2025 stellt die Stadt Bamberg 220.000 Euro zur Förderung von Bürgerprojekten zur Verfügung
Unterstützungsfonds gestartet
Vom 2. Juni bis 13. Juli 2025 können die Anträge für die Unterstützungsfonds der Stadt Bamberg gestellt werden. Insgesamt stehen wieder 220.000 Euro für die Umsetzung von Ideen in drei Teilbereichen zur Verfügung, teilt die Stadt Bamberg mit.
308 Projekte aus der Bürgerschaft wurden in den vergangenen vier Jahren dank der Unterstützungsfonds umgesetzt. 2024 wurden zum Beispiel der kleinen Bücherei St. Urban im Stadtteil Südwest, die in diesem Jahr 30-jähriges Bestehen feierte, 1.000 Euro für die Anschaffung neuer Medien bewilligt. Das ehrenamtliche Bücherei-Team hatte die Finanzspritze aus dem Fonds „Schule, Hort, Kitas und Büchereien“ beantragt, um unter anderