Basketball Bundesliga
Pokalsieger empfangen Braunschweig
Vor einer extrem gefährlichen Aufgabe stehen die BMA365 Bamberg Baskets am 22. Spieltag in der easyCredit Basketball Bundesliga, wenn der frisch gebackene Pokalsieger den Tabellenletzten aus Braunschweig in Freak City empfängt. Tip-Off zum ersten Heimspiel der BMA365 Bamberg Baskets nach dem Gewinn des BBL-Pokals ist am Freitag um 18:30 Uhr.
Die Niedersachsen, die kurz vor der Länderspielpause mit dem Spanier Ramon Diaz Sanchez einen neuen Head Coach verpflichtet haben, stehen aktuell mit fünf Siegen und 16 Niederlagen auf dem 18. Tabellenplatz und brauchen im Kampf um den Klassenerhalt dringend Punkte. Für das Team von Head Coach Anton Gavel geht es hingegen darum, die bestechende beim BMW TOP FOUR gezeigte Leistung erneut zu bestätigen, um im Kampf um einen Platz in der Post-Season weiterhin im Geschäft zu bleiben.
„Nach der Länderspielpause wird es wichtig sein, vor allem im Kopf bereit zu sein und zwar im Hinblick auf die Sachen, die wir auf dem Feld machen wollen. Sich in dieser Situation gegen Braunschweig vorzubereiten, mit einem neuen Coach und ein paar neuen Spielern, ist keine leichte Aufgabe“, so Bambergs Head Coach Anton Gavel. „Klar ist, dass die Braunschweiger alles geben werden und es schon allein deshalb eine große Herausforderung für uns sein wird, zumal wir zuhause auch nicht immer die besten Performances abgeliefert haben. Wir müssen uns auf unsere Defensive konzentrieren und es damit den Braunschweigern schwer machen. Es gilt jetzt den vollen Fokus auf die restlichen Spiele in der BBL zu richten. Mit Blick auf das bevorstehende Wochenende und die Partien am Freitag gegen Braunschweig und dann am Sonntag in Frankfurt wird es darauf ankommen, psychisch von Anfang an in den Spielen da zu sein und sich auf die defensiven Aspekte unseres Spiels zu konzentrieren.“
Mit dem Gastspiel in Braunschweig starteten die BMA365 Bamberg Baskets in die aktuelle Spielzeit. Hatten die Basketball Löwen die Partie des 1. Spieltags bis zur Pause noch ausgeglichen gestalten können, fanden die Bamberger nach dem Seitenwechsel immer besser zu ihrem Spiel. Vor allem aus der Distanz lief es in der Volkswagen Halle sehr gut für die Bamberger (Demonia und Crowley je 4 Dreier, Watson und Balint je 3), die mit einem 25:6‑Run von 50:49 (23.) auf 75:55 (30.) davonzogen und so bereits nach 30 Minuten für die Entscheidung sorgten.
Nur eines ihrer letzten fünf Spiele konnten die Niedersachsen gewinnen. In Frankfurt siegten die Braunschweiger nach Verlängerung bei den SKYLINERS. Der Sieg gelang bereits unter der Regie ihres neuen Coaches, der am Vortag überhaupt erst in Deutschland eingetroffen war. Ramon Diaz Sanchez war zuletzt in der spanischen ACB tätig, wo der 43-Jährige in Granada gearbeitet hatte, ehe er im Januar dann von seinem Posten zurückgetreten war. Braunschweigs Sportdirektor Nils Mittmann sieht in Diaz einen Coach, dessen Teams für eine aggressive Verteidigung sowie ein schnelles und mannschaftliches Offensiv-Spiel stehen.
Die statistischen Werte beider Teams in den Kategorien Rebounds, Assists, Ballgewinne und auch Ballverluste sind nach 21 gespielten Partien in der easyCredit Basketball Bundesliga insgesamt recht ähnlich. Deutlich die Nase voraus haben die Bamberger jedoch bei den pro Spiel erzielten Punkten.
Der Tabellenstand spiegelt sich im Duell des Tabellensiebten gegen das Schlusslicht besonders in der Statistik der Teameffektivität wider. Mit einem Wert von 83,6 liegen die Basketball Löwen hier am Ende der Liga, während die Bamberger als eines von nur vier Teams einen dreistelligen Wert vorweisen können und nur hinter dem Tabellenführer aus München (107,7) auf Rang zwei rangieren.
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Nach den Bayern wurde auch Alba besiegt
Bamberg Baskets sind Pokalsieger
Die Sensation ist perfekt! Die BMA365 Bamberg Baskets haben den BBL Pokal gewonnen. Im Finale des BMW TOP FOUR bezwang das Team aus Freak City am Sonntagnachmittag im SAP Garden in München Alba Berlin mit 74:72 (36:37) und holte damit den insgesamt siebten Pokalsieg nach Bamberg.
Das Team von Head Coach Anton Gavel musste sich in die Partie hinein kämpfen. Nach der rundum überzeugenden Partie im Halbfinale gegen den FC Bayern München hatte man im Endspiel gegen die Albatrosse große Probleme beim Rebound. Die Hauptstädter gewann das Duell unter den Brettern mit 44:26 und hatten so am Ende 18 Würfe mehr aus dem Feld. Wie aber schon so oft in dieser Saison blieben die Bamberger sich und ihrem Gameplan treu, spielten sich aus so manch schwieriger Situation wieder heraus und hatten am Ende in diesem Pokalfinale knapp, aber verdient die Nase vorne und das, obwohl man allein an der Freiwurflinie bei einer Quote von nur 64% (21 von 33) ein Dutzend an Punkten liegen ließ.
Bester Werfer der Albatrosse war Malte Delow mit 17 Punkten. Ibi Watson (10), EJ Onu (12) und Demarcus Demonia (19) punkteten zweistellig für den neuen Pokalsieger. Bambergs Nummer 8 wurde zum wertvollsten Spieler des Endspiels gewählt.
Der Spielverlauf
Dass es in diesem Finale um jeden Zentimeter gehen würde, zeigte sich bereits nach 61 Sekunden, als Bambergs Head Coach Anton Gavel nach einem Block von EJ Onu seine Coaches Challenge beanspruchte. Die Schiedsrichter hatten auf Goaltending entschieden, doch nach Studie der Fernsehbilder wurden die Punkte für Berlin annulliert. Beide Mannschaften waren zu Beginn des Spiels gleichauf. Richard Balints Dreier brachte die BMA365 Bamberg Baskets zunächst in Front (5:4/2.), ehe Malte Delow ebenfalls per Dreier auf der Gegenseite die Albatrosse wieder in Führung warf (5:7/3.). Delow war in dieser Anfangsphase der gefährlichste Berliner und ALBA zog so etwas davon (5:12/5.). Die Bamberger aber blieben fokussiert und kamen durch Treffer von Daniel Keppeler und EJ Onu wieder auf 15:16 heran. Der Schlussspurt gehörte dann aber den Berlinern. Malte Delow netzte seine Zähler 10, 11 und 12 zum 15:19 ein, ehe Jack Kayil einen Bamberger Turnover auf der Gegenseite zum Viertelende mit einem weiteren Dreier zum 15:22 bestrafte.
