Bayernliga Nord
FC Eintracht Bamberg gewinnt in Regensburg mit 1:0
Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung und großem Einsatzwillen hat sich der FC Eintracht Bamberg in der Bayernliga bei Fortuna Regensburg einen verdienten 1:0‑Auswärtssieg gesichert.
Auf dem kleinen Platz in Regensburg brauchten die Domreiter zunächst rund 15 Minuten, um sich auf die Bedingungen einzustellen. Danach übernahmen die Gäste aber zunehmend die Kontrolle und bestimmten das Geschehen bis zum Schlusspfiff. Mit schnellem und zielstrebigem Offensivspiel erarbeiteten sich die Bamberger immer wieder gute Möglichkeiten. Der verdiente Lohn folgte in der 25. Minute: Jonah Schildbach spielte einen starken Pass in die Tiefe. Luis Nüßlein scheiterte zunächst am Torhüter der Gastgeber, doch der mitgelaufene 19-jährige Tim Gensichen schaltete am schnellsten, setzte energisch nach und drückte den Abpraller zur umjubelten 1:0‑Führung über die Linie.
Der Treffer gab den Gästen zusätzlich Sicherheit. Bamberg blieb die aktivere Mannschaft und erspielte sich weitere hochkarätige Chancen. Bereits vor der Halbzeit hätte die Führung deutlich ausgebaut werden können, doch im Abschluss fehlte zunächst die letzte Konsequenz. Nach dem Seitenwechsel versuchte Fortuna Regensburg, mehr Druck zu entwickeln und den Ausgleich zu erzwingen. Die Gastgeber kamen mit viel Elan aus der Kabine, doch die „Domreiter“ stemmten sich mit Leidenschaft gegen die Angriffsbemühungen. Gleichzeitig blieben die Gäste selbst gefährlich und suchten immer wieder den Weg nach vorne, um die Vorentscheidung zu erzielen. Ein wichtiger Rückhalt war dabei Torhüter Benedikt Willert. Der Schlussmann erwischte einen ausgezeichneten Tag, strahlte bei seinen Aktionen große Sicherheit aus und war mit seinen Paraden ein Garant dafür, dass die Null auf der Anzeigetafel stehen blieb.
Bemerkenswert war zudem die Qualität im Bamberger Kader. Sämtliche Einwechslungen erwiesen sich als echte Verstärkungen. Jeder Spieler, der ins Spiel kam, brachte Energie, Einsatzbereitschaft und Qualität ein und trug dazu bei, dass das hohe Niveau der Mannschaft bis zum Schlusspfiff gehalten werden konnte. Auch wenn die Gäste in der Schlussphase mehrere Möglichkeiten ungenutzt ließen, den Vorsprung auszubauen, geriet der Erfolg letztlich nicht mehr ernsthaft in Gefahr. Die Chancen der Hausherren auf den Ausgleich blieben überschaubar, während Bamberg die klareren Möglichkeiten verbuchte. Am Ende stand damit ein verdienter, hart erarbeiteter und vor allem mannschaftlich überzeugender 1:0‑Erfolg, der die positive Entwicklung der Domreiter eindrucksvoll unterstrich.
Co-Trainer Manfred Distler zeigte sich nach dem Schlusspfiff entsprechend zufrieden: „Wir haben heute sehr kompakt, sehr mutig und sehr diszipliniert gespielt. Von der Nummer eins bis zur Nummer 16 war es eine überzeugende Teamleistung. Wir merken, dass sich die Abläufe immer besser einspielen und dass wir durch die Bank sehr gut besetzt sind. Jetzt freuen wir uns auf die kommenden Aufgaben.“
Mit diesem verdienten Auswärtssieg im Rücken dürfen die Bamberger selbstbewusst auf die nächsten Herausforderungen blicken. Die Art und Weise, wie die Mannschaft in Regensburg auftrat, macht Mut für das kommende Heimspiel gegen Stadeln, das ebenfalls sehr gut in die Saison gestartet ist.
