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MHP RIESEN Ludwigsburg

Drit­ter Sieg in Serie

Bam­berg Bas­kets sie­gen in Ludwigsburg

Star­kes Spiel – star­ker Aus­wärts­sieg! Nach einer über die gesam­te Spiel­zeit höchst kon­zen­trier­ten und fokus­sier­ten Leis­tung haben die Bam­berg Bas­kets ihr Aus­wärts­spiel in Lud­wigs­burg gewon­nen. Vor 4.200 Zuschau­ern in der aus­ver­kauf­ten MHP Are­na sieg­te das Team von Head Coach Arne Wolt­mann am Sams­tag­abend mit 92:87 (43:41) und konn­te so den drit­ten Sieg in Serie und den zehn­ten ins­ge­samt feiern.

Nach einer kur­zen Anlauf­pha­se fan­den die Bam­ber­ger gut zu ihrem Spiel und setz­ten ihren Game­plan gut um. Jedes der vier Vier­tel konn­te man gewin­nen und war so am Ende des Spiels auch der ver­dien­te Sieger.

Die bes­ten Wer­fer im Team der Bam­berg Bas­kets waren Zach Cope­land mit 23 Punk­ten und Trey Wood­bu­ry mit 21. Eben­falls stark agier­ten auch EJ Onu (13 Punk­te, 9 Rebounds) und Patrick Heck­mann, der mit einem Wert von 16 das bes­te Plus/​Minus sei­nes Teams vor­wei­sen konn­te. Die bes­ten Wer­fer in Rei­hen der Gast­ge­ber waren Jaren Lewis und Silas Mel­son mit je 17 Punkten.

Arne Wolt­mann hat­te sei­ne Bam­berg Bas­kets dar­auf vor­be­rei­tet und auch vor dem gewarnt, was sie beim Gast­spiel in Lud­wigs­burg erwar­ten wür­de. Den­noch aber dau­er­te es eini­ge Minu­ten, ehe die mit John­son, Cope­land, Wohl­rath, Nel­son und Sta­nić ins Spiel gestar­te­ten Bas­kets zu ihrem Spiel fan­den. Die Gast­ge­ber leg­ten gleich ein­mal vor und führ­ten zur Hälf­te des ers­ten Abschnitts mit 13:6 (das soll­te die höchs­te Füh­rung der RIESEN im gesam­ten Spiel gewe­sen sein). Nun aber begann der Bas­kets-Motor zu lau­fen und das 9:15 (6.) dreh­ten die Bam­ber­ger ange­trie­ben von Trey Wood­bu­ry durch einen 12:0‑Run inner­halb von 3:05 Minu­ten in eine 21:15-Führung (8.). Vier Ball­ver­lus­te sowie vier abge­ge­be­ne Offen­siv-Rebounds allein im ers­ten Vier­tel lie­ßen Lud­wigs­burg jedoch bis auf 23:22 nach den ers­ten zehn Minu­ten wie­der herankommen.

Zu Beginn des zwei­ten Vier­tels stock­te dann zunächst die Offen­si­ve auf bei­den Sei­ten. Nur je einen Feld­korb brach­ten bei­de Teams in den ers­ten 3:30 Minu­ten zustan­de (25:25/14.). Nach­dem bei den Bas­kets Jus­tin Gray mit Beginn des zwei­ten Vier­tels nach lan­ger Ver­let­zungs­pau­se end­lich wie­der ins Spiel ein­grei­fen konn­te, hiel­ten die mit­ge­reis­ten Fans aus Freak City in der 12. Minu­te den Atem an, als Filip Sta­nić vom Spiel­feld muss­te und zur Behand­lung die Hal­le in Rich­tung Umklei­de­ka­bi­ne ver­ließ. Doch auch ohne ihren Cen­ter boten die Bam­ber­ger dem Play­off-Aspi­ran­ten einen tol­len Schlag­ab­tausch und behaup­te­ten die Füh­rung. Zum Glück hat­te sich Bam­bergs Num­mer 65 jedoch nicht schwe­rer ver­letzt und konn­te gut zwei Minu­ten vor der Halb­zeit beim Stand von 37:35 wie­der ein­ge­wech­selt wer­den. Nach wie vor gin­gen die RIESEN ihren Fehl­wür­fen kon­se­quent hin­ter­her und hat­ten so zur Pau­se bereits neun Abpral­ler unter dem Bam­ber­ger Korb ein­sam­meln kön­nen. Die Bas­kets hat­ten hin­ge­gen die bes­se­ren Wurf­quo­ten und lagen so zur Pau­se knapp mit 43:41 in Front.


„Wir haben den Kampf angenommen!“

Schwung­voll kamen die RIESEN aus der Halb­zeit­pau­se und mit einem 7:2‑Lauf hol­ten sie sich die Füh­rung erst ein­mal wie­der zurück (45:48/22.). Mit sei­nem ers­ten erfolg­rei­chen Drei­er in die­ser Par­tie glich Zach Cope­land jedoch umge­hend wie­der aus. Wer auf Lud­wigs­bur­ger Sei­te gedacht hat­te, dass das 3. Foul von Adri­an Nel­son (24.) den RIESEN in die Kar­ten spie­len wür­de, sah sich getäuscht. Patrick Heck­mann über­nahm auf der Power For­ward Posi­ti­on und die Bas­kets erar­bei­te­ten sich durch den Drei­er von Jus­tin Gray erneut eine klei­ne Füh­rung (59:53/25.). Zum Ende des Vier­tels hat­te das Team von RIE­SEN-Coach Josh King sogar etwas Glück, als Zach Cope­land beim Stand von 65:59 sei­nen Drei­ern nicht traf (bis hier nur ein Tref­fer bei neun Ver­su­chen), Silas Mel­son statt­des­sen auf der ande­ren Sei­te mit einem Drei-Punk­te-Spiel Lud­wigs­burg nach dem drit­ten Vier­tel beim 65:62 wei­ter im Spiel hielt.

