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Veolia Towers Hamburg

Drit­ter Bam­ber­ger Saisonsieg

BMA365 Bam­berg Bas­kets gewin­nen erneut in Hamburg

Nach dem Sieg im BBL-Pokal haben die BMA365 Bam­berg Bas­kets auch ihre Bun­des­li­ga-Par­tie in Ham­burg gewon­nen. Am 6. Spiel­tag in der easy­Cre­dit Bas­ket­ball Bun­des­li­ga sieg­te die Mann­schaft von Head Coach Anton Gavel am Sams­tag­abend bei den Veo­lia Towers Ham­burg mit 101:71 (43:36) und hol­te sich so ihren drit­ten Saisonsieg.

3.069 Zuschau­er in der Insel­park Are­na sahen eine über­zeu­gen­de Vor­stel­lung des Teams aus Freak City, das alle vier Vier­tel für sich ent­schei­den konn­te. Den ent­schei­den­den Vor­sprung konn­ten sich die Bam­ber­ger im drit­ten Abschnitt her­aus­spie­len. Die­sen gewann man mit 30:15 und setz­te sich deut­lich ab.

Neben Moritz Krim­mer und Dani­el Kep­pe­l­er (Fuß­ver­let­zung) muss­te Head Coach Anton Gavel ab der 14. Minu­te auch noch auf Richard Bal­int ver­zich­ten. Beim Zusam­men­prall mit Zsom­bor Maron­ka wur­de dem Tsche­chen ein Stück vom Zahn aus­ge­schla­gen. Zudem erlitt er eine Platz­wun­de am Kinn.

Wie schon beim Heim­sieg gegen Chem­nitz punk­te­ten auch dies­mal gleich sechs Bam­ber­ger Spie­ler zwei­stel­lig. Demar­cus Demo­nia (20) und Ibi Wat­son (18) führ­ten das Team an. Beson­de­re Erwäh­nung ver­dient auch die Leis­tung von EJ Onu. Der Cen­ter steu­er­te neben sei­nen 11 Punk­ten und 7 Rebounds auch 6 geblock­te Wür­fe zum Erfolg bei.


43:36-Halbzeitführung der Baskets

Never chan­ge a run­ning sys­tem – getreu die­sem Spruch star­te­te Head Coach Anton Gavel erneut mit der aus den bis­he­ri­gen Spie­len bereits bekann­ten Start­for­ma­ti­on. Wil­liams, Bal­int, Wat­son, Demo­nia und Onu leg­ten auch gleich wie­der rich­tig gut los und gin­gen nach gera­de ein­mal einer gespiel­ten Minu­te durch einen ganz wei­ten Drei­er von Cobe Wil­liams mit 5:0 in Front. Auch Ben­ka Bar­losch­ky war sofort im Spiel – den Schieds­rich­tern jedoch viel­leicht ein wenig zu arg, wes­halb der Towers-Coach nach exakt 89 Sekun­den ein Tech­ni­sches Foul ange­schrie­ben bekam. Ibi Wat­son ver­senk­te den fäl­li­gen Frei­wurf sowie in den fol­gen­den Angrif­fen gleich zwei Drei­er und so lagen die Bam­ber­ger früh zwei­stel­lig in Füh­rung (12:2/3.). Die Pro­ble­me der Han­sea­ten wur­den nicht gerin­ger, denn Auf­bau­spie­ler Leo­nard Thor­pe Jr. war auf einem der Boden­auf­kle­ber weg­ge­rutscht und hat­te sich hier­bei so ver­letzt, dass er nicht wei­ter­spie­len konn­te. Unter dem Bam­ber­ger Korb räum­te nun EJ Onu ordent­lich auf (3 Blocks schon in der ers­ten Hälf­te des ers­ten Vier­tels) und so blie­ben die BMA365 Bam­berg Bas­kets wei­ter vor­ne (16:6/5.). Dann jedoch kamen die Towers bes­ser ins Spiel und ver­kürz­ten dank meh­re­rer Offen­siv-Rebounds den Rück­stand (18:14/7.) Die Bam­ber­ger aber behaup­te­ten die Füh­rung und gewan­nen das ers­te Vier­tel letzt­lich mit 24:18.

Das zwei­te Vier­tel soll­te dann zei­gen, war­um Head Coach Anton Gavel vor die­sem Spiel gewarnt hat­te. Zunächst leg­ten EJ Onu und Demar­cus Demo­nia zwar für die Gäs­te vor (29:21/13.), doch sowohl in der Insel­park Are­na als auch bei der DYN-Über­tra­gung war zu spü­ren, dass die Han­sea­ten nun immer stär­ker wur­den. Auch die Ver­let­zung von Richard Bal­int (14.) sowie das drit­te Foul gegen Cobe Wil­liams (15.) spiel­ten den Han­sea­ten in die Kar­ten. Zudem geriet der gesam­te Rhyth­mus des Spiels durch meh­re­re strit­ti­ge Schieds­rich­ter-Ent­schei­dun­gen etwas ins Stot­tern, was eher dem Spiel der Ham­bur­ger zugu­te­kam (Bam­berg am Ende mit 20:2 Fast-Break Punk­ten). Knapp drei Minu­ten vor der Halb­zeit­pau­se dunk­te Zacha­rie Per­rin sein Team auf 34:32 wie­der her­an und Niklas Wim­berg ver­kürz­te per Drei­er sogar auf 36:35 (19.), doch Ibi Wat­son & Co. behiel­ten küh­len Kopf. Mit einem 7:1‑Lauf nahm man nicht nur eine doch ganz ordent­li­che 43:36-Halbzeitführung mit in die Kabi­ne, son­dern dank des Drei­ers von Zach Ens­min­ger eben kurz vor Halb­zeit auch das Momentum.


„Bei­de Starts waren gut, defen­siv haben wir einen guten Job gemacht“

So rich­tig heiß kamen die BMA365 Bam­berg Bas­kets aus der Kabi­ne. Wie schon in der ers­ten Hälf­te spiel­te man wei­ter sein Spiel und ließ den Vor­sprung auf­grund einer 18:4‑Serie erst­mals auf über 20 Zäh­ler anwach­sen (61:40/28.). Bis auf 25 Punk­te (71:46/30.) konn­te man die Füh­rung aus­bau­en, ehe die Towers zum Ende des drit­ten Abschnitts noch­mals auf 73:51 herankamen.

Zu Beginn des Schluss­vier­tels ließ die Kon­zen­tra­ti­on ein wenig nach. Das Bam­ber­ger Team­play litt und immer wie­der traf man schlech­te Ent­schei­dun­gen und nahm schlech­te Wür­fe. Dies schau­te sich Anton Gavel jedoch nur zwei Minu­ten mit an (74:55/32.), ehe er in einer Aus­zeit sein Team wie­der in die Spur brach­te. Cobe Wil­liams über­nahm und mit zwei Drei­ern zum 80:57 (34.) sorg­te er für kla­re Ver­hält­nis­se. Von nun an hiel­ten die BMA365 Bam­berg Bas­kets ihren Geg­ner bis zum Spie­len­de auf Distanz. An der Frei­wurf­li­nie erziel­te Finn Dönt­gens mit sei­nen Zäh­lern sie­ben und acht in die­ser Par­tie zunächst den 100. Punkt sowie dann auch den 101:71 Endstand.

„Glück­wunsch an die Spie­ler. Ich glau­be, es war eine schwie­ri­ge Par­tie. Eine Mann­schaft, die um den ers­ten Sai­son­sieg kämpft, ist immer sehr gefähr­lich. Das Gute war, dass wir alle vier Vier­tel gewon­nen haben. Bei­de Starts waren gut, defen­siv haben wir einen guten Job gemacht und konn­ten dar­aus auch ein­fa­che Punk­te in Tran­si­ti­on machen, was immer wich­tig ist“, so Bam­bergs Head Coach Anton Gavel. „Bei­de Mann­schaf­ten muss­ten auf Spie­ler ver­zich­ten, an die­ser Stel­le gute Bes­se­rung an LJ Thor­pe. Wir muss­ten auf Richard ver­zich­ten. Aber die ande­ren Spie­ler haben es sehr gut gemeis­tert, ihn heu­te gemein­sam zu erset­zen. Wir sind froh über den Sieg.“

Das nächs­te Heim­spiel steht am kom­men­den Sams­tag, 8. Novem­ber, gegen die SKYLINERS aus Frank­furt auf dem Spiel­plan. Tip-Off gegen die Hes­sen in der BROSE ARENA ist um 18:30 Uhr.

