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Hamburg

Drit­ter Bam­ber­ger Saisonsieg

BMA365 Bam­berg Bas­kets gewin­nen erneut in Hamburg

Nach dem Sieg im BBL-Pokal haben die BMA365 Bam­berg Bas­kets auch ihre Bun­des­li­ga-Par­tie in Ham­burg gewon­nen. Am 6. Spiel­tag in der easy­Cre­dit Bas­ket­ball Bun­des­li­ga sieg­te die Mann­schaft von Head Coach Anton Gavel am Sams­tag­abend bei den Veo­lia Towers Ham­burg mit 101:71 (43:36) und hol­te sich so ihren drit­ten Saisonsieg.

3.069 Zuschau­er in der Insel­park Are­na sahen eine über­zeu­gen­de Vor­stel­lung des Teams aus Freak City, das alle vier Vier­tel für sich ent­schei­den konn­te. Den ent­schei­den­den Vor­sprung konn­ten sich die Bam­ber­ger im drit­ten Abschnitt her­aus­spie­len. Die­sen gewann man mit 30:15 und setz­te sich deut­lich ab.

Neben Moritz Krim­mer und Dani­el Kep­pe­l­er (Fuß­ver­let­zung) muss­te Head Coach Anton Gavel ab der 14. Minu­te auch noch auf Richard Bal­int ver­zich­ten. Beim Zusam­men­prall mit Zsom­bor Maron­ka wur­de dem Tsche­chen ein Stück vom Zahn aus­ge­schla­gen. Zudem erlitt er eine Platz­wun­de am Kinn.

Wie schon beim Heim­sieg gegen Chem­nitz punk­te­ten auch dies­mal gleich sechs Bam­ber­ger Spie­ler zwei­stel­lig. Demar­cus Demo­nia (20) und Ibi Wat­son (18) führ­ten das Team an. Beson­de­re Erwäh­nung ver­dient auch die Leis­tung von EJ Onu. Der Cen­ter steu­er­te neben sei­nen 11 Punk­ten und 7 Rebounds auch 6 geblock­te Wür­fe zum Erfolg bei.


43:36-Halbzeitführung der Baskets

Never chan­ge a run­ning sys­tem – getreu die­sem Spruch star­te­te Head Coach Anton Gavel erneut mit der aus den bis­he­ri­gen Spie­len bereits bekann­ten Start­for­ma­ti­on. Wil­liams, Bal­int, Wat­son, Demo­nia und Onu leg­ten auch gleich wie­der rich­tig gut los und gin­gen nach gera­de ein­mal einer gespiel­ten Minu­te durch einen ganz wei­ten Drei­er von Cobe Wil­liams mit 5:0 in Front. Auch Ben­ka Bar­losch­ky war sofort im Spiel – den Schieds­rich­tern jedoch viel­leicht ein wenig zu arg, wes­halb der Towers-Coach nach exakt 89 Sekun­den ein Tech­ni­sches Foul ange­schrie­ben bekam. Ibi Wat­son ver­senk­te den fäl­li­gen Frei­wurf sowie in den fol­gen­den Angrif­fen gleich zwei Drei­er und so lagen die Bam­ber­ger früh zwei­stel­lig in Füh­rung (12:2/3.). Die Pro­ble­me der Han­sea­ten wur­den nicht gerin­ger, denn Auf­bau­spie­ler Leo­nard Thor­pe Jr. war auf einem der Boden­auf­kle­ber weg­ge­rutscht und hat­te sich hier­bei so ver­letzt, dass er nicht wei­ter­spie­len konn­te. Unter dem Bam­ber­ger Korb räum­te nun EJ Onu ordent­lich auf (3 Blocks schon in der ers­ten Hälf­te des ers­ten Vier­tels) und so blie­ben die BMA365 Bam­berg Bas­kets wei­ter vor­ne (16:6/5.). Dann jedoch kamen die Towers bes­ser ins Spiel und ver­kürz­ten dank meh­re­rer Offen­siv-Rebounds den Rück­stand (18:14/7.) Die Bam­ber­ger aber behaup­te­ten die Füh­rung und gewan­nen das ers­te Vier­tel letzt­lich mit 24:18.