Und auch der Schluss­ab­schnitt soll­te nichts für schwa­che Ner­ven sein. Nach einem Alley-oop von Patrick Heck­mann im Fast Break sowie einem Drei­er von Jus­tin Gray zogen die Bas­kets zunächst wie­der etwas davon (72:66/34.). Jay­von Gra­ves ver­kürz­te auf vier Zäh­ler Rück­stand, ehe Desu­re Buie von Malik John­son unsport­lich gefoult wur­de. Der Ame­ri­ka­ner traf bei­de Frei­wür­fe (72:70), doch der anschlie­ßen­de Ball­be­sitz blieb für die RIESEN ohne zähl­ba­ren Erfolg. Statt­des­sen traf Zach Cope­land gegen­über sei­nen zwei­ten Drei­er des Spiels und leg­te nach Fehl­wurf von Gra­ves zwei wei­te­re Punk­te zum 77:70 (35.) nach. Die Haus­her­ren aber lie­ßen sich kei­nes­wegs abschüt­teln und nach dem Drei­er von Silas Mel­son waren die RIESEN beim 79:77 (37.) wie­der da. Arne Wolt­mann zog die Brem­se und fand in sei­ner Aus­zeit die rich­ti­gen Wor­te. Nach dem Korb­le­ger von Trey Wood­bu­ry sowie dem wei­ten Drei­er von Malik John­son führ­ten die Bas­kets 2:39 Minu­ten vor dem Ende wie­der mit 84:77. Jona­than Bäh­re und Silas Mel­son tra­fen für die RIESEN zwar noch wei­te­re Drei­er, doch die Bam­berg Bas­kets lie­ßen sich die Füh­rung und den Sieg nicht mehr strei­tig machen. Mit sechs erfolg­rei­chen Frei­wür­fen aus acht Ver­su­chen hielt man die Lud­wigs­bur­ger in den letz­ten 100 Sekun­den auf Distanz und belohn­te sich mit einem abso­lut ver­dien­ten Auswärtssieg.

„Erst ein­mal Glück­wunsch an mei­ne Mann­schaft – ich glau­be, wir haben hier heu­te eine her­vor­ra­gen­de Leis­tung gebracht“, resü­mier­te Bas­kets-Head­coach Arne Wolt­mann. „Wir haben natür­lich die Zeit genutzt, die Lud­wigs­burg unter der Woche auf­grund des BCL-Spiels gegen Dijon nicht hat­te, um uns vor­zu­be­rei­ten. Wir haben vie­le jun­ge Leu­te, die noch nicht in die­ser Liga waren. Und ihnen zu erklä­ren, was in Lud­wigs­burg pas­sie­ren kann, ist äußerst schwie­rig. Aber wir haben den Kampf angenommen!“

Bas­ket­ball

Bam­berg Bas­kets erwar­ten schwe­res Aus­wärts­spiel gegen Rie­sen Ludwigsburg

In der Bas­ket­ball-Bun­des­li­ga spie­len die Bam­berg Bas­kets heu­te Abend gegen die MHP Rie­sen Lud­wigs­burg. Der Tabel­len­fünf­te hat natio­nal und inter­na­tio­nal der­zeit einen Lauf.

Bam­bergs heu­ti­ger Geg­ner, der Tabel­len­fünf­te der MHP Rie­sen Lud­wigs­burg, zählt wie schon in den letz­ten vier Spiel­zei­ten auch in die­ser Sai­son zum Kreis der Play­off-Kan­di­da­ten. Bam­berg zählt auf Tabel­len­platz 12 der­zeit nicht dazu. Ent­spre­chend erwar­tet die Bam­ber­ger heu­te Abend (9. März) in Lud­wigs­burg alles ande­re als eine leich­te Aufgabe.

Bas­kets-Coach Arne Wolt­mann sag­te vor dem Spiel: „Lud­wigs­burg ist eine Play­off-Mann­schaft, was Tabel­len­po­si­ti­on fünf und auch ihre aktu­el­len Sta­tis­ti­ken bele­gen. In Punk­to Defen­siv-Rating sind sie die zweit­bes­te Mann­schaft der BBL, im Offen­siv-Reboun­ding sogar die bes­te der gesam­ten Liga und so müs­sen wir in die­sem Spiel auch Play­off-Här­te erwar­ten. Offen­siv müs­sen wir sehr dis­zi­pli­niert spie­len, unse­re Sachen gut und gedul­dig durch­lau­fen und als Team agie­ren, denn im Eins-gegen-eins wer­den sie nur schwer zu schla­gen sein.“

Hin­spiel­nie­der­la­ge für Bamberg

Und tat­säch­lich: Mit zuletzt sie­ben Sie­gen aus zehn Spie­len sind die MHP Rie­sen Lud­wigs­burg aktu­ell gut unter­wegs. In der hei­mi­schen Are­na muss­te sich die Mann­schaft in die­ser Spiel­zeit bis­lang nur gegen Ham­burg, Bonn, den MBC und zuletzt gegen die Würz­burg Bas­kets geschla­gen geben.

Auch inter­na­tio­nal sind die Lud­wigs­bur­ger in Form. In der Round of 16 in der Cham­pi­ons League steht das Team kurz vor dem Ein­zug ins Vier­tel­fi­na­le. Nach vier von sechs Spiel­ta­gen brin­gen es die Rie­sen auf drei Sie­ge. Den letz­ten Erfolg fei­er­ten sie am ver­gan­ge­nen Mitt­woch als sie in eige­ner Hal­le Dijon mit 71:59 besiegten.

Lud­wigs­burgs Jay­von Gra­ves führt sein Team in der BBL mit durch­schnitt­lich 16,1 Zäh­lern pro Spiel an. Zudem ver­teilt der US-Ame­ri­ka­ner 4,1 Assists, holt 4,6 Rebounds und bringt es auf eine Effek­ti­vi­tät von 15,3. Unter­stüt­zung erfährt Gra­ves durch sei­ne bei­den Lands­leu­te Desu­re Buie (12,6 Punk­te und 5,7 Assists) und Silas Mel­son (11,7 Punk­te und 2,1 Assists).