Nach Derbysieg
Toto-Pokal: Domreiter wollen gegen Neudrossenfeld nachlegen
Mit dem 1:0‑Derbysieg bei der DJK Don Bosco Bamberg hat der FC Eintracht Bamberg die Qualifikation zur ersten Hauptrunde des Toto-Pokals erfolgreich gemeistert. Nun wartet auf die Domreiter die nächste Herausforderung: Am Samstag, 18. Juli, empfängt der FCE um 16 Uhr den Bayernliga-Konkurrenten TSV Neudrossenfeld im Fuchs-Park-Stadion. Die Auslosung bescherte den Bambergern dabei immerhin den Vorteil des Heimrechts.
Dass die Aufgabe alles andere als einfach wird, zeigt ein Blick auf die vergangenen Duelle. In der zurückliegenden Bayernliga-Saison trennten sich beide Mannschaften in Bamberg mit 1:1, auch das Rückspiel in Neudrossenfeld endete nach einer abwechslungsreichen Partie mit einem 2:2‑Unentschieden. Beide Begegnungen verliefen auf Augenhöhe – und vieles spricht dafür, dass sich auch diesmal ein enges und umkämpftes Pokalspiel entwickeln wird.
Trainer des Gegners mit FCE-Vergangenheit
Der TSV Neudrossenfeld zählt seit Jahren zu den unangenehmsten Mannschaften der Bayernliga Nord. Die Oberfranken zeichnen sich durch eine kompakte Spielweise, schnelles Umschaltspiel und hohe Effizienz im Offensivbereich aus. Hinzu kommt mit Andreas Baumer ein äußerst erfahrener Trainer, der seine Mannschaft stets hervorragend auf den jeweiligen Gegner einzustellen weiß. Gerade im Pokal ist deshalb mit einer taktisch disziplinierten und kampfstarken Mannschaft zu rechnen. Andreas Baumer hat übrigens auch eine FCE-Vergangenheit: Er war als Trainer der U19-Junioren aktiv, zudem wohnt er nach wie vor in Bamberg. Für ihn also auch eine besondere Partie!
Für den FC Eintracht Bamberg bietet sich dagegen die Chance, den positiven Eindruck der vergangenen Wochen weiter zu untermauern. Die junge Mannschaft von Patrick Sulewski hat in der Vorbereitung sowie beim erfolgreichen Derby in Wildensorg bereits angedeutet, welchen mutigen und offensiv ausgerichteten Fußball sie künftig spielen möchte. Nun gilt es, diesen Weg auch im zweiten Pflichtspiel der Saison konsequent fortzusetzen.
„Wir sind glücklich, in die erste Runde des Toto-Pokals eingezogen zu sein, wollen aber natürlich, dass dort noch nicht Schluss ist“, blickt Cheftrainer Patrick Sulewski voraus. „Mit Neudrossenfeld erwartet uns ein effizienter Gegner mit viel Geschwindigkeit und einem sehr erfahrenen Trainer an der Seitenlinie. Wir werden uns bestmöglich vorbereiten, um im Fuchs-Park-Stadion die nächste Runde zu erreichen, und hoffen dabei auf die Unterstützung möglichst vieler Fans!“
Erinnerungen an Unterhaching
Der Toto-Pokal besitzt für den FC Eintracht Bamberg einen hohen Stellenwert. Nicht zuletzt denken Fans und Verantwortliche gerne an das Halbfinale gegen die SpVgg Unterhaching im Frühjahr 2025 zurück, das vor rund 2000 Zuschauern erst in der Nachspielzeit mit 1:3 verloren ging und vom Bayerischen Fernsehen live übertragen wurde. Entsprechend groß ist die Motivation, den Weg im Wettbewerb fortzusetzen. Mit dem Heimvorteil im Rücken und der Unterstützung der eigenen Fans wollen die Domreiter den nächsten Schritt machen und den Einzug in die zweite Hauptrunde perfekt machen.
Tapfer dagegengehalten
Domreiter überzeugen trotz 1:3 gegen Zweitligisten Greuther Fürth
Der FC Eintracht Bamberg hat sich im Testspiel gegen Zweitligist SpVgg Greuther Fürth teuer verkauft. Zwar unterlagen die Domreiter vor knapp 900 Zuschauern im Fuchs-Park-Stadion mit 1:3, doch sowohl spielerisch als auch kämpferisch hinterließ die Mannschaft von Patrick Sulewski einen starken Eindruck. Zum überragenden Akteur avancierte Torhüter Benedikt Willert, der mit einer Vielzahl spektakulärer Paraden zum „Man of the Match“ wurde.