Das zwei­te Vier­tel soll­te dann zei­gen, war­um Head Coach Anton Gavel vor die­sem Spiel gewarnt hat­te. Zunächst leg­ten EJ Onu und Demar­cus Demo­nia zwar für die Gäs­te vor (29:21/13.), doch sowohl in der Insel­park Are­na als auch bei der DYN-Über­tra­gung war zu spü­ren, dass die Han­sea­ten nun immer stär­ker wur­den. Auch die Ver­let­zung von Richard Bal­int (14.) sowie das drit­te Foul gegen Cobe Wil­liams (15.) spiel­ten den Han­sea­ten in die Kar­ten. Zudem geriet der gesam­te Rhyth­mus des Spiels durch meh­re­re strit­ti­ge Schieds­rich­ter-Ent­schei­dun­gen etwas ins Stot­tern, was eher dem Spiel der Ham­bur­ger zugu­te­kam (Bam­berg am Ende mit 20:2 Fast-Break Punk­ten). Knapp drei Minu­ten vor der Halb­zeit­pau­se dunk­te Zacha­rie Per­rin sein Team auf 34:32 wie­der her­an und Niklas Wim­berg ver­kürz­te per Drei­er sogar auf 36:35 (19.), doch Ibi Wat­son & Co. behiel­ten küh­len Kopf. Mit einem 7:1‑Lauf nahm man nicht nur eine doch ganz ordent­li­che 43:36-Halbzeitführung mit in die Kabi­ne, son­dern dank des Drei­ers von Zach Ens­min­ger eben kurz vor Halb­zeit auch das Momentum.


„Bei­de Starts waren gut, defen­siv haben wir einen guten Job gemacht“

So rich­tig heiß kamen die BMA365 Bam­berg Bas­kets aus der Kabi­ne. Wie schon in der ers­ten Hälf­te spiel­te man wei­ter sein Spiel und ließ den Vor­sprung auf­grund einer 18:4‑Serie erst­mals auf über 20 Zäh­ler anwach­sen (61:40/28.). Bis auf 25 Punk­te (71:46/30.) konn­te man die Füh­rung aus­bau­en, ehe die Towers zum Ende des drit­ten Abschnitts noch­mals auf 73:51 herankamen.

Zu Beginn des Schluss­vier­tels ließ die Kon­zen­tra­ti­on ein wenig nach. Das Bam­ber­ger Team­play litt und immer wie­der traf man schlech­te Ent­schei­dun­gen und nahm schlech­te Wür­fe. Dies schau­te sich Anton Gavel jedoch nur zwei Minu­ten mit an (74:55/32.), ehe er in einer Aus­zeit sein Team wie­der in die Spur brach­te. Cobe Wil­liams über­nahm und mit zwei Drei­ern zum 80:57 (34.) sorg­te er für kla­re Ver­hält­nis­se. Von nun an hiel­ten die BMA365 Bam­berg Bas­kets ihren Geg­ner bis zum Spie­len­de auf Distanz. An der Frei­wurf­li­nie erziel­te Finn Dönt­gens mit sei­nen Zäh­lern sie­ben und acht in die­ser Par­tie zunächst den 100. Punkt sowie dann auch den 101:71 Endstand.

„Glück­wunsch an die Spie­ler. Ich glau­be, es war eine schwie­ri­ge Par­tie. Eine Mann­schaft, die um den ers­ten Sai­son­sieg kämpft, ist immer sehr gefähr­lich. Das Gute war, dass wir alle vier Vier­tel gewon­nen haben. Bei­de Starts waren gut, defen­siv haben wir einen guten Job gemacht und konn­ten dar­aus auch ein­fa­che Punk­te in Tran­si­ti­on machen, was immer wich­tig ist“, so Bam­bergs Head Coach Anton Gavel. „Bei­de Mann­schaf­ten muss­ten auf Spie­ler ver­zich­ten, an die­ser Stel­le gute Bes­se­rung an LJ Thor­pe. Wir muss­ten auf Richard ver­zich­ten. Aber die ande­ren Spie­ler haben es sehr gut gemeis­tert, ihn heu­te gemein­sam zu erset­zen. Wir sind froh über den Sieg.“