Nach dem Pokal gas­tiert Bam­berg erneut in Hamburg

Veo­lia Towers Ham­burg erwar­ten die BMA365 Bam­berg Baskets

38 Tage nach­dem man sich in der ers­ten Run­de des BBL-Pokals gegen­über­stand, tref­fen die BMA365 Bam­berg Bas­kets an die­sem Wochen­en­de nun erneut auf die Veo­lia Towers Ham­burg. Wie schon beim Pokal­spiel Ende Sep­tem­ber so haben die Han­sea­ten auch in der Par­tie des 6. Spiel­tags in der easy­Cre­dit BBL das Heim­recht auf ihrer Seite.

Für bei­de Mann­schaf­ten ist die kom­men­de Begeg­nung das mitt­ler­wei­le fünf­te BBL-Match in die­ser Sai­son. Wäh­rend die Bam­ber­ger mit zwei Sie­gen und zwei Nie­der­la­gen auf dem Kon­to nach Ham­burg rei­sen, konn­ten die Nord­deut­schen bis­lang noch kei­nes ihrer BBL-Spie­le in die­ser Sai­son gewin­nen. Tip-Off in der Insel­park Are­na zur Par­tie der BMA365 Bam­berg Bas­kets bei den Veo­lia Towers Ham­burg ist am Sams­tag­abend um 20:00 Uhr.

„Mit dem Spiel in Ham­burg steht uns wie­der ein sehr schwe­res Aus­wärts­spiel bevor. Die Towers ste­hen noch ohne Sieg und wer­den daher alles dafür tun, den Kno­ten plat­zen zu las­sen. Unter die­sen Vor­aus­set­zun­gen noch­mals gegen die­ses Euro­Cup Team, das Qua­li­tät besitzt, zu spie­len, ist eine abso­lut schwie­ri­ge Auf­ga­be für uns“, so Anton Gavel. „Gera­de aus­wärts ist es für uns beson­ders wich­tig, in der Defen­si­ve eine Leis­tung aufs Par­kett zu brin­gen, so wie uns das zuletzt gegen Chem­nitz über meh­re­re Vier­tel gelun­gen ist. Natür­lich hilft es, wenn man vor­ne ein paar Wür­fe trifft, aber das ist zweit­ran­gig. Wir müs­sen ver­su­chen, dem Spiel von Anfang an unse­ren Stem­pel aufzudrücken.“

Nach jeweils vier gespiel­ten Par­tien in der easy­Cre­dit Bas­ket­ball Bun­des­li­ga spre­chen die Sta­tis­ti­ken vor dem Spiel am Sams­tag in Ham­burg eine kla­re Spra­che. In Sachen Punk­te, Rebounds, Assists & Co. haben die Bam­ber­ger bei den Durch­schnitts­wer­ten über­all die Nase vorne.

Die Wurf­quo­ten hin­ge­gen sind in allen Berei­chen ziem­lich ähn­lich. Da die Han­sea­ten jedoch noch kei­nes ihrer vier BBL-Spie­le gewin­nen konn­ten (gegen den MBC, in Chem­nitz und Mün­chen sowie gegen Bonn) spricht die Effek­ti­vi­tät eben­falls deut­lich für die BMA365 Bam­berg Bas­kets, die mit einer aus­ge­gli­che­nen Bilanz von zwei Sie­gen und zwei Nie­der­la­gen nach Ham­burg reisen. 

Die 89:94-Niederlage im Pokal am 24. Sep­tem­ber gegen Bam­berg war die ers­te Plei­te der Han­sea­ten in die­ser Sai­son. Wett­be­werbs­über­grei­fend folg­ten neun wei­te­re Nie­der­la­gen (BBL: 0–4 /​Euro­Cup: 0–5). Eben jenes ers­te Auf­ein­an­der­tref­fen bei­der Mann­schaf­ten sprach Ham­burgs Head Coach Ben­ka Bar­losch­ky im Inter­view auf der Towers-Home­page noch­mals expli­zit an: „Bam­berg hat uns die bis­her schmerz­haf­tes­te Nie­der­la­ge zuge­fügt. Das Aus im Pokal hat unse­ren gesam­ten Sai­son­start auf den Kopf gestellt. Wir wol­len am Sams­tag über 40 Minu­ten unse­ren bes­ten Bas­ket­ball spie­len, um uns dafür zu revan­chie­ren. Und uns damit einen Neu­start ermög­li­chen. In die­sem Spiel steckt unglaub­lich viel – gemein­sam mit unse­ren Fans im Rücken wol­len wir uns den Sieg holen.“

Auf­grund des schwa­chen Sai­son­starts haben die Ham­bur­ger bereits nach­ver­pflich­tet. Mit Mar­tin Breu­nig (33 Jah­re – C – 2,03 m) kommt ein BBL-erfah­re­ner Big Man an die Elbe. Am Sams­tag, so die Towers auf ihrer Home­page, wird Breu­nig jedoch noch nicht im Towers-Tri­kot auf­lau­fen. Der Zwei-Meter-Mann steht dann näm­lich ein letz­tes Mal für sei­nen aktu­el­len Arbeit­ge­ber, den fran­zö­si­schen Erst­li­gis­ten SLUC Nan­cy im Gast­spiel bei SIG Straß­burg auf dem Par­kett. Eben­falls nicht mit dabei wird auch Osa­ro Rich sein. Der Shoo­ting Guard hat sich im Spiel gegen Hap­oel Jeru­sa­lem eine Frak­tur der Spei­che im rech­ten Arm zugezogen.

Car­los Ste­wart Jr. war beim Pokal-Spiel gegen Bam­berg nicht mit von der Par­tie. Auch in der BBL kam der US-Ame­ri­ka­ner bis­lang nur in zwei Spie­len (21 Punk­te gegen den MBC und 13 Punk­te in Chem­nitz) zum Ein­satz. Die bei­den ande­ren Spie­le muss­te der Point Guard als sieb­ter Import­spie­ler zuschau­en. Auch am Sams­tag muss Chef­trai­ner Ben­ka Bar­losch­ky einen sei­ner Spie­ler pau­sie­ren las­sen. Neben Ste­wart traf es bis­lang auch den Ungarn Zsom­bor Maron­ka (23 Jah­re – SF – 2,08 m) schon zwei­mal. Wie­der mit von der Par­tie wird hin­ge­gen Niklas Wim­berg (29 Jah­re – PF – 2,06 m) sein. Im Pokal­spiel war er noch mit einer Fin­ger­ver­let­zung zum Zuschau­en verdammt.

Nicht nur unter den Bret­tern ist der Fran­zo­se Zacha­rie Per­rin aktu­el­le einer der Stärks­ten im Team der Towers. Mit durch­schnitt­lich 6,3 Rebounds führt er sein Team an. Auch sein Effek­ti­vi­täts­wert von 16,0 stellt den Spit­zen­wert im Team der Ham­bur­ger dar.

Neben Per­rin stand nur ein wei­te­rer Spie­ler bis­lang in allen vier BBL-Par­tien in der Start­for­ma­ti­on der Towers. Leo­nard Thor­pe Jr. hat auch im Euro­Cup alle Spie­le für die Han­sea­ten begon­nen. In der BBL ver­teilt er im Schnitt 6,3 Assists, leis­tet sich jedoch auch 3,5 Ball­ver­lus­te pro Partie.

Pflicht­spiel­auf­takt der Bam­berg Baskets

Bam­berg Bas­kets gewin­nen BBL-Pokal-Spiel in Hamburg

Die BMA365 Bam­berg Bas­kets haben ihr ers­tes Spiel der neu­en Sai­son gewon­nen und ste­hen somit im Pokal-Ach­tel­fi­na­le. Sei­ne Erst­run­den­par­tie gewann das Team von Head Coach Anton Gavel am Mitt­woch­abend bei den Veo­lia Towers Ham­burg mit 94:89 (45:38) und leg­te so einen gelun­ge­nen Sai­son­start hin.

