1,75 Millionen Euro kamen bei der Aktion Dreikönigssingen 2026 im Erzbistum Bamberg zusammen
Großes Dankeschön an Sternsingerinnen und Sternsinger
Zum Jahresbeginn 2026 haben die Sternsingerinnen und Sternsinger im Erzbistum Bamberg erneut ein herausragendes Sammelergebnis erzielt. Bis zum Stichtag am 31. Juli wurden bei der 68. Aktion Dreikönigssingen 1.751.877 Euro erfasst (im Vorjahr: 1.903.646 Euro), wie der BDKJ-Diözesanverband mitteilt.
Sternsingergruppen aus 348 Pfarrgemeinden, Verbänden, Schulen, Kindergärten und weiteren Einrichtungen waren in den ersten Januartagen mit jugendlichen und erwachsenen Begleitenden in ihren Dörfern und Städten unterwegs.
„Wir sind froh, dass weiterhin viele Menschen bereit sind, für benachteiligte und Not leidende Kinder in aller Welt Geld zu spenden“, lautet das Resümee von Andreas Hoppe Weick, der als Vorsitzender im BDKJ-Diözesanverband Bamberg die Aktion Dreikönigssingen mitträgt. „Ein großes Dankeschön richten wir an alle Sternsinger*innen: Großartig, dass ihr mit eurem Engagement ein Zeichen gegen Kinderarbeit weltweit gesetzt habt!“ Das Motto 2026 lautete: „Schule statt Fabrik! Sternsingen gegen Kinderarbeit“. Mit den Spenden werden unter anderem Projekte in Bangladesch finanziert, die es Kindern ermöglichen, die Schule zu besuchen.
Bundesweit wurden in diesem Jahr 47.173.855 Euro gespendet. Seit dem Start der Aktion Dreikönigssingen 1959 kamen insgesamt mehr als 1,475 Milliarden Euro zusammen, mit denen Projekte für benachteiligte und Not leidende Kinder in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa gefördert wurden. Mit den Mitteln aus der Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder werden Projekte in den Bereichen Bildung, Ernährung, Gesundheit, Kinderschutz, Nothilfe, pastorale Aufgaben und soziale Integration unterstützt. Bundesweite Träger sind das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ).
Rund um den kommenden Jahreswechsel machen sich die Sternsinger*innen bei ihrer 69. Aktion Dreikönigssingen wieder auf den Weg. „Gutes Essen, starke Kinder – Sternsingen für gesunde Ernährung“ heißt dann das Leitwort, Beispielland der Aktion ist Guatemala. Die diözesane Eröffnung der Aktion Dreikönigssingen findet am Mittwoch, den 30. Dezember 2026, in Bamberg statt.
Das könnte Sie auch interessieren...
Heinrichsfest stand im Zeichen des 50. Todestages von Pater Rudolf Lunkenbein aus Döringstadt
Erzbischof Gössl: Wahre Bewegung braucht innere Ruhe
Erzbischof Herwig Gössl hat zum Heinrichsfest dazu aufgerufen, der zunehmenden Unruhe und Hektik der heutigen Zeit mit innerer Ruhe und Verwurzelung im Glauben zu begegnen. Das Bistumsfest erinnerte in diesem Jahr in besonderer Weise an den 50. Todestag des aus dem Erzbistum Bamberg stammenden Missionars Rudolf Lunkenbein, der am 15. Juli 1976 zusammen mit seinem Freund Simao Bororo in Brasilien ermordet wurde.
Der Erzbischof sprach in seiner Predigt beim Festgottesdienst am Sonntag auf dem Domplatz von einer „Hochgeschwindigkeitsmobilität“, die längst alle Lebensbereiche umfasse und die Menschen immer in Bewegung sein lasse: „Viele halten äußere Ruhe schon gar nicht mehr aus. Sie vergehen geradezu vor Langeweile.“
Vor diesem Hintergrund griff Gössl das Jahresmotto des Erzbistums „Du bewegst die Welt“ auf. Es könne missverstanden werden, als wäre es ein Slogan für eine Fluggesellschaft oder ein Logistikunternehmen. Doch in Wirklichkeit sei das genaue Gegenteil gemeint „Es geht um eine Bewegung, die aus einer großen Tiefe kommt, die jemand anstoßen kann, weil er fest verwurzelt ist, weil er Stand, Stabilität hat“, so der Erzbischof.