Zu Beginn des zweiten Viertels verletzte sich dann auch noch Austin Crowley am linken Fuß und musste ausgewechselt werden. Die Bamberger zu diesem Zeitpunkt bereits mit fünf Ballverlusten und ALBA mit 9 Offensivrebounds, die man zu einer 17:26-Führung nutzen konnte. Anton Gavel zog die Bremse und nahm eine Auszeit. ALBA aber blieb tonangebend. Zudem hatten die Bamberger ab der 15. Minuten ein weiteres Problem, da Cobe Williams mit seinem dritten Foul erst einmal auf die Bank musste (22:29). Zumindest aber konnte Austin Crowley aufs Feld zurückkehren und gleich mit einem Dreier zum 25:29 (15.) einen wichtigen Treffer setzen. Demarcus Demonia brachte die Bamberger mit einem And-One auf 28:29 (17.) wieder heran und mit exakt diesem einen Punkt Rückstand ging es dann beim 36:37 auch in die Halbzeitpause.
„Wenn man schaut, wen wir alles ausgeschaltet haben“
Das Bamberger Spiel zu diesem Zeitpunkt wahrlich nicht gut, doch das Team kämpfte. Kapitän Ibi Watson brachte seine Mannschaft per Dreier beim 39:37 wieder in Führung, Alba konterte aber sofort (39:41) und blieb nun wieder stets leicht in Führung, auch obwohl Noris Agbakoko ab der 24. Minute mit vier Fouls belastet, mehr von der Bank aus zuschauen musste. Die Berliner aber auch weiterhin stark unter den Brettern und dank ihrer zweiten in der Lage, sich abermals etwas abzusetzen (45:53/29.). Cobe Williams und Demarcus Demonia hielten offensiv hier aber dagegen und so ging es beim Stand von 52:58 in die letzten zehn Minuten.
ALBA zog gleich zu Beginn des vierten Abschnitts wieder auf acht Punkte davon, doch Moritz Krimmer traf aus der Distanz und verkürzte wieder auf 55:60 (32.). Zwei weitere Drei von Richard Balint und von EJ Onu rüttelten die Bamberger Fankurve wieder richtig wach und auf einmal konnte man den es wieder spüren: dieses unfassbare Vertrauen, es als Mannschaft doch irgendwie richten zu können. 5:52 Minuten vor dem Ende waren die rund 1.000 Bamberger Fans im erneut ausverkauften SAP Garden völlig aus dem Häuschen, als EJ Onu den Ball zum 66:62 in den Korb hämmerte. Nach Pedro Calles Auszeit kamen die Berliner doch noch einmal bärenstark zurück. 3:35 Minuten vor dem Ende traf Jonas Mattisseck aus der Ecke für drei und ALBA führte plötzlich wieder (66:69). Demarcus Demonia antwortete mit einem Dreier auf der Gegenseite, doch Berlins Kapitän hatte noch einen weiteren Dreier aus der Ecke im Köcher (69:72/39.). Das sollten aber die letzten Berliner Punkte gewesen sein. Cobe Williams traf einen Freiwurf (70:72). Im Anschluss stoppte man den Berliner Angriff und Ibi Watson glich 81 Sekunden vor dem Ende zum 72:72 aus. Es folgten Ballverluste hüben und drüben. 31 Sekunden vor dem Ende verwarf dann Jonas Mattisseck. Zach Ensminger sicherte den Rebound und seinen <Sekunden vor dem Ende traf Demarcus Demonia zum 74:72. Der letzte Wurf des Spiels von Jack Kayil wurde von Austin Crowley geblockt und die Party im Bamberger Fanblock zum BBL-Pokalsieg 2026 konnte beginnen!
„Glückwunsch an unsere Spieler zu diesem Pokalsieg. Das ist ein unglaublicher Erfolg für uns. Wir haben heute die Rebounds klar verloren, was uns sehr wehgetan hat wie schon die Spiele zuvor. Wir hatten deutlich weniger Würfe als die Berliner und konnten dann erst im letzten Viertel in Führung gehen. Natürlich gehört auch ein bisschen Glück dazu, dass man am Ende dann so ein Spiel auch gewinnt, aber wir können sehr stolz auf unsere Truppe sein“, so Bambergs Head Coach Anton Gavel. „Wenn man schaut, wen wir alles ausgeschaltet haben – zunächst eine EuroCup-Mannschaft, dann den aktuellen BBL-Tabellenführer, gefolgt von einer Champions League Mannschaft mit Heidelberg, das EuroLeague-Team der Bayern und jetzt mit ALBA ein weiteres Champions League-Team – das sind schon Kaliber, zu denen wir eigentlich nicht zählen. Umso schöner ist es, dass wir das geschafft haben, dass die Jungs daran geglaubt haben und jetzt sind wir einfach nur unheimlich glücklich.”
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BBL-Pokal-Top Four
BMA365 Bamberg Baskets treffen auf die Bayern
Der Gegner der BMA365 Bamberg Baskets für das Halbfinale beim TOP FOUR im Februar 2026 steht fest. Wie die Auslosung im Anschluss an die letzte Viertelfinal-Partie zwischen ALBA BERLIN und Science City Jena am Montagabend ergab, trifft das Team von Head Coach Anton Gavel in der Pokal-Vorschlussrunde auf den FC Bayern München Basketball.
Rapper Jalil Berkholz fungierte als Losfee bei der Auslosung und zog die Bamberger Kugel als zweite nach der des FC Bayern. Wo das TOP FOUR am Wochenende des 21. und 22. Februar 2026 ausgetragen werden wird, steht noch nicht hundertprozentig fest. Im Anschluss an das vierteljährliche Treffen der Klubs im Oktober, bei dem auch das Thema TOP FOUR diskutiert worden war, bestätigte der Geschäftsführer er easyCredit BBL Dr. Stefan Holz der SPORT BILD gegenüber, dass es von Seiten der Klubs einen klaren Wunsch gäbe, das Turnier in München austragen zu wollen. Die definitive Bekanntgabe des Austragungsorts, so der Liga-Boss bei der Auslosung, werde man in den kommenden Tagen bekanntgeben.
Die beiden Halbfinalpaarungen am 21. Februar 2026:
FC Bayern München Basketball vs. BMA365 Bamberg Baskets
ALBA BERLIN vs. EWE Baskets Oldenburg
Das Endspiel um den BBL-Pokal findet dann am 22. Februar 2026 statt.
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BBL-Pokal-Viertelfinale
BMA365 Bamberg Baskets treffen auf Heidelberg
Mit dem Spiel der BMA365 Bamberg Baskets gegen die MLP Academics Heidelberg beginnt am morgigen Donnerstag um 20 Uhr das BBL-Pokal Viertelfinale. Während sich die Heidelberger erstmals in ihrer Vereinsgeschichte fürs TOP FOUR qualifizieren könnten, geht es für die Bamberger um die dritte Teilnahme in Folge am Pokal-Endturnier.
