Browse Tag

Bayernliga Nord

Dom­rei­ter ver­tei­di­gen Tabellenführung

Spit­zen­spiel: FC Ein­tracht Bam­berg besiegt SC Eltersdorf

Im Spit­zen­spiel der Bay­ern­li­ga Nord hat der FC Ein­tracht Bam­berg den Tabel­len­drit­ten SC Elters­dorf besiegt. Vor hei­mi­schem Publi­kum gewan­nen die Bam­ber­ger am 24. Sep­tem­ber mit 2:0.

Es ist lan­ge her, dass „Oh, wie ist das schön“-Gesänge durch das Bam­ber­ger Fuchs-Park-Sta­di­on hall­ten. Ver­dient hat­te sich die Mann­schaft von Trai­ner Jan Gern­lein im aus­ver­kauf­ten Bam­ber­ger Sta­di­on die­se Ova­tio­nen aber alle­mal. Nach dem sou­ve­rä­nen 3:1 gegen Donaus­tauf haben die Bam­ber­ger nun auch den Ex-Regio­nal­li­gis­ten SC Elters­dorf 2:0 geschla­gen. Damit hat der FCE sei­ne Tabel­len­füh­rung vor DJK Geben­bach auf fünf Punk­te ausgebaut.

Dabei gab es kein lan­ges Abtas­ten im Fuchs-Park-Sta­di­on, son­dern, vor allem in den ers­ten 10 Minu­ten, wenig Spiel­kon­trol­le auf bei­den Sei­ten. Lang­sam aber erspiel­te sich der FCE ein Über­ge­wicht und deu­te­te sei­ne Gefähr­lich­keit im schnel­len Umschalt­spiel an.

In der 32. Minu­te war es dann so weit. Phil­ipp Hack zog nach Dop­pel­pass mit Tobi­as Linz nach innen, leg­te sich den Ball vor und schoss ihn aus 18 Meter genau ins obe­re Tor­eck. Der Jubel über Tref­fer war noch nicht ganz ver­klun­gen, als der 19-jähr­ge Pett­stadter bereits nachlegte.

Dies­mal war es Mar­co Schmitt, der einen Ball­ge­winn in der eige­nen Hälf­te blitz­schnell in einen Traum­pass auf Phil­ipp Hack umwan­del­te. Der SC Elters­dorf bekam kei­nen Zugriff mehr und Hack netz­te allein vor Elters­dorf Tor­wart Akbakla zum 2:0 ein.

Star­ke Bam­ber­ger Vor­stel­lung bis zum Abpfiff

Nach dem Sei­ten­wech­sel fiel fast das 3:0. Der form­star­ke David Lang lief auf das SCE-Gehäu­se zu und ehe ihn sein Gegen­spie­ler bedräng­te und von den Bei­nen hol­te. Schieds­rich­ter Eli­as Tie­de­ken, in Sum­me ein sehr guter Lei­ter, ent­schied aber auf Weiterspielen.

In der Fol­ge­zeit beru­hig­te sich das Spiel und der SC Elters­dorf hat­te mehr Spiel­an­teil. Wirk­lich zwin­gen­de Chan­cen konn­ten sich die Mit­tel­fran­ken aber kaum erspie­len. Es waren viel­mehr die Bam­ber­ger, die durch die ein­ge­wech­sel­ten Offen­siv­spie­ler Timm Stras­ser und Luis Schnei­der die Chan­cen hat­ten, das Spiel vor­zei­tig zu entscheiden.

So blieb es bis zum Abpfiff bei einer star­ken Vor­stel­lung der Heim­mann­schaft, die nun ent­spannt in das kom­men­de spiel­freie Wochen­en­de gehen kann.