Vor 1.679 Zuschau­ern war Cobe Wil­liams mit 25 Punk­ten am Ende Tops­corer der Par­tie gegen die Han­sea­ten, bei denen Jus­tin Edler-Davis mit 24 Zäh­lern die meis­ten Punk­te sam­mel­te. In der nächs­ten Run­de müs­sen die Bam­ber­ger nun erneut aus­wärts antre­ten. Am 18. Okto­ber steht man im Ach­tel­fi­na­le um 20:00 Uhr in der Stadt­hal­le Wei­ßen­fels dem SYNTAINICS MBC gegenüber.


Der Spiel­ver­lauf

Ham­burg star­te­te bes­ser in die­se Do-or-die-Par­tie und leg­te zunächst ein­mal vor. Richard Bal­int sorg­te per Drei­er für die ers­ten Zäh­ler der BMA365 Bam­berg Bas­kets, ehe EJ Onu mit zwei Dunks für das 7:6 (3.) sorg­te. 3:30 Minu­ten waren in der Par­tie gespielt, als sich der Bam­ber­ger Cen­ter jedoch mit sei­nem bereits zwei­ten Foul mehr oder weni­ger selbst aus dem Spiel nahm. In der Fol­ge­zeit wech­sel­te die Füh­rung nahe­zu in jedem Angriff, doch dann netz­te Demar­cus Demo­nia zwei Drei­er in Fol­ge ein und die Bas­kets konn­ten sich erst­mals etwas abset­zen (15:9/6.). Der Ball lief gut durch die Bam­ber­ger Rei­hen und ein ins­ge­samt star­ker Adri­an Pet­ko­vić erhöh­te den Vor­sprung bereits im ers­ten Vier­tel in den zwei­stel­li­gen Bereich (21:11/8.). 25:13 lag das Team aus Freak City in Front, ehe Jus­tin Edler-Davis per Drei­er auf 25:16 nach dem ers­ten Vier­tel ver­kür­zen konnte.

Mit einem Drei­er eröff­ne­te Adri­an Pet­ko­vić das zwei­te Vier­tel für die Bam­ber­ger (28:16), bei denen nun aller­dings die gute Ball­be­we­gung aus dem ers­ten Vier­tel etwas ver­lo­ren ging. Den­noch aber konn­te man zunächst dank des Drei­ers von Richard Bal­int (31:18/13.) und des Dunks von Aus­tin Crow­ley (33:20/14.) die Füh­rung wei­ter kon­stant hal­ten. Ange­führt von Jus­tin Edler-Davis pirsch­ten sich die Han­sea­ten nun aber lang­sam wie­der her­an. Auch das drit­te Foul in die­ser Pha­se von EJ Onu (16.) spiel­te dem Team von Ben­ka Bar­losch­ky ein wenig in die Kar­ten und die Towers ver­kürz­ten bis auf 38:35 (18.). Cobe Wil­liams per Drei­er, Ibi Wat­son mit sei­nem ers­ten Feld­korb sowie Patrick Heck­mann per Buz­zer Bea­ter hiel­ten die Tür­me bis zum 45:38-Pausenstand jedoch wei­ter auf Distanz.


„Ich glau­be, dass die ers­te Halb­zeit für uns ganz ordent­lich aus­ge­se­hen hat“

Mit zwei Drei­ern zu Beginn der zwei­ten Hälf­te von Cobe Wil­liams und Dani­el Kep­pe­l­er schraub­ten die BMA365 Bam­berg Bas­kets den Vor­sprung schnell wie­der auf 10 Zäh­ler (51:41/22.). Nun aber fan­den die Wer­fer auf Sei­ten der Ham­bur­ger bes­ser zu ihrem Rhyth­mus (56:51/25.) Die Punk­te von Jus­tin Edler-Davis beant­wor­te­te Adri­an Pet­ko­vić hier noch prompt (60:51/28.), doch wenig spä­ter glich LJ Thor­pe Jr. per Drei­er zum 60:60 wie­der aus, ehe Jean-Pierre Toko­to II kurz vor Ende des drit­ten Abschnitts die Towers mit einem Drei­er gar in Füh­rung brach­te (62:65).

Wür­den die Gast­ge­ber die­sen Schwung nun auch zu Beginn des Schluss­ab­schnitts bei­be­hal­ten kön­nen? Nein, denn das Team von Anton Gavel biss sich ins Spiel, arbei­te­te gut zusam­men und ließ die Towers so eben nicht davon­zie­hen. Knapp vier Minu­ten waren im letz­ten Abschnitt gespielt, als Ibi Wat­son mit einem Drei-Punk­te-Spiel die Par­tie beim 71:71 wie­der aus­glich. Offen­siv über­nahm auf Bam­ber­ger Sei­te nun Dani­el Kep­pe­l­er. Mit zehn Punk­ten in Fol­ge brach­te er sein Team mit 81:77 (37.) in Füh­rung. Mit teils wirk­lich extrem schwie­ri­gen, aber erfolg­rei­chen Drei­ern, blie­ben die Ham­bur­ger ihrer­seits dran (85:82). Der Block von EJ Onu sowie der Drei­er im anschlie­ßen­den Angriff von Cobe Wil­liams zum 88:82 sorg­ten 77 Sekun­den vor dem Ende für die Ent­schei­dung, zumal die Bam­ber­ger ihre Frei­wür­fe wenn auch nicht per­fekt, aber gut genug trafen.

„Glück­wunsch an die Spie­ler. Ich glau­be, dass die ers­te Halb­zeit für uns ganz ordent­lich aus­ge­se­hen hat. Offen­siv haben wir uns echt gute Wür­fe her­aus­ge­spielt, die wir dann auch teil­wei­se getrof­fen haben“, so Bam­bergs Head Coach nach der Par­tie. „Wenn wir zu kopf­los agiert haben, dann haben sich bei uns die Tur­no­ver gehäuft und wir haben schlech­te Wür­fe genom­men. Was dann auch dazu geführt hat, dass wir Fast­break-Punk­te kas­siert haben. In der zwei­ten Halb­zeit hat Ham­burg umge­stellt und damit hat­ten wir Pro­ble­me. Aber ich glau­be, das wich­tig war, dass wir zusam­men­ge­blie­ben sind und die­se schwe­re Pha­se durch­ge­stan­den haben. Wir sind froh, dass wir hier gewin­nen und in die nächs­te Run­de ein­zie­hen konnten.“

Pflicht­spiel­auf­takt der Bam­berg Baskets

Sai­son­auf­takt im Pokal in Hamburg

An heu­ti­gen Mitt­woch steht für die BMA365 Bam­berg Bas­kets das ers­te Pflicht­spiel der neu­en Sai­son auf dem Pro­gramm. In der ers­ten Run­de des BBL-Pokals ist die Mann­schaft von Head Coach Anton Gavel dabei um 20 Uhr zu Gast bei den Veo­lia Towers Hamburg.

Auch wenn man natür­lich viel lie­ber auf eige­nem Par­kett in ein sol­ches Do-or-die-Spiel gegan­gen wäre, sind die Bam­ber­ger mit einem guten Gefühl nach Ham­burg auf­ge­bro­chen. Sechs Sie­ge konn­te man in sie­ben Vor­be­rei­tungs­spie­len ein­fah­ren und so hofft man nun natür­lich dar­auf, genau hier auch im ers­ten Pflicht­spiel anknüp­fen zu kön­nen. Mit dabei im Team um Kapi­tän Ibi Wat­son ist Patrick Heck­mann, der erst kürz­lich mit einem Kurz­zeit­ver­trag aus­ge­stat­tet wur­de und den nach wie vor ver­letz­ten Moritz Krim­mer erset­zen wird.

