FC Eintracht Bamberg ist mehr als Fußball
Erstes Weihnachtssingen im Fuchs-Park-Stadion begeistert 1.200 Menschen
Ein Traum ist Wirklichkeit geworden: Der FC Eintracht Bamberg hat am vierten Adventssonntag zusammen mit dem Wirtschaftsclub Bamberg und dem Veranstaltungsservice Bamberg erstmals zum Weihnachtssingen in sein Wohnzimmer, das Fuchs-Park-Stadion, eingeladen.
Damit wurde ein neues Kapitel im kulturellen Leben der Stadt aufgeschlagen. Dort, wo sonst die Domreiter in der Bayernliga um Punkte kämpfen, sangen rund 1.200 Besucherinnen und Besucher gemeinsam Weihnachtslieder auf der restlos ausverkauften Haupttribüne. Ein solches Weihnachtssingen hat Bamberg in dieser Form noch nicht erlebt.
Initiator, Gastgeber und organisatorischer Haupt-Macher der Veranstaltung war der FC Eintracht Bamberg. Die Idee, das Stadion in der Adventszeit für ein gemeinschaftliches Singen zu öffnen, entstand im Verein bereits vor mehreren Jahren. „Dieses Weihnachtssingen war lange ein Traum von mir – und von vielen bei den Domreitern“, sagt Vorstandssprecher Sascha Dorsch. „Dass wir ihn nun gemeinsam verwirklichen konnten, macht mich sehr stolz.“
Mehr als 50 Domreiter im Einsatz
Getragen wurde das Magnat Weihnachtssingen von einem außergewöhnlichen ehrenamtlichen Engagement innerhalb des Vereins. Mehr als 50 Helferinnen und Helfer des FC Eintracht Bamberg waren im Einsatz – von der Organisation über den Einlass bis hin zur Betreuung der Gäste. Auch Spieler der ersten Mannschaft packten tatkräftig mit an und unterstrichen damit eindrucksvoll den Zusammenhalt innerhalb der Domreiter-Familie. „Ohne dieses großartige ehrenamtliche Engagement wäre ein solches Event nicht möglich gewesen“, betont Dorsch. „Mein herzlicher Dank gilt allen Helferinnen und Helfern der Domreiter. Ihr habt gezeigt, wofür unser Verein steht.“
8.500 Euro für soziale Einrichtungen
Unterstützt wurde der FC Eintracht Bamberg von starken Partnern. Die Firma Magnat, zugleich Namensgeber der Veranstaltung, der Wirtschaftsclub Bamberg sowie der Veranstaltungsservice Bamberg (VSB) trugen maßgeblich zum Gelingen der Premiere bei. Die musikalische Leitung lag bei David Saam, der gemeinsam mit zahlreichen Ensembles und Chören für eine abwechslungsreiche Liedauswahl und emotionale Gänsehautmomente sorgte.
Neben der besonderen Atmosphäre und der großen Mitsingfreude setzte das Weihnachtssingen auch ein starkes soziales Zeichen. Insgesamt wurden 8.500 Euro für regionale soziale Einrichtungen gesammelt, darunter „Franken helfen Franken“, der Förderverein Soziale Stadt (iSo), Goolkids, Hand in Hand (Lebenshilfe), der Zirkus Giovanni und der Hospizverein. Die Schecks überreichten Vorstandssprecher Sascha Dorsch und Wolfgang Heyder im Namen der Veranstalter.
Trotz Temperaturen nahe dem Gefrierpunkt sangen die Besucherinnen und Besucher bis zum Schluss begeistert mit. Traditionelle, fränkische und internationale Weihnachtslieder verwandelten das Stadion in einen Ort der Gemeinschaft, des Miteinanders und der Hoffnung. Auch Vertreter aus Kirche, Politik und Stadtgesellschaft zeigten sich beeindruckt von der Stimmung und der Dimension der Veranstaltung.