Auf die Menschen übertragen heiße das „Es braucht die innere Ruhe, die Verwurzelung in Gott, damit unser Leben ertragreich werden kann, damit es erfüllt wird und Menschen in Bewegung bringen kann.“ Die Bistumspatrone Kaiser Heinrich und Kaiserin Kunigunde stünden für diese Überzeugung „Sie haben eine Bewegung angestoßen, die auch nach 1000 Jahren noch spürbar ist und Früchte trägt. Und sie taten das nicht aus eigener Machtvollkommenheit, sondern aus der Tiefe ihres Glaubens heraus.“
Ebenso erinnerte Gössl an den aus Döringstadt stammenden Salesianerpater Rudolf Lunkenbein und dessen Freund Simao vom Stamm der Bororo. Beide wurden im brasilianischen Meruri erschossen, weil sie sich für die Rechte der indigenen Bevölkerung eingesetzt hatten. Gössl würdigte ihren Mut und ihre Glaubensüberzeugung. Obwohl sie um die Gefahr gewusst hätten, seien sie nicht in Angst erstarrt, sondern hätten „einen Teil dieser Welt zum Guten hinbewegt“. Zum Jahrestag des Martyriums hielt sich eine Delegation aus Brasilien im Erzbistum auf. Eine Bamberger Delegation reist in den nächsten Tagen nach Brasilien. Der Prozess der Seligsprechung der beiden Märtyrer läuft in Rom.
„Kaiser Heinrich und Kaiserin Kunigunde, Pater Rudolf Lunkenbein und Simao Bororo – sie haben Menschen bewegt und tun das bis heute zu völlig unterschiedlichen Epochen, unter total verschiedenen Umständen – aber immer aus der tiefen inneren Verbindung mit Jesus Christus, dem Herrn“, sagte der Erzbischof und fügte hinzu „Auch wir können die Welt bewegen, aber nicht indem wir rast- und ruhelos herumhetzen, um möglichst viel zu erleben, sondern nur, wenn wir bereit sind, in die Tiefe zu wachsen, wenn wir unsere Wurzeln ausstrecken hin zu Christus, der Leben schenkt, das nicht einmal der Tod auslöschen kann.“
Zum Auftakt der Festtage wurde am Donnerstagabend die „Übertragung der Häupter“ gefeiert. Dazu wurden die normalerweise in der Häupterkapelle des Doms ausgestellten Reliquienschädel des Kaiserpaares Heinrich und Kunigunde im Altarraum zur Verehrung gebracht. Am Freitagabend gab die bekannte Ordensfrau Schwester Teresa Zukic bei einer Praisenight Impulse zum Thema Hoffnung. Am Samstag fand in St. Urban eine Eucharistiefeier mit Krankensalbung statt. Am Nachmittag wurde auf dem Domplatz der traditionelle Motorradgottesdienst mit den „Bethlehem Allstars“ gefeiert, anschließend herrschte in der Alten Hofhaltung frohe Biergartenatmosphäre mit Musik der „JazzPantz“. Außerdem wurde mit einer Talkrunde das Leben und Wirken von Pater Lunkenbein gewürdigt. Die Band „Sinnergie“ sorgte für ein besonderes Konzerterlebnis.
Nach dem Festgottesdienst am Sonntag bestand die Möglichkeit, bei strahlendem Sonnenschein Stände der Verbände, Vereine und Einrichtungen des Erzbistums zu besuchen und bei deren vielfältigen Aktionen mitzumachen. Ein Wasserspielplatz lud zum Abkühlen auf dem Domplatz ein.
Anschließend wurden die Hauptpreise eines Schulwettbewerbs verliehen In über 120 Einsendungen hatten Schülerinnen und Schüler das Leben von Pater Lunkenbein in unterschiedlichsten Formaten von Zeichnungen bis Podcasts behandelt. Die Hauptpreise für die verschiedenen Altersgruppen gingen an die 10. Klasse der Berufsfachschule Mariahilf in Bamberg, die Klasse 5aG des Maria-Ward-Gymnasiums Bamberg sowie an die Lunkenbein-Grundschule in Ebensfeld. Die ausgezeichneten Beiträge verbanden das Leben Lunkenbeins auf kreative Weise mit konkretem sozialem Engagement. Zudem wurden zwei Sonderpreise der Jury für innovative Unterrichtskonzepte verliehen.
Auf der Domplatzbühne wurde ein abwechslungsreiches Programm mit Musik, Tanz, Kampfsport und Showakrobatik geboten. Bevor das Heinrichsfest mit der Pontifikalvesper endete, stand ein Auftritt des Chors „Happy Together“ auf dem Domplatz auf dem Programm.
Das Heinrichsfest erinnert jedes Jahr am zweiten Juli-Wochenende an den Bistumsgründer, Kaiser Heinrich II., der am 13. Juli 1024 starb.
Das könnte Sie auch interessieren...
Vom 9. bis 12. Juli
Heinrichsfest 2026 auf dem Bamberger Domberg
Das diesjährige Heinrichsfest lädt vom 9. bis 12. Juli rund um den Domberg zu Gottesdiensten, Veranstaltungen und Impulsen ein, um gemeinsam zu feiern, sich auszutauschen und miteinander ins Gespräch zu kommen. Höhepunkt ist der festliche Gottesdienst auf dem Domplatz am Sonntag, dem 12. Juli, um 10 Uhr mit Erzbischof Herwig Gössl.
