Bas­ket­ball Bundesliga

BMA365 Bam­berg Bas­kets wol­len gegen Ham­burg 6. Heim­sieg in Serie holen

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Hamburg
Symbolbild, Foto: Pixabay
Am heu­ti­gen Sonn­tag tref­fen die BMA365 Bam­berg Bas­kets auf die Veo­lia Towers Ham­burg, die selbst noch Chan­cen auf den Sprung in die Play-Ins haben. Tip-Off zur Par­tie gegen die Han­sea­ten ist um 18:00 Uhr.

Die Teil­nah­me an den Play­offs 2026 ist gesi­chert, eben­so das Heim­recht für die ers­te Run­de. Nun gilt es, die Serie von zuletzt sechs Heim­erfol­gen fort­zu­füh­ren und damit Platz drei in der Tabel­le der easy­Cre­dit Bas­ket­ball Bun­des­li­ga vor dem Start der Post-Sea­son wei­ter zu festigen.

Bei noch drei aus­ste­hen­den Spie­len (gegen Ham­burg, beim MBC und gegen Bonn) beträgt der Abstand der Bam­ber­ger sowohl nach oben auf Platz zwei (ALBA BERLIN) als auch nach unten auf Posi­ti­on vier (Tele­kom Bas­kets Bonn) jeweils zwei Sie­ge. Am Sonn­tag bekommt es die Mann­schaft von Head Coach Anton Gavel nun mit den Veo­lia Towers Ham­burg zu tun, die durch­aus noch Chan­cen auf den Sprung in die Play-Ins haben. Tip-Off ist um 18:00 Uhr.


Sam­ba-Rhyth­men in der BROSE ARENA

Beim Heim­spiel gegen die Towers war­tet neben dem Spiel ein ech­tes Spek­ta­kel auf alle Besu­cher! Bra­si­lia­ni­sche Tän­ze­rin­nen, spek­ta­ku­lä­re Akro­ba­tik und Sän­ge­rin Nice Fer­rei­ra wer­den die Are­na sicher­lich bereits vor dem Tip-Off zum Beben bringen!

„Im Ver­gleich zu unse­ren bei­den ers­ten Spie­len hat sich die Ham­bur­ger Mann­schaft doch stark ver­än­dert. Sie haben vie­le Spie­ler, die damals noch nicht dabei waren. Über den Sai­son­ver­lauf haben sich die Towers gestei­gert und Fort­schrit­te gemacht und sind längst raus aus dem Abstiegs­kampf“, so Bam­bergs Head Coach Anton Gavel. „Offen­siv sind sie vor allem mit den neu gehol­ten Spie­lern sehr gefähr­lich und haben ja auch noch eine Chan­ce, den Sprung in die Play-Ins zu schaf­fen. Aus die­sem Grund ist das Spiel für sie, wie natür­lich genau­so auch für uns, extrem wich­tig. Wir wol­len zum Ende der regu­lä­ren Sai­son für uns das Best­mög­li­che her­aus­ho­len und uns in jedem Spiel defen­siv noch wei­ter steigern.“

Mit dem Pokal­spiel in der Han­se­stadt begann am 24. Sep­tem­ber die Sai­son für die BMA365 Bam­berg Bas­kets. Im ers­ten Pflicht­spiel bekam man es in der ers­ten Pokal-Run­de gleich mit einem BBL-Kon­kur­ren­ten zu tun und star­te­te ver­hei­ßungs­voll in die Begeg­nung. Bereits nach dem ers­ten Vier­tel hat­te man sich einen 9‑Punk­te-Vor­sprung her­aus­ge­spielt und lag auch bis zur Halb­zeit­pau­se wei­ter­hin stets in Füh­rung. So ging es auch in die zwei­te Hälf­te, ehe die Towers dann 38 Sekun­den vor dem Ende des drit­ten Abschnitts plötz­lich selbst die Nase vor­ne hat­ten. In den letz­ten zehn Minu­ten ent­wi­ckel­te sich ein rich­ti­ger Pokal-Fight, in dem sich bei­de Teams nichts schenk­ten. Mehr­fach wech­sel­te die Füh­rung, ehe Dani­el Kep­pe­l­er (am Ende hat­te er 19 Punk­te auf sei­nem Kon­to) auf­dreh­te und das Momen­tum auf Bam­ber­ger Sei­te zog. Cobe Wil­liams mach­te letzt­lich den Deckel drauf und führ­te sein Team in die nächs­te Run­de auf dem Weg zum Pokalsieg.