Das nächs­te Heim­spiel steht am kom­men­den Sams­tag, 8. Novem­ber, gegen die SKYLINERS aus Frank­furt auf dem Spiel­plan. Tip-Off gegen die Hes­sen in der BROSE ARENA ist um 18:30 Uhr.

Nach dem Pokal gas­tiert Bam­berg erneut in Hamburg

Veo­lia Towers Ham­burg erwar­ten die BMA365 Bam­berg Baskets

38 Tage nach­dem man sich in der ers­ten Run­de des BBL-Pokals gegen­über­stand, tref­fen die BMA365 Bam­berg Bas­kets an die­sem Wochen­en­de nun erneut auf die Veo­lia Towers Ham­burg. Wie schon beim Pokal­spiel Ende Sep­tem­ber so haben die Han­sea­ten auch in der Par­tie des 6. Spiel­tags in der easy­Cre­dit BBL das Heim­recht auf ihrer Seite.

Für bei­de Mann­schaf­ten ist die kom­men­de Begeg­nung das mitt­ler­wei­le fünf­te BBL-Match in die­ser Sai­son. Wäh­rend die Bam­ber­ger mit zwei Sie­gen und zwei Nie­der­la­gen auf dem Kon­to nach Ham­burg rei­sen, konn­ten die Nord­deut­schen bis­lang noch kei­nes ihrer BBL-Spie­le in die­ser Sai­son gewin­nen. Tip-Off in der Insel­park Are­na zur Par­tie der BMA365 Bam­berg Bas­kets bei den Veo­lia Towers Ham­burg ist am Sams­tag­abend um 20:00 Uhr.

„Mit dem Spiel in Ham­burg steht uns wie­der ein sehr schwe­res Aus­wärts­spiel bevor. Die Towers ste­hen noch ohne Sieg und wer­den daher alles dafür tun, den Kno­ten plat­zen zu las­sen. Unter die­sen Vor­aus­set­zun­gen noch­mals gegen die­ses Euro­Cup Team, das Qua­li­tät besitzt, zu spie­len, ist eine abso­lut schwie­ri­ge Auf­ga­be für uns“, so Anton Gavel. „Gera­de aus­wärts ist es für uns beson­ders wich­tig, in der Defen­si­ve eine Leis­tung aufs Par­kett zu brin­gen, so wie uns das zuletzt gegen Chem­nitz über meh­re­re Vier­tel gelun­gen ist. Natür­lich hilft es, wenn man vor­ne ein paar Wür­fe trifft, aber das ist zweit­ran­gig. Wir müs­sen ver­su­chen, dem Spiel von Anfang an unse­ren Stem­pel aufzudrücken.“

Nach jeweils vier gespiel­ten Par­tien in der easy­Cre­dit Bas­ket­ball Bun­des­li­ga spre­chen die Sta­tis­ti­ken vor dem Spiel am Sams­tag in Ham­burg eine kla­re Spra­che. In Sachen Punk­te, Rebounds, Assists & Co. haben die Bam­ber­ger bei den Durch­schnitts­wer­ten über­all die Nase vorne.

Die Wurf­quo­ten hin­ge­gen sind in allen Berei­chen ziem­lich ähn­lich. Da die Han­sea­ten jedoch noch kei­nes ihrer vier BBL-Spie­le gewin­nen konn­ten (gegen den MBC, in Chem­nitz und Mün­chen sowie gegen Bonn) spricht die Effek­ti­vi­tät eben­falls deut­lich für die BMA365 Bam­berg Bas­kets, die mit einer aus­ge­gli­che­nen Bilanz von zwei Sie­gen und zwei Nie­der­la­gen nach Ham­burg reisen. 

