Browse Tag

Domreiter

Bay­ern­li­ga Nord

FC Ein­tracht Bam­berg gewinnt in Regens­burg mit 1:0

Mit einer geschlos­se­nen Mann­schafts­leis­tung und gro­ßem Ein­satz­wil­len hat sich der FC Ein­tracht Bam­berg in der Bay­ern­li­ga bei For­tu­na Regens­burg einen ver­dien­ten 1:0‑Auswärtssieg gesichert.

Auf dem klei­nen Platz in Regens­burg brauch­ten die Dom­rei­ter zunächst rund 15 Minu­ten, um sich auf die Bedin­gun­gen ein­zu­stel­len. Danach über­nah­men die Gäs­te aber zuneh­mend die Kon­trol­le und bestimm­ten das Gesche­hen bis zum Schluss­pfiff. Mit schnel­lem und ziel­stre­bi­gem Offen­siv­spiel erar­bei­te­ten sich die Bam­ber­ger immer wie­der gute Mög­lich­kei­ten. Der ver­dien­te Lohn folg­te in der 25. Minu­te: Jonah Schild­bach spiel­te einen star­ken Pass in die Tie­fe. Luis Nüß­lein schei­ter­te zunächst am Tor­hü­ter der Gast­ge­ber, doch der mit­ge­lau­fe­ne 19-jäh­ri­ge Tim Gen­si­chen schal­te­te am schnells­ten, setz­te ener­gisch nach und drück­te den Abpral­ler zur umju­bel­ten 1:0‑Führung über die Linie.

Der Tref­fer gab den Gäs­ten zusätz­lich Sicher­heit. Bam­berg blieb die akti­ve­re Mann­schaft und erspiel­te sich wei­te­re hoch­ka­rä­ti­ge Chan­cen. Bereits vor der Halb­zeit hät­te die Füh­rung deut­lich aus­ge­baut wer­den kön­nen, doch im Abschluss fehl­te zunächst die letz­te Kon­se­quenz. Nach dem Sei­ten­wech­sel ver­such­te For­tu­na Regens­burg, mehr Druck zu ent­wi­ckeln und den Aus­gleich zu erzwin­gen. Die Gast­ge­ber kamen mit viel Elan aus der Kabi­ne, doch die „Dom­rei­ter“ stemm­ten sich mit Lei­den­schaft gegen die Angriffs­be­mü­hun­gen. Gleich­zei­tig blie­ben die Gäs­te selbst gefähr­lich und such­ten immer wie­der den Weg nach vor­ne, um die Vor­ent­schei­dung zu erzie­len. Ein wich­ti­ger Rück­halt war dabei Tor­hü­ter Bene­dikt Wil­lert. Der Schluss­mann erwisch­te einen aus­ge­zeich­ne­ten Tag, strahl­te bei sei­nen Aktio­nen gro­ße Sicher­heit aus und war mit sei­nen Para­den ein Garant dafür, dass die Null auf der Anzei­ge­ta­fel ste­hen blieb.

Bemer­kens­wert war zudem die Qua­li­tät im Bam­ber­ger Kader. Sämt­li­che Ein­wechs­lun­gen erwie­sen sich als ech­te Ver­stär­kun­gen. Jeder Spie­ler, der ins Spiel kam, brach­te Ener­gie, Ein­satz­be­reit­schaft und Qua­li­tät ein und trug dazu bei, dass das hohe Niveau der Mann­schaft bis zum Schluss­pfiff gehal­ten wer­den konn­te. Auch wenn die Gäs­te in der Schluss­pha­se meh­re­re Mög­lich­kei­ten unge­nutzt lie­ßen, den Vor­sprung aus­zu­bau­en, geriet der Erfolg letzt­lich nicht mehr ernst­haft in Gefahr. Die Chan­cen der Haus­her­ren auf den Aus­gleich blie­ben über­schau­bar, wäh­rend Bam­berg die kla­re­ren Mög­lich­kei­ten ver­buch­te. Am Ende stand damit ein ver­dien­ter, hart erar­bei­te­ter und vor allem mann­schaft­lich über­zeu­gen­der 1:0‑Erfolg, der die posi­ti­ve Ent­wick­lung der Dom­rei­ter ein­drucks­voll unterstrich.

Co-Trai­ner Man­fred Distler zeig­te sich nach dem Schluss­pfiff ent­spre­chend zufrie­den: „Wir haben heu­te sehr kom­pakt, sehr mutig und sehr dis­zi­pli­niert gespielt. Von der Num­mer eins bis zur Num­mer 16 war es eine über­zeu­gen­de Team­leis­tung. Wir mer­ken, dass sich die Abläu­fe immer bes­ser ein­spie­len und dass wir durch die Bank sehr gut besetzt sind. Jetzt freu­en wir uns auf die kom­men­den Aufgaben.“

Mit die­sem ver­dien­ten Aus­wärts­sieg im Rücken dür­fen die Bam­ber­ger selbst­be­wusst auf die nächs­ten Her­aus­for­de­run­gen bli­cken. Die Art und Wei­se, wie die Mann­schaft in Regens­burg auf­trat, macht Mut für das kom­men­de Heim­spiel gegen Sta­deln, das eben­falls sehr gut in die Sai­son gestar­tet ist.