Zufrie­den zeig­te sich Bam­bergs Trai­ner Jan Gern­lein nach dem Spiel. „Wir wuss­ten um die indi­vi­du­el­le Qua­li­tät von Elters­dorf und woll­ten die­se so gut es geht ein­däm­men. Das ist uns sehr gut gelun­gen. Nach vor­ne haben wir dann mehr­fach rich­tig gute Offen­siv­ak­tio­nen set­zen kön­nen, die letzt­end­lich zu einem ver­dien­ten Sieg geführt haben. Das war heu­te bock­stark von eins bis sech­zehn. Da kann ich kei­nen ein­zel­nen Spie­ler her­aus­he­ben, die haben sich heu­te alle Best­no­ten verdient.“

Wei­ter auf Platz 1

Ein­tracht Bam­berg besiegt Spit­zen­team SV Donaustauf

Der FC Ein­tracht Bam­berg hat am 12. Spiel­tag der Bay­ern­li­ga Nord den SV Donaus­tauf mit 3:1 besiegt. Mit die­sem Sieg haben die Dom­rei­ter ihren Vor­sprung auf den zwei­ten Tabel­len­platz auf drei Punk­te ausgebaut.

Bereits in der drit­ten Spiel­mi­nu­te ging der FC Ein­tracht Bam­berg in Füh­rung. Ste­fan Mas­sin­ger, Ver­tei­di­ger des SV Donaus­tauf, blieb unglück­lich im Rasen hän­gen und ver­lor den Ball. Ein­tracht-Stür­mer David Lang reagier­te schnell, kam an den Ball und schoss das 1:0.

Mas­sin­ger muss­te ver­letzt aus­ge­wech­selt wer­den – ein Schock für das Team aus dem Regens­bur­ger Vor­ort. Die­se Ver­let­zung und die frü­he Füh­rung spiel­ten dem FC Ein­tracht natür­lich in die Kar­ten. Den­noch war die Leis­tung gegen ein Team, das wirt­schaft­lich und sport­lich zu den Schwer­ge­wich­ten der Bay­ern­li­ga Nord gehört, aller Ehren wert.

Die jun­ge Bam­ber­ger Mann­schaft stand über 90 Minu­ten defen­siv weit­ge­hend sicher und zeig­te sich in den Umschalt­mo­men­ten gefähr­lich. Hin­zu kam ein an die­sem Tag glän­zend auf­ge­leg­ter David Lang. Der Stür­mer erziel­te nicht nur den Füh­rungs­tref­fer, son­dern auch das fast schon vor­ent­schei­den­de 2:0 nach 26 Minuten.

Ein Eigen­tor von Marc Reisch­mann mach­te die Par­tie kurz vor dem Sei­ten­wech­sel aber wie­der span­nen­der. Nach einem Eck­ball des SV Donaus­tauf fälsch­te der Ver­tei­di­ger den Ball der­art unglück­lich ab, dass er unhalt­bar für Ben Olschew­ski im lin­ken obe­ren Win­kel einschlug.

Alles klar gemacht in der 2. Halbzeit

War­um der SV Donaus­tauf als Titel­aspi­rant gilt, zeig­te die Mann­schaft in der zwei­ten Halb­zeit. Die Offen­si­ve um den ehe­ma­li­gen FCE-Stür­mer Lukas Dotz­ler zählt zu den bes­ten der Liga. So erspiel­te sich der SV trotz einer soli­den Bam­ber­ger-Deckung um Chris­to­pher Kett­ler, Mar­co Schmidt und Jonas Hart­wig immer wie­der Chan­cen. Die End­sta­ti­on hieß aber ein ums ande­re Mal Ben Olschew­ski, der bis auf eine klei­ne Unsi­cher­heit eine tadel­lo­se Par­tie ablieferte.

In der 75. Minu­te erlös­te Moritz Kau­be die Bam­ber­ger und die 330 Zuschaue­rIn­nen auf der Haupt­tri­bü­ne des Fuchs-Park-Sta­di­ons. Nach star­ker Ein­zel­leis­tung des zuvor ein­ge­wech­sel­ten Phil­ipp Hack bekam Kau­be auf der lin­ken Sei­te den Ball in den Lauf gespielt. Kau­be zog aufs Tor und tun­nel­te schlitz­oh­rig SV-Schluss­mann Jura­si zum erlö­sen­den und viel­um­ju­bel­ten 3:1.