Für den FC Eintracht Bamberg bleibt dieser Abend ein Meilenstein. „Das Fuchs-Park-Stadion ist für uns mehr als ein Fußballstadion“, so Dorsch. „Es ist ein Ort für Begegnung, Zusammenhalt und Emotionen. Dieses erste Weihnachtssingen hat eindrucksvoll gezeigt, welches Potenzial darin steckt – und dass die Domreiter Verantwortung für ihre Stadt übernehmen.“
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Bayernliga Nord
FC Eintracht Bamberg will starken Abschluss vor der Winterpause in Weiden
Am Samstag, dem 29. November, reist der FC Eintracht Bamberg zum Auswärtsspiel bei der SpVgg SV Weiden. Anstoß im Sparda-Bank-Stadion ist um 14 Uhr. Für die Domreiter könnte es das letzte Spiel vor der Winterpause sein – und eine Gelegenheit, ihre starke Form ein weiteres Mal zu bestätigen.
Die Mannschaft von Trainer Jan Gernlein geht mit viel Selbstvertrauen in die Partie. Am vergangenen Dienstagabend feierte der FCE einen verdienten 2:0‑Erfolg gegen den TSV Kornburg und zeigte dabei erneut seine spielerische Stabilität und kompakte Defensive. Mit klarer Struktur, geduldigem Spielaufbau und effizienter Chancenverwertung setzt Bamberg seinen Aufwärtstrend fort. Mit Rang vier in der Tabelle im Rücken wollen die Domreiter nun auch auswärts punkten, um sich fest in der Spitzengruppe der Bayernliga Nord zu etablieren.
Die Gastgeber aus Weiden durchleben derzeit eine durchwachsene Phase: Drei Niederlagen in Folge haben die Mannschaft von Trainer Michael Riester auf Rang 13 abrutschen lassen. Nach dem erfolgreichen Aufsteigerjahr präsentiert sich die Mannschaft trotz vieler Unentschieden und zahlreicher junger Neuzugänge weiterhin engagiert und mit viel Entwicklungspotenzial. Vor der Winterpause will der SpVgg SV Weiden noch einmal Punkte sammeln und seine Leistungskurve stabilisieren. Das letzte Aufeinandertreffen im August endete mit einem 1:1‑Unentschieden, doch die Domreiter wissen, dass nur eine konzentrierte und entschlossene Leistung den Auswärtserfolg bringen kann.
Für den FC Eintracht Bamberg geht es in Weiden darum, die eigene Linie konsequent fortzuführen und die starke Form vor der Winterpause zu bestätigen. Ob das für die Domreiter schon der letzte Pflichtspielauftritt bleibt, hängt noch von der möglichen Nachholpartie gegen den FC Ingolstadt II am 6. Dezember ab. Unabhängig davon steht das Team geschlossen auf dem Platz, um den positiven Trend der vergangenen Wochen weiter auszubauen und selbstbewusst in die Winterpause zu gehen.
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Bayernliga Nord
FC Eintracht Bamberg triumphiert nach zweimaligem Rückstand in Regensburg
Auf dem Kunstrasenplatz in Regensburg holte der FC Eintracht Bamberg nach zweimaligem Rückstand einen 3:2‑Sieg bei der Fortuna. Der Siegtreffer gelang am Ende Youngster Jonah Schildbach.
Die Führung der Heimelf resultierte aus einer Standardsituation. Einen Freistoß aus 20 Metern zirkelte Andrea Nocerino an der Bamberger Mauer vorbei zur 1:0‑Führung, die die Heimelf mit in die Pause nahm.
Die zweite Hälfte gehörte dann in Summe den Gästen aus Bamberg. Nach einer feinen Kombination über mehrere Stationen verpasste Paul Kraußold nur knapp den Ausgleich. Den besorgte nur wenig später Nico Zietsch, der einen Freistoß aus 30 Metern perfekt in den Winkel zirkelte. Fast im Gegenzug die neuerliche Führung der Regensburger, die einen Steckpass in die Tiefe eiskalt ausnutzten.