Beginn ist am heutigen Donnerstag, dem 9. Juli, um 19 Uhr mit einem Gottesdienst zur feierlichen Übertragung der Häupter. Zum Auftakt der Festtage feiern wir am Donnerstag, 9. Juli, um 19 Uhr die „Übertragung der Häupter“. Dazu werden die normalerweise in der Häupterkapelle ausgestellten Reliquienschädel des Kaiserpaares Heinrich und Kunigunde in den Altarraum zur Verehrung gebracht.
Das Heinrichsfestwochenende beginnt am Freitagabend mit der Praisenight um 21 Uhr auf dem Domplatz. Das Gemeinschaftsprojekt verschiedener christlicher Gemeinden und Kirchen lädt zu einem Abend mit Gebeten, Musik und Impulsen zum Thema Hoffnung von Sr. Teresa Zukic ein.
Es folgt am Samstag, dem 11. Juli, um 10 Uhr in St. Urban eine Eucharistiefeier samt Krankensalbung für Seniorinnen und Senioren, Kranke und Menschen mit Behinderung. Um 14 Uhr startet das Programm in der Alten Hofhaltung – in Biergartenatmosphäre und mit Musik der Gruppe „JazzPantz“. Es schließt sich um 16 Uhr auf dem Domplatz der traditionelle Motorradgottesdienst mit den „Betlehem Allstars“ an.
Ein besonderes Highlight bildet der Samstagabend in der Alten Hofhaltung. Er greift unter dem Jahresmotto „Du bewegst die Welt“ auch das Leben und Wirken des Missionars Pater Rudolf Lunkenbein auf. Lunkenbein wurde 1976 in Brasilien von weißen Großgrundbesitzern erschossen. Der aus Döringstadt bei Ebensfeld stammende Priester setzte sich für die Rechte der Bororo-Indigenen ein. Neben einem Informationsstand wird es einen Talk mit der brasilianischen Delegation zum Gedenken an Lunkenbeins 50. Todestag geben. Die Band „Sinnergie“ sorgt im Anschluss für ein besonders Konzerterlebnis. Mit leckerem Essen aus der Foodmeile ist auch kulinarisch für alles gesorgt. Im Angebot sind neben Getränken und Brezeln der Kolpingsfamilie, Pizza, Gegrilltes und die Veggiepfanne der Ordensfrauen.
Nach dem Festgottesdienst am Sonntag mit Erzbischof Herwig Gössl um 10 Uhr besteht die Möglichkeit, Stände der Verbände, Vereine und Einrichtungen des Erzbistums Bamberg zu besuchen und bei deren vielfältigen Aktionen mitzumachen. Auf dem Domplatz lädt ein Wasserspielplatz zum Abkühlen ein. Auf der Domplatzbühne wird ein abwechslungsreiches Programm mit Musik, Tanz, Talk, Kampfsport und Showakrobatik geboten. Außerdem gibt es vielfältige Führungs- und Veranstaltungsangebote in Dom und Diözesanmuseum.
So besteht um 13.30 Uhr beispielsweise die Möglichkeit für Kinder, sich von Erzbischof Gössl die Schätze im Dom zeigen zu lassen. Bevor das Heinrichsfest um 17 Uhr mit der Pontifikalvesper im Dom endet, wird der der Chor „Happy Together“ aus Bamberg ab 15.30 Uhr auf dem Domplatz singen.
Das vollständige Programm mit vielen weiteren Kulinarik‑, Gesprächs- und Mitmachangeboten ist auf www.heinrichsfest.de zu finden. Bei schlechtem Wetter werden alle Gottesdienste im Dom gefeiert, die anderen Angebote finden wie geplant statt.
Das Heinrichsfest findet jedes Jahr am zweiten Juli-Wochenende statt und erinnert an den Bistumsgründer, den heiligen Kaiser Heinrich II., der am 13. Juli 1024 gestorben ist.
Das könnte Sie auch interessieren...
Erzbischof Gössl zur Wiedereröffnung von St. Michael
„Es ist eine Pracht!“
Mit einem festlichen Pontifikalamt ist am Samstag nach 13-jähriger Bauzeit die Bamberger Michaelskirche wiedereröffnet worden. Erzbischof Gössl bezeichnet die sanierte Kirche St. Michael als Zeichen für notwendige Umkehr und Reformen in Kirche und Gesellschaft.
Erzbischof Herwig Gössl begann seine Predigt mit den Worten „Es ist eine Pracht!“, und er dankte allen, die dafür gesorgt haben, dass diese Pracht erhalten geblieben ist. Er deutete das sanierte Gotteshaus als Symbol für Gottes bleibende Zuwendung zu den Menschen und für die damit immerzu notwendigen und möglichen Erneuerungsprozesse in Kirche, Gesellschaft und im persönlichen Leben jedes Menschen.
