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BBL-Pokal

BBL-Pokal-Top Four

BMA365 Bam­berg Bas­kets tref­fen auf die Bayern

Der Geg­ner der BMA365 Bam­berg Bas­kets für das Halb­fi­na­le beim TOP FOUR im Febru­ar 2026 steht fest. Wie die Aus­lo­sung im Anschluss an die letz­te Vier­tel­fi­nal-Par­tie zwi­schen ALBA BERLIN und Sci­ence City Jena am Mon­tag­abend ergab, trifft das Team von Head Coach Anton Gavel in der Pokal-Vor­schluss­run­de auf den FC Bay­ern Mün­chen Basketball.

Rap­per Jalil Berk­holz fun­gier­te als Los­fee bei der Aus­lo­sung und zog die Bam­ber­ger Kugel als zwei­te nach der des FC Bay­ern. Wo das TOP FOUR am Wochen­en­de des 21. und 22. Febru­ar 2026 aus­ge­tra­gen wer­den wird, steht noch nicht hun­dert­pro­zen­tig fest. Im Anschluss an das vier­tel­jähr­li­che Tref­fen der Klubs im Okto­ber, bei dem auch das The­ma TOP FOUR dis­ku­tiert wor­den war, bestä­tig­te der Geschäfts­füh­rer er easy­Cre­dit BBL Dr. Ste­fan Holz der SPORT BILD gegen­über, dass es von Sei­ten der Klubs einen kla­ren Wunsch gäbe, das Tur­nier in Mün­chen aus­tra­gen zu wol­len. Die defi­ni­ti­ve Bekannt­ga­be des Aus­tra­gungs­orts, so der Liga-Boss bei der Aus­lo­sung, wer­de man in den kom­men­den Tagen bekanntgeben.


Die bei­den Halb­fi­nal­paa­run­gen am 21. Febru­ar 2026:

FC Bay­ern Mün­chen Bas­ket­ball vs. BMA365 Bam­berg Baskets

ALBA BERLIN vs. EWE Bas­kets Oldenburg

Das End­spiel um den BBL-Pokal fin­det dann am 22. Febru­ar 2026 statt.

BBL-Pokal-Vier­tel­fi­na­le

BMA365 Bam­berg Bas­kets tref­fen auf Heidelberg

Mit dem Spiel der BMA365 Bam­berg Bas­kets gegen die MLP Aca­de­mics Hei­del­berg beginnt am mor­gi­gen Don­ners­tag um 20 Uhr das BBL-Pokal Vier­tel­fi­na­le. Wäh­rend sich die Hei­del­ber­ger erst­mals in ihrer Ver­eins­ge­schich­te fürs TOP FOUR qua­li­fi­zie­ren könn­ten, geht es für die Bam­ber­ger um die drit­te Teil­nah­me in Fol­ge am Pokal-Endturnier.

Wäh­rend die Bam­ber­ger mit drei Sie­gen aus den ers­ten sechs Spie­len soli­de in die Sai­son gestar­tet sind, konn­ten die Hei­del­ber­ger bis­lang nur eines ihrer ers­ten sie­ben Spie­le in der easy­Cre­dit BBL gewin­nen. Wie Bam­bergs Assistant Coach Arne Wolt­mann in der „Aus­zeit“, dem Bam­berg Bas­kets Pod­cast, anmerk­te, sind der­ar­ti­ge Sta­tis­ti­ken in einem Do-or-die-Spiel jedoch ohne Bedeu­tung. Die Tages­form wird aus­schlag­ge­bend sein sowie die Fähig­keit, dem Geg­ner das eige­ne Spiel aufzuzwingen.

Wie gefähr­lich die Hei­del­ber­ger sein kön­nen, muss­ten die Litau­er von Rytas Vil­ni­us am 2. Spiel­tag in der Bas­ket­ball Cham­pi­ons League erfah­ren. Einer der Top-Favo­ri­ten in der BCL ver­lor in Hei­del­berg mit 83:92 und muss­te im SNP dome sei­ne bis­her ein­zi­ge BCL-Nie­der­la­ge hinnehmen.

Mit einem Heim­sieg gegen die MHP RIESEN Lud­wigs­burg (82:73) haben sich die Aca­de­mics für das Vier­tel­fi­na­le im BBL-Pokal qua­li­fi­ziert. In der ers­ten Run­de hat­te der Play­off-Teil­neh­mer der Vor­sai­son spiel­frei. Die über­aus erfolg­rei­che Vor­sai­son mit dem Ein­zug ins Play­off-Halb­fi­na­le rück­te die Hei­del­ber­ger ins Ram­pen­licht und so wur­den vie­le Spie­ler des Teams natür­lich von ande­ren Clubs heiß umwor­ben. Nicht zuletzt mit der Teil­nah­me an der Bas­ket­ball Cham­pi­ons League war es den Aca­de­mics aber gelun­gen, einen Groß­teil der Leis­tungs­trä­ger in Hei­del­berg zu hal­ten. Paul Zip­ser (31 Jah­re – PF – 2,03 m), Niklas Würz­ner (31 Jah­re – SF – 1,96 m), Mar­cel Keßen (28 Jah­re – C – 2,07 m), Osun Osun­niyi (27 Jah­re – C – 2,08 m), Dama­riae „DJ“ Hor­ne (25 Jah­re – PG – 1,85 m), Micha­el Wea­thers (28 Jah­re – SG – 1,91 m), Mateo Seric (26 Jah­re – PF – 2,04 m), Erol Ersek (26 Jah­re – SG – 1,93 m) sowie die Jugend­spie­ler Domi­nic Ven­gert (19 Jah­re – SG – 1,99 m) und Josia Gen­ti­scher (19 Jah­re – SG – 1,87 m) sind geblie­ben. Aller­dings hat­ten die Hei­del­ber­ger zuletzt immer wie­der mit Ver­let­zun­gen zu kämp­fen. Mit­te Okto­ber zog sich Paul Zip­ser im BCL-Heim­spiel gegen War­schau einen Mit­tel­hand­bruch zu. Kei­ne zwei Wochen spä­ter erwisch­te es dann auch DJ Hor­ne. Im Cham­pi­ons League Heim­spiel gegen Vil­ni­us, in dem er sein Team mit 33 Punk­ten zum Sieg führ­te, erlitt er eine Kap­sel­ver­let­zung am Daumen.


„Sie spie­len anders als vie­le ande­re Mannschaften“

Mit Ryan Mikesell, Bak­a­ry Dib­ba und Andrew O‘Brian ver­lie­ßen drei Import­spie­ler die Hei­del­ber­ger. Mit dem Ser­ben Dusan Nes­ko­vic (25 Jah­re – SF – 2,03 m – kam von den Rich­mond Spi­ders aus der NCAA), US-Boy Samuell Wil­liam­son (25 Jah­re – SF – 2,03 m – kam von den Heroes Den Bosch), Kevin McClain (29 Jah­re – PG – 1,91 m – kam von den GIESSEN 46ers) sowie Noah Koch (18 Jah­re – PG – 1,87 m – kam von RASTA Vech­ta) hat man die Lücke geschlos­sen. Auf die ver­let­zungs­be­ding­ten Aus­fäl­le hat man zudem erst kürz­lich mit der Ver­pflich­tung von Eric Reed II (25 Jah­re – SG – 1,85 m) reagiert. Der US-Ame­ri­ka­ner stieß Anfang Novem­ber zum Team, nach­dem sich die Veo­lia Towers Ham­burg von ihm getrennt hat­ten. Nicht mehr im Team ist Micha­el Flowers. Der US-Ame­ri­ka­ner hat­te um die Auf­lö­sung sei­nes Ver­tra­ges gebeten.

Mit Micha­el Wea­thers hat­ten die Hei­del­ber­ger in der letz­ten Sai­son einen Top-Trans­fer gelan­det. Der US-Ame­ri­ka­ner, der zuvor in der ers­ten öster­rei­chi­schen Liga gespielt hat­te, war gemein­sam mit DJ Hor­ne der Takt­ge­ber im Spiel der Aca­de­mics. In die­ser Sai­son bekommt Micha­el nun Unter­stüt­zung von Mar­cus. Sein drei Minu­ten jün­ge­rer Zwil­lings-Bru­der trägt in die­ser Sai­son eben­falls das Jer­sey der Hei­del­ber­ger. Mar­cus Wea­thers (28 Jah­re – PF – 1,99 m) spiel­te in der zurück­lie­gen­den Sai­son in Polen für Trefl Sopot. In sei­nen ers­ten BBL-Par­tien steu­er­te er 9,0 Punk­te und 5,0 Rebounds für die Aca­de­mics bei. In der Cham­pi­ons League hat er nach vier Spie­len durch­schnitt­lich 10,5 Punk­te und 6,0 Rebounds erzielt.

