Treffpunkt für den nächsten Karriereschritt
Erfolgreiche Premiere der Jobmesse Franken 2025 in Bamberg
Am vergangenen Wochenende fand die Premiere der Jobmesse Franken in der brose Arena Bamberg statt. Diese Auftaktveranstaltung war sehr erfolgreich und bescherte den fast 70 Ausstellern über 2.200 motivierte und qualifizierte Besucher aus ganz Franken, wie das veranstaltende Messeteam Bamberg mitteilt.
Am 11. und 12. Oktober öffnete die Jobmesse Franken in der brose Arena Bamberg erstmals ihre Türen. Die Messe richtete sich vor allem an qualifizierte und motivierte Menschen, an Quereinsteiger und alle, die einen neuen Job suchen, sich informieren oder weiterbilden möchten. Somit stellte sie eine Erweiterung des Bamberger Messeangebots dar und unterschied sich von den bereits etablierten Ausbildungs- und Studienmessen in Bamberg.
Bereits in ihrem Premierenjahr etablierte sich die Jobmesse Franken als relevante Veranstaltung für den fränkischen Arbeitsmarkt und zog über 2.200 Besucherinnen und Besucher an.
Idee und Entstehung
Die Idee zur Jobmesse entstand aus einem klaren Bedarf: Sowohl bestehende Aussteller anderer Messen des Messeteam Bamberg als auch zahlreiche Unternehmen aus der Region berichteten über einen Mangel an qualifizierten Mitarbeitenden. Um diesem Mangel aktiv zu begegnen, wurde die Jobmesse Franken ins Leben gerufen. Im Premierenjahr präsentieren sich nun fast 70 Unternehmen und setzen in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten ein starkes Signal für den fränkischen Arbeitsmarkt.
Starke regionale Partnerschaften
Die Begrüßung der geladenen Gäste, Schirmherren und Aussteller übernahm einmal mehr Alina Marx, jüngste Mitarbeiterin im Messeteam Bamberg. In seiner Eröffnungsrede betonte Steffen Marx, Geschäftsführer der MTB Messeteam Bamberg GmbH, die Bedeutung regionaler Zusammenarbeit: „Ich bedanke mich bei der Stadt und dem Landkreis Bamberg für die Unterstützung und enge und gute Zusammenarbeit.“ Die Messe profitierte zusätzlich von der Unterstützung zahlreicher Medien und auch aus Politik und Verwaltung kam Rückenwind. Schirmherr Landrat Johann Kalb lobte die „nahtlose Zusammenarbeit“ und betonte: „Wie immer, wenn das Messeteam etwas anpackt, ist es ein Erfolg.“ Auch Schirmherr Jonas Glüsenkamp, zweiter Bürgermeister und Personalreferent der Stadt Bamberg, ergänzte: „Schon vom Parkplatz aus, war die volle Messehalle zu sehen. Die Messe tut der Region gut und bietet den Unternehmen der Region sowie der Stadt Bamberg eine Riesenchance.“ Außerdem hob er die Vielfalt der Aussteller und die Bedeutung der Veranstaltung für die Messestadt Bamberg hervor. „Bereits nach wenigen Stunden waren die Hallen gut gefüllt und es entstanden viele intensive und produktive Gespräche.“
Zufriedene Aussteller
Aussteller und Besucher zeigten sich durchweg begeistert: Unternehmen freuten sich über die Möglichkeit, qualifizierte Kandidaten direkt kennenzulernen und betonten, dass sich die Besucher besonders engagiert zeigten. Die Besucher vor Ort schätzten die Gelegenheit, mehrere Arbeitgeber an einem Ort zu treffen und direkt in Kontakt mit Personalverantwortlichen zu treten. Isabell Brendel aus dem Personalmanagement der Fränkischen Rohrwerke betonte, dass sie bereits „einige spezialisierte Fachkräfte kennenlernen konnte“. Zudem hätten sich „mehrere Facharbeiter für eine Bewerbung interessiert“. Robin Volk von Volk Coaching zeigte sich besonders von der Organisation und Durchführung überzeugt: „Das Team hat sich um jedes Problem sofort gekümmert.“ Außerdem hob er die Bedeutung des Vortragsprogramms hervor: „Die Vorträge waren definitiv eine gute Ergänzung zur Messe. Danach konnten wir mit einigen Interessierten am Stand tolle und intensive Gespräche führen.“