Das Leitwort der Kirchenväter „Ecclesia semper reformanda – Die Kirche muss sich immer erneuern“ betreffe nicht nur die Strukturen, sondern auch das ganze Leben. Es gehe darum, anzuerkennen, „dass wir unsere dunklen, schmutzigen Stellen haben“, die der Reinigung und Erneuerung bedürfen, persönlich, als Kirche und als Gesellschaft. Auch wenn die Menschen heute vielfach achtsamer und rücksichtsvoller miteinander umgingen als früher, sei es umso erschreckender, dass es immer wieder zu Rückfällen in die dunkelsten Machenschaften komme, die das Leben so unerträglich machen und die Freude am Leben nehmen, so Gössl.
„Mein Eindruck ist, dass viele Menschen heute gerne einen oberflächlichen, äußeren Glanz zur Schau stellen, aber sich sehr davor hüten, tiefer zu blicken“, sagte der Erzbischof. Viele bedrohliche Risse zögen sich durch die Familien, durch die Gesellschaft, nur mühsam übertüncht, um den Schein aufrecht zu erhalten. „Wie oft fehlt der richtige Halt, sodass unsere Lebenskonstruktionen brüchig werden und akute Einsturzgefahr besteht.“
„Die Kirche muss sich immer erneuern, indem sie zum Urbild zurückfindet und an ihm Maß nimmt: an Jesus Christus“, fügte der Erzbischof hinzu. „Durch ihn finden wir Halt in Gott und können die dunklen Schatten des Lebens bekämpfen. So können wir leuchten und strahlen von innen her durch den, der uns aus der Finsternis in sein wunderbares Licht gerufen hat.“
Ein weiterer Aspekt der Predigt lag auf der Verantwortung für die Schöpfung. Der sogenannte Himmelsgarten der Michaelskirche mit seinen rund 600 Pflanzenmotiven sei „eine wichtige Erinnerung daran, dass die Schöpfung Gottes kostbares Geschenk an uns ist, das es zu schützen und zu bewahren gilt“. Gössl betonte, dem Menschen sei „nicht Ausbeutung und Verbrauch“ aufgetragen, sondern „hüten und hegen“. Die Schönheit der Natur verweise auf den Schöpfer und sei zugleich Auftrag zum verantwortlichen Handeln.
Die eigentliche Pracht der Kirche freilich seien die Menschen, die sich in ihr versammeln und die trotz ihrer Schwächen und Sünden von Gott geliebt sind. Daran erinnere der heilige Bischof Otto, der diese frohe Botschaft den Menschen in Pommern verkündete und der so bis heute zu einem Brückenbauer zwischen Ost und West, zwischen Polen und Deutschland wurde.
Die barocke Michaelskirche zählt zu den bedeutendsten Sakralbauten Frankens und prägt neben dem Dom das Stadtbild Bambergs. In der Kirche befindet sich das Grab des heiligen Bischofs Otto, der die Benediktinerabtei 1117 bis 1121 nach einem Erdbeben erneuern ließ. Die Kirche und das frühere Kloster auf dem Michaelsberg wurden 1803 säkularisiert und sind seitdem Eigentum der Bürgerspitalstiftung der Stadt Bamberg. Die Kirche war seit Herbst 2012 wegen gravierender Bauschäden geschlossen und umfassend saniert worden. Im vergangenen Jahr hatte die Stadt auch sechs neue Glocken gießen lassen. Mit der Wiedereröffnung steht die Michaelskirche nun wieder – zunächst mit eingeschränkten Öffnungszeiten – Besucherinnen und Besuchern offen. Am 9. und 10. Mai ist ein Bürgerfest geplant.
Das könnte Sie auch interessieren...
Vortrag und Mittelalter-Lesung mit Gitarren-Begleitung im Schatten des Bamberger Doms
Donnerstag, 19. März: „Königsmord“ im Museumscafé
Das Diözesanmuseum Bamberg lädt am Donnerstag, dem 19. März, zu einem besonderen Vortrags- und Lesungsabend in das neue Museumscafé am Dom ein. Die Bamberger Historikerin und Autorin Karin Dengler-Schreiber, die ihre historischen Romane unter dem Pseudonym Anna Degen veröffentlicht, nimmt das Publikum mit in die bewegte Zeit des frühen 13. Jahrhunderts – in eine Epoche politischer Intrigen, dynastischer Konflikte und dramatischer Ereignisse am Domberg.
Im Mittelpunkt des Romans „Der Königsmord von Bamberg“ steht der Mord am römisch-deutschen König Philipp von Schwaben im Jahr 1208 – eines der spektakulärsten Verbrechen des Mittelalters, das sich in Bamberg ereignete. Der Stauferkönig war damals zur Hochzeit seiner Nichte in die Bischofsstadt gereist, als er Opfer des Attentats wurde. Schlüsselfigur im Roman ist die 12-jährige Sophie, welche die Tat beobachtet und damit für mächtige Männer zur gefährlichen Zeugin wird.