Aber Bamberg zeigte Moral und egalisierte erneut. Luca Ljevsic setzte sich im Strafraum durch und zog trocken aus der Drehung ab. Aber Bamberg wolle mehr. Und wurde schlussendlich auch für seinen Mut belohnt. Jonah Schildbach, erst kurz vorher eingewechselt, stand nach einem Pfahlmann- Schuss goldrichtig und drückte den abprallenden Ball zur Führung für seine Farben über die Linie. Ein Ergebnis, das bis zum Schluss Bestand hatte und Bambergs Trainer Jan Gernlein hochzufrieden stimmte: „Wir haben etwas gebraucht, um ins Spiel zu kommen und zu verstehen, wie man auf diesem Geläuf spielen muss. Am Ende ist es ein verdienter Sieg meiner Jungs, vor denen ich den Hut ziehe. Es eine Willensleistung, dieses Spie noch zu ziehen. Darauf bauen wir auf.“
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Schwung aus Eltersdorf nutzen
Domreiter wollen Heimspiel gegen Kornburg für sich entscheiden
Nach dem 1:0‑Auswärtssieg beim Tabellenführer SC Eltersdorf will der FC Eintracht Bamberg am kommenden Sonntag, 2. November um 14 Uhr, im heimischen Fuchsparkstadion nachlegen. Gegner ist der TSV Kornburg, der derzeit Tabellenplatz 13 in der Bayernliga Nord belegt.
Mit dem Erfolg in Eltersdorf im Rücken möchten die Domreiter jetzt vor heimischem Publikum weitere Punkte sammeln, um den Kontakt zur Spitzengruppe zu halten.
Der Sieg in Eltersdorf war nicht nur ein sportlicher Erfolg, sondern auch ein starkes Signal der Mannschaft. Nach der 0:1‑Heimniederlage gegen die DJK Gebenbach und der schweren Verletzung von Kapitän Christopher Kettler überzeugte der FCE gegen den Spitzenreiter mit disziplinierter Defensivarbeit, hohem Einsatzwillen und mannschaftlicher Geschlossenheit. Der Lohn: drei Punkte und jede Menge Selbstvertrauen. Sportleiter Stefan Mohr lobte den Auftritt seines Teams, betonte aber auch die Bedeutung dieser Mentalität für die kommenden Aufgaben: „Der Sieg in Eltersdorf war hart erkämpft, aber absolut verdient. Die Jungs haben über 90 Minuten vollen Einsatz gezeigt, sich reingeworfen und den unbedingten Willen bewiesen, das Spiel für sich zu entscheiden. Genau diese Mentalität brauchen wir auch jetzt gegen Kornburg. Es wird wieder ein intensives Spiel, und nur wenn wir als Mannschaft geschlossen auftreten und alles reinwerfen, können wir auch zu Hause erfolgreich sein.“
Gegner mit Kampfgeist
Der Plan für das Heimspiel steht fest: kompakt bleiben, geduldig spielen und die eigenen Chancen konsequent nutzen.
Der TSV Kornburg steckt derzeit im unteren Tabellenmittelfeld fest. Nach einem Remis in der Vorwoche musste das Team zuletzt eine knappe Niederlage hinnehmen. Trotz der jüngsten Ergebnisse ist die Mannschaft keinesfalls zu unterschätzen: Kornburg präsentiert sich kämpferisch stark, arbeitet diszipliniert gegen den Ball und sucht immer wieder den schnellen Weg nach vorne.
Gerade deshalb ist für den FCE höchste Konzentration gefragt. Spiele gegen Teams aus der unteren Tabellenregion sind oft besonders umkämpft – und genau hier möchte die Mannschaft an ihre geschlossene und fokussierte Leistung aus Eltersdorf anknüpfen.
„Der Sieg gegen Eltersdorf hat allen sehr gut getan, muss aber in den kommenden Wochen bestätigt werden, um nicht an Wert zu verlieren. Die Lust auf Intensität muss gegen jeden Gegner in diesem Maße da sein, um weitere Schritte zu machen“, blickt Trainer Jan Gernlein nach dem Auswärtserfolg mit klaren Worten auf die nächsten Aufgaben.
Mit dieser Einstellung wollen die Domreiter am Sonntag erneut eine geschlossene Mannschaftsleistung zeigen, ihre Heimstärke unter Beweis stellen und die nächsten drei Punkte im Fuchsparkstadion behalten.