Auch Florian Probst von Bamberg Service zog ein positives Fazit: „In Summe gab es viele interessante Gespräche, und wir freuen uns darauf, unser Bewerberportal in den nächsten Tagen genau zu beobachten.“
Cicero Mensah von der Lupp Facility Management GmbH ergänzte: „Das Networking hier auf der Messe mit den anderen Ausstellern gefällt mir sehr gut.“ Zudem freute er sich über die „vielfältigen und qualitativ hochwertigen Gespräche“. Arnd Schleuter, operativer Standortleiter von Simon Hegele, resümierte nach drei Stunden: „Wenn die Messe jetzt beendet wäre, hätte es sich bereits gelohnt.“ Weiter führte er aus: „Wir konnten in kurzer Zeit viele wirkliche Interessenten treffen und zu allen Bereichen Gespräche mit hoher Qualität führen. Außerdem haben wir in nur drei Stunden Bewerber für komplexe Stellen gesprochen, für die wir sonst vermutlich drei Monate gebraucht hätten.“
Vorträge
Ein Highlight der Messe war das vielseitige Vortragsprogramm im MGO-Vortragsforum. Neben spannenden Einblicken in verschiedene Berufsbilder standen Themen wie Karriereplanung, Weiterbildung und die Zukunft des Arbeitsmarkts im Mittelpunkt. Zahlreiche Besucher nutzten die Gelegenheit, sich gezielt zu informieren und wertvolle Impulse für ihre berufliche Entwicklung mitzunehmen.
Das Messeteam Bamberg blickt gespannt in die Zukunft. Steffen Marx merkte abschließend an: „Wir haben das Ziel, die Messe weiter auszubauen und noch mehr Kontakte zwischen engagierten Arbeitssuchenden und der lokalen Wirtschaft zu ermöglichen.“ 2026 soll die Messe dann im September stattfinden. Bilder, Videos und weitere Informationen gibt es auf der Website www.jobmesse-franken.de
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Treffpunkt für den nächsten Karriereschritt
Jobmesse Franken
Aktuell laufen die Vorbereitungen für die neue Jobmesse Franken, die Unternehmen aus der Region helfen soll, qualifizierte Mitarbeiter zu finden. Steffen Marx, Geschäftsführer des veranstaltenden Messeteams Bamberg, stand uns Rede und Antwort.
Die Jobmesse Franken am 11. und 12. Oktober wird von der MTB Messeteam Bamberg GmbH organisiert, die seit mehr als 20 Jahren erfolgreich Messen wie die Immobilienmesse Franken und die Gesundheitsmesse Franken aktiv und vital ausrichtet. Sie findet in der brose Arena Bamberg statt, in der Steffen Marx, Wolfgang Heyder und ihr Team vor rund zwei Jahrzehnten erstmals die Immobilienmesse Franken auf die Beine stellten. „Im Rückblick ist die Zeit schnell vergangen“, denkt Steffen Marx an die Anfänge zurück. „Bei der Immobilienmesse war das 10jährige Bestehen – aktuell haben wir bereits die 23. Messe – etwas Besonderes. Wir haben damals zusätzlich ein 1.000 Quadratmeter großes Zelt im Außenbereich aufgebaut und weitere Aussteller gehabt, inklusive vorausschauend dem Thema E‑Mobilität. Nun steht bei der Gesundheitsmesse das 20. Jubiläum an. Und mit der Jobmesse startet ein weiteres Projekt.“
Bei dieser kooperiert das Messeteam mit starken Partnern aus dem Medienbereich und großen Netzwerken aus dem Wirtschaftsbereich, von denen es tolle Unterstützung gab, ebenso wie von Stadt und Landkreis Bamberg, wie Steffen Marx betont. Zweiter Bürgermeister Jonas Glüsenkamp, zugleich Personalreferent der Stadt Bamberg, und Landrat Johann Kalb fungieren auch als Schirmherren. Das Ziel ist es, mit dieser Messe regionale fränkische Firmen im Kampf gegen den Fachkräftemangel zu unterstützen und Einwohnern zu helfen, den passenden Arbeitsplatz zu finden oder auch sich über Weiterbildung zu informieren. Die Jobmesse Franken findet am Samstag und Sonntag jeweils ganztägig von 10 bis 18 Uhr statt – ein Konzept, das sich bei den beiden anderen Messen des Messeteams etabliert hat.
