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Baunach Young Pikes

Bau­nach Young Pikes unter­lie­gen mit 93:89

Knap­pe Nie­der­la­ge in Chemnitz

Die Bau­nach Young Pikes konn­ten sich am Sams­tag nicht für eine cou­ra­gier­te Leis­tung beloh­nen und haben mit 93:89 bei den NINERS Chem­nitz 2 verloren.

Das Spiel star­te­te mit enor­mem Tem­po auf bei­den Sei­ten. Marc Deinlein erziel­te die ers­ten 6 Punk­te für die Young Pikes. Auf der Gegen­sei­te netz­ten die Gast­ge­ber früh zwei Drei­punkt­wür­fe ein. Chem­nitz setz­te sich so auf 12:6 ab. Die Bau­nacher hat­ten aber immer die rich­ti­ge Ant­wort parat und blie­ben im Spiel. So gelang Jan Mau­solf kurz vor dem Ende mit 2 ver­wan­del­ten Frei­wür­fen der Aus­gleich zum 26:26. Doch der jun­ge 2,08-Meter-Center Bock ver­wan­del­te mit der Schluss­se­kun­de einen wei­te­ren Drei­er zur 29:26-Führung der Sach­sen. Die Situa­ti­on war gera­de­zu typisch für den wei­te­ren Ver­lauf der Begeg­nung. Immer wenn die jun­gen Hech­te aus­glei­chen konn­ten, ant­wor­te­ten die Gast­ge­ber mit einem schwe­ren Wurf zur erneu­ten Führung.

Zu Beginn des 2. Vier­tels war man auf Bau­nacher Sei­te etwas unkon­zen­triert, was in einem 41:29-Rückstand resul­tier­te. Doch Pepe Lahr, Finn Mot­ter und der sehr star­ke Felix Egger sorg­ten dafür, dass man bis zur Pau­se wie­der auf Tuch­füh­lung war (49:46).

Im 3. Vier­tel sorg­te Pepe Lahr dann für den 58:58-Ausgleich in der 27. Spiel­mi­nu­te. Finn Mot­ter gelang es dann sogar sei­ne Far­ben mit 62:61 in Füh­rung zu wer­fen. Die Young Pikes zeig­ten im Gegen­satz zur letz­ten Begeg­nung viel Lei­den­schaft und Ener­gie. Mit einem knap­pen 68:64-Rückstand ging es dann in die letz­ten 10 Minuten.

Hier schie­nen die Gast­ge­ber die bes­se­ren Reser­ven zu haben. Sie waren sehr treff­si­cher von der Drei­punk­te­li­nie und konn­ten sich etwas abset­zen. Vor allem Luca Kel­lig, der erst­mals für die Chem­nit­zer zu Ein­satz kam und eigent­lich im Bun­de­li­gaka­der der Sach­sen steht, war hier­für mit­ver­ant­wort­lich. Jonas Mendl hielt zwar mit zwei Drei­ern in die­ser Pha­se dage­gen, doch drei Minu­ten vor dem Ende schien die Begeg­nung beim 90:80 für die Chem­nit­zer ent­schie­den zu sein. Coach Jörg Mau­solf stell­te nun die Abwehr um und dies war von Erfolg gekrönt. Felix Egger und Erik Neun­hoef­fer brach­ten die Young Pikes auf 89:90 her­an. Hät­te man in die­ser Pha­se nicht zwei Frei­wür­fe ver­ge­ben, wäre sogar die Füh­rung mög­lich gewe­sen. So konn­te Chem­nitz in den letz­ten Sekun­den durch einen schwie­ri­gen Halb­di­stanz­wurf auf 92:89 erhö­hen und trotz zwei­er Mög­lich­kei­ten zum Aus­gleich gelang es den Bau­nachern am Ende nicht mehr, das Spiel zu kippen.

Ver­fol­ger­du­ell steigt am kom­men­den Sams­tag in Jena

Gala­vor­stel­lung der Young Pikes in Zwickau

Am Sams­tag zeig­ten die Bau­nach Young Pikes eine tol­le Leis­tung bei den GGZ Bas­kets Zwi­ckau. Mit einem 120:52-Sieg konn­te man die Rück­rei­se aus Sach­sen antre­ten und liegt nun mit 3 Sie­gen und einer Nie­der­la­ge punkt­gleich mit dem nächs­ten Geg­ner, Sci­ence City Jena 3, auf den Plät­zen 2 und 3 der Tabel­le. Am Sams­tag steigt das Duell in Jena.