Danach war der Wil­le der Gäs­te vom SV Donaus­tauf sozu­sa­gen gebro­chen. Der FCE hät­te das Ergeb­nis sogar noch etwas höher gestal­ten kön­nen. Am Ende sicher­ten sich die Dom­rei­ter ver­dient die drei Zäh­ler und lie­ßen sich vor der Tri­bü­ne von ihren Fans fei­ern. Als Tabel­len­ers­ter und mit drei Punk­ten Vor­sprung gehen die Bam­ber­ger nun ins Top­spiel am nächs­ten Sams­tag gegen den Zwei­ten und Meis­ter­schafts­fa­vo­ri­ten SC Eltersdorf.

Stim­me nach dem Spiel

FCE-Trai­ner Jan Gern­lein zeig­te sich hoch­zu­frie­den mit der Leis­tung sei­ner Mann­schaft. „Wir haben gegen einen sehr guten Geg­ner gespielt. Auch in die­sem Spiel ist wie­der auf­ge­fal­len, wel­che Qua­li­tät Donaus­tauf vor allem in der Offen­si­ve besitzt. Wir hat­ten das aller­dings bis zur zwei­ten Halb­zeit gut im Griff und haben erst dann ein paar Chan­cen zuge­las­sen, die Ben über­ra­gend gehal­ten hat. Die frü­he Füh­rung hat uns sicher gehol­fen. Ich habe mich vor allem für David gefreut, weil er schon in der Woche zuvor gegen Cham ein Super­spiel abge­lie­fert, aber kein Tor
gemacht hat­te. Dafür hat es am Sams­tag zwei­mal geklappt. Das 3:1 fielt dann im rich­ti­gen Moment. Ich den­ke, wir sind der ver­dien­te Sie­ger. Her­vor­he­ben möch­te ich noch unse­re Defen­si­ve. Die Jungs haben das abso­lut gut gemacht. Aber ins­ge­samt ist die­se Mann­schaft eine Ein­heit, das ist schon sensationell.“

Zurück an der Tabellenspitze

FC Ein­tracht Bam­berg besiegt ASV Cham

Am 10. Sep­tem­ber hat der FC Ein­tracht Bam­berg mit 5:2 sein Heim­spiel gegen den ASV Cham gewon­nen. Mit dem Sieg konn­ten die Bam­ber­ger die Tabel­len­spit­ze in der Bay­ern­li­ga Nord zurück­er­obern. Schön anzu­schau­en war das Spiel aller­dings nur in der zwei­ten Hälf­te des Spiels.

„Ich war in der Halb­zeit schon ganz schön ange­fres­sen!“ Mit sei­ner Mei­nung war der Coach des FC Ein­tracht Bam­berg, Jan Gern­lein, nach dem Spiel gegen den ASV Cham nicht allei­ne unter den 336 Zuschaue­rin­nen und Zuschau­ern, wie der Ver­ein am 11. Sep­tem­ber mitteilte.

Gern­leins Team war zwar in der 23. Spiel­mi­nu­te durch Moritz Kau­be in Füh­rung gegan­gen. Danach ver­säum­te es die Mann­schaft aber, den Vor­sprung gegen einen eher harm­lo­sen Geg­ner wei­ter aus­zu­bau­en. Zu vie­le Chan­cen lie­ßen der FC lie­gen und mach­te die Gäs­te aus der Ober­pfalz zuse­hends stärker.