In ihrem Vortrag beleuchtet Dengler-Schreiber die historischen Hintergründe dieser Zeit: den erbitterten Machtkampf zwischen den Dynastien der Staufer und Welfen, die politischen Spannungen im Reich sowie die Rolle des Bamberger Bischofs zur Zeit des Domneubaus im frühen 13. Jahrhundert. Dabei wird deutlich, wie eng kirchliche und weltliche Macht miteinander verflochten waren und wie schnell selbst hochrangige Persönlichkeiten in den Strudel politischer Konflikte geraten konnten.
Im Anschluss liest die Autorin einen Auszug aus ihrem Roman. Die Lesung wird musikalisch begleitet von dem Gitarristen Reinhard Sures. Der Abend verbindet historische Einordnung, literarische Erzählkunst und Musik – und führt das Publikum zurück in eine Zeit, in der sich im Schatten des Bamberger Domes europäische Geschichte entschied. Im Anschluss gibt es einen Empfang und und eine Signierstunde.
Die Veranstaltung
Wann?
Donnerstag, 19. März 2026, 18.00 Uhr, Einlass 17:30 Uhr
Wo?
Diözesanmuseum Bamberg, Domplatz 5, 96049 Bamberg
Anmeldung und Informationen
Tickets zu 8,00 Euro gibt es im Vorverkauf an der Kasse des Diözesanmuseums und online auf www.dioezesanmuseum-bamberg.de, Restkarten an der Abendkasse.
Die Autorin
Anna Degen ist das Pseudonym der Historikerin, Denkmalpflegerin und ehemaligen Weltkulturerbe-Managerin Karin Dengler-Schreiber, die über die mittelalterlichen Handschriften des Klosters Michelsberg promovierte und sich seit vielen Jahren mit der Bamberger Geschichte beschäftigt. Für ihre umfangreiche ehrenamtliche Tätigkeit erhielt sie 2004 das Bundesverdienstkreuz.
Das könnte Sie auch interessieren...
„Suche den Frieden und jage ihm nach“
Kunigundentag im Erzbistum Bamberg stand im Zeichen der Friedensarbeit
Zum Kunigundentag, dem ökumenischen Frauenfest im Erzbistum Bamberg, haben Erzbischof Herwig Gössl und Sabine Hirschmann, Dekanin des Evangelisch-Lutherischen Dekanats Bamberg, die starke Strahlkraft von Kaiserin Kunigunde betont.
Erzbischof Herwig Gössl betonte am Samstag im Bamberger Dom, dass die heilige Kunigunde ein leuchtendes Beispiel für gelebte Friedensarbeit und Versöhnung sei. In der aktuellen Zeit voller Unruhe und Konflikte erinnere ihr Werdegang daran, dass wahrer Frieden zuerst im eigenen Herzen entstehe. „Frieden braucht Aufmerksamkeit, Mühe und Anstrengung“, sagte der Erzbischof und rief dazu auf, die nötige Kraft für die Friedensarbeit aus der eigenen Beziehung zu Gott zu schöpfen.
Sabine Hirschmann, Ev.-Luth. Dekanin für den Dekanatsbezirk Bamberg, hob in ihrem Grußwort hervor, dass das Motto des Kunigundentages „Suche den Frieden und jage ihm nach“ (Ps 34,15b) nicht als einmaliger Impuls zu verstehen sei – vielmehr brauche Frieden oft Beharrlichkeit und eine leidenschaftliche Entschlossenheit. Neben der heiligen Kunigunde hätten im Lauf der Jahrhunderte viele Frauen eine solch beharrliche Friedensarbeit geleistet.
Kunigunde, die zu Lebzeiten mit Intrigen und politischen Unruhen konfrontiert war, zeigte durch ihre Friedfertigkeit und ihre Fähigkeit zu vergeben, dass der Weg zu einem stabilen Frieden bei jeder und jedem Einzelnen von uns beginnt, so Gössl in seiner Predigt. Trotz Turbulenzen hielt sie an ihrer tiefen Gottesbeziehung fest und zeigte auf, wie der Glaube als Quelle des Friedens und als Kompass friedlichen Handelns fungiert.
Auch wir erlebten heute eine harte, raue und friedlose Welt, sagte der Erzbischof – „sei es durch die Angriffskriege, die von verschiedenen Seiten wie selbstverständlich vom Zaun gebrochen werden, sei es durch die oft brutalen Kommentare im Netz oder auch die tätlichen Angriffe, denen sich Politiker und andere Menschen in öffentlichen Ämtern ausgesetzt sehen.“ Angesichts dessen seien viele versucht, selbst zu verhärten, sich nichts gefallen zu lassen und es dem Gegenüber mit gleicher Münze heimzuzahlen.