Es gibt im Fußball ein ungeschriebenes Gesetz, dass bei einem Testspiel der höherklassige Gegner mit zwei Toren Unterschied pro Klasse gewinnen sollte. Im Falle der Domreiter und der SpVgg Greuther Fürth liegen drei Klassen dazwischen. Heißt: Fürth hätte mit sechs Toren Unterschied gewinnen müssen – am Ende waren es nur zwei. Nicht nur leistungs‑, sondern auch ergebnistechnisch konnte sich der Test für den FCE also sehen lassen.
Domreiter gehen früh in Führung
Der Nachmittag begann sogar nach Maß: Nach einer starken Kombination über Mustafa Zekiroski köpfte Tim Gensichen bereits in der 6. Minute zur Bamberger Führung ein. Fürth antwortete allerdings schnell und drehte die Partie durch Treffer von Paul Will (9.), Shinta Appelkamp (18.) und Aaron Keller (24.) noch vor der Pause.
Für Gesprächsstoff sorgte eine Szene unmittelbar nach dem 1:2. Gensichen traf mit seinem Abschluss die Unterkante der Latte, der Ball sprang auf oder hinter die Linie und zurück ins Feld. Schiedsrichter Johannes Hamper entschied jedoch auf Weiterspielen – eine Szene, die durchaus Erinnerungen an das berühmte „Wembley-Tor“ weckte.
In der Folge übernahm Fürth erwartungsgemäß die Spielkontrolle, biss sich jedoch immer wieder an Benedikt Willert die Zähne aus. Der FCE-Keeper entschärfte zahlreiche hochkarätige Möglichkeiten und bewahrte seine Mannschaft mit starken Reflexen vor einer höheren Niederlage. Selbst Fürths Trainer Heiko Vogel zollte ihm Respekt: „Ich glaube, wir haben ihn heute zum besten Spieler des Spiels gemacht.“
Starke zweite Hälfe
Nach zahlreichen Wechseln entwickelte sich die Partie im zweiten Durchgang ausgeglichener. Die Domreiter traten mutiger auf, setzten immer wieder offensive Akzente und hielten den Zweitligisten bis zum Schlusspfiff vom vierten Treffer ab. Auch der eingewechselte Hermann-Otto Horst konnte sich in der Schlussphase noch mehrfach auszeichnen.
Trainer Patrick Sulewski zeigte sich entsprechend zufrieden: „Wir haben einen ordentlichen Test abgeliefert und den mutigen Fußball gespielt, den wir sehen wollten. Den Jungs muss ich ein großes Kompliment machen.“
Sanierung abgeschlossen: Teams liefen wieder von der Tribüne aus ein
Auch abseits des Rasens war die Partie ein Erfolg. Nach acht Jahren Sanierung konnte der komplett modernisierte Kabinentrakt erstmals wieder voll genutzt werden. Beide Mannschaften liefen nicht mehr aus dem Containerdorf, sondern direkt aus den neuen Kabinen vor der Haupttribüne ins Stadion ein. Zudem lobten die Verantwortlichen der SpVgg Greuther Fürth die Bedingungen im Fuchs-Park-Stadion ausdrücklich als „wunderbar“ – ein schönes Kompliment für die Domreiter und ihre Spielstätte.
Viele Chancen, knapper Sieg
Domreiter gewinnen 2:1 in Burgebrach
Zweiter Sieg im vierten Testspiel: Beim Landesligisten TSV Windeck Burgebrach setzten sich die Domreiter am Dienstagabend mit 2:1 durch. Der Sieg war aufgrund der Spielanteile und der Vielzahl an Torchancen verdient, fiel letztlich aber knapper aus, als es der Spielverlauf vermuten ließ.
Im Vergleich zum dominanten Pokalauftritt am vergangenen Wochenende beim 1:0‑Erfolg gegen die DJK Don Bosco Bamberg leistete sich die Mannschaft von Trainer Patrick Sulewski deutlich mehr Ballverluste. Dennoch kontrollierten die Domreiter die Partie über weite Strecken und erspielten sich zahlreiche hochkarätige Möglichkeiten.