Gleich im 1. Vier­tel wur­den am ver­gan­ge­nen Wochen­en­de die Vor­ga­ben von Head­coach Jörg Mau­solf opti­mal umge­setzt. Mit aggres­si­ver Ganz­feld­ver­tei­di­gung konn­te man Ball­ge­winn um Ball­ge­winn erzwin­gen und so zu vie­len ein­fa­chen Punk­ten kom­men. Man agier­te im Angriff sehr mann­schafts­dien­lich und ließ den Gast­ge­bern nicht den Hauch einer Chan­ce. So stand am Ende des 1. Vier­tels ein sen­sa­tio­nel­ler Zwi­schen­stand von 40:6 an der Anzei­ge­ta­fel der Sport­hal­le Mosel.

Auch das zwei­te Vier­tel wur­de trotz stän­di­ger Spie­ler­wech­sel auf glei­chem Niveau wei­ter­ge­spielt, so dass der Vor­sprung stän­dig anwuchs. Jetzt war man beson­ders von der Drei­er­li­nie gefähr­lich und konn­te in die­sen zehn Minu­ten 5 Drei­punk­te­wür­fe ver­sen­ken. Zur Halb­zeit war man dann vor­ent­schei­dend auf 66:23 davon­ge­zo­gen. Über­ra­gend bis dahin der 19-jäh­ri­ge Erik Neun­hoef­fer, der in elf Minu­ten Ein­satz­zeit sat­te 23 Punk­te erzie­len konnte.


„Wir arbei­ten gut im Trai­ning und ern­ten so lang­sam die Früchte“

In der 2. Halb­zeit zogen die Young Pikes ihr Spiel kon­se­quent wei­ter durch. Über ein 95:36 nach dem 3. Vier­tel wur­de das Ergeb­nis bis zum Ende auf 120:52 aus­ge­baut. Alle Spie­ler konn­te in die­ser ein­sei­ti­gen Begeg­nung punk­ten. Beson­ders treff­si­cher zeig­ten sich Erik Neun­hoef­fer mit 27 Punk­ten und Pepe Lahr mit 20 Punkten.

Demen­spre­chend zufrie­den war Trai­ner Jörg Mau­solf auch nach dem Spiel: „Wir sind mit dem nöti­gen Respekt an die Auf­ga­be ran­ge­gan­gen. Gera­de aus­wärts muss man jeden Geg­ner ernst neh­men. Dass die Jungs das dann so klas­se umge­setzt haben, freut mich sehr. Wir arbei­ten gut im Trai­ning und ern­ten so lang­sam die Früch­te. Natür­lich gibt es immer etwas zu ver­bes­sern. Zum Bei­spiel war ich heu­te mit der Rebound­ar­beit nicht hun­dert­pro­zen­tig zufrie­den. Am Ende hat­te ich dann etwas Glück, denn wenn die Jungs den Geg­ner unter 50 Punk­ten gehal­ten hät­ten, wäre die Ein­kehr in einem Schnell­re­stau­rant auf mich gegangen.“

Am Sams­tag müs­sen die Bau­nach Young Pikes erneut in die neu­en Bun­des­län­der rei­sen. Zu Gast sind sie um 15 Uhr bei Sci­ence City Jena 3. Die Thü­rin­ger haben mit 3 Sie­gen und nur einer Nie­der­la­ge die glei­che Bilanz wie die Young Pikes und wol­len mit einem Heim­sieg den Kon­takt zu Spit­zen­rei­ter Bay­reuth hal­ten. Sie ver­fü­gen über eine Rei­he tal­ten­tier­ter Jugend­spie­ler, wobei die Haupt­last im Angriff von Akteu­ren getra­gen wird, die aus dem NBBL-Alter her­aus­ge­wach­sen sind. Aktu­ell bes­ter Punk­te­samm­ler sind die Brü­der Tim und Max Otto sowie Mat­thi­as Pfis­ter, Luca May und Phil­ipp Schus­ter. Even­tu­ell ist auch Moritz Lang mit am Start, der beruf­lich bedingt etwas kürz­er­ge­tre­ten ist und daher nur gele­gent­lich zum Ein­satz kommt.

Im letz­ten Spiel haben die Gast­ge­ber die star­ke Reser­ve der NINERS Chem­nitz mit 84:76 bezwin­gen kön­nen. Vor allem eine wech­seln­de Zonen­ver­tei­di­gung in der 2. Halb­zeit brach­te die Chem­nit­zer dabei auf die Ver­lie­rer­stra­ße. Dar­auf wer­den sich die Bau­nacher ein­stel­len müs­sen, wenn sie einen wei­te­ren Aus­wärts­sieg errin­gen wol­len. Sicher­lich ist mit wesent­lich mehr Gegen­wehr als beim letz­ten Spiel in Zwi­ckau zu rechnen.