„Frieden lässt sich allerdings nicht durch Bomben gewinnen, sondern nur im eigenen Herzen“, betonte Gössl. Die Welt werde dem Frieden keinen Schritt näherkommen, solange man immer nur versuche, auf die anderen einzuwirken – sei es gewalttätig, drohend, schmeichelnd oder auf welche Weise auch immer. Vielmehr gelte es, dem eigenen Frieden im Inneren nachzujagen, ihn zu suchen und ihn aus der Verbundenheit zu Gott heraus zu finden. Für diesen Prozess der inneren Friedensarbeit sei die heilige Kunigunde „ein Vorbild und eine mächtige Fürsprecherin“, so der Oberhirte.
Das weitere Programm des Kunigundentages stand ebenso im Zeichen des Friedens. Nach einem Vortrag der Theologin und Professorin Sabine Bieberstein zur Kraft biblischer Friedenstexte regten verschiedene Workshops dazu an, sich noch tiefer mit dem Thema Frieden und Friedensarbeit auseinanderzusetzen.
Vorbereitet wurde der Kunigundentag vom „Ökumenischen Team Kunigunde“, in dem zahlreiche Aktive der ökumenischen Frauenarbeit im Erzbistum Bamberg zusammenarbeiten.
Die heilige Kunigunde hat gemeinsam mit ihrem Mann, dem heiligen Kaiser Heinrich, im Jahr 1007 das Bistum Bamberg gegründet. Sie starb am 3. März 1033 und wurde im Jahr 1200 heiliggesprochen. Der Kunigundentag wird in Erinnerung an sie gefeiert.
Das könnte Sie auch interessieren...
Ökumenisches Frauenfest
Kunigundentag beginnt am Samstag um 9.30 Uhr
Am kommenden Samstag, dem 7. März, wird in Bamberg der Kunigundentag als ökumenisches Frauenfest gefeiert. Das Hochfest der heiligen Kunigunde beginnt ab 9.30 Uhr.
Das ökumenische Frauenfest zu Ehren der Bistumspatronin beginnt um 9.30 Uhr mit einem Pontifikalgottesdienst, den Erzbischof Herwig Gössl im Bamberger Dom feiern wird.
Anschließend besteht im Dompfarrheim die Möglichkeit, bei einer kleinen Agape ins Gespräch zu kommen. Suche den Frieden und jage ihm nach (Ps 34,15b) – Der Tag steht ganz im Zeichen des Friedens. In einer Welt voller Unruhe und Ungerechtigkeit erinnert der Psalm daran: Frieden geschieht nicht von selbst. Wir müssen ihn suchen. Frauen setzen dabei oft wichtige Zeichen. Sie leben Glauben, schaffen Gemeinschaft, vermitteln, stärken und tragen.
Nach Mittagessen, Kaffee und Kuchen ab 12 Uhr im Stephanshof startet der Festnachmittag um 13.15 Uhr mit einem Festvortrag von Prof. Sabine Bieberstein (Eichstätt/Bamberg) zum Thema „Gerechtigkeit und Friede küssen einander (Ps 85,11). Die Kraft biblischer Friedenstexte“. Im Anschluss starten verschiedene Workshops, die dazu anregen, sich mit dem Thema des Festvortrags auseinanderzusetzen.
Um 15.40 Uhr endet der Kunigundentag mit einer liturgischen Abschlussfeier.
Der Kunigundentag wird vorbereitet vom „Ökumenischen Team Kunigunde“, in dem zahlreiche Aktive der ökumenischen Frauenarbeit im Erzbistum Bamberg zusammenarbeiten.
Das könnte Sie auch interessieren...
Erzbischof Gössl würdigt den Verstorbenen als verlässlichen Seelsorger mit tiefem Glauben
Trauer um früheren Dompfarrer und Domkapitular Gerhard Förch
Das Erzbistum Bamberg trauert um den langjährigen Domkapitular und früheren Dompfarrer Monsignore Dr. Gerhard Förch. Er starb am Samstag (7. Februar) kurz nach seinem 82. Geburtstag, wie das Erzbistum Bamberg mitteilt.
