Spie­len kön­nen gera­de unse­re jun­gen Spie­ler für die Zukunft sehr viel mit­neh­men“, ord­net Trai­ner Jan Gern­lein die Situa­ti­on rea­lis­tisch ein.

Mit die­sem Ansatz geht der Blick beim FCE nach vorn. Gera­de aus­wärts will man wie­der kom­pak­ter ste­hen, Feh­ler im Spiel­auf­bau ver­mei­den und die eige­nen Offen­siv­ak­tio­nen kon­se­quen­ter zu Ende spielen.

Sport­lei­ter Ste­fan Mohr blickt dem Flut­licht­spiel mit Vor­freu­de ent­ge­gen: „Wir wis­sen natür­lich, dass uns mit dem SC Elters­dorf als neu­em Tabel­len­füh­rer eine rich­tig star­ke Mann­schaft erwar­tet. Trotz­dem fah­ren wir selbst­be­wusst dort­hin, weil wir um unse­re eige­ne Qua­li­tät wis­sen. Ent­schei­dend wird sein, dass wir als Kol­lek­tiv auf­tre­ten, geschlos­sen agie­ren und mit der rich­ti­gen Ein­stel­lung ins Spiel gehen. Unter Flut­licht am Frei­tag­abend – das sind genau die Spie­le, auf die man sich freut. Wir wol­len zei­gen, was in uns steckt und alles rein­hau­en, um etwas Zähl­ba­res mitzunehmen.“


Tabel­len­füh­rer in Topform

Der SC Elters­dorf prä­sen­tiert sich aktu­ell in beein­dru­cken­der Ver­fas­sung: Der Spit­zen­rei­ter hat in den ver­gan­ge­nen Wochen nahe­zu alles gewon­nen und führt die Tabel­le sou­ve­rän an. Die Mann­schaft ver­fügt über eine enor­me Erfah­rung, agiert spiel­stark und weiß, wie man enge Par­tien für sich entscheidet.

Für den FC Ein­tracht Bam­berg gilt es nun, geschlos­sen auf­zu­tre­ten und die eige­nen Stär­ken aus­zu­spie­len. Trotz der schwie­ri­gen Auf­ga­be fährt das Team mit Zuver­sicht nach Mit­tel­fran­ken – denn die bis­he­ri­gen Auf­trit­te haben gezeigt, dass die jun­ge Mann­schaft auch gegen Top­geg­ner mit­hal­ten kann. Mit Lei­den­schaft, Dis­zi­plin und mann­schaft­li­cher Geschlos­sen­heit wol­len die Dom­rei­ter alles dar­an­set­zen, dem Favo­ri­ten ein Bein zu stellen.

Bay­ern­li­ga Nord

FC Ein­tracht will Heim­sieg-Serie gegen Geben­bach fortsetzen

End­lich wie­der ein Heim­spiel im Fuch­s­park­sta­di­on. An die­sem Sams­tag, 18. Okto­ber, 14 Uhr, emp­fängt der FC Ein­tracht Bam­berg die DJK Geben­bach und möch­te sei­ne Heim­sieg-Serie fortsetzen.

Nach den letz­ten inten­si­ven Aus­wärts­par­tien in Erlan­gen und Cham wol­len die Dom­rei­ter vor hei­mi­schen Publi­kum wie­der ein Aus­ru­fe­zei­chen set­zen und ihre Serie von drei Sie­gen zu Hau­se in Fol­ge fort­set­zen. Gegen die robust auf­tre­ten­den Ober­pfäl­zer kommt es vor allem dar­auf an, kon­zen­triert zu blei­ben, Ball­ver­lus­te zu ver­mei­den und die eige­nen Chan­cen kon­se­quent zu nut­zen. Das Ziel ist klar drei Punk­te für Bamberg!


