„Die Liebe rechnet nicht“
Erzbischof Gössl weiht Daniel Hartmann im Bamberger Dom zum Priester
Erzbischof Herwig Gössl hat am gestrigen Samstag den 26-jährigen Daniel Hartmann zum Priester geweiht, wie das Erzbischöfliche Ordinariat Bamberg mitteilt. In dem feierlichen Weihegottesdienst im Bamberger Dom rief Gössl den Neupriester dazu auf, seinen Dienst aus einer Haltung der selbstlosen Liebe heraus zu leben.
„Die Liebe rechnet nicht. Sie gibt im Übermaß, reichlich mit Segen“, zitierte der Erzbischof in seiner Predigt den Apostel Paulus. Daniel Hartmann stelle sich mit der Priesterweihe ganz in den Dienst Gottes und der Menschen. „Sie geben sich und Ihr ganzes Leben hinein in den priesterlichen Dienst – aus Liebe zu Gott und zu seinem Volk“, sagte Gössl. „Sie rechnen nicht nach, wieviel Liebe man Gott entgegenbringen kann und wieviel Liebe noch übrig bleibt nach Abzug von Gewaltakten, Kriegen und persönlichen Enttäuschungen.“ Wer so rechne, können einen solchen Schritt der Hingabe nicht gehen.
Zugleich verschwieg der Erzbischof die schwierige Situation der Kirche nicht: „Wir sind als Kirche im Ab- und Umbau, und diese Realität zerrt an den Nerven von vielen.“ Dennoch bleibe er überzeugt, dass Christus seine Kirche leite und seine Liebe durch das Wirken der Gläubigen Frucht bringe.
Gössl rief den Neupriester auf, sich nicht von den Herausforderungen des kirchlichen Dienstes entmutigen zu lassen. Das Kreuz sei nicht nur Zeichen von Leid, sondern vor allem Ausdruck der Liebe Gottes und der Hoffnung auf neues Leben. Der priesterliche Dienst trage dazu bei, die Welt zu mehr Liebe, Gerechtigkeit und Frieden zu bewegen.
Abschließend sprach der Erzbischof die Hoffnung aus, dass sich wieder mehr junge Menschen zum Dienst in der Kirche berufen fühlen. Er bete darum, „dass immer mehr junge Menschen, berührt von der Freundschaft zu Christus, seinem Ruf in die Dienste und Ämter der Kirche folgen“.
Der Neupriester stammt aus Herzogenaurach, trat 2019 ins Bamberger Priesterseminar ein und begann zeitgleich das Theologiestudium in Würzburg. Von 2021 bis 2022 absolvierte er zwei Freisemester in Rom und setzte das Studium anschließend in München fort. Seit 2024 absolvierte er seinen Pastoralkurs im Seelsorgebereich Ansbach Stadt und Land, im September 2025 wurde er zum Diakon geweiht.
Als Primizspruch wählte der 26-Jährige den Bibelvers „Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst. Ich habe dich beim Namen gerufen, du bist mein“ (Jes 43,1). Nach der Weihe wird er zunächst eine Vertretung im Klinikum Bamberg als Krankenhausseelsorger übernehmen und anschließend seine erste Kaplanstelle in Ansbach antreten.
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Unregelmäßige Läutezeiten bis 18. Juni möglich
Historische Glocken des Bamberger Doms werden untersucht
Die historischen Glocken des Bamberger Doms werden in den kommenden Tagen umfassend untersucht. Deshalb steht das Schlagwerk der insgesamt zehn Glocken in den beiden Osttürmen seit dem heutigen Montag (15. Juni) zeitweise still, wie das Erzbistum Bamberg mitteilt. Zudem kann es bis Donnerstag (18. Juni) zu ungewohnten und unregelmäßigen Läutezeiten kommen.
Glocken sind beim Läuten erheblichen Belastungen ausgesetzt. Durch die Schwingungen von Glocke und Klöppel können sich im Laufe der Jahrhunderte Verschleißerscheinungen oder Risse bilden. Auch die in den 1970-er Jahren eingebauten Stahljoche werden dabei überprüft. Historische Glocken gelten als besonders gefährdet, wenn bereits vorgeschädigte Bereiche belastet werden oder ungünstige Läutebedingungen vorliegen.
Mit den Untersuchungen ist das Europäische Kompetenzzentrum für Glocken (ECC ProBell) beauftragt. Die Experten erfassen den Zustand und die Eigenschaften der Glockensysteme und erstellen einen akustischen „Fingerabdruck“ der Instrumente. Für die Messungen müssen die Glocken jeweils geläutet werden, weshalb es zu den unregelmäßigen Läutezeiten kommt. Das liturgische Läuten zur Morgen- und Abendmesse findet weiterhin wie gewohnt statt.