Erzbischof Herwig Gössl würdigte den Verstorbenen als einen Seelsorger mit großer Leidenschaft: „Monsignore Gerhard Förch hat über Jahrzehnte hinweg das geistliche Leben an unterschiedlichen Stellen im Erzbistum Bamberg und zuletzt in der Dompfarrei mitgeprägt. Dr. Förch war theologisch hochgebildet und stets interessiert an aktuellen Entwicklungen, nicht zuletzt in Fragen der Ökumene. Mit seiner Nähe zu den Menschen, seinem Engagement für die Jugendarbeit und seiner tiefen Verwurzelung im Glauben war er vielen ein verlässlicher Seelsorger und geistlicher Begleiter. Wir sind ihm zu großem Dank verpflichtet und vertrauen ihn der barmherzigen Liebe Gottes an.“
Gerhard Förch wurde am 27. Januar 1944 in Fürth geboren und 1970 zum Priester geweiht. Er war als Seelsorger in der Jugendarbeit aktiv, ab 1977 Diözesanjugendpfarrer und ab 1978 Domvikar und Leiter des Erzbischöflichen Jugendamtes. Ab 1984 war er Hochschulseelsorger und ab 1986 Pfarrer in St. Kunigund in Bamberg. Von 1994 bis 1998 wirkte er in der Pfarrei St. Ludwig in Ansbach, bevor er 1998 zum Dompfarrer in Bamberg ernannt wurde. Seit 1996 war er Mitglied des Domkapitels, 2000 wurde er Regionaldekan für die Dekanate Bamberg, Burgebrach, Hallstadt-Scheßlitz und Hirschaid. Er war zudem Mitglied in zahlreichen Kommissionen. Papst Franziskus verlieh ihm 2015 kurz vor dem Eintritt in den Ruhestand den Ehrentitel „Kaplan Seiner Heiligkeit“.
Die Termine für das Requiem und die Beisetzung werden noch bekannt gegeben.
Das könnte Sie auch interessieren...
Erzbischof Gössl setzt pastorale Orientierungen für eine Kirche mit Zukunft in Kraft
Erzbistum Bamberg setzt auf Dialog und Synodalität
Mit neuen pastoralen Orientierungen stellt das Erzbistum Bamberg die Weichen für eine lebendige und zukunftsfähige Kirche. Dabei sollen die Prinzipien der Synodalität und des Dialogs handlungsleitend sein, sagte Erzbischof Herwig Gössl, der die „Entwicklungslinien“ mit Wirkung zum Sonntag, dem Fest der Taufe des Herrn, in Kraft setzte.
Die sich verändernden Lebensrealitäten in der Gesellschaft und die unterschiedlichen Erwartungen und Bedürfnisse der Menschen machten es erforderlich, die kirchlichen Strukturen und Angebote neu auszurichten. „In dieser Situation ist Jesus Christus unser Maßstab“, betonte Gössl.
Pastorales Handeln entwickle sich ausgehend von und gemeinsam mit den Menschen, ihren jeweiligen Lebenswelten und sozialen Bezügen, ihren Bedürfnissen, Freuden, Hoffnungen, Sorgen, Zweifeln, Ängsten und Nöten. Die Kirche wolle Gemeinschaft unter den Menschen fördern, „nicht in einer exklusiven Form, sondern im Blick auf alle Menschen in ihrer Einzigartigkeit und in ihrer Lebenswirklichkeit“. Weiter heißt es: „Daher treten wir für eine Welt ein, in der Unterschiedlichkeit als Bereicherung erfahren wird.“
Die Entwicklung mache die Grenzen der bisherigen kirchlichen Strukturen mit ihren personellen und finanziellen Möglichkeiten deutlich. Dies habe zur Folge, dass nicht flächendeckend alle Angebote aufrechterhalten werden können, so Gössl. Ein „wertschätzendes Abschiednehmen“ sei erforderlich. Nötig sei die Bereitschaft, Liebgewordenes loszulassen und Dinge aufzugeben, die einmal wichtig waren und immer noch sinnvoll sind, aber nicht mehr gehalten werden können. Zugleich müssten neben bestehenden Kirchorten neue Orte der Hoffnung und des gelebten Glaubens gefördert werden. Auch experimentell-innovative Ansätze und Initiativen sollen systematisch begleitet und unterstützt werden. Die Feier der sonntäglichen Eucharistie bleibe an ausgewählten Orten Höhepunkt und Mitte des Glaubens, damit Menschen die Nähe Gottes erfahren können. Daneben sei auch die Feier weiterer vielfältiger liturgischer und spiritueller Formen zu fördern.
Pastorales Handeln finde mitten in der Gesellschaft statt und sei durch Eigeninitiative und Engagement, die sich dort zeigen, inspiriert. Gemeinschaftlich gelebter Glaube geschehe in den Familien und überall dort, wo Menschen ihr Christsein und ihre Überzeugung im Alltag und auch in der digitalen Welt leben. „Gemeinschaftlich gelebter Glaube ist dynamisch und nicht an bestehende Orte und Gebäude gebunden“, heißt es in den Orientierungen.
Daher bestehe nicht der Anspruch, kirchliches Leben im Sinne einer Versorgung durch Haupt- und Ehrenamtliche flächendeckend aufrecht zu erhalten. Die Verwaltung werde effizient und zentral in Seelsorgebereichen organisiert. Ein weiteres Anliegen ist die enge Zusammenarbeit mit anderen gesellschaftlichen und kirchlichen Akteuren im Sozialraum. Die Kirche möchte sich als zuverlässige Partnerin in der Gesellschaft verstehen, die ihre Verantwortung aktiv mit anderen übernimmt. Dies schließt ökumenische Partnerschaften sowie die Zusammenarbeit mit zivilgesellschaftlichen Initiativen, Vereinen, Verbänden und Einrichtungen ein.