Nach Der­by­sieg

Toto-Pokal: Dom­rei­ter wol­len gegen Neu­dros­sen­feld nachlegen

Mit dem 1:0‑Derbysieg bei der DJK Don Bosco Bam­berg hat der FC Ein­tracht Bam­berg die Qua­li­fi­ka­ti­on zur ers­ten Haupt­run­de des Toto-Pokals erfolg­reich gemeis­tert. Nun war­tet auf die Dom­rei­ter die nächs­te Her­aus­for­de­rung: Am Sams­tag, 18. Juli, emp­fängt der FCE um 16 Uhr den Bay­ern­li­ga-Kon­kur­ren­ten TSV Neu­dros­sen­feld im Fuchs-Park-Sta­di­on. Die Aus­lo­sung bescher­te den Bam­ber­gern dabei immer­hin den Vor­teil des Heimrechts.

Dass die Auf­ga­be alles ande­re als ein­fach wird, zeigt ein Blick auf die ver­gan­ge­nen Duel­le. In der zurück­lie­gen­den Bay­ern­li­ga-Sai­son trenn­ten sich bei­de Mann­schaf­ten in Bam­berg mit 1:1, auch das Rück­spiel in Neu­dros­sen­feld ende­te nach einer abwechs­lungs­rei­chen Par­tie mit einem 2:2‑Unentschieden. Bei­de Begeg­nun­gen ver­lie­fen auf Augen­hö­he – und vie­les spricht dafür, dass sich auch dies­mal ein enges und umkämpf­tes Pokal­spiel ent­wi­ckeln wird.

Trai­ner des Geg­ners mit FCE-Vergangenheit

Der TSV Neu­dros­sen­feld zählt seit Jah­ren zu den unan­ge­nehms­ten Mann­schaf­ten der Bay­ern­li­ga Nord. Die Ober­fran­ken zeich­nen sich durch eine kom­pak­te Spiel­wei­se, schnel­les Umschalt­spiel und hohe Effi­zi­enz im Offen­siv­be­reich aus. Hin­zu kommt mit Andre­as Bau­mer ein äußerst erfah­re­ner Trai­ner, der sei­ne Mann­schaft stets her­vor­ra­gend auf den jewei­li­gen Geg­ner ein­zu­stel­len weiß. Gera­de im Pokal ist des­halb mit einer tak­tisch dis­zi­pli­nier­ten und kampf­star­ken Mann­schaft zu rech­nen. Andre­as Bau­mer hat übri­gens auch eine FCE-Ver­gan­gen­heit: Er war als Trai­ner der U19-Junio­ren aktiv, zudem wohnt er nach wie vor in Bam­berg. Für ihn also auch eine beson­de­re Partie!

Für den FC Ein­tracht Bam­berg bie­tet sich dage­gen die Chan­ce, den posi­ti­ven Ein­druck der ver­gan­ge­nen Wochen wei­ter zu unter­mau­ern. Die jun­ge Mann­schaft von Patrick Sulew­ski hat in der Vor­be­rei­tung sowie beim erfolg­rei­chen Der­by in Wil­densorg bereits ange­deu­tet, wel­chen muti­gen und offen­siv aus­ge­rich­te­ten Fuß­ball sie künf­tig spie­len möch­te. Nun gilt es, die­sen Weg auch im zwei­ten Pflicht­spiel der Sai­son kon­se­quent fortzusetzen.

„Wir sind glück­lich, in die ers­te Run­de des Toto-Pokals ein­ge­zo­gen zu sein, wol­len aber natür­lich, dass dort noch nicht Schluss ist“, blickt Chef­trai­ner Patrick Sulew­ski vor­aus. „Mit Neu­dros­sen­feld erwar­tet uns ein effi­zi­en­ter Geg­ner mit viel Geschwin­dig­keit und einem sehr erfah­re­nen Trai­ner an der Sei­ten­li­nie. Wir wer­den uns best­mög­lich vor­be­rei­ten, um im Fuchs-Park-Sta­di­on die nächs­te Run­de zu errei­chen, und hof­fen dabei auf die Unter­stüt­zung mög­lichst vie­ler Fans!“


Erin­ne­run­gen an Unterhaching

Der Toto-Pokal besitzt für den FC Ein­tracht Bam­berg einen hohen Stel­len­wert. Nicht zuletzt den­ken Fans und Ver­ant­wort­li­che ger­ne an das Halb­fi­na­le gegen die SpVgg Unter­ha­ching im Früh­jahr 2025 zurück, das vor rund 2000 Zuschau­ern erst in der Nach­spiel­zeit mit 1:3 ver­lo­ren ging und vom Baye­ri­schen Fern­se­hen live über­tra­gen wur­de. Ent­spre­chend groß ist die Moti­va­ti­on, den Weg im Wett­be­werb fort­zu­set­zen. Mit dem Heim­vor­teil im Rücken und der Unter­stüt­zung der eige­nen Fans wol­len die Dom­rei­ter den nächs­ten Schritt machen und den Ein­zug in die zwei­te Haupt­run­de per­fekt machen.

Tap­fer dagegengehalten

Dom­rei­ter über­zeu­gen trotz 1:3 gegen Zweit­li­gis­ten Greu­ther Fürth

Der FC Ein­tracht Bam­berg hat sich im Test­spiel gegen Zweit­li­gist SpVgg Greu­ther Fürth teu­er ver­kauft. Zwar unter­la­gen die Dom­rei­ter vor knapp 900 Zuschau­ern im Fuchs-Park-Sta­di­on mit 1:3, doch sowohl spie­le­risch als auch kämp­fe­risch hin­ter­ließ die Mann­schaft von Patrick Sulew­ski einen star­ken Ein­druck. Zum über­ra­gen­den Akteur avan­cier­te Tor­hü­ter Bene­dikt Wil­lert, der mit einer Viel­zahl spek­ta­ku­lä­rer Para­den zum „Man of the Match“ wurde.