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Bayernliga Nord
Domreiter gastieren beim Tabellenführer in Eltersdorf
Am morgigen Freitagabend, dem 24. Oktober um 19:00 Uhr, kommt es für den FC Eintracht Bamberg zum Duell mit dem Spitzenreiter: Die Domreiter gastieren beim SC Eltersdorf.
Gespielt wird im Elsener Sportpark – unter Flutlicht, gegen eines der aktuell formstärksten Teams der Bayernliga Nord. Trotzdem: Nach der knappen 0:1‑Heimniederlage gegen Gebenbach will die Mannschaft von Trainer Jan Gernlein aber wieder punkten und an die positiven Auftritte der letzten Wochen anknüpfen.
FCE will beim Tabellenführer bestehen
Fünf Spiele in Folge blieb der FCE ungeschlagen, ehe die Serie am vergangenen Wochenende ein Ende fand. Gegen Gebenbach fehlte im Offensivspiel die letzte Durchschlagskraft, und ein Traumtor aus 25 Metern reichte den Oberpfälzern, um die Punkte aus Bamberg zu entführen. Dazu kam noch der dramatische Zusammenprall von Kapitän Christopher Kettler bei einem Kopfball mit seinem Gegenspieler kurz vor Schluss. Chefcoach Jan Gernlein und das Team entschlossen sich daraufhin, das Spiel nicht mehr fortzusetzen. Aufatmen dann Anfang der Woche: “Kette” geht es deutlich besser!
Die Domreiter haben in den vergangenen Wochen dennoch viel Selbstvertrauen getankt und gezeigt, dass sie auch mit erfahrenen Gegnern in der Bayernliga Nord mithalten können.
„Nach der kleinen Serie von fünf Spielen ohne Niederlage haben wir nun einen Rückschlag gegen Gebenbach hinnehmen müssen. Nun gilt es wieder, neu Anlauf zu nehmen und gegen eine erfahrene Mannschaft wie Eltersdorf zu bestehen. Aus solchen Spielen können gerade unsere jungen Spieler für die Zukunft sehr viel mitnehmen“, ordnet Trainer Jan Gernlein die Situation realistisch ein.
Mit diesem Ansatz geht der Blick beim FCE nach vorn. Gerade auswärts will man wieder kompakter stehen, Fehler im Spielaufbau vermeiden und die eigenen Offensivaktionen konsequenter zu Ende spielen.
Sportleiter Stefan Mohr blickt dem Flutlichtspiel mit Vorfreude entgegen: „Wir wissen natürlich, dass uns mit dem SC Eltersdorf als neuem Tabellenführer eine richtig starke Mannschaft erwartet. Trotzdem fahren wir selbstbewusst dorthin, weil wir um unsere eigene Qualität wissen. Entscheidend wird sein, dass wir als Kollektiv auftreten, geschlossen agieren und mit der richtigen Einstellung ins Spiel gehen. Unter Flutlicht am Freitagabend – das sind genau die Spiele, auf die man sich freut. Wir wollen zeigen, was in uns steckt und alles reinhauen, um etwas Zählbares mitzunehmen.“
Tabellenführer in Topform
Der SC Eltersdorf präsentiert sich aktuell in beeindruckender Verfassung: Der Spitzenreiter hat in den vergangenen Wochen nahezu alles gewonnen und führt die Tabelle souverän an. Die Mannschaft verfügt über eine enorme Erfahrung, agiert spielstark und weiß, wie man enge Partien für sich entscheidet.
Für den FC Eintracht Bamberg gilt es nun, geschlossen aufzutreten und die eigenen Stärken auszuspielen. Trotz der schwierigen Aufgabe fährt das Team mit Zuversicht nach Mittelfranken – denn die bisherigen Auftritte haben gezeigt, dass die junge Mannschaft auch gegen Topgegner mithalten kann. Mit Leidenschaft, Disziplin und mannschaftlicher Geschlossenheit wollen die Domreiter alles daransetzen, dem Favoriten ein Bein zu stellen.
