Start­schuss für Erwei­te­rung und Modernisierung

Spa­ten­stich für das neue Jugend­zen­trum Margaretendamm

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Margaretendamm
Bürgermeister Jonas Glüsenkamp, MdB Thomas Silberhorn, Baureferentin Annegret Michler, Oberbürgermeister Andreas Starke, Susanne Scheele von der Stadtbau GmbH, MdB Andreas Schwarz, stellvertretende iSo-Geschäftsführerin Sandra Ender und Finanzreferent Bertram Felix beim symbolischen Spatenstich vorm JuZ (v.l.). Foto: Stadt Bamberg, Sonja Seufferth
Ein fei­er­li­cher Spa­ten­stich bil­de­te den Auf­takt für die Rund­erneue­rung des städ­ti­schen Jugend­zen­trums (JuZ) am Mar­ga­re­ten­damm. Bis spä­tes­tens 2028 soll sie abge­schlos­sen sein, wie die Stadt Bam­berg mitteilt.

„Ins­ge­samt inves­tiert die Stadt Bam­berg 7,8 Mil­lio­nen Euro. Davon wer­den bis zu 5,5 Mio. Euro über ver­schie­de­ne Inves­ti­ti­ons­pro­gram­me geför­dert. Den größ­ten Anteil trägt der Bund mit ca. 4,6 Mil­lio­nen Euro aus dem För­der­pro­gramm Sport, Jugend und Kul­tur“, sag­te Ober­bür­ger­meis­ter Star­ke in sei­ner Eröffnungsrede.

Neben der Stadt­spit­ze mit Ober­bür­ger­meis­ter Andre­as Star­ke und Bür­ger­meis­ter Jonas Glüsen­kamp tra­fen sich vie­le wei­te­re betei­lig­te Akteu­rin­nen und Akteu­re am Diens­tag, 10. Febru­ar, im „alten“ JuZ am Mar­ga­re­ten­damm. Schon seit 1977 ist das Jugend­zen­trum am Mar­ga­re­ten­damm ein zen­tra­ler Bestand­teil der Jugend­ar­beit in Bam­berg. „Das Gebäu­de ist jetzt in die Jah­re gekom­men, so dass Hand­lungs­be­darf bestand“, erklär­te Star­ke die Maßnahme.


Mehr Mög­lich­kei­ten für die jun­gen Menschen

„Das JuZ ist seit Jahr­zehn­ten ein Ort der Begeg­nung, der Ent­wick­lung und der Gemein­schaft. Gene­ra­tio­nen jun­ger Men­schen haben hier Raum gefun­den, sich aus­zu­pro­bie­ren, zu wach­sen und Unter­stüt­zung zu erfah­ren“, betont Ober­bür­ger­meis­ter Andre­as Star­ke. „Dass wir die­ses Haus nun umfas­send sanie­ren und fit für die Zukunft machen, ist ein star­kes Signal für den hohen Stel­len­wert der Jugend­ar­beit in unse­rer Stadt.“

Die Feder­füh­rung des Pro­jekts liegt beim Sozi­al­re­fe­rat der Stadt Bam­berg. Bür­ger­meis­ter und Sozi­al­re­fe­rent Jonas Glüsen­kamp freut sich dem­entspre­chend, dass die Pla­nung nun Gestalt annimmt. „Wir sanie­ren hier für die jun­gen Leu­te. Das JuZ soll wei­ter­hin ihr Haus blei­ben – nicht irgend­ein Gebäu­de der Stadt, wo sie halt mal zu Besuch sind. Das heißt für uns schon für die Bau­pha­se: Eine Bau­stel­le in JuZ-Manier mit Work­shops, Pro­jek­ten, eige­nen Ideen und gemein­sa­men Anpacken!“

Seit nun­mehr zwölf Jah­ren wird das Jugend­zen­trum vom Ver­ein Inno­va­ti­ve Sozi­al­ar­beit (iSo e. V.) im Auf­trag der Stadt Bam­berg, betrie­ben. Mit gro­ßem Enga­ge­ment und auch mal unkon­ven­tio­nel­len Ansät­zen leis­tet das Team wert­vol­le Arbeit für jun­ge Men­schen in Bam­berg. „Das Jugend­zen­trum am Mar­ga­re­ten­damm ist ein leben­di­ger Ort jugend­kul­tu­rel­ler Arbeit, der jun­ge Men­schen aus dem gan­zen Stadt­ge­biet zusam­men­bringt. Hier ent­ste­hen Ideen, Freund­schaf­ten und eige­ne Pro­jek­te. Wir freu­en uns, dass die Sanie­rung uns die Mög­lich­keit gibt, die­sen beson­de­ren Ort gemein­sam mit den Jugend­li­chen wei­ter­zu­ent­wi­ckeln und für kom­men­de Gene­ra­tio­nen zu erhal­ten“, betont San­dra Ender, stell­ver­tre­ten­de Geschäfts­füh­re­rin von iSo e. V.


Kom­plet­te Neugestaltung

Nach den vie­len Jah­ren inten­si­ver Nut­zung waren die bau­li­chen und tech­ni­schen Spu­ren im alten JuZ nicht mehr zu über­se­hen. Die nun begin­nen­den Bau­maß­nah­men sehen eine kom­plet­te Neu­ge­stal­tung vor. „Ziel ist es, den gesam­ten Gebäu­de­kom­plex kli­ma­scho­nend, bar­rie­re­frei, sicher und funk­tio­nal neu auf­zu­stel­len“, unter­streicht Veit Berg­mann als Geschäfts­füh­rer der Stadt­bau GmbH Bam­berg, die das Vor­ha­ben plant. Vor­ge­se­hen ist unter ande­rem eine ener­ge­ti­sche Sanie­rung der Gebäu­de­hül­le, eine Ver­schat­tungs­an­la­ge an der Süd­sei­te, eine moder­ne Lüf­tungs­an­la­ge, ein Gründach, Fas­sa­den­be­grü­nung, eine Zis­ter­ne sowie ein Ver­si­cke­rungs­sys­tem. Ergänzt wird dies durch eine Pho­to­vol­ta­ik-Anla­ge auf dem Dach zur Eigenstromerzeugung.


Umfas­sen­de Barrierefreiheit

Ein zen­tra­les Ele­ment der Maß­nah­me ist zudem die Bar­rie­re­frei­heit vom Grund­stücks­ein­gang bis zum hin­ters­ten Win­kel im Gebäu­de. Hier­für wird links vom Haupt­ge­bäu­de ein neu­er Trakt ange­baut, der künf­tig die Stock­wer­ke für alle zugäng­lich macht.

Auch der Außen­be­reich des Jugend­zen­trums wird grund­le­gend neu­ge­stal­tet. Durch den Ein­be­zug eines benach­bar­ten Grund­stücks wird die Flä­che deut­lich ver­grö­ßert. Geplant sind eine gro­ße Ter­ras­se, eine neue Außens­kate­an­la­ge sowie viel Grün.

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