Bür­ger­spi­tal­stif­tung geht gegen Obst­dieb­stahl und Sach­be­schä­di­gung vor

Ern­te­zeit in den Micha­els­ber­ger Gärten

1 Min. zu lesen
Erntezeit
In den Gärten am Michaelsberg startet in den nächsten Wochen die Obsternte. Gebeten wird, die Früchte hängen zu lassen und die Bäume nicht zu beschädigen. Foto: Bamberger Stiftsgarten
In den Gär­ten am Micha­els­berg star­tet in den nächs­ten Wochen die Obst­ern­te für den „Bam­ber­ger Stifts­gar­ten“. Die Früch­te wer­den zu Apfel­sec­co, Apfel- und Bir­nen­saft sowie Likö­ren und Brän­den und seit neu­es­tem auch zu Gelee ver­ar­bei­tet. Lei­der kommt es vor, dass Unbe­fug­te Früch­te steh­len und Bäu­me beschä­di­gen. Die gemein­nüt­zi­ge Bür­ger­spi­tal­stif­tung Bam­berg, Eigen­tü­me­rin der Klos­ter­an­la­ge St. Micha­el und der dor­ti­gen Streu­obst­wie­sen, weist dar­auf­hin, dass alle Fäl­le von Obst­dieb­stahl und Sach­be­schä­di­gung ange­zeigt werden.

Auf­grund der wie­der­hol­ten Dieb­stäh­le und der ver­mehrt auf­ge­tre­te­nen Beschä­di­gun­gen muss­te wie­der ein Sicher­heits­dienst mit der Über­wa­chung der Klos­ter­an­la­ge beauf­tragt wer­den. Wäh­rend der Ern­te­wo­chen wird die Kon­trol­le intensiviert.

Die Obst­bäu­me lässt die Bür­ger­spi­tal­stif­tung Bam­berg seit Jah­ren durch Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter der Lebens­hil­fe Bam­berg e.V. sorg­fäl­tig pfle­gen, schnei­den und nun auch wie­der abern­ten. Damit das Obst für die Brän­de und Likö­re den rich­ti­gen Rei­fe­grad hat, müs­sen Äpfel, Bir­nen und Quit­ten auch mal län­ger am Baum hän­gen blei­ben. Die Bür­ger­spi­tal­stif­tung Bam­berg benö­tigt jedes Jahr die gesam­te Obst­ern­te aus den his­to­ri­schen Streu­obst­gär­ten, um die belieb­ten Pro­duk­te her­stel­len und ver­kau­fen zu können.

Die his­to­ri­schen Streu­obst­wie­sen erstre­cken sich, begin­nend vom Bene­dik­ti­ner­weg von der Auf­seß­stra­ße kom­mend, über die baro­cken Ter­ras­sen­gär­ten und den Reu­thers­berg sowie rund um die ehe­ma­li­ge Props­tei St. Getreu und den Otto­brun­nen. Die Gär­ten der Klos­ter­an­la­ge sind geschütz­te Land­schafts­be­stand­tei­le nach dem Bun­des­na­tur­schutz­ge­setz und bedür­fen eines beson­de­ren Schut­zes. Das Ver­las­sen der Wege ist des­we­gen dort nicht erlaubt! Die Bür­ger­spi­tal­stif­tung Bam­berg bit­tet daher die Besu­che­rin­nen und Besu­cher der Klos­ter­an­la­ge mit­zu­hel­fen, die dor­ti­gen Pflan­zen und Bäu­me zu schüt­zen und auf den Wegen zu bleiben.

Weiterer Artikel

vbw-Pres­se­mit­tei­lung zum baye­ri­schen Außenhandel

Export- und Import­ge­schäft im ers­ten Halb­jahr 2025 im Minus

Nächster Artikel

vbw-Ener­gie­preis­in­dex für das zwei­te Quar­tal 2025

Inter­na­tio­na­le Han­dels­kon­flik­te redu­zie­ren die Energienachfrage