Während die Bamberger mit drei Siegen aus den ersten sechs Spielen solide in die Saison gestartet sind, konnten die Heidelberger bislang nur eines ihrer ersten sieben Spiele in der easyCredit BBL gewinnen. Wie Bambergs Assistant Coach Arne Woltmann in der „Auszeit“, dem Bamberg Baskets Podcast, anmerkte, sind derartige Statistiken in einem Do-or-die-Spiel jedoch ohne Bedeutung. Die Tagesform wird ausschlaggebend sein sowie die Fähigkeit, dem Gegner das eigene Spiel aufzuzwingen.
Wie gefährlich die Heidelberger sein können, mussten die Litauer von Rytas Vilnius am 2. Spieltag in der Basketball Champions League erfahren. Einer der Top-Favoriten in der BCL verlor in Heidelberg mit 83:92 und musste im SNP dome seine bisher einzige BCL-Niederlage hinnehmen.
Mit einem Heimsieg gegen die MHP RIESEN Ludwigsburg (82:73) haben sich die Academics für das Viertelfinale im BBL-Pokal qualifiziert. In der ersten Runde hatte der Playoff-Teilnehmer der Vorsaison spielfrei. Die überaus erfolgreiche Vorsaison mit dem Einzug ins Playoff-Halbfinale rückte die Heidelberger ins Rampenlicht und so wurden viele Spieler des Teams natürlich von anderen Clubs heiß umworben. Nicht zuletzt mit der Teilnahme an der Basketball Champions League war es den Academics aber gelungen, einen Großteil der Leistungsträger in Heidelberg zu halten. Paul Zipser (31 Jahre – PF – 2,03 m), Niklas Würzner (31 Jahre – SF – 1,96 m), Marcel Keßen (28 Jahre – C – 2,07 m), Osun Osunniyi (27 Jahre – C – 2,08 m), Damariae „DJ“ Horne (25 Jahre – PG – 1,85 m), Michael Weathers (28 Jahre – SG – 1,91 m), Mateo Seric (26 Jahre – PF – 2,04 m), Erol Ersek (26 Jahre – SG – 1,93 m) sowie die Jugendspieler Dominic Vengert (19 Jahre – SG – 1,99 m) und Josia Gentischer (19 Jahre – SG – 1,87 m) sind geblieben. Allerdings hatten die Heidelberger zuletzt immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen. Mitte Oktober zog sich Paul Zipser im BCL-Heimspiel gegen Warschau einen Mittelhandbruch zu. Keine zwei Wochen später erwischte es dann auch DJ Horne. Im Champions League Heimspiel gegen Vilnius, in dem er sein Team mit 33 Punkten zum Sieg führte, erlitt er eine Kapselverletzung am Daumen.
„Sie spielen anders als viele andere Mannschaften“
Mit Ryan Mikesell, Bakary Dibba und Andrew O‘Brian verließen drei Importspieler die Heidelberger. Mit dem Serben Dusan Neskovic (25 Jahre – SF – 2,03 m – kam von den Richmond Spiders aus der NCAA), US-Boy Samuell Williamson (25 Jahre – SF – 2,03 m – kam von den Heroes Den Bosch), Kevin McClain (29 Jahre – PG – 1,91 m – kam von den GIESSEN 46ers) sowie Noah Koch (18 Jahre – PG – 1,87 m – kam von RASTA Vechta) hat man die Lücke geschlossen. Auf die verletzungsbedingten Ausfälle hat man zudem erst kürzlich mit der Verpflichtung von Eric Reed II (25 Jahre – SG – 1,85 m) reagiert. Der US-Amerikaner stieß Anfang November zum Team, nachdem sich die Veolia Towers Hamburg von ihm getrennt hatten. Nicht mehr im Team ist Michael Flowers. Der US-Amerikaner hatte um die Auflösung seines Vertrages gebeten.
Mit Michael Weathers hatten die Heidelberger in der letzten Saison einen Top-Transfer gelandet. Der US-Amerikaner, der zuvor in der ersten österreichischen Liga gespielt hatte, war gemeinsam mit DJ Horne der Taktgeber im Spiel der Academics. In dieser Saison bekommt Michael nun Unterstützung von Marcus. Sein drei Minuten jüngerer Zwillings-Bruder trägt in dieser Saison ebenfalls das Jersey der Heidelberger. Marcus Weathers (28 Jahre – PF – 1,99 m) spielte in der zurückliegenden Saison in Polen für Trefl Sopot. In seinen ersten BBL-Partien steuerte er 9,0 Punkte und 5,0 Rebounds für die Academics bei. In der Champions League hat er nach vier Spielen durchschnittlich 10,5 Punkte und 6,0 Rebounds erzielt.
„Das ist nun das dritte Do-or-Die-Spiel in dieser Saison das für uns ansteht. Natürlich wollen wir es nach der Niederlage zuletzt gegen Frankfurt nun besser machen, aber das Spiel gegen Heidelberg ist eine schwierige Aufgabe“, so Bambergs Head Coach Anton Gavel. „Sie spielen anders als viele andere Mannschaften, denn sie haben sehr viel Bewegung in ihrem Spiel, auch mit dem Ball. So machen sie es einem schwierig, in der Verteidigung immer 24 Sekunden fokussiert zu bleiben. Ich hoffe, dass wir aus unseren schwachen Angriffen im Spiel gegen Frankfurt gelernt haben und offensiv bessere Entscheidungen treffen, um uns so für das TOP FOUR qualifizieren zu können. Gerade aber natürlich, weil es zuhause ist, ist es ein großes Spiel für uns. Deshalb hoffen wir, dass viele Fans den Weg in die Halle finden und wir es dann schaffen, unseren Fans eine gute Leistung zu präsentieren.“
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BBL-Pokal
BMA365 Bamberg Baskets siegen beim MBC und stehen im Pokal-Viertelfinale
Die BMA365 Bamberg Baskets haben die Runde der letzten acht Teams im BBL-Pokal erreicht. Im Achtelfinale siegte das Team von Head Coach Anton Gavel am Samstagabend beim SYNTAINICS MBC mit 105:78 (50:46) und warf so den Titelverteidiger aus dem Rennen.
Vor 1.750 Zuschauern in der Stadthalle in Weißenfels gaben die Bamberger dem Spiel im dritten Viertel die entscheidende Wendung. Mit 33:16 gewann man den dritten Abschnitt, zog somit auf über 20 Punkte davon und fügte den Sachsen-Anhaltern am Ende die erste Niederlage der neuen Saison zu.
Überragender Akteur auf Seiten des MBC war Charles Callison mit 29 Punkten. Topscorer der Bamberger war Cobe Williams mit 22 Punkten. Auch Mannschaftskapitän Ibi Watson (19p./7r./5a.), Zach Ensminger (9p./7r./5a.) und Richard Balint (9p./6a.) wussten zu überzeugen.
Auf wen die BMA365 Bamberg Baskets im Pokal-Viertelfinale nun treffen werden, entscheidet sich am Montagabend, wenn im Nachgang der Partie zwischen München und Braunschweig die nächste Pokal-Runde ausgelost werden wird.