Insgesamt zehn Glocken hängen in den beiden Osttürmen des Bamberger Doms. Ihr Uhrschlag prägt das Leben in der Stadt und ihr Geläut die Liturgie im Dom. Die beiden ältesten Glocken hängen im Nordostturm: die Kunigundenglocke aus der Zeit um 1200 und die große über fünf Tonnen schwere Heinrichsglocke aus dem Jahr 1311.
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„Gegen Ängste und Angstmacher“
Fronleichnam in Bamberg
Erzbischof Herwig Gössl hat beim Fronleichnamsgottesdienst im Bamberger Dom vor einem Leben ohne Gottesbezug gewarnt. Das Hochfest sei mehr als die Pflege einer alten Tradition, sagte Gössl am heutigen Donnerstag in seiner Predigt. Fronleichnam werde gefeiert, „weil wir von dem Glauben getragen sind, dass Gott in unserem Leben und für unser Zusammenleben wichtig ist“.
Die Bamberger Fronleichnamsprozession findet seit 1390 statt. Dabei wird das Allerheiligste, von Tausenden Gläubigen begleitet, durch die Altstadt getragen.
Ausgehend von der biblischen Wüstenwanderung des Volkes Israel, erinnerte der Erzbischof daran, dass Menschen auf ihrem Lebensweg nicht allein unterwegs seien. Die 40 Jahre dauernde Wanderung durch die Wüste habe das Volk gelehrt, „dass es ohne Gott verloren ist“. Deshalb solle es sich an den ganzen Weg mit seinen Entbehrungen, Gefahren und Zweifeln erinnern. Mit Blick auf die Gegenwart kritisierte Gössl die Vorstellung, Wohlstand und Sicherheit machten den Glauben überflüssig. Eine Gesellschaft, die Gott vergesse, verliere letztlich Orientierung und Sinn.
Zugleich zog der Erzbischof Parallelen zur Geschichte der Kirche. Auch sie sei immer wieder „ein Weg durch die Wüste gewesen“, begleitet von „Hunger und Durst, von giftigen Skorpionen und allen möglichen Sünden“. Dennoch habe Christus seine Kirche auf diesem Weg begleitet und garantiere so, dass kirchliches Wirken zum Segen wird für diese Welt, sagte Gössl. Abschließend rief der Erzbischof dazu auf, Fronleichnam als Anstoß für einen bewussteren Glauben zu verstehen. Wer mit Gott durchs Leben gehe, könne „den Ängsten und den Angstmachern heute und in Zukunft widerstehen“.
Nach dem Gottesdienst im Dom fand bei sonnigem Wetter die Prozession vom Dom über Markusplatz, Holzmarkt, Maxplatz, Grüner Markt zurück zum Domplatz statt. Traditionell reihten sich in den Zug zahlreiche verschiedene Gruppen und Organisationen ein: die Pfarreien mit ihren Geistlichen und den Ministranten, die Ritterorden, die Ordensfrauen, Mitglieder der Räte und Gremien, die Honoratioren aus Stadt und Landkreis Bamberg sowie die Bruderschaften, Innungen und Vereine, die das Erbe der Zünfte pflegen, darunter die traditionsreichen Bamberger Gärtner und viele mehr. Bei der Prozession werden auch die Marienstatuen der Pfarrkirchen Unsere Liebe Frau und St. Martin sowie die historischen Prozessionsstangen mitgetragen. In der Mitte der Prozession wurde das Domkreuz, ein etwa 600 Kilogramm schweres reich verziertes Reliquienkreuz, von 18 Männern getragen.
Die Einführung der Prozession in Bamberg geht auf Bischof Lamprecht von Brunn zurück, der im Jahr 1390 ein Fest zur Ehre des Leibes Christi mit Prozession unter Teilnahme des Klerus des Domes und der Stiftskirchen anordnete. Dabei wurde das Allerheiligste mitgetragen – jedoch nur durch den Dom in die Alte Hofhaltung und zurück. Stationen auf dem Weg sind erst ab dem 16. Jahrhundert überliefert. In der Barockzeit entwickelte sich die große Fronleichnamsprozession, zu der ein handschriftliches Zeremonienbuch aus dem Jahr 1730 vorliegt. Das Domkapitel führte 1822 die große, vom Dom ausgehende Prozession mit ihrem liturgischen Ablauf und den teilnehmenden Gruppen ein. Bis heute prägt die Fronleichnamsprozession die Bischofsstadt Bamberg und ist Teil ihres religiösen und kulturellen Erbes.
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Lebendiges Erbe im Schatten des Doms
Internationaler Museumstag in Bamberg
Am kommenden Sonntag, dem 17. Mai, findet in diesem Jahr der Internationale Museumstag statt. Museen auf der ganzen Welt nutzen diesen Tag, um mit besonderen Führungen, Rahmenprogrammen und speziellen Angeboten auf ihre Arbeit und ihre Bestände aufmerksam zu machen. So auch in Bamberg.