Form­star­ke Domreiter

Der FCE hat sich nach einem durch­wach­se­nen Sai­son­start deut­lich sta­bi­li­siert und prä­sen­tiert sich aktu­ell in guter Form. Beim 3:3‑Unentschieden gegen den ATSV Erlan­gen zeig­te die Mann­schaft erneut Kon­zen­tra­ti­on und Team­geist – nach einer aus­ge­gli­che­nen ers­ten Halb­zeit (1:1 zur Pau­se) ent­wi­ckel­te sich ein offe­ner Schlag­ab­tausch, der am Ende leis­tungs­ge­recht unent­schie­den endete.

„Wir haben in Erlan­gen ein Spiel erlebt, das viel wil­der war als wir es hät­ten haben wol­len. Wir wol­len gegen Geben­bach wie­der mehr Kon­trol­le und Struk­tur haben, zudem unser Tor wie­der bes­ser schüt­zen. Drei Gegen­to­re sind ein­fach deut­lich zu viel. Die Jungs wer­den das wie­der schnell ver­in­ner­li­chen und am Sams­tag auf dem Platz ent­spre­chend auf­tre­ten”, zog Trai­ner Jan Gern­lein sein Fazit und blickt zuver­sicht­lich auf Samstag.

Zuvor blieb der FCE vier­mal in Fol­ge ohne Gegen­tor und sam­mel­te zehn Punk­te aus fünf Spie­len. Mit die­ser Serie im Rücken hat sich Bam­berg bis auf Tabel­len­platz sechs vor­ge­ar­bei­tet und steht damit im obe­ren Drit­tel der Bay­ern­li­ga Nord. Beson­ders die defen­si­ve Sta­bi­li­tät, das mann­schaft­li­che Zusam­men­spiel und die star­ke Men­ta­li­tät zeich­ne­ten das Team in die­sen Spie­len aus. Hier gilt es, gegen Geben­bach wie­der anzuknüpfen.


Geben­bach will wei­ter klettern

Die Gäs­te aus der Ober­pfalz rei­sen mit Rücken­wind in die Dom­stadt. Nach dem 2:0‑Heimsieg zuletzt will die DJK Geben­bach wei­ter Punk­te sam­meln und sich aus der unte­ren Tabel­len­re­gi­on hoch­ar­bei­ten. Das Team von Trai­ner Domi­nic Rühl, der erst vor 14 Tagen das Ruder über­nom­men hat, über­zeug­te zuletzt durch kom­pak­te Defen­si­ve und hohe Laufbereitschaft.

Deut­sche Youth Quadball-Meisterschaft

Bam­ber­ger Dra­gon Riders wol­len in Braun­schweig um den Titel spielen

Am Sams­tag tre­ten die Bam­ber­ger Dra­gon Riders bei der Deut­schen Youth Quad­ball-Meis­ter­schaft in Braun­schweig an. Nach ihrem Sieg beim euro­päi­schen Youth Cup rei­sen die jun­gen Bam­ber­ger mit viel Selbst­ver­trau­en an und gel­ten als einer der Favo­ri­ten auf den Titel.

Quad­ball ist eine Sport­art, die ursprüng­lich aus der Fan­ta­sy-Welt von Har­ry Pot­ter („Quid­ditch“) inspi­riert wur­de und sich inzwi­schen als dyna­mi­scher Mann­schafts­sport eta­bliert hat. Gespielt wird in gemisch­ten Teams mit bis zu sie­ben Spieler:innen. Alle füh­ren wäh­rend des Spiels einen „Besen“ – ein leich­tes PVC-Rohr – zwi­schen den Bei­nen. Die Sport­art ver­eint Ele­men­te aus Hand­ball, Völ­ker­ball und Rug­by, ergänzt durch beson­de­re Rol­len wie Hüter:in, Treiber:in oder Sucher:in. Der soge­nann­te „Schnatz“ wird in der rea­len Vari­an­te von einer neu­tra­len Per­son ver­tei­digt und sorgt regel­mä­ßig für span­nen­de Spielentscheidungen.

