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Bertram Felix

Das vol­le Preis­geld von 20.000 Euro kommt der Stif­tung Welt­erbe zu Gute

Felix gibt Denk­mal­preis der Ober­fran­ken­stif­tung weiter

Regie­rungs­prä­si­dent Flo­ri­an Luder­schmid ehr­te beim Fest­akt zur Wie­der­eröff­nung der Kir­che St. Micha­el den Bam­ber­ger Finanz- und Stif­tungs­re­fe­ren­ten Bert­ram Felix und über­reich­te ihm den Denk­mal­preis der Ober­fran­ken­stif­tung. Felix kün­dig­te an, das damit ver­bun­de­ne Preis­geld von 20.000 Euro voll­stän­dig wei­ter­zu­ge­ben, wie die Stadt Bam­berg mitteilt.

„Ein Mensch, der mit kla­rem Blick, uner­müd­li­chem Ein­satz und tie­fem Ver­ant­wor­tungs­be­wusst­sein die Welt­erbe­stadt Bam­berg geprägt hat.“ Mit die­sen Wor­ten ehr­te Regie­rungs­prä­si­dent Flo­ri­an Luder­schmid beim Fest­akt zur Wie­der­eröff­nung der umfas­send sanier­ten Kir­che St. Micha­el den Bam­ber­ger Finanz- und Stif­tungs­re­fe­ren­ten Bert­ram Felix und über­reich­te ihm den Denk­mal­preis der Ober­fran­ken­stif­tung. Die­se hohe Aus­zeich­nung wür­digt das her­aus­ra­gen­de Enga­ge­ment von Felix für die Gene­ral­sa­nie­rung der ehe­ma­li­gen Klos­ter­kir­che und der gesam­ten Anla­ge auf dem Micha­els­berg, aber auch für wei­te­re Denk­mä­ler in Bam­berg wie zum Bei­spiel das Schloss Geyerswörth.

Bert­ram Felix zeig­te sich sicht­lich bewegt über den Preis, mach­te jedoch anschlie­ßend deut­lich, dass er die­sen nicht als per­sön­li­che Ehrung ver­steht: „Ich neh­me die­sen Preis stell­ver­tre­tend für ein außer­ge­wöhn­li­ches Team ent­ge­gen. Ohne die fach­lich und mensch­lich her­aus­ra­gen­den Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter im Stif­tungs­ma­nage­ment und im gesam­ten Klos­ter­team wäre es nie­mals mög­lich gewe­sen, die Kir­che in den ver­gan­ge­nen 14 Jah­ren grund­le­gend zu sanie­ren und zu einem Glanz­licht zu verwandeln.“

Unmit­tel­bar nach der Preis­ver­lei­hung kün­dig­te Felix an, das damit ver­bun­de­ne Preis­geld von 20.000 Euro voll­stän­dig wei­ter­zu­ge­ben: Es soll der Stif­tung Welt­erbe zugu­te­kom­men und dadurch zum Erhalt und zur Pfle­ge von St. Micha­el bei­tra­gen. „Das ist auch als gro­ßer Dank und Aner­ken­nung für unser Stif­tungs­ma­nage­ment mit Clau­dia Schel­bert an der Spit­ze zu ver­ste­hen. Das Team hat gera­de in den ver­gan­ge­nen Wochen die Eröff­nung von St. Micha­el mit unglaub­li­cher Ener­gie und viel per­sön­li­chem Ein­satz vor­be­rei­tet“, betont Felix.

Die Ober­fran­ken­stif­tung hebt mit dem Denk­mal­preis regel­mä­ßig Per­sön­lich­kei­ten her­vor, die sich in beson­de­rer Wei­se um den Erhalt des kul­tu­rel­len Erbes ver­dient gemacht haben. Mit der Aus­zeich­nung von Bert­ram Felix wird zugleich die enor­me Gemein­schafts­leis­tung gewür­digt, die hin­ter der Sanie­rung von St. Micha­el steht, einem Pro­jekt, das weit über die Regi­on hin­aus als bei­spiel­haft für gelun­ge­ne Denk­mal­pfle­ge gilt. Das brach­te auch Ober­bür­ger­meis­ter Andre­as Star­ke zum Aus­druck, als er eben­falls beim Fest­akt die Medail­le „Denk­mal­stadt Bam­berg“ an Bert­ram Felix verlieh.