„Das ist nun das drit­te Do-or-Die-Spiel in die­ser Sai­son das für uns ansteht. Natür­lich wol­len wir es nach der Nie­der­la­ge zuletzt gegen Frank­furt nun bes­ser machen, aber das Spiel gegen Hei­del­berg ist eine schwie­ri­ge Auf­ga­be“, so Bam­bergs Head Coach Anton Gavel. „Sie spie­len anders als vie­le ande­re Mann­schaf­ten, denn sie haben sehr viel Bewe­gung in ihrem Spiel, auch mit dem Ball. So machen sie es einem schwie­rig, in der Ver­tei­di­gung immer 24 Sekun­den fokus­siert zu blei­ben. Ich hof­fe, dass wir aus unse­ren schwa­chen Angrif­fen im Spiel gegen Frank­furt gelernt haben und offen­siv bes­se­re Ent­schei­dun­gen tref­fen, um uns so für das TOP FOUR qua­li­fi­zie­ren zu kön­nen. Gera­de aber natür­lich, weil es zuhau­se ist, ist es ein gro­ßes Spiel für uns. Des­halb hof­fen wir, dass vie­le Fans den Weg in die Hal­le fin­den und wir es dann schaf­fen, unse­ren Fans eine gute Leis­tung zu präsentieren.“

BBL-Pokal

BMA365 Bam­berg Bas­kets sie­gen beim MBC und ste­hen im Pokal-Viertelfinale

Die BMA365 Bam­berg Bas­kets haben die Run­de der letz­ten acht Teams im BBL-Pokal erreicht. Im Ach­tel­fi­na­le sieg­te das Team von Head Coach Anton Gavel am Sams­tag­abend beim SYNTAINICS MBC mit 105:78 (50:46) und warf so den Titel­ver­tei­di­ger aus dem Rennen.

Vor 1.750 Zuschau­ern in der Stadt­hal­le in Wei­ßen­fels gaben die Bam­ber­ger dem Spiel im drit­ten Vier­tel die ent­schei­den­de Wen­dung. Mit 33:16 gewann man den drit­ten Abschnitt, zog somit auf über 20 Punk­te davon und füg­te den Sach­sen-Anhal­tern am Ende die ers­te Nie­der­la­ge der neu­en Sai­son zu.

Über­ra­gen­der Akteur auf Sei­ten des MBC war Charles Cal­li­son mit 29 Punk­ten. Tops­corer der Bam­ber­ger war Cobe Wil­liams mit 22 Punk­ten. Auch Mann­schafts­ka­pi­tän Ibi Wat­son (19p./7r./5a.), Zach Ens­min­ger (9p./7r./5a.) und Richard Bal­int (9p./6a.) wuss­ten zu überzeugen.

Auf wen die BMA365 Bam­berg Bas­kets im Pokal-Vier­tel­fi­na­le nun tref­fen wer­den, ent­schei­det sich am Mon­tag­abend, wenn im Nach­gang der Par­tie zwi­schen Mün­chen und Braun­schweig die nächs­te Pokal-Run­de aus­ge­lost wer­den wird.

Bei­de Mann­schaf­ten kamen gut in die­ses Pokal­spiel und es ent­wi­ckel­te sich schnell ein offe­ner Schlag­ab­tausch (7:7/4.). Wäh­rend Mar­cus Fos­ter und Charles Cal­li­son (je 5 Punk­te) die Wöl­fe führ­ten (9:10/6.), waren es bei den BMA365 Bam­berg Bas­kets vor allem Ibi Wat­son und Zach Ens­min­ger, die den Takt vor­ga­ben. Absetz­ten aber konn­te sich im ers­ten Abschnitt kei­nes der bei­den Teams und so ende­te das ers­te Vier­tel mit 18:18 unentschieden.

Im zwei­ten Vier­tel ging es dann buch­stäb­lich hin und her. Zunächst leg­ten die Bam­ber­ger vor (23:18/12.), doch kei­ne Minu­te spä­ter lagen die Gast­ge­ber wie­der in Front (23:26/13.). Das Team von Anton Gavel ließ sich aber nicht aus dem Kon­zept brin­gen. Auch das drit­te Foul gegen EJ Onu hat­te kei­ne Aus­wir­kun­gen, da Finn Dönt­gens sei­ne Sache rich­tig gut mach­te. Gleich im ers­ten Angriff nach sei­ner Ein­wechs­lung voll­ende­te er nach Anspiel von Ibi Wat­son und setz­te damit den Start­punkt für einen Bam­ber­ger 10:0‑Run (35:27/16.). Die Wöl­fe aber hat­ten ja einen Charles Cal­li­son in ihren Rei­hen. Der US-ame­ri­ka­ni­sche Point Guard ver­senk­te zwei Drei­er und führ­te mit ins­ge­samt 20 Zäh­lern in der ers­ten Halb­zeit sein Team wie­der her­an (37:37/17.). Ibi Wat­son ant­wor­te­te eben­falls mit einem Drei­er und die Bam­ber­ger behiel­ten bis zur Pau­se stets knapp die Nase vor­ne. Den 50:46-Halbzeitstand erziel­te erneut Ibi Wat­son per Drei­er. Sein Wurf von jen­seits der 6,75-Meter-Linie schlug mit der Halb­zeit­si­re­ne im Wöl­fe-Korb ein und sorg­te noch­mals für ordent­lich Stim­mung im bes­tens gefüll­ten Gäs­te-Block hin­ter der Bam­ber­ger Mannschaftsbank. 


„Das ist ein Spiel, auf dem wir auf­bau­en müssen“

Wie die Feu­er­wehr kamen die Bam­ber­ger dann aus der Halb­zeit­pau­se. 2:12 Minu­ten waren in der zwei­ten Hälf­te gera­de ein­mal gespielt, als die BMA365 Bam­berg Bas­kets nach einem 11:0‑Start ins drit­te Vier­tel mit 61:46 (23.) in Füh­rung gin­gen. Wöl­fe-Coach Mar­co Ramon­di­no ließ das Spiel aber den­noch erst ein­mal wei­ter­lau­fen und erst gut zwei Minu­ten spä­ter hol­te er sein Team zur Aus­zeit vom Par­kett. Die Bam­ber­ger lagen zu die­sem Zeit­punkt mit 71:52 vor­aus (25.) und tra­fen auch wei­ter­hin aus­ge­zeich­net aus der Distanz. Richard Bal­int und Cobe Wil­liams waren nicht zu brem­sen und nach dem Korb von EJ Onu betrug der Vor­sprung kurz vor Ende des drit­ten Vier­tels bereits sat­te 23 Punk­te (83:60). 

Auch im Schluss­ab­schnitt lie­ßen die Bam­ber­ger nicht mehr locker. Aus­tin Crow­ley traf von der Frei­wurf-Linie und sorg­te beim 89:62 (32.) für die höchs­te Füh­rung des Abends. Wie schon das gesam­te Spiel über lief der Ball auf Bam­ber­ger Sei­te immer wie­der gedul­dig durch die eig­nen Rei­hen und man erspiel­te sich so gute Abschlüs­se, die letzt­lich zu einem deut­lich und abso­lut ver­dien­ten 105:78-Erfolg beim MBC führ­ten. 25 Assists bei nur zehn Ball­ver­lus­ten waren der Beweis für das her­vor­ra­gen­de Team­play der BMA365 Bam­berg Bas­kets, das sich auch in den star­ken Wurf­quo­ten wider­spie­gel­te. Ibi Wat­son blieb bis zum Ende kom­plett ohne Fehl­wurf. Cobe Wil­liams traf alle sei­ne sechs Drei­punk­te­wür­fe. Mit sei­nem Drei­er zum 101:74 (38.) sorg­te Adri­an Pet­ko­vić dafür, dass letzt­lich alle 11 Bam­ber­ger Spie­ler Punk­te zum 105:78-Erfolg bei­getra­gen hatten.