2. Regio­nal­li­ga Nord

Bau­nach Young Pikes zu Gast bei den Dres­den Titans 3

Im ers­ten Aus­wärts­spiel der Sai­son haben die Bau­nach Young Pikes gleich die wei­tes­te Aus­wärts­fahrt zu absol­vie­ren. Am mor­gi­gen Sams­tag tre­ten sie um 15 Uhr bei den Dres­den Titans 3 an.

Nach dem sehr guten Start gegen BIG Gotha 2 wol­len die Bau­nacher auch in Sach­sen eine gute Leis­tung zei­gen und bes­ten­falls den Sieg mit nach Hau­se neh­men. In einer ein­sei­ti­gen Begeg­nung konn­ten die toll auf­spie­len­den Bau­nacher zum Sai­son­auf­takt einen kla­ren Sieg ein­fah­ren. Das jun­ge Team von BIG Gotha 2 hat­te nicht den Hauch einer Chan­ce und muss­te sich am Ende 56:124 geschla­gen geben.

Im ers­ten Aus­wärts­spiel haben die Bau­nach Young Pikes gleich die wei­tes­te Aus­wärts­fahrt zu absol­vie­ren und tre­ten am mor­gi­gen Sams­tag um 15 Uhr bei den Dres­den Titans 3 an.

Zwar ver­lo­ren die Dres­den Titans ihr ers­tes Spiel bei einem der Top­teams der Liga, den Niners Chem­nitz 2, sehr deut­lich, doch ist davon aus­zu­ge­hen, dass bei einem Heim­spiel der eine oder ande­re Akteur mehr im Kader ste­hen wird. Bis­her hat das Team von Head­coach Jörg Mau­solf noch nie in Dres­den gewin­nen kön­nen. Der gute Auf­tritt am letz­ten Sams­tag macht aber Mut, dass es in die­ser Sai­son viel­leicht mit einem Sieg klap­pen könn­te. Zwar spielt der Koope­ra­ti­ons­part­ner BBC Coburg zeit­gleich bei der Reser­ve von Bay­ern Mün­chen, trotz­dem ist der Bau­nacher Kader in die­ser Sai­son breit genug auf­ge­stellt, um in jedem Spiel eine Sieg­chan­ce zu haben. Unter­schät­zen wird man den Gast­ge­ber trotz der 56:111-Auftaktpleite in Chem­nitz sicher­lich nicht. Gera­de aus­wärts müs­sen Sie­ge hart erkämpft wer­den und die Dres­den Titans wol­len sicher zei­gen, dass sie es deut­lich bes­ser können.

Spiel ver­lo­ren – Klas­sen­er­halt geschafft

Bau­nach Young Pikes hal­ten die Liga

Trotz einer 92:71-Niederlage beim neu­en Meis­ter in Gotha reich­te es für die Bau­nach Young Pikes zum Klas­sen­er­halt in der 2. Regio­nal­li­ga, Wolnz­ach steigt ab.

Schüt­zen­hil­fe leis­te­ten den Bau­nachern die Uni Rie­sen aus Leip­zig, die in einer dra­ma­ti­schen Begeg­nung in Wolnz­ach mit einem hauch­dün­nen 88:87-Sieg den bit­te­ren Abstieg für die Gast­ge­ber besie­gel­ten. Dage­gen konn­te sich die DJK Neu­stadt in letz­ter Minu­te mit einem 68:66-Erfolg gegen den abge­schla­ge­nen Tabel­len­letz­ten aus Nürn­berg eben­falls den Ver­bleib in der Liga sichern.

Für die Bau­nacher Bas­ket­bal­ler hat­ten sich die Vor­aus­set­zun­gen für einen Erfolg bei den Gotha Rockets schon vor Spiel­be­ginn wei­ter ver­schlech­tert, denn Koope­ra­ti­ons­part­ner BBC Coburg konn­te nach zahl­rei­chen Aus­fäl­len kei­ne Spie­ler abstel­len, da er selbst beim letz­ten ProB-Spiel in Würz­burg nur einen Mini­ka­der zur Ver­fü­gung hat­te. Zudem brach­ten die Young Pikes in der ers­ten Hälf­te zu wenig Ener­gie auf das Par­kett, wäh­rend die Gast­ge­ber im ent­schei­den­den Meis­ter­schafts­fi­na­le vor einer laut­star­ken Kulis­se von Anfang an bis in die Haar­spit­zen moti­viert waren. So gelang den Thü­rin­gern gleich ein Traum­start zum 20:6 (7. Minu­te) und war von einer Ner­vo­si­tät oder Druck­si­tua­ti­on bei den Rockets nichts mehr zu spüren.