Es gibt im Fuß­ball ein unge­schrie­be­nes Gesetz, dass bei einem Test­spiel der höher­klas­si­ge Geg­ner mit zwei Toren Unter­schied pro Klas­se gewin­nen soll­te. Im Fal­le der Dom­rei­ter und der SpVgg Greu­ther Fürth lie­gen drei Klas­sen dazwi­schen. Heißt: Fürth hät­te mit sechs Toren Unter­schied gewin­nen müs­sen – am Ende waren es nur zwei. Nicht nur leistungs‑, son­dern auch ergeb­nis­tech­nisch konn­te sich der Test für den FCE also sehen lassen.


Dom­rei­ter gehen früh in Führung

Der Nach­mit­tag begann sogar nach Maß: Nach einer star­ken Kom­bi­na­ti­on über Mus­ta­fa Zeki­ro­ski köpf­te Tim Gen­si­chen bereits in der 6. Minu­te zur Bam­ber­ger Füh­rung ein. Fürth ant­wor­te­te aller­dings schnell und dreh­te die Par­tie durch Tref­fer von Paul Will (9.), Shin­ta Appel­kamp (18.) und Aaron Kel­ler (24.) noch vor der Pause.

Für Gesprächs­stoff sorg­te eine Sze­ne unmit­tel­bar nach dem 1:2. Gen­si­chen traf mit sei­nem Abschluss die Unter­kan­te der Lat­te, der Ball sprang auf oder hin­ter die Linie und zurück ins Feld. Schieds­rich­ter Johan­nes Ham­per ent­schied jedoch auf Wei­ter­spie­len – eine Sze­ne, die durch­aus Erin­ne­run­gen an das berühm­te „Wem­bley-Tor“ weckte.

In der Fol­ge über­nahm Fürth erwar­tungs­ge­mäß die Spiel­kon­trol­le, biss sich jedoch immer wie­der an Bene­dikt Wil­lert die Zäh­ne aus. Der FCE-Kee­per ent­schärf­te zahl­rei­che hoch­ka­rä­ti­ge Mög­lich­kei­ten und bewahr­te sei­ne Mann­schaft mit star­ken Refle­xen vor einer höhe­ren Nie­der­la­ge. Selbst Fürths Trai­ner Hei­ko Vogel zoll­te ihm Respekt: „Ich glau­be, wir haben ihn heu­te zum bes­ten Spie­ler des Spiels gemacht.“


Star­ke zwei­te Hälfe

Nach zahl­rei­chen Wech­seln ent­wi­ckel­te sich die Par­tie im zwei­ten Durch­gang aus­ge­gli­che­ner. Die Dom­rei­ter tra­ten muti­ger auf, setz­ten immer wie­der offen­si­ve Akzen­te und hiel­ten den Zweit­li­gis­ten bis zum Schluss­pfiff vom vier­ten Tref­fer ab. Auch der ein­ge­wech­sel­te Her­mann-Otto Horst konn­te sich in der Schluss­pha­se noch mehr­fach auszeichnen.

Trai­ner Patrick Sulew­ski zeig­te sich ent­spre­chend zufrie­den: „Wir haben einen ordent­li­chen Test abge­lie­fert und den muti­gen Fuß­ball gespielt, den wir sehen woll­ten. Den Jungs muss ich ein gro­ßes Kom­pli­ment machen.“


Sanie­rung abge­schlos­sen: Teams lie­fen wie­der von der Tri­bü­ne aus ein

Auch abseits des Rasens war die Par­tie ein Erfolg. Nach acht Jah­ren Sanie­rung konn­te der kom­plett moder­ni­sier­te Kabi­nen­trakt erst­mals wie­der voll genutzt wer­den. Bei­de Mann­schaf­ten lie­fen nicht mehr aus dem Con­tai­ner­dorf, son­dern direkt aus den neu­en Kabi­nen vor der Haupt­tri­bü­ne ins Sta­di­on ein. Zudem lob­ten die Ver­ant­wort­li­chen der SpVgg Greu­ther Fürth die Bedin­gun­gen im Fuchs-Park-Sta­di­on aus­drück­lich als „wun­der­bar“ – ein schö­nes Kom­pli­ment für die Dom­rei­ter und ihre Spielstätte.

Vie­le Chan­cen, knap­per Sieg

Dom­rei­ter gewin­nen 2:1 in Burgebrach

Zwei­ter Sieg im vier­ten Test­spiel: Beim Lan­des­li­gis­ten TSV Wind­eck Bur­ge­brach setz­ten sich die Dom­rei­ter am Diens­tag­abend mit 2:1 durch. Der Sieg war auf­grund der Spiel­an­tei­le und der Viel­zahl an Tor­chan­cen ver­dient, fiel letzt­lich aber knap­per aus, als es der Spiel­ver­lauf ver­mu­ten ließ.

Im Ver­gleich zum domi­nan­ten Pokal­auf­tritt am ver­gan­ge­nen Wochen­en­de beim 1:0‑Erfolg gegen die DJK Don Bosco Bam­berg leis­te­te sich die Mann­schaft von Trai­ner Patrick Sulew­ski deut­lich mehr Ball­ver­lus­te. Den­noch kon­trol­lier­ten die Dom­rei­ter die Par­tie über wei­te Stre­cken und erspiel­ten sich zahl­rei­che hoch­ka­rä­ti­ge Möglichkeiten.