Museen sind Orte des Erinnerns und Entdeckens. Sie bewahren das kulturelle Erbe der Menschheit und präsentieren es der Öffentlichkeit in kuratierter Form. Doch Museen sind heute mehr als nur Räume, in denen jahrtausendealte Artefakte lagern. Die einstigen stillen Schatzkammern sind zu Orten der Begegnung, der Reflexion und des Lernens geworden. Sie sind Orte, an denen man durch den Dialog mit der Geschichte die eigene Identität erkennen und entwickeln kann. Mit ihren Ausstellungen, Bildungsangeboten und innovativen Projekten wollen Museen nicht nur Wissen vermitteln, sondern auch Neugier wecken und gesellschaftlich relevante Themen ansprechen. So werden Museen zu lebendigen Räumen. Ein besonders lohnender Termin für den nächsten Museumsbesuch ist in diesem Jahr der 17. Mai, denn dann findet der Internationale Museumstag statt.
Die Arbeit und Leistungen der Museen würdigen
Seit seiner Einführung im Jahr 1978 durch den Internationalen Museumsrat ICOM macht der Museumstag auf die Bedeutung von Museen als Orte der kulturellen Begegnung aufmerksam. Ziel ist es, den Zugang zu Kunst, Kultur, Geschichte und Wissenschaft zu erleichtern, Hemmschwellen abzubauen und das Bewusstsein dafür zu stärken, welche Leistungen Museen in der Gegenwart erbringen. Der Eintritt ist daher in den meisten Museen an diesem Tag frei. Gleichzeitig soll der Tag den Dialog über aktuelle gesellschaftliche Themen anregen und durch Sonderaktionen, Führungen oder Workshops neue Besuchergruppen ins Museum locken. Das Motto des diesjährigen Tags, „Museums uniting a divided world” (Museen vereinen eine geteilte Welt), soll darauf aufmerksam machen, wie wichtig ein weltweiter gerechter Zugang zu Kultur, eine offene und inklusive Gesellschaft sowie eine Zusammenarbeit über institutionelle und nationale Grenzen hinweg sind.
Auch die Bamberger Museen begehen diesen Tag und laden am 17. Mai auf den Domberg ein. Neben freiem Eintritt wird auch ein spezielles Rahmenprogramm angeboten. Hier einige lohnende Ziele.
Die Ausstellung „Mauern der Macht: Die Alte Hofhaltung in Bamberg“
Inmitten der Weltkulturerbestadt Bamberg steht die Alte Hofhaltung. Sie ist ein Ort, an dem sich die Geschichte, die Autoritäten und die Architektur vergangener Jahrhunderte verdichten. Beschäftigt man sich ein wenig mit der Geschichte des Bauwerks, so wird deutlich, dass es ein eindrucksvolles Denkmal der Bamberger -, aber auch der europäischen Geschichte ist.
Mit der Ausstellung „Mauern der Macht: Die Alte Hofhaltung in Bamberg“, die bereits am 27. März 2026 eröffnet wurde und bis zum 1. November zu sehen ist, nimmt sich das historische Ensemble selbst zum Thema. Als Sitz des Kaisers und der Bamberger Bischöfe war die Hofhaltung einst ein mächtiges Symbol kirchlicher und weltlicher Autoritäten. Die Gebäude und Mauern tragen dieses Erbe bis heute in sich, da jede Epoche ihre baulichen Spuren hinterlassen hat.
Von der Burganlage zum Museum
Die Ursprünge der Hofhaltung liegen in einer frühmittelalterlichen Burganlage, die später von Kaiser Heinrich II. zu einer Kaiserpfalz ausgebaut wurde. Mit der Gründung des Bamberger Bistums im Jahr 1007 wurde die Anlage Sitz der Bischöfe und somit erste Residenz der Fürstbischöfe. Im Mittelalter wurde die Hofhaltung mehrfach erweitert und umgestaltet. So entstand ein geschlossener Hof, der die Wohn- und Wirtschaftsbereiche des Bischofs und des Domkapitels umfasste. Ihr heutiges Aussehen erhielt sie im 16. Jahrhundert. Mit der Schönen Pforte und dem Renaissance-Palas wurde die Hofhaltung für repräsentative Zwecke umgestaltet. Nach dem Umzug der Bischöfe in die Neue Residenz diente sie als Bibliothek und Verwaltungssitz. Seit 1938 beherbergt sie das Historische Museum.
Die Ausstellung „Mauern der Macht: Die Alte Hofhaltung in Bamberg“ gibt den Besucherinnen und Besuchern einen Einblick in die über tausendjährige Geschichte dieses Ortes. Thematisiert werden nicht nur das Leben der Mächtigen mit ihren Fehden, Konflikten, Kriegen und Feierlichkeiten, sondern auch das Leben der einfachen Leute wie Handwerker, Baumeister und Bedienstete, die ebenfalls hier lebten und arbeiteten.