„Glück­wunsch an unse­re Spie­ler zum Ein­zug ins Vier­tel­fi­na­le. Ich glau­be, wir haben teil­wei­se defen­siv gut aus­ge­se­hen – zum Bei­spiel im drit­ten Vier­tel oder auch in Pha­sen der ers­ten Halb­zeit. Dort konn­ten wir uns auch ein­fa­che Punk­te erar­bei­ten. Klar hilft es, wenn man Wür­fe trifft. Vor allem in der zwei­ten Halb­zeit sind uns schwie­ri­ge Wür­fe gut gelun­gen. Charles Cal­li­son haben wir lei­der nicht unter Kon­trol­le bekom­men, aber ich glau­be, wir haben trotz­dem gut gere­boun­det und 25 Assists für uns spre­chen Bän­de. Unse­re Ball­be­we­gung war auch gut. Das ist ein Spiel, auf dem wir auf­bau­en müs­sen“, resü­mier­te Bam­bergs Head Coach Anton Gavel.

BBL-Pokal

Dies­mal kreu­zen sich die Wege schon im Achtelfinale

Nach­dem man sich in der Vor­sai­son im Fina­le des BBL-Pokals gegen­über­stand, tref­fen der SYNTAINICS MBC und die BMA365 Bam­berg Bas­kets in die­sem Jahr bereits im Ach­tel­fi­na­le des Pokal-Wett­be­werbs aufeinander.

Wie schon beim End­spiel im Febru­ar haben auch dies­mal die Wöl­fe in der Stadt­hal­le Wei­ßen­fels Heim­recht. Tip-Off zur Neu­auf­la­ge ist am Sams­tag­abend um 20:00 Uhr. „Wir rei­sen zu einer in zwei Wett­be­wer­ben bis­lang noch unge­schla­ge­nen Mann­schaft, die im Moment mit unglaub­lich viel Selbst­ver­trau­en spielt. Was sie aus­zeich­net, ist ihre Defen­si­ve. Hier sind sie aktu­ell die zweit­bes­te Mann­schaft der gesam­ten Liga. Auch offen­siv wis­sen sie, wo ihre Stär­ken lie­gen“, weiß Bam­bergs Head Coach Anton Gavel. „Bei sol­chen Do-or-die-Spie­len ist es enorm wich­tig, mit brei­ter Brust auf­zu­tre­ten. Auch weil es die Neu­auf­la­ge des End­spiels und noch dazu am glei­chen Ort ist, haben wir uns defi­ni­tiv vor­ge­nom­men, vie­les bes­ser zu machen als beim letz­ten Spiel in München.“

In ihrem Erst­run­den-Match konn­ten die BMA365 Bam­berg Bas­kets in Ham­burg bei den Veo­lia Towers gewin­nen. Ange­führt von Cobe Wil­liams (25 Punk­te) sieg­te man mit 94:89 und zog so in die nächs­te Run­de ein, für die jene Rei­se nach Wei­ßen­fels bereits vor­her fest­stand. Nach­dem der MBC die Vor­sai­son auf Tabel­len­po­si­ti­on acht abge­schlos­sen hat­te, stei­gen die Wöl­fe erst jetzt im Ach­tel­fi­na­le in den Pokal­wett­be­werb ein. Für die Sie­ger der Ach­tel­fi­nal-Par­tien geht es am 15. und 16. Novem­ber mit dem Vier­tel­fi­na­le wei­ter. Wer es dann mit wem zu tun bekommt, wird im Anschluss an die Par­tie des FC Bay­ern Mün­chen Bas­ket­ball gegen die Bas­ket­ball Löwen Braun­schweig am Mon­tag­abend ausgelost.

Natür­lich geht der Blick in nahe­zu allen Vor­be­rich­ten auf die­ses Ach­tel­fi­na­le zurück auf den 16. Febru­ar und das Pokal-End­spiel der Vor­sai­son. Mit 87:97 hat­ten die Bam­ber­ger damals das Nach­se­hen gegen den MBC, der in eige­ner Hal­le sei­nen ers­ten natio­na­len Titel­ge­winn fei­ern konn­te. Auch in die­ser Sai­son stan­den sich bei­de Mann­schaf­ten schon ein­mal gegen­über, und zwar im jeweils ers­ten Vor­be­rei­tungs­spiel. In der SWH.arena in Hal­le sieg­te die Mann­schaft von Anton Gavel damals mühe­los, jedoch fehl­ten auf bei­den Sei­ten etli­che Spie­ler. Wäh­rend die Wei­ßen­fel­ser ohne Spen­cer Rea­ves, Khy­ri Tho­mas, Ste­phon Jelks und Bazo­u­ma­na Koné (sein Ver­trag beim MBC wur­de auf­ge­löst und erst vor weni­gen Tagen für ihn der fin­ni­sche Natio­nal­spie­ler Pert­tu Blom­gren nach­ver­pflich­tet) aus­kom­men muss­ten, fehl­ten auf Bam­ber­ger Sei­te vor rund zwei Mona­ten EJ Onu, Richard Bal­int und Moritz Krimmer.

Aus­ge­zeich­net ist der MBC in die neue Spiel­zeit gestar­tet. Nach vier Spiel­ta­gen ste­hen die Wei­ßen­fel­ser noch unge­schla­gen an der Tabel­len­spit­ze. Dem 93:85-Auswärtserfolg in Ham­burg ließ man einen 84:77-Heimsieg gegen Bonn fol­gen. Auch bei RASTA Vech­ta konn­te man sich mit 96:83 durch­set­zen. Für das bis­her wohl dicks­te Aus­ru­fe­zei­chen sorg­ten die Wöl­fe dann am letz­ten Spiel­tag, als sie in eige­ner Hal­le auch den Vize­meis­ter aus Ulm bezwin­gen konn­te. Pla­ni­nic, Fos­ter, Tho­mas, Welp und Cal­li­son punk­te­ten beim 75:71-Erfolg alle­samt zweistellig.

Die Rol­le von John Bryant (38 Jah­re – C – 2,11 m) ist unter Head Coach Mar­co Ramon­di­no klei­ner gewor­den. Der BBL-MVP der Jah­re 2012 und 2013 wur­de bis­lang nur in zwei Spie­len ein­ge­setzt (8:17 Minu­ten Ein­satz­zeit). Hier aber lie­fer­te der in Kali­for­ni­en gebo­re­ne Deutsch-Ame­ri­ka­ner nicht zuletzt auf­grund sei­nes unglaub­lich wei­chen Hand­ge­len­kes sowie sei­ner Erfah­rung aus mitt­ler­wei­le 531 Bun­des­li­ga-Spie­len kon­stant ab.

Auch einen in Bam­berg noch bes­tens bekann­ten Spie­ler haben die Wei­ßen­fel­ser in Sach­sen-Anhalt hal­ten kön­nen. Spen­cer Rea­ves (29 Jah­re – SG – 1,91 m), in der Sai­son 2022/​/​23 in Freak City aktiv, kom­plet­tiert neben Cal­li­son, Bryant und Rou­ti­nier Akeem Var­gas (35 Jah­re – SF – 1,92 m) das Quar­tett der Leit­wöl­fe, die das Team anfüh­ren sollen.


MBC seit 2017 wie­der in der BBL

Nach den Abgän­gen vie­ler Leis­tungs­trä­ger aus der Vor­sai­son, wie Micha­el Devoe (jetzt Türk Tele­kom), Mar­tin Breu­nig (jetzt SLUC Nan­cy Bas­ket), Ty Bre­wer (jetzt NINERS Chem­nitz) und Tyren John­son (jetzt Dora­dos de Chi­hua­hua), wur­de in Wei­ßen­fels neu besetzt. Unter den Kör­ben hat man sich mit Jure Pla­ni­nic (25 Jah­re – C – 2,06 m) ver­stärkt. Der Kroa­te kam aus Bul­ga­ri­en von Meis­ter Ril­ski Sport­ist Samo­kov und unter­schrieb beim MBC einen Zweijahresvertrag.

Eben­falls neu im Team ist Khy­ri Tho­mas (29 Jah­re – SG – 1,91 m). Der ath­le­ti­sche US-Ame­ri­ka­ner ist ein abso­lu­ter All­roun­der und besticht in der BBL mit sei­nen aktu­el­len Sta­tis­ti­ken: 12,5 Punk­te, 5,8 Rebounds, 5,5 Assists bei einer Effek­ti­vi­tät von 17,8.

