Dritter Bamberger Saisonsieg
BMA365 Bamberg Baskets gewinnen erneut in Hamburg
Nach dem Sieg im BBL-Pokal haben die BMA365 Bamberg Baskets auch ihre Bundesliga-Partie in Hamburg gewonnen. Am 6. Spieltag in der easyCredit Basketball Bundesliga siegte die Mannschaft von Head Coach Anton Gavel am Samstagabend bei den Veolia Towers Hamburg mit 101:71 (43:36) und holte sich so ihren dritten Saisonsieg.
3.069 Zuschauer in der Inselpark Arena sahen eine überzeugende Vorstellung des Teams aus Freak City, das alle vier Viertel für sich entscheiden konnte. Den entscheidenden Vorsprung konnten sich die Bamberger im dritten Abschnitt herausspielen. Diesen gewann man mit 30:15 und setzte sich deutlich ab.
Neben Moritz Krimmer und Daniel Keppeler (Fußverletzung) musste Head Coach Anton Gavel ab der 14. Minute auch noch auf Richard Balint verzichten. Beim Zusammenprall mit Zsombor Maronka wurde dem Tschechen ein Stück vom Zahn ausgeschlagen. Zudem erlitt er eine Platzwunde am Kinn.
Wie schon beim Heimsieg gegen Chemnitz punkteten auch diesmal gleich sechs Bamberger Spieler zweistellig. Demarcus Demonia (20) und Ibi Watson (18) führten das Team an. Besondere Erwähnung verdient auch die Leistung von EJ Onu. Der Center steuerte neben seinen 11 Punkten und 7 Rebounds auch 6 geblockte Würfe zum Erfolg bei.
43:36-Halbzeitführung der Baskets
Never change a running system – getreu diesem Spruch startete Head Coach Anton Gavel erneut mit der aus den bisherigen Spielen bereits bekannten Startformation. Williams, Balint, Watson, Demonia und Onu legten auch gleich wieder richtig gut los und gingen nach gerade einmal einer gespielten Minute durch einen ganz weiten Dreier von Cobe Williams mit 5:0 in Front. Auch Benka Barloschky war sofort im Spiel – den Schiedsrichtern jedoch vielleicht ein wenig zu arg, weshalb der Towers-Coach nach exakt 89 Sekunden ein Technisches Foul angeschrieben bekam. Ibi Watson versenkte den fälligen Freiwurf sowie in den folgenden Angriffen gleich zwei Dreier und so lagen die Bamberger früh zweistellig in Führung (12:2/3.). Die Probleme der Hanseaten wurden nicht geringer, denn Aufbauspieler Leonard Thorpe Jr. war auf einem der Bodenaufkleber weggerutscht und hatte sich hierbei so verletzt, dass er nicht weiterspielen konnte. Unter dem Bamberger Korb räumte nun EJ Onu ordentlich auf (3 Blocks schon in der ersten Hälfte des ersten Viertels) und so blieben die BMA365 Bamberg Baskets weiter vorne (16:6/5.). Dann jedoch kamen die Towers besser ins Spiel und verkürzten dank mehrerer Offensiv-Rebounds den Rückstand (18:14/7.) Die Bamberger aber behaupteten die Führung und gewannen das erste Viertel letztlich mit 24:18.
Das zweite Viertel sollte dann zeigen, warum Head Coach Anton Gavel vor diesem Spiel gewarnt hatte. Zunächst legten EJ Onu und Demarcus Demonia zwar für die Gäste vor (29:21/13.), doch sowohl in der Inselpark Arena als auch bei der DYN-Übertragung war zu spüren, dass die Hanseaten nun immer stärker wurden. Auch die Verletzung von Richard Balint (14.) sowie das dritte Foul gegen Cobe Williams (15.) spielten den Hanseaten in die Karten. Zudem geriet der gesamte Rhythmus des Spiels durch mehrere strittige Schiedsrichter-Entscheidungen etwas ins Stottern, was eher dem Spiel der Hamburger zugutekam (Bamberg am Ende mit 20:2 Fast-Break Punkten). Knapp drei Minuten vor der Halbzeitpause dunkte Zacharie Perrin sein Team auf 34:32 wieder heran und Niklas Wimberg verkürzte per Dreier sogar auf 36:35 (19.), doch Ibi Watson & Co. behielten kühlen Kopf. Mit einem 7:1‑Lauf nahm man nicht nur eine doch ganz ordentliche 43:36-Halbzeitführung mit in die Kabine, sondern dank des Dreiers von Zach Ensminger eben kurz vor Halbzeit auch das Momentum.