Tobias Linz sorgt für die Führung
Bereits in der ersten Halbzeit hätten die Gäste mehrfach in Führung gehen können. Kapitän Christopher Kettler traf aus gut 12 Metern nur die Latte. Kurz vor der Pause belohnte sich der FCE dann doch für seinen Aufwand. Eine präzise Flanke von Luca Auer schoss Tobias Linz in der 39. Minute zur verdienten 1:0‑Führung ein.
Burgebrach blieb jedoch engagiert und kämpfte sich nach dem Seitenwechsel zurück in die Begegnung. Philipp Hörnes traf in der 55. Minute ins linke Toreck zum 1:1‑Ausgleich.
Nach 60 Minuten ziemlich durchgewechselt
Wenig später wechselte Cheftrainer Patrick Sulewski nahezu seine komplette Mannschaft durch. Lediglich Kapitän Christopher Kettler und Luca Auer blieben nach einer Stunde auf dem Feld. Trotz der vielen Wechsel hatten die Domreiter mehr Ballbesitz und erspielten sich weiterhin beste Möglichkeiten.
Vor allem Neuzugang Tim Gensichen hätte die Partie frühzeitig entscheiden können. Der Angreifer lief in der zweiten Halbzeit gleich dreimal allein auf Burgebrachs Schlussmann Julian Strobler zu, verzog aber jeweils nur knapp.
Der Siegtreffer fiel schließlich in der 78. Minute nach einem folgenschweren Missverständnis der Gastgeber. Torhüter Julian Strobler legte sich den Ball bei der Spieleröffnung zu weit vor. Paul Kraußold setzte energisch nach, gewann den Zweikampf, umkurvte den Keeper und schob den Ball aus spitzem Winkel ins leere Tor zum 2:1‑Endstand.
„Natürlich war es heute nicht ganz einfach, die Jungs nach dem intensiven Pokalspiel wieder auf die gleiche Spannung zu bringen. Das waren zwei völlig unterschiedliche Spiele. Ich war deshalb heute nicht ganz zufrieden mit unserer Ballgeschwindigkeit, unserem Zweikampfverhalten und dem Gegenpressing. Das sind eigentlich die Dinge, die uns in den vergangenen Wochen ausgezeichnet haben“, analysierte Trainer Patrick Sulewski nach der Partie. Mit Blick auf die Chancenverwertung bleibt der neue Cheftrainer dennoch gelassen: „Dass wir aktuell noch nicht jede Chance nutzen, gehört auch zur Entwicklung. Man darf nicht vergessen, dass wir in den vergangenen Jahren nicht gerade für dominanten Ballbesitzfußball und eine Vielzahl an Torchancen bekannt waren. Solche Abläufe entwickelt man nicht innerhalb von drei Wochen. Für mich ist entscheidend, dass wir uns viele gute Chancen erspielen. Die Effizienz vor dem Tor wird mit der Zeit kommen. Unser Fokus liegt aktuell darauf, Stabilität in unser Spiel und unsere Abläufe zu bekommen. Wenn wir weiterhin so viele Chancen kreieren, bin ich überzeugt, dass wir auch die nötigen Tore erzielen werden.“
Anstoß gegen Greuther Fürth bereits um 17 Uhr
Der nächste Härtetest wartet bereits am Samstag auf die Domreiter. Dann empfängt der FC Eintracht Bamberg zum offiziellen Saisonauftakt vor heimischem Publikum den Zweitligisten SpVgg Greuther Fürth, Anstoß im Fuchs-Park-Stadion ist um 17 Uhr.
FC Eintracht Bamberg setzt auf erfahrene Lösung bis Saisonende
Michael Hutzler kehrt zurück
Nach turbulenten Tagen und dem 4:0‑Auswärtssieg gegen Großschwarzenlohe hat der FC Eintracht Bamberg die nächste wichtige Personalentscheidung getroffen: Michael Hutzler übernimmt bis zum Saisonende das Traineramt. Er folgt damit auf Jan Gernlein und dessen Co‑Trainer Alex Grau, von denen sich der Verein zuvor getrennt hatte.