Die Jobmesse Franken bietet auch neben den Gesprächen an den Messeständen wertvolle Networking-Möglichkeiten. Sowohl Bewerber als auch Unternehmen können in entspannter Atmosphäre Kontakte knüpfen, Partnerschaften aufbauen oder branchenspezifische Trends und Entwicklungen diskutieren. „Für Unternehmen ist dies eine hervorragende Gelegenheit, nicht nur passende Mitarbeiter zu finden, sondern auch ihre Arbeitgebermarke zu stärken und sich als attraktiver Arbeitgeber zu präsentieren“, so Marx.
Qualifizierte, motivierte und verfügbare Arbeitssuchende, Wechselwillige, Quereinsteiger, Fach- und Führungskräfte in Voll- und Teilzeit sowie an Weiterbildung interessierte Menschen aus ganz Franken können als Besucher der Messe entsprechende Kontakte knüpfen. Wie Marx betont, werde das übliche Bewerbungsverfahren umgekehrt. Anstelle erst eine Bewerbung zu schreiben, entstehe hier zunächst der persönliche Kontakt, was in ungezwungener Atmosphäre direkt ein Gefühl in fachlicher Hinsicht auf beiden Seiten vermitteln kann, aber auch dahingehend, ob die Chemie stimmt. Für die Besucher rät er im Vorfeld sich zu informieren, welche Firmen und Institutionen vor Ort sind, mit denen man ins Gespräch kommen möchte, um so die fachliche Richtung schon für sich auszuloten.
Anstelle erst eine Bewerbung zu schreiben, entstehe hier zunächst der persönliche Kontakt, was in ungezwungener Atmosphäre direkt ein Gefühl in fachlicher Hinsicht auf beiden Seiten vermitteln kann, aber auch dahingehend, ob die Chemie stimmt. Für die Besucher rät er im Vorfeld sich zu informieren, welche Firmen und Institutionen vor Ort sind, mit denen man ins Gespräch kommen möchte, um so die fachliche Richtung schon für sich auszuloten.
Hohe Branchenvielfalt und Fachvorträge
Denn die Jobmesse Franken kann bereits bei ihrer Premiere eine hohe Branchenvielfalt aufweisen. An der Messe beteiligen sich beispielsweise Unternehmen aus den Bereichen Bau, Handwerk, Gesundheit, Handel und Dienstleistung sowie dem öffentlichen Dienst. Auch Bildungsträger, Weiterbildungsinstitute und Dachverbände werden vor Ort sein, die den Dialog zu neuen Bewerbern und unterschiedlichsten Mitarbeitertypen suchen. „Damit gibt es für fast jeden Besucher einen potenziell passenden Arbeitgeber, und es entstehen zahlreiche Chancen für Quereinsteiger“, erklärt Marx.
Auch Inklusion, ein Thema das immer wichtiger wird, ist auf der Messe gut präsent. Das Thema spielt nicht nur bei Neueinstellungen eine Rolle. Denn einen Großteil der Behinderungen machen erworbene Behinderungen aus, demzufolge können auch bestehende Arbeitsverhältnisse im Laufe der Jahre davon betroffen sein. Und da ist es hilfreich, wenn die Unternehmen in Sachen Inklusion bereits vorbereitet sind. Bei der Jobmesse Franken werden, wie Marx betont, mehrere Aussteller die Chance, die die Integration von Menschen mit Behinderung bietet, aufzeigen.