Defen­siv ste­hen durch­schnitt­lich nur 11,9 Ball­ver­lus­te pro Spiel bei den Rie­sen zu Buche. Nur Würz­burg und der FC Bay­ern Bas­ket­ball sind hier noch etwas bes­ser. Bam­berg hat im Schnitt 14,1 Ballverluste.

Am 7. Spiel­tag stan­den sich Bam­berg und Lud­wigs­burg in der Bro­se Are­na erst­mals in die­ser Sai­son gegen­über. Auf­grund eines sehr star­ken drit­ten Vier­tels, das die Rie­sen mit 29:18 gewan­nen, setz­ten sie sich damals etwas ab und sieg­ten am Ende mit 102:90.

Bas­ket­ball

Bam­berg Bas­kets ver­lie­ren gegen die MHP Rie­sen Ludwigsburg

Auch im zwei­ten Anlauf in die­ser Sai­son hat es für die Bam­berg Bas­kets nicht zum ers­ten Heim­sieg gereicht. Am 7. Spiel­tag der Bas­ket­ball-Bun­des­li­ga unter­lag die Mann­schaft den MHP Rie­sen Lud­wigs­burg mit 90:102.

Nach der Nie­der­la­ge im ers­ten Heim­spiel der lau­fen­den Sai­son gegen Olden­burg Ende Okto­ber woll­ten die Bam­berg Bas­kets am Sonn­tag­nach­mit­tag (12. Novem­ber) den ers­ten Heim­sieg der Spiel­zeit ein­fah­ren. Am 7. Spiel­tag waren die MHP Rie­sen Lud­wigs­burg zu Gast.

Wäh­rend bei­de Trai­ner nach Spie­len­de wenig zufrie­den mit den Ver­tei­di­gungs­leis­tun­gen ihrer Teams waren, erleb­ten die 5.011 Zuschaue­rIn­nen in der Bro­se Are­na hin­ge­gen ein tem­po­rei­ches Spiel. Nach drei Korb­le­gern und somit sechs Zäh­lern direkt am Brett, netz­te Adri­an Nel­son den ers­ten Bam­ber­ger Drei­er zum 9:6 (4. Minu­te) ein. Doch auch die Gäs­te fan­den schnell ihren Rhyth­mus in der Offen­si­ve und so ent­wi­ckel­te sich ein offe­nes Spiel.

Auch im zwei­ten Vier­tel blieb das Tem­po wei­ter hoch. Ein kur­zer Zwi­schen­spurt der Bas­kets mit einem Drei­er von Malik John­son sowie einem Dunk von Adri­an Nel­son brach­te die Bam­ber­ger mit 33:28 in Füh­rung. Die Rie­sen aber kon­ter­ten und zwan­gen Bam­bergs Chef­trai­ner Oren Amiel nach einem Alley-oop von Eli­jah Childs und einem 10:1 Lauf zum 34:38 zu einer Aus­zeit. Trey Wood­bu­ry, den die Lud­wigs­bur­ger Ver­tei­di­gung nie wirk­lich in den Griff bekom­men konn­te, brach­te Bam­berg kurz dar­auf wie­der in Front (39:38).

Bei­de Teams waren nun wie­der gleich­auf, ehe erneut Lud­wigs­burg in Füh­rung ging. Dies­mal war es Jay­von Gra­ves, der per Drei­er beim Pau­sen­si­gnal für den 49:52 Halb­zeit­stand sorgte.

„Unse­re Ver­tei­di­gung spielt nicht auf dem Level spielt, wie es in die­ser Liga not­wen­dig wäre“

Nach dem Sei­ten­wech­sel lagen bei­de Teams zunächst wei­ter auf Augen­hö­he. Ein Drei­er von Malik John­son glich die Par­tie in der 22. Minu­ten zum 52:52 erneut aus. Dann jedoch schlu­gen die Gäs­te mit ihren Tref­fern aus der Distanz zu. Drei­er von Childs, Lewis und Ham­monds sorg­ten für den 54:63 Zwi­schen­stand und die Lud­wigs­bur­ger Führung.

Auch nach einer Bam­ber­ger Aus­zeit waren die Rie­sen jetzt kalt­schnäu­zi­ger. Wäh­rend Jaren Lewis einen sehens­wer­ten Wurf im Bam­berg Korb ver­senk­te, schei­ter­te Kevin Wohl­rath gleich zwei­mal in guter Posi­ti­on auf der ande­ren Sei­te. Auch EJ Onus vier­tes Foul war in die­ser Pha­se alles ande­re als hilf­reich und so setz­ten sich die Gäs­te über 58:70, 64:77 bis auf 67:81 nach dem drit­ten Abschnitt ab.

Zehn Minu­ten blie­ben den Bam­berg Bas­kets noch, um gegen den Cham­pi­ons-League-Ver­tre­ter die Wen­de her­bei­zu­füh­ren. Ange­führt von einem star­ken Trey Wood­bu­ry ver­such­ten die Bas­kets alles. Die Lud­wigs­bur­ger ver­stan­den es jedoch zu gut, den Vor­sprung zu ver­wal­ten. Durch zwei Frei­wurf-Punk­te von Malik John­son hol­te Bam­berg 91 Sekun­den vor dem Ende zwar noch­mals bis auf 90:96 auf. Doch die MHP Rie­sen Lud­wigs­burg lie­ßen sich das Spiel nicht mehr neh­men und gewan­nen mit 102:90.