Tobi­as Linz sorgt für die Führung

Bereits in der ers­ten Halb­zeit hät­ten die Gäs­te mehr­fach in Füh­rung gehen kön­nen. Kapi­tän Chris­to­pher Kett­ler traf aus gut 12 Metern nur die Lat­te. Kurz vor der Pau­se belohn­te sich der FCE dann doch für sei­nen Auf­wand. Eine prä­zi­se Flan­ke von Luca Auer schoss Tobi­as Linz in der 39. Minu­te zur ver­dien­ten 1:0‑Führung ein.

Bur­ge­brach blieb jedoch enga­giert und kämpf­te sich nach dem Sei­ten­wech­sel zurück in die Begeg­nung. Phil­ipp Hör­nes traf in der 55. Minu­te ins lin­ke Tor­eck zum 1:1‑Ausgleich.


Nach 60 Minu­ten ziem­lich durchgewechselt

Wenig spä­ter wech­sel­te Chef­trai­ner Patrick Sulew­ski nahe­zu sei­ne kom­plet­te Mann­schaft durch. Ledig­lich Kapi­tän Chris­to­pher Kett­ler und Luca Auer blie­ben nach einer Stun­de auf dem Feld. Trotz der vie­len Wech­sel hat­ten die Dom­rei­ter mehr Ball­be­sitz und erspiel­ten sich wei­ter­hin bes­te Möglichkeiten.

Vor allem Neu­zu­gang Tim Gen­si­chen hät­te die Par­tie früh­zei­tig ent­schei­den kön­nen. Der Angrei­fer lief in der zwei­ten Halb­zeit gleich drei­mal allein auf Bur­ge­brachs Schluss­mann Juli­an Stro­bler zu, ver­zog aber jeweils nur knapp.

Der Sieg­tref­fer fiel schließ­lich in der 78. Minu­te nach einem fol­gen­schwe­ren Miss­ver­ständ­nis der Gast­ge­ber. Tor­hü­ter Juli­an Stro­bler leg­te sich den Ball bei der Spiel­eröff­nung zu weit vor. Paul Krauß­old setz­te ener­gisch nach, gewann den Zwei­kampf, umkurv­te den Kee­per und schob den Ball aus spit­zem Win­kel ins lee­re Tor zum 2:1‑Endstand.

„Natür­lich war es heu­te nicht ganz ein­fach, die Jungs nach dem inten­si­ven Pokal­spiel wie­der auf die glei­che Span­nung zu brin­gen. Das waren zwei völ­lig unter­schied­li­che Spie­le. Ich war des­halb heu­te nicht ganz zufrie­den mit unse­rer Ball­ge­schwin­dig­keit, unse­rem Zwei­kampf­ver­hal­ten und dem Gegen­pres­sing. Das sind eigent­lich die Din­ge, die uns in den ver­gan­ge­nen Wochen aus­ge­zeich­net haben“, ana­ly­sier­te Trai­ner Patrick Sulew­ski nach der Par­tie. Mit Blick auf die Chan­cen­ver­wer­tung bleibt der neue Chef­trai­ner den­noch gelas­sen: „Dass wir aktu­ell noch nicht jede Chan­ce nut­zen, gehört auch zur Ent­wick­lung. Man darf nicht ver­ges­sen, dass wir in den ver­gan­ge­nen Jah­ren nicht gera­de für domi­nan­ten Ball­be­sitz­fuß­ball und eine Viel­zahl an Tor­chan­cen bekannt waren. Sol­che Abläu­fe ent­wi­ckelt man nicht inner­halb von drei Wochen. Für mich ist ent­schei­dend, dass wir uns vie­le gute Chan­cen erspie­len. Die Effi­zi­enz vor dem Tor wird mit der Zeit kom­men. Unser Fokus liegt aktu­ell dar­auf, Sta­bi­li­tät in unser Spiel und unse­re Abläu­fe zu bekom­men. Wenn wir wei­ter­hin so vie­le Chan­cen kre­ieren, bin ich über­zeugt, dass wir auch die nöti­gen Tore erzie­len werden.“

Anstoß gegen Greu­ther Fürth bereits um 17 Uhr

Der nächs­te Här­te­test war­tet bereits am Sams­tag auf die Dom­rei­ter. Dann emp­fängt der FC Ein­tracht Bam­berg zum offi­zi­el­len Sai­son­auf­takt vor hei­mi­schem Publi­kum den Zweit­li­gis­ten SpVgg Greu­ther Fürth, Anstoß im Fuchs-Park-Sta­di­on ist um 17 Uhr.

FC Ein­tracht Bam­berg setzt auf erfah­re­ne Lösung bis Saisonende

Micha­el Hutz­ler kehrt zurück

Nach tur­bu­len­ten Tagen und dem 4:0‑Auswärtssieg gegen Groß­schwar­zen­lo­he hat der FC Ein­tracht Bam­berg die nächs­te wich­ti­ge Per­so­nal­ent­schei­dung getrof­fen: Micha­el Hutz­ler über­nimmt bis zum Sai­son­ende das Trai­ner­amt. Er folgt damit auf Jan Gern­lein und des­sen Co‑Trainer Alex Grau, von denen sich der Ver­ein zuvor getrennt hatte.