Und so kam es, wie es kom­men muss­te: In der 43. Minu­te konn­ten die Haus­her­ren nach einem Eck­ball noch zwei­mal klä­ren, ehe Chams Leon Rei­sin­ger im drit­ten Nach­set­zen den Aus­gleich erziel­te. Zwei Minu­ten spä­ter erhöh­te der ASV Cham sogar auf 2:1 als die Bam­ber­ger Hin­ter­mann­schaft unab­ge­stimmt agier­te und Ilha­mi Medi­ne­li Rei­sin­ger den Ball sogar noch selbst in den Lauf legte.

Über­le­gen zu Ende gespielt

Was immer Jan Gern­lein jedoch dann sei­nen Spie­lern in der Pau­se mit­ge­ge­ben haben mag – es wirk­te in Hälf­te zwei. Viel­leicht erin­ner­te er sie an das Unent­schie­den im letz­ten Spiel, das die Mann­schaft trotz anfäng­li­cher 2:0‑Führung hat­te hin­neh­men müs­sen. Auf jeden Fall war noch kei­ne vol­le Minu­te war gespielt, ehe Björn Schön­wies­ner nach Vor­ar­beit von Tobi­as Linz zur Stel­le war und mit sei­nem sieb­ten Sai­son­tref­fer den Aus­gleich markierte.

Der ASV Cham fand nun kaum noch statt. So konn­te die jun­ge Bam­ber­ger Mann­schaft mit viel Selbst­ver­trau­en auf­spie­len und sich zahl­rei­che Tor­chan­cen erar­bei­te­ten. Eine davon nutz­te Moritz Kau­be zu sei­nem zwei­ten Tref­fen an die­sem Nach­mit­tag und brach­te Bam­berg erneut in Führung.

Zwar ver­such­ten die Gäs­te nun ihrer­seits mehr für das Spiel zu tun, um aus­zu­glei­chen, die Bam­ber­ger spiel­ten das Spiel aber über­le­gen zu Ende. Die Kon­se­quenz waren die Tref­fer vier und fünf, erzielt durch die zuvor jeweils ein­ge­wech­sel­ten Tim Stras­ser und Johan­nes Geb­hart. Stras­ser zir­kel­te nach einer star­ken Ein­zel­leis­tung den Ball in den Tor­win­kel und leg­te nur weni­ge Minu­ten spä­ter nach einem star­ken Zwei­kampf sei­nen Sturm­kol­le­gen Geb­hart den Ball mus­ter­gül­tig auf.

„Mit den Ein­wechs­lun­gen haben wir noch ein­mal fri­schen Wind gebracht“, sag­te FCE-Coach Jan Gern­lein nach dem Spiel in bes­se­rer Lau­ne als zur Halb­zeit. „Ich den­ke, dass ist eine unse­rer gro­ßen Stär­ken in die­sem Jahr. Wir haben im gesam­ten Kader viel Qua­li­tät und kön­nen ohne Bruch wechseln.“

Letz­tes Heim­spiel der Saison

SC Feucht bei FC Ein­tracht Bam­berg zu Gast

Im letz­ten Heim­spiel der Sai­son in der Fuß­ball Bay­ern­li­ga Nord erwar­tet der FC Ein­tracht Bam­berg heu­te um 14 Uhr den SC Feucht. Sport­lich geht es nicht mehr um viel. Die Mann­schaft möch­te die Fans aber trotz­dem mit einem Sieg in die Som­mer­pau­se verabschieden.

Nach der 2:3 Heim­nie­der­la­ge vor einer Woche gegen den ASV Neu­markt und dem Sieg des Tabel­len­zwei­ten SpVgg Ans­bach hat sich der FC Ein­tracht Bam­ber­ger aus dem Titel­ren­nen und dem Kampf um einen Rele­ga­ti­ons­platz ver­ab­schie­det. Vor dem Spiel gegen den SC Feucht steht Bam­berg mit 68 Punk­ten auf Tabel­len­platz vier und kann die SpVgg Ans­bach in den letz­ten zwei Spie­len nicht mehr überholen.