Neben den Dra­gon Riders gehen drei wei­te­re Teams an den Start: die Flie­gen­den Füch­se Karls­ru­he, die Braun­schwei­ger Boom­ber­ries sowie die Darm­stadt Don­ner­dra­chen. Damit tritt in Braun­schweig ein star­kes Teil­neh­mer­feld gegen­ein­an­der an, das für hoch­klas­si­ge Begeg­nun­gen sor­gen dürfte.

Das Tur­nier wird in zwei Pha­sen aus­ge­tra­gen: Zunächst spielt jedes Team ein­mal gegen jedes ande­re. Auf Grund­la­ge die­ser Vor­run­de ergibt sich eine ers­te Plat­zie­rung. Anschlie­ßend fol­gen die Plat­zie­rungs­spie­le – das Fina­le der bei­den bes­ten Teams sowie das Spiel um Platz drei. Jedes Team absol­viert somit ins­ge­samt vier Par­tien an die­sem Tag.

Für die Bam­ber­ger Dra­gon Riders ist es eine beson­de­re Gele­gen­heit, sich erneut auf natio­na­ler Büh­ne zu bewei­sen. Schon beim letz­ten gro­ßen Tur­nier in Bam­berg über­zeug­ten sie mit Team­geist, Cle­ver­ness und einem schnel­len, dyna­mi­schen Spiel­stil. Mit dem Rücken­wind ihres inter­na­tio­na­len Erfol­ges wol­len sie nun in Braun­schweig um den deut­schen Meis­ter­ti­tel kämpfen.

„Wir freu­en uns auf die Her­aus­for­de­rung und erwar­ten enge, span­nen­de Spie­le. Unser Ziel ist es natür­lich, ganz oben zu ste­hen – aber gleich­zei­tig ist es ein tol­les Erleb­nis, gegen ande­re Jugend­mann­schaf­ten aus ganz Deutsch­land anzu­tre­ten“, erklärt Johan­nes Win­ter, Coach der Dra­gon Riders.

Wer die Dra­gon Riders ken­nen­ler­nen möch­te, kann don­ners­tags um 17 Uhr zum Pro­be­trai­ning auf der Klein­feld­an­la­ge in der Moos­stra­ße 127, Bam­berg vor­bei­schau­en und sich auf dem Insta­gram-Kanal https://www.instagram.com/quadballbamberg informieren.

Regio­nal­li­ga Bayern

Kein Punkt­ab­zug für Schwa­ben Augsburg

Das Schieds­ge­richt des 1. Zivil­se­nats am Ober­lan­des­ge­richt Nürn­berg hat das vom Ver­bands-Sport­ge­richt (VSG) des Baye­ri­schen Fuß­ball-Ver­ban­des (BFV) erlas­se­ne Beru­fungs­ur­teil in der Cau­sa Schwa­ben Augs­burg bestä­tigt, teilt der Baye­ri­sche Fuß­ball-Ver­band mit. Damit bleibt es bei der Geld­stra­fe für den Regionalligisten.

Das VSG hat­te der Beru­fung des TSV Schwa­ben Augs­burg in Tei­len statt­ge­ge­ben und die im Urteil des Sport­ge­richts Bay­ern zunächst vor­ge­nom­me­nen Wer­tun­gen von vier Par­tien der lau­fen­den Sai­son in der Regio­nal­li­ga Bay­ern zu Guns­ten des Geg­ners auf­ge­ho­ben. Gegen die­ses Urteil waren der 1. FC Schwein­furt 05, Türk­gücü Mün­chen, der SV Wacker Burg­hau­sen und der FC Ein­tracht Bam­berg vor das Schieds­ge­richt am OLG Nürn­berg gezogen.