„Beide Starts waren gut, defensiv haben wir einen guten Job gemacht“
So richtig heiß kamen die BMA365 Bamberg Baskets aus der Kabine. Wie schon in der ersten Hälfte spielte man weiter sein Spiel und ließ den Vorsprung aufgrund einer 18:4‑Serie erstmals auf über 20 Zähler anwachsen (61:40/28.). Bis auf 25 Punkte (71:46/30.) konnte man die Führung ausbauen, ehe die Towers zum Ende des dritten Abschnitts nochmals auf 73:51 herankamen.
Zu Beginn des Schlussviertels ließ die Konzentration ein wenig nach. Das Bamberger Teamplay litt und immer wieder traf man schlechte Entscheidungen und nahm schlechte Würfe. Dies schaute sich Anton Gavel jedoch nur zwei Minuten mit an (74:55/32.), ehe er in einer Auszeit sein Team wieder in die Spur brachte. Cobe Williams übernahm und mit zwei Dreiern zum 80:57 (34.) sorgte er für klare Verhältnisse. Von nun an hielten die BMA365 Bamberg Baskets ihren Gegner bis zum Spielende auf Distanz. An der Freiwurflinie erzielte Finn Döntgens mit seinen Zählern sieben und acht in dieser Partie zunächst den 100. Punkt sowie dann auch den 101:71 Endstand.
„Glückwunsch an die Spieler. Ich glaube, es war eine schwierige Partie. Eine Mannschaft, die um den ersten Saisonsieg kämpft, ist immer sehr gefährlich. Das Gute war, dass wir alle vier Viertel gewonnen haben. Beide Starts waren gut, defensiv haben wir einen guten Job gemacht und konnten daraus auch einfache Punkte in Transition machen, was immer wichtig ist“, so Bambergs Head Coach Anton Gavel. „Beide Mannschaften mussten auf Spieler verzichten, an dieser Stelle gute Besserung an LJ Thorpe. Wir mussten auf Richard verzichten. Aber die anderen Spieler haben es sehr gut gemeistert, ihn heute gemeinsam zu ersetzen. Wir sind froh über den Sieg.“
Das nächste Heimspiel steht am kommenden Samstag, 8. November, gegen die SKYLINERS aus Frankfurt auf dem Spielplan. Tip-Off gegen die Hessen in der BROSE ARENA ist um 18:30 Uhr.
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Nach dem Pokal gastiert Bamberg erneut in Hamburg
Veolia Towers Hamburg erwarten die BMA365 Bamberg Baskets
38 Tage nachdem man sich in der ersten Runde des BBL-Pokals gegenüberstand, treffen die BMA365 Bamberg Baskets an diesem Wochenende nun erneut auf die Veolia Towers Hamburg. Wie schon beim Pokalspiel Ende September so haben die Hanseaten auch in der Partie des 6. Spieltags in der easyCredit BBL das Heimrecht auf ihrer Seite.
Für beide Mannschaften ist die kommende Begegnung das mittlerweile fünfte BBL-Match in dieser Saison. Während die Bamberger mit zwei Siegen und zwei Niederlagen auf dem Konto nach Hamburg reisen, konnten die Norddeutschen bislang noch keines ihrer BBL-Spiele in dieser Saison gewinnen. Tip-Off in der Inselpark Arena zur Partie der BMA365 Bamberg Baskets bei den Veolia Towers Hamburg ist am Samstagabend um 20:00 Uhr.
„Mit dem Spiel in Hamburg steht uns wieder ein sehr schweres Auswärtsspiel bevor. Die Towers stehen noch ohne Sieg und werden daher alles dafür tun, den Knoten platzen zu lassen. Unter diesen Voraussetzungen nochmals gegen dieses EuroCup Team, das Qualität besitzt, zu spielen, ist eine absolut schwierige Aufgabe für uns“, so Anton Gavel. „Gerade auswärts ist es für uns besonders wichtig, in der Defensive eine Leistung aufs Parkett zu bringen, so wie uns das zuletzt gegen Chemnitz über mehrere Viertel gelungen ist. Natürlich hilft es, wenn man vorne ein paar Würfe trifft, aber das ist zweitrangig. Wir müssen versuchen, dem Spiel von Anfang an unseren Stempel aufzudrücken.“
Nach jeweils vier gespielten Partien in der easyCredit Basketball Bundesliga sprechen die Statistiken vor dem Spiel am Samstag in Hamburg eine klare Sprache. In Sachen Punkte, Rebounds, Assists & Co. haben die Bamberger bei den Durchschnittswerten überall die Nase vorne.