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Bayernliga Nord
FC Eintracht will Heimsieg-Serie gegen Gebenbach fortsetzen
Endlich wieder ein Heimspiel im Fuchsparkstadion. An diesem Samstag, 18. Oktober, 14 Uhr, empfängt der FC Eintracht Bamberg die DJK Gebenbach und möchte seine Heimsieg-Serie fortsetzen.
Nach den letzten intensiven Auswärtspartien in Erlangen und Cham wollen die Domreiter vor heimischen Publikum wieder ein Ausrufezeichen setzen und ihre Serie von drei Siegen zu Hause in Folge fortsetzen. Gegen die robust auftretenden Oberpfälzer kommt es vor allem darauf an, konzentriert zu bleiben, Ballverluste zu vermeiden und die eigenen Chancen konsequent zu nutzen. Das Ziel ist klar drei Punkte für Bamberg!
Formstarke Domreiter
Der FCE hat sich nach einem durchwachsenen Saisonstart deutlich stabilisiert und präsentiert sich aktuell in guter Form. Beim 3:3‑Unentschieden gegen den ATSV Erlangen zeigte die Mannschaft erneut Konzentration und Teamgeist – nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit (1:1 zur Pause) entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, der am Ende leistungsgerecht unentschieden endete.
„Wir haben in Erlangen ein Spiel erlebt, das viel wilder war als wir es hätten haben wollen. Wir wollen gegen Gebenbach wieder mehr Kontrolle und Struktur haben, zudem unser Tor wieder besser schützen. Drei Gegentore sind einfach deutlich zu viel. Die Jungs werden das wieder schnell verinnerlichen und am Samstag auf dem Platz entsprechend auftreten”, zog Trainer Jan Gernlein sein Fazit und blickt zuversichtlich auf Samstag.
Zuvor blieb der FCE viermal in Folge ohne Gegentor und sammelte zehn Punkte aus fünf Spielen. Mit dieser Serie im Rücken hat sich Bamberg bis auf Tabellenplatz sechs vorgearbeitet und steht damit im oberen Drittel der Bayernliga Nord. Besonders die defensive Stabilität, das mannschaftliche Zusammenspiel und die starke Mentalität zeichneten das Team in diesen Spielen aus. Hier gilt es, gegen Gebenbach wieder anzuknüpfen.
Gebenbach will weiter klettern
Die Gäste aus der Oberpfalz reisen mit Rückenwind in die Domstadt. Nach dem 2:0‑Heimsieg zuletzt will die DJK Gebenbach weiter Punkte sammeln und sich aus der unteren Tabellenregion hocharbeiten. Das Team von Trainer Dominic Rühl, der erst vor 14 Tagen das Ruder übernommen hat, überzeugte zuletzt durch kompakte Defensive und hohe Laufbereitschaft.
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Athletiktrainerin Elisa Kirchner wechselt zu Bayer 04 Leverkusen
Der nächste Domreiter wird Profi
Elisa Kirchner, die seit letztem Jahr für das Athletiktraining des FC Eintracht Bamberg verantwortlich ist, wechselt in den Profibereich zu Bayer 04 Leverkusen. Dies teilte der Herbstmeister der Bayernliga mit.
Jakob Tranziska, Franz Helmer, Julian Kolbeck, Jörg Schmalfuß – vier der tragenden Säulen des FC Eintracht Bamberg aus der Saison 2021//22, die in den vergangenen Monaten den Sprung in den Profisport geschafft haben.
Und nun vermelden die „Domreiter“ den nächsten Wechsel in den Profisport. Mit Elisa Kirchner, seit letztem Jahr für das Athletiktraining des FC Eintracht Bamberg verantwortlich, wechselt das nächste Talent aus der Armeestraße in den Profibereich und schließt sich Bayer 04 Leverkusen an.
„Für mich ist das ein absoluter Traum und eine Riesenchance“, wird die 23jährige in der Pressemitteilung zitiert, die einen Abschluss als Master of Science in Sporttherapie und Leistungssport besitzt. „Als ich dieses Angebot jetzt so kurz vor Weihnachten bekommen habe, war ich völlig überrascht, weil ich damit nicht gerechnet hatte. Umso mehr freue ich mich nun auf die neue Herausforderung im Umfeld eines Bundesligisten.“
Komplette Unterstützung erfährt „Eli“ dabei auch von Seiten der „Domreiter“. Abteilungsleiter Sascha Dorsch: „Wir haben immer gesagt, dass wir junge Talente fördern und entwickeln wollen und uns über jeden freuen, der den Sprung in den Profisport schafft.