„Ham­burg hat offen­siv sehr viel Power und so wird es kein ein­fa­ches Spiel. Hier müs­sen wir mit unse­rer Ver­tei­di­gung dage­gen­hal­ten“, sagt Bam­bergs Head Coach Anton Gavel. „Ins­ge­samt ist es natür­lich nicht gera­de vor­teil­haft, dass wir die Sai­son mit vier Aus­wärts­spie­len begin­nen müs­sen, aber das wuss­ten wir von vorn­her­ein und müs­sen das so hin­neh­men. Es ist so aber auch gleich eine gute Chall­enge für uns.“

In der vor­letz­ten Sai­son stan­den sich bei­de Teams in Ham­burg im BBL-Pokal bereits schon ein­mal gegen­über. Damals sieg­ten die Bam­ber­ger recht deut­lich mit 80:64 und zogen ins Vier­tel­fi­na­le ein.


Towers konn­ten star­ke deut­sche Ach­se halten

Auch die Towers haben eine gute Sai­son­vor­be­rei­tung hin­ter sich. Vier ihrer sechs Test­spie­le konn­ten sie gewin­nen. Erst letz­te Woche setz­te man noch ein­mal ein rich­ti­ges Aus­ru­fe­zei­chen, als man in Ham­burg gegen den däni­schen Pokal­sie­ger Rand­ers Cam­bria rich­tig auf­krach­te. Am Ende sieg­ten die Nord­deut­schen mit 120:66. Leo­nard Thor­pe Jr. (15 Punk­te, 14 Assists), Jus­tin Edler-Davis (16 Punk­te, 11 Rebounds) und Tops­corer Zacha­rie Per­rin (21 Punk­te) waren die Auffälligsten.

In den bei­den öffent­li­chen Test­spie­len gegen Bun­des­li­gis­ten gab es einen Sieg und eine Nie­der­la­ge. In Ros­tock zog man mit 83:94 den Kür­ze­ren, beim Sea­son Ope­ner gegen Olden­burg sieg­te man mit 98:80. Eric Reed Jr. war im Spiel gegen die Don­ner­vö­gel nicht zu stop­pen und erziel­te 34 Punkte.

Mit Osa­ro Rich, Ken­neth Ogbe, Bene­dikt Turudić und Niklas Wim­berg konn­ten die Towers ihre star­ke deut­sche Ach­se hal­ten. Wie schon in der Vor­sai­son muss Niklas Wim­berg jedoch auch in die­ser Serie zum Sai­son­start pas­sen. Der 29-Jäh­ri­ge, der letz­te Sai­son infol­ge eines Bein­bruchs lan­ge pau­sie­ren muss­te, ist dies­mal wegen einer Fin­ger­ver­let­zung raus. Beim zwei­ten Test der Towers in Ber­lin ver­letz­te sich der Power For­ward am Ring­fin­ger der lin­ken Hand und muss­te dar­auf­hin ope­riert werden.

Unter ande­rem haben Jor­dan Bar­nett, Brae Ivey, Kur Kuath, Jai­zec Lot­tie und Joh­nathan Sto­ve den Club ver­las­sen. Viel neu­es Per­so­nal muss­te somit gefun­den und inte­griert wer­den. Nach einer über­aus erfolg­rei­chen Sai­son bei CSO Vol­un­t­a­ri, kam Jus­tin Edler-Davis nach Ham­burg. Der 27-jäh­ri­ge US-Boy hol­te in Rumä­ni­en den Pokal sowie den Titel in der Euro­pean North Bas­ket­ball League und unter­zeich­ne­te bei den Towers einen Ver­trag bis 2027. Eben­falls neu ist Point Guard Car­los Ste­wart Juni­or. Der Guard kommt direkt vom Col­lege aus den USA, wo er zuletzt für die San­ta Cla­ra Bron­cos spiel­te. Für wei­te­re Fire­power im Angriff der Han­sea­ten sorgt Eric Reed Juni­or. Der Shoo­ting Guard spiel­te in der Vor­sai­son in Bel­gi­en für die Kor­tri­jk Spurs. In der BNXT League erziel­te er im Schnitt 15,1 Punk­te und führ­te sein Team als Tops­corer ins Play­off-Halb­fi­na­le. Zudem wur­de er ins First Team der Liga gewählt.

Bam­berg Baskets

Heim­nie­der­la­ge gegen Hamburg

Zwei­tes Spiel, zwei­te Nie­der­la­ge in die­sem Jahr. Am 15. Spiel­tag unter­la­gen die Bam­berg Bas­kets vor rund 3.500 Zuschau­ern den Veo­lia Towers Ham­burg mit 80:83.

Mit einem Heim­sieg am Drei­kö­nigs­tag woll­ten die Bam­berg Bas­kets schnellst­mög­lich zurück in die Erfolgs­spur in der easy­Cre­dit Bas­ket­ball Bun­des­li­ga fin­den. Aus die­sem Vor­ha­ben ist am Mon­tag­abend in der BROSE ARENA jedoch lei­der nichts gewor­den. In der Par­tie des 15. Spiel­tags unter­la­gen die Bam­berg Bas­kets vor 3.571 Zuschau­ern den Veo­lia Towers Ham­burg mit 80:83 (34:29).

Ein raben­schwar­zes drit­tes Vier­tel, das die Bam­ber­ger mit 15:35 abge­ben muss­ten, brach­te letzt­lich die Ent­schei­dung zuguns­ten der Han­sea­ten. Das in ver­schie­de­nen Vor­be­rich­ten hoch­ge­han­del­te Duell der Point Guards bei­der Mann­schaf­ten sorg­te an die­sem Abend für nur wenig Begeis­te­rung. Sowohl Brae Ivey als auch Ronal­do Segu leis­te­ten sich jeweils sie­ben Ballverluste.

Bes­ter Wer­fer bei den Gäs­ten war Jor­dan Bar­nett mit 17 Punk­ten. Auf Bam­ber­ger Sei­te punk­te­ten Noah Locke (23), Ronal­do Segu (19) und Moritz Krim­mer (11) zweistellig. 

Head Coach Anton Gavel konn­te erneut auf den zuletzt erkrank­ten Kars­ten Tad­da sowie auf den nach Nasen­bein­bruch mit einer Mas­ke spie­len­den Filip Sta­nić zurück­grei­fen. Offi­zi­ell ver­ab­schie­det wur­de MaCio Teague, des­sen Ver­trag mit der Par­tie gegen Ham­burg auslief.

„Im Namen der gesam­ten Orga­ni­sa­ti­on möch­ten wir uns ganz herz­lich bei MaCio für die tol­le Arbeit bedan­ken, die er in den letz­ten drei Mona­ten hier geleis­tet hat. Er hat uns in den guten wie auch in den schlech­ten Zei­ten unheim­lich gehol­fen und es tut mir leid, dass wir ihn so ver­ab­schie­den müs­sen“, sag­te Head Coach Anton Gavel.

Bei­de Mann­schaf­ten leg­ten rich­tig stark los und nach nicht ein­mal zwei Minu­ten brach­te Bran­don Hor­vath sein Team bereits mit 7:4 in Füh­rung. Nun aber stock­te der Motor im Spiel bei­der Teams gehö­rig und so tat sich in den fol­gen­den fünf Minu­ten auf der Anzei­gen­ta­fel kaum etwas (10:6/8.). Statt­des­sen sam­mel­ten bei­de Teams ordent­lich Ball­ver­lus­te. Mit­te des ers­ten Vier­tels hat­ten die Ham­bur­ger schon sechs Mal, die Bam­ber­ger ihrer­seits vier Mal den Ball ein­fach weg­ge­wor­fen. End­lich etwas Ener­gie kam dann zwei­ein­halb Minu­ten vor Ende des ers­ten Vier­tels ins Bam­ber­ger Spiel. Nach dem ver­wor­fe­nen Drei­er von Geburts­tags­kind Ibi Wat­son hol­te Moritz Krim­mer hier den Ball für sein Team zurück, eher er Sekun­den spä­ter selbst von jen­seits der 6,75-Meter-Linie abdrück­te und zum 13:6 traf. Bei­de Teams aber mit vie­len unge­nutz­ten, obwohl zum Teil auch völ­lig frei­en Wurf­mög­lich­kei­ten und so schli­chen sich die Ham­bur­ger bis zum Vier­tel­en­de wie­der her­an (15:13).