Neben dem großen Ganzen werden auch Einzelschicksale, die mit der Hofhaltung verknüpft sind, beleuchtet. Zu nennen ist hier beispielsweise die Ermordung König Philipps von Schwaben im Jahr 1208, die sich im Pallas der Hofhaltung zutrug. Auch Georg Haas fand dort seinen Tod. Im Zuge der Hexenprozesse wurde der damalige Kanzler des Hochstifts in der Alten Hofhaltung hingerichtet. Auch die jüngere Geschichte wird beleuchtet, beispielsweise die Nutzung der Hofhaltung als Touristenziel, archäologische Ausgrabungsstätte und kultureller Veranstaltungsort, etwa für die jährlich stattfindenden Calderón-Festspiele.
Die bauliche Entwicklung nachvollziehen
Das Team des Historischen Museums Bamberg hat zahlreiche Objekte aus den Sammlungen der Museen der Stadt Bamberg zusammengetragen und eine interessante Ausstellung rund um ihr Museumsgebäude kuratiert. Zu sehen gibt es historische Darstellungen, interessante Dokumente aus den unterschiedlichen Epochen, sowie 3D-Modelle und Medienstationen, die die Entwicklung der Alten Hofhaltung nachvollziehbar machen. Ergänzt wird die Ausstellung durch interaktive Erlebnisstationen und ein vielseitiges Rahmenprogramm zum Internationalen Museumstag am 17. Mai.
Zeitgleich mit der Ausstellungseröffnung von „Mauern der Macht: Die Alte Hofhaltung in Bamberg“ am 27. März wurden auch die ständigen Ausstellungen des Historischen Museums aus dem Winterschlaf erweckt und dem Publikum zugänglich gemacht. „Jüdisches in Bamberg“, der „Bilderspaziergang“ durch die Gemäldegalerie im Historischen Museum und „Eine neue Zeit bricht an“ über das Bamberger Bürgertum sind die Klassiker der Bamberger Museumslandschaft und immer wieder einen Besuch wert.
Anlässlich des E.T.A.-Hoffmann-Jubiläumsjahres lädt der „E.T.A.-Hoffmann-Tanzsaal“ im Historischen Museum zur Entdeckung seiner phantastischen Welt ein. Seit dem 29. April präsentieren die Preisträger des Berganza-Preises des Bamberger Kunstvereins ihre zum Thema passenden Werke. Die Ausstellung wird durch eine hoffmanneske Veranstaltungsreihe mit Lesungen, Vorträgen und Workshops ergänzt, die die Vielschichtigkeit des Künstlers zeigen.
Alle Ausstellungen im Historischen Museum Bamberg sind bis zum 1. November 2026 zu sehen.
Staatsbibliothek Bamberg: „Vergessene Kunst in Bamberg: Alexej Borutscheff“
Gleich nebenan in der Staatsbibliothek Bamberg widmet sich die Ausstellung „Vergessene Kunst in Bamberg: Alexej Borutscheff” einem moderneren Künstler. Er war, wie E.T.A. Hoffmann, kein gebürtiger Bamberger, hat aber, wie Hoffmann, die Bamberger Kunstszene entscheidend geprägt.
Alexej Archipowitsch Borutscheff wurde 1911 in Russland geboren. In den 1930er Jahren studierte er Architektur und Kunst in Moskau. Während des Zweiten Weltkriegs geriet er als Offizier der Roten Armee in deutsche Kriegsgefangenschaft und kam 1945 nach Bamberg, wo er bis zu seinem Tod im Jahr 1994 lebte.
„Fragiles Erbe – bleibendes Licht“: Museumstag im Diözesanmuseum
Im Diözesanmuseum nebenan widmet man sich mit der am 16. Mai eröffnenden Ausstellung „Fragiles Erbe – bleibendes Licht“ dem Bamberger Andreasfenster. Im Zuge der Restaurierung der Andreaskapelle im Bamberger Dom wurde das Glasfenster untersucht und konserviert, um seine historische Bemalung zu sichern. Das Fenster ist das einzige erhaltene, mittelalterliche Buntglasfenster im Dombestand und stammt aus dem frühen 15. Jahrhundert. Am Internationalen Museumstag haben Besucher die Möglichkeit, live bei der Restaurierung dieses Kulturschatzes dabei zu sein und den Experten bei der Arbeit zuzusehen. Zudem sind eine interaktive Station für Kinder und Vorträge über mittelalterliche Glasproduktion geplant. Das Museumscafé wird ebenfalls geöffnet sein.
Bumiller Collection /Universitätsmuseum für Islamische Kunst
Auch die Bumiller Collection /Universitätsmuseum für Islamische Kunst beteiligt sich mit einem Programm am Internationalen Museumstag. Die Bumiller Collection zählt zu den bedeutendsten Sammlungen frühislamischer Kunst.