Gut fünf Wochen spä­ter stan­den sich bei­de Teams in der Insel­park Are­na das nächs­te Mal gegen­über. Die Towers waren mit vier Nie­der­la­gen am Stück in die BBL-Sai­son gestar­tet und woll­ten gegen das Team aus Freak City end­lich ihren ers­ten Sieg holen. Demar­cus Demo­nia & Co. hat­ten da aller­dings etwas dage­gen. Vor allem in der zwei­ten Halb­zeit domi­nier­ten die BMA365 Bam­berg Bas­kets das Spiel (58:35) und kamen so am Ende zu einem doch recht unge­fähr­de­ten Aus­wärts­sieg. Ins­ge­samt sechs Bam­ber­ger punk­te­ten am Ende zwei­stel­lig und EJ Onu gelang mit sechs geblock­ten Wür­fen sein per­sön­li­cher BBL-Bestwert.

Nach fünf Sie­gen aus den letz­ten zehn Spie­len sind die Towers nicht nur raus aus dem Abstiegs­kampf, son­dern haben auch noch eine Chan­ce sich für die Play-Ins zu qua­li­fi­zie­ren. Bei noch drei aus­ste­hen­den Spie­len lie­gen die Han­sea­ten nur einen Sieg hin­ter Platz zehn. Chem­nitz (10.), Olden­burg (11.) und Ros­tock (12.) haben alle­samt 14 Sie­ge, der MBC (13.) und die Towers lau­ern mit 13 gewon­ne­nen Spie­len dahin­ter. Für die Ham­bur­ger geht es nach dem Spiel in Bam­berg noch gegen Würz­burg und nach Rostock.

Wie so oft an die­ser Stel­le beschei­nigt der Blick auf die Sta­tis­tik dem nächs­ten Geg­ner der BMA365 Bam­berg Bas­kets ein vom Schnitt gese­hen bes­se­res Reboun­ding. In den ande­ren Kate­go­rien haben die Bam­ber­ger leich­te Vor­tei­le. Die 15,3 Ball­ver­lus­te der Han­sea­ten pro Spiel sind der dritt­schlech­tes­te Wert in der gesam­ten easy­Cre­dit BBL. Nur die Teams aus Trier und Lud­wigs­burg erlau­ben sich noch mehr Turnover.

Mit im Durch­schnitt 25,1 Frei­wür­fen pro Par­tie ste­hen die Towers im Ver­gleich mit allen ande­ren BBL-Teams am häu­figs­ten pro Spiel an der Frei­wurf­li­nie. Ihre Quo­te ist hin­ge­gen nur die zwölft­bes­te in der BBL und im Ver­gleich zu den BMA365 Bam­berg Bas­kets um 8,2 Pro­zent­punk­te geringer.

Vier US-Ame­ri­ka­ner haben im Sai­son­ver­lauf die Towers ver­las­sen. Ross Wil­liams (11,5 Punk­te pro Spiel) und Devon Dani­els IV wur­den unter ande­rem nach­ver­pflich­tet und geben den Ham­bur­gern nun defi­ni­tiv mehr Sta­bi­li­tät. Dani­els kam Ende Novem­ber zum Team und hat sich in der Offen­si­ve der Towers zur stärks­ten Waf­fe ent­wi­ckelt. In den letz­ten vier Par­tien erziel­te er jeweils 22 oder mehr Punk­te. Wie schon Anfang Janu­ar in Würz­burg brach­te er es auch zuletzt beim Gast­spiel in Ulm auf 32 Zähler.

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