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Bürgerverein Bamberg-Mitte

Drei Ein­rich­tun­gen wer­den begünstigt

Dank Antik­markt: 7.000 Euro für sozia­le Projekte

Tra­di­tio­nell fin­det am 3. Okto­ber in Bam­berg der Antik­markt statt. Sei­tens der Orga­ni­sa­to­ren vom Bür­ger­ver­ein Bam­berg Mit­te sowie des Lions-Clubs Bam­berg-Micha­els­berg wur­den nun ins­ge­samt 7.000 Euro an sozia­le Pro­jek­te wei­ter­ge­ge­ben, wie die Stadt Bam­berg mitteilt.

Der Antik­markt am 3. Okto­ber erfreut sich Jahr für Jahr sehr gro­ßer Beliebt­heit. Rund 42.000 Besu­che­rin­nen und Besu­cher kamen heu­er zu der Ver­an­stal­tung in der Bam­ber­ger Innen­stadt. Die Orga­ni­sa­to­ren vom Bür­ger­ver­ein Bam­berg Mit­te ste­cken sich dabei den Erlös nicht in die eige­ne Tasche, son­dern geben die­sen ger­ne wei­ter an sozia­le Pro­jek­te. „Uns ist es wich­tig, den Reiz des Antik­markts zu nut­zen, um Gutes damit zu tun“, sagt Vor­sit­zen­der Hei­ko Küffner.

In die­sem Jahr sind es 5.000 Euro, die je zur Hälf­te an die Obdach­lo­sen­hil­fe und an das Frau­en­haus Bam­berg gehen. Die Ein­rich­tung, die vom Sozi­al­dienst Katho­li­scher Frau­en (SKF) betrie­ben wird, benö­tigt drin­gend Spen­den. „Wir wol­len in naher Zukunft unser Kin­der­haus innen sanie­ren und eine neue Aus­stat­tung anschaf­fen“, erklärt Lei­te­rin Bet­ti­na Hain­ke. Zudem hat der Lions-Club Bam­berg-Micha­els­berg 2.000 Euro laut sei­nem Prä­si­den­ten Harald Strauss-Orl­ovs­ky mit einem Brat­wurst­stand beim Antik­markt ein­ge­nom­men. Die­ses Geld wird nun wei­ter­ge­reicht an ein Bewe­gungs­pro­gramm von Alex­an­dra Böhn­lein, das an Schu­len zusätz­li­che Ange­bo­te für Schwim­men und Sport schaf­fen soll. Ober­bür­ger­meis­ter Andre­as Star­ke dankt allen für die Spen­den: „Es ist begrü­ßens­wert, wenn der Antik­markt, ein gro­ßer Anzie­hungs­punkt für unse­re Stadt, auch dazu bei­trägt, sozia­le Pro­jek­te zu fördern.“

Weih­nachts­kon­zert

Thea­ter im Gärt­ner­vier­tel: Blues und Besinnliches

Das Thea­ter im Gärt­ner­vier­tel lässt das Jahr 2020, wie könn­te es auch anders sein, möch­te man sagen, ein wenig melan­cho­lisch aus­klin­gen. So geben die bei­den Ensem­ble­mit­glie­der Lau­ra Mann und Ste­phan Bach per Stream Blue­sig-Besinn­li­ches für die vir­tu­el­le Weih­nachts­fei­er des Bür­ger­ver­eins Bam­berg-Mit­te zum Bes­ten. Zwar kön­nen sich dies­mal nur gela­de­ne Gäs­te in das Online-Kon­zert ein­klin­ken, aber fürs neue Jahr hofft das TiG auf die Rück­kehr auf öffent­li­che Büh­nen. Wir haben mit Sän­ge­rin Lau­ra Mann gesprochen.
Frau Mann, Sie sin­gen auf der vir­tu­el­len Weih­nachts­fei­er des Bür­ger­ver­eins Bam­berg Mit­te – wie kam die Zusam­men­ar­beit mit dem Thea­ter im Gärt­ner­vier­tel zustande?