Unterstützt wird Hutzler vom aktuellen Mannschaftskapitän Christopher Kettler, der als spielender Co‑Trainer fungieren wird. Darüber hinaus kehrt der frühere Torjäger Tobias Ulbricht zum Verein zurück und soll vor allem bei den Planungen für die kommende Saison eine wichtige Rolle einnehmen.
„Der Kontakt zu Hutzi ist nie abgerissen. Wir sind freundschaftlich verbunden“, erklärt Vorstandssprecher Sascha Dorsch. „Seine Bereitschaft, spontan einzuspringen, wissen wir sehr zu schätzen. Er steht für Erfolg, positive Energie und mutigen Fußball – genau das, was wir in den letzten Wochen der Saison brauchen.“
Auch Kettler soll eine zentrale Rolle einnehmen. „Kette ist sportlich unantastbar und hat zuletzt viel Verantwortung übernommen. Er wird auf dem Platz vorangehen und ein wertvoller Sparringspartner für das Trainerteam sein“, so Dorsch weiter.
Mit Tobias „Ulle“ Ulbricht stößt ein weiterer Kenner der Bamberger Fußballszene zum Team. Der ehemalige Angreifer gilt als gut vernetzter Fachmann und wird den Verein insbesondere in der sportlichen Planung unterstützen. „Seine Rückkehr ist ein Glücksfall“, betont Dorsch.
Michael Hutzler, der unter anderem bei Jahn Forchheim, der DJK Ammerthal und Don Bosco Bamberg tätig war, freut sich auf die Aufgabe: „Der FC Eintracht ist mein Herzensverein. Eigentlich wollte ich nicht mehr als Trainer arbeiten, aber als der Anruf kam, musste ich nicht lange überlegen. Ich möchte den letzten Wochen der Saison noch einmal Energie geben und etwas von dem zurückgeben, was ich selbst erleben durfte.“
Bayernliga Nord
Domreiter vor Auswärtsaufgabe bei der SpVgg SV Weiden
Für den FC Eintracht Bamberg steht am morgigen Dienstagabend (10. März) das zweite von drei Auswärtsspielen in Folge in der Bayernliga Nord an. Um 18:30 Uhr sind die Domreiter im Sparda-Bank-Stadion bei der SpVgg SV Weiden zu Gast.
Die Ausgangslage verspricht ein interessantes Duell. Bamberg reist derzeit als Tabellenfünfter an und möchte nach dem enttäuschenden 2:2‑Unentschieden im vergangenen Spiel gegen den TSV Neudrossenfeld wieder einen Dreier einfahren. Mit einem Erfolg könnten die Domreiter ihre Position im oberen Tabellenfeld weiter festigen.
Die Gastgeber aus Weiden gehen allerdings mit ganz viel Rückenwind in die Begegnung. Am vergangenen Spieltag setzte die Mannschaft mit einem deutlichen 6:0‑Erfolg gegen den FSV Stadeln ein Ausrufezeichen. Trotz Tabellenplatz 14 dürfte das Selbstvertrauen nach diesem klaren Sieg also entsprechend groß sein.
Auch das Hinspiel zeigt, wie eng die beiden Teams beieinanderliegen. Beim Aufeinandertreffen im August 2025 in der Bayernliga Nord trennten sich beide Mannschaften mit einem 1:1‑Unentschieden.
Für den FC Eintracht Bamberg gilt es nun, im Sparda-Bank-Stadion konzentriert aufzutreten und die eigenen Stärken endlich auf den Platz zu bringen. Die Zuschauer dürfen sich auf eine intensive Begegnung freuen, in der beide Teams wichtige Punkte sammeln wollen.
Domreiter zeigen starke Frühform
FC Eintracht Bamberg überzeugt im Testspiel gegen den SV Buckenhofen
Der FC Eintracht Bamberg hat im Testspiel gegen den SV Buckenhofen eine starke Frühform gezeigt und sich auf der Sportanlage Bamberg souverän mit 4:0 durchgesetzt. Besonders durch schnelle Seitenwechsel, intensive Zweikampfführung und konsequente Balleroberungen setzte Bamberg früh die Akzente.