Das Spiel war zu die­sem Zeit­punkt wahr­lich nichts für Ästhe­ten. Nach wie vor hat­ten bei­de Mann­schaf­ten zunächst ihre Pro­ble­me in Sachen Chan­cen­ver­wer­tung (19:18/14.). Dann aber schien ein Drei­er von Kapi­tän Kars­ten Tad­da bei ablau­fen­der Shot­clock sein Team doch etwas wach­ge­rüt­telt zu haben (22:18/14.), denn knapp drei­ein­halb Minu­ten vor der Halb­zeit gin­gen die Bam­berg Bas­kets nach dem Sprung­wurf von Ronal­do Segu mit 30:20 (17.) in Füh­rung. Der Vor­sprung hät­te hier sogar noch einen Tick grö­ßer sein kön­nen, hät­ten die Schieds­rich­ter das unsport­li­che Foul von Osa­ro Rich an Bran­don Hor­vath auch als sol­ches erkannt. 1:44 Minu­ten vor der Halb­zeit­si­re­ne führ­ten die Bam­ber­ger nach wie vor mit zehn Zäh­lern (34:24), ehe Jor­dan Bar­nett mit fünf Zäh­lern zum Ende des Abschnitts die Han­sea­ten zur Pau­se doch noch auf 34:29 heranbrachte


„Glück­wunsch an Ben­ka und Ham­burg zu die­sem abso­lut ver­dien­ten Sieg“

Halb­zeit zwei begann wie schon die ers­te, und zwar mit je einem Ball­ver­lust bei­der Teams. Was sich in der zwei­ten Hälf­te jedoch änder­te, war die Tref­fer­quo­te der Towers aus der Distanz. Hat­te man bis zur Pau­se nur 2 der 19 Drei­er-Ver­su­che im Korb unter­brin­gen kön­nen, waren es im drit­ten Vier­tel 7 Tref­fer bei 12 Ver­su­chen. Eben einer die­ser Drei­er brach­te die Towers in der 24. Minu­te erst­mals in Füh­rung (36:39). Ham­burgs Tops­corer Brae Ivey (zur Pau­se bei zwei Punk­ten) pack­te einen wei­te­ren Drei­er oben­drauf und Anton Gavel muss­te sei­ne ers­te Aus­zeit im zwei­ten Durch­gang neh­men. Die Gäs­te aber auch nach der Aus­zeit nun mit sehr siche­rem Händ­chen. Jor­dan Bar­nett traf gleich zwei Mal für drei Punk­te (41:50/26.) und wenig spä­ter führ­ten die Gäs­te aus dem Nor­den zwei­stel­lig in Freak City (43:54/28.) Gavel nahm sei­ne nächs­te Aus­zeit doch das drit­te Vier­tel wur­de letzt­lich zu einem Deba­kel. Mit 15:35 ging es an die Ham­bur­ger, die so mit einer soli­den Füh­rung in den Schluss­ab­schnitt gehen konn­ten (49:64).

Auch der Start in den Schluss­ab­schnitt gehör­te den Gäs­ten. Ein 7:2‑Lauf der Ham­bur­ger bescher­te ihnen die höchs­te Füh­rung des Abends (51:71/33.). Das Spiel schien ent­schie­den, doch die Bam­ber­ger kämpf­ten sich noch ein­mal her­an. Nach wie vor lief beim Team von Head Coach Anton Gavel zwar wenig, wie sich das der Chef­trai­ner für die­se Par­tie vor­ge­stellt hat­te, doch 3:44 Minu­ten vor dem Ende war man nach einem And-One von Noah Locke wie­der auf 66:75 (37.) her­an­ge­kom­men. Ronal­do Segu brach­te sein Team sogar noch näher her­an (74:79/39.), doch die Ham­bur­ger spiel­ten ihren gro­ßen Vor­sprung letzt­lich ins Ziel. Nach den bei­den erfolg­rei­chen Frei­wür­fen von Jor­dan Bar­nett (77:83/40.) war die Par­tie gelau­fen, ehe Noah Locke per Buz­zer Bea­ter mit sei­nem ins­ge­samt vier­ten Drei­er den 80:83 End­stand herstellte.

„Glück­wunsch an Ben­ka und Ham­burg zu die­sem abso­lut ver­dien­ten Sieg. Wir haben schon in der ers­ten Halb­zeit nicht gut aus­ge­se­hen“, so das Resü­mee von Anton Gavel. „Wir hat­ten vie­le ver­leg­te Layups, aber vor allem defen­siv haben wir viel zu vie­le ein­fa­che Wür­fe zuge­las­sen, die sie bis zur Halb­zeit ein­fach nur nicht getrof­fen haben. Im drit­ten Vier­tel war es von uns eigent­lich eine unver­schäm­te Vor­stel­lung. Es waren nur Layups, Offen­siv­re­bounds und offe­ne Wür­fe, die wir zuge­las­sen haben und die Ham­burg dann genutzt hat. Das zwei­te Mal in Fol­ge ein Vier­tel der­art deut­lich zu ver­lie­ren, das geht ein­fach nicht.“

Nach der Nie­der­la­ge gegen Ulm

Kurz schüt­teln und gegen die Towers wie­der angreifen

Der Spiel­plan in der easy­Cre­dit Bas­ket­ball Bun­des­li­ga lässt den Bam­berg Bas­kets wei­ter kaum Zeit zum Ver­schnau­fen. Bereits am kom­men­den Mon­tag, 6. Janu­ar, steht für das Team von Head Coach Anton Gavel um 18:30 Uhr mit dem Heim­spiel gegen die Veo­lia Towers Ham­burg das vier­te Spiel inner­halb von zehn Tagen auf dem Programm.

Wie­der ein­mal heißt es schnell zu rege­ne­rie­ren und sich inner­halb kür­zes­ter Zeit auf den nächs­ten Geg­ner vor­zu­be­rei­ten. Nach der Nie­der­la­ge gegen Ulm am Don­ners­tag möch­ten die Bam­berg Bas­kets gegen die Veo­lia Towers Ham­burg wie­der zurück in die Erfolgs­spur komme.

„Mit dem Spiel am Mon­tag haben wir dies­mal, nicht wie bei den letz­ten Spie­len nur einen, son­dern zwei Tage Zeit, um zu trai­nie­ren und uns vor­zu­be­rei­ten. Wich­tig wird es in die­ser Zeit jetzt sein, nicht nur mög­lichst vie­le Spie­ler wie­der gesund, son­dern auch ein biss­chen fri­scher zu bekom­men. Gera­de zuhau­se ist es für uns jetzt wich­tig, sofort wie­der in die Erfolgs­spur zu fin­den, und zwar mit guter Ver­tei­di­gung, die wir aufs Par­kett brin­gen wol­len“, sagt Head Coach Anton Gavel. „Mit 98 kas­sier­ten Punk­ten war das gegen Ulm nicht der Fall. Offen­siv müs­sen wir es wie­der schaf­fen, auf­ein­an­der zu ver­trau­en und den Ball bes­ser zu bewe­gen als wir das am Don­ners­tag­abend getan haben.“

Die Ham­bur­ger muss­ten zuletzt in der easy­Cre­dit Bas­ket­ball Bun­des­li­ga drei Nie­der­la­gen in Fol­ge ein­ste­cken. Nach der im Heim­spiel gegen Lud­wigs­burg (66:73) muss­te man sich auch in Ros­tock (78:92) geschla­gen geben. Gegen die Bas­ket­ball Löwen Braun­schweig hat­te man vor eige­nem Publi­kum bis in die Schluss­mi­nu­ten die Chan­ce auf den Sieg. Letzt­lich aber gin­gen die Punk­te nach Nie­der­sach­sen (86:91). Mit einer Bilanz von vier Sie­gen und acht Nie­der­la­gen ste­hen die Veo­lia Towers Ham­burg der­zeit in der BBL auf dem 14. Tabel­len­platz. Von ihren bis­he­ri­gen sechs Aus­wärts­spie­len konn­ten die Han­sea­ten in die­ser Serie nur eines gewin­nen (79:69 in Vechta).

Beim Blick auf die Sta­tis­tik fal­len beim Team von Head Coach Ben­ka Bar­losch­ky die Ball­ver­lus­te ins Auge. Mit durch­schnitt­lich 16,6 Tur­no­vers pro Spiel leis­ten sich die Tür­me aktu­ell die meis­ten Feh­ler in der gesam­ten Liga (Lot­tie 3,7 /​Ivey 3,5 /​Sto­ve 2,8).