Immer­hin war beim Stand von 27:12 nach dem 1. Vier­tel noch alles offen, doch mit einem 9:0‑Lauf mach­ten die Schütz­lin­ge von Kemal Velis­haev zu Beginn des 2. Abschnitts gleich klar, dass sie sich die Meis­ter­schafts­kro­ne nicht mehr neh­men las­sen woll­ten. Bei den Gäs­ten konn­ten vor der Halb­zeit­pau­se eigent­lich nur Tim Lud­wig und Jonas Mendl, die zusam­men 20 Punk­te bis zum Wech­sel erzielt hat­ten, dage­gen­hal­ten. Den­noch war beim Stand von 61:26 klar, dass die Ober­fran­ken aus eige­ner Kraft den Klas­sen­er­halt nicht mehr schaf­fen konnten.

In der 2. Hälf­te aber woll­ten die Young Pikes ein ganz ande­res Gesicht zei­gen und das gelang ihnen auch. Viel­leicht auch moti­viert durch die güns­ti­gen Zwi­schen­stän­de aus Neu­stadt und Wolnz­ach zeig­ten die jun­gen Hech­te eine tol­le kämp­fe­ri­sche Leis­tung und gaben nie auf. Jetzt tau­te auch Tom Wüb­ben, der alle sei­ne Punk­te nach der Pau­se erziel­te, auf, sodass sein Team den 3. Abschnitt mit 22:16 für sich ent­schei­den konnte.

Auch in den letz­ten 10 Minu­ten lie­ßen die Gäs­te nicht nach, zumal die Rockets im Gefühl des siche­ren Sie­ges etwas abbau­ten. Obwohl man in der Schluss­pha­se eini­ge Frei­wurf­chan­cen nicht nutz­te, konn­ten die Ober­fran­ken letzt­end­lich noch ein ordent­li­ches Ergeb­nis ablie­fern und durf­ten sich mit dem 9. Tabel­len­platz über das Errei­chen der Sai­son­zie­le zusam­men mit den Gast­ge­bern freuen.

Bas­ket­ball, 2. Regionalliga

Bau­nach Young Pikes wah­ren Chan­ce auf Klassenerhalt

Ein hoch­klas­si­ges Spiel mit zahl­rei­chen Dunks, hohem Tem­po und spek­ta­ku­lä­ren Drei­ern sahen die zahl­rei­chen Zuschau­er am Sonn­tag in Strul­len­dorf. Durch einen erst in der letz­ten Minu­te sicher gestell­ten 83:75-Erfolg wahr­ten die Bau­nach Young Pikes die Chan­ce auf den Klas­sen­halt, brau­chen am letz­ten Spiel­tag aber noch einen Erfolg in Gotha oder die Schüt­zen­hil­fe ande­rer Teams.

Rela­tiv aus­ge­gli­chen ver­lief das 1. Vier­tel: Zwar konn­ten die Haus­her­ren immer leicht in Füh­rung gehen (13:7, 4. Minu­te), doch die Zwi­ckau­er lie­ßen nie abrei­ßen, son­dern kamen bis zur 8. Minu­te (20:19) wie­der her­an. Beim Stand von 30:21 ging es in die ers­te kur­ze Pause.

Auch im 2. Abschnitt hat­ten die Bau­nacher den Vor­sprung auf 40:29 etwas aus­bau­en kön­nen, bevor die Sach­sen in der 18. Minu­te wie­der dran waren (41:40). Den nächs­ten Lauf star­te­ten dann Jonas Mendl, der nach sei­ner lan­gen Ver­let­zungs­zeit immer bes­ser in Form kommt, Abdul Karioui und Den­zel Mota, sodass die Young Pikes eine 52:44-Führung mit in die Kabi­nen neh­men konnten.

Nach dem Wech­sel nahm die Inten­si­tät der Abwehr­ar­beit auf bei­den Sei­ten noch zu. Die von Patrick Sei­del und Jörg Mau­solf gecoach­ten Gast­ge­ber konn­ten bis zur 26. Minu­te die Füh­rung durch den toll auf­spie­len­den Tim Her­zog in etwa (62:53) hal­ten, dann brach­te das über­ra­gen­de Trio Jah­lin Smith (31), Jevon Per­sch­nik (18) und Leon Lath (13) ihre Mann­schaft wie­der auf 62:60 her­an, wobei eine schwa­che Aus­beu­te an der Frei­wurf­li­nie (44% bei 25 Ver­su­chen) eine Füh­rung der Bas­kets ver­hin­der­te. So war nach 30 Minu­ten (69:60) wei­ter­hin alles offen.