Oren Amiel sag­te nach dem Spiel: „Der posi­ti­ve Aspekt in die­sem Spiel ist, dass wir auch gegen eine bekannt­lich sehr phy­sisch spie­len­de Mann­schaft Wege gefun­den haben, um zu sco­ren, auch wenn wir in der Offen­si­ve kei­nes­wegs groß­ar­tig gespielt haben. Die Sache aber ist, dass unse­re Ver­tei­di­gung nicht auf dem Level spielt, wie es in die­ser Liga not­wen­dig wäre, um so ein Spiel auch zu gewin­nen. Hier müs­sen wir wei­ter anset­zen und her­aus­fin­den, wie wir das in den Griff bekom­men kön­nen, denn wenn man mit den Top-Teams in die­ser Liga mit­spie­len möch­te, dann muss man ein­fach bes­ser verteidigen.“

Bas­ket­ball-Bun­des­li­ga

Die RIESEN kom­men nach Freak City

Auf eine inten­si­ve Par­tie dür­fen sich die Bam­berg Bas­kets ein­stel­len, wenn sie am 7. Spiel­tag in der easy­Cre­dit Bas­ket­ball Bun­des­li­ga am mor­gi­gen Sonn­tag die MHP RIESEN Lud­wigs­burg zu Gast haben. Spiel­be­ginn ist um 15.30 Uhr.

Nach dem 2. Sai­son­sieg am ver­gan­ge­nen Wochen­en­de in Hei­del­berg möch­ten die Bam­berg Bas­kets zu Hau­se nach­le­gen. Wie nicht anders zu erwar­ten, zäh­len ihre Gäs­te, die MHP RIESEN, auch in die­ser Serie erneut zu den defen­siv­stärks­ten Teams der Liga. In ihren bis­he­ri­gen fünf Bun­des­li­ga-Par­tien gestat­te­ten sie ihren Geg­nern im Schnitt nur gan­ze 77,0 Punk­te pro Par­tie. Vor allem die Wür­fe aus der Distanz weiß das Team von Chef­trai­ner Josh King sei­nen Kon­tra­hen­ten extrem schwie­rig zu gestal­ten. Nur gan­ze 25,9 Pro­zent betrug die Tref­fer­quo­te der bis­he­ri­gen Lud­wig­bur­ger Geg­ner in der Liga von jen­seits der 6,75-Meter-Linie.

Tip-Off zum Feu­er­wehr-Fami­li­en-Spiel­tag mit vie­len High­lights rund ums The­ma Feu­er­wehr in und um die BROSE ARENA ist um 15:30 Uhr.

„Mit Lud­wigs­burg erwar­tet uns eine sehr phy­si­sche Mann­schaft, die immer sehr hart spielt. Genau die­se Phy­sis gilt es für uns zu matchen, dann kön­nen wir gut dage­gen­hal­ten, unser Spiel durch­zie­hen und am Ende hof­fent­lich den ers­ten Heim­sieg der Sai­son mit unse­ren Fans fei­ern“, blickt Lukas Her­zog auf das Duell mit sei­nem Stammverein.

„Logisch ist die Par­tie gegen Lud­wigs­burg etwas ganz Beson­de­res für mich. Ich habe dort mei­ne gan­ze Jugend gespielt und hat­te dort im Anschluss auch mit den Pro­fis und der Vize­meis­ter­schaft oder auch dem drit­ten Platz in der Cham­pi­ons League eine sehr schö­ne und auch erfolg­rei­che Zeit. Ich bin in Lud­wigs­burg auf­ge­wach­sen und des­halb freue ich mich natür­lich auch dar­auf, alte Gesich­ter wie­der­zu­se­hen. Beson­ders freue ich mich natür­lich auf David McCray, der in mei­ner Zeit in Lud­wigs­burg eine Art Men­tor für mich war und mit dem ich gemein­sam auf dem Spiel­feld, aber auch mit ihm als Trai­ner, sehr viel erlebt habe.“


Aus­wärts in der BBL noch ungeschlagen

Mit zuletzt zwei BBL-Sie­gen in Serie kom­men die MHP RIESEN am Sonn­tag nach Bam­berg. Nach­dem man am ers­ten Spiel­tag durch­aus über­ra­schend in eige­ner Hal­le mit 79:87 den Veo­lia Towers Ham­burg unter­le­gen war, mel­de­te man sich umso ein­drucks­vol­ler in der nächs­ten Run­de zurück. Mit 78:60 gewann das Team von Trai­ner Josh King in Würz­burg und demons­trier­te hier eben­so sei­ne Defen­siv-Qua­li­tä­ten, wie auch im zwei­ten Aus­wärts­spiel der Sai­son in Ulm, das man nach den bei­den Heim­nie­der­la­gen gegen Bonn (79:80 im Pokal-Ach­tel­fi­na­le und 86:91 in der BBL) nicht weni­ger impo­nie­rend mit 99:70 für sich ent­schied. Den drit­ten Sai­son­sieg konn­ten die RIESEN am letz­ten Spiel­tag mit dem ers­ten Heim­sieg der Sai­son ein­fah­ren. Gegen Ros­tock gewan­nen die RIESEN mit 96:77.

Auch inter­na­tio­nal ist der Play­off-Halb­fi­na­list der Vor­sai­son in die­ser Serie unter­wegs. In der Bas­ket­ball Cham­pi­ons League steht man in Grup­pe D aktu­ell bei einem Sieg (82:78 gegen die Polen aus Stet­tin) und zwei Nie­der­la­gen (79:84 bei AEK Athen und 79:89 gegen Dina­mo Sassari).