Sie stammt aus den Erwerbungen des Sammlers Manfred Bumiller und ist heute im Universitätsmuseum für Islamische Kunst in der Austraße in der Bamberger Inselstadt beheimatet. Am Museumstag findet um 10:30 Uhr eine Führung durch die Sammlung statt. Zu sehen gibt es Keramiken, Glas, Schriftstücke und Elfenbeinobjekte aus den Kulturen entlang der Seidenstraße. Um 14 Uhr wird Rolf-Bernhard Essig in den Museumsräumlichkeiten einen gewohnt kurzweiligen Vortrag mit dem Titel „Die fliegende Ziege und ein Esslöffel Öl” halten.
Viel geboten am Dom
Zum Internationalen Museumstag wird in Bamberg viel geboten. Die Teams der Bamberger Museen haben sich Mühe gegeben, um den Besucherinnen und Besuchern mittelalterliche Machtzentren, vergessene Kunstschätze, Hoffmanns fantastische Welten und frühislamische Kunst zu zeigen. Wer am 17. Mai den Weg auf den Domberg und in die Bamberger Innenstadt findet, unternimmt eine Reise durch die Epochen und erlebt, wie Museen Menschen, Geschichten und Perspektiven miteinander verbinden. So wird das Motto „Museums uniting a divided world” ganz konkret erfahrbar – und das mitten im Schatten des Doms.
Ausführliche Informationen zum Programmablauf sind auf der Homepage zu finden.
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Predigt Erzbischof Gössl zu Ostern
„Ostern ist eine Lebensquelle, die uns mit Hoffnung erfüllt“
Erzbischof Herwig Gössl hat die Osterbotschaft als hoffnungsvolle Gegenkraft zu Resignation, Angst und globalen Krisen beschrieben. Der Glaube an die Auferstehung entfalte bis heute eine weltweite Dynamik, sagte Gössl in seiner Predigt am Sonntag im Bamberger Dom.
Dabei gehe es weniger um Beweise als um Erfahrung, so der Erzbischof weiter. „Es gibt keine Beweise für die Auferstehung des Herrn, und es gibt auch keine dagegen.“ Entscheidend sei das Zeugnis der Glaubenden: „Es gibt die Erfahrung, dass der Glaube an Jesus Christus neue Wege eröffnet.“ Ostern sei mehr als ein billiger Optimismus, „sondern eine Lebensquelle, die in uns sprudelt und uns mit Hoffnung erfüllt“. Daraus erwachse eine klare Haltung: „Denn Ostern sagt uns, dass auch Gott diese Welt und uns Menschen niemals aufgeben wird.“
Nach den traumatischen Ereignissen am Karfreitag seien die Jünger zunächst wie gelähmt gewesen. Ihre Hoffnungen seien zerbrochen, „vor allem aber enttäuscht, weil alle ihre Erwartungen und Hoffnungen mit ihrem Meister am Kreuz gestorben waren“. Doch diese Starre sei nicht das Ende gewesen. Frauen, Jünger und schließlich Maria von Magdala hätten die Botschaft vom leeren Grab weitergetragen und die Botschaft verkündet: „Der Herr ist von den Toten auferstanden!“
Binnen kürzester Zeit habe sich diese frohe Botschaft über die ganze damals bekannte Welt verbreitet. Auch auftretende Schwierigkeiten, nicht einmal brutalste Verfolgungen hätten diesen Siegeszug des Evangeliums stoppen können. Bis heute wirke diese Kraft fort und bringe Menschen in Bewegung, selbst angesichts schwieriger, sogar bedrohlicher Situationen.
Menschen, die aus diesem Glauben lebten, könnten die Welt verändern. „Menschen voller Osterglauben sind Menschen der Bewegung, Menschen voller Zuversicht und Hoffnung.“ Sie seien in der Lage, Ängste zu überwinden und Verzeihung zu schenken. Gerade angesichts globaler Krisen komme ihnen besondere Bedeutung zu: „Menschen voller Osterglauben sind für unsere kriegszerfressene, hasserfüllte Welt so unendlich wichtig.“ Ihre Hoffnung gründe nicht in sich selbst: „Sie tragen eine Zukunft in ihrem Herzen, die nicht aus ihnen selber kommt.“
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Predigt von Erzbischof Gössl zum Karfreitag
„Kriege sind eine Schande für die Menschheit“
Erzbischof Herwig Gössl hat am Karfreitag vor einer „Kultur des Todes“ gewarnt und Kriege als eine „Schande für die Menschheit“ bezeichnet. Dieser Entwicklung stellte er in seiner Predigt im Bamberger Dom die christliche Hoffnung entgegen, die am Kreuz Jesu sichtbar werde.