Eli hat hier bei uns in den letzten 18 Monaten viel bewegt und trotz ihres jungen Alters den richtigen Ton gefunden und sich viel Respekt verschafft. Wir freuen uns über die Chance, die sie nun bekommt und werden gleichzeitig mit Julian Schmitt und dem Athletikzentrum Bamberg diesen Kurs fortsetzen.“
Im ersten Schritt werde sich die gebürtige Bambergerin in Leverkusen im Frauen-Bundesligabereich und im Nachwuchsleistungszentrum bewegen und dort erste Profierfahrungen sammeln.
Wohin der Weg geht? „Da lass ich mich überraschen“, sagt Elisa Kirchner. „Ich liebe es, meine Leidenschaft für Training und Athletik zum Beruf machen zu können. Über ein Praktikum habe ich nun die Chance bekommen, in den Profisport einzusteigen. Fürs Erste will ich lernen und mich weiterentwickeln. Alles andere wird sich zeigen.“
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Sascha Haupt wechselt zum Saisonende zu Don Bosco Bamberg
Torwarttrainer verlässt Domreiter
Torwarttrainer Sascha Haupt wird den FC Eintracht Bamberg nach vier Jahren zum Saisonende verlassen und sich zur neuen Saison der DJK Don Bosco Bamberg anschließen, wie der FC Eintracht Bamberg meldet.
Der aktuelle Torwarttrainer der Mannschaften U16 bis U19 Fußballmannschaft teilte dies dem FCE mit. „Die Gründe hierfür waren privater Natur und für uns daher nachvollziehbar und legitim, weswegen wir Sascha für seinen neuen Job nur alles Gute und viel Erfolg wünschen”, so Jugendkoordinator Abi Baskaran. Jugendleiter Wolfgang Scheibe ergänzt: „Natürlich ist es sehr bedauerlich, dass so ein toller Kerl wie Sascha nach jahrelanger Zusammenarbeit sich nun anders orientieren möchte, aber das gehört zum Fußballgeschäft dazu. Sascha weiß, was ich von ihm halte, das hatte ich ihm bereits vor einigen Tagen in einem persönlichen Telefonat mitgeteilt. Ich schätze ihn sehr und möchte mich auch hier nochmal für sein Engagement und Ehrgeiz bedanken. Seit Jahren leistet Sascha erfolgreiche Arbeit im Domreiterleistungszentrum und bringt unsere Jungs weiter. Jeder seiner Schützlinge konnte von seinem Training und seiner Erfahrung profitieren. Persönlich wünsche ich ihm alles Gute, sowohl sportlich als auch privat.“
Sascha Haupt zieht als Fazit zur Jugendarbeit beim FC Eintracht Bamberg, „dass von allen Seiten eine super Arbeit gemacht wird, egal ob auf dem Platz oder von den Verantwortlichen außen rum. Ich kann da zwar nur vom Bereich Torwarttraining ausgehen und sprechen, und da sind wirklich gute Bedingungen vorhanden, um die Spieler und Torhüter weiter nach vorne zu bringen. Ich hoffe, dass der Weg weiter so gegangen wird, um einige Talente vielleicht irgendwann groß rauszubringen. Ich möchte mich auch beim gesamten Verein bedanken, dass ich zur Anfangszeit meiner Torwartschule die Chance und das Vertrauen bekommen habe, beim FCE einzusteigen, um auch mich persönlich weiter zu entwickeln. Für mich war es eine super Zeit und eine super Zusammenarbeit mit allen Beteiligten. Meine Entscheidung, zur DJK Don Bosco zu gehen, war auch keine Entscheidung gegen den Verein, sondern vielmehr um eine Veränderung zu wagen und um neue Erfahrungen zu sammeln. Ich wollte einen weiteren Schritt für mich und meine Torwartschule machen.“
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Fußball-Bayernliga Nord
Dezimierte „Domreiter“ brennen Offensivfeuerwerk ab
Das hätte dem einen oder anderen Verantwortlichen vor Spielbeginn wohl Sorgenfalten auf der Stirn bereitet: zehn Spieler aus dem Kader der ersten Mannschaft fehlten krankheits- oder verletzungsbedingt. Doch die dezimierten „Domreiter“ gewannen deutlich gegen den SV Seligenporten.