Pla­nun­gen zur Sanie­rung kön­nen starten 

„Obe­re Sand­stra­ße 20“: Zuwen­dungs­be­scheid übergeben

Ende des ver­gan­ge­nen Jah­res wur­de die Stadt Bam­berg als eine von 18 Kom­mu­nen für das Bun­des­pro­gramm „Natio­na­le Pro­jek­te des Städ­te­baus“ aus­ge­wählt. Nun wur­de der förm­li­che Zuwen­dungs­be­scheid über 6,75 Mil­lio­nen Euro bei einem Orts­ter­min am künf­ti­gen Kul­tur­haus „Obe­re Sand­stra­ße 20“ übergeben.

„Ohne die­se wich­ti­ge finan­zi­el­le För­de­rung wäre eine Sanie­rung des maro­den Gebäu­des nicht mög­lich“, beton­te Ober­bür­ger­meis­ter Andre­as Star­ke, als er den Zuwen­dungs­be­scheid für das künf­ti­ge Kul­tur­haus entgegennahm.

Das Haus, in des­sen Kel­ler sich ehe­mals der Club Sound’n’Arts befun­den hat­te, steht vor auf­wen­di­gen Sanie­rungs­ar­bei­ten. Die Stadt Bam­berg hat­te es vor drei­ein­halb Jah­ren aus einem „Spe­ku­la­ti­ons­fonds“ gekauft und sich zügig an Not­si­che­rungs­maß­nah­men für die bau­fäl­li­ge Immo­bi­lie im his­to­ri­schen Stadt­kern gemacht. Ins­ge­samt sind für die Sanie­rung und Umnut­zung des Hau­ses 9 Mil­lio­nen Euro ver­an­schlagt. Den Mam­mut-Teil der Kos­ten stemmt mit 6,75 Mil­lio­nen Euro und damit 75 Pro­zent das Bun­des­pro­gramm „Natio­na­le Pro­jek­te des Städtebaus“.

„Bei der Immo­bi­lie han­delt es sich um eine der auf­wen­digs­ten Bau­maß­nah­men, die wir in Bam­berg je hatten“

Ober­bür­ger­meis­ter Star­ke bedank­te sich beim Orts­ter­min bei den ört­li­chen Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ten, vor allem MdB Andre­as Schwarz, „einem Motor des Pro­jekts“, so Star­ke. Ein wei­te­rer För­der­mit­tel­ge­ber sind die Ober­fran­ken­stif­tung mit 900.000 Euro sowie die Baye­ri­sche Lan­des­stif­tung mit 152.000 Euro. Die Kos­ten für die Stadt Bam­berg belau­fen sich damit auf etwa 1,2 Mil­lio­nen Euro. „Ich bin mir sicher, dass sich die Anstren­gun­gen für die­se wich­ti­ge Immo­bi­lie im Her­zen der Alt­stadt loh­nen wer­den“, so Ober­bür­ger­meis­ter Star­ke, der noch­mals ein kla­res Bekennt­nis zum Musik-Club im Rah­men einer künf­ti­gen Nut­zung gab.

Im Anwe­sen Obe­re Sand­stra­ße 20 sind nach Abschluss der umfang­rei­chen Sanie­rungs­maß­nah­men eine musi­ka­li­sche Club­nut­zung im Kel­ler­be­reich, ein Gas­tro­no­mie­be­trieb im Erd­ge­schoss sowie ein mul­ti­funk­tio­na­ler Ver­an­stal­tungs­saal und Büro­flä­chen für städ­ti­sche Bei­rä­te geplant. „Bei der Immo­bi­lie han­delt es sich um eine der auf­wen­digs­ten Bau­maß­nah­men, die wir in Bam­berg je hat­ten. Dank der groß­zü­gi­gen För­der­mit­tel kön­nen wir die Denk­mal­sub­stanz künf­tig vor wei­te­rem Ver­fall bewah­ren“, stell­te Käm­me­rer Bert­ram Felix fest.