Die 89:94-Niederlage im Pokal am 24. Sep­tem­ber gegen Bam­berg war die ers­te Plei­te der Han­sea­ten in die­ser Sai­son. Wett­be­werbs­über­grei­fend folg­ten neun wei­te­re Nie­der­la­gen (BBL: 0–4 /​Euro­Cup: 0–5). Eben jenes ers­te Auf­ein­an­der­tref­fen bei­der Mann­schaf­ten sprach Ham­burgs Head Coach Ben­ka Bar­losch­ky im Inter­view auf der Towers-Home­page noch­mals expli­zit an: „Bam­berg hat uns die bis­her schmerz­haf­tes­te Nie­der­la­ge zuge­fügt. Das Aus im Pokal hat unse­ren gesam­ten Sai­son­start auf den Kopf gestellt. Wir wol­len am Sams­tag über 40 Minu­ten unse­ren bes­ten Bas­ket­ball spie­len, um uns dafür zu revan­chie­ren. Und uns damit einen Neu­start ermög­li­chen. In die­sem Spiel steckt unglaub­lich viel – gemein­sam mit unse­ren Fans im Rücken wol­len wir uns den Sieg holen.“

Auf­grund des schwa­chen Sai­son­starts haben die Ham­bur­ger bereits nach­ver­pflich­tet. Mit Mar­tin Breu­nig (33 Jah­re – C – 2,03 m) kommt ein BBL-erfah­re­ner Big Man an die Elbe. Am Sams­tag, so die Towers auf ihrer Home­page, wird Breu­nig jedoch noch nicht im Towers-Tri­kot auf­lau­fen. Der Zwei-Meter-Mann steht dann näm­lich ein letz­tes Mal für sei­nen aktu­el­len Arbeit­ge­ber, den fran­zö­si­schen Erst­li­gis­ten SLUC Nan­cy im Gast­spiel bei SIG Straß­burg auf dem Par­kett. Eben­falls nicht mit dabei wird auch Osa­ro Rich sein. Der Shoo­ting Guard hat sich im Spiel gegen Hap­oel Jeru­sa­lem eine Frak­tur der Spei­che im rech­ten Arm zugezogen.

Car­los Ste­wart Jr. war beim Pokal-Spiel gegen Bam­berg nicht mit von der Par­tie. Auch in der BBL kam der US-Ame­ri­ka­ner bis­lang nur in zwei Spie­len (21 Punk­te gegen den MBC und 13 Punk­te in Chem­nitz) zum Ein­satz. Die bei­den ande­ren Spie­le muss­te der Point Guard als sieb­ter Import­spie­ler zuschau­en. Auch am Sams­tag muss Chef­trai­ner Ben­ka Bar­losch­ky einen sei­ner Spie­ler pau­sie­ren las­sen. Neben Ste­wart traf es bis­lang auch den Ungarn Zsom­bor Maron­ka (23 Jah­re – SF – 2,08 m) schon zwei­mal. Wie­der mit von der Par­tie wird hin­ge­gen Niklas Wim­berg (29 Jah­re – PF – 2,06 m) sein. Im Pokal­spiel war er noch mit einer Fin­ger­ver­let­zung zum Zuschau­en verdammt.

Nicht nur unter den Bret­tern ist der Fran­zo­se Zacha­rie Per­rin aktu­el­le einer der Stärks­ten im Team der Towers. Mit durch­schnitt­lich 6,3 Rebounds führt er sein Team an. Auch sein Effek­ti­vi­täts­wert von 16,0 stellt den Spit­zen­wert im Team der Ham­bur­ger dar.

Neben Per­rin stand nur ein wei­te­rer Spie­ler bis­lang in allen vier BBL-Par­tien in der Start­for­ma­ti­on der Towers. Leo­nard Thor­pe Jr. hat auch im Euro­Cup alle Spie­le für die Han­sea­ten begon­nen. In der BBL ver­teilt er im Schnitt 6,3 Assists, leis­tet sich jedoch auch 3,5 Ball­ver­lus­te pro Partie.