Sicher ist jedoch, dass die Dom­rei­ter auf­grund des Vor­sprungs zum Fünf­ten die Sai­son min­des­tens als Vier­ter been­den wer­den. Einer­seits sieht die die jun­ge Mann­schaft Rang Vier als gro­ßen Erfolg, ande­rer­seits jedoch auch als eine Ent­täu­schung. Schließ­lich hat­te sie vor nicht all­zu lan­ger Zeit noch die bes­te Aus­gangs­po­si­ti­on aller auf den ers­ten vier Tabel­len­plät­zen ste­hen­den Vereine.

Jetzt, da die Ent­schei­dung um Platz eins und zwei ohne die Bam­ber­ger fal­len wird, kann die Ein­tracht befreit in das Heim­spiel gegen den SC Feucht gehen. Die Mit­tel­fran­ken haben eben­falls zuletzt ver­lo­ren. Am Diens­tag­abend unter­la­gen sie dem TSV Abts­wind mit 1:2. Gra­vie­rend hat sich jedoch die­se Nie­der­la­ge für Feucht in der Tabel­le nicht aus­ge­wirkt. Schon längst ist der Klas­sen­er­halt näm­lich gesi­chert. Denn die Mann­schaft steht mit 47 Punk­ten auf dem zehn­ten Tabel­len­platz. Auch die Mit­tel­fran­ken kön­nen somit ganz locker im Bam­ber­ger Sta­di­on antreten.

Stim­men vor dem Spiel gegen den SC Feucht

Bam­bergs Vor­stands­vor­sit­zen­der Jörg Schmal­fuß sag­te vor dem Spiel: „Ich gebe zu, es ist schon etwas bit­ter, das The­ma Regio­nal­li­ga für die nächs­te Sai­son zu den Akten legen zu müs­sen, gera­de wenn man so lan­ge an der Tabel­len­spit­ze stand wie wir. Aber der Auf­tritt vor einer Woche gegen den ASV Neu­markt hat gezeigt, dass die phy­si­schen und psy­chi­schen Kräf­te unse­rer jun­gen Mann­schaft deut­lich nach­las­sen. Die Wochen nach der Win­ter­pau­se haben gezehrt. Immer wie­der muss­ten wir auf­grund von Krank­hei­ten und Ver­let­zun­gen auf Jugend­spie­ler und sogar auf den 41-jäh­ri­gen Peter Heyer zurück­grei­fen, um einen wett­be­werbs­fä­hi­gen Kader zusam­men­zu­be­kom­men. Auch unser Trai­ner Juli­an Kol­beck hat gleich mehr­fach sei­ne Fuß­ball­schu­he geschnürt, mit­ge­spielt – und dabei sogar zwei Tore erzielt. Zum Abschluss aber will sich die Mann­schaft noch mög­lichst mit zwei Sie­gen bei den Fans bedan­ken: Am Sams­tag gegen den SC Feucht – und vor allem am nächs­ten Sams­tag bei der DJK Don Bosco. Dom­rei­ter Der­by­sie­ger. Hat­ten wir schon mal im Okto­ber 2021, hört sich im Mai 2022 aber genau­so gut an.”

Trai­ner Juli­an Kol­beck kom­men­tier­te die Lage vor dem Spiel gegen den SC Feucht so: „Die Nie­der­la­ge gegen Neu­markt war schmerz­haft, aber auch ver­meid­bar. Am Ende war ersicht­lich, wel­che Moral die Mann­schaft mal wie­der hat. Lei­der ist durch die Nie­der­la­ge auch rech­ne­risch der Auf­stieg in die Regio­nal­li­ga nicht mehr mög­lich. Den­noch ein rie­sen Kom­pli­ment an die Mann­schaft und den Staff. Auf die bis­he­ri­ge Sai­son kön­nen wir rich­tig stolz sein. Wel­che Lei­den­schaft, welch Enga­ge­ment und Herz Tag für Tag gezeigt wur­de, ist schon bewun­derns­wert. Nun heißt es, die letz­ten zwei Spie­le erfolg­reich zu gestal­ten. Den Anfang macht am Sams­tag der star­ke Auf­stei­ger vom SC Feucht. Spie­le­risch hat Feucht eine super Spiel­an­la­ge, gespickt mit guten Ein­zel­spie­lern. Den­noch wol­len wir dem Spiel unse­ren Stem­pel auf­drü­cken und die Fans und Unter­stüt­zer des FC beim letz­ten Heim­spiel mit einem Sieg in die Som­mer­pau­se ver­ab­schie­den. Wir freu­en uns auf zahl­rei­che Zuschau­en­de, das haben sich die Jungs im letz­ten Heim­spiel für eine tol­le Sai­son verdient.”