Mit Col­lin Welp (26 Jah­re – PF – 2,06 m) haben die Wöl­fe ihre deut­sche Rota­ti­on ver­stärkt. Nach Würz­burg und Göt­tin­gen ist der MBC bereits sei­ne drit­te Sta­ti­on in der BBL, wo er sich mit im Schnitt 11,3 Punk­ten und 5,8 Rebounds ganz offen­sicht­lich bereits pudel­wohl fühlt. Neben Rück­keh­rer Ste­phon Jelks (29 Jah­re – PF – 1,98 m), Kre­si­mir Nikić(26 Jah­re – C – 2,13 m) und RJ Gunn (26 Jah­re – PF – 2,01 m) ist auch Pert­tu Blom­gren (24 Jah­re – PG – 1,95 m) neu im Team. Der Fin­ne kam erst kürz­lich nach Wei­ßen­fels und könn­te am Sams­tag gegen die BMA365 Bam­berg Bas­kets sein Debut geben. Dann müss­te jedoch ein ande­rer Spie­ler ohne deut­schen Pass aus­set­zen, denn aktu­ell hat der MBC derer sie­ben im Kader.

Alles hat sei­ne zwei Sei­ten, so auch der Erfolg. Nach dem Pokal­sieg und der Play­off-Qua­li­fi­ka­ti­on der Wöl­fe in der letz­ten Sai­son, plopp­ten nicht nur die Spie­ler auf dem Radar ande­rer Mann­schaf­ten in Euro­pa auf. So ging es dem MBC auch mit Head Coach Janis Gai­li­tis, der infol­ge einer Aus­stiegs­klau­sel in sei­nem Ver­trag den Club in Rich­tung Frank­reich zu SIG Stras­bourg ver­las­sen hat. Ersatz für den Let­ten kam aus Ita­li­en mit dem 42-jäh­ri­gen Mar­co Ramon­di­no. Vor sei­nem Enga­ge­ment in Wei­ßen­fels coach­te er den ita­lie­ni­schen Erst­li­gis­ten Givo­va Bas­ket Sca­fa­ti. Bereits seit meh­re­ren Jah­ren war er auch für den ita­lie­ni­schen Ver­band als Assis­tenz- und Head Coach der U16‑, U18‑, U20- und A2-Natio­nal­mann­schaft tätig. Seit Anfang Okto­ber ist Ramon­di­no nun Assistant Coach der ita­lie­ni­schen A‑Nationalmannschaft um Chef­trai­ner Luca Ban­chi. „Die Beru­fung zum Assis­tenz­trai­ner der Natio­nal­mann­schaft emp­fin­de ich als gro­ße Aus­zeich­nung und Ehre. Ich bin Luca Ban­chi und dem Ver­band dank­bar, dass sie mich aus­er­wählt haben. So wirk­lich kann ich es noch gar nicht rea­li­sie­ren“, sag­te Ramon­di­no zu sei­ner Berufung.

Der MBC, also der Mit­tel­deut­sche Bas­ket­ball Club, geht seit 2019 als SYNTAINICS MBC in der BBL an den Start. Nach dem Gewinn der Meis­ter­schaft in der ProA stieg man 2017 erneut in die BBL auf und spielt seit­her im Ober­haus. In die­ser Sai­son gehen die Wöl­fe auch inter­na­tio­nal an den Start und spie­len in der Euro­pean North Bas­ket­ball League. Auch hier konn­te man sich bis­lang schad­los hal­ten und gewann in eig­ner Hal­le sein bis­her ein­zi­ges Spiel mit 84:57 gegen die Esten von Tal Tech aus Tal­linn. Seit der Sai­son 2022/​/​23 und dem Zusam­men­schluss mit dem Damen-Bun­des­li­gis­ten SV Hal­le hat der MBC auch eine Damen­mann­schaft, die seit die­ser Spiel­zeit nun auch – wie die Her­ren – unter dem Namen SYNTAINICS MBC am Spiel­be­trieb teilnimmt.

Pflicht­spiel­auf­takt der Bam­berg Baskets

Bam­berg Bas­kets gewin­nen BBL-Pokal-Spiel in Hamburg

Die BMA365 Bam­berg Bas­kets haben ihr ers­tes Spiel der neu­en Sai­son gewon­nen und ste­hen somit im Pokal-Ach­tel­fi­na­le. Sei­ne Erst­run­den­par­tie gewann das Team von Head Coach Anton Gavel am Mitt­woch­abend bei den Veo­lia Towers Ham­burg mit 94:89 (45:38) und leg­te so einen gelun­ge­nen Sai­son­start hin.

Vor 1.679 Zuschau­ern war Cobe Wil­liams mit 25 Punk­ten am Ende Tops­corer der Par­tie gegen die Han­sea­ten, bei denen Jus­tin Edler-Davis mit 24 Zäh­lern die meis­ten Punk­te sam­mel­te. In der nächs­ten Run­de müs­sen die Bam­ber­ger nun erneut aus­wärts antre­ten. Am 18. Okto­ber steht man im Ach­tel­fi­na­le um 20:00 Uhr in der Stadt­hal­le Wei­ßen­fels dem SYNTAINICS MBC gegenüber.


Der Spiel­ver­lauf

Ham­burg star­te­te bes­ser in die­se Do-or-die-Par­tie und leg­te zunächst ein­mal vor. Richard Bal­int sorg­te per Drei­er für die ers­ten Zäh­ler der BMA365 Bam­berg Bas­kets, ehe EJ Onu mit zwei Dunks für das 7:6 (3.) sorg­te. 3:30 Minu­ten waren in der Par­tie gespielt, als sich der Bam­ber­ger Cen­ter jedoch mit sei­nem bereits zwei­ten Foul mehr oder weni­ger selbst aus dem Spiel nahm. In der Fol­ge­zeit wech­sel­te die Füh­rung nahe­zu in jedem Angriff, doch dann netz­te Demar­cus Demo­nia zwei Drei­er in Fol­ge ein und die Bas­kets konn­ten sich erst­mals etwas abset­zen (15:9/6.). Der Ball lief gut durch die Bam­ber­ger Rei­hen und ein ins­ge­samt star­ker Adri­an Pet­ko­vić erhöh­te den Vor­sprung bereits im ers­ten Vier­tel in den zwei­stel­li­gen Bereich (21:11/8.). 25:13 lag das Team aus Freak City in Front, ehe Jus­tin Edler-Davis per Drei­er auf 25:16 nach dem ers­ten Vier­tel ver­kür­zen konnte.

Mit einem Drei­er eröff­ne­te Adri­an Pet­ko­vić das zwei­te Vier­tel für die Bam­ber­ger (28:16), bei denen nun aller­dings die gute Ball­be­we­gung aus dem ers­ten Vier­tel etwas ver­lo­ren ging. Den­noch aber konn­te man zunächst dank des Drei­ers von Richard Bal­int (31:18/13.) und des Dunks von Aus­tin Crow­ley (33:20/14.) die Füh­rung wei­ter kon­stant hal­ten. Ange­führt von Jus­tin Edler-Davis pirsch­ten sich die Han­sea­ten nun aber lang­sam wie­der her­an. Auch das drit­te Foul in die­ser Pha­se von EJ Onu (16.) spiel­te dem Team von Ben­ka Bar­losch­ky ein wenig in die Kar­ten und die Towers ver­kürz­ten bis auf 38:35 (18.). Cobe Wil­liams per Drei­er, Ibi Wat­son mit sei­nem ers­ten Feld­korb sowie Patrick Heck­mann per Buz­zer Bea­ter hiel­ten die Tür­me bis zum 45:38-Pausenstand jedoch wei­ter auf Distanz.


„Ich glau­be, dass die ers­te Halb­zeit für uns ganz ordent­lich aus­ge­se­hen hat“

Mit zwei Drei­ern zu Beginn der zwei­ten Hälf­te von Cobe Wil­liams und Dani­el Kep­pe­l­er schraub­ten die BMA365 Bam­berg Bas­kets den Vor­sprung schnell wie­der auf 10 Zäh­ler (51:41/22.). Nun aber fan­den die Wer­fer auf Sei­ten der Ham­bur­ger bes­ser zu ihrem Rhyth­mus (56:51/25.) Die Punk­te von Jus­tin Edler-Davis beant­wor­te­te Adri­an Pet­ko­vić hier noch prompt (60:51/28.), doch wenig spä­ter glich LJ Thor­pe Jr. per Drei­er zum 60:60 wie­der aus, ehe Jean-Pierre Toko­to II kurz vor Ende des drit­ten Abschnitts die Towers mit einem Drei­er gar in Füh­rung brach­te (62:65).