Die Wurfquoten hingegen sind in allen Bereichen ziemlich ähnlich. Da die Hanseaten jedoch noch keines ihrer vier BBL-Spiele gewinnen konnten (gegen den MBC, in Chemnitz und München sowie gegen Bonn) spricht die Effektivität ebenfalls deutlich für die BMA365 Bamberg Baskets, die mit einer ausgeglichenen Bilanz von zwei Siegen und zwei Niederlagen nach Hamburg reisen.
Die 89:94-Niederlage im Pokal am 24. September gegen Bamberg war die erste Pleite der Hanseaten in dieser Saison. Wettbewerbsübergreifend folgten neun weitere Niederlagen (BBL: 0–4 /EuroCup: 0–5). Eben jenes erste Aufeinandertreffen beider Mannschaften sprach Hamburgs Head Coach Benka Barloschky im Interview auf der Towers-Homepage nochmals explizit an: „Bamberg hat uns die bisher schmerzhafteste Niederlage zugefügt. Das Aus im Pokal hat unseren gesamten Saisonstart auf den Kopf gestellt. Wir wollen am Samstag über 40 Minuten unseren besten Basketball spielen, um uns dafür zu revanchieren. Und uns damit einen Neustart ermöglichen. In diesem Spiel steckt unglaublich viel – gemeinsam mit unseren Fans im Rücken wollen wir uns den Sieg holen.“
Aufgrund des schwachen Saisonstarts haben die Hamburger bereits nachverpflichtet. Mit Martin Breunig (33 Jahre – C – 2,03 m) kommt ein BBL-erfahrener Big Man an die Elbe. Am Samstag, so die Towers auf ihrer Homepage, wird Breunig jedoch noch nicht im Towers-Trikot auflaufen. Der Zwei-Meter-Mann steht dann nämlich ein letztes Mal für seinen aktuellen Arbeitgeber, den französischen Erstligisten SLUC Nancy im Gastspiel bei SIG Straßburg auf dem Parkett. Ebenfalls nicht mit dabei wird auch Osaro Rich sein. Der Shooting Guard hat sich im Spiel gegen Hapoel Jerusalem eine Fraktur der Speiche im rechten Arm zugezogen.
Carlos Stewart Jr. war beim Pokal-Spiel gegen Bamberg nicht mit von der Partie. Auch in der BBL kam der US-Amerikaner bislang nur in zwei Spielen (21 Punkte gegen den MBC und 13 Punkte in Chemnitz) zum Einsatz. Die beiden anderen Spiele musste der Point Guard als siebter Importspieler zuschauen. Auch am Samstag muss Cheftrainer Benka Barloschky einen seiner Spieler pausieren lassen. Neben Stewart traf es bislang auch den Ungarn Zsombor Maronka (23 Jahre – SF – 2,08 m) schon zweimal. Wieder mit von der Partie wird hingegen Niklas Wimberg (29 Jahre – PF – 2,06 m) sein. Im Pokalspiel war er noch mit einer Fingerverletzung zum Zuschauen verdammt.
Nicht nur unter den Brettern ist der Franzose Zacharie Perrin aktuelle einer der Stärksten im Team der Towers. Mit durchschnittlich 6,3 Rebounds führt er sein Team an. Auch sein Effektivitätswert von 16,0 stellt den Spitzenwert im Team der Hamburger dar.
Neben Perrin stand nur ein weiterer Spieler bislang in allen vier BBL-Partien in der Startformation der Towers. Leonard Thorpe Jr. hat auch im EuroCup alle Spiele für die Hanseaten begonnen. In der BBL verteilt er im Schnitt 6,3 Assists, leistet sich jedoch auch 3,5 Ballverluste pro Partie.
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Basketball-Bundesliga
Bamberg Baskets am Mittwoch zu Gast in Hamburg
In den letzten Tagen vor dem Ende der Hauptrunde ist der Spielplan für die Teams in der easyCredit Basketball Bundesliga nochmals so richtig vollgepackt. Morgen treten die Bamberg Baskets bei den Veolia Towers in Hamburg an.