Auf der Bank saß mit Lukas Hoffmann der letzte Kaderspieler zusammen mit zwei Spielern der Reserveelf, drei U19-Spieler und FCE-Legende Peter Heyer. Trainer Julian Kolbeck strahlte Optimismus aus: „Ich habe mega Lust, heute mit genau diesem „Haufen“ zu spielen!“
Und seine Vorfreude wurde über 90 Minuten von den „Domreitern“ bestätigt. Vor allem in den ersten 45 Minuten brannte der FCE ein Offensivfeuerwerk vom Feinsten ab. Immer wieder von den beiden Innenverteidigern Felix Popp und Sebastian Valdez angetrieben gelang es den „Domreitern“ durch schnellen Kombinationsfußball Lücken in die Reihen des SV Seligenporten zu reißen. Die „Klosterer“, ebenfalls dezimiert, suchten ihr Heil in der Defensive und standen tief in einem 5−3−2 System, um die Räume eng zu machen. Es dauerte bis zur 14 Minuten, ehe Franz Helmer mit einem trockenen Schuss aus 14m für die Führung sorgte. FCE-Kapitän Marc Reischmann, der einen Sahnetag erwischt hatte, hatte vorgelegt. 20 Minuten später war es der spielfreudige Lukas Schmittschmitt, der bei einer zu kurzen Abwehr des Gästetorhüters Berti Schötterl am schnellsten reagierte und aus gut 16 Metern per Kopf zum 2:0 erhöhte, ehe Goalgetter Jakob Tranziska seinen Tätigkeitsnachweis für die ersten 45 Minuten erbrachte und auf 3:0 schraubte.
„Kein Frage, ein hochverdienter Sieg!“
Nach dem Seitenwechsel spielte die junge Bamberger Mannschaft das Spiel kontrolliert zu Ende, Coach Kolbeck begann sein inzwischen schon gewohntes Wechselspiel und auch diesmal konnte man keinen Bruch im Spiel der Mannschaft erkennen. Besonderer Beifall brandete in der 81. Minute auf, als der inzwischen 41-jährige Peter Heyer nach über 9 Jahren wieder einmal im Trikot des FC Eintracht den Platz betrat. Er kam – schon fast bezeichnend – für den 19jährigen Youngster Philipp Hack, der zuvor 80 Minuten lang mit einer spielerischen Leichtigkeit die Gästen ein ums andere Mal in Verlegenheit gestürzt hatte.
Die beiden Treffer der zweiten Halbzeit durch eben jenen Philipp Hack und erneut Jakob Tranziska mit Saisontor 21 sorgten für einen 5:0‑Endstand, der den FCE trotz des ausgefallenen Spiels gegen Bayern Hof vom letzten Wochenende zumindest über Nacht auf Platz 1 brachte.
„Kein Frage, ein hochverdienter Sieg!“ bilanzierte der Bamberger Übungsleiter Julian Kolbeck die 90 Minuten. „Wir haben seit einigen Wochen begonnen, gezielt unseren älteren U19-Jahrgang im Training einzubauen. Dass die Jungs schon jetzt vor der Winterpause erste Bayernligaluft schnuppern können und dabei ihre Sache noch richtig gut machen, freut mich ungemein. Diesen Weg finde ich absolut nachhaltig und den werden wir weiter gehen. Ich bin stolz auf die Truppe im Ganzen heute, die alle Widrigkeiten mit so einer Leichtigkeit und Freude am Fußball weggesteckt hat. Darauf bauen wir auf!“
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Durch spätes Tor 0:1 gegen ATSV Erlangen
FC Eintracht mit erster Saisonniederlage
Am zehnten Spieltag der Fußball-Bayernliga Nord gab es für den FC Eintracht Bamberg am Samstagnachmittag die erste Saisonniederlage. Durch ein spätestens Tor unterlagen die Domreiter zu Hause dem Toptteam ATSV Erlangen mit 0:1. Trotz Niederlage bleibt der FCE Tabellenführer mit 25 Zählern – punktgleich mit dem Zweiten ASV Neumarkt.