Wür­den die Gast­ge­ber die­sen Schwung nun auch zu Beginn des Schluss­ab­schnitts bei­be­hal­ten kön­nen? Nein, denn das Team von Anton Gavel biss sich ins Spiel, arbei­te­te gut zusam­men und ließ die Towers so eben nicht davon­zie­hen. Knapp vier Minu­ten waren im letz­ten Abschnitt gespielt, als Ibi Wat­son mit einem Drei-Punk­te-Spiel die Par­tie beim 71:71 wie­der aus­glich. Offen­siv über­nahm auf Bam­ber­ger Sei­te nun Dani­el Kep­pe­l­er. Mit zehn Punk­ten in Fol­ge brach­te er sein Team mit 81:77 (37.) in Füh­rung. Mit teils wirk­lich extrem schwie­ri­gen, aber erfolg­rei­chen Drei­ern, blie­ben die Ham­bur­ger ihrer­seits dran (85:82). Der Block von EJ Onu sowie der Drei­er im anschlie­ßen­den Angriff von Cobe Wil­liams zum 88:82 sorg­ten 77 Sekun­den vor dem Ende für die Ent­schei­dung, zumal die Bam­ber­ger ihre Frei­wür­fe wenn auch nicht per­fekt, aber gut genug trafen.

„Glück­wunsch an die Spie­ler. Ich glau­be, dass die ers­te Halb­zeit für uns ganz ordent­lich aus­ge­se­hen hat. Offen­siv haben wir uns echt gute Wür­fe her­aus­ge­spielt, die wir dann auch teil­wei­se getrof­fen haben“, so Bam­bergs Head Coach nach der Par­tie. „Wenn wir zu kopf­los agiert haben, dann haben sich bei uns die Tur­no­ver gehäuft und wir haben schlech­te Wür­fe genom­men. Was dann auch dazu geführt hat, dass wir Fast­break-Punk­te kas­siert haben. In der zwei­ten Halb­zeit hat Ham­burg umge­stellt und damit hat­ten wir Pro­ble­me. Aber ich glau­be, das wich­tig war, dass wir zusam­men­ge­blie­ben sind und die­se schwe­re Pha­se durch­ge­stan­den haben. Wir sind froh, dass wir hier gewin­nen und in die nächs­te Run­de ein­zie­hen konnten.“

Pflicht­spiel­auf­takt der Bam­berg Baskets

Sai­son­auf­takt im Pokal in Hamburg

An heu­ti­gen Mitt­woch steht für die BMA365 Bam­berg Bas­kets das ers­te Pflicht­spiel der neu­en Sai­son auf dem Pro­gramm. In der ers­ten Run­de des BBL-Pokals ist die Mann­schaft von Head Coach Anton Gavel dabei um 20 Uhr zu Gast bei den Veo­lia Towers Hamburg.

Auch wenn man natür­lich viel lie­ber auf eige­nem Par­kett in ein sol­ches Do-or-die-Spiel gegan­gen wäre, sind die Bam­ber­ger mit einem guten Gefühl nach Ham­burg auf­ge­bro­chen. Sechs Sie­ge konn­te man in sie­ben Vor­be­rei­tungs­spie­len ein­fah­ren und so hofft man nun natür­lich dar­auf, genau hier auch im ers­ten Pflicht­spiel anknüp­fen zu kön­nen. Mit dabei im Team um Kapi­tän Ibi Wat­son ist Patrick Heck­mann, der erst kürz­lich mit einem Kurz­zeit­ver­trag aus­ge­stat­tet wur­de und den nach wie vor ver­letz­ten Moritz Krim­mer erset­zen wird.

„Ham­burg hat offen­siv sehr viel Power und so wird es kein ein­fa­ches Spiel. Hier müs­sen wir mit unse­rer Ver­tei­di­gung dage­gen­hal­ten“, sagt Bam­bergs Head Coach Anton Gavel. „Ins­ge­samt ist es natür­lich nicht gera­de vor­teil­haft, dass wir die Sai­son mit vier Aus­wärts­spie­len begin­nen müs­sen, aber das wuss­ten wir von vorn­her­ein und müs­sen das so hin­neh­men. Es ist so aber auch gleich eine gute Chall­enge für uns.“

In der vor­letz­ten Sai­son stan­den sich bei­de Teams in Ham­burg im BBL-Pokal bereits schon ein­mal gegen­über. Damals sieg­ten die Bam­ber­ger recht deut­lich mit 80:64 und zogen ins Vier­tel­fi­na­le ein.


Towers konn­ten star­ke deut­sche Ach­se halten

Auch die Towers haben eine gute Sai­son­vor­be­rei­tung hin­ter sich. Vier ihrer sechs Test­spie­le konn­ten sie gewin­nen. Erst letz­te Woche setz­te man noch ein­mal ein rich­ti­ges Aus­ru­fe­zei­chen, als man in Ham­burg gegen den däni­schen Pokal­sie­ger Rand­ers Cam­bria rich­tig auf­krach­te. Am Ende sieg­ten die Nord­deut­schen mit 120:66. Leo­nard Thor­pe Jr. (15 Punk­te, 14 Assists), Jus­tin Edler-Davis (16 Punk­te, 11 Rebounds) und Tops­corer Zacha­rie Per­rin (21 Punk­te) waren die Auffälligsten.

In den bei­den öffent­li­chen Test­spie­len gegen Bun­des­li­gis­ten gab es einen Sieg und eine Nie­der­la­ge. In Ros­tock zog man mit 83:94 den Kür­ze­ren, beim Sea­son Ope­ner gegen Olden­burg sieg­te man mit 98:80. Eric Reed Jr. war im Spiel gegen die Don­ner­vö­gel nicht zu stop­pen und erziel­te 34 Punkte.

Mit Osa­ro Rich, Ken­neth Ogbe, Bene­dikt Turudić und Niklas Wim­berg konn­ten die Towers ihre star­ke deut­sche Ach­se hal­ten. Wie schon in der Vor­sai­son muss Niklas Wim­berg jedoch auch in die­ser Serie zum Sai­son­start pas­sen. Der 29-Jäh­ri­ge, der letz­te Sai­son infol­ge eines Bein­bruchs lan­ge pau­sie­ren muss­te, ist dies­mal wegen einer Fin­ger­ver­let­zung raus. Beim zwei­ten Test der Towers in Ber­lin ver­letz­te sich der Power For­ward am Ring­fin­ger der lin­ken Hand und muss­te dar­auf­hin ope­riert werden.

Unter ande­rem haben Jor­dan Bar­nett, Brae Ivey, Kur Kuath, Jai­zec Lot­tie und Joh­nathan Sto­ve den Club ver­las­sen. Viel neu­es Per­so­nal muss­te somit gefun­den und inte­griert wer­den. Nach einer über­aus erfolg­rei­chen Sai­son bei CSO Vol­un­t­a­ri, kam Jus­tin Edler-Davis nach Ham­burg. Der 27-jäh­ri­ge US-Boy hol­te in Rumä­ni­en den Pokal sowie den Titel in der Euro­pean North Bas­ket­ball League und unter­zeich­ne­te bei den Towers einen Ver­trag bis 2027. Eben­falls neu ist Point Guard Car­los Ste­wart Juni­or. Der Guard kommt direkt vom Col­lege aus den USA, wo er zuletzt für die San­ta Cla­ra Bron­cos spiel­te. Für wei­te­re Fire­power im Angriff der Han­sea­ten sorgt Eric Reed Juni­or. Der Shoo­ting Guard spiel­te in der Vor­sai­son in Bel­gi­en für die Kor­tri­jk Spurs. In der BNXT League erziel­te er im Schnitt 15,1 Punk­te und führ­te sein Team als Tops­corer ins Play­off-Halb­fi­na­le. Zudem wur­de er ins First Team der Liga gewählt.

BBL-Pokal

Bam­berg Bas­kets unter­lie­gen Syn­tai­nics MBC im Pokalfinale

Der Traum vom sieb­ten Pokal­sieg in der Ver­eins­ge­schich­te ist für Bam­bergs Bun­des­li­ga Bas­ket­bal­ler nicht in Erfül­lung gegan­gen. Im Fina­le des Top Four um den BBL-Pokal unter­la­gen die Bam­berg Bas­kets am Sonn­tag­nach­mit­tag gegen den Syn­tai­nics MBC mit 87:97 (39:50).