Für die Bamberg Baskets stehen innerhalb von elf Tagen gleich vier Partien auf dem Programm. Vor dem Heimspiel am kommenden Samstag gegen die MHP RIESEN Ludwigsburg ist die Mannschaft von Head Coach Anton Gavel noch in Hamburg bei den Veolia Towers gefragt. Während für die Bamberger das Erreichen der Play-Ins nicht mehr möglich ist, brauchen die Hanseaten im Rennen um einen Platz in der Post-Season jeden Sieg. Mit einer Bilanz von aktuell 15 Siegen und 13 Niederlagen stehen die Türme auf Position neun, doch nach wie vor ist die Tabellenkonstellation zwischen Position drei und zwölf so eng, dass hier auch vier Spiele vor Saisonende noch unheimlich viel passieren kann. Sprungball am Mittwochabend in der Inselpark Arena in Hamburg /Wilhelmsburg zwischen den Veolia Towers und den Bamberg Baskets ist um 20:00 Uhr.
Der Countdown läuft!
Karsten Tadda nähert sich dem Rekord! Das Spiel in der Hansestadt wird das 637. BBL-Spiel seiner Karriere sein. Nach der Partie bei den Towers fehlt dem Bamberger Kapitän somit dann nur noch eine Partie, um mit Alex King auf Platz eins der ewigen Bestenliste der BBL gleichzuziehen. Aller Voraussicht nach wird die Nummer 9 dann im Heimspiel gegen die MHP RIESEN Ludwigsburg am kommenden Samstag um 18:30 Uhr in der BROSE ARENA den Rekord einstellen.
Mit insgesamt sieben Siegen aus den letzten zehn Spielen spricht die Mannschaft von Head Coach Benka Barloschky wieder ein gehöriges Wörtchen mit um die Vergabe der Plätze für die Post-Season. Unter anderem konnten die Hamburger zuletzt auch den FC Bayern München bezwingen. Vor 12.015 Zuschauern hatte man gegen die Münchner in der Barclays Arena mit 74:70 das bessere Ende für sich. Im letzten Saisonspiel am vergangenen Samstag gab es jedoch eine Niederlage in Ludwigsburg. Mit 78:89 verlor man in der MHP Arena, wo man den RIESEN ab Mitte des zweiten Viertels immer hinterherlief. 15 Siege konnten die Hanseaten bisher auf der Habenseite verbuchen und stehen damit gleichauf mit den NINERS Chemnitz und dem SYNTAINICS MBC. Sowohl gegen die NINERS als auch gegen die Wölfe verloren die Towers das jeweils erste Aufeinandertreffen. Die Rückspiele gegen diese direkten Konkurrenten stehen dann Hamburgern dann nach dem Heimspiel gegen Bamberg bevor. Am kommenden Samstag geht es zum MBC. Eine Woche nach dem Spiel gegen Bamberg kommen die Chemnitzer in die Inselpark Arena.
Die Bamberger starteten gut in das Hinspiel mit den Hanseaten. Drei Minuten vor der Halbzeit gingen Ronaldo Segu & Co. erstmals zweistellig in Führung (30:20). Zur Pause lag man 34:29 vorne und schien alle im Griff zu haben. Nach dem Seitenwechsel spielten die Towers jedoch wie ausgewechselt. Mit 35:15 gingen die dritten zehn Minuten an die Gäste, die vor Beginn des Schlussabschnitts mit 64:49 führten und sich den Auswärtssieg letztlich nicht mehr nehmen ließen. Topscorer des Spiels war Bambergs Noah Locke mit 23 Punkten. Bei den Towers scorten Jordan Barnett (17), Johnathan Stove (16) und Brae Ivey (14) am besten.
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Brose Bamberg holt siebten Saisonsieg
87:75-Sieg in Hamburg
Brose Bamberg behielt in einem Nachholspiel des 12. Spieltags bei den Hamburg Towers mit 87:75 die Oberhand und holte sich damit den zweiten Auswärtserfolg in Serie und den siebten Saisonsieg insgesamt. Das für Samstag geplante Spiel gegen Würzburg muss unterdessen verlegt werden.
Bis auf die ersten fünf Minuten (4:14) war es eine durchweg engagierte, couragierte und kämpferische Teamleistung, die sich am Ende in 40 Rebounds (Hamburg 37) und 18 Assists (Hamburg 14), aber vor allem in einem Effektivitätswert von 105 (Hamburg 71) ablesen lässt. Bester Bamberger Werfer war Omar Prewitt mit 19 Punkten.