Beide Mannschaften kamen gut in dieses Pokalspiel und es entwickelte sich schnell ein offener Schlagabtausch (7:7/4.). Während Marcus Foster und Charles Callison (je 5 Punkte) die Wölfe führten (9:10/6.), waren es bei den BMA365 Bamberg Baskets vor allem Ibi Watson und Zach Ensminger, die den Takt vorgaben. Absetzten aber konnte sich im ersten Abschnitt keines der beiden Teams und so endete das erste Viertel mit 18:18 unentschieden.
Im zweiten Viertel ging es dann buchstäblich hin und her. Zunächst legten die Bamberger vor (23:18/12.), doch keine Minute später lagen die Gastgeber wieder in Front (23:26/13.). Das Team von Anton Gavel ließ sich aber nicht aus dem Konzept bringen. Auch das dritte Foul gegen EJ Onu hatte keine Auswirkungen, da Finn Döntgens seine Sache richtig gut machte. Gleich im ersten Angriff nach seiner Einwechslung vollendete er nach Anspiel von Ibi Watson und setzte damit den Startpunkt für einen Bamberger 10:0‑Run (35:27/16.). Die Wölfe aber hatten ja einen Charles Callison in ihren Reihen. Der US-amerikanische Point Guard versenkte zwei Dreier und führte mit insgesamt 20 Zählern in der ersten Halbzeit sein Team wieder heran (37:37/17.). Ibi Watson antwortete ebenfalls mit einem Dreier und die Bamberger behielten bis zur Pause stets knapp die Nase vorne. Den 50:46-Halbzeitstand erzielte erneut Ibi Watson per Dreier. Sein Wurf von jenseits der 6,75-Meter-Linie schlug mit der Halbzeitsirene im Wölfe-Korb ein und sorgte nochmals für ordentlich Stimmung im bestens gefüllten Gäste-Block hinter der Bamberger Mannschaftsbank.
„Das ist ein Spiel, auf dem wir aufbauen müssen“
Wie die Feuerwehr kamen die Bamberger dann aus der Halbzeitpause. 2:12 Minuten waren in der zweiten Hälfte gerade einmal gespielt, als die BMA365 Bamberg Baskets nach einem 11:0‑Start ins dritte Viertel mit 61:46 (23.) in Führung gingen. Wölfe-Coach Marco Ramondino ließ das Spiel aber dennoch erst einmal weiterlaufen und erst gut zwei Minuten später holte er sein Team zur Auszeit vom Parkett. Die Bamberger lagen zu diesem Zeitpunkt mit 71:52 voraus (25.) und trafen auch weiterhin ausgezeichnet aus der Distanz. Richard Balint und Cobe Williams waren nicht zu bremsen und nach dem Korb von EJ Onu betrug der Vorsprung kurz vor Ende des dritten Viertels bereits satte 23 Punkte (83:60).
Auch im Schlussabschnitt ließen die Bamberger nicht mehr locker. Austin Crowley traf von der Freiwurf-Linie und sorgte beim 89:62 (32.) für die höchste Führung des Abends. Wie schon das gesamte Spiel über lief der Ball auf Bamberger Seite immer wieder geduldig durch die eignen Reihen und man erspielte sich so gute Abschlüsse, die letztlich zu einem deutlich und absolut verdienten 105:78-Erfolg beim MBC führten. 25 Assists bei nur zehn Ballverlusten waren der Beweis für das hervorragende Teamplay der BMA365 Bamberg Baskets, das sich auch in den starken Wurfquoten widerspiegelte. Ibi Watson blieb bis zum Ende komplett ohne Fehlwurf. Cobe Williams traf alle seine sechs Dreipunktewürfe. Mit seinem Dreier zum 101:74 (38.) sorgte Adrian Petković dafür, dass letztlich alle 11 Bamberger Spieler Punkte zum 105:78-Erfolg beigetragen hatten.
„Glückwunsch an unsere Spieler zum Einzug ins Viertelfinale. Ich glaube, wir haben teilweise defensiv gut ausgesehen – zum Beispiel im dritten Viertel oder auch in Phasen der ersten Halbzeit. Dort konnten wir uns auch einfache Punkte erarbeiten. Klar hilft es, wenn man Würfe trifft. Vor allem in der zweiten Halbzeit sind uns schwierige Würfe gut gelungen. Charles Callison haben wir leider nicht unter Kontrolle bekommen, aber ich glaube, wir haben trotzdem gut gereboundet und 25 Assists für uns sprechen Bände. Unsere Ballbewegung war auch gut. Das ist ein Spiel, auf dem wir aufbauen müssen“, resümierte Bambergs Head Coach Anton Gavel.
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BBL-Pokal
Diesmal kreuzen sich die Wege schon im Achtelfinale
Nachdem man sich in der Vorsaison im Finale des BBL-Pokals gegenüberstand, treffen der SYNTAINICS MBC und die BMA365 Bamberg Baskets in diesem Jahr bereits im Achtelfinale des Pokal-Wettbewerbs aufeinander.
Wie schon beim Endspiel im Februar haben auch diesmal die Wölfe in der Stadthalle Weißenfels Heimrecht. Tip-Off zur Neuauflage ist am Samstagabend um 20:00 Uhr. „Wir reisen zu einer in zwei Wettbewerben bislang noch ungeschlagenen Mannschaft, die im Moment mit unglaublich viel Selbstvertrauen spielt. Was sie auszeichnet, ist ihre Defensive. Hier sind sie aktuell die zweitbeste Mannschaft der gesamten Liga. Auch offensiv wissen sie, wo ihre Stärken liegen“, weiß Bambergs Head Coach Anton Gavel. „Bei solchen Do-or-die-Spielen ist es enorm wichtig, mit breiter Brust aufzutreten. Auch weil es die Neuauflage des Endspiels und noch dazu am gleichen Ort ist, haben wir uns definitiv vorgenommen, vieles besser zu machen als beim letzten Spiel in München.“
In ihrem Erstrunden-Match konnten die BMA365 Bamberg Baskets in Hamburg bei den Veolia Towers gewinnen. Angeführt von Cobe Williams (25 Punkte) siegte man mit 94:89 und zog so in die nächste Runde ein, für die jene Reise nach Weißenfels bereits vorher feststand. Nachdem der MBC die Vorsaison auf Tabellenposition acht abgeschlossen hatte, steigen die Wölfe erst jetzt im Achtelfinale in den Pokalwettbewerb ein. Für die Sieger der Achtelfinal-Partien geht es am 15. und 16. November mit dem Viertelfinale weiter. Wer es dann mit wem zu tun bekommt, wird im Anschluss an die Partie des FC Bayern München Basketball gegen die Basketball Löwen Braunschweig am Montagabend ausgelost.