Unter­stützt wird Hutz­ler vom aktu­el­len Mann­schafts­ka­pi­tän Chris­to­pher Kett­ler, der als spie­len­der Co‑Trainer fun­gie­ren wird. Dar­über hin­aus kehrt der frü­he­re Tor­jä­ger Tobi­as Ulb­richt zum Ver­ein zurück und soll vor allem bei den Pla­nun­gen für die kom­men­de Sai­son eine wich­ti­ge Rol­le einnehmen.

„Der Kon­takt zu Hut­zi ist nie abge­ris­sen. Wir sind freund­schaft­lich ver­bun­den“, erklärt Vor­stands­spre­cher Sascha Dorsch. „Sei­ne Bereit­schaft, spon­tan ein­zu­sprin­gen, wis­sen wir sehr zu schät­zen. Er steht für Erfolg, posi­ti­ve Ener­gie und muti­gen Fuß­ball – genau das, was wir in den letz­ten Wochen der Sai­son brauchen.“

Auch Kett­ler soll eine zen­tra­le Rol­le ein­neh­men. „Ket­te ist sport­lich unan­tast­bar und hat zuletzt viel Ver­ant­wor­tung über­nom­men. Er wird auf dem Platz vor­an­ge­hen und ein wert­vol­ler Spar­rings­part­ner für das Trai­ner­team sein“, so Dorsch weiter.

Mit Tobi­as „Ulle“ Ulb­richt stößt ein wei­te­rer Ken­ner der Bam­ber­ger Fuß­ball­sze­ne zum Team. Der ehe­ma­li­ge Angrei­fer gilt als gut ver­netz­ter Fach­mann und wird den Ver­ein ins­be­son­de­re in der sport­li­chen Pla­nung unter­stüt­zen. „Sei­ne Rück­kehr ist ein Glücks­fall“, betont Dorsch.

Micha­el Hutz­ler, der unter ande­rem bei Jahn Forch­heim, der DJK Ammer­thal und Don Bosco Bam­berg tätig war, freut sich auf die Auf­ga­be: „Der FC Ein­tracht ist mein Her­zens­ver­ein. Eigent­lich woll­te ich nicht mehr als Trai­ner arbei­ten, aber als der Anruf kam, muss­te ich nicht lan­ge über­le­gen. Ich möch­te den letz­ten Wochen der Sai­son noch ein­mal Ener­gie geben und etwas von dem zurück­ge­ben, was ich selbst erle­ben durfte.“

Bay­ern­li­ga Nord

Dom­rei­ter vor Aus­wärts­auf­ga­be bei der SpVgg SV Weiden

Für den FC Ein­tracht Bam­berg steht am mor­gi­gen Diens­tag­abend (10. März) das zwei­te von drei Aus­wärts­spie­len in Fol­ge in der Bay­ern­li­ga Nord an. Um 18:30 Uhr sind die Dom­rei­ter im Spar­da-Bank-Sta­di­on bei der SpVgg SV Wei­den zu Gast.

Die Aus­gangs­la­ge ver­spricht ein inter­es­san­tes Duell. Bam­berg reist der­zeit als Tabel­len­fünf­ter an und möch­te nach dem ent­täu­schen­den 2:2‑Unentschieden im ver­gan­ge­nen Spiel gegen den TSV Neu­dros­sen­feld wie­der einen Drei­er ein­fah­ren. Mit einem Erfolg könn­ten die Dom­rei­ter ihre Posi­ti­on im obe­ren Tabel­len­feld wei­ter festigen.

Die Gast­ge­ber aus Wei­den gehen aller­dings mit ganz viel Rücken­wind in die Begeg­nung. Am ver­gan­ge­nen Spiel­tag setz­te die Mann­schaft mit einem deut­li­chen 6:0‑Erfolg gegen den FSV Sta­deln ein Aus­ru­fe­zei­chen. Trotz Tabel­len­platz 14 dürf­te das Selbst­ver­trau­en nach die­sem kla­ren Sieg also ent­spre­chend groß sein.

Auch das Hin­spiel zeigt, wie eng die bei­den Teams bei­ein­an­der­lie­gen. Beim Auf­ein­an­der­tref­fen im August 2025 in der Bay­ern­li­ga Nord trenn­ten sich bei­de Mann­schaf­ten mit einem 1:1‑Unentschieden.

Für den FC Ein­tracht Bam­berg gilt es nun, im Spar­da-Bank-Sta­di­on kon­zen­triert auf­zu­tre­ten und die eige­nen Stär­ken end­lich auf den Platz zu brin­gen. Die Zuschau­er dür­fen sich auf eine inten­si­ve Begeg­nung freu­en, in der bei­de Teams wich­ti­ge Punk­te sam­meln wollen.

Dom­rei­ter zei­gen star­ke Frühform

FC Ein­tracht Bam­berg über­zeugt im Test­spiel gegen den SV Buckenhofen

Der FC Ein­tracht Bam­berg hat im Test­spiel gegen den SV Bucken­ho­fen eine star­ke Früh­form gezeigt und sich auf der Sport­an­la­ge Bam­berg sou­ve­rän mit 4:0 durch­ge­setzt. Beson­ders durch schnel­le Sei­ten­wech­sel, inten­si­ve Zwei­kampf­füh­rung und kon­se­quen­te Bal­ler­obe­run­gen setz­te Bam­berg früh die Akzente.