In der mit 3.000 Zuschau­ern aus­ver­kauf­ten Wei­ßen­fel­ser Stadt­hal­le lagen die Wöl­fe stets in Füh­rung und konn­ten am Ende mit dem Pokal­sieg ihren größ­ten Erfolg der Club­ge­schich­te seit dem Gewinn des FIBA Euro­pe Cups vor 21 Jah­ren feiern.

Micha­el Devoe avan­cier­te im Fina­le mit 27 Punk­ten zum Tops­corer und wur­de zum wert­volls­ten Spie­ler des Tur­nier-Wochen­en­des gewählt.


11-Punk­te-Rück­stand zur Halbzeit

Die Gast­ge­ber benö­tig­ten nicht lan­ge, um in ihren Rhyth­mus aus dem Halb­fi­nal-Sieg gegen den FC Bay­ern zurück­zu­fin­den. 2:18 Minu­ten waren gera­de ein­mal gespielt, als Mar­tin Breu­nig per Dun­king mit dem drit­ten MBC-Abschluss in der Bam­ber­ger Zone für das 0:6 sorg­te. Per Alley-Oop von Filip Sta­nić kamen dann auch die Bam­ber­ger zu ihren ers­ten Zäh­lern in die­sem Fina­le (2:6/3.). Ronal­do Segu ver­kürz­te auf 5:6 (4.). Das Bam­ber­ger Spiel in die­sem ers­ten Abschnitt aller­dings zu feh­ler­haft (8 Ball­ver­lus­te allein im ers­ten Vier­tel). Zudem hat­te man gro­ße Pro­ble­me, den MBC beim Atta­ckie­ren des Kor­bes unter Kon­trol­le zu brin­gen und so setz­ten sich die Wöl­fe leicht ab (5:13/6.). Nach der hier fol­gen­den Aus­zeit von Anton Gavel lief es für sein Team nun bes­ser. Drei­er von Ronal­do Segu und Moritz Krim­mer sowie zwei ver­wan­del­te Frei­wür­fe von Kyle Lof­ton bedeu­te­ten den 13:13 Aus­gleich (7.). Mit Drei­ern von Ivan Tka­chen­ko und Micha­el Devoe kon­ter­te der MBC jedoch eis­kalt und ging nach einem 15:4‑Run zum Ende des Vier­tels mit einer deut­li­chen Füh­rung in die ers­te Vier­tel­pau­se (17:28).

Mit einem wei­te­ren Ball­ver­lust began­nen die Bam­ber­ger das zwei­te Vier­tel und so hat­te man nach gera­de ein­mal zwölf gespiel­ten Minu­ten bereits zehn Tur­no­ver in der Sta­tis­tik ste­hen. Bis Mit­te des zwei­ten Vier­tels blieb der Rück­stand kon­stant (27:38/15.). Charles Cal­li­son bau­te den Vor­sprung für den MBC dann per Drei­er zwi­schen­zeit­lich auf 15 Zäh­ler aus (29:44/17.). Zur Pau­se waren es dann aber wie­der die elf Punk­te wie schon zum Ende des ers­ten Abschnitts (39:50).


„Wir haben das Spiel im ers­ten Vier­tel verloren“

Im ers­ten Angriff nach der Halb­zeit­pau­se hat­ten die Bam­ber­ger gleich drei­mal die Chan­ce, den Rück­stand wie­der in den ein­stel­li­gen Bereich zu drü­cken, doch kei­ner der drei Distanz­wür­fe (2x Locke & Krim­mer) woll­te fal­len. Statt­des­sen ver­senk­te Spen­cer Rea­ves den Ball auf der Gegen­sei­te von jen­seits der 6,75-Meter-Linie zum 39:53 (22.). Bam­berg kämpf­te, doch immer, wenn man auf Bas­kets-Sei­te dach­te, man könn­te jetzt wie­der etwas auf­schlie­ßen, leg­te der MBC kalt­blü­tig nach. So zum Bei­spiel nach dem Korb von Micha­el Devoe zum 55:70 (28.). In weni­ger als einer Minu­te hat­ten die Bas­kets wie­der auf 60:70 (29.) ver­kürzt, ehe Devoe und Cal­li­son per Buz­zer­bea­ter-Drei­er den Bam­ber­ger Rück­stand wie­der auf 60:75 nach dem drit­ten Vier­tel erhöhten.

Das Momen­tum zu Beginn des Schluss­ab­schnitts nun ganz klar auf Sei­ten der Wöl­fe, die so auf 66:85 (32.) wei­ter davon­zo­gen. Die Bam­ber­ger aber kämpf­ten wei­ter und kamen ange­feu­ert von ihren tol­len Fans noch­mals zurück. Moritz Krim­mers Drei­er brach­te die Bas­kets auf 76:87 (34.) her­an, doch aber­mals gelang es trotz meh­re­rer Chan­ce zunächst nicht, den Rück­stand unter zehn Zäh­ler zu brin­gen. 5:13 Minu­ten vor Schluss gelang das dann Filip Sta­nić (78:87), doch die Wöl­fe kon­ter­ten erneut zum 80:94 (38.). Sicher­lich noch ein­mal so rich­tig span­nend wäre es gewor­den, wäre die Ent­schei­dung der Schieds­rich­ter im Angriff des MBC direkt nach dem Drei­er von KeyShawn Fea­zell zum 85:94 eine ande­re gewe­sen. Kyle Lof­ton hat­te hier Mich­ale Devoe zunächst den Ball aus der Hand gespielt. Der Bam­ber­ger ging dem frei­en Ball hin­ter­her und kam zu Fall. Für Dyn-Exper­ten Hei­ko Schaffart­zik die Situa­ti­on ein ganz kla­res unsport­li­ches Foul von Devoe, doch es gab kei­nen Foul­pfiff. Statt­des­sen soll der zu Boden stür­zen­de Kyle Lof­ton sogar bereits Ball­kon­trol­le gehabt haben, was eine Kor­rek­tur der Shot­clock zufol­ge hat­te und den MBC unver­ständ­li­cher­wei­se erneut in Ball­be­sitz brach­te. Die Wöl­fe spiel­ten die geschenk­te fri­sche Shot­clock hier gedul­dig her­un­ter und lie­ßen sich letzt­lich nicht mehr in Bedräng­nis brin­gen. „Glück­wunsch an mei­nen Kol­le­gen Janis Gai­li­tis für die­sen abso­lu­ten ver­dien­ten Sieg heu­te im Fina­le und zum Gewinn des Pokals. Wir haben das Spiel im ers­ten Vier­tel ver­lo­ren. Wir konn­ten nicht an die Defen­siv­leis­tung aus dem gest­ri­gen Halb­fi­na­le anknüp­fen“, resü­mier­te Bam­bergs Head Coach Anton Gavel. „Wir woll­ten häss­lich spie­len, auch das ist uns nicht gelun­gen. Zudem hat­ten wir acht Ball­ver­lus­te allein im ers­ten Vier­tel. Wir lagen kein ein­zi­ges Mal in Füh­rung. Mehr gibt es eigent­lich nicht zu sagen.“

Bas­ket­ball Top Four

Bam­berg Bas­kets ste­hen im Pokal-Endspiel

Die Bam­berg Bas­kets haben ihr Halb­fi­na­le beim Top Four gewon­nen und ste­hen damit heu­te Nach­mit­tag im Fina­le. In der mit 3.000 Zuschau­ern aus­ver­kauf­ten Stadt­hal­le in Wei­ßen­fels besieg­ten die Bam­ber­ger die SKYLINERS FRANKFURT mit 76:63 (35:31) und spie­len somit um den BBL-Pokal.

Bes­ter Scorer auf Bam­ber­ger Sei­te gegen die Hes­sen war Ibra­him Wat­son mit 20 Punk­ten, gefolgt von Ronal­do Segu und KeyShawn Fea­zell mit je 16 Zäh­lern. Erfolg­reichs­ter Wer­fer der Frank­fur­ter war Jor­dan Theo­do­re mit 13 Punkten.

Geg­ner der Mann­schaft von Head Coach Anton Gavel im Fina­le heu­te um 16:00 Uhr ist der SYNTAINICS MBC. Die Wei­ßen­fel­ser hat­ten sich in ihrem Semi­fi­na­le gegen den FC Bay­ern Mün­chen Bas­ket­ball mit 95:93 durch­set­zen können.