Sehr star­kes Guard-Duo

Im Spiel zwi­schen Bam­berg und Lud­wigs­burg tref­fen zwei der aktu­ell stärks­ten Teams am offen­si­ven Brett auf­ein­an­der. Wäh­rend die Bam­berg Bas­kets mit 14,8 Rebounds in der geg­ne­ri­schen Zone auf Platz zwei der Liga-Rang­lis­te ste­hen, bele­gen die RIESEN mit einem Schnitt von 13,6 der­zeit Rang vier. Das Reboun­ding wird sicher­lich ein Schlüs­sel in die­ser Par­tie wer­den, grif­fen sich die Lud­wigs­bur­ger in ihren bis­he­ri­gen Spie­len ins­ge­samt knapp sechs Abpral­ler mehr pro Spiel als ihr jewei­li­ger Geg­ner. Die wohl gefähr­lichs­ten Akteu­re auf Sei­ten der Gäs­te sind die bei­den US-ame­ri­ka­ni­schen Guards Desu­re Buie (26 Jah­re /​1,82m /​74 kg) und Jay­von Gra­ves (24 Jah­re /​1,91m /​91 kg), die ihr Team sowohl bei Spiel­zeit, Punk­ten, Assists und Effek­ti­vi­tät anfüh­ren. Gemein­sam mit Cen­ter Eddy Edi­gin und Small For­ward Yor­man Polas Bar­to­lo stan­den sie in allen fünf BBL-Spie­len in der Start­for­ma­ti­on, die Coach Josh King je nach Grö­ße des jewei­li­gen Geg­ners ent­we­der mit Jona­than Bäh­re oder dem aus Crails­heim gekom­me­nen Jaren Lewis komplettierte.

Bas­ket­ball

Bro­se Bam­berg mit Come­back-Sieg gegen MHP Rie­sen Ludwigsburg

Ges­tern Abend besieg­te Bro­se Bam­berg in einer vor­ge­zo­ge­nen Par­tie des 29. Spiel­tags der Bas­ket­ball-Bun­des­li­ga die MHP Rie­sen Lud­wigs­burg mit 81:73. Eine Auf­hol­jagd kurz vor Ende mach­te den Unter­schied. Auch wahrt sich die Mann­schaft wei­ter­hin ihre Playoffchance.

Bis Mit­te des drit­ten Vier­tels sah Bam­bergs Spiel gegen die MHP Rie­sen Lud­wigs­burg nach einer wei­te­ren Nie­der­la­ge für Bro­se aus. Zeit­wei­se lagen die Bam­ber­ger mit 18 Punk­ten in Rück­stand. Aller­dings gab sich das Team nie auf und kämpf­te sich zurück in die Par­tie. Ein 19:1‑Lauf in den letz­ten sie­ben Minu­ten sicher­te letzt­lich den 14. Sai­son­er­folg für Bro­se.

Trai­ner Oren Amiel sag­te nach dem Spiel: „Lud­wigs­burg hat das Spiel über 27 Minu­ten voll­kom­men kon­trol­liert. Dann haben wir es irgend­wie geschafft, den Schal­ter umzu­le­gen. Dafür gehört jedes erdenk­li­che Lob den Spie­lern. Der Sieg ist auch für unse­re fan­tas­ti­schen Fans, die in den letz­ten Wochen schwie­ri­ge Nie­der­la­gen mit­er­le­ben muss­ten. Ich will gar nicht so viel ins Detail gehen. Am Ende des Tages war es ein groß­ar­ti­ger Sieg gegen ein star­kes und sehr gutspie­len­des Team. Daher: Glück­wunsch an mei­ne Spie­ler, der Blick geht nach vorne.“

Vor 3.656 Zuschaue­rin­nen und Zuschau­ern lag Bro­se schnell mit fünf Punk­ten zurück, ging aber kurz dar­auf durch zwei Drei­er in Füh­rung (5:5, 4.). Die­se soll­te aller­dings nicht lan­ge hal­ten, da es die MHP Rie­sen Lud­wigs­burg immer wie­der ver­stan­den, ihre gro­ßen Spie­ler in der Zone ein­zu­set­zen. 14 Punk­te resul­tier­ten allei­ne im ers­ten Vier­tel dar­aus. Jedoch schwä­chel­te Lud­wigs­burg zunächst etwas von jen­seits der Drei­er­li­nie, wes­halb die Par­tie zu Beginn aus­ge­gli­chen blieb. Der ers­te Abschnitt ende­te mit 19:20.

Im zwei­ten Vier­tel zeig­ten die Gäs­te jedoch früh, wes­halb sie zurecht eines der drei­er­stärks­ten Teams der Liga sind. Drei in Fol­ge fan­den den Weg in den Bam­ber­ger Korb, bis zur Pau­se folg­ten wei­te­re vier. Ent­spre­chend lag Bro­se nach knapp 14 Minu­ten erst­mals zwei­stel­lig in Rück­stand: 24:34. Die Haus­her­ren fan­den zudem kaum Mit­tel gegen die Lud­wigs­bur­ger Offen­si­ve und die eige­nen Distanz­wür­fe lie­fer­ten nur wenig Zähl­ba­res. Zur Pau­se betrug der Bam­ber­ger Rück­stand 15 Punk­te und es ging mit 36:51 in die Kabine.

Bro­ses Come­back im vier­ten Viertel

Auch nach der Pau­se bot sich dem Publi­kum zunächst ein ähn­li­ches Bild. Lud­wigs­burg bestimm­te die Par­tie, Bro­se fand kei­nen Zugriff und lag Mit­te des drit­ten Vier­tels immer noch mit 15 Punk­ten zurück: 48:63.

Dann aber lief es plötz­lich bei den Haus­her­ren. Ange­trie­ben in die­ser Pha­se von Guard Devon Tho­mas, spiel­ten sich die Bam­ber­ger nun in einen klei­nen offen­si­ven Rausch und stan­den plötz­lich auch defen­siv siche­rer. Ein 12:2‑Lauf been­de­te den drit­ten Abschnitt und brach­te Bam­berg wie­der auf sechs Zäh­ler ran: 60:66.

Im vier­ten Vier­tel wur­den aus die­sen sechs Zäh­lern inner­halb von drei Minu­ten jedoch schnell wie­der zehn (62:72, 33.). Dann schien den MHP Rie­sen Lud­wigs­burg die Offen­siv­kraft jedoch aus­zu­ge­hen. Bis zum Ende der Par­tie ließ Bro­se näm­lich nur noch einen ein­zi­gen Punkt zu. Offen­siv wur­den die Haus­her­ren nun von Patrick Mil­ler getra­gen. Zwölf Zäh­ler steu­er­te der Auf­bau­spie­ler inner­halb von fünf Minu­ten bei und dreh­te die Par­tie. Zwei Minu­ten vor dem Ende lag Bam­berg erst­mals seit dem Anfangs­vier­tel wie­der in Füh­rung: 74:72.