Die Kreuzigung Jesu sei eine grausame Hinrichtung, routiniert vollstreckt in einem selbstverständlich ablaufenden Ritual. Die Henkersarbeit wirke wie ein eingeübtes Handwerk, so wie die Todesstrafe auch heute in vielen Ländern immer noch üblich sei oder sogar wieder eingeführt werde. „Wir waren uns lange sicher, dass die Menschheit aus den großen Kriegen des 20. Jahrhunderts gelernt hat und den Frieden auf jeden Fall bewahren wird“, sagte Gössl. „Heute werden munter Kriege vom Zaun gebrochen, Menschen werden massenhaft, oft von der eigenen Regierung, verfolgt und gezielt umgebracht, um die eigene Macht, das eigene Überleben zu sichern.“ Auf der Welt sei so vieles wieder denkbar und möglich geworden, dass man diese Welt oft nicht mehr verstehe.
Der Tod sei nicht nur eine existentielle Bedrohung, sondern werde zunehmend bewusst in Kauf genommen. „Noch schlimmer ist freilich, wenn der Tod gezielt herbeigeführt wird, wenn er kühl berechnend zu einer ernsthaften Handlungsoption gemacht wird.“ Bereits Papst Johannes Paul II. habe vor einer Kultur des Todes gewarnt.
Zugleich kritisierte Gössl die Vorstellung, Probleme ließen sich durch Gewalt lösen. „Vor allem scheint der Tod unseren Geist zu beherrschen durch die Vorstellung, mit dem Tod sei alles aus – und davon abgeleitet durch die irrige Meinung, durch den Tod eines anderen ließen sich irgendwelche Probleme aus der Welt schaffen.“
Das Kreuz Christi habe die Macht des Todes gebrochen. „Seit der Sohn Gottes am Kreuz den Tod auf sich nahm, kann niemand mehr durch den Tod zum Schweigen gebracht werden.“ Dies gelte insbesondere für Opfer von Gewalt: „Nicht die unschuldigen Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft, von Mord und Totschlag, nicht all die Menschen, die verbittert und unversöhnt sterben. In Gott sind alle Menschen aufgehoben.“
Das Kreuz sei deshalb nicht nur ein Symbol des Leidens, sondern der Hoffnung. „Daher schauen wir auf das Kreuz und erkennen in ihm nicht das Ende, sondern den immer wieder neuen Anfang.“ Im Kreuz werde deutlich, dass in Gott kein Mensch jemals vergessen oder verloren sei: „Im Kreuz ist Heil, im Kreuz ist Leben, im Kreuz ist Hoffnung.“
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Christlicher Glaube als Heilmittel gegen Egoismus, Hass und Intoleranz
Erzbischof Gössl ruft Jahresmotto „Du bewegst die Welt“ aus
Zum Abschluss des von Papst Franziskus ausgerufenen Heiligen Jahres mit dem Leitwort „Pilger der Hoffnung“ hat Erzbischof Herwig Gössl das neue Jahr 2026 im Erzbistum Bamberg unter das Motto „Du bewegst die Welt“ gestellt.
Mit dem Jahresmotto für 2026 solle zum Ausdruck gebracht werden, dass der christliche Glaube das beste Heilmittel gegen Egoismus, Intoleranz, Hass und Hetze ist. „Und dabei kommt es wirklich auf jeden einzelnen Menschen an“, sagte Gössl in seiner Predigt am Silvesterabend im Bamberger Dom.
Mit dem Motto soll aufgerufen werden, die eigene Bequemlichkeit und Hilflosigkeit angesichts der weltweiten Krisen zu überwinden. Zwar könne ein Einzelner nichts ausrichten gegen den globalen Klimawandel, obwohl er ihn mit verursache durch seine Lebensgewohnheiten, seine Bequemlichkeit und die mangelnde Bereitschaft zum Verzicht. Niemand könne einen Krieg beenden, den er nicht angefangen hat, das gelinge offensichtlich nicht einmal dem US-Präsidenten. Diese Erfahrung von Hilflosigkeit und Ohnmacht sie für viele Menschen heute belastend und niederdrückend.
„Wir haben in diesem Jahr einiges erlebt, das uns die Hoffnung rauben könnte“, stellte Gössl fest. Aber das Heilige Jahr habe auf viele Zeichen und Orte der Hoffnung aufmerksam gemacht und gezeigt, wie sehr der Alltag von der Kraft christlicher Hoffnung durchdrungen und gestaltet ist. „Es hat auch gezeigt, wie sehr es dabei eben doch auf den Glauben eines jeden Einzelnen ankommt“, so Gössl. Diese Hoffnung sei keine „billige Vertröstung“, sondern echte Hoffnung, die sich in Gott festmache. Es sei deshalb wichtig, den Glauben weiterzugeben, „weil er uns in einer zunehmend maßlos werdenden Welt einen Maßstab an die Hand gibt.“
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Weihnachtspredigt von Erzbischof Gössl
„Weihnachten ist keine weltfremde Idylle“
Die Friedensbotschaft der Heiligen Nacht ist nach Worten von Erzbischof Herwig Gössl keine Blindheit vor der Realität und kein übertriebener Optimismus, betonte der Erzbischof in seiner Weihnachtspredigt.