„Wir haben den Jungs heu­te zwei Auf­ga­ben mit­ge­ge­ben: Die eine war, den letz­ten Test vor dem Rück­run­den­start zu gewin­nen. Die ande­re, noch wich­ti­ger, war es, „zu Null“ zu spie­len“, so Bam­bergs Coach Jan Gern­lein vor dem Spiel.

Bereits in der Anfangs­pha­se ent­wi­ckel­te sich eine inten­si­ve Par­tie. In der 9. Minu­te lei­te­te Ljev­sic mit einem schnel­len Pass auf Zeit­ler eine ers­te gefähr­li­che Sze­ne ein. Wenig spä­ter kam auch Schnei­der zum Abschluss und prüf­te den geg­ne­ri­schen Tor­hü­ter mit einem ers­ten gefähr­li­chen Ver­such. Bucken­ho­fen blieb jedoch kei­nes­wegs pas­siv und setz­te in der 9. und 13. Minu­te eige­ne offen­si­ve Nadelstiche.

Bam­berg über­nahm zuneh­mend die Kon­trol­le. In der 18. Minu­te fiel die ver­dien­te Füh­rung für die Dom­rei­ter: Krauß­old traf mit einem plat­zier­ten Abschluss zum 1:0. Nur zwei Minu­ten spä­ter erhöh­te Bam­berg auf 2:0: Bucken­ho­fens Eis­grub lenk­te den Ball unglück­lich ins eige­ne Netz und bescher­te der Ein­tracht damit das zwei­te Tor.

Die Gast­ge­ber blie­ben am Drü­cker und nutz­ten ihre Über­le­gen­heit kon­se­quent. In der 42. Minu­te traf Ljev­sic zum 3:0‑Pausenstand. Defen­siv prä­sen­tier­te sich Bam­berg sta­bil, Tor­hü­ter Wil­lert ver­hin­der­te mög­li­che Abschlüs­se der Gäs­te und hielt sei­nen Kas­ten sauber.


„Mit die­sem Schwung gehen wir in die ers­te Wett­kampf­wo­che des Jahres“

Nach dem Sei­ten­wech­sel blieb die Par­tie inten­siv. Bam­berg kon­trol­lier­te wei­ter­hin das Spiel­ge­sche­hen und erspiel­te sich wei­te­re Chan­cen. Die Dom­rei­ter agier­ten lauf­stark, zwei­kampf­ori­en­tiert und mit kla­rer Struk­tur im Spiel nach vor­ne. In der 83. Minu­te setz­te Ljev­sic mit sei­nem zwei­ten Tref­fer den Schluss­punkt zum 4:0‑Endstand – per sou­ve­rän ver­wan­del­ten Foulelfmeter.

„Wir hat­ten mit dem Ball teils gute, teils aber auch wil­de Momen­te. Gegen den Ball aber war es für den jet­zi­gen Zeit­punkt aber sehr flei­ßig und orga­ni­siert. Die Jungs haben als Grup­pe heu­te gut gear­bei­tet. Mit die­sem Schwung gehen wir in die ers­te Wett­kampf­wo­che des Jah­res“, bilan­zier­te Jan Gern­lein den Auf­tritt der Dom­rei­ter vor dem Nach­hol­spiel am kom­men­den Sams­tag gegen den FC Ingol­stadt 2.

FC Ein­tracht Bam­berg gewinnt gegen Groß­bar­dorf mit 3:2

Knap­per Sieg im ers­ten Test

Im ers­ten Test­spiel nach der Win­ter­pau­se konn­te der FC Ein­tracht Bam­berg einen knap­pen Sieg über den Lan­des­li­gis­ten TSV Groß­bar­dorf lan­den. Auf dem Kunst­ra­sen­platz in Strah­lun­gen gewan­nen die „Dom­rei­ter“ mit 3:2.

„Flei­ßig sein und über den Kampf in einen Spiel­rhyth­mus kom­men“ – die­se Wor­te gab Bam­bergs Trai­ner Jan Gern­lein sei­nen Spie­lern vor dem ers­ten Spiel nach einer lan­gen Win­ter­pau­se mit auf dem Weg. Allein, in den ers­ten 45 Minu­ten gelang dies den „Dom­rei­tern“ nur ansatz­wei­se. Auf dem gut zu bespie­len­den Kunst­ra­sen­platz in Strah­lun­gen war es der Lan­des­li­gaers­ten aus dem Rhön Grab­feld, der grif­fi­ger war und fol­ge­rich­tig nach acht Minu­ten in Füh­rung ging. Wäh­rend sich die Bam­ber­ger Defen­si­ve unsor­tiert zeig­te, genüg­te ein star­ker Dia­go­nal­ball auf Groß­bar­dorfs Nathan Wirth, der nach klas­se Ball­an­nah­me TW Dell­er­mann kei­ne Chan­ce ließ und zur Füh­rung ein­netz­te. Chan­cen auf Bam­ber­ger Sei­te blie­ben in der Fol­ge Mangelware.