Knap­pe Füh­rung zur Halbzeit

Es dau­er­te einen Moment, ehe die ers­ten Punk­te in die­sem zwei­ten Halb­fi­na­le fal­len woll­ten. Nach je zwei Fehl­ver­su­chen war es Noah Locke, der mit sei­nen ein­zi­gen bei­den Zäh­lern in die­ser Par­tie die ers­ten Punk­te des Spiels erziel­te. Die Frank­fur­ter ver­such­ten ihr Glück aus der Distanz und nach Drei­ern von Jor­dan Theo­do­re und David Muen­kat gin­gen die Hes­sen in Füh­rung (4:6/3.). Die Bam­ber­ger Ant­wort kam von Ronal­do Segu. Per Drei­er und sei­nen Punk­ten fünf, sechs und sie­ben stell­te er auf 13:9 (7.). Die Hes­sen schlos­sen jedoch umge­hen wie­der auf (13:12/7.), ehe Ibi Wat­son und KeyShawn Fea­zell mit je 5 Punk­ten ihr Team 23 Sekun­den vor dem Ende des ers­ten Vier­tels erst­mals zwei­stel­lig in Füh­rung brach­ten (23:12/10.). Den Schluss­punkt in die­sem ers­ten Abschnitt setz­te Frank­furts Neu­zu­gang Mar­cus Domask. Mit sei­nem bereits zwei­ten Drei­er sorg­te der US-Ame­ri­ka­ner für das 25:13 nach dem ers­ten Viertel.

Mit einem wei­te­ren Drei­er von KeyShawn Fea­zell star­te­ten die Bam­ber­ger ins zwei­te Vier­tel. Kyle Lof­ton erhöh­te auf 28:15 (12.) und die Mann­schaft von Anton Gavel konn­te zunächst ihren zwei­stel­li­gen Vor­sprung hal­ten (30:20/14.). In nicht ein­mal 80 Sekun­den spiel­ten sich die SKYLINERS mit einem 8:0‑Lauf aber wie­der her­an (30:28/15.) und es folg­te eine Bam­ber­ger Aus­zeit. Im Anschluss sorg­ten ein Dunk von Filip Sta­nić, ein Korb­le­ger von Kyle Lof­ton sowie ein Frei­wurf­punkt von Adri­an Pet­ko­vić erst ein­mal wie­der für etwas mehr Abstand (35:28/17.). Viel Zähl­ba­res pas­sier­te in den noch zu spie­len­den 3:15 Minu­ten bis zur Pau­se dann nicht mehr. 12 Sekun­den vor der Halb­zeit-Sire­ne war es Frank­furts Kama­ka Hepa, des­sen Drei­er für den 35:31-Pausenstand sorgte.


„Wir sind heu­te auch recht aggres­siv zum Korb gegangen“

Der Start in die zwei­te Hälf­te gehör­te den Bam­ber­gern. Ein­zig­ar­tig von über 500 Schlach­ten­bumm­lern aus Freak City ange­feu­ert, setz­ten sich die Bas­kets mit einem stark spie­len­den Ibi Wat­son schnell wie­der ab (40:31/21.). Bran­don Hor­vath dunk­te noch zwei Punk­te dazu (42:31/22.), wobei er aller­dings auf dem Weg zum Korb Ronal­do Segu unglück­lich mit dem Ellen­bo­gen im Gesicht traf. Der Bam­ber­ger Spiel­ma­cher muss­te zwar vom Feld (kam knapp vier Minu­ten spä­ter aber wie­der zurück ins Spiel), sein Team aber blieb wei­ter in Füh­rung. 50:36 (25.) lagen die Bam­ber­ger Mit­te des drit­ten Abschnitts in Füh­rung, ehe die Hes­sen nach dem Drei­er von Jacob Knauf zum 52:45 (28.) wie­der etwas auf­schlie­ßen konn­ten. Näher aber ließ man den Geg­ner nicht her­an­kom­men und nach zwei erfolg­rei­chen Frei­wür­fen von KeyShawn Fea­zell lag man 58:49 nach dem drit­ten Vier­tel vorne.

Auch der Schluss­ab­schnitt war von der Ver­tei­di­gung geprägt. 3:25 Minu­ten waren bereits von der Spiel­uhr, da hat­te sich nach zwei Punk­ten für Bam­berg und vier Zäh­lern für Frank­furt nur wenig auf der Anzei­gen­ta­fel getan (60:53/34.). Dann aber folg­te der bes­te Lauf der Bam­ber­ger. Nach einem 11:0‑Run lag man knapp vier Minu­ten vor der Schluss­si­re­ne mit 71:53 (37.) in Füh­rung, hat­te nun alles im Griff und ließ sich den Sieg und den damit ver­bun­de­nen Final­ein­zug nicht mehr neh­men. Am Ende sieg­ten die Bam­berg Bas­kets ver­dient mit 76:63 und for­dern im End­spiel nun den SYNTAINICS MBC im Kampf um den BBL-Pokal heraus.

„Glück­wunsch an unse­re Spie­ler zum Sieg. Es war das Spiel, so wie wir es haben woll­ten. So im 60-er- /​70-er-Bereich ist es, wo wir uns am wohls­ten füh­len und auch die größ­ten Chan­cen haben, ein Spiel zu gewin­nen. Wenn wir mit unse­rem Geg­ner ver­su­chen Run & Gun zu spie­len, dann sehen wir schlecht aus“, so Bam­bergs Head Coach Anton Gavel. „Das haben wir erst vor ein paar Tagen erlebt. Wir sind heu­te auch recht aggres­siv zum Korb gegan­gen und so auch dann auch oft an die Frei­wurf­li­nie gekom­men. Es war gut, dass wir eben nicht nur von außen gewor­fen haben, son­dern ver­sucht haben, an die Linie zu kom­men. Auch wenn es dann knap­per gewor­den ist, haben wir offen­siv meh­re­re gute Ent­schei­dun­gen getrof­fen. Jetzt sind wir extrem froh, dass wir im Fina­le ste­hen, und jetzt gilt unse­re vol­le Kon­zen­tra­ti­on auf morgen.“

Top Four steigt am Wochenende

Bam­berg Bas­kets grei­fen nach dem BBL-Pokal

Nach­dem sich die Bam­berg Bas­kets mit Sie­gen über ratio­ph­arm ulm und ALBA BERLIN für das Top Four qua­li­fi­ziert haben, greift das Team von Head Coach Anton Gavel an die­sem Wochen­en­de in der Stadt­hal­le Wei­ßen­fels nach dem BBL-Pokal.

Im Halb­fi­na­le tref­fen die Bam­ber­ger am mor­gi­gen Sams­tag um 19 Uhr auf die SKYLINERS aus Frank­furt. Im ande­ren Halb­fi­na­le ste­hen sich bereits um 16:00 Uhr der Titel­ver­tei­di­ger aus Mün­chen und der gast­ge­ben­de SYNTAINICS MBC gegen­über. Das End­spiel steigt am Sonn­tag um 16:00 Uhr.

„Frank­furt hat jetzt zuletzt viel umge­stellt und auch aus ihrem letz­ten Spiel kann man für das Wochen­en­de kei­ne gro­ßen Schlüs­se zie­hen, zumal drei Spie­ler geschont wur­den bezie­hungs­wei­se ver­letzt waren“, so Anton Gavel. „Wir müs­sen es über die Defen­si­ve ange­hen, das ist der Schlüs­sel in unse­rem Spiel und wenn wir das schaf­fen, dann kön­nen wir gegen jeden mit­hal­ten. Wenn du ins Fina­le ein­zie­hen möch­test, dann musst du es auf dem Par­kett ganz ein­fach mehr wol­len als dein Gegner.“

Mit ordent­lich Selbst­ver­trau­en wer­den die Frank­fur­ter in Wei­ßen­fels antre­ten. Aus ihren letz­ten drei BBL-Spie­len konn­te die Mann­schaft von Head Coach Denis Wuche­rer zwei Sie­ge holen. Nach dem Aus­wärts­tri­umph in Bonn (77:70) konn­te man in eige­ner Hal­le auch die BG Göt­tin­gen mit 95:94 nie­der­kämp­fen. Das Gast­spiel am ver­gan­ge­nen Diens­tag beim FC Bay­ern ging mit 56:70 ver­lo­ren. Jor­dan Theo­dor war in Mün­chen nicht auf­ge­bo­ten. Patrick Heck­mann und Trey Cal­vin stan­den zwar auf dem Anschrei­be­bo­gen, wur­den von Coach Wuche­rer aber nicht eingesetzt.

