IHK-Gre­mi­um im Aus­tausch mit Stadt und Land­kreis Bamberg

IHK: Unter­neh­men brau­chen lang­fris­ti­ge Energielösungen

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Energielösungen
Symbolbild, Foto: Pixabay
Ener­gie­kri­se, feh­len­de Fach­kräf­te und läh­men­de Büro­kra­tie: Unter­neh­men befin­den sich aktu­ell in einer schwie­ri­gen Lage. Die IHK für Ober­fran­ken wünscht sich Ener­gie­lö­sun­gen von der Kom­mu­nal­po­li­tik und such­te dazu den Aus­tausch in Bamberg.

Am Mitt­woch, 14. Dezem­ber, kamen im im Grün­der­zen­trum Lagarde1 in der Kro­nacher Stra­ße in Bam­berg das IHK-Gre­mi­um Bam­berg, Ober­bür­ger­meis­ter Andre­as Star­ke und Patri­cia Leist­ner von der Wirt­schafts­för­de­rung des Land­krei­ses zusam­men, um sich mög­li­che über Ener­gie­lö­sun­gen für regio­na­le Unter­neh­men aus­zu­tau­schen. Dies teil­te die IHK mit.

„Wir wol­len nicht nur mit­ein­an­der reden, son­dern in die­sen Gesprä­chen kon­kre­te Maß­nah­men ent­wi­ckeln“, sag­te Her­bert Grim­mer, Vor­sit­zen­der des IHK-Gre­mi­ums Bam­berg und IHK-Vize­prä­si­dent, „wie Unter­neh­men im Raum Bam­berg auch auf lan­ge Sicht eine Ener­gie­ver­sor­gung haben, die bezahl­bar und zuver­läs­sig ist. Der Staat kann kurz­fris­tig mit viel Geld Unter­stüt­zung leis­ten. Lang­fris­tig müs­sen die Erzeu­gung und die Spei­che­rung erneu­er­ba­rer Ener­gien aber in der Regi­on aus­ge­baut wer­den, damit unse­re Wirt­schaft unab­hän­gig von Ener­gie­im­por­ten wird.“

Das Vor­ge­hen müs­se dabei regio­nal koor­di­niert wer­den. Sei­nen Vor­schlag an die Kom­mu­nal­po­li­tik, eine Task-For­ce ein­zu­rich­ten, stieß auf Zustim­mung. Patri­cia Leist­ner sicher­te ein Tref­fen im Land­rats­amt zu, um eine sol­che Task-For­ce auf den Weg zu brin­gen. Ober­bür­ger­meis­ter Andre­as Star­ke bot an, dass die Stadt­wer­ke an der Orga­ni­sa­ti­on mitwirken.

Hemm­nis Bürokratie

Ein Hemm­nis für den Aus­bau erneu­er­ba­rer Ener­gie­lö­sun­gen ist nach Ein­schät­zung des IHK-Gre­mi­ums die über­bor­den­de Büro­kra­tie. „Behörd­li­che Auf­la­gen stei­gen, Regu­lie­run­gen wer­den immer detail­lier­ter und Geneh­mi­gungs­pro­zes­se dau­ern oft zu lang“, sag­te Her­bert Grim­mer. „Der Ermes­sens­spiel­raum vor Ort, eine Erlaub­nis oder Geneh­mi­gung zu erleich­tern, muss bes­ser genutzt werden.“

Eine wich­ti­ge Rol­le könn­ten laut IHK die Wirt­schafts­för­de­run­gen von Stadt und Land­kreis zur Unter­stüt­zung der Unter­neh­men spie­len. Ober­bür­ger­meis­ter Star­ke ver­wies dar­auf, dass die Behör­den vor Ort gesetz­li­che Vor­ga­ben umset­zen müss­ten. Einen Bei­trag zum Büro­kra­tie­ab­bau erhofft er sich durch die Digi­ta­li­sie­rung von Ver­wal­tungs­pro­zes­sen und ver­wies auf das Pro­jekt Smart City, das jetzt von der Kon­zep­ti­ons­pha­se in die Umset­zung gehe.

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