Mil­lio­nen-Pro­jekt

Poli­zei­stand­ort am Tän­nig: Bau könn­te beginnen

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Tännig
Symbolbild, Foto: Pixabay
Die Bam­ber­ger Poli­zei soll Am Tän­nig ein neu­es Dienst­ge­bäu­de bekom­men. Der Baye­ri­sche Land­tag hat dem Mil­lio­nen teu­ren Pro­jekt zuge­stimmt. Das teil­ten die bei­den Land­tags­ab­ge­ord­ne­ten Mela­nie Huml und Hol­ger Dre­mel mit. Wann genau die Bau­ar­bei­ten auf dem teil­wei­se noch uner­schlos­se­nen Gelän­de begin­nen sol­len, ist aller­dings noch nicht klar.

Im süd­öst­li­chen Bam­berg, Am Tän­nig beim Ber­li­ner Ring, soll ein neu­es Dienst­ge­bäu­de der Poli­zei ent­ste­hen, wie Mela­nie Huml und Hol­ger Dre­mel (bei­de CSU) ges­tern (6. Juli) mit­teil­ten. „Aus­ga­ben von rund 90 Mil­lio­nen Euro hat der Haus­halts­aus­schuss des Land­ta­ges für den Neu­bau bewil­ligt“, sag­te Huml. „Damit sind wir bei unse­rem Anlie­gen, den Poli­zei­stand­ort Bam­berg für die Zukunft zu rüs­ten, einen ent­schei­den­den Schritt wei­ter“, ergänz­te der ehe­ma­li­ge Poli­zist Dremel.

Zusätz­lich zum neu­en Dienst­ge­bäu­de soll ein Poli­zei­ein­satz-Trai­nings­zen­trum gebaut wer­den. „Der Neu­bau ist drin­gend not­wen­dig, ins­be­son­de­re weil das zen­tra­le Dienst­ge­bäu­de an der Schild­stra­ße nicht mehr aus­reicht“, sag­te Huml. Wegen ste­tig wach­sen­der Auf­ga­ben der Lan­des­po­li­zei habe man die Per­so­nal­stel­len auf­ge­stockt und bräuch­te ent­spre­chend mehr Platz.
„Außer­dem ist es für die Sicher­heit der Men­schen wich­tig, dass unse­re Poli­zei unter opti­ma­len Bedin­gun­gen arbei­ten und auch trai­nie­ren kann.“

Die aktu­el­le Situa­ti­on der Bam­ber­ger Poli­zei ist laut Hol­ger Dre­mel ange­spannt. „Als ehe­ma­li­ger Poli­zist weiß ich aus eige­ner Erfah­rung, dass die Räum­lich­kei­ten an der Schild­stra­ße viel zu klein sind. Es gibt kei­ne Ver­neh­mungs­räu­me, teils arbei­ten die Kol­le­gen zu dritt in einem Zim­mer und beim Ein­satz­trai­ning muss impro­vi­siert wer­den. Zum Bei­spiel ist es not­wen­dig, aus­ge­dien­te Grund­schu­len oder ande­re leer­ste­hen­de Gebäu­de zu suchen, statt poli­zei­li­che Ein­sät­ze in einem dafür aus­ge­rüs­te­ten Zen­trum zu trainieren.“

Bau­be­ginn noch nicht klar

Ent­spre­chend freu­dig habe man die Ent­schei­dung des Haus­halts­aus­schus­ses für den Neu­bau zur Kennt­nis genom­men. Das Gelän­de, auf dem er ent­ste­hen soll, liegt aller­dings noch annä­hernd brach. „Damit der Neu­bau star­ten kann“, sag­te Hol­ger Dre­mel, „muss die Stadt Bam­berg für die recht­zei­ti­ge Bereit­stel­lung der not­wen­di­gen Infra­struk­tur sor­gen. Das Gebiet im Süden Bam­bergs ist noch nicht erschlos­sen. Es gibt kei­ne taug­li­che Zufahrt zum Gelän­de und auch die Ver­sor­gungs­lei­tun­gen müs­sen noch ver­legt werden.“

Wann die Bau­ar­bei­ten begin­nen, ste­he ent­spre­chend noch nicht fest. Ver­lau­fe die Pro­jekt­vor­be­rei­tung aber plan­mä­ßig, kön­ne 2025 der ers­te Spa­ten­stich erfol­gen. „Die Erschlie­ßung des Gelän­des durch die Stadt Bam­berg ist dabei eben­so von Bedeu­tung wie die Bewil­li­gung der ein­zel­nen Pla­nungs­schrit­te durch den Frei­staat Bay­ern“, sag­te Dre­mel. 2028 soll der Poli­zei­stand­ort fer­tig sein.

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