Natürlich geht der Blick in nahezu allen Vorberichten auf dieses Achtelfinale zurück auf den 16. Februar und das Pokal-Endspiel der Vorsaison. Mit 87:97 hatten die Bamberger damals das Nachsehen gegen den MBC, der in eigener Halle seinen ersten nationalen Titelgewinn feiern konnte. Auch in dieser Saison standen sich beide Mannschaften schon einmal gegenüber, und zwar im jeweils ersten Vorbereitungsspiel. In der SWH.arena in Halle siegte die Mannschaft von Anton Gavel damals mühelos, jedoch fehlten auf beiden Seiten etliche Spieler. Während die Weißenfelser ohne Spencer Reaves, Khyri Thomas, Stephon Jelks und Bazoumana Koné (sein Vertrag beim MBC wurde aufgelöst und erst vor wenigen Tagen für ihn der finnische Nationalspieler Perttu Blomgren nachverpflichtet) auskommen mussten, fehlten auf Bamberger Seite vor rund zwei Monaten EJ Onu, Richard Balint und Moritz Krimmer.
Ausgezeichnet ist der MBC in die neue Spielzeit gestartet. Nach vier Spieltagen stehen die Weißenfelser noch ungeschlagen an der Tabellenspitze. Dem 93:85-Auswärtserfolg in Hamburg ließ man einen 84:77-Heimsieg gegen Bonn folgen. Auch bei RASTA Vechta konnte man sich mit 96:83 durchsetzen. Für das bisher wohl dickste Ausrufezeichen sorgten die Wölfe dann am letzten Spieltag, als sie in eigener Halle auch den Vizemeister aus Ulm bezwingen konnte. Planinic, Foster, Thomas, Welp und Callison punkteten beim 75:71-Erfolg allesamt zweistellig.
Die Rolle von John Bryant (38 Jahre – C – 2,11 m) ist unter Head Coach Marco Ramondino kleiner geworden. Der BBL-MVP der Jahre 2012 und 2013 wurde bislang nur in zwei Spielen eingesetzt (8:17 Minuten Einsatzzeit). Hier aber lieferte der in Kalifornien geborene Deutsch-Amerikaner nicht zuletzt aufgrund seines unglaublich weichen Handgelenkes sowie seiner Erfahrung aus mittlerweile 531 Bundesliga-Spielen konstant ab.
Auch einen in Bamberg noch bestens bekannten Spieler haben die Weißenfelser in Sachsen-Anhalt halten können. Spencer Reaves (29 Jahre – SG – 1,91 m), in der Saison 2022//23 in Freak City aktiv, komplettiert neben Callison, Bryant und Routinier Akeem Vargas (35 Jahre – SF – 1,92 m) das Quartett der Leitwölfe, die das Team anführen sollen.
MBC seit 2017 wieder in der BBL
Nach den Abgängen vieler Leistungsträger aus der Vorsaison, wie Michael Devoe (jetzt Türk Telekom), Martin Breunig (jetzt SLUC Nancy Basket), Ty Brewer (jetzt NINERS Chemnitz) und Tyren Johnson (jetzt Dorados de Chihuahua), wurde in Weißenfels neu besetzt. Unter den Körben hat man sich mit Jure Planinic (25 Jahre – C – 2,06 m) verstärkt. Der Kroate kam aus Bulgarien von Meister Rilski Sportist Samokov und unterschrieb beim MBC einen Zweijahresvertrag.
Ebenfalls neu im Team ist Khyri Thomas (29 Jahre – SG – 1,91 m). Der athletische US-Amerikaner ist ein absoluter Allrounder und besticht in der BBL mit seinen aktuellen Statistiken: 12,5 Punkte, 5,8 Rebounds, 5,5 Assists bei einer Effektivität von 17,8.
Mit Collin Welp (26 Jahre – PF – 2,06 m) haben die Wölfe ihre deutsche Rotation verstärkt. Nach Würzburg und Göttingen ist der MBC bereits seine dritte Station in der BBL, wo er sich mit im Schnitt 11,3 Punkten und 5,8 Rebounds ganz offensichtlich bereits pudelwohl fühlt. Neben Rückkehrer Stephon Jelks (29 Jahre – PF – 1,98 m), Kresimir Nikić(26 Jahre – C – 2,13 m) und RJ Gunn (26 Jahre – PF – 2,01 m) ist auch Perttu Blomgren (24 Jahre – PG – 1,95 m) neu im Team. Der Finne kam erst kürzlich nach Weißenfels und könnte am Samstag gegen die BMA365 Bamberg Baskets sein Debut geben. Dann müsste jedoch ein anderer Spieler ohne deutschen Pass aussetzen, denn aktuell hat der MBC derer sieben im Kader.
Alles hat seine zwei Seiten, so auch der Erfolg. Nach dem Pokalsieg und der Playoff-Qualifikation der Wölfe in der letzten Saison, ploppten nicht nur die Spieler auf dem Radar anderer Mannschaften in Europa auf. So ging es dem MBC auch mit Head Coach Janis Gailitis, der infolge einer Ausstiegsklausel in seinem Vertrag den Club in Richtung Frankreich zu SIG Strasbourg verlassen hat. Ersatz für den Letten kam aus Italien mit dem 42-jährigen Marco Ramondino. Vor seinem Engagement in Weißenfels coachte er den italienischen Erstligisten Givova Basket Scafati. Bereits seit mehreren Jahren war er auch für den italienischen Verband als Assistenz- und Head Coach der U16‑, U18‑, U20- und A2-Nationalmannschaft tätig. Seit Anfang Oktober ist Ramondino nun Assistant Coach der italienischen A‑Nationalmannschaft um Cheftrainer Luca Banchi. „Die Berufung zum Assistenztrainer der Nationalmannschaft empfinde ich als große Auszeichnung und Ehre. Ich bin Luca Banchi und dem Verband dankbar, dass sie mich auserwählt haben. So wirklich kann ich es noch gar nicht realisieren“, sagte Ramondino zu seiner Berufung.
Der MBC, also der Mitteldeutsche Basketball Club, geht seit 2019 als SYNTAINICS MBC in der BBL an den Start. Nach dem Gewinn der Meisterschaft in der ProA stieg man 2017 erneut in die BBL auf und spielt seither im Oberhaus. In dieser Saison gehen die Wölfe auch international an den Start und spielen in der European North Basketball League. Auch hier konnte man sich bislang schadlos halten und gewann in eigner Halle sein bisher einziges Spiel mit 84:57 gegen die Esten von Tal Tech aus Tallinn. Seit der Saison 2022//23 und dem Zusammenschluss mit dem Damen-Bundesligisten SV Halle hat der MBC auch eine Damenmannschaft, die seit dieser Spielzeit nun auch – wie die Herren – unter dem Namen SYNTAINICS MBC am Spielbetrieb teilnimmt.
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Pflichtspielauftakt der Bamberg Baskets
Bamberg Baskets gewinnen BBL-Pokal-Spiel in Hamburg
Die BMA365 Bamberg Baskets haben ihr erstes Spiel der neuen Saison gewonnen und stehen somit im Pokal-Achtelfinale. Seine Erstrundenpartie gewann das Team von Head Coach Anton Gavel am Mittwochabend bei den Veolia Towers Hamburg mit 94:89 (45:38) und legte so einen gelungenen Saisonstart hin.