„Wir haben den Jungs heute zwei Aufgaben mitgegeben: Die eine war, den letzten Test vor dem Rückrundenstart zu gewinnen. Die andere, noch wichtiger, war es, „zu Null“ zu spielen“, so Bambergs Coach Jan Gernlein vor dem Spiel.
Bereits in der Anfangsphase entwickelte sich eine intensive Partie. In der 9. Minute leitete Ljevsic mit einem schnellen Pass auf Zeitler eine erste gefährliche Szene ein. Wenig später kam auch Schneider zum Abschluss und prüfte den gegnerischen Torhüter mit einem ersten gefährlichen Versuch. Buckenhofen blieb jedoch keineswegs passiv und setzte in der 9. und 13. Minute eigene offensive Nadelstiche.
Bamberg übernahm zunehmend die Kontrolle. In der 18. Minute fiel die verdiente Führung für die Domreiter: Kraußold traf mit einem platzierten Abschluss zum 1:0. Nur zwei Minuten später erhöhte Bamberg auf 2:0: Buckenhofens Eisgrub lenkte den Ball unglücklich ins eigene Netz und bescherte der Eintracht damit das zweite Tor.
Die Gastgeber blieben am Drücker und nutzten ihre Überlegenheit konsequent. In der 42. Minute traf Ljevsic zum 3:0‑Pausenstand. Defensiv präsentierte sich Bamberg stabil, Torhüter Willert verhinderte mögliche Abschlüsse der Gäste und hielt seinen Kasten sauber.
„Mit diesem Schwung gehen wir in die erste Wettkampfwoche des Jahres“
Nach dem Seitenwechsel blieb die Partie intensiv. Bamberg kontrollierte weiterhin das Spielgeschehen und erspielte sich weitere Chancen. Die Domreiter agierten laufstark, zweikampforientiert und mit klarer Struktur im Spiel nach vorne. In der 83. Minute setzte Ljevsic mit seinem zweiten Treffer den Schlusspunkt zum 4:0‑Endstand – per souverän verwandelten Foulelfmeter.
„Wir hatten mit dem Ball teils gute, teils aber auch wilde Momente. Gegen den Ball aber war es für den jetzigen Zeitpunkt aber sehr fleißig und organisiert. Die Jungs haben als Gruppe heute gut gearbeitet. Mit diesem Schwung gehen wir in die erste Wettkampfwoche des Jahres“, bilanzierte Jan Gernlein den Auftritt der Domreiter vor dem Nachholspiel am kommenden Samstag gegen den FC Ingolstadt 2.
FC Eintracht Bamberg gewinnt gegen Großbardorf mit 3:2
Knapper Sieg im ersten Test
Im ersten Testspiel nach der Winterpause konnte der FC Eintracht Bamberg einen knappen Sieg über den Landesligisten TSV Großbardorf landen. Auf dem Kunstrasenplatz in Strahlungen gewannen die „Domreiter“ mit 3:2.
„Fleißig sein und über den Kampf in einen Spielrhythmus kommen“ – diese Worte gab Bambergs Trainer Jan Gernlein seinen Spielern vor dem ersten Spiel nach einer langen Winterpause mit auf dem Weg. Allein, in den ersten 45 Minuten gelang dies den „Domreitern“ nur ansatzweise. Auf dem gut zu bespielenden Kunstrasenplatz in Strahlungen war es der Landesligaersten aus dem Rhön Grabfeld, der griffiger war und folgerichtig nach acht Minuten in Führung ging. Während sich die Bamberger Defensive unsortiert zeigte, genügte ein starker Diagonalball auf Großbardorfs Nathan Wirth, der nach klasse Ballannahme TW Dellermann keine Chance ließ und zur Führung einnetzte. Chancen auf Bamberger Seite blieben in der Folge Mangelware.