Im letz­ten Vier­tel nahm die Dra­ma­tik sogar noch zu. Zwi­ckau ver­kürz­te auf 69:68 (33.) und in der 38. Minu­te war beim Stand von 75:75 wie­der der Gleich­stand erreicht. Jetzt zeig­te der Abnut­zungs­kampf vor allem bei den Sach­sen sei­ne Fol­gen und nach einem tech­ni­schen Foul durch Smith und einem Drei­er durch den gegen ihn auf­op­fe­rungs­voll ver­tei­di­gen­den Nico Höl­lerl neig­te sich das Momen­tum auf Bau­nacher Sei­te, sodass man unter dem Jubel der begeis­ter­ten Fans den so drin­gend benö­tig­ten Erfolg ein­tü­ten konn­te. Coach Mau­solf war nach der Par­tie erleich­tert: „Es war ein har­ter Kampf heu­te. Die Spie­ler waren müde durch die Dop­pel­be­las­tung mit der ProB am Sams­tag. Ich bin froh, dass wir uns am Ende beloh­nen konnten.“

Bas­ket­ball, 2. Regionalliga

Bau­nach Young Pikes emp­fan­gen GGZ Bas­kets Zwickau

Am Sonn­tag um 16 Uhr emp­fan­gen die Bau­nacher Bas­ket­bal­ler in der Strul­len­dor­fer Hauptsmoor­hal­le die GGZ Bas­kets Zwi­ckau in einem End­spiel um den Klassenerhalt.

Nur bei einem Heim­sieg bestehen für die Gast­ge­ber rea­lis­ti­sche Chan­cen auf den Klas­sen­er­halt, sodass sie drin­gend auf die Unter­stüt­zung einer gut gefüll­ten Hauptsmoor­hal­le ange­wie­sen sind.

Aktu­ell lie­gen die Young Pikes punkt­gleich mit Wolnz­ach und Neu­stadt auf den Plät­zen 9 bis 11. Der 11. Platz ist ein direk­ter Abstiegs­platz, sodass ein Heim­sieg über­le­bens­not­wen­dig ist, da die Kon­kur­ren­ten aus Neu­stadt und Wolnz­ach das leich­te­re Rest­pro­gramm haben. Doch auch die Auf­ga­be gegen Zwi­ckau ist alles ande­re als ein Selbst­läu­fer, denn der Tabel­len­fünf­te aus Zwi­ckau hat mit dem Ame­ri­ka­ner Jah­lin Smith den über­ra­gen­den Spie­ler der Liga, der durch­schnitt­lich 30 Punk­te pro Spiel erzielt. Dane­ben ist mit dem Ex-Bun­des­li­ga­spie­ler Jevon Per­sch­nik ein wei­te­rer Top­spie­ler im Kader, der nach län­ge­rer Ver­let­zungs­pau­se wie­der in Form gekom­men und zusam­men mit Leon Lath nur schwer zu kon­trol­lie­ren ist. Dass die Sach­sen die Sai­son bis zum Schluss ernst neh­men, zeig­ten sie am letz­ten Sams­tag in Neu­stadt beim 96:81-Erfolg, bei dem die­ses Trio zusam­men 76 Punk­te erzielte.

Da müs­sen die Bau­nacher schon an ihre über­zeu­gen­de Leis­tung in der 2. Hälf­te des Spiels vom letz­ten Wochen­en­de anknüp­fen, um den drin­gend not­wen­di­gen Sieg zu holen. Gegen den schein­bar über­mäch­ti­gen Tabel­len­zwei­ten aus Bay­reuth zeig­ten die Bau­nacher Jungs die bes­te Leis­tung der Rück­run­de und deu­te­ten ihr durch­aus vor­han­de­nes Poten­zi­al an, wenn ein Groß­teil des Kaders gesund und fit antre­ten kann. Auch gegen Zwi­ckau soll­te eine gute Mann­schaft auf dem Feld ste­hen, denn die jun­gen Hech­te kön­nen am Sonn­tag mit der Unter­stüt­zung der Cobur­ger Dop­pel­li­zenz­spie­ler rech­nen. Außer­dem hof­fen die Youngs­ter wie­der auf die Unter­stüt­zung einer gut gefüll­ten Hal­le, die gera­de für jun­ge Mann­schaf­ten eine gro­ße Rol­le spie­len kann. Alle Bau­nacher Fans und Ver­eins­mit­glie­der soll­ten des­halb die letz­te Chan­ce der Sai­son nut­zen, um dem Team im Abstiegs­kampf zu helfen.

Knapp die Über­ra­schung verpasst

Bau­nach Young Pikes unter­lie­gen BBC Bay­reuth 2

Eine über wei­te Stre­cken über­zeu­gen­de kämp­fe­ri­sche Leis­tung boten die Bau­nach Young Pikes in der 2. Regio­nal­li­ga, als sie den Tabel­len­zwei­ten aus Bay­reuth am Ran­de einer Nie­der­la­ge hat­ten, am Ende sich aber nicht beloh­nen konn­ten und mit 71:73 unterlagen.

