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Holger Dremel

Tag der Ers­ten Hilfe

Glü­sen­kamp ruft zur Auf­fri­schung von Ers­te Hil­fe-Fähig­kei­ten auf

Zum inter­na­tio­na­len Tag der Ers­ten Hil­fe am 10. Sep­tem­ber hat Bür­ger­meis­ter Jonas Glü­sen­kamp zur Auf­fri­schung von Ers­te Hil­fe-Fähig­kei­ten aufgerufen.

Im Jahr 2000 hat die inter­na­tio­na­le Rot­kreuz- und Halb­mond­ge­sell­schafft den inter­na­tio­na­len Tag der Ers­ten Hil­fe im Jahr 2000 eta­bliert. Ziel ist die Sen­si­bi­li­sie­rung der Gesell­schaft für die Ers­te Hil­fe bei Notfällen.

Jedes Jahr erlei­den in Deutsch­land etwa 60.000 Men­schen einen Herz-Kreis­lauf-Still­stand. Aber nur bei etwa 40 Pro­zent wird eine soge­nann­te Lai­en­re­ani­ma­ti­on durch­ge­führt. Län­der wie Schwe­den oder die Nie­der­lan­de sind hier schon wei­ter: Sie errei­chen rund 80 Prozent.

„Jeder und jede von uns kann im All­tag in eine Situa­ti­on kom­men, in der er gefor­dert ist, Ers­te Hil­fe zu leis­ten. Es kommt auf jede:n Einzelne:n an zu hel­fen“, zitiert eine Mit­tei­lung des Rat­hau­ses Bür­ger­meis­ter Jonas Glüsenkamp.

Gemein­sam mit Hol­ger Dre­mel, CSU-Land­tags­ab­ge­ord­ne­ter und Vor­sit­zen­der des BRK Kreis­ver­ban­des Bam­berg, rief Glü­sen­kamp zur Auf­fri­schung der Sofort­hil­fe-Fähig­kei­ten auf. Dann trai­nier­te er die eige­nen Kennt­nis­se von lebens­ret­ten­den Sofort­maß­nah­men an einer Puppe.

Hol­ger Dre­mel sag­te, dass es Mut erfor­dert, ande­ren in Not­si­tua­tio­nen zu hel­fen. Aber „wenn Sie mich fra­gen, was man falsch machen kann, so ist das ein­zig Fal­sche, nichts zu tun.“

Neue Unter­su­chun­gen

Hol­ger Dre­mel in NSU-Unter­su­chungs­aus­schuss gewählt

Der Baye­ri­sche Land­tags­ab­ge­ord­ne­te Hol­ger Dre­mel (CSU) ist in den neu­en NSU-Unter­su­chungs­aus­schuss gewählt wor­den. Es ist bereits der zwei­te NSU-Unter­su­chungs­aus­schuss, den der Baye­ri­sche Land­tag einberuft.

„Obwohl es bereits zahl­rei­che Unter­su­chun­gen und auch einen Pro­zess gab, sind bis heu­te Fra­gen der Ange­hö­ri­gen der Opfer offen­ge­blie­ben, denen wir nach­ge­hen wol­len“, sag­te Hol­ger Dre­mel am Don­ners­tag, 19. Mai.

Jah­re­lang zog die Neo­na­zi-Ter­ror­zel­le NSU (Natio­nal­so­zia­lis­ti­scher Unter­grund) um Bea­te Zschäpe, Uwe Mund­los und Uwe Böhn­hardt mor­dend durch Deutsch­land. Ihre Opfer waren die neun Gewer­be­trei­ben­den Enver Şimşek, Abdurra­him Özü­d­oğ­ru, Süley­man Taş­köprü, Habil Kılıç, Meh­met Tur­gut, İsm­ail Yaşar, Theo­do­ros Boul­ga­ri­des, Meh­met Kubaşık, Halit Yozgat und die Poli­zis­tin Michè­le Kiesewetter.

Mund­los und Böhn­hardt ver­üb­ten zudem zwei Bom­ben­an­schlä­ge mit Dut­zen­den Ver­letz­ten. Um ihrer dro­hen­den Fest­nah­me zu ent­ge­hen nah­men sich die bei­den 2011 das Leben.