Bas­ket­ball

Anschluss an Play-In-Plät­ze gewahrt: Bas­kets besie­gen Veo­lia Towers Hamburg

Einen Big Point haben die Bam­berg Bas­kets am 28. Spiel­tag der Bas­ket­ball-Bun­des­li­ga im Ren­nen um die Play-In-Plät­ze ver­bu­chen kön­nen. Im Heim­spiel besieg­te das Team am Sonn­tag­nach­mit­tag die Veo­lia Towers Ham­burg mit 86:80.

Nach der Nie­der­la­ge gegen den amtie­ren­den Deut­schen Meis­ter aus Ulm am ver­gan­ge­nen Wochen­en­de ist den Bam­berg Bas­kets ges­tern (14. April) ein Sieg gegen den Tabel­len­nach­barn der Veo­lia Towers Ham­burg gelun­gen. Vor 4.759 Zuschauer:innen gewann das elft­plat­zier­te Bam­berg in der Bro­se Are­na mit 86:80 gegen die Ham­bur­ger auf Platz zehn, dem letz­ten Play-In-Platz.

Die Bam­berg Bas­kets began­nen in der gewohn­ten Start­for­ma­ti­on und zogen durch einen Drei­er von Malik John­son nach drei Minu­ten erst­mals etwas davon. Dann fan­den aber auch die Veo­lia Towers bes­ser zu ihrem Spiel und Alek­san­der Dzie­wa führ­te die Gäs­te mit einem erfolg­rei­chen Distanz­wurf wie­der auf 10:11 (7. Minu­te) heran.

Bis zum Vier­tel­en­de blie­ben die Bas­kets in Front, ehe Ham­burgs Brea Ivey 48 Sekun­den vor dem Ende die Gäs­te per Drei­er mit 15:17 erst­mals in Füh­rung warf. Jus­tin Grays Buz­zer-Bea­ter aus der Ecke hol­te die Bam­ber­ger Füh­rung zum Ende des ers­ten Abschnitts jedoch wie­der zurück (18:17).

Auch im zwei­ten Abschnitt konn­te sich kei­nes der bei­den Teams ent­schei­dend abset­zen. In der 13. Minu­te lag Towers Ham­burg vor­ne (20:23), in der 18. wie­der Bam­berg: 38:34. So ging es hin und her. Bei den Towers punk­te­te vor allem Alja­mi Dur­ham (12 Zäh­ler), bei den Bas­kets ver­teil­te sich das Scoring auf sie­ben Spie­ler im Team von Coach Arne Wolt­mann. Beim Stand von 43:45 für Ham­burg ging es in die Pause.

Auch die zwei­te Halb­zeit ver­lief aus­ge­gli­chen. 52:52 stand es nach 25. Minu­ten. Dann konn­ten sich die Bas­kets aber etwas abset­zen. Erst leg­te das Team einen 7:0‑Lauf aufs Par­kett, dann setz­te Trey Wood­bu­ry mit einem Dunk zum 61:54 (26. Minu­te) noch einen drauf. Nach einem wei­te­ren Bam­ber­ger Lauf ende­te das das drit­te Vier­tel mit 71:60.

„Es war sicher­lich kein schö­nes Spiel“

Die Ent­schei­dung in die­ser Par­tie war jedoch noch lan­ge nicht gefal­len. Die Bas­kets, die bereits seit der 28. Minu­te ohne Malik John­son aus­kom­men muss­ten (5. Foul), ver­lo­ren, eben­falls wegen Foul­höchst­zahl, in der 33. Minu­ten auch noch Trey Wood­bu­ry, der zuvor noch einen Drei­er zum 75:67 ein­ge­netzt hatte.

Das Team von Arne Wolt­mann wackel­te dar­auf­hin kurz und die Gäs­te nutz­ten ihre Chan­ce. Nach 36. Minu­ten hat­te Ham­burg auf 77:75 auf­ge­holt. Bam­berg ließ sich aber nicht beir­ren und stemm­te sich gegen die Angrif­fe der Towers: 81:77 stand es nach 37. Minuten.

Fast drei Minu­ten tat sich dann auf der Anzei­ge­ta­fel nichts mehr, ehe Brea Ivey mit sei­nem drit­ten Drei­er zum 81:80 ver­kürz­te und die Span­nung noch­mals erhöh­te. EJ Onus Dunk für Bam­berg sowie zwei ver­wor­fe­ne Frei­wür­fe von Ham­burg gaben dann jedoch die Rich­tung für den Aus­gang des Spiels vor. An des­sen Ende hat­ten die Bas­kets glück­lich, aber ver­dient mit 86:80 die Nase vorne.

Ben­ka Bar­losch­ky, Coach der Veo­lia Towers Ham­burg, sag­te nach der Nie­der­la­ge sei­ner Mann­schaft: „Das ist eine taf­fe Nie­der­la­ge für uns. Ins­ge­samt haben wir nicht hoch­pro­zen­tig genug getrof­fen und uns auch an der Frei­wurf­li­nie zu oft nicht belohnt. Am Ende geht der Sieg heu­te an die Bam­ber­ger. Letzt­lich war es knapp, aber so ist es.“

Und Arne Wolt­mann fass­te so zusam­men: „Wenn man so ein Spiel gewinnt, dann hat man es am Ende bestimmt auch ver­dient. Es war sicher­lich kein schö­nes Spiel und Bas­ket­bal­l­äs­the­ten mögen viel­leicht schon vor dem Ende umge­schal­tet haben. Wenn du aber eben so eine Par­tie für dich ent­schei­dest, dann ist das auch eine Fra­ge des Willens.“

Bas­ket­ball

Bam­berg Bas­kets geben Spiel gegen Veo­lia Towers Ham­burg aus der Hand

Mit 90:94 (42:43) haben die Bam­berg Bas­kets ihre Par­tie des 8. Spiel­tags der Bas­ket­ball-Bun­des­li­ga bei den Veo­lia Towers Ham­burg ver­lo­ren. Kurz vor Schluss sah das Spiel aller­dings noch nach einem Bam­ber­ger Sieg aus.

Nach der Nie­der­la­ge gegen Lud­wigs­burg am vor­he­ri­gen Wochen­en­de spiel­ten die Bam­berg Bas­kets am Sams­tag­abend (18. Novem­ber) gegen die Veo­lia Towers Ham­burg. Vor 3.400 Zuschaue­rin­nen und Zuschau­ern in der aus­ver­kauf­ten Ham­bur­ger Are­na unter­la­gen die Bas­kets mit 90:94 und konn­ten so den Anschluss an das Mit­tel­feld der Tabel­le vor­erst nicht her­stel­len. Dabei lagen die Bam­ber­ger, die erst­mals in die­ser Sai­son mit Patrick Heck­mann spiel­te, im Schluss­ab­schnitt mit 75:66 vor­ne. Leich­te Feh­ler und über die gesam­te Spiel­zeit zu vie­le zwei­te Chan­cen für die Gast­ge­ber lie­ßen die Par­tie letzt­lich aber doch noch zuguns­ten der Towers kippen.

Zu Beginn dau­er­te es ein wenig, ehe bei­de Teams ins Spiel fan­den. Die Ham­bur­ger waren jedoch früh hell­wach beim Rebound und erar­bei­te­ten sich immer wie­der zwei­te Wurf­chan­cen. Auf Bam­ber­ger Sei­te war es zunächst vor allem Adri­an Nel­son, der offen­siv Akzen­te setz­te und beim 8:9 (4. Minu­te) bereist sechs Zäh­ler erzielt hatte.

In der Fol­ge­zeit über­nahm für die Bas­kets Zach Cope­land. Erneut von der Bank gekom­men, streu­te er zum 16:16 (6. Minu­te) acht Punk­te in Fol­ge ein. Drei­er von Dur­ham und Christ­mas bescher­ten den Han­sea­ten jedoch zum Ende des ers­ten Vier­tels eine Füh­rung (22:27).