„Hamburg ist eine der schwersten Hallen, in denen man spielen kann. Es war nicht selbstverständlich, dass wir hier gewinnen. Aber wir haben mit Ausnahme der ersten fünf Minuten exakt so gespielt, wie wir es uns vorgenommen haben. Es war ein toller Sieg für uns“, lautet das Resümee von Brose Bamberg-Trainer Oren Amiel.
Der Beginn war aus Bamberger Sicht schleppend. Hinten bekamen die Gäste den Hamburger Dreier zunächst nicht verteidigt, vorne wollte nichts fallen. Folgerichtig lag Brose Mitte des Viertels mit zehn Punkten zurück: 4:14. Eine Auszeit von Oren Amiel brachte dann die Wende. Defensiv war Bamberg nun voll da, ließ keinen einfachen Wurf der Hausherren mehr zu. Offensiv liefen plötzlich die Systeme. Angetrieben von einem starken Patrick Heckmann, der sechs Zähler in Serie erzielte, übernahm Brose nun weiterstgehend das Geschehen und sorgte durch Geben, Prewitt und Sengfelder nicht nur für einen 12:0‑Lauf, sondern auch für die Führung nach zehn Minuten: 16:14.
McCallum beendete die rund sechs Minuten andauernde Hamburger Offensivflaute. Und als kurz darauf Homesley sechs Punkte in Folge erzielte, war die Partie wieder auf Seiten der Gastgeber (21:23, 13.). Doch Brose ließ sich durch den kleinen Run der Towers nicht aus dem Konzept bringen. Prewitt sorgte mit einem Dreipunktspiel Mitte des Viertels für das 32:27. Und Bamberg blieb – angefeuert von rund 30 Fans, die den Weg in den hohen Norden an diesem Mittwochabend gefunden haben – nun dran, stand defensiv weiter stabil, offensiv fielen die Würfe. Geben, Heckmann, Prewitt, Robinson und Kyzlink waren noch bis zur Pause erfolgreich. Brose ging somit mit einer zweistelligen Führung in die Kabine: 44:34.
Nach der Halbzeit hatten beide Offensivreihen zunächst ihre Probleme, auch und vor allem geschuldet beiden Verteidigungen. Ein Hinrichs-Dreier verkürzte den Bamberger Vorsprung wieder auf sieben Punkte, doch ein And1 von Kyzlink stellte bis Mitte des Viertels wieder auf zweistellig: 53:43. Die Partie wog nun hin und her, Hamburg versuchte alles, um den Rückstand aus ihrer Sicht zu verkürzen, Brose hielt als Team dagegen. Prewitt war es, der nach gut 29 Minuten zum 65:50 traf und die bis dato höchste Führung erzielte. Die letzten Aktionen gehörten allerdings den Hausherren, die Broses Vorsprung wieder auf zehn Punkte schmelzen ließen: 65:55.
In den letzten zehn Minuten war es zunächst einmal mehr Omar Prewitt, der per Dreier zum schnellen 68:55 einnetzte. Die Frage: bekommt Hamburg nochmals die dritte Luft? Die Antwort: selbst wenn, Brose hätte und hat sie im Keim erstickt. Die Gäste blieben nämlich auch im Schlussabschnitt weiter konzentriert, ließen in der Defensive weiterhin kaum etwas anbrennen und spielten vorne ihre Systeme bis zum Ende durch. Spätestens nach dem vierten Prewitt-Dreier zwei Minuten vor Ende zum 85:68 war klar, dass sich Brose dieses Spiel nicht mehr würde nehmen lassen. Am Ende siegte Brose Bamberg mit 87:75 und sicherte sich somit den siebten Sieg in dieser Saison.
Spiel gegen Würzburg muss verlegt werden
Für das für den kommenden Samstag geplante Spiel zwischen Brose Bamberg und s.Oliver Würzburg haben die Unterfranken einen Spielverlegungsantrag gestellt, den die BBL GmbH entsprechend der Spielordnung genehmigt hat.
Alle Stammspieler von s.Oliver Würzburg sind im Rahmen der vorgeschriebenen und regelmäßigen PCR-Testungen gemäß des Protokolls der Liga positiv auf den SARS-CoV-2-Erreger getestet worden. Das Gesundheitsamt hat daraufhin für alle eine 14-tägige Quarantäne angeordnet.
Da den Würzburgern somit weniger als acht Stammspieler zur Verfügung stehen, hat der Club einen Antrag auf Spielverlegung nach §11 Absatz 5 der Spielordnung gestellt. Diesem Antrag wurde durch die BBL GmbH entsprochen. Über die Neuansetzung wird zu gegebener Zeit informiert.