Vor 1.679 Zuschauern war Cobe Williams mit 25 Punkten am Ende Topscorer der Partie gegen die Hanseaten, bei denen Justin Edler-Davis mit 24 Zählern die meisten Punkte sammelte. In der nächsten Runde müssen die Bamberger nun erneut auswärts antreten. Am 18. Oktober steht man im Achtelfinale um 20:00 Uhr in der Stadthalle Weißenfels dem SYNTAINICS MBC gegenüber.
Der Spielverlauf
Hamburg startete besser in diese Do-or-die-Partie und legte zunächst einmal vor. Richard Balint sorgte per Dreier für die ersten Zähler der BMA365 Bamberg Baskets, ehe EJ Onu mit zwei Dunks für das 7:6 (3.) sorgte. 3:30 Minuten waren in der Partie gespielt, als sich der Bamberger Center jedoch mit seinem bereits zweiten Foul mehr oder weniger selbst aus dem Spiel nahm. In der Folgezeit wechselte die Führung nahezu in jedem Angriff, doch dann netzte Demarcus Demonia zwei Dreier in Folge ein und die Baskets konnten sich erstmals etwas absetzen (15:9/6.). Der Ball lief gut durch die Bamberger Reihen und ein insgesamt starker Adrian Petković erhöhte den Vorsprung bereits im ersten Viertel in den zweistelligen Bereich (21:11/8.). 25:13 lag das Team aus Freak City in Front, ehe Justin Edler-Davis per Dreier auf 25:16 nach dem ersten Viertel verkürzen konnte.
Mit einem Dreier eröffnete Adrian Petković das zweite Viertel für die Bamberger (28:16), bei denen nun allerdings die gute Ballbewegung aus dem ersten Viertel etwas verloren ging. Dennoch aber konnte man zunächst dank des Dreiers von Richard Balint (31:18/13.) und des Dunks von Austin Crowley (33:20/14.) die Führung weiter konstant halten. Angeführt von Justin Edler-Davis pirschten sich die Hanseaten nun aber langsam wieder heran. Auch das dritte Foul in dieser Phase von EJ Onu (16.) spielte dem Team von Benka Barloschky ein wenig in die Karten und die Towers verkürzten bis auf 38:35 (18.). Cobe Williams per Dreier, Ibi Watson mit seinem ersten Feldkorb sowie Patrick Heckmann per Buzzer Beater hielten die Türme bis zum 45:38-Pausenstand jedoch weiter auf Distanz.
„Ich glaube, dass die erste Halbzeit für uns ganz ordentlich ausgesehen hat“
Mit zwei Dreiern zu Beginn der zweiten Hälfte von Cobe Williams und Daniel Keppeler schraubten die BMA365 Bamberg Baskets den Vorsprung schnell wieder auf 10 Zähler (51:41/22.). Nun aber fanden die Werfer auf Seiten der Hamburger besser zu ihrem Rhythmus (56:51/25.) Die Punkte von Justin Edler-Davis beantwortete Adrian Petković hier noch prompt (60:51/28.), doch wenig später glich LJ Thorpe Jr. per Dreier zum 60:60 wieder aus, ehe Jean-Pierre Tokoto II kurz vor Ende des dritten Abschnitts die Towers mit einem Dreier gar in Führung brachte (62:65).
Würden die Gastgeber diesen Schwung nun auch zu Beginn des Schlussabschnitts beibehalten können? Nein, denn das Team von Anton Gavel biss sich ins Spiel, arbeitete gut zusammen und ließ die Towers so eben nicht davonziehen. Knapp vier Minuten waren im letzten Abschnitt gespielt, als Ibi Watson mit einem Drei-Punkte-Spiel die Partie beim 71:71 wieder ausglich. Offensiv übernahm auf Bamberger Seite nun Daniel Keppeler. Mit zehn Punkten in Folge brachte er sein Team mit 81:77 (37.) in Führung. Mit teils wirklich extrem schwierigen, aber erfolgreichen Dreiern, blieben die Hamburger ihrerseits dran (85:82). Der Block von EJ Onu sowie der Dreier im anschließenden Angriff von Cobe Williams zum 88:82 sorgten 77 Sekunden vor dem Ende für die Entscheidung, zumal die Bamberger ihre Freiwürfe wenn auch nicht perfekt, aber gut genug trafen.
„Glückwunsch an die Spieler. Ich glaube, dass die erste Halbzeit für uns ganz ordentlich ausgesehen hat. Offensiv haben wir uns echt gute Würfe herausgespielt, die wir dann auch teilweise getroffen haben“, so Bambergs Head Coach nach der Partie. „Wenn wir zu kopflos agiert haben, dann haben sich bei uns die Turnover gehäuft und wir haben schlechte Würfe genommen. Was dann auch dazu geführt hat, dass wir Fastbreak-Punkte kassiert haben. In der zweiten Halbzeit hat Hamburg umgestellt und damit hatten wir Probleme. Aber ich glaube, das wichtig war, dass wir zusammengeblieben sind und diese schwere Phase durchgestanden haben. Wir sind froh, dass wir hier gewinnen und in die nächste Runde einziehen konnten.“
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Pflichtspielauftakt der Bamberg Baskets
Saisonauftakt im Pokal in Hamburg
An heutigen Mittwoch steht für die BMA365 Bamberg Baskets das erste Pflichtspiel der neuen Saison auf dem Programm. In der ersten Runde des BBL-Pokals ist die Mannschaft von Head Coach Anton Gavel dabei um 20 Uhr zu Gast bei den Veolia Towers Hamburg.
Auch wenn man natürlich viel lieber auf eigenem Parkett in ein solches Do-or-die-Spiel gegangen wäre, sind die Bamberger mit einem guten Gefühl nach Hamburg aufgebrochen. Sechs Siege konnte man in sieben Vorbereitungsspielen einfahren und so hofft man nun natürlich darauf, genau hier auch im ersten Pflichtspiel anknüpfen zu können. Mit dabei im Team um Kapitän Ibi Watson ist Patrick Heckmann, der erst kürzlich mit einem Kurzzeitvertrag ausgestattet wurde und den nach wie vor verletzten Moritz Krimmer ersetzen wird.
„Hamburg hat offensiv sehr viel Power und so wird es kein einfaches Spiel. Hier müssen wir mit unserer Verteidigung dagegenhalten“, sagt Bambergs Head Coach Anton Gavel. „Insgesamt ist es natürlich nicht gerade vorteilhaft, dass wir die Saison mit vier Auswärtsspielen beginnen müssen, aber das wussten wir von vornherein und müssen das so hinnehmen. Es ist so aber auch gleich eine gute Challenge für uns.“
In der vorletzten Saison standen sich beide Teams in Hamburg im BBL-Pokal bereits schon einmal gegenüber. Damals siegten die Bamberger recht deutlich mit 80:64 und zogen ins Viertelfinale ein.
Towers konnten starke deutsche Achse halten
Auch die Towers haben eine gute Saisonvorbereitung hinter sich. Vier ihrer sechs Testspiele konnten sie gewinnen. Erst letzte Woche setzte man noch einmal ein richtiges Ausrufezeichen, als man in Hamburg gegen den dänischen Pokalsieger Randers Cambria richtig aufkrachte. Am Ende siegten die Norddeutschen mit 120:66. Leonard Thorpe Jr. (15 Punkte, 14 Assists), Justin Edler-Davis (16 Punkte, 11 Rebounds) und Topscorer Zacharie Perrin (21 Punkte) waren die Auffälligsten.