Die Veo­lia Towers Ham­burg lagen auch zu Beginn des zwei­ten Abschnitts vor­ne (24:31), ehe die Bas­kets mit einem Zwi­schen­spurt, abge­schlos­sen durch den Drei­er von Malik John­son, beim 32:31 wie­der in Füh­rung gin­gen (14.).

Die Gast­ge­ber zeig­ten sich aller­dings wenig beein­druckt und zogen in den nächs­ten Minu­ten wie­der leicht davon (34:39, 18. Minu­te). Doch auch das Bam­ber­ger Team von Coach Oren Amiel ver­stand es zu kon­tern. Den Dun­king von Filip Sta­nic (42:41, 20. Minu­te) beant­wor­te­te Mark Hug­hes zum 42:43 Halbzeitstand.

Ham­burg stellt Par­tie auf den Kopf

Nach dem Sei­ten­wech­sel sah das Publi­kum zunächst einen offen­si­ven Schlag­ab­tausch (51:52, 23. Minu­te) und beim 53:56 (26.) die ers­ten Punk­te von Bam­bergs Patrick Heck­mann in die­ser Sai­son. Die Towers blie­ben aber auch wei­ter­hin in Füh­rung und vier Minu­ten vor Ende des drit­ten Vier­tels traf Mark Hug­hes per Drei­er zum 55:61.

Ange­führt von Trey Wood­bu­ry dreh­ten die Bam­berg Bas­kets dann noch ein­mal auf. Ein 10:1‑Lauf bedeu­te­ten eine 65:62-Baskets-Führung nach 30 Minuten.

Und die Bas­kets gaben wei­ter Gas. Nach nur 73 Sekun­den im Schluss­ab­schnitt traf Kevin Wohl­rath per Drei­er zum 71:64. Adri­an Nel­son erhöh­te die Füh­rung auf neun Zäh­ler (73:64), die auch zwei Minu­ten spä­ter noch Bestand hat­te (75:66, 34. Minute).

Die Bas­kets schie­nen die Par­tie im Griff zu haben, doch plötz­lich ließ auf Bam­ber­ger Sei­te die Kon­zen­tra­ti­on nach. Bam­ber­ger Ball­ver­lus­te und eige­ne Offen­siv-Rebounds ermög­lich­ten es den Ham­bur­gern zurück­zu­kom­men (77:73, 35. Minu­te). Nach einer Bam­ber­ger Aus­zeit gelang Trey Wood­bu­ry im Anschluss zwar per Drei­er das 80:73, doch die Ham­bur­ger nutz­ten nun alle sich ihnen bie­ten­den Mög­lich­kei­ten. Ein 14:2‑Lauf der Towers zum 82:87 stell­te die Par­tie in nur vier Minu­ten erneut auf den Kopf und sorg­te für den Sieg der Gastgeber.

Oren Amiel sag­te nach dem Spiel: „Am Ende haben die Ham­bur­ger Cha­rak­ter gezeigt und das Spiel gedreht. Sie spie­len der­zeit mit sehr viel Selbst­be­wusst­sein. Das hat dazu geführt, dass sie die Big Shots getrof­fen haben. Uns fehlt noch die Erfah­rung, um mit sol­chen Situa­tio­nen rich­tig umzu­ge­hen. Das ist Teil unse­res Lern­pro­zes­ses. Natür­lich tut es weh, aber wenn wir uns wei­ter­ent­wi­ckeln wol­len, dann gehört die­ser Schmerz auch dazu.“

BBL-Pokal

Bam­berg Bas­kets besie­gen Veo­lia Towers Ham­burg und ste­hen im Viertelfinale

Die Bam­berg Bas­kets haben das Vier­tel­fi­na­le im BBL-Pokal erreicht. Im Ach­tel­fi­na­le besieg­te die Mann­schaft aus­wärts ges­tern (15. Okto­ber) unge­fähr­det die Veo­lia Towers Ham­burg mit 80:64.

Bam­bergs Trai­ner Oren Amiel sag­te nach dem Spiel gegen die Veo­lia Towers Ham­burg: „Ich hat­te das Gefühl, dass wir zwei Wochen sehr gut trai­niert und rich­tig hart gear­bei­tet haben. Inso­fern waren wir zuver­sicht­lich, dass wir heu­te eine gute Leis­tung abru­fen kön­nen. Es hat sich aus­ge­zahlt. Wir waren in der Defen­si­ve heu­te zwar bes­ser, dafür war ich mit der Offen­si­ve nicht beson­ders zufrie­den. Wir haben aber zumin­dest die Ener­gie hoch­ge­hal­ten und gut dage­gen­ge­hal­ten als sie zurückkamen.“

Wie schon in den vor­he­ri­gen Sai­son-Spie­len kamen die Bam­berg Bas­kets gut in die Par­tie. Die ers­ten Drei­er gegen die Veo­lia Towers Ham­burg fie­len und schnell lag das Team von Oren Amiel vor­ne (9:2, 4. Minute).

Den Gast­ge­bern hin­ge­gen fehl­te zunächst der Rhyth­mus bei ihren Distanz­wür­fen. Nur zwei von 12 Drei­er­ver­su­chen waren erfolg­reich im ers­ten Vier­tel. Auch die Ham­bur­ger Rebounds lan­de­ten im ers­ten Vier­tel zumeist in den Hän­den der Bas­kets. So konn­te Bam­berg die Füh­rung hal­ten und lag zur Vier­tel­pau­se mit 22:14 in Front.

Ein wei­te­rer Drei­er von Malik John­son, ein Drei-Punk­te-Spiel von Kevin Wohl­rath sowie ein Korb­er­folg von EJ Onu lie­ßen den Vor­sprung der Bas­kets zu Beginn des zwei­ten Vier­tels auf 30:17 anwach­sen. Die Towers aber wur­den bes­ser und spiel­ten sich mit einem 11:2‑Run wie­der her­an (32:28, 15.).

Ham­burgs Lukas Meis­ner hat­te in der Fol­ge die Mög­lich­keit, per Korb­le­ger noch wei­ter zu ver­kür­zen. Doch Bam­bergs Adri­an Nel­son war mit einem star­ken Block zur Stel­le und brach­te das Momen­tum wie­der auf die Sei­te der Bas­kets. Bis zur Pau­se konn­te sich die Mann­schaft auf­grund ihrer bes­se­ren Wurf­quo­te und ihrer Rebound-Über­le­gen­heit wie­der auf zehn Zäh­ler (44:34) absetzen.

Start-Ziel-Sieg für Bamberg

Auch nach dem Sei­ten­wech­sel hiel­ten die Bas­kets die Veo­lia Towers Ham­burg wei­ter auf Distanz. 52:38 stand es in der 24. Minu­te. Mit vie­len Ball­ver­lus­te (nach dem drit­ten Vier­tel waren es auf Bam­berg Sei­te bereits 17) stand sich die Mann­schaft jedoch häu­fig selbst im Weg und ermög­lich­te es den Han­sea­ten dran­zu­blei­ben. Aber einen 9:0‑Lauf der Towers zum 52:47 (27.) konn­te Bam­berg per Dun­king von Adri­an Nel­son stop­pen und ging mit einer 58:50-Führung ins letz­te Viertel.

Gut zwei Minu­ten waren im letz­ten Vier­tel gespielt, als Malik John­son sein vier­tes Foul kas­sier­te. Die Zeit für Trey Wood­bu­ry war gekom­men, um nun zu über­neh­men. Zehn sei­ner ins­ge­samt 21 Punk­te erziel­te der US-Ame­ri­ka­ner in der Schluss­pha­se des Spiels. Ein Floa­ter zum 66:55, ein Drei­er bei ablau­fen­der Shot­clock zum 69:55, ein Korb­le­ger zum 71:57 und bei noch 2:19 Minu­ten Rest­spiel­zeit sein ins­ge­samt drit­ten Drei­er war sei­ne Bilanz. Am Ende hat­te Bam­berg einen ver­dien­ten 80:64-Start-Ziel-Sieg ein­ge­fah­ren und sich damit für das Pokal-Vier­tel­fi­na­le qualifiziert.