„Weihnachten sagt uns alle Jahre wieder, dass Gott diese Menschheit nicht aufgegeben hat, trotz aller Unvernunft und Widersprüchlichkeit im Verhalten, trotz der Neigung zur Gewalt, die dem Frieden so oft im Weg steht“, sagte Gössl in seiner Predigt am Heiligabend im Bamberger Dom.
Der Erzbischof stellte die Frage, warum es der Menschheit so schwerfalle, Meinungsverschiedenheiten ohne Gewalt zu regeln. Offensichtlich schlummere im Menschen eine Neigung zur Eskalation, die dann erwache, wenn man sich bedroht oder ungerecht behandelt fühle. Diese Mechanismen zeigten sich nicht nur im Krieg, sondern auch in den sozialen Netzwerken, wo Empörung, Feindbilder und gegenseitige Schuldzuweisungen viele Debatten prägten.
Dem setzte Erzbischof Gössl die biblische Friedensbotschaft entgegen. Der Prophet Jesaja spreche von der Sehnsucht nach Frieden, verschweige aber auch nicht die Trümmer und das Leid in der Stadt Jerusalem, die dem Frieden vorausgingen. Auch Weihnachten sei keine weltfremde Idylle. „Das Evangelium redet sehr klar von der Finsternis in dieser Welt“, sagte Gössl. Zugleich verkünde es, dass ein Licht in dieser Finsternis leuchte und Orientierung sowie Hoffnung gebe.
Die Weihnachtsbotschaft versteht der Erzbischof als Hoffnungszeichen und Auftrag zugleich. Sie zeige, wie die Welt nach Gottes Willen sein könne, und ermutige dazu, Gewalt zu deeskalieren und aktiv zum Frieden beizutragen. Weil Gott die Menschheit trotz Krieg, Hass und Konflikten nicht aufgebe, dürften auch Menschen einander nicht aufgeben – weder in Kriegs- und Krisengebieten noch in digitalen Auseinandersetzungen oder im privaten Alltag. Auch wenn Friedensarbeit oft wie ein schwaches Licht erscheine, bleibe sie wirksam. Die Geburt Christi sei das Zeichen für Gottes Ja zur Welt „Es ermutigt uns, auch selbst zu den Mitmenschen Ja zu sagen“, so Gössl.
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Bistumsgrenze wird verschoben
Erzbistum Bamberg und Bistum Eichstätt tauschen kleine Gebiete
Die Grenze zwischen dem Erzbistum Bamberg und dem Bistum Eichstätt ändert sich. Der Vatikan entsprach dem Wunsch von Erzbischof Herwig Gössl und des damaligen Eichstätter Bischofs Gregor Maria Hanke, die Anfang des Jahres eine Anpassung der Grenze an die pastorale Praxis beantragt hatten. Betroffen sind nur wenige Hundert Katholiken, wie das Erzbistum Bamberg mitteilt.
Hintergrund ist, dass vor Jahrzehnten mit dem Bau des Main-Donau-Kanals im Süden der Stadt Nürnberg (Marterlachsiedlung) die zu Eichstätt gehörende Kuratie St. Gabriel von ihrer Mutterpfarrei St. Walburga (Eibach) abgeschnitten wurde. Dieser Teil der Pfarrei ist seitdem nicht mehr ohne große Umwege zu erreichen. 1971 wurden von beiden Bistümern das Gebiet von St. Gabriel im Bereich der Pfarrei St. Walburga (Eichstätt) und der Stadtteil Werderau im Bereich der Pfarrei St. Ludwig (Bamberg) zur Seelsorgestelle Marterlachsiedlung-Werderau zusammengefasst. Im Laufe der Zeit hat sich dann für das Gebiet der Name St. Gabriel durchgesetzt. 2018 vereinbarten die Bistümer, die Pfarrkirchenstiftung St. Franziskus in Nürnberg (Erzbistum Bamberg) sowie die Kuratiekirchenstiftung St. Gabriel in Nürnberg (Bistum Eichstätt) mit ihren jeweiligen Kirchengemeinden aufzuheben und der Pfarrkirchengemeinde St. Ludwig (Erzbistum Bamberg) zuzulegen. Das Kultusministerium stimmte dem zu.
Ein anderer Fall von bistumsgrenzüberschreitender Seelsorge wurde in der Pfarrei St. Ludwig in Ansbach (Erzbistum Bamberg) bereinigt. Hier werden seit jeher mehrere Ortsteile von zwei Pfarreien des Bistums Eichstätt mitbetreut. Betroffen sind 340 Katholiken in Nürnberg und 411 in Ansbach, die sich auch den sie betreuenden Pfarreien zugehörig fühlen. Bezüglich der Kirchensteuer handelt sich dahingehend um einen „gerechten Tausch“. Die Änderung tritt zum 1. Januar 2026 in Kraft.