Bas­ket­ball-Bun­des­li­ga

Bam­berg Bas­kets am Mitt­woch zu Gast in Hamburg

In den letz­ten Tagen vor dem Ende der Haupt­run­de ist der Spiel­plan für die Teams in der easy­Cre­dit Bas­ket­ball Bun­des­li­ga noch­mals so rich­tig voll­ge­packt. Mor­gen tre­ten die Bam­berg Bas­kets bei den Veo­lia Towers in Ham­burg an.

Für die Bam­berg Bas­kets ste­hen inner­halb von elf Tagen gleich vier Par­tien auf dem Pro­gramm. Vor dem Heim­spiel am kom­men­den Sams­tag gegen die MHP RIESEN Lud­wigs­burg ist die Mann­schaft von Head Coach Anton Gavel noch in Ham­burg bei den Veo­lia Towers gefragt. Wäh­rend für die Bam­ber­ger das Errei­chen der Play-Ins nicht mehr mög­lich ist, brau­chen die Han­sea­ten im Ren­nen um einen Platz in der Post-Sea­son jeden Sieg. Mit einer Bilanz von aktu­ell 15 Sie­gen und 13 Nie­der­la­gen ste­hen die Tür­me auf Posi­ti­on neun, doch nach wie vor ist die Tabel­len­kon­stel­la­ti­on zwi­schen Posi­ti­on drei und zwölf so eng, dass hier auch vier Spie­le vor Sai­son­ende noch unheim­lich viel pas­sie­ren kann. Sprung­ball am Mitt­woch­abend in der Insel­park Are­na in Ham­burg /​Wil­helms­burg zwi­schen den Veo­lia Towers und den Bam­berg Bas­kets ist um 20:00 Uhr.


Der Count­down läuft!

Kars­ten Tad­da nähert sich dem Rekord! Das Spiel in der Han­se­stadt wird das 637. BBL-Spiel sei­ner Kar­rie­re sein. Nach der Par­tie bei den Towers fehlt dem Bam­ber­ger Kapi­tän somit dann nur noch eine Par­tie, um mit Alex King auf Platz eins der ewi­gen Bes­ten­lis­te der BBL gleich­zu­zie­hen. Aller Vor­aus­sicht nach wird die Num­mer 9 dann im Heim­spiel gegen die MHP RIESEN Lud­wigs­burg am kom­men­den Sams­tag um 18:30 Uhr in der BROSE ARENA den Rekord einstellen.

Mit ins­ge­samt sie­ben Sie­gen aus den letz­ten zehn Spie­len spricht die Mann­schaft von Head Coach Ben­ka Bar­losch­ky wie­der ein gehö­ri­ges Wört­chen mit um die Ver­ga­be der Plät­ze für die Post-Sea­son. Unter ande­rem konn­ten die Ham­bur­ger zuletzt auch den FC Bay­ern Mün­chen bezwin­gen. Vor 12.015 Zuschau­ern hat­te man gegen die Münch­ner in der Bar­clays Are­na mit 74:70 das bes­se­re Ende für sich. Im letz­ten Sai­son­spiel am ver­gan­ge­nen Sams­tag gab es jedoch eine Nie­der­la­ge in Lud­wigs­burg. Mit 78:89 ver­lor man in der MHP Are­na, wo man den RIESEN ab Mit­te des zwei­ten Vier­tels immer hin­ter­her­lief. 15 Sie­ge konn­ten die Han­sea­ten bis­her auf der Haben­sei­te ver­bu­chen und ste­hen damit gleich­auf mit den NINERS Chem­nitz und dem SYNTAINICS MBC. Sowohl gegen die NINERS als auch gegen die Wöl­fe ver­lo­ren die Towers das jeweils ers­te Auf­ein­an­der­tref­fen. Die Rück­spie­le gegen die­se direk­ten Kon­kur­ren­ten ste­hen dann Ham­bur­gern dann nach dem Heim­spiel gegen Bam­berg bevor. Am kom­men­den Sams­tag geht es zum MBC. Eine Woche nach dem Spiel gegen Bam­berg kom­men die Chem­nit­zer in die Insel­park Arena.