In den beiden öffentlichen Testspielen gegen Bundesligisten gab es einen Sieg und eine Niederlage. In Rostock zog man mit 83:94 den Kürzeren, beim Season Opener gegen Oldenburg siegte man mit 98:80. Eric Reed Jr. war im Spiel gegen die Donnervögel nicht zu stoppen und erzielte 34 Punkte.
Mit Osaro Rich, Kenneth Ogbe, Benedikt Turudić und Niklas Wimberg konnten die Towers ihre starke deutsche Achse halten. Wie schon in der Vorsaison muss Niklas Wimberg jedoch auch in dieser Serie zum Saisonstart passen. Der 29-Jährige, der letzte Saison infolge eines Beinbruchs lange pausieren musste, ist diesmal wegen einer Fingerverletzung raus. Beim zweiten Test der Towers in Berlin verletzte sich der Power Forward am Ringfinger der linken Hand und musste daraufhin operiert werden.
Unter anderem haben Jordan Barnett, Brae Ivey, Kur Kuath, Jaizec Lottie und Johnathan Stove den Club verlassen. Viel neues Personal musste somit gefunden und integriert werden. Nach einer überaus erfolgreichen Saison bei CSO Voluntari, kam Justin Edler-Davis nach Hamburg. Der 27-jährige US-Boy holte in Rumänien den Pokal sowie den Titel in der European North Basketball League und unterzeichnete bei den Towers einen Vertrag bis 2027. Ebenfalls neu ist Point Guard Carlos Stewart Junior. Der Guard kommt direkt vom College aus den USA, wo er zuletzt für die Santa Clara Broncos spielte. Für weitere Firepower im Angriff der Hanseaten sorgt Eric Reed Junior. Der Shooting Guard spielte in der Vorsaison in Belgien für die Kortrijk Spurs. In der BNXT League erzielte er im Schnitt 15,1 Punkte und führte sein Team als Topscorer ins Playoff-Halbfinale. Zudem wurde er ins First Team der Liga gewählt.
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BBL-Pokal
Bamberg Baskets unterliegen Syntainics MBC im Pokalfinale
Der Traum vom siebten Pokalsieg in der Vereinsgeschichte ist für Bambergs Bundesliga Basketballer nicht in Erfüllung gegangen. Im Finale des Top Four um den BBL-Pokal unterlagen die Bamberg Baskets am Sonntagnachmittag gegen den Syntainics MBC mit 87:97 (39:50).
In der mit 3.000 Zuschauern ausverkauften Weißenfelser Stadthalle lagen die Wölfe stets in Führung und konnten am Ende mit dem Pokalsieg ihren größten Erfolg der Clubgeschichte seit dem Gewinn des FIBA Europe Cups vor 21 Jahren feiern.
Michael Devoe avancierte im Finale mit 27 Punkten zum Topscorer und wurde zum wertvollsten Spieler des Turnier-Wochenendes gewählt.
11-Punkte-Rückstand zur Halbzeit
Die Gastgeber benötigten nicht lange, um in ihren Rhythmus aus dem Halbfinal-Sieg gegen den FC Bayern zurückzufinden. 2:18 Minuten waren gerade einmal gespielt, als Martin Breunig per Dunking mit dem dritten MBC-Abschluss in der Bamberger Zone für das 0:6 sorgte. Per Alley-Oop von Filip Stanić kamen dann auch die Bamberger zu ihren ersten Zählern in diesem Finale (2:6/3.). Ronaldo Segu verkürzte auf 5:6 (4.). Das Bamberger Spiel in diesem ersten Abschnitt allerdings zu fehlerhaft (8 Ballverluste allein im ersten Viertel). Zudem hatte man große Probleme, den MBC beim Attackieren des Korbes unter Kontrolle zu bringen und so setzten sich die Wölfe leicht ab (5:13/6.). Nach der hier folgenden Auszeit von Anton Gavel lief es für sein Team nun besser. Dreier von Ronaldo Segu und Moritz Krimmer sowie zwei verwandelte Freiwürfe von Kyle Lofton bedeuteten den 13:13 Ausgleich (7.). Mit Dreiern von Ivan Tkachenko und Michael Devoe konterte der MBC jedoch eiskalt und ging nach einem 15:4‑Run zum Ende des Viertels mit einer deutlichen Führung in die erste Viertelpause (17:28).
Mit einem weiteren Ballverlust begannen die Bamberger das zweite Viertel und so hatte man nach gerade einmal zwölf gespielten Minuten bereits zehn Turnover in der Statistik stehen. Bis Mitte des zweiten Viertels blieb der Rückstand konstant (27:38/15.). Charles Callison baute den Vorsprung für den MBC dann per Dreier zwischenzeitlich auf 15 Zähler aus (29:44/17.). Zur Pause waren es dann aber wieder die elf Punkte wie schon zum Ende des ersten Abschnitts (39:50).
„Wir haben das Spiel im ersten Viertel verloren“
Im ersten Angriff nach der Halbzeitpause hatten die Bamberger gleich dreimal die Chance, den Rückstand wieder in den einstelligen Bereich zu drücken, doch keiner der drei Distanzwürfe (2x Locke & Krimmer) wollte fallen. Stattdessen versenkte Spencer Reaves den Ball auf der Gegenseite von jenseits der 6,75-Meter-Linie zum 39:53 (22.). Bamberg kämpfte, doch immer, wenn man auf Baskets-Seite dachte, man könnte jetzt wieder etwas aufschließen, legte der MBC kaltblütig nach. So zum Beispiel nach dem Korb von Michael Devoe zum 55:70 (28.). In weniger als einer Minute hatten die Baskets wieder auf 60:70 (29.) verkürzt, ehe Devoe und Callison per Buzzerbeater-Dreier den Bamberger Rückstand wieder auf 60:75 nach dem dritten Viertel erhöhten.