Die Veränderungen
Von Eichstätt zu Bamberg: das gesamte Gebiet der (ursprünglichen) Kuratie St. Gabriel in Nürnberg, Stadtteil Marterlachsiedlung.
Von Bamberg zu Eichstätt: die Ortschaften Brodswinden mit Brodswindener Mühle, Hammerschmiede, Höfstetten, Höfstetter Mühle, Wallersdorf, der westliche Teil der Ortschaft Wolfartswinden sowie Alberndorf mit Büchenmühle, Hirschbronn, Neukirchen und Steinbach, ferner der östliche der Bundesstraße B13 gelegen Teil der Gemarkung Bernhardswinden mit Louismühle.
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Weihnachten im Bamberger Dom
Christmette mit Erzbischof Gössl im Livestream
An Heiligabend findet die traditionelle Christmette im Bamberger Dom mit Erzbischof Herwig Gössl um 22.30 Uhr statt. Das Erzbistum Bamberg hat den Ablauf vom diesjährigen Weihnachtsfest bis Dreikönig bekanntgegeben.
An Heiligabend singen und spielen während der Christmette die Mädchenkantorei, der Frauenkammerchor der Domkantorei und Mitglieder der Bamberger Symphoniker die Missa in A „in nativitate Domini“ von Josef Gabriel Rheinberger.
An der Orgel spielt Domorganist Markus Willinger. Die Christmette wird im Livestream übertragen. Um 16.00 Uhr findet ein Kindergottesdienst mit Krippenspiel statt, der vom Aufbauchor der Mädchenkantorei und den Vorchören der Dommusik gestaltet wird. Um 17.30 Uhr wird eine Familienmette mit Dompfarrer Markus Kohmann gefeiert.
Das Pontifikalamt am Hochfest der Geburt des Herrn, Donnerstag, 25. Dezember, mit Erzbischof Gössl, beginnt um 9.30 Uhr. Die Domkantorei, Solisten und Musiker der Bamberger Symphoniker singen und spielen unter Leitung von Domkapellmeister Vincent Heitzer die Missa brevis in C „Missa aulica“ von F. X. Brixi. An der Orgel spielt Domorganist Markus Willinger. Der Gottesdienst wird im Livestream übertragen. Eine weitere Eucharistiefeier findet um 11.30 Uhr statt. Um 17.00 Uhr feiert Erzbischof Gössl eine Pontifikalvesper. Es singen der Domchor, die Mädchenkantorei und die Domkantorei Chormusik, Psalmen und Wechselgesänge.
Am zweiten Weihnachtsfeiertag, Freitag, 26. Dezember, findet um 9.30 Uhr eine Eucharistiefeier statt, der Domdekan Hubert Schiepek vorsteht. Der Männerchor des Domchores und die Sopranistin Victoria Kunze singen die „Missa classica“ von G. Sorg. Um 11.30 Uhr findet eine weitere Messfeier statt, um 17.00 Uhr eine Festandacht.
Am Sonntag, 28. Dezember, sind Eucharistiefeiern um 9.30 Uhr und um 11.30 Uhr. Um 17 Uhr wird das Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach, Kantaten I, IV, VI, vom Domchor, Solisten und dem Barockorchester La Banda unter Leitung von Vincent Heitzer aufgeführt.
Am Silvestertag, Mittwoch, 31. Dezember, beginnt die feierliche Vesper zum Jahresschluss mit Erzbischof Gössl um 17.00 Uhr. Musikalisch mitgestaltet wird sie vom Kathedraljugendchor mit Psalmen, Wechselgesängen und weihnachtlicher Chormusik.
An Neujahr (Hochfest der Gottesmutter Maria), Donnerstag, 1. Januar, findet um 9.30 Uhr ein Gottesdienst mit Domdekan Hubert Schiepek mit deutschen Kirchenliedern und Kantorengesängen statt. Um 11.30 Uhr ist eine weitere Eucharistiefeier.
Am Hochfest der Erscheinung des Herrn, (Dreikönig) Dienstag, 6. Januar, wird die Eucharistiefeier um 9.30 Uhr, der Domdekan Hubert Schiepek vorsteht, vom DomVokal musikalisch gestaltet. Um 11.30 Uhr findet ein weiterer Gottesdienst mit Aussendung der Sternsinger statt. Um 17.00 Uhr wird ein weihnachtlicher Vespergottesdienst „A Ceremony of Nine Lessons and Carols“ in anglikanischer Form gefeiert. Es singt die Domkantorei.
Das Parken auf dem Domplatz ist zu den Gottesdienstzeiten und zum Weihnachtsoratorium erlaubt.
Die Livestreams am 24. und 25. Dezember werden auf www.youtube.com/erzbistumbamberg übertragen.