In der zwei­ten Halb­zeit prä­sen­tier­te sich Bam­berg dann von einer ande­ren Sei­te. Mit hohem Anlau­fen und aggres­si­vem Pres­sen gelang es den Ober­fran­ken nun das Spiel kom­plett in die Hand zu neh­men und mit teils star­ken Kom­bi­na­tio­nen eine Viel­zahl von Chan­cen zu erspie­len. Eine davon nutz­te Valen­tin Schmitt nach einer knap­pen Stun­de zum Aus­gleich. Dem agi­len Timm Stras­ser war es vor­be­hal­ten, sei­ne Far­ben in Füh­rung zu brin­gen. Er erlief einen schlam­pi­gen Rück­pass der Groß­bar­dor­fer Hin­ter­mann­schaft und schob unge­hin­dert zur Füh­rung für den FC Ein­tracht Bam­berg ein. In der Fol­ge­zeit ver­säum­te es sein Team die­se Füh­rung aus­zu­bau­en und ließ eine Viel­zahl guter Chan­cen lie­gen. Und so kam es, wie es im Fuß­ball dann immer kommt: nach einem unnö­ti­gen Foul­spiel im Bam­ber­ger Straf­stoß zeig­te der Schieds­rich­ter zurecht auf den Punkt und Jim­my Man­gold glich zum 2:2 aus. Es spricht für die Moral der Gäs­te, dass sie die­sen Aus­gleich nicht auf sich sit­zen las­sen woll­ten. Und so war es Jonas Hart­wig vor­be­hal­ten, fast im Gegen­zug nach einem Eck­ball wie­der auf Sieg zu stel­len, als er den Ball aus acht Metern mit einem Kunst­schuss über die Linie zu drücken.

„Am Ende sind wir mit dem Spiel vor allem in der zwei­ten Hälf­te zufrie­den“, bilan­zier­te Jan Gern­lein. „Die Jungs haben ver­stan­den, dass wir nur über eine 100%ige Ein­stel­lung erfolg­reich sein kön­nen. Die­se haben wir dann gezeigt und dar­aus in Pha­sen den Fuß­ball gespielt, den wir spie­len wol­len: mutig und mit Über­zeu­gung in Offen­si­ve und Defen­si­ve. Dar­auf bau­en wir auf.“

FC Ein­tracht Bam­berg ist mehr als Fußball

Ers­tes Weih­nachts­sin­gen im Fuchs-Park-Sta­di­on begeis­tert 1.200 Menschen

Ein Traum ist Wirk­lich­keit gewor­den: Der FC Ein­tracht Bam­berg hat am vier­ten Advents­sonn­tag zusam­men mit dem Wirt­schafts­club Bam­berg und dem Ver­an­stal­tungs­ser­vice Bam­berg erst­mals zum Weih­nachts­sin­gen in sein Wohn­zim­mer, das Fuchs-Park-Sta­di­on, eingeladen.

Damit wur­de ein neu­es Kapi­tel im kul­tu­rel­len Leben der Stadt auf­ge­schla­gen. Dort, wo sonst die Dom­rei­ter in der Bay­ern­li­ga um Punk­te kämp­fen, san­gen rund 1.200 Besu­che­rin­nen und Besu­cher gemein­sam Weih­nachts­lie­der auf der rest­los aus­ver­kauf­ten Haupt­tri­bü­ne. Ein sol­ches Weih­nachts­sin­gen hat Bam­berg in die­ser Form noch nicht erlebt.

Initia­tor, Gast­ge­ber und orga­ni­sa­to­ri­scher Haupt-Macher der Ver­an­stal­tung war der FC Ein­tracht Bam­berg. Die Idee, das Sta­di­on in der Advents­zeit für ein gemein­schaft­li­ches Sin­gen zu öff­nen, ent­stand im Ver­ein bereits vor meh­re­ren Jah­ren. „Die­ses Weih­nachts­sin­gen war lan­ge ein Traum von mir – und von vie­len bei den Dom­rei­tern“, sagt Vor­stands­spre­cher Sascha Dorsch. „Dass wir ihn nun gemein­sam ver­wirk­li­chen konn­ten, macht mich sehr stolz.“


Mehr als 50 Dom­rei­ter im Einsatz

Getra­gen wur­de das Magnat Weih­nachts­sin­gen von einem außer­ge­wöhn­li­chen ehren­amt­li­chen Enga­ge­ment inner­halb des Ver­eins. Mehr als 50 Hel­fe­rin­nen und Hel­fer des FC Ein­tracht Bam­berg waren im Ein­satz – von der Orga­ni­sa­ti­on über den Ein­lass bis hin zur Betreu­ung der Gäs­te. Auch Spie­ler der ers­ten Mann­schaft pack­ten tat­kräf­tig mit an und unter­stri­chen damit ein­drucks­voll den Zusam­men­halt inner­halb der Dom­rei­ter-Fami­lie. „Ohne die­ses groß­ar­ti­ge ehren­amt­li­che Enga­ge­ment wäre ein sol­ches Event nicht mög­lich gewe­sen“, betont Dorsch. „Mein herz­li­cher Dank gilt allen Hel­fe­rin­nen und Hel­fern der Dom­rei­ter. Ihr habt gezeigt, wofür unser Ver­ein steht.“


8.500 Euro für sozia­le Einrichtungen

Unter­stützt wur­de der FC Ein­tracht Bam­berg von star­ken Part­nern. Die Fir­ma Magnat, zugleich Namens­ge­ber der Ver­an­stal­tung, der Wirt­schafts­club Bam­berg sowie der Ver­an­stal­tungs­ser­vice Bam­berg (VSB) tru­gen maß­geb­lich zum Gelin­gen der Pre­mie­re bei. Die musi­ka­li­sche Lei­tung lag bei David Saam, der gemein­sam mit zahl­rei­chen Ensem­bles und Chö­ren für eine abwechs­lungs­rei­che Lied­aus­wahl und emo­tio­na­le Gän­se­haut­mo­men­te sorgte.