Lau­ra Mann: Ulrich Krack­hardt vom Bür­ger­ver­ein Bam­berg-Mit­te ist ein guter Freund und Unter­stüt­zer des Thea­ters im Gärt­ner­vier­tel. Er hat uns die­se Auf­tritts­mög­lich­keit ver­mit­telt und orga­ni­siert die Ver­an­stal­tung. Es wird für uns zwar das ers­te Mal sein, vir­tu­ell und live bei einer digi­ta­len Weih­nachts­fei­er auf­zu­tre­ten, aber wir freu­en uns natür­lich sehr über jede Chan­ce, wie­der auf einer Büh­ne zu ste­hen. Selbst wenn Dar­stel­ler und Publi­kum nicht im glei­chen Raum sind.

Wie sieht der Ablauf des Kon­zerts aus?

Lau­ra Mann: Mein Kol­le­ge Ste­phan Bach und ich wer­den ein klei­nes Pro­gramm von cir­ca zwan­zig Minu­ten als kul­tu­rel­les Schman­kerl zur digi­ta­len Weih­nachts­fei­er des Bür­ger­ver­eins Bam­berg Mit­te zum Bes­ten geben. Wir wer­den uns bei eini­gen Text­pas­sa­gen mit dem Vor­tra­gen abwech­seln, dann gibt es wie­der­um Anek­do­ten und eine Geschich­te, die mein Kol­le­ge allein zum Bes­ten gibt und dazwi­schen sin­ge ich weih­nacht­li­che Lie­der. Dafür schal­ten wir uns von Ste­phans Woh­nung live per Web­cam zur Fei­er dazu. Zwar haben wir kei­ne Büh­ne, aber auf vor­weih­nacht­li­ches Ambi­en­te wol­len wir den­noch nicht ver­zich­ten. Das Mot­to heißt: Mit Abstand. Aber auch mit Stim­mung. So sor­gen wir in unse­rem klei­nen Stu­dio natür­lich für die obli­ga­to­ri­schen 1,50 Meter Abstand von­ein­an­der, aber auch für ein biss­chen Lamet­ta, Ker­zen und viel­leicht sogar einen klei­nen Weih­nachts­baum. Los geht es um cir­ca 18 Uhr und dann dür­fen uns alle gela­de­nen Gäs­te des Bür­ger­ver­eins Bam­berg Mit­te vor ihren PCs lau­schen. Lei­der ist die Ver­an­stal­tung nicht öffent­lich, aber wir vom Thea­ter im Gärt­ner­vier­tel spie­len ja wie­der im neu­en Jahr. Und dann auch wie­der live. Hoffentlich.

War­um wer­den Sie beim Reper­toire des Kon­zerts den Schwer­punkt auf Blues-Stü­cke legen?

Lau­ra Mann: Weih­nach­ten als Fest und die Advents­ta­ge davor trans­por­tie­ren für mich eine ganz beson­de­re Stim­mung. Wenn der gan­ze Ein­kaufs­stress ein­mal ver­stummt, dann ist das wirk­lich eine Zeit, in der man reflek­tie­ren kann: Über das ver­gan­ge­ne Jahr, was alles pas­siert ist und wie schnell die Tage und Mona­te ver­ge­hen. Da liegt neben all den schö­nen Erin­ne­run­gen auch immer ein Hauch Melan­cho­lie in der Luft. Die­ses Jahr mehr denn je. Und des­halb fin­de ich, passt der Blues und die Stim­mung, die durch die­se Musik erzeugt wird, so gut in die sta­de Zeit.

Wie sieht die Mischung mit dem hei­ter besinn­li­chen Teil der Set­lis­te aus?

Lau­ra Mann: Ste­phan Bach und ich woll­ten eine gelun­ge­ne Mischung aus Text und Musik, sowie humor­vol­len und anrüh­ren­den Tex­ten schaf­fen. Des­we­gen wech­selt sich auch immer das gespro­che­ne mit dem gesun­ge­nen Wort ab. Wir begin­nen mit etwas Hei­te­rem, das zum Schmun­zeln anre­gen soll und enden nach und nach mit einem besinn­li­chen Wunsch für Weih­nach­ten und das neue Jahr. Rund um Weih­nach­ten gibt es ja zahl­rei­che wun­der­schö­ne Anek­do­ten und Tex­te, aus denen wir eini­ge unse­rer Lieb­lin­ge her­aus­ge­pickt haben. Und weil sich zwan­zig Minu­ten Pro­gramm sehr schnell fül­len, hof­fen wir, dass wir mit unse­rer Mischung aus hei­ter besinn­li­chen Tex­ten und Lie­dern ein klein wenig zur vor­weih­nacht­li­chen Stim­mung bei­tra­gen können.