Für die 2. Mann­schaft des BBC Bay­reuth ging es bei die­sem Ober­fran­ken­der­by noch um die Meis­ter­schaft, dem­entspre­chend kam das Team von Tim Nees mit vol­ler Kapel­le nach Strul­len­dorf, wäh­rend bei den Gast­ge­bern wei­ter­hin eini­ge Leis­tungs­trä­ger ver­letzt aus­fie­len. In den Anfangs­mi­nu­ten wur­den die Gäs­te auch ihrer hohen Favo­ri­ten­rol­le gerecht, als sie gleich mit 9:3 davon­zo­gen, bevor Jonas Mendl mit 8 Punk­ten zum 12:9 (5. Minu­te) ein ers­tes Lebens­zei­chen ver­sen­de­te. Bis zum Ende des 1. Vier­tels hat­te der BBC beim Stand von 15:26 die Rela­tio­nen wie­der geradegerückt.

Der 2. Abschnitt war von noch inten­si­ve­rer Abwehr­ar­beit der Bau­nacher geprägt, auch wenn es dem Lokal­ri­va­len gelang, mit einer Serie von Drei­punk­te­wür­fen gegen die Zonen­ver­tei­di­gung auf 44:27 (15.) davon­zu­zie­hen. Der kampf­star­ke Abdul Karioui brach­te sein Team gegen die kör­per­lich weit über­le­ge­nen Gäs­te bis zur Pau­se wie­der auf 38:49 heran.


„Scha­de, dass wir uns nicht belohnt haben“

Nach dem Sei­ten­wech­sel agier­ten die Schütz­lin­ge von Jörg Mau­solf und Lucas Kol­loch nun häu­fi­ger mit einer Mann­ver­tei­di­gung, sodass sich ein korbar­mes drit­tes Vier­tel ent­wi­ckel­te, an des­sen Ende (46:62) alles nach dem erwar­te­ten Sieg des Auf­stiegs­kan­di­da­ten aussah.

Doch schein­bar hat­te Bay­reuth nicht mit einem Auf­bäu­men der jun­gen Hech­te gerech­net, denn nach­dem Tom Wüb­ben eini­ge Drei­er getrof­fen hat­te und Nico Höl­lerl sicher an der Frei­wurf­li­nie agier­te, war man nach einem 15:2 Lauf zum 61:64 (35.) wie­der im Spiel. Nun ent­wi­ckel­te sich eine dra­ma­ti­sche Schluss­pha­se, in der die Gäs­te zunächst wei­ter­hin knapp die Nase vor­ne hat­ten. Juli­an Gün­ther brach­te die Bau­nacher 100 Sekun­den vor Ende mit einem Drei­er auf 69:70 her­an und als Höl­lerl den 71:71 Aus­gleich erzielt hat­te, stand die Hal­le Kopf. Doch die BBCler blie­ben ruhig und gin­gen 4,2 Sekun­den vor der Sire­ne durch Hop­pert wie­der mit 73:71 in Füh­rung, wäh­rend nach einer Aus­zeit der letz­te Drei­er der Gast­ge­ber knapp sein Ziel verfehlte.

Den­noch war Jörg Mau­solf nach der Begeg­nung posi­tiv gestimmt: „Ich bin stolz auf mei­ne Mann­schaft, wie sie in der 2. Halb­zeit gespielt hat, da ist ein rich­ti­ger Ruck durch das Team gegan­gen. Wir haben Bock gehabt zu ver­tei­di­gen, so stel­le ich mir Bas­ket­ball vor. Lei­der haben wir uns in der 1. Halb­zeit in ein tie­fes Loch gegra­ben, aus dem wir erst mal her­aus­kom­men muss­ten. Scha­de, dass wir uns nicht belohnt haben, aber durch die Nie­der­la­ge von Neu­stadt ist der Klas­sen­er­halt für uns noch drin. Wir müs­sen halt unse­re Haus­auf­ga­ben machen und gegen Zwi­ckau gewin­nen.“ Damit sprach der Bau­nacher Coach die wich­ti­ge Heim­par­tie am nächs­ten Sonn­tag, dem 6. April, um 16 Uhr gegen Zwi­ckau an, bei der die Young Pikes alles auf­bie­ten müs­sen, um mit einem Sieg noch eine Chan­ce im Abstiegs­kampf zu haben.