„Wir wer­den wie­der zu unse­rer alten Stär­ke fin­den müssen“

FC Ein­tracht Bam­berg gegen ASV Neumarkt

Am dritt­letz­ten Spiel­tag der Fuß­ball Bay­ern­li­ga Nord ist der FC Ein­tracht Bam­berg am mor­gi­gen Sams­tag Gast­ge­ber für den ASV Neu­markt. Gro­ßen Hoff­nun­gen auf den Auf­stieg gibt man sich unter­des­sen nicht mehr hin.

Die Aus­gangs­la­ge vor dem Spiel gegen den ASV Neu­markt könn­te bes­ser sein. Denn in sei­nem vor­letz­ten Aus­wärts­spiel der Sai­son hat es auch den FC Ein­tracht Bam­berg erwischt. In einem Nach­hol­spiel unter­la­gen die Dom­rei­ter am Diens­tag­abend beim ATSV Erlan­gen mit 2:3 und gin­gen zum ers­ten Mal in die­ser Spiel­zeit aus­wärts als Ver­lie­rer vom Platz. Beson­ders bit­ter ist die Nie­der­la­ge aus zwei Grün­den. Zum einen gaben die Ober­fran­ken eine 2:0‑Pausenführung aus der Hand. Zum ande­ren sicher­ten sich die Erlan­ger nach dem 1:0‑Hinspielsieg den direk­ten Vergleich.

In der Tabel­le ran­gie­ren die Dom­rei­ter jetzt mit 68 Punk­ten auf Tabel­len­platz vier. Der Rück­stand zu Tabel­len­füh­rer DJK Vil­z­ing drei Spiel­ta­ge vor Sai­son­ende beläuft sich auf vier Punk­te. Zudem haben die Vil­z­in­ger den direk­ten Ver­gleich gegen die Bam­ber­ger gewonnen.

Für die Ein­tracht geht es jetzt allen­falls nur noch um Platz zwei. Die­ser berech­tigt zur Rele­ga­ti­ons­run­de der Regio­nal­li­ga Bay­ern. Auf­grund der Jäger­rol­le darf es jetzt jedoch kei­ne Aus­rut­scher mehr geben. Hin­zu kommt, dass Bam­berg auf Pat­zer der Kon­kur­renz hof­fen muss.

Kon­kur­ren­ten sind die SpVgg Ans­bach als Zwei­ter mit 72 Punk­ten – der FCE ist im direk­ten Ver­gleich bes­ser – und der Drit­te ATSV Erlan­gen mit 69 Zäh­lern. Die Auf­ga­be gegen den ASV Neu­markt wird nicht ein­fach wer­den. Zwar konn­te Bam­berg das Hin­spiel am 9. Okto­ber letz­ten Jah­res mit 4:2 gewin­nen, die Neu­mark­ter spie­len bis­her aber eine star­ke Sai­son und bele­gen mit 58 Punk­ten Rang fünf.

In Bam­berg kann der ASV Neu­markt daher locker und befreit auf­spie­len. Außer­dem kom­men die Ober­pfäl­zer mit einer klei­nen Serie in die Dom­stadt. Die letz­ten drei Begeg­nun­gen gewan­nen sie, zwei davon aus­wärts. Die Bam­ber­ger soll­ten also gewarnt sein.