Die Bam­ber­ger star­te­ten gut in das Hin­spiel mit den Han­sea­ten. Drei Minu­ten vor der Halb­zeit gin­gen Ronal­do Segu & Co. erst­mals zwei­stel­lig in Füh­rung (30:20). Zur Pau­se lag man 34:29 vor­ne und schien alle im Griff zu haben. Nach dem Sei­ten­wech­sel spiel­ten die Towers jedoch wie aus­ge­wech­selt. Mit 35:15 gin­gen die drit­ten zehn Minu­ten an die Gäs­te, die vor Beginn des Schluss­ab­schnitts mit 64:49 führ­ten und sich den Aus­wärts­sieg letzt­lich nicht mehr neh­men lie­ßen. Tops­corer des Spiels war Bam­bergs Noah Locke mit 23 Punk­ten. Bei den Towers scor­ten Jor­dan Bar­nett (17), Joh­nathan Sto­ve (16) und Brae Ivey (14) am besten. 

Bro­se Bam­berg holt sieb­ten Saisonsieg 

87:75-Sieg in Hamburg

Bro­se Bam­berg behielt in einem Nach­hol­spiel des 12. Spiel­tags bei den Ham­burg Towers mit 87:75 die Ober­hand und hol­te sich damit den zwei­ten Aus­wärts­er­folg in Serie und den sieb­ten Sai­son­sieg ins­ge­samt. Das für Sams­tag geplan­te Spiel gegen Würz­burg muss unter­des­sen ver­legt werden.

Bis auf die ers­ten fünf Minu­ten (4:14) war es eine durch­weg enga­gier­te, cou­ra­gier­te und kämp­fe­ri­sche Team­leis­tung, die sich am Ende in 40 Rebounds (Ham­burg 37) und 18 Assists (Ham­burg 14), aber vor allem in einem Effek­ti­vi­täts­wert von 105 (Ham­burg 71) able­sen lässt. Bes­ter Bam­ber­ger Wer­fer war Omar Pre­witt mit 19 Punkten.

„Ham­burg ist eine der schwers­ten Hal­len, in denen man spie­len kann. Es war nicht selbst­ver­ständ­lich, dass wir hier gewin­nen. Aber wir haben mit Aus­nah­me der ers­ten fünf Minu­ten exakt so gespielt, wie wir es uns vor­ge­nom­men haben. Es war ein tol­ler Sieg für uns“, lau­tet das Resü­mee von Bro­se Bam­berg-Trai­ner Oren Amiel. 

Der Beginn war aus Bam­ber­ger Sicht schlep­pend. Hin­ten beka­men die Gäs­te den Ham­bur­ger Drei­er zunächst nicht ver­tei­digt, vor­ne woll­te nichts fal­len. Fol­ge­rich­tig lag Bro­se Mit­te des Vier­tels mit zehn Punk­ten zurück: 4:14. Eine Aus­zeit von Oren Amiel brach­te dann die Wen­de. Defen­siv war Bam­berg nun voll da, ließ kei­nen ein­fa­chen Wurf der Haus­her­ren mehr zu. Offen­siv lie­fen plötz­lich die Sys­te­me. Ange­trie­ben von einem star­ken Patrick Heck­mann, der sechs Zäh­ler in Serie erziel­te, über­nahm Bro­se nun wei­terst­ge­hend das Gesche­hen und sorg­te durch Geben, Pre­witt und Seng­fel­der nicht nur für einen 12:0‑Lauf, son­dern auch für die Füh­rung nach zehn Minu­ten: 16:14.

