Pflicht­spiel­auf­takt der Bam­berg Baskets

Bam­berg Bas­kets gewin­nen BBL-Pokal-Spiel in Hamburg

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Hamburg
Symbolbild, Foto: Pixabay
Die BMA365 Bam­berg Bas­kets haben ihr ers­tes Spiel der neu­en Sai­son gewon­nen und ste­hen somit im Pokal-Ach­tel­fi­na­le. Sei­ne Erst­run­den­par­tie gewann das Team von Head Coach Anton Gavel am Mitt­woch­abend bei den Veo­lia Towers Ham­burg mit 94:89 (45:38) und leg­te so einen gelun­ge­nen Sai­son­start hin.

Vor 1.679 Zuschau­ern war Cobe Wil­liams mit 25 Punk­ten am Ende Tops­corer der Par­tie gegen die Han­sea­ten, bei denen Jus­tin Edler-Davis mit 24 Zäh­lern die meis­ten Punk­te sam­mel­te. In der nächs­ten Run­de müs­sen die Bam­ber­ger nun erneut aus­wärts antre­ten. Am 18. Okto­ber steht man im Ach­tel­fi­na­le um 20:00 Uhr in der Stadt­hal­le Wei­ßen­fels dem SYNTAINICS MBC gegenüber.


Der Spiel­ver­lauf

Ham­burg star­te­te bes­ser in die­se Do-or-die-Par­tie und leg­te zunächst ein­mal vor. Richard Bal­int sorg­te per Drei­er für die ers­ten Zäh­ler der BMA365 Bam­berg Bas­kets, ehe EJ Onu mit zwei Dunks für das 7:6 (3.) sorg­te. 3:30 Minu­ten waren in der Par­tie gespielt, als sich der Bam­ber­ger Cen­ter jedoch mit sei­nem bereits zwei­ten Foul mehr oder weni­ger selbst aus dem Spiel nahm. In der Fol­ge­zeit wech­sel­te die Füh­rung nahe­zu in jedem Angriff, doch dann netz­te Demar­cus Demo­nia zwei Drei­er in Fol­ge ein und die Bas­kets konn­ten sich erst­mals etwas abset­zen (15:9/6.). Der Ball lief gut durch die Bam­ber­ger Rei­hen und ein ins­ge­samt star­ker Adri­an Pet­ko­vić erhöh­te den Vor­sprung bereits im ers­ten Vier­tel in den zwei­stel­li­gen Bereich (21:11/8.). 25:13 lag das Team aus Freak City in Front, ehe Jus­tin Edler-Davis per Drei­er auf 25:16 nach dem ers­ten Vier­tel ver­kür­zen konnte.

Mit einem Drei­er eröff­ne­te Adri­an Pet­ko­vić das zwei­te Vier­tel für die Bam­ber­ger (28:16), bei denen nun aller­dings die gute Ball­be­we­gung aus dem ers­ten Vier­tel etwas ver­lo­ren ging. Den­noch aber konn­te man zunächst dank des Drei­ers von Richard Bal­int (31:18/13.) und des Dunks von Aus­tin Crow­ley (33:20/14.) die Füh­rung wei­ter kon­stant hal­ten. Ange­führt von Jus­tin Edler-Davis pirsch­ten sich die Han­sea­ten nun aber lang­sam wie­der her­an. Auch das drit­te Foul in die­ser Pha­se von EJ Onu (16.) spiel­te dem Team von Ben­ka Bar­losch­ky ein wenig in die Kar­ten und die Towers ver­kürz­ten bis auf 38:35 (18.). Cobe Wil­liams per Drei­er, Ibi Wat­son mit sei­nem ers­ten Feld­korb sowie Patrick Heck­mann per Buz­zer Bea­ter hiel­ten die Tür­me bis zum 45:38-Pausenstand jedoch wei­ter auf Distanz.


„Ich glau­be, dass die ers­te Halb­zeit für uns ganz ordent­lich aus­ge­se­hen hat“

Mit zwei Drei­ern zu Beginn der zwei­ten Hälf­te von Cobe Wil­liams und Dani­el Kep­pe­l­er schraub­ten die BMA365 Bam­berg Bas­kets den Vor­sprung schnell wie­der auf 10 Zäh­ler (51:41/22.). Nun aber fan­den die Wer­fer auf Sei­ten der Ham­bur­ger bes­ser zu ihrem Rhyth­mus (56:51/25.) Die Punk­te von Jus­tin Edler-Davis beant­wor­te­te Adri­an Pet­ko­vić hier noch prompt (60:51/28.), doch wenig spä­ter glich LJ Thor­pe Jr. per Drei­er zum 60:60 wie­der aus, ehe Jean-Pierre Toko­to II kurz vor Ende des drit­ten Abschnitts die Towers mit einem Drei­er gar in Füh­rung brach­te (62:65).

Wür­den die Gast­ge­ber die­sen Schwung nun auch zu Beginn des Schluss­ab­schnitts bei­be­hal­ten kön­nen? Nein, denn das Team von Anton Gavel biss sich ins Spiel, arbei­te­te gut zusam­men und ließ die Towers so eben nicht davon­zie­hen. Knapp vier Minu­ten waren im letz­ten Abschnitt gespielt, als Ibi Wat­son mit einem Drei-Punk­te-Spiel die Par­tie beim 71:71 wie­der aus­glich. Offen­siv über­nahm auf Bam­ber­ger Sei­te nun Dani­el Kep­pe­l­er. Mit zehn Punk­ten in Fol­ge brach­te er sein Team mit 81:77 (37.) in Füh­rung. Mit teils wirk­lich extrem schwie­ri­gen, aber erfolg­rei­chen Drei­ern, blie­ben die Ham­bur­ger ihrer­seits dran (85:82). Der Block von EJ Onu sowie der Drei­er im anschlie­ßen­den Angriff von Cobe Wil­liams zum 88:82 sorg­ten 77 Sekun­den vor dem Ende für die Ent­schei­dung, zumal die Bam­ber­ger ihre Frei­wür­fe wenn auch nicht per­fekt, aber gut genug trafen.

„Glück­wunsch an die Spie­ler. Ich glau­be, dass die ers­te Halb­zeit für uns ganz ordent­lich aus­ge­se­hen hat. Offen­siv haben wir uns echt gute Wür­fe her­aus­ge­spielt, die wir dann auch teil­wei­se getrof­fen haben“, so Bam­bergs Head Coach nach der Par­tie. „Wenn wir zu kopf­los agiert haben, dann haben sich bei uns die Tur­no­ver gehäuft und wir haben schlech­te Wür­fe genom­men. Was dann auch dazu geführt hat, dass wir Fast­break-Punk­te kas­siert haben. In der zwei­ten Halb­zeit hat Ham­burg umge­stellt und damit hat­ten wir Pro­ble­me. Aber ich glau­be, das wich­tig war, dass wir zusam­men­ge­blie­ben sind und die­se schwe­re Pha­se durch­ge­stan­den haben. Wir sind froh, dass wir hier gewin­nen und in die nächs­te Run­de ein­zie­hen konnten.“

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