Bau­nach Young Pikes

Schwie­ri­ge Aus­gangs­la­ge vor dem Spiel in Leipzig

Am Sams­tag steht in der 2. Regio­nal­li­ga für die Bau­nach Young Pikes ein wich­ti­ges Aus­wärts­spiel auf dem Pro­gramm, wenn sie um 15 Uhr in der Sport­hal­le Ihmels­stra­ße auf die 2. Mann­schaft des USC Leip­zig treffen.

Bei­de Teams lie­gen punkt­gleich mit sie­ben Sie­gen auf den Plät­zen sie­ben und neun und brau­chen unbe­dingt noch Punk­te im Kampf um den Klas­sen­er­halt, da auf dem direk­ten Abstiegs­platz der TSV Wolnz­ach nur einen Sieg weni­ger aufweist. 

Die Gast­ge­ber haben sich als Neu­ling längst in der Liga eta­bliert und sind in der Lage, jedem Geg­ner gefähr­lich zu wer­den, vor allem, wenn sie auf ihren bes­ten Kader zurück­grei­fen kön­nen. Das war am letz­ten Wochen­en­de nicht der Fall, als man mit nur sechs Spie­lern in Bay­reuth antre­ten muss­te und 102:69 unter­lag. Davon ist am Sams­tag bei einem Heim­spiel sicher nicht aus­zu­ge­hen, sodass die Bau­nacher mit einem star­ken Geg­ner rech­nen, der schon im Hin­spiel beim 88:70-Erfolg in Strul­len­dorf über­zeug­te. Coach Elie­zer hat mit Jun­ker, Sie­gert, Kos­si­ra, Ibra­him oder Dom­ke eine Rei­he von Leis­tungs­trä­ger zur Ver­fü­gung, die auch kör­per­lich erst ein­mal unter Kon­trol­le gebracht wer­den müssen.

Doch die Aus­sich­ten für die Schütz­lin­ge von Jörg Mau­solf und Lucas Kol­loch sind am Sams­tag nicht die bes­ten, denn einer­seits bestrei­tet der Koope­ra­ti­ons­part­ner Coburg am glei­chen Tag ein Aus­wärts­spiel und hat sich ande­rer­seits das Laza­rett der Bau­nacher noch wei­ter ver­grö­ßert. Mar­lon Lip­pe knick­te am letz­ten Sonn­tag beim NBBL-Spiel um und kann wahr­schein­lich nicht spie­len. Auch die Beset­zung des rest­li­chen Kaders ist noch nicht klar. Coach Mau­solf wird trotz­dem in jedem Fall mit sei­nen ver­blie­be­nen gesun­den Spie­lern alles ver­su­chen, um den so wich­ti­gen Erfolg in der Mes­se­stadt ein­zu­fah­ren: „Wir schau­en natür­lich, ob was in Leip­zig mög­lich ist, auch wenn mit Felix Gei­ger und Jan Mau­solf wei­te­re Spie­ler even­tu­ell ausfallen.“

Bas­ket­ball, 2. Regionalliga

Gegen Jena war für Young Pikes nichts zu holen

Trotz einer deut­li­chen 57:83 Heim­nie­der­la­ge gegen die drit­te Mann­schaft von Sci­ence City Jena schlu­gen sich die ersatz­ge­schwäch­ten Bau­nach Young Pikes über wei­te Stre­cken acht­bar. Damit rut­schen sie auf den 9. Platz in der 2. Regio­nal­li­ga zurück und müs­sen wei­ter­hin um den Klas­sen­er­halt zittern.

Gegen die zuletzt so erfolg­rei­chen Gäs­te, die mit ihrer bes­ten Mann­schaft antre­ten konn­ten, ver­such­ten sich die Gast­ge­ber mit einer Zonen­ver­tei­di­gung. Dies funk­tio­nier­te anfangs auch, weil die Jenen­ser, bei denen eini­ge Spie­ler auf­lie­fen, die nor­ma­ler­wei­se in der 1. Regio­nal­li­ga zum Ein­satz kom­men, ihr Visier noch nicht rich­tig ein­ge­stellt hat­ten und auf der ande­ren Sei­te Abdul Karioui (10 Punk­te im 1. Vier­tel) nicht zu brem­sen war. Mit 9:7 führ­ten die Bau­nacher bis zur 5. Minu­te, dann traf Finn Schwai­ger drei Drei­er und brach­te sein Team nach zehn Minu­ten mit 20:13 nach vorne.

Im 2. Abschnitt sahen die Zuschau­er einen zähen Abnut­zungs­kampf mit weni­gen Kör­ben. Bis zur 19. Minu­te (24:28) konn­ten die Young Pikes gut mit­hal­ten und auch beim Halb­zeit­stand von 24:33 schien noch eine Über­ra­schung für die Ober­fran­ken in Reichweite.