McCallum been­de­te die rund sechs Minu­ten andau­ern­de Ham­bur­ger Offen­siv­flau­te. Und als kurz dar­auf Homes­ley sechs Punk­te in Fol­ge erziel­te, war die Par­tie wie­der auf Sei­ten der Gast­ge­ber (21:23, 13.). Doch Bro­se ließ sich durch den klei­nen Run der Towers nicht aus dem Kon­zept brin­gen. Pre­witt sorg­te mit einem Drei­punkt­spiel Mit­te des Vier­tels für das 32:27. Und Bam­berg blieb – ange­feu­ert von rund 30 Fans, die den Weg in den hohen Nor­den an die­sem Mitt­woch­abend gefun­den haben – nun dran, stand defen­siv wei­ter sta­bil, offen­siv fie­len die Wür­fe. Geben, Heck­mann, Pre­witt, Robin­son und Kyz­link waren noch bis zur Pau­se erfolg­reich. Bro­se ging somit mit einer zwei­stel­li­gen Füh­rung in die Kabi­ne: 44:34. 

Nach der Halb­zeit hat­ten bei­de Offen­siv­rei­hen zunächst ihre Pro­ble­me, auch und vor allem geschul­det bei­den Ver­tei­di­gun­gen. Ein Hin­richs-Drei­er ver­kürz­te den Bam­ber­ger Vor­sprung wie­der auf sie­ben Punk­te, doch ein And1 von Kyz­link stell­te bis Mit­te des Vier­tels wie­der auf zwei­stel­lig: 53:43. Die Par­tie wog nun hin und her, Ham­burg ver­such­te alles, um den Rück­stand aus ihrer Sicht zu ver­kür­zen, Bro­se hielt als Team dage­gen. Pre­witt war es, der nach gut 29 Minu­ten zum 65:50 traf und die bis dato höchs­te Füh­rung erziel­te. Die letz­ten Aktio­nen gehör­ten aller­dings den Haus­her­ren, die Bro­ses Vor­sprung wie­der auf zehn Punk­te schmel­zen lie­ßen: 65:55.

In den letz­ten zehn Minu­ten war es zunächst ein­mal mehr Omar Pre­witt, der per Drei­er zum schnel­len 68:55 ein­netz­te. Die Fra­ge: bekommt Ham­burg noch­mals die drit­te Luft? Die Ant­wort: selbst wenn, Bro­se hät­te und hat sie im Keim erstickt. Die Gäs­te blie­ben näm­lich auch im Schluss­ab­schnitt wei­ter kon­zen­triert, lie­ßen in der Defen­si­ve wei­ter­hin kaum etwas anbren­nen und spiel­ten vor­ne ihre Sys­te­me bis zum Ende durch. Spä­tes­tens nach dem vier­ten Pre­witt-Drei­er zwei Minu­ten vor Ende zum 85:68 war klar, dass sich Bro­se die­ses Spiel nicht mehr wür­de neh­men las­sen. Am Ende sieg­te Bro­se Bam­berg mit 87:75 und sicher­te sich somit den sieb­ten Sieg in die­ser Saison.


Spiel gegen Würz­burg muss ver­legt werden

Für das für den kom­men­den Sams­tag geplan­te Spiel zwi­schen Bro­se Bam­berg und s.Oliver Würz­burg haben die Unter­fran­ken einen Spiel­ver­le­gungs­an­trag gestellt, den die BBL GmbH ent­spre­chend der Spiel­ord­nung geneh­migt hat.

Alle Stamm­spie­ler von s.Oliver Würz­burg sind im Rah­men der vor­ge­schrie­be­nen und regel­mä­ßi­gen PCR-Tes­tun­gen gemäß des Pro­to­kolls der Liga posi­tiv auf den SARS-CoV-2-Erre­ger getes­tet wor­den. Das Gesund­heits­amt hat dar­auf­hin für alle eine 14-tägi­ge Qua­ran­tä­ne angeordnet.

Da den Würz­bur­gern somit weni­ger als acht Stamm­spie­ler zur Ver­fü­gung ste­hen, hat der Club einen Antrag auf Spiel­ver­le­gung nach §11 Absatz 5 der Spiel­ord­nung gestellt. Die­sem Antrag wur­de durch die BBL GmbH ent­spro­chen. Über die Neu­an­set­zung wird zu gege­be­ner Zeit informiert.