Im Vortragsforum sorgen darüber hinaus kompetente Referenten für ein abwechslungsreiches und informatives Vortragsprogramm. An beiden Messetagen finden zahlreiche Fachvorträge zu verschiedenen beruflichen Möglichkeiten, Fort- und Weiterbildung, Wegen in die Selbstständigkeit sowie Unternehmensvorstellungen statt.
Trotz der großen Branchenvielfalt liegt der Fokus der Messe klar auf fränkischen Unternehmen, betont Marx. Damit sollen die lokale Wirtschaft gestärkt und talentierte, qualifizierte Mitarbeiter aus der Region mit spannenden Arbeitgebern zusammengebracht werden. „Dies trägt aktiv dazu bei, dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken.“ Da die räumliche Nähe zum Arbeitgeber für viele Bewerber ein wichtiger Faktor bei der Berufswahl ist, erhöhen sich die Chancen auf erfolgreiche Gespräche. Dies steigert den Mehrwert der Veranstaltung für alle Beteiligten.
„Vor etwa anderthalb Jahren haben wir konzeptionell begonnen, vor etwa einem Jahr dann mit der Ausstellersuche und Ansprache. Und nun planen wir die Durchführung der ersten Messe“, ist Marx selbst gespannt und voller Vorfreude. Rund 2.000 Firmen wurden angesprochen, ein qualitativ hochwertiger Mix an Ausstellern ist daraus entstanden, von Behörden bis zum Hidden Champion aus der Region. Für die Folgejahre ergibt sich aus Steffen Marx´ Erfahrung nach erstmaliger Durchführung ein Potenzial, die Messe auch in Sachen Aussteller-Anzahl deutlich auszubauen. Die brose Arena biete auch im Vergleich zu den zunächst belegten noch deutlich mehr Flächen, wie die Immobilienmesse und die Gesundheitsmesse zeigten. Marx denkt beim Vergleich auch an Highlights zurück, wie an das 10jährige Immobilienmesse-Jubiläum „mit großem Zelt im Außenbereich zusätzlich und ein Aussteller hat tatsächlich außen ein Holzhaus aufgebaut. Auch die Erweiterung der brose Arena war spannend und hat intensiv in unsere Messen eingegriffen.“
Auch für Wissbegierige und an Selbstständigkeit Interessierte dürfte die Messe ein interessanter Termin werden. Neben zahlreichen Unternehmen sind auch Bildungsträger und Weiterbildungsinstitute auf der Messe vertreten. „Wenn Menschen kommen, die qualifiziert und motiviert sind, ernsthaft einen Job suchen, weil sie sich verändern möchten oder weil sie den nächsten Karriereschritt planen, umziehen oder nicht mehr pendeln möchten, dann sind das die Wunschbesucher“, sagt Steffen Marx. „Aber auch alle die sich für Weiterbildung interessieren sind herzlich willkommen und finden viele gute Infos.“
Der direkte Ansprechpartner direkt vor Ort
Die Jobmesse Franken kann so als Messe zu einem neuen, zentralen Treffpunkt für Unternehmen, Politik und Fachkräfte in der Region werden, die Arbeitgebern eine starke Plattform zur Gewinnung von Arbeitskräften bieten und Besucherinnen und Besuchern vielfältige Karrierechancen eröffnen kann. Für die Besucher ist die Jobmesse eine Chance, die Filter der Bewerberauswahl zu umgehen, betont Marx. „Das persönliche Gespräch zum Job wird in Zeiten der Digitalisierung immer seltener. Durch den Austausch an den Messeständen können jedoch direkt Termine für weiterführende Gespräche vereinbart werden. So müssen Interessierte weniger Geduld aufbringen als bei langwierigen Online-Bewerbungen.“
Außerdem lernten Interessierte den direkten Ansprechpartner im Bewerbungsprozess kennen, der sofort auf deren Fragen eingehen und sie auf persönlicher Ebene kennenlernen könne. „Und das Ganze in diesem Fall bei einer Vielzahl an Unternehmen, statt Wochen mit der Durchsicht von Stellenanzeigen zu verbringen und auf Antworten zu warten.“