Mit dem Urteil des Schieds­ge­richts als letz­te sport­ge­richt­li­che Instanz, das ledig­lich einen ein­ge­schränk­ten Prü­fungs­maß­stab hat­te, behal­ten die Sie­ge der Schwa­ben gegen Schwein­furt (4:3), Türk­gücü (3:1), Burg­hau­sen (3:2) und Bam­berg (2:0) ihre Gültigkeit.

Der TSV Schwa­ben Augs­burg hat­te unstrei­tig gegen § 25 (2) der Regio­nal­li­ga-Ord­nung ver­sto­ßen. In dem Sta­tut (U23-Regel) heißt es, dass auf dem elek­tro­ni­schen Spiel­be­richt unter den 20 Spie­lern min­des­tens vier Spie­ler auf­ge­führt sein müs­sen, die die deut­sche Staats­bür­ger­schaft besit­zen, noch kein A‑Länderspiel für einen ande­ren Natio­nal­ver­band bestrit­ten und am 30. Juni vor Beginn des Spiel­jah­res das 23. Lebens­jahr noch nicht voll­endet haben.

Das im schrift­li­chen Ver­fah­ren mit­ge­teil­te Ergeb­nis des Stän­di­gen Schieds­ge­richts, wonach die U23-Regel gegen EU-Recht (ins­be­son­de­re die Arbeit­neh­mer­frei­zü­gig­keit nach Art. 45 AEUV) ver­sto­ße, wird der BFV einer Prü­fung unterziehen.

Erst­in­stanz­lich hat­te das Sport­ge­richt Bay­ern mit sei­nem Urteil die vier Par­tien zuguns­ten der Augs­bur­ger Geg­ner gewer­tet und zudem eine Geld­stra­fe in Höhe von 600 Euro ver­hängt. Dar­auf­hin war der TSV Schwa­ben Augs­burg in Beru­fung gegan­gen, der das VSG im Punkt der Spiel­wer­tun­gen statt­ge­ge­ben hat­te. Letzt­lich hat­ten Schwein­furt, Türk­gücü Mün­chen, Burg­hau­sen und Bam­berg das Schieds­ge­richt am Ober­lan­des­ge­richt Nürn­berg ange­ru­fen, das nun sein Urteil ver­öf­fent­licht hat.


FC Ein­tracht Bam­berg 2010 rich­tet den Blick nach vorn

Der FC Ein­tracht Bam­berg 2010 e.V. teil­te zu der Ent­schei­dung der Gerich­te im Fall Schwa­ben Augs­burg mit, die­se zur Kennt­nis genom­men zu haben, auch wenn sie aus sport­li­cher und juris­ti­scher Sicht nur schwer nach­voll­zieh­bar sei. Es sei dem FC Ein­tracht nie um Rechen­spie­le, son­dern um die kon­se­quen­te Ein­hal­tung der gel­ten­den Regu­la­ri­en gegan­gen – und das für alle Ver­ei­ne glei­cher­ma­ßen. Auch wenn der Ver­ein sich eine ande­re Aus­le­gung gewünscht hät­te, akzep­tie­re er natür­lich das Urteil des Ober­lan­des­ge­richts Nürnberg.

Der sport­li­che Fokus des FC Ein­tracht lie­ge nun kom­plett auf dem letz­ten Sai­son­spiel gegen den TSV Aub­stadt am Sams­tag. Mit 100 Pro­zent Ein­satz wol­le sich das Team nicht nur ordent­lich aus der Sai­son ver­ab­schie­den, son­dern auch ein kla­res Zei­chen des Dan­kes an die treu­en Fans setzen.

Unab­hän­gig von der end­gül­ti­gen Liga­zu­ge­hö­rig­keit sei es dem FC Ein­tracht wich­tig zu beto­nen, dass der ein­ge­schla­ge­ne Weg mit Spie­lern aus der Regi­on kon­se­quent fort­ge­führt wer­de. Mit dem kla­ren Ziel des bal­di­gen Wie­der­auf­stieg in die Regionalliga.

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