10.000 Euro für kin­der­rei­che Fami­li­en in aku­ter Not­la­ge und Initia­ti­ven der Caritas

Stif­tung von Erz­bi­schof em. Schick unter­stützt Fami­li­en und Projekte

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Schick
Bei der Spendenübergabe. Foto: Caritas/Enno-Jochen Zerbes
Mit einer Gesamt­sum­me von 10.000 Euro unter­stützt die Fami­li­en­stif­tung Kin­der­reich des frü­he­ren Bam­ber­ger Erz­bi­schofs Lud­wig Schick erneut Fami­li­en mit vie­len Kin­dern sowie wich­ti­ge Pro­jek­te der Fami­li­en­hil­fe, wie das Erz­bis­tum Bam­berg mitteilt.

Die Mit­tel kom­men Fami­li­en zugu­te, die in die­sem Jahr beson­ders stark von finan­zi­el­len Eng­päs­sen, gesund­heit­li­chen Belas­tun­gen, beeng­ten Wohn­ver­hält­nis­sen oder sozia­len Kri­sen­si­tua­tio­nen betrof­fen waren. Gleich­zei­tig stärkt die Stif­tung Ein­rich­tun­gen der Cari­tas, die seit Jah­ren wert­vol­le Arbeit für Kin­der und Eltern in her­aus­for­dern­den Lebens­la­gen leisten.

Die Stif­tung för­dert in die­sem Jahr mit 3000 Euro die Kin­der­er­ho­lung des Diö­ze­san-Cari­tas­ver­ban­des Bam­berg. Sie ermög­licht jähr­lich zwei­wö­chi­ge Feri­en­frei­zei­ten mit päd­ago­gi­scher Beglei­tung und bie­tet ins­be­son­de­re Kin­dern im Alter von 8 bis 14 Jah­ren aus finan­zi­ell belas­te­ten Fami­li­en einen unbe­schwer­ten Auf­ent­halt. Dar­über hin­aus unter­stützt die Stif­tung mit 1000 Euro die Bil­dungs­maß­nah­me „Fit für Fami­lie“, die Fami­li­en in schwie­ri­gen Situa­tio­nen eine inten­si­ve Woche mit päd­ago­gi­scher Beglei­tung, all­tags­prak­ti­schen The­men und sta­bi­li­sie­ren­den Impul­sen in der Jugend­her­ber­ge Pot­ten­stein bie­tet. Eben­so erhält das Pro­jekt „Schul­ma­te­ri­al – Lager“ der Cari­tas Erlan­gen 1000 Euro, damit bedürf­ti­ge Fami­li­en bei­spiels­wei­se zum Schul­jah­res­be­ginn bes­ser aus­ge­stat­tet sind, wenn staat­li­che Zuschüs­se nicht ausreichen.

Neben die­sen drei Pro­jek­ten wer­den auch fünf Fami­li­en mit bis zu sechs Kin­dern in aku­ten Not­la­gen mit ins­ge­samt 5000 Euro geför­dert. Die Band­brei­te der Unter­stüt­zungs­an­lie­gen ist groß Sie reicht von not­wen­di­gen Möbeln in Haus­hal­ten, in denen Kin­der kei­nen eige­nen Schlaf­platz hat­ten, über Win­ter­be­klei­dung und Haus­halts­ge­rä­te für Fami­li­en in wirt­schaft­li­chen Eng­päs­sen bis zu Hil­fe bei Reno­vie­rungs­ar­bei­ten, um drin­gend benö­tig­ten Wohn­raum für Kin­der her­zu­rich­ten. Beson­ders belas­te­te Fami­li­en, dar­un­ter Allein­er­zie­hen­de, Men­schen nach Flucht, Fami­li­en in Tren­nungs­si­tua­tio­nen oder Haus­hal­te, die durch Krank­heits­pha­sen oder feh­len­de Ein­kom­men zeit­wei­se in Not gera­ten waren, erhal­ten geziel­te Ent­las­tung in Höhe von 400 bis 1900 Euro.

Die Stif­tung sieht ihre Auf­ga­be vor allem dar­in, dort zu hel­fen, wo staat­li­che Maß­nah­men nicht aus­rei­chen und Fami­li­en mit vie­len Kin­dern schnell und unbü­ro­kra­tisch Unter­stüt­zung benö­ti­gen. Die Zuwen­dun­gen erfol­gen unab­hän­gig von Her­kunft oder Reli­gi­ons­zu­ge­hö­rig­keit, ent­schei­dend sind der Wohn­sitz im Gebiet der Erz­diö­ze­se Bam­berg sowie eine beson­de­re Bedürf­tig­keit. Gera­de in Zei­ten stei­gen­der Lebens­hal­tungs­kos­ten möch­te die Stif­tung dazu bei­tra­gen, dass Fami­li­en Sta­bi­li­tät erfah­ren und Kin­der gute


Ent­wick­lungs- und Bil­dungs­chan­cen behalten

Erz­bi­schof Schick beton­te die Bedeu­tung von Fami­li­en mit Kin­dern für den sozia­len Zusam­men­halt in der Gesell­schaft „Gera­de in Zei­ten hoher Belas­tun­gen dür­fen wir sie nicht allein las­sen. Die Stif­tung Kin­der­reich zeigt jedes Jahr neu, wie wich­tig kon­kre­te und ver­läss­li­che Hil­fe ist. Mein Wunsch ist, dass die­se Unter­stüt­zung den Fami­li­en Mut macht und ihnen zeigt, dass sie nicht ver­ges­sen sind.“

Diö­ze­sanca­ri­tas­di­rek­tor Micha­el End­res dank­te dem Erz­bi­schof für sein Enga­ge­ment, das er auch nach sei­nem Amts­ver­zicht vor drei Jah­ren fort­füh­re, und füg­te hin­zu „Unse­re Bera­tungs­stel­len erle­ben täg­lich, wie sehr stei­gen­de Prei­se und sozia­le Unsi­cher­hei­ten die Fami­li­en belas­ten. Beson­ders Haus­hal­te mit vie­len Kin­dern gera­ten schnell an ihre Gren­zen.“ Die Hil­fe aus der Stif­tung kom­me genau dort an, wo sie am drin­gends­ten gebraucht werde.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen über die Arbeit der Stif­tung fin­den sich hier.

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