Erz­bi­schof Gössl gra­tu­liert im Namen des Bistums

Alt-Erz­bi­schof Karl Braun wird 95 Jah­re alt

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Braun
Erzbischof emeritus Karl Braun im Jahr 2018. Foto: Pressestelle Erzbistum Bamberg/Hendrik Steffens
Der frü­he­re Bam­ber­ger Erz­bi­schof Karl Braun wird am Sams­tag, dem 13. Dezem­ber, 95 Jah­re alt. Erz­bi­schof Her­wig Gössl gra­tu­liert dem Jubi­lar mit einem Glück­wunsch­schrei­ben im Namen des gan­zen Erz­bis­tums. Seit sei­ner Eme­ri­tie­rung 2001 die­ne er der Kir­che durch sein Gebet und sei ein „wacher und auf­merk­sa­mer Beglei­ter der aktu­el­len Vor­gän­ge in Kir­che und Welt“ geblieben.

„Ich dan­ke Dir für Dei­ne Ver­bun­den­heit und für Dei­ne lie­bens­wür­di­gen und pas­to­ral hilf­rei­chen Gedan­ken, die immer zugleich getra­gen sind vom Fun­da­ment einer tie­fen Ver­wur­ze­lung im katho­li­schen Glau­ben“, füg­te Gössl in sei­nem Brief hin­zu. Mit dem Bam­ber­ger Pas­to­ral­ge­spräch habe Karl Braun einen wich­ti­gen Akzent der Syn­oda­li­tät im Erz­bis­tum gesetzt. „In unzäh­li­gen Impul­sen und Anspra­chen hast Du Dich um eine Ver­tie­fung der inhalt­li­chen Gesprä­che und um eine Stär­kung des Glau­bens bemüht“, so Gössl.

Der eme­ri­tier­te Erz­bi­schof Lud­wig Schick wür­dig­te sei­nen Vor­gän­ger mit den Wor­ten: „Du hast Dein gan­zes Leben im Geist Jesu Chris­ti der Kir­che und den Men­schen gewid­met.“ Er wünsch­te ihm wei­ter Gesund­heit des Lei­bes und der See­le, Zufrie­den­heit und Wohlergehen.

Karl Braun wur­de am 13. Dezem­ber 1930 in Kemp­ten in einer Kauf­manns­fa­mi­lie gebo­ren. Am 10. Okto­ber 1958 wur­de er in Rom zum Pries­ter geweiht. Nach Auf­ga­ben in der Seel­sor­ge in Grö­nen­bach und Mur­nau stu­dier­te Braun ab 1962 Kir­chen­recht in Rom. Er war Kon­zils­se­kre­tär der Bischö­fe Joseph Freun­dor­fer und Josef Stimpf­le. In sei­nem Hei­mat­bis­tum Augs­burg war er Dom­vi­kar und zwei­ter Sekre­tär von Bischof Stimpf­le sowie Lei­ter der diö­ze­sa­nen Vor­be­rei­tungs­kom­mis­si­on der Gemein­sa­men Syn­ode der deut­schen Bis­tü­mer. 1972 wur­de er ins Augs­bur­ger Dom­ka­pi­tel beru­fen. Als Bis­tums­theo­lo­ge war Karl Braun Ansprech­part­ner für Fra­gen des Glau­bens und der Lit­ur­gie. Am 17. April 1984 ernann­te ihn Papst Johan­nes Paul II. zum Bischof von Eich­stätt. Die Bischofs­wei­he emp­fing er am 16. Juni 1984 im Eich­stät­ter Dom.

Am 25. März 1995 ernann­te Papst Johan­nes Paul II. Karl Braun zum Erz­bi­schof von Bam­berg. Er war damit der 74. Bischof und der zwölf­te Erz­bi­schof. Sechs Jah­re lang lei­te­te Karl Braun die Erz­diö­ze­se. In sei­ne Amts­zeit fiel das Bam­ber­ger Pas­to­ral­ge­spräch, in dem sich Gläu­bi­ge und Hir­ten inten­siv mit der Kir­che und der Erz­diö­ze­se Bam­berg vor den Her­aus­for­de­run­gen der heu­ti­gen Zeit beschäf­tig­ten. Auch sei­ne über­diö­ze­sa­nen Auf­ga­ben in der Deut­schen Bischofs­kon­fe­renz ver­sah Erz­bi­schof Braun mit dem Blick auf die Ein­heit der Kir­che in Deutsch­land und deren Ein­bin­dung in die Weltkirche.

Auch nach sei­nem Ruhe­stand, den er zurück­ge­zo­gen in Bam­berg-Wil­densorg ver­bringt, hat er zahl­rei­che Bücher und Bei­trä­ge in Zeit­schrif­ten zu The­men des geist­li­chen Lebens der Pries­ter und zur gegen­wär­ti­gen Situa­ti­on der Kir­che veröffentlicht.

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