Der zentrale Orientierungspunkt für kirchliches Handeln sei Jesus Christus, betonte der Erzbischof. Auf sein Wort, sein Leben, seinen Tod und seine Auferstehung müssten sich alle Formen kirchlichen Lebens beziehen. Die Kirche von Bamberg bewege sich im Rahmen der gesamtkirchlich gültigen Regeln und Normen und nutze die sich bietenden Möglichkeiten und Räume. „Dabei sind wir getragen von der festen Überzeugung, dass es im Letzten nicht auf unseren Beitrag ankommt, sondern auf Gottes Wirken, damit unser Tun als Kirche fruchtbar wird“, so Gössl.
Die pastoralen Orientierungen schreiben den Pastoralplan „Den Aufbruch wagen – heute!“ aus dem Jahr 2005 fort, der weiterhin in Kraft bleibt. Zugleich bilden sie den Auftakt des pastoralen Bistumsprozesses „Entscheiden und Handeln: Für eine Kirche mit Zukunft“. Auf Basis der Orientierungen sollen die Seelsorgebereiche eigene pastorale Strategien und innovative Ideen entwickeln, wie sie künftig vor Ort Kirche sein wollen. Anhand von Rückmeldungen aus der Praxis sollen die erzbischöflichen pastoralen Orientierungen dynamisch fortgeschrieben werden.
Das könnte Sie auch interessieren...
Bistumsgrenze wird verschoben
Erzbistum Bamberg und Bistum Eichstätt tauschen kleine Gebiete
Die Grenze zwischen dem Erzbistum Bamberg und dem Bistum Eichstätt ändert sich. Der Vatikan entsprach dem Wunsch von Erzbischof Herwig Gössl und des damaligen Eichstätter Bischofs Gregor Maria Hanke, die Anfang des Jahres eine Anpassung der Grenze an die pastorale Praxis beantragt hatten. Betroffen sind nur wenige Hundert Katholiken, wie das Erzbistum Bamberg mitteilt.
Hintergrund ist, dass vor Jahrzehnten mit dem Bau des Main-Donau-Kanals im Süden der Stadt Nürnberg (Marterlachsiedlung) die zu Eichstätt gehörende Kuratie St. Gabriel von ihrer Mutterpfarrei St. Walburga (Eibach) abgeschnitten wurde. Dieser Teil der Pfarrei ist seitdem nicht mehr ohne große Umwege zu erreichen. 1971 wurden von beiden Bistümern das Gebiet von St. Gabriel im Bereich der Pfarrei St. Walburga (Eichstätt) und der Stadtteil Werderau im Bereich der Pfarrei St. Ludwig (Bamberg) zur Seelsorgestelle Marterlachsiedlung-Werderau zusammengefasst. Im Laufe der Zeit hat sich dann für das Gebiet der Name St. Gabriel durchgesetzt. 2018 vereinbarten die Bistümer, die Pfarrkirchenstiftung St. Franziskus in Nürnberg (Erzbistum Bamberg) sowie die Kuratiekirchenstiftung St. Gabriel in Nürnberg (Bistum Eichstätt) mit ihren jeweiligen Kirchengemeinden aufzuheben und der Pfarrkirchengemeinde St. Ludwig (Erzbistum Bamberg) zuzulegen. Das Kultusministerium stimmte dem zu.
Ein anderer Fall von bistumsgrenzüberschreitender Seelsorge wurde in der Pfarrei St. Ludwig in Ansbach (Erzbistum Bamberg) bereinigt. Hier werden seit jeher mehrere Ortsteile von zwei Pfarreien des Bistums Eichstätt mitbetreut. Betroffen sind 340 Katholiken in Nürnberg und 411 in Ansbach, die sich auch den sie betreuenden Pfarreien zugehörig fühlen. Bezüglich der Kirchensteuer handelt sich dahingehend um einen „gerechten Tausch“. Die Änderung tritt zum 1. Januar 2026 in Kraft.
Die Veränderungen
Von Eichstätt zu Bamberg: das gesamte Gebiet der (ursprünglichen) Kuratie St. Gabriel in Nürnberg, Stadtteil Marterlachsiedlung.
Von Bamberg zu Eichstätt: die Ortschaften Brodswinden mit Brodswindener Mühle, Hammerschmiede, Höfstetten, Höfstetter Mühle, Wallersdorf, der westliche Teil der Ortschaft Wolfartswinden sowie Alberndorf mit Büchenmühle, Hirschbronn, Neukirchen und Steinbach, ferner der östliche der Bundesstraße B13 gelegen Teil der Gemarkung Bernhardswinden mit Louismühle.