Die Bam­ber­ger hat­ten nun einen Lauf. Sie stopp­ten Angriff um Angriff der Rie­sen und waren selbst in der Offen­si­ve kaum auf­zu­hal­ten. Mit der Schluss­si­re­ne traf Patrick Heck­mann den Drei­er zum viel­um­ju­bel­ten 81:73-Endstand.

Mit dem Sieg steht Bam­berg, bei fünf ver­blei­ben­den Spie­len, wie­der auf dem 9. Tabel­len­platz, dem letz­ten Playoffplatz.

Play­offs nur noch mit Hil­fe der ande­ren möglich

Bro­se Bam­berg gegen MHP Rie­sen Ludwigsburg

In einem vor­ge­zo­ge­nen Spiel des 29. Spiel­tags der Bas­ket­ball-Bun­des­li­ga emp­fängt Bro­se Bam­berg mor­gen Abend die MHP Rie­sen Lud­wigs­burg. Noch kann sich Bam­berg die Teil­nah­me an den Play­offs sichern – aller­dings nicht aus eige­ner Hand.

Am ver­gan­ge­nen Wochen­en­de konn­ten die MHP Rie­sen Lud­wigs­burg einen Nega­tiv­lauf been­den. Nach Nie­der­la­gen gegen Ber­lin, Ulm und Bonn, gewann das Team von Josh King gegen Crails­heim mit 82:77. Mit die­sem Sieg, der 16. der Mann­schaft in der lau­fen­den Sai­son, sicher­ten sich die Lud­wigs­bur­ger Tabel­len­platz fünf, der zu den Play­offs berechtigt.

Gegen Bro­se Bam­berg sieht die Bilanz der Baden-Würt­tem­ber­ger ins­ge­samt zwar eher schlecht aus – seit 1986 gab es 89 Auf­ein­an­der­tref­fen mit 62 Bam­ber­ger und 27 Lud­wigs­bur­ger Sie­gen. Aller­dings gin­gen die letz­ten vier Duel­le alle­samt an die Schwaben.

Bro­se Bam­berg, nach der Nie­der­la­ge gegen Hei­del­berg am Wochen­en­de auf Platz zehn, kann sich jedoch nur mit einem Sieg wei­ter­hin Hoff­nun­gen auf die Play­offs machen. Die Teil­nah­me an der Post­se­a­son haben die Bam­ber­ger bei noch ver­blei­ben­den sechs Spie­len aller­dings nicht mehr in eige­ner Hand. Trotz­dem kann die Mann­schaft nur durch Sie­ge Druck auf den Tabel­len­ach­ten aus Würz­burg den neun­ten aus Ros­tock auf­bau­en und muss auf Aus­rut­scher der bei­den hoffen.

Zunächst aber muss der Blick auf die MHP Rie­sen Lud­wigs­burg gehen. Gegen Hei­del­berg reich­ten 100 Punk­te nicht, um das Spiel zu gewin­nen. Denn die 109 kas­sier­ten waren zu viel – wie­der ein­mal gab Bam­bergs Defen­si­ve den Aus­schlag für die Niederlage.

Guard Spen­cer Rea­ves sag­te vor dem Spiel gegen Lud­wigs­burg: „Jetzt müs­sen wir Cha­rak­ter zei­gen. Wir haben uns selbst in die­se Situa­ti­on gebracht, daher müs­sen wir uns da auch selbst wie­der raus­he­ben. Es zäh­len fort­an nur noch Sie­ge für uns. Lud­wigs­burg ist ein sehr schnell spie­len­des Team, haben her­vor­ra­gen­de Schüt­zen. Das heißt für uns, dass wir defen­siv sehr prä­sent sein müs­sen. Das war unser Man­ko in den letz­ten Spie­len, das müs­sen wir defi­ni­tiv ver­bes­sern. Offen­siv kom­men wir hof­fent­lich schnell in einen guten Flow. Wir wol­len unse­ren Fans den Sieg schen­ken und den Glau­ben an die Play­offs aufrechterhalten.“

Bam­bergs vier­te Saisonniederlage

Bro­se ver­liert gegen MHP Rie­sen Ludwigsburg

Am vier­ten Spiel­tag der Bas­ket­ball Bun­des­li­ga hat Bro­se Bam­berg zum vier­ten Mal ver­lo­ren. Gegen die MHP Rie­sen Lud­wigs­burg unter­lag die Mann­schaft ges­tern Abend mit 78:92. Auch in die­sem Spiel gelang es Bam­berg nicht, ein kon­stan­tes Leis­tungs­ni­veau zu halten.

Obwohl Bam­berg kurz vor Schluss den Abstand auf die MHP Rie­sen Lud­wigs­burg noch auf vier Punk­te ver­kür­zen konn­te, es stand 74:78, muss­te sich die Mann­schaft am Ende geschla­gen geben. Zu gering war Bam­bergs Zugriff auf das Spiel in der ers­ten Halb­zeit gewesen.

Die ers­ten drei Minu­ten des Spiels waren noch aus­ge­gli­chen. Bro­se stand gut in der Ver­tei­di­gung, traf vor­ne durch Young (4) und Kari­ni­aus­kas: 6:4. Ab Minu­te vier aller­dings änder­te sich die Spielsituation.

Die MHP Rie­sen Lud­wigs­burg mach­ten, was sie beson­ders gut kön­nen: Distanz­wür­fe tref­fen. Fünf Stück fan­den im ers­ten Vier­tel den Weg in den Bam­ber­ger Korb. Der letz­te davon mar­kier­te einen Zwölf-Zäh­ler-Rück­stand aus Bam­ber­ger Sicht. Da dabei auch noch ein Foul im Spiel war, wur­de es zu einem Vier-Punk­te-Spiel von Dunn. Bro­se ging beim Stand von 12:25 in die ers­te Vier­tel­pau­se. Zum Ver­gleich: Bei Bam­berg war zu die­sem Zeit­punkt kei­ner der acht Drei­er­ver­su­che gefallen.