Die erneu­te Unter­su­chung soll auch dazu die­nen, die nöti­gen Rück­schlüs­se auf rechts­ex­tre­mis­ti­sche Netz­wer­ke in Bay­ern zu zie­hen. „Extre­mis­mus aus jeg­li­cher Rich­tung stellt eine gro­ße Gefahr für frei­heit­li­che und demo­kra­ti­sche Grund­ord­nung dar. Hier ist es wich­tig, Rechts­ex­tre­mis­ten zu signa­li­sie­ren, dass ihre Taten nicht im Dunk­len bleiben.“

Der ers­te Aus­schuss hat­te sei­ne Unter­su­chung 2013 been­det. Der neue soll sei­ne
Arbeit bis zur Land­tags­wahl im Herbst 2023 abge­schlos­sen haben.

Wür­di­gung ehren­amt­li­chen Engagements

Aus­schrei­bung Bür­ger­preis 2022

Die Aus­schrei­bung für den Bür­ger­preis des Baye­ri­schen Land­tags 2022 hat begon­nen. Auch in die­sem Jahr wür­digt die baye­ri­sche Volks­ver­tre­tung mit der Aus­zeich­nung her­aus­ra­gen­des ehren­amt­li­ches Enga­ge­ment im Frei­staat. Das Mot­to lau­tet „Büh­ne frei für das Leben! Ehren­amt­li­ches Enga­ge­ment für gesell­schaft­li­ches Mit­ein­an­der durch Kunst und Kultur“.

Die Aus­lo­bung rich­tet sich an ehren­amt­li­che Initia­ti­ven, die Men­schen in Bay­ern durch Musik, Thea­ter, Tanz oder bil­den­de Küns­te zusam­men­brin­gen und damit einen Bei­trag zum Zusam­men­wach­sen der Gesell­schaft leis­ten. Die Bewer­bungs­frist für den Bür­ger­preis läuft bis 1. Mai 2022.

„Ehren­amt­li­che Kunst- und Kul­tur­in­itia­ti­ven prä­gen das kul­tu­rel­le Leben in Bay­ern ent­schei­dend mit“, sag­te Staats­mi­nis­te­rin Mela­nie Huml. „Trotz der Ein­schrän­kun­gen in der Coro­na-Pan­de­mie haben vie­le kul­tur­lie­ben­de Bür­ge­rin­nen und Bür­ger Mög­lich­kei­ten gefun­den, ihre Initia­ti­ven digi­tal, neu oder auch ein­fach wie­der statt­fin­den zu lassen.“

Und der Land­tags­ab­ge­ord­ne­te Hol­ger Dre­mel füg­te an: „Der dies­jäh­ri­ge Bür­ger­preis möch­te das Enga­ge­ment von ehren­amt­li­chen Initia­ti­ven und Pro­jek­ten beloh­nen, die Men­schen über Thea­ter, Musik, Tanz oder bil­den­de Kunst zusam­men­brin­gen und dadurch einen Bei­trag zum Zusam­men­wach­sen der Gesell­schaft leis­ten. Im Fokus der Aus­zeich­nung soll dabei weni­ger die – schwer ver­gleich­ba­re – künst­le­ri­sche Qua­li­tät von Pro­jek­ten ste­hen. Ent­schei­dend ist der Bei­trag für das gesell­schaft­li­che Miteinander.“

Ein Bei­rat unter dem Vor­sitz von Land­tags­prä­si­den­tin Ilse Aigner wählt aus, wer den Bür­ger­preis bekommt. Der Bür­ger­preis 2022 des Baye­ri­schen Land­tags ist mit ins­ge­samt 50.000 Euro dotiert. Eine Teil­aus­schüt­tung des Preis­gel­des bleibt vor­be­hal­ten. Zudem kann das jewei­li­ge Preis­geld auch in Teil­sum­men auf meh­re­re Preis­trä­ger auf­ge­teilt wer­den. Das Preis­geld ist zweck­ge­bun­den und für die För­de­rung des prä­mier­ten Pro­jekts oder des­sen Fort­ent­wick­lung einzusetzen.