In der zweiten Halbzeit präsentierte sich Bamberg dann von einer anderen Seite. Mit hohem Anlaufen und aggressivem Pressen gelang es den Oberfranken nun das Spiel komplett in die Hand zu nehmen und mit teils starken Kombinationen eine Vielzahl von Chancen zu erspielen. Eine davon nutzte Valentin Schmitt nach einer knappen Stunde zum Ausgleich. Dem agilen Timm Strasser war es vorbehalten, seine Farben in Führung zu bringen. Er erlief einen schlampigen Rückpass der Großbardorfer Hintermannschaft und schob ungehindert zur Führung für den FC Eintracht Bamberg ein. In der Folgezeit versäumte es sein Team diese Führung auszubauen und ließ eine Vielzahl guter Chancen liegen. Und so kam es, wie es im Fußball dann immer kommt: nach einem unnötigen Foulspiel im Bamberger Strafstoß zeigte der Schiedsrichter zurecht auf den Punkt und Jimmy Mangold glich zum 2:2 aus. Es spricht für die Moral der Gäste, dass sie diesen Ausgleich nicht auf sich sitzen lassen wollten. Und so war es Jonas Hartwig vorbehalten, fast im Gegenzug nach einem Eckball wieder auf Sieg zu stellen, als er den Ball aus acht Metern mit einem Kunstschuss über die Linie zu drücken.
„Am Ende sind wir mit dem Spiel vor allem in der zweiten Hälfte zufrieden“, bilanzierte Jan Gernlein. „Die Jungs haben verstanden, dass wir nur über eine 100%ige Einstellung erfolgreich sein können. Diese haben wir dann gezeigt und daraus in Phasen den Fußball gespielt, den wir spielen wollen: mutig und mit Überzeugung in Offensive und Defensive. Darauf bauen wir auf.“
FC Eintracht Bamberg ist mehr als Fußball
Erstes Weihnachtssingen im Fuchs-Park-Stadion begeistert 1.200 Menschen
Ein Traum ist Wirklichkeit geworden: Der FC Eintracht Bamberg hat am vierten Adventssonntag zusammen mit dem Wirtschaftsclub Bamberg und dem Veranstaltungsservice Bamberg erstmals zum Weihnachtssingen in sein Wohnzimmer, das Fuchs-Park-Stadion, eingeladen.
Damit wurde ein neues Kapitel im kulturellen Leben der Stadt aufgeschlagen. Dort, wo sonst die Domreiter in der Bayernliga um Punkte kämpfen, sangen rund 1.200 Besucherinnen und Besucher gemeinsam Weihnachtslieder auf der restlos ausverkauften Haupttribüne. Ein solches Weihnachtssingen hat Bamberg in dieser Form noch nicht erlebt.
Initiator, Gastgeber und organisatorischer Haupt-Macher der Veranstaltung war der FC Eintracht Bamberg. Die Idee, das Stadion in der Adventszeit für ein gemeinschaftliches Singen zu öffnen, entstand im Verein bereits vor mehreren Jahren. „Dieses Weihnachtssingen war lange ein Traum von mir – und von vielen bei den Domreitern“, sagt Vorstandssprecher Sascha Dorsch. „Dass wir ihn nun gemeinsam verwirklichen konnten, macht mich sehr stolz.“
Mehr als 50 Domreiter im Einsatz
Getragen wurde das Magnat Weihnachtssingen von einem außergewöhnlichen ehrenamtlichen Engagement innerhalb des Vereins. Mehr als 50 Helferinnen und Helfer des FC Eintracht Bamberg waren im Einsatz – von der Organisation über den Einlass bis hin zur Betreuung der Gäste. Auch Spieler der ersten Mannschaft packten tatkräftig mit an und unterstrichen damit eindrucksvoll den Zusammenhalt innerhalb der Domreiter-Familie. „Ohne dieses großartige ehrenamtliche Engagement wäre ein solches Event nicht möglich gewesen“, betont Dorsch. „Mein herzlicher Dank gilt allen Helferinnen und Helfern der Domreiter. Ihr habt gezeigt, wofür unser Verein steht.“
8.500 Euro für soziale Einrichtungen
Unterstützt wurde der FC Eintracht Bamberg von starken Partnern. Die Firma Magnat, zugleich Namensgeber der Veranstaltung, der Wirtschaftsclub Bamberg sowie der Veranstaltungsservice Bamberg (VSB) trugen maßgeblich zum Gelingen der Premiere bei. Die musikalische Leitung lag bei David Saam, der gemeinsam mit zahlreichen Ensembles und Chören für eine abwechslungsreiche Liedauswahl und emotionale Gänsehautmomente sorgte.
