Am heutigen Sonntag treffen die BMA365 Bamberg Baskets auf die Veolia Towers Hamburg, die selbst noch Chancen auf den Sprung in die Play-Ins haben. Tip-Off zur Partie gegen die Hanseaten ist um 18:00 Uhr.
Die Teilnahme an den Playoffs 2026 ist gesichert, ebenso das Heimrecht für die erste Runde. Nun gilt es, die Serie von zuletzt sechs Heimerfolgen fortzuführen und damit Platz drei in der Tabelle der easyCredit Basketball Bundesliga vor dem Start der Post-Season weiter zu festigen.
Bei noch drei ausstehenden Spielen (gegen Hamburg, beim MBC und gegen Bonn) beträgt der Abstand der Bamberger sowohl nach oben auf Platz zwei (ALBA BERLIN) als auch nach unten auf Position vier (Telekom Baskets Bonn) jeweils zwei Siege. Am Sonntag bekommt es die Mannschaft von Head Coach Anton Gavel nun mit den Veolia Towers Hamburg zu tun, die durchaus noch Chancen auf den Sprung in die Play-Ins haben. Tip-Off ist um 18:00 Uhr.
Samba-Rhythmen in der BROSE ARENA
Beim Heimspiel gegen die Towers wartet neben dem Spiel ein echtes Spektakel auf alle Besucher! Brasilianische Tänzerinnen, spektakuläre Akrobatik und Sängerin Nice Ferreira werden die Arena sicherlich bereits vor dem Tip-Off zum Beben bringen!
„Im Vergleich zu unseren beiden ersten Spielen hat sich die Hamburger Mannschaft doch stark verändert. Sie haben viele Spieler, die damals noch nicht dabei waren. Über den Saisonverlauf haben sich die Towers gesteigert und Fortschritte gemacht und sind längst raus aus dem Abstiegskampf“, so Bambergs Head Coach Anton Gavel. „Offensiv sind sie vor allem mit den neu geholten Spielern sehr gefährlich und haben ja auch noch eine Chance, den Sprung in die Play-Ins zu schaffen. Aus diesem Grund ist das Spiel für sie, wie natürlich genauso auch für uns, extrem wichtig. Wir wollen zum Ende der regulären Saison für uns das Bestmögliche herausholen und uns in jedem Spiel defensiv noch weiter steigern.“
Mit dem Pokalspiel in der Hansestadt begann am 24. September die Saison für die BMA365 Bamberg Baskets. Im ersten Pflichtspiel bekam man es in der ersten Pokal-Runde gleich mit einem BBL-Konkurrenten zu tun und startete verheißungsvoll in die Begegnung. Bereits nach dem ersten Viertel hatte man sich einen 9‑Punkte-Vorsprung herausgespielt und lag auch bis zur Halbzeitpause weiterhin stets in Führung. So ging es auch in die zweite Hälfte, ehe die Towers dann 38 Sekunden vor dem Ende des dritten Abschnitts plötzlich selbst die Nase vorne hatten. In den letzten zehn Minuten entwickelte sich ein richtiger Pokal-Fight, in dem sich beide Teams nichts schenkten. Mehrfach wechselte die Führung, ehe Daniel Keppeler (am Ende hatte er 19 Punkte auf seinem Konto) aufdrehte und das Momentum auf Bamberger Seite zog. Cobe Williams machte letztlich den Deckel drauf und führte sein Team in die nächste Runde auf dem Weg zum Pokalsieg.
Gut fünf Wochen später standen sich beide Teams in der Inselpark Arena das nächste Mal gegenüber. Die Towers waren mit vier Niederlagen am Stück in die BBL-Saison gestartet und wollten gegen das Team aus Freak City endlich ihren ersten Sieg holen. Demarcus Demonia & Co. hatten da allerdings etwas dagegen. Vor allem in der zweiten Halbzeit dominierten die BMA365 Bamberg Baskets das Spiel (58:35) und kamen so am Ende zu einem doch recht ungefährdeten Auswärtssieg. Insgesamt sechs Bamberger punkteten am Ende zweistellig und EJ Onu gelang mit sechs geblockten Würfen sein persönlicher BBL-Bestwert.
Nach fünf Siegen aus den letzten zehn Spielen sind die Towers nicht nur raus aus dem Abstiegskampf, sondern haben auch noch eine Chance sich für die Play-Ins zu qualifizieren. Bei noch drei ausstehenden Spielen liegen die Hanseaten nur einen Sieg hinter Platz zehn. Chemnitz (10.), Oldenburg (11.) und Rostock (12.) haben allesamt 14 Siege, der MBC (13.) und die Towers lauern mit 13 gewonnenen Spielen dahinter. Für die Hamburger geht es nach dem Spiel in Bamberg noch gegen Würzburg und nach Rostock.
Wie so oft an dieser Stelle bescheinigt der Blick auf die Statistik dem nächsten Gegner der BMA365 Bamberg Baskets ein vom Schnitt gesehen besseres Rebounding. In den anderen Kategorien haben die Bamberger leichte Vorteile. Die 15,3 Ballverluste der Hanseaten pro Spiel sind der drittschlechteste Wert in der gesamten easyCredit BBL. Nur die Teams aus Trier und Ludwigsburg erlauben sich noch mehr Turnover.
Mit im Durchschnitt 25,1 Freiwürfen pro Partie stehen die Towers im Vergleich mit allen anderen BBL-Teams am häufigsten pro Spiel an der Freiwurflinie. Ihre Quote ist hingegen nur die zwölftbeste in der BBL und im Vergleich zu den BMA365 Bamberg Baskets um 8,2 Prozentpunkte geringer.
Vier US-Amerikaner haben im Saisonverlauf die Towers verlassen. Ross Williams (11,5 Punkte pro Spiel) und Devon Daniels IV wurden unter anderem nachverpflichtet und geben den Hamburgern nun definitiv mehr Stabilität. Daniels kam Ende November zum Team und hat sich in der Offensive der Towers zur stärksten Waffe entwickelt. In den letzten vier Partien erzielte er jeweils 22 oder mehr Punkte. Wie schon Anfang Januar in Würzburg brachte er es auch zuletzt beim Gastspiel in Ulm auf 32 Zähler.