Neben der beson­de­ren Atmo­sphä­re und der gro­ßen Mit­singfreu­de setz­te das Weih­nachts­sin­gen auch ein star­kes sozia­les Zei­chen. Ins­ge­samt wur­den 8.500 Euro für regio­na­le sozia­le Ein­rich­tun­gen gesam­melt, dar­un­ter „Fran­ken hel­fen Fran­ken“, der För­der­ver­ein Sozia­le Stadt (iSo), Gool­kids, Hand in Hand (Lebens­hil­fe), der Zir­kus Gio­van­ni und der Hos­piz­ver­ein. Die Schecks über­reich­ten Vor­stands­spre­cher Sascha Dorsch und Wolf­gang Heyder im Namen der Veranstalter.

Trotz Tem­pe­ra­tu­ren nahe dem Gefrier­punkt san­gen die Besu­che­rin­nen und Besu­cher bis zum Schluss begeis­tert mit. Tra­di­tio­nel­le, frän­ki­sche und inter­na­tio­na­le Weih­nachts­lie­der ver­wan­del­ten das Sta­di­on in einen Ort der Gemein­schaft, des Mit­ein­an­ders und der Hoff­nung. Auch Ver­tre­ter aus Kir­che, Poli­tik und Stadt­ge­sell­schaft zeig­ten sich beein­druckt von der Stim­mung und der Dimen­si­on der Veranstaltung.

Für den FC Ein­tracht Bam­berg bleibt die­ser Abend ein Mei­len­stein. „Das Fuchs-Park-Sta­di­on ist für uns mehr als ein Fuß­ball­sta­di­on“, so Dorsch. „Es ist ein Ort für Begeg­nung, Zusam­men­halt und Emo­tio­nen. Die­ses ers­te Weih­nachts­sin­gen hat ein­drucks­voll gezeigt, wel­ches Poten­zi­al dar­in steckt – und dass die Dom­rei­ter Ver­ant­wor­tung für ihre Stadt übernehmen.“

Bay­ern­li­ga Nord

FC Ein­tracht Bam­berg will star­ken Abschluss vor der Win­ter­pau­se in Weiden

Am Sams­tag, dem 29. Novem­ber, reist der FC Ein­tracht Bam­berg zum Aus­wärts­spiel bei der SpVgg SV Wei­den. Anstoß im Spar­da-Bank-Sta­di­on ist um 14 Uhr. Für die Dom­rei­ter könn­te es das letz­te Spiel vor der Win­ter­pau­se sein – und eine Gele­gen­heit, ihre star­ke Form ein wei­te­res Mal zu bestätigen.

Die Mann­schaft von Trai­ner Jan Gern­lein geht mit viel Selbst­ver­trau­en in die Par­tie. Am ver­gan­ge­nen Diens­tag­abend fei­er­te der FCE einen ver­dien­ten 2:0‑Erfolg gegen den TSV Korn­burg und zeig­te dabei erneut sei­ne spie­le­ri­sche Sta­bi­li­tät und kom­pak­te Defen­si­ve. Mit kla­rer Struk­tur, gedul­di­gem Spiel­auf­bau und effi­zi­en­ter Chan­cen­ver­wer­tung setzt Bam­berg sei­nen Auf­wärts­trend fort. Mit Rang vier in der Tabel­le im Rücken wol­len die Dom­rei­ter nun auch aus­wärts punk­ten, um sich fest in der Spit­zen­grup­pe der Bay­ern­li­ga Nord zu etablieren.

Die Gast­ge­ber aus Wei­den durch­le­ben der­zeit eine durch­wach­se­ne Pha­se: Drei Nie­der­la­gen in Fol­ge haben die Mann­schaft von Trai­ner Micha­el Ries­ter auf Rang 13 abrut­schen las­sen. Nach dem erfolg­rei­chen Auf­stei­ger­jahr prä­sen­tiert sich die Mann­schaft trotz vie­ler Unent­schie­den und zahl­rei­cher jun­ger Neu­zu­gän­ge wei­ter­hin enga­giert und mit viel Ent­wick­lungs­po­ten­zi­al. Vor der Win­ter­pau­se will der SpVgg SV Wei­den noch ein­mal Punk­te sam­meln und sei­ne Leis­tungs­kur­ve sta­bi­li­sie­ren. Das letz­te Auf­ein­an­der­tref­fen im August ende­te mit einem 1:1‑Unentschieden, doch die Dom­rei­ter wis­sen, dass nur eine kon­zen­trier­te und ent­schlos­se­ne Leis­tung den Aus­wärts­er­folg brin­gen kann.

Für den FC Ein­tracht Bam­berg geht es in Wei­den dar­um, die eige­ne Linie kon­se­quent fort­zu­füh­ren und die star­ke Form vor der Win­ter­pau­se zu bestä­ti­gen. Ob das für die Dom­rei­ter schon der letz­te Pflicht­spiel­auf­tritt bleibt, hängt noch von der mög­li­chen Nach­hol­par­tie gegen den FC Ingol­stadt II am 6. Dezem­ber ab. Unab­hän­gig davon steht das Team geschlos­sen auf dem Platz, um den posi­ti­ven Trend der ver­gan­ge­nen Wochen wei­ter aus­zu­bau­en und selbst­be­wusst in die Win­ter­pau­se zu gehen.

1 2 3