„Das war ein ver­dien­ter Sieg für Jena“

Nach der Pau­se hat­ten die Schütz­lin­ge von Jörg Mau­solf und Lucas Kol­loch dann end­lich ihr Händ­chen für Drei­er gefun­den, nach­dem man bis zur Pau­se aus der Distanz erfolg­los geblie­ben war. Vor allem Bar Amiel traf drei Drei­er in die­sem Abschnitt, sodass die Grün­wei­ßen bis zur 28. Minu­te auf vier Punk­te (44:48) ver­kür­zen konn­ten. Mit zwei wei­te­ren Drei­ern aber bau­te Schwai­ger die Füh­rung der Thü­rin­ger bis zum Ende des 3. Vier­tels wie­der auf 55:44 aus.

Wer nun auf eine Auf­hol­jagd der Bau­nacher gehofft, wur­de gleich auf den Boden der Tat­sa­chen geholt, denn Schwai­ger been­de­te mit sei­nem ach­ten, neun­ten und zehn­ten (!) Drei­er sämt­li­che Spe­ku­la­tio­nen über den Aus­gang der Begeg­nung und erhöh­te den Vor­sprung der kör­per­lich weit über­le­ge­nen Gäs­te auf 66:50 (34.). Jetzt lie­ßen die Kräf­te der jun­gen Hech­te spür­bar nach, wäh­rend der Neu­ling bis zum Ende kon­se­quent jede Chan­ce nutz­te und mit einem kla­ren Sieg die Gast­ge­ber in der Tabel­le über­ho­len konn­te. Coach Mau­solf nach der Par­tie: „Das war ein ver­dien­ter Sieg für Jena, das in die­ser Beset­zung zu den Top 3 Teams der Liga gehört. Wir haben alles pro­biert, aber sie waren vor allem zu ath­le­tisch für unser jun­ges Team.“

Bas­ket­ball, 2. Regionalliga

Young Pikes unter­lie­gen Eggols­heim deutlich

Nach einer über wei­te Stre­cken guten Leis­tung muss­ten die Bau­nach Young Pikes eine letzt­end­lich kla­re 75:55-Niederlage in Eggols­heim hin­neh­men. Damit brau­chen sie aus den letz­ten fünf Spie­len wei­ter­hin noch einen Sieg, um mit dem Abstiegs­kampf nichts mehr zu tun zu haben.

Nach einem aus­ge­gli­che­nen Beginn (9:9, 5. Minu­te) hat­ten die Gast­ge­ber eine bes­se­re Pha­se und konn­ten bis zum Ende des 1. Vier­tels auf 22:14 davon­zie­hen. Bis zur 15. Minu­te (32:24) konn­te die DJK ihren Vor­sprung hal­ten, dann star­te­ten die Bau­nacher einen 14:3‑Lauf und gin­gen mit einer knap­pen 38:35-Führung in die Kabinen.

Auch nach dem Wech­sel hielt die Domi­nanz der Young Pikes an und Sean Lud­wig brach­te zusam­men mit Tim Lud­wig die Grün­wei­ßen mit 50:42 (28.) nach vor­ne. Doch nun waren die Schütz­lin­ge von Coach Pet­ko­vic wie­der an der Rei­he und hat­ten nach 30 Minu­ten mit 53:52 erneut die Nase vorne.

Wer mit einer span­nen­den End­pha­se gerech­net hat­te, muss­te sich eines Bes­se­ren beleh­ren las­sen, denn jetzt kam es zu einem Ein­bruch der Bau­nacher, denen gar nichts mehr gelang. Fast acht Minu­ten (!) erziel­ten sie kei­nen Punkt, bevor Mar­lon Lip­pe mit einem Drei­punk­te­spiel die ein­zi­gen Zäh­ler im letz­ten Abschnitt ver­bu­chen konn­te. Da war die Begeg­nung beim Stand von 69:55 (38.) längst ent­schie­den. Coach Mau­solf ver­such­te den Black­out so zu erklä­ren: „Eggols­heim hat vor dem letz­ten Vier­tel die Abwehr umge­stellt und viel Druck vor­ne in der Zone auf unse­re Auf­bau­spie­ler gemacht. Dadurch sind wir über­haupt nicht mehr in unser Spiel gekom­men und wenn wir dann mal gute Mög­lich­kei­ten hat­ten, konn­ten wir die nicht nut­zen und haben kei­nen Drei­er mehr getroffen.“

Jetzt haben die Bau­nacher etwas Zeit bis zur nächs­ten Par­tie am 15. März gegen Sci­ence City Jena. Dann hof­fen sie, dass nach der Faschings­pau­se alle Ver­letz­ten mit an Bord sind, um den Klas­sen­er­halt sicher zu machen.

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