Stim­men vor dem Spiel

Ein­trachts Vor­stands­vor­sit­zen­der Jörg Schmal­fuß sag­te am Don­ners­tag: „Es hat schon ein wenig weh­ge­tan am Diens­tag­abend, als wir inner­halb von 25 Minu­ten alles ver­spielt haben, was wir uns zuvor in knapp 65 Minu­ten beim ATSV Erlan­gen erar­bei­tet hat­ten. Den­noch haben wir nicht den gerings­ten Grund zum Jam­mern. Im Gegen­teil: Was die­se jun­ge Mann­schaft mit einem Schnitt von nicht ein­mal 24 Jah­ren in die­ser Sai­son geleis­tet hat, war schlicht­weg gigan­tisch. Dass ihr jetzt im Schluss­spurt etwas die Luft aus­ge­gan­gen ist, hat Gründe.

Ich bin ein­fach nur stolz auf unse­re jun­gen Dom­rei­ter. Und alle unse­re Fans kön­nen das auch sein. Damit wir doch noch in die Regio­nal­li­ga auf­stei­gen könn­ten, müss­ten gleich drei Teams in den letz­ten drei Spie­len pat­zen. Das ist unwahr­schein­lich. Und auch Platz zwei ist nach der Nie­der­la­ge in Erlan­gen in Fer­ne gerückt. Gegen den ASV Neu­markt, nächs­te Woche gegen den SC Feucht und nicht zuletzt beim Der­by-Fina­le in Wil­den­sorg wer­den die Dom­rei­ter noch mal alles geben, um im Fall der Fäl­le dabei zu sein, wenn es um die Ver­ga­be der bei­den ers­ten Plät­ze geht.“

Trai­ner Juli­an Kol­beck sieht die Aus­gangs­la­ge ähn­lich: „Es war eine ganz bit­te­re Nie­der­la­ge am Diens­tag in Erlan­gen, die wir erst­mal ver­dau­en müs­sen. Wenn du 2:0 zur Halb­zeit führst, willst du natür­lich was mit­neh­men. Aber es soll­te ein­fach nicht sein. Den Frust, der sich jetzt ange­sam­melt hat, wer­den wir uns am Sams­tag von der See­le schie­ßen. Mit Neu­markt erwar­tet uns ein schwe­rer Geg­ner, der frei auf­spie­len kann und auch wird. Wir wol­len unse­ren Fans und Unter­stüt­zern ein schö­nes Spiel lie­fern und noch­mal alles Mög­li­che ver­su­chen, wei­ter oben dran zu blei­ben, bis es rech­ne­risch nicht mehr geht. Wir haben und wer­den uns nie geschla­gen geben. Die Mann­schaft spielt eine über­ra­gen­de Sai­son und will das in den letz­ten Spie­len auch noch­mal zeigen.“

Und Mit­tel­feld­spie­ler Lukas Schmitt­sch­mitt füg­te an: „Mit einer bit­te­ren Nie­der­la­ge im Spit­zen­spiel gegen Erlan­gen sind wir alles ande­re als gut in die Woche gestar­tet. Den­noch heißt es, Mund abput­zen und nach vor­ne schau­en. Als nächs­ter Geg­ner steht der ASV Neu­markt vor der Tür. Wir wer­den wie­der zu unse­rer alten Stär­ke fin­den müs­sen, um die drei Punk­te in Bam­berg zu behalten.“

Vor­aus­sicht­li­ches FCE-Auf­ge­bot: Dell­er­mann, Olschew­ski– Hack, Heinz, Hel­mer, Kau­be, Kett­ler, Koll­mer, Lang, Linz, Lje­v­sic, Popp, Reck, Reisch­mann, Sapry­kin, Schmitt, Schmitt­sch­mitt, Stroh­mer, Valdez.