Ins­ge­samt hat sich das Gesicht der Frank­fur­ter im Ver­gleich zum BBL-Hin­spiel gegen die Bam­berg Bas­kets – Bam­berg gewann am 29. Sep­tem­ber in Frank­furt mit 66:58 – stark ver­än­dert. Power For­ward Kama­ka Hepa war auf­grund einer Hand­ver­let­zung damals eben­so wenig dabei wie der Ex-Bam­ber­ger Patrick Heck­mann, der nach einem Drei-Monats-Enga­ge­ment in Ham­burg Ende Novem­ber nach Frank­furt zurück­ge­kehrt ist, wo er bereits die Sai­son­vor­be­rei­tung mit­ge­macht hat­te. Auch der 35-jäh­ri­ge Point Guard Jor­dan Theo­dor war im Hin­spiel noch nicht dabei. Der US-Ame­ri­ka­ner, der bereits in den Spiel­zei­ten 2015 /​2016 und 2022 /​2023 in Frank­furt gespielt hat­te, ist nun seit Anfang Dezem­ber zurück bei den SKYLINERS.

Bam­berg Bas­kets besie­gen Alba Berlin

Ein­zug ins Top Four des BBL-Pokals

Die Bam­berg Bas­kets ste­hen im Top Four des BBL-Pokals! In der mit 5.700 Zuschau­ern aus­ver­kauf­ten Bro­se Are­na besieg­te die Mann­schaft von Head Coach Anton Gavel am Sonn­tag­abend im Vier­tel­fi­na­le den elf­ma­li­gen Cup-Gewin­ner aus der Bun­des­haupt­stadt und mach­te so ihrem Spitz­na­men als „Albak­il­ler“ ein­mal mehr alle Ehre.

Gut einen Monat nach­dem die Bam­berg Bas­kets in der Bun­des­li­ga­par­tie Alba Ber­lin in Freak City bereits bezwin­gen konn­ten, sieg­ten die Bam­ber­ger mit 80:67 (35:36) auch im Pokal­wett­be­werb und zogen so ins Halb­fi­na­le ein.

Aus einer star­ken Bam­ber­ger Mann­schaft rag­ten Ronal­do Segu (16 Punk­te, 8 Assists), MaCio Teague (15 Punk­te) und Filip Sta­nić (12 Punk­te, 11 Rebounds) her­aus. Bes­ter Wer­fer der Ber­li­ner war Matt Tho­mas mit 15 Zählern.

Eben­falls qua­li­fi­ziert für das Top Four sind der Syn­tai­nics MBC und die Sky­li­ners Frank­furt. Der letz­te Teil­neh­mer wird am Mon­tag­abend in der Par­tie zwi­schen dem FC Bay­ern Mün­chen Bas­ket­ball und Ras­ta Vech­ta ermit­telt. Wäh­rend mit dem Wochen­en­de um den 15./16. Febru­ar 2025 der Ter­min für das Top Four bereits fixiert wur­de, steht der Aus­tra­gungs­ort für das Final­tur­nier noch nicht fest.

Unter den Augen der bei­den 3x3-Olym­pia­sie­ge­rin­nen Sven­ja Brunck­horst und Son­ja Greinacher ent­wi­ckel­te sich von Beginn an ein tol­ler Pokal­fight zwi­schen bei­den Mann­schaf­ten. Den ers­ten erfolg­rei­chen Drei­er der Par­tie von Bran­don Hor­vath kon­ter­ten die Alba­tros­se blitz­schnell (3:6/2.). Von Beginn an aber prä­sen­tier­ten sich die Bas­kets an bei­den Enden des Fel­des höchst­kon­zen­triert. Wäh­rend man es in der Ver­tei­di­gung als Team sehr gut ver­stand, gemein­schaft­lich den nahe­zu in Best­be­set­zung ange­tre­te­nen Ber­li­nern das Leben schwer zu machen, erspiel­te man sich im Angriff gedul­dig gute Mög­lich­kei­ten und nutz­te die­se zu einer 16:11 Füh­rung (7.). Die Aus­zeit von Isra­el Gon­za­lez ver­puff­te zunächst, denn Moritz Krim­mer per Drei­er und Kyle Lof­ton mit Korb­le­ger sorg­ten bereits im ers­ten Vier­tel für einen zwei­stel­li­gen Bam­ber­ger Vor­sprung (21:11/9.), an dem auch Ibi Wat­son mit allein 9 Punk­ten im ers­ten Vier­tel gro­ßen Anteil hat­te. Unnö­ti­ge Ball­ver­lus­te lie­ßen den Vor­sprung bis zum Ende des Vier­tels jedoch wie­der auf 21:16 schrumpfen.

Gleich mit zwei erfolg­rei­chen Drei­ern von KeyShawn Fea­zell star­te­ten die Bas­kets in den zwei­ten Abschnitt und konn­ten sich so wie­der etwas abset­zen (27:18/12.). Nun aber lie­ßen die Tref­fer­quo­ten auf Sei­ten der Bas­kets etwas nach. Die Ber­li­ner schnapp­ten sich die Rebounds (15 Rebounds allein im 2. Vier­tel) und über 29:25 führ­te Matt Tho­mas (9 Punk­te im 2. Vier­tel) ALBA wie­der her­an (33:32/17.). 81 Sekun­den vor der Halb­zeit­si­re­ne war es dann Yan­ni Wet­zell, der die Gäs­te wie­der in Füh­rung warf. Das 35:36 war auch der Halbzeitstand.

„Sol­che Ener­gie­leis­tun­gen müs­sen wir jetzt kon­ti­nu­ier­lich bringen“

Auch nach dem Sei­ten­wech­sel blieb es zunächst knapp und aus­ge­gli­chen. Das 44:44 (25.) ver­wan­del­ten die Ber­li­ner dann jedoch in nur 90 Sekun­den zu einer 46:51 Füh­rung (26.). Tono Gavel reagier­te, nahm eine Aus­zeit und brach­te sein Team sofort wie­der in die Spur. 2:48 Minu­ten spä­ter war es dann näm­lich Gäs­te Coach Gon­za­lez, der nach einem 11:0‑Run der Bam­ber­ger sei­ner­seits eine Aus­zeit neh­men muss­te (57:51/29.). Die BROSE ARENA tob­te und so war es wenig ver­wun­der­lich, dass das Freak-O-Meter in die­sem Moment mit 101,9 Dezi­bel gar einen neu­en Laut­stär­ke­re­kord in der Hal­le aus­spuck­te. Die Bas­kets lie­ßen sich nun von der unfass­ba­ren Stim­mung in der Are­na tra­gen und ent­schie­den die drit­ten zehn Minu­ten mit 27:17 für sich. 12 sei­ner ins­ge­samt 15 Punk­te sam­mel­te MaCio Teague in die­sem Vier­tel, an des­sem Ende die Bam­ber­ger mit 62:53 die Nase vor­ne hatten.

Bam­berg blieb fokus­siert, vor allem in der Ver­tei­di­gung und spiel­te sein Spiel. Zudem sah man nicht nur einem vor­bild­lich kämp­fen­den Moritz Krim­mer den unbän­di­gen Sie­ges­wil­len an. Das gesam­te Team half zusam­men und setz­te sich so im Anschluss an die Aus­zeit von Tono Gavel in der 26. Minu­te mit einem 30:9‑Run in knapp neun Minu­ten Spiel­zeit bis auf 76:60 (35.) ab. Die­se Füh­rung lie­ßen sich die Bas­kets nicht noch ein­mal strei­tig machen. Geschickt und äußerst gedul­dig spiel­te man die Angrif­fe nun zu Ende und brach­te den Vor­sprung letzt­lich sou­ve­rän zu einem ins­ge­samt abso­lut ver­dien­ten Heim­sieg übe die Ziellinie.

„Glück­wunsch an unse­re Spie­ler zum Sieg. Wir sind natür­lich sehr glück­lich, dass wir ins Top Four ein­zie­hen konn­ten. So weit ist das sicher­lich ein sehr außer­ge­wöhn­li­ches Top Four. Wenn man nur 67 Punk­te zulässt gegen Alba Ber­lin, dann war das sicher­lich eine Leis­tung, die wir uns so vor­ge­stellt und erhofft hat­ten. Sol­che Defen­siv- und Ener­gie­leis­tun­gen müs­sen wir jetzt aber auch kon­ti­nu­ier­lich brin­gen und eben nicht nur an bestimm­ten Tagen“, so das Resü­me von Bam­berg Bas­kets-Head Coach Anton Gavel.

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