Neben der besonderen Atmosphäre und der großen Mitsingfreude setzte das Weihnachtssingen auch ein starkes soziales Zeichen. Insgesamt wurden 8.500 Euro für regionale soziale Einrichtungen gesammelt, darunter „Franken helfen Franken“, der Förderverein Soziale Stadt (iSo), Goolkids, Hand in Hand (Lebenshilfe), der Zirkus Giovanni und der Hospizverein. Die Schecks überreichten Vorstandssprecher Sascha Dorsch und Wolfgang Heyder im Namen der Veranstalter.
Trotz Temperaturen nahe dem Gefrierpunkt sangen die Besucherinnen und Besucher bis zum Schluss begeistert mit. Traditionelle, fränkische und internationale Weihnachtslieder verwandelten das Stadion in einen Ort der Gemeinschaft, des Miteinanders und der Hoffnung. Auch Vertreter aus Kirche, Politik und Stadtgesellschaft zeigten sich beeindruckt von der Stimmung und der Dimension der Veranstaltung.
Für den FC Eintracht Bamberg bleibt dieser Abend ein Meilenstein. „Das Fuchs-Park-Stadion ist für uns mehr als ein Fußballstadion“, so Dorsch. „Es ist ein Ort für Begegnung, Zusammenhalt und Emotionen. Dieses erste Weihnachtssingen hat eindrucksvoll gezeigt, welches Potenzial darin steckt – und dass die Domreiter Verantwortung für ihre Stadt übernehmen.“
Bayernliga Nord
FC Eintracht Bamberg will starken Abschluss vor der Winterpause in Weiden
Am Samstag, dem 29. November, reist der FC Eintracht Bamberg zum Auswärtsspiel bei der SpVgg SV Weiden. Anstoß im Sparda-Bank-Stadion ist um 14 Uhr. Für die Domreiter könnte es das letzte Spiel vor der Winterpause sein – und eine Gelegenheit, ihre starke Form ein weiteres Mal zu bestätigen.
Die Mannschaft von Trainer Jan Gernlein geht mit viel Selbstvertrauen in die Partie. Am vergangenen Dienstagabend feierte der FCE einen verdienten 2:0‑Erfolg gegen den TSV Kornburg und zeigte dabei erneut seine spielerische Stabilität und kompakte Defensive. Mit klarer Struktur, geduldigem Spielaufbau und effizienter Chancenverwertung setzt Bamberg seinen Aufwärtstrend fort. Mit Rang vier in der Tabelle im Rücken wollen die Domreiter nun auch auswärts punkten, um sich fest in der Spitzengruppe der Bayernliga Nord zu etablieren.
Die Gastgeber aus Weiden durchleben derzeit eine durchwachsene Phase: Drei Niederlagen in Folge haben die Mannschaft von Trainer Michael Riester auf Rang 13 abrutschen lassen. Nach dem erfolgreichen Aufsteigerjahr präsentiert sich die Mannschaft trotz vieler Unentschieden und zahlreicher junger Neuzugänge weiterhin engagiert und mit viel Entwicklungspotenzial. Vor der Winterpause will der SpVgg SV Weiden noch einmal Punkte sammeln und seine Leistungskurve stabilisieren. Das letzte Aufeinandertreffen im August endete mit einem 1:1‑Unentschieden, doch die Domreiter wissen, dass nur eine konzentrierte und entschlossene Leistung den Auswärtserfolg bringen kann.
Für den FC Eintracht Bamberg geht es in Weiden darum, die eigene Linie konsequent fortzuführen und die starke Form vor der Winterpause zu bestätigen. Ob das für die Domreiter schon der letzte Pflichtspielauftritt bleibt, hängt noch von der möglichen Nachholpartie gegen den FC Ingolstadt II am 6. Dezember ab. Unabhängig davon steht das Team geschlossen auf dem Platz, um den positiven Trend der vergangenen Wochen weiter auszubauen und selbstbewusst in die Winterpause zu gehen.