Mit 607 Zuschauern gab es eine sehr gute Kulisse, die eine interessante Partie sah. Und sie sah eine Bamberger Mannschaft in der ersten Halbzeit, die ihr gewohntes Spiel nicht richtig aufziehen konnte. Grund war eine stabil stehende Mannschaft aus der Hugenottenstadt, die gut die Räume zu und den Bambergern so das Leben nicht einfach machte. Hinzu kam Pech, als nach einem Zweikampf im Strafraum der Gäste Helmer nicht regelkonform zu Fall gebracht wurde, den klaren Elfmeter gab es jedoch nicht (9.). So ging es in die Schlussphase der ersten Halbzeit, in der der FCE durchaus gute Chancen hatte. Schmittschmitt, Helmer und Tranziska waren jedoch nicht erfolgreich und verpassten die Führung.
„Sehr zufrieden mit den Leistungen der vergangenen Wochen”
In der zweiten Halbzeit kamen die Gastgeber erst einmal nicht zu guten Torchancen. Der ATSV blieb seiner Linie treu, agierte nach wie vor kompakt und hatte die jungen Gastgeber gut im Griff. In der Schlussviertelstunde änderte sich das. Jetzt gab es für beide Mannschaften Tormöglichkeiten, sie blieben lange ungenutzt. Als sich wohl viele schon auf ein Unentschieden einstellten, gab es dann doch noch einen Treffer. Der fiel unglücklich aus Sicht von Bamberger – für Minuten vor Schluss und dann zu allem Überfluss auch noch durch einen abgefälschten Schuss. FCE Torhüter Griebel, der auch gegen die Hugenottenstädter wieder zwischen den Pfosten stand, hatte keine Chance. In den verbleibenden Minuten versuchten die Hausherren, das Ausgleichstor zu schießen, aber es blieb beim Ende beim 0:1. Somit gingen die Domreiter zum ersten Mal in der Saison als Verlierer, ohne Punkt und ohne eigenes Tor vom Rasen.
Das sagt Trainer Julian Kolbeck: „Wie erwartet konnten wir Erlangen nach dem Trainerwechsel schwerer einschätzen und so kam es dann auch. Der ATSV hat in einem anderen System gespielt, auf das wir uns dann im Spiel einstellen mussten. Die erste Viertelstunde haben wir das ordentlich gemacht und hätten auch durchaus den Elfmeter für uns bekommen können. Nichtsdestotrotz hat Erlangen dann gut ins Spiel gefunden, wodurch wir uns sehr auf das Verteidigen des eigenen Tores fokussieren mussten. Bis zum Tor haben wir das auch gut gemacht, allerdings haben uns Power, Durchschlagskraft und sicherlich die letzte Frische in der Offensive nach den intensiven letzten Wochen gefehlt. Dennoch bin ich sehr zufrieden mit der Mannschaft und ihren Leistungen der vergangenen Wochen. Jetzt heißt es, die Niederlage abhaken und weitermachen. Wir sind eine super junge Mannschaft, die erst recht auch durch Niederlagen viel lernt und mitnehmen kann.”
Tor
0:1 Uluca (85.)
Zuschauer: 607
Aufstellung des FC Eintracht Bamberg
Griebel – Popp, Linz (ab 80. Strohmer), Kettler, Ljevsic, Hack (ab 59. Schmitt), Reischmann, Kaube (ab 88. Elshani), Schmittschmitt (ab 75. Reck), Tranziska, Helmer
Für den FC Eintracht Bamberg steht die nächste Partie am 12. September beim Tabellendritten DJK Ammerthal im Kalender. Dann folgen am 18. September das Heimspiel gegen den SV Vatan Spor Aschaffenburg und am 25. September das Spiel bei der DJK Vilzing.