Bas­ket­ball

Bam­berg Bas­kets ver­lie­ren gegen die MHP Rie­sen Ludwigsburg

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MHP Riesen Ludwigsburg
Symbolbild, Foto: Pixabay
Auch im zwei­ten Anlauf in die­ser Sai­son hat es für die Bam­berg Bas­kets nicht zum ers­ten Heim­sieg gereicht. Am 7. Spiel­tag der Bas­ket­ball-Bun­des­li­ga unter­lag die Mann­schaft den MHP Rie­sen Lud­wigs­burg mit 90:102.

Nach der Nie­der­la­ge im ers­ten Heim­spiel der lau­fen­den Sai­son gegen Olden­burg Ende Okto­ber woll­ten die Bam­berg Bas­kets am Sonn­tag­nach­mit­tag (12. Novem­ber) den ers­ten Heim­sieg der Spiel­zeit ein­fah­ren. Am 7. Spiel­tag waren die MHP Rie­sen Lud­wigs­burg zu Gast.

Wäh­rend bei­de Trai­ner nach Spie­len­de wenig zufrie­den mit den Ver­tei­di­gungs­leis­tun­gen ihrer Teams waren, erleb­ten die 5.011 Zuschaue­rIn­nen in der Bro­se Are­na hin­ge­gen ein tem­po­rei­ches Spiel. Nach drei Korb­le­gern und somit sechs Zäh­lern direkt am Brett, netz­te Adri­an Nel­son den ers­ten Bam­ber­ger Drei­er zum 9:6 (4. Minu­te) ein. Doch auch die Gäs­te fan­den schnell ihren Rhyth­mus in der Offen­si­ve und so ent­wi­ckel­te sich ein offe­nes Spiel.

Auch im zwei­ten Vier­tel blieb das Tem­po wei­ter hoch. Ein kur­zer Zwi­schen­spurt der Bas­kets mit einem Drei­er von Malik John­son sowie einem Dunk von Adri­an Nel­son brach­te die Bam­ber­ger mit 33:28 in Füh­rung. Die Rie­sen aber kon­ter­ten und zwan­gen Bam­bergs Chef­trai­ner Oren Amiel nach einem Alley-oop von Eli­jah Childs und einem 10:1 Lauf zum 34:38 zu einer Aus­zeit. Trey Wood­bu­ry, den die Lud­wigs­bur­ger Ver­tei­di­gung nie wirk­lich in den Griff bekom­men konn­te, brach­te Bam­berg kurz dar­auf wie­der in Front (39:38).

Bei­de Teams waren nun wie­der gleich­auf, ehe erneut Lud­wigs­burg in Füh­rung ging. Dies­mal war es Jay­von Gra­ves, der per Drei­er beim Pau­sen­si­gnal für den 49:52 Halb­zeit­stand sorgte.

„Unse­re Ver­tei­di­gung spielt nicht auf dem Level spielt, wie es in die­ser Liga not­wen­dig wäre“

Nach dem Sei­ten­wech­sel lagen bei­de Teams zunächst wei­ter auf Augen­hö­he. Ein Drei­er von Malik John­son glich die Par­tie in der 22. Minu­ten zum 52:52 erneut aus. Dann jedoch schlu­gen die Gäs­te mit ihren Tref­fern aus der Distanz zu. Drei­er von Childs, Lewis und Ham­monds sorg­ten für den 54:63 Zwi­schen­stand und die Lud­wigs­bur­ger Führung.

Auch nach einer Bam­ber­ger Aus­zeit waren die Rie­sen jetzt kalt­schnäu­zi­ger. Wäh­rend Jaren Lewis einen sehens­wer­ten Wurf im Bam­berg Korb ver­senk­te, schei­ter­te Kevin Wohl­rath gleich zwei­mal in guter Posi­ti­on auf der ande­ren Sei­te. Auch EJ Onus vier­tes Foul war in die­ser Pha­se alles ande­re als hilf­reich und so setz­ten sich die Gäs­te über 58:70, 64:77 bis auf 67:81 nach dem drit­ten Abschnitt ab.

Zehn Minu­ten blie­ben den Bam­berg Bas­kets noch, um gegen den Cham­pi­ons-League-Ver­tre­ter die Wen­de her­bei­zu­füh­ren. Ange­führt von einem star­ken Trey Wood­bu­ry ver­such­ten die Bas­kets alles. Die Lud­wigs­bur­ger ver­stan­den es jedoch zu gut, den Vor­sprung zu ver­wal­ten. Durch zwei Frei­wurf-Punk­te von Malik John­son hol­te Bam­berg 91 Sekun­den vor dem Ende zwar noch­mals bis auf 90:96 auf. Doch die MHP Rie­sen Lud­wigs­burg lie­ßen sich das Spiel nicht mehr neh­men und gewan­nen mit 102:90.

Oren Amiel sag­te nach dem Spiel: „Der posi­ti­ve Aspekt in die­sem Spiel ist, dass wir auch gegen eine bekannt­lich sehr phy­sisch spie­len­de Mann­schaft Wege gefun­den haben, um zu sco­ren, auch wenn wir in der Offen­si­ve kei­nes­wegs groß­ar­tig gespielt haben. Die Sache aber ist, dass unse­re Ver­tei­di­gung nicht auf dem Level spielt, wie es in die­ser Liga not­wen­dig wäre, um so ein Spiel auch zu gewin­nen. Hier müs­sen wir wei­ter anset­zen und her­aus­fin­den, wie wir das in den Griff bekom­men kön­nen, denn wenn man mit den Top-Teams in die­ser Liga mit­spie­len möch­te, dann muss man ein­fach bes­ser verteidigen.“

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