Das änder­te sich direkt zu Beginn des zwei­ten Vier­tels. Patrick Heck­mann ver­senk­te den ers­ten Bam­ber­ger Distanz­wurf. Es blieb aber wei­ter ein eini­ger­ma­ßen ein­sei­ti­ges Spiel zuguns­ten der Gast­ge­ber. Zwei wei­te­re Lud­wigs­bur­ger Drei­er spä­ter lag Bro­se erst­mals in der Par­tie mit 20 Punk­ten zurück (20:40, 14.).

Hin­zu kam, dass Jaromír Bohačík bereits mit vier Fouls zunächst zum Zuschau­en ver­ur­teilt war. Erst gegen Ende der zwei­ten zehn Minu­ten konn­te sich Bam­berg etwas aus dem Lud­wigs­bur­ger Klam­mer­griff befrei­en und den Rück­stand durch zwei Drei­er von Heck­mann und Wright-Fore­man zur Pau­se auf 13 Punk­te zurück­schrau­ben: 40:53.

„Wir müs­sen ler­nen, was uns die­se Liga abverlangt“

Bro­se kam ver­bes­sert aus der Kabi­ne – in der Kör­per­spra­che der Bam­ber­ger konn­te das Publi­kum mehr Über­zeu­gung erken­nen. Den­noch erziel­te Lud­wigs­burg nach den ers­ten Punk­ten durch Seng­fel­der sie­ben Zäh­ler in Fol­ge (43:60, 24.).

Wright-Fore­man streu­te für Bam­berg einen Drei­er ein, doch es blieb wei­ter­hin dabei: wann immer die Gäs­te gute Aktio­nen hat­ten, hat­ten sie auch die Haus­her­ren auf der Gegen­sei­te. Spen­cer Rea­ves und aber­mals der star­ke Wright-Fore­man waren es knapp drei Minu­ten vor Vier­tel­en­de, die durch zwei erfolg­rei­che Distanz­wür­fe den Rück­stand wie­der auf zehn Punk­te ver­kürz­ten: 57:67. Weni­ger soll­ten es aller­dings nicht mehr wer­den und so ging es beim Stand von 61:71 in den Schlussabschnitt.

Dort war es zunächst Solo­mon Young, der Bro­se wie­der in den ein­stel­li­gen Rück­stands-Bereich brach­te. Seng­fel­der leg­te kurz dar­auf nach (65:71, 31.). Nach­dem Wright-Fore­man noch das And1 ver­senk­te, war Bam­berg beim 68:73 wie­der dran und drin im Spiel. Der Drei­er von Lud­wigs­burgs Brett von John­son kam dann jedoch zur Unzeit, vor allem, weil der Cen­ter noch zwei Punk­te nach­leg­te (68:78, 35.).

Doch Bro­se kämpf­te jetzt, stand bes­ser in der Ver­tei­di­gung und kam vier Minu­ten vor Schluss durch Bohačík auf vier Zäh­ler ran: 74:78. Aber was folg­te? Natür­lich ein Drei­er der Lud­wigs­bur­ger, der von Seng­fel­der auf der ande­ren Sei­te kul­ler­te wie­der raus, Whit­ehead mach­te es für die Gast­ge­ber noch­mals bes­ser (76:84, 38.). Am Ende ver­such­ten es die Bam­ber­ger mit der Brech­stan­ge, muss­ten sich schluss­end­lich jedoch mit 78:92 geschla­gen geben.

Bro­se-Trai­ner Oren Amiel zog nach dem Spiel ein Fazit, des­sen Wort­laut als Resü­mee grund­le­gend auch zu den drei vor­an­ge­gan­ge­nen Nie­der­la­gen in der Liga gepasst hät­te. „Wir haben die Geg­ner die gan­ze Zeit gejagt, doch das ist schwer gegen ein phy­sisch star­kes Team. Lud­wigs­burg hat die Par­tie von Beginn an domi­nant gespielt. In der zwei­ten Halb­zeit wur­de es dann bes­ser, wir haben gezeigt, dass auch wir Bas­ket­ball spie­len kön­nen. Aber es war augen­schein­lich nicht genug. Ich wie­der­ho­le mich: wir müs­sen ler­nen, was uns die­se Liga abver­langt, näm­lich Schnel­lig­keit, Phy­sis, Aggressivität.“

Bas­ket­ball

Bro­se Bam­berg unter­liegt in Ludwigsburg

Bro­se Bam­berg muss­te sich am 25. Spiel­tag der easy­Cre­dit Bas­ket­ball Bun­des­li­ga ges­tern Abend bei den MHP RIESEN Lud­wigs­burg mit 76:95 geschla­gen geben und damit die drit­te Nie­der­la­ge in Serie hinnehmen.

Die Gäs­te konn­ten zwar einen im ers­ten Vier­tel ange­lau­fe­nen Acht-Punk­te-Rück­stand Anfang des zwei­ten Abschnitts ega­li­sie­ren (30:30, 13.), in der Fol­ge­zeit aber ver­lo­ren sie zu oft den Ball – am Ende stan­den 20 Ball­ver­lus­te zu Buche – und lie­ßen den Haus­her­ren auf­grund schlech­ter Rebound­ar­beit zu vie­le zwei­te, drit­te und vier­te Chan­cen, die die­se gna­den­los aus­nutz­ten. Das Rebound­ver­hält­nis nach 40 Minu­ten: 25:42 aus Sicher der Bam­ber­ger, wobei Lud­wigs­burg allei­ne 18 am offen­si­ven Brett ein­sam­mel­ten. Bes­ter Bam­ber­ger Wer­fer war Omar Pre­witt mit 16 Punkten.