Das Momentum zu Beginn des Schlussabschnitts nun ganz klar auf Seiten der Wölfe, die so auf 66:85 (32.) weiter davonzogen. Die Bamberger aber kämpften weiter und kamen angefeuert von ihren tollen Fans nochmals zurück. Moritz Krimmers Dreier brachte die Baskets auf 76:87 (34.) heran, doch abermals gelang es trotz mehrerer Chance zunächst nicht, den Rückstand unter zehn Zähler zu bringen. 5:13 Minuten vor Schluss gelang das dann Filip Stanić (78:87), doch die Wölfe konterten erneut zum 80:94 (38.). Sicherlich noch einmal so richtig spannend wäre es geworden, wäre die Entscheidung der Schiedsrichter im Angriff des MBC direkt nach dem Dreier von KeyShawn Feazell zum 85:94 eine andere gewesen. Kyle Lofton hatte hier Michale Devoe zunächst den Ball aus der Hand gespielt. Der Bamberger ging dem freien Ball hinterher und kam zu Fall. Für Dyn-Experten Heiko Schaffartzik die Situation ein ganz klares unsportliches Foul von Devoe, doch es gab keinen Foulpfiff. Stattdessen soll der zu Boden stürzende Kyle Lofton sogar bereits Ballkontrolle gehabt haben, was eine Korrektur der Shotclock zufolge hatte und den MBC unverständlicherweise erneut in Ballbesitz brachte. Die Wölfe spielten die geschenkte frische Shotclock hier geduldig herunter und ließen sich letztlich nicht mehr in Bedrängnis bringen. „Glückwunsch an meinen Kollegen Janis Gailitis für diesen absoluten verdienten Sieg heute im Finale und zum Gewinn des Pokals. Wir haben das Spiel im ersten Viertel verloren. Wir konnten nicht an die Defensivleistung aus dem gestrigen Halbfinale anknüpfen“, resümierte Bambergs Head Coach Anton Gavel. „Wir wollten hässlich spielen, auch das ist uns nicht gelungen. Zudem hatten wir acht Ballverluste allein im ersten Viertel. Wir lagen kein einziges Mal in Führung. Mehr gibt es eigentlich nicht zu sagen.“
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Basketball Top Four
Bamberg Baskets stehen im Pokal-Endspiel
Die Bamberg Baskets haben ihr Halbfinale beim Top Four gewonnen und stehen damit heute Nachmittag im Finale. In der mit 3.000 Zuschauern ausverkauften Stadthalle in Weißenfels besiegten die Bamberger die SKYLINERS FRANKFURT mit 76:63 (35:31) und spielen somit um den BBL-Pokal.
Bester Scorer auf Bamberger Seite gegen die Hessen war Ibrahim Watson mit 20 Punkten, gefolgt von Ronaldo Segu und KeyShawn Feazell mit je 16 Zählern. Erfolgreichster Werfer der Frankfurter war Jordan Theodore mit 13 Punkten.
Gegner der Mannschaft von Head Coach Anton Gavel im Finale heute um 16:00 Uhr ist der SYNTAINICS MBC. Die Weißenfelser hatten sich in ihrem Semifinale gegen den FC Bayern München Basketball mit 95:93 durchsetzen können.
Knappe Führung zur Halbzeit
Es dauerte einen Moment, ehe die ersten Punkte in diesem zweiten Halbfinale fallen wollten. Nach je zwei Fehlversuchen war es Noah Locke, der mit seinen einzigen beiden Zählern in dieser Partie die ersten Punkte des Spiels erzielte. Die Frankfurter versuchten ihr Glück aus der Distanz und nach Dreiern von Jordan Theodore und David Muenkat gingen die Hessen in Führung (4:6/3.). Die Bamberger Antwort kam von Ronaldo Segu. Per Dreier und seinen Punkten fünf, sechs und sieben stellte er auf 13:9 (7.). Die Hessen schlossen jedoch umgehen wieder auf (13:12/7.), ehe Ibi Watson und KeyShawn Feazell mit je 5 Punkten ihr Team 23 Sekunden vor dem Ende des ersten Viertels erstmals zweistellig in Führung brachten (23:12/10.). Den Schlusspunkt in diesem ersten Abschnitt setzte Frankfurts Neuzugang Marcus Domask. Mit seinem bereits zweiten Dreier sorgte der US-Amerikaner für das 25:13 nach dem ersten Viertel.
Mit einem weiteren Dreier von KeyShawn Feazell starteten die Bamberger ins zweite Viertel. Kyle Lofton erhöhte auf 28:15 (12.) und die Mannschaft von Anton Gavel konnte zunächst ihren zweistelligen Vorsprung halten (30:20/14.). In nicht einmal 80 Sekunden spielten sich die SKYLINERS mit einem 8:0‑Lauf aber wieder heran (30:28/15.) und es folgte eine Bamberger Auszeit. Im Anschluss sorgten ein Dunk von Filip Stanić, ein Korbleger von Kyle Lofton sowie ein Freiwurfpunkt von Adrian Petković erst einmal wieder für etwas mehr Abstand (35:28/17.). Viel Zählbares passierte in den noch zu spielenden 3:15 Minuten bis zur Pause dann nicht mehr. 12 Sekunden vor der Halbzeit-Sirene war es Frankfurts Kamaka Hepa, dessen Dreier für den 35:31-Pausenstand sorgte.
„Wir sind heute auch recht aggressiv zum Korb gegangen“
Der Start in die zweite Hälfte gehörte den Bambergern. Einzigartig von über 500 Schlachtenbummlern aus Freak City angefeuert, setzten sich die Baskets mit einem stark spielenden Ibi Watson schnell wieder ab (40:31/21.). Brandon Horvath dunkte noch zwei Punkte dazu (42:31/22.), wobei er allerdings auf dem Weg zum Korb Ronaldo Segu unglücklich mit dem Ellenbogen im Gesicht traf. Der Bamberger Spielmacher musste zwar vom Feld (kam knapp vier Minuten später aber wieder zurück ins Spiel), sein Team aber blieb weiter in Führung. 50:36 (25.) lagen die Bamberger Mitte des dritten Abschnitts in Führung, ehe die Hessen nach dem Dreier von Jacob Knauf zum 52:45 (28.) wieder etwas aufschließen konnten. Näher aber ließ man den Gegner nicht herankommen und nach zwei erfolgreichen Freiwürfen von KeyShawn Feazell lag man 58:49 nach dem dritten Viertel vorne.
Auch der Schlussabschnitt war von der Verteidigung geprägt. 3:25 Minuten waren bereits von der Spieluhr, da hatte sich nach zwei Punkten für Bamberg und vier Zählern für Frankfurt nur wenig auf der Anzeigentafel getan (60:53/34.). Dann aber folgte der beste Lauf der Bamberger. Nach einem 11:0‑Run lag man knapp vier Minuten vor der Schlusssirene mit 71:53 (37.) in Führung, hatte nun alles im Griff und ließ sich den Sieg und den damit verbundenen Finaleinzug nicht mehr nehmen. Am Ende siegten die Bamberg Baskets verdient mit 76:63 und fordern im Endspiel nun den SYNTAINICS MBC im Kampf um den BBL-Pokal heraus.
„Glückwunsch an unsere Spieler zum Sieg. Es war das Spiel, so wie wir es haben wollten. So im 60-er- /70-er-Bereich ist es, wo wir uns am wohlsten fühlen und auch die größten Chancen haben, ein Spiel zu gewinnen. Wenn wir mit unserem Gegner versuchen Run & Gun zu spielen, dann sehen wir schlecht aus“, so Bambergs Head Coach Anton Gavel. „Das haben wir erst vor ein paar Tagen erlebt. Wir sind heute auch recht aggressiv zum Korb gegangen und so auch dann auch oft an die Freiwurflinie gekommen. Es war gut, dass wir eben nicht nur von außen geworfen haben, sondern versucht haben, an die Linie zu kommen. Auch wenn es dann knapper geworden ist, haben wir offensiv mehrere gute Entscheidungen getroffen. Jetzt sind wir extrem froh, dass wir im Finale stehen, und jetzt gilt unsere volle Konzentration auf morgen.“