Dort tref­fen die Bas­kets Anfang Dezem­ber auf Ras­ta Vech­ta und kön­nen Revan­che neh­men für das noch nicht lang zurück­lie­gen­de ers­te Auf­ein­an­der­tref­fen mit dem nord­deut­schen Auf­stei­ger. Das Liga­spiel gegen Vech­ta am ers­ten Sai­son­spiel­tag der Bas­ket­ball-Bun­des­li­ga ging näm­lich ver­lo­ren.

Wei­ter geht es für die Bam­berg Bas­kets jedoch am 22. Okto­ber in der Bas­ket­ball-Bun­des­li­ga. Erneut aus­wärts trifft die Mann­schaft dann auf den Syn­tai­nics MBC. Die in Wei­ßen­fels haben sich am Wochen­en­de durch einen 98:94-Heimsieg gegen Hei­del­berg eben­falls für das Pokal-Vier­tel­fi­na­le qualifiziert.

Bas­ket­ball-Bun­des­li­ga

Bro­se Bam­berg baut Serie in Ham­burg wei­ter aus

Bro­se Bam­berg setz­te sich am 22. Spiel­tag der easy­Cre­dit Bas­ket­ball Bun­des­li­ga bei den Veo­lia Towers Ham­burg mit 88:83 durch und bleibt damit wei­ter dran an den Playoffplätzen.

Einem offen­siv star­ken ers­ten Vier­tel (30:24) der Bam­ber­ger folg­te in Ham­burg ein schwa­ches zwei­tes (15:24) und ein Drei-Punk­te-Rück­stand zur Pau­se. Die Gäs­te, laut­stark ange­feu­ert von 100 mit­ge­reis­ten Bam­ber­ger Fans, fan­den in der zwei­ten Hälf­te jedoch wie­der ihren Rhyth­mus, began­nen wie­der bes­ser zu reboun­den und hat­ten in der Crunch Time in Kevin Wohl­rath den Spie­ler, der 60 Sekun­den vor Schluss den vor­ent­schei­den­den Drei­er traf. Fünf Bro­se-Spie­ler punk­te­ten zwei­stel­lig, am bes­ten Patrick Mil­ler mit 19 Zählern.

„Es war der erwar­te­te Kampf. Hier in Ham­burg ist es immer schwer“, so Oren Amiel nach dem Sieg. „Wir haben in der ers­ten Halb­zeit defen­siv schlecht gespielt. Das führ­te auch dazu, dass wir uns offen­siv schwe­rer getan haben. Vor allem beim Rebound und im Umschal­ten hat­ten wir Pro­ble­me. Das haben wir in der zwei­ten Halb­zeit ver­bes­sern kön­nen. Zudem haben eini­ge Jungs ent­schei­den­de Wür­fe getrof­fen. Es ist ein­fach schön zu sehen, wie sich Spie­ler ent­wi­ckeln. Bei­spiel etwa: Kevin Wohl­rath. Aber es geht ums Team und das war heu­te alles in allem wie­der sehr soli­de. Auch dank unse­rer fan­tas­ti­schen Fans. Es war ein tol­ler Sieg für uns, wir flie­gen nun mit Selbst­ver­trau­en nach Tallinn.“

Bro­se kam zunächst gut ins Spiel, lag nach zwei Minu­ten mit 7:2 in Front. Erst all­mäh­lich fan­den auch die Gast­ge­ber ihren Rhyth­mus, konn­ten den Rück­stand aus ihrer Sicht ver­kür­zen und die Par­tie bis Mit­te des ers­ten Vier­tels aus­ge­gli­chen gestal­ten: 13:12. Bam­berg domi­nier­te den Rebound, mach­te jedoch zu wenig aus sei­nen zwei­ten, teils gar drit­ten Chan­cen. Ledig­lich drei Punk­te spran­gen im Anschluss an sechs Offen­siv­re­bounds her­aus. Dafür lief es von der Drei­er­li­nie bes­ser. Solo­mon Young und Spen­cer Rea­ves waren jeweils von jen­seits der 6,75-Meter-Linie erfolg­reich, ins­ge­samt fan­den vier Distanz­wür­fe den Weg in den Ham­bur­ger Korb. Ein klei­ner 6:0‑Lauf brach­te nach neun Minu­ten die bis dato höchs­te Gäs­te­füh­rung: 28:19. Sechs Punk­te davon blie­ben zum Vier­tel­en­de noch übrig, nach­dem Wohl­fahrt-Bot­ter­mann mit der Sire­ne für Ham­burg zum 30:24 traf.

Amir Bell eröff­ne­te Abschnitt zwei per Korb­le­ger. Die­se zwei Zäh­ler soll­ten dann jedoch für die nächs­ten gut vier­ein­halb Minu­ten das ein­zig Zähl­ba­re sein, das Bro­se bis Mit­te des Vier­tels zustan­de brach­te. Anders jetzt die Haus­her­ren, die defen­siv nun gut stan­den und Bam­berg offen­siv immer wie­der vor Pro­ble­me stell­ten. Die Füh­rung Bro­ses schmolz und wur­de nach gut 14 Minu­ten erst­mals zum Rück­stand: 32:33. Spen­cer Rea­ves erlös­te die Gäs­te per Drei­er aus dem Offen­siv­di­lem­ma (35:35, 15.). Doch auch danach wur­de das Bam­ber­ger Spiel nicht wirk­lich bes­ser. Zwar setz­te sich nun vor allem Patrick Mil­ler ein ums ande­re Mal wie­der aggres­siv in der Zone durch, nach 20 Minu­ten stand den­noch ein Defi­zit von drei Punk­ten zu Buche, ging es – nach­dem Vier­tel zwei mit 15:24 abge­ge­ben wur­de – mit 45:48 in die Kabinen.


Solo­mon Young setzt Schlusspunkt

Bro­se zeig­te direkt zu Beginn der zwei­ten Halb­zeit, dass die offen­si­ve Flau­te ad acta gelegt wur­de. Mil­ler traf früh den Floa­ter, Young leg­te den Drei­er nach. Als kurz dar­auf Chris­ti­an Seng­fel­der das And1 traf, war Bro­se wie­der auf einen Zäh­ler dran (53:54, 22.). Es dau­er­te zwei wei­te­re Minu­ten, ehe Amir Bell den Aus­gleich zum 58:58 her­stell­te. Aber Ham­burg blieb wei­ter stark, stell­te die Gäs­te defen­siv nach wie vor vor eini­ge Pro­ble­me. Bro­se aber manag­te das Spiel. Zwei Drei­er waren es in den letz­ten 60 Sekun­den des drit­ten Vier­tels – einer von Kevin Wohl­rath, einer von Patrick Mil­ler –, die die Füh­rung zurück auf Sei­te der Bam­ber­ger hol­ten. Mit 68:67 ging es in den Schlussabschnitt.

Dort blieb es wei­ter­hin ein Spiel zwei­er Teams, für die es nach wie vor um vie­les geht. Es wur­de gekämpft, es wur­de gehust­let. Das war nicht immer schön, aber in jedem Fall span­nend. Nach­dem Meis­ner zwi­schen­zeit­lich für Ham­burg zum 72:72 aus­glich, war es kurz dar­auf Jaromír Bohačík, der eben­falls den Distanz­wurf traf. Bro­se war nun voll­kom­men fokus­siert, gab wei­ter­hin kei­nen Ball ver­lo­ren und stand nun auch wie­der siche­rer beim Defen­siv­re­bound. Die Fol­ge: die Gäs­te behiel­ten die Füh­rung und vor allem die Ner­ven. Die wur­den bei den rund 100 mit­ge­reis­ten Bam­ber­ger Fans andert­halb Minu­ten vor Schluss noch­mals stra­pa­ziert. Nach­dem Davis das And1 traf, war der Bam­ber­ger Vor­sprung auf nur noch einen Zäh­ler geschrumpft: 84:83. Kevin Wohl­rath aber ver­senk­te 30 Sekun­den spä­ter den Clutch-Drei­er, Solo­mon Young mach­te per Frei­wurf den Deckel drauf. Bro­se sieg­te mit 88:83 bei den Veo­lia Towers Ham­burg, bau­te sei­ne Serie damit auf wett­be­werbs­über­grei­fend sechs Erfol­ge aus und kann mit einem guten Gefühl zum Vier­tel­fi­nal­hin­spiel nach Tal­linn fliegen.

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