„Ich den­ke beim Bas­ket­ball im All­ge­mei­nen ver­hält es sich so: Die Iden­ti­tät sagt etwas über einen aus und bei die­sem Team zeigt sich das. Sie haben eine seit vie­len Jah­ren gewach­se­ne Iden­ti­tät und man weiß genau, was zu erwar­ten ist. Genau das bekommt man auch und es trifft einen mit­ten ins Herz“, resü­mier­te Bro­se-Trai­ner Oren Amiel über Lud­wigs­burg. „Das war ein har­ter Abend für uns. Wir müs­sen den Fans, die extra anrei­sen und uns unter­stüt­zen, den gebüh­ren­den Respekt zol­len. Das ist nichts, was wir für selbst­ver­ständ­lich erach­ten soll­ten – erst recht nicht mit und nach so einer Vor­stel­lung. Für sie müs­sen wir uns mehr anstrengen.“

Akil Mit­chell kehr­te bei Bro­se ins Team und direkt in die Start­for­ma­ti­on zurück. Für ihn pau­sier­te Shan­non Scott. Ken­ny Ogbe hielt sein Team durch fünf Punk­te in Fol­ge zunächst im Spiel (5:6, 3.), muss­te aber in der Fol­ge­zeit wie auch die mit­ge­reis­ten rund 30 Bam­ber­ger Fans mit erle­ben, wie Lud­wigs­burg den Druck offen­siv erhöh­te und Bro­ses Ver­tei­di­gung ein ums ande­re Mal vor Pro­ble­me stell­te. Mit­te des Vier­tels lagen die Gäs­te mit neun Punk­ten zurück: 6:15. Lock­hart und Seng­fel­der tra­fen jedoch in den nächs­ten Minu­ten jeweils den Drei­er und ver­kürz­ten den Rück­stand wie­der etwas (12:17, 7.). In den ent­schei­den­den Momen­ten fehl­te den Gäs­ten aber oft­mals das For­tu­ne, sprang der Rebound in die Lud­wigs­bur­ger Hän­de zurück, die das gna­den­los aus­nutz­ten. Nach zehn Minu­ten lag Bro­se mit sechs Zäh­lern hin­ten, nach­dem Dowe kurz vor der Sire­ne noch den Drei­er ein­netz­te: 21:27.

Jor­dan Hulls been­det Bam­ber­ger Hoffnungen

Der Beginn des zwei­ten Abschnitts gehör­te dann zunächst jedoch den Bam­ber­gern. Pre­witt mit dem Drei­er, dazu Seng­fel­der eben­falls aus der Distanz und noch­mals Pre­witt mit einem And1 sorg­ten bei einem Gegen­drei­er nach gut 13 Minu­ten für den ers­ten Aus­gleich der Par­tie: 30:30. Aller­dings gab es anschlie­ßend ein ähn­li­ches Bild wie in Vier­tel eins. Die 50/50-Bäl­le sicher­ten sich nahe­zu aus­schließ­lich die Gast­ge­ber, die wie­der suk­zes­si­ve davon­zo­gen. Simon war es schließ­lich, der einen erneu­ten Bam­ber­ger Ball­ver­lust aus­nutz­te und zum erst­ma­li­gen zwei­stel­li­gen Rück­stand aus Gäs­te­sicht dunk­te (36:46, 18.). Zur Pau­se lag Bro­se noch mit neun Zäh­lern zurück, nach­dem Pre­witt in letz­ter Sekun­de den Ball noch zum 40:49 ver­senk­te. Eine Zahl bis dato, die den Spiel­ver­lauf auf­zeigt: das Rebound­du­ell ging in der ers­ten Halb­zeit mit 26 (elf davon am offen­si­ven Brett) zu 13 an die Hausherren.

Bro­se star­te­te mit einem schnel­len Robin­son-Drei­er in Hälf­te zwei, gefolgt aller­dings von einem 7:2‑Lauf der Haus­her­ren (45:56, 24.). Der erneu­te knap­pe zwei­stel­li­ge Rück­stand soll­te sich in den Fol­ge­mi­nu­ten bis zum 53:71 auf 18 Punk­te aus­bau­en. Der Grund: neben der nach wie vor schwa­chen Rebound­ar­beit kamen nun auch noch ein­fachs­te Ball­ver­lus­te im Bam­ber­ger Spiel hin­zu. Gan­ze zehn Mal ver­lo­ren die Gäs­te allei­ne im drit­ten Abschnitt die Kugel. Dazu woll­te offen­siv nach wie vor zu wenig fal­len. Das lag zum einen an der aggres­si­ven Lud­wigs­bur­ger Ver­tei­di­gung, zum ande­ren aber auch teil­wei­se ein­fach am an die­sem Abend nicht vor­han­de­nen For­tu­ne. Das drit­te Vier­tel ging mit 24:16 an die Haus­her­ren. Nach 30 Minu­ten stand es 56:73. 

Die Fra­ge im Schluss­ab­schnitt war den­noch: kann Bro­se noch­mals einen Lauf star­ten, even­tu­ell sogar den Tur­n­around schaf­fen? Vier Punk­te gleich zu Beginn des Vier­tels lie­ßen noch­mals kurz­zei­tig Feu­er auf­blit­zen, das jedoch durch einen wei­te­ren Lud­wigs­bur­ger Drei­er sofort im Keim wie­der erstickt wur­de. Spä­tes­tens, nach­dem Jor­dan Hulls fünf Minu­ten vor Schluss den erneu­ten Distanz­wurf zum 69:85 aus Bam­ber­ger Sicht ver­senk­te, war klar, Bro­se wür­de die­ses Spiel nicht mehr dre­hen kön­nen. Am Ende stand mit der 76:95-Niederlage die drit­te in Fol­ge zu Buche. Wei­ter geht es für Bro­se Bam­berg am kom­men­den Sonn­tag, dann ist um 15 Uhr der SYNTAINICS MBC zu Gast in der BROSE ARENA. Das Hin­spiel konn­ten die Bam­ber­ger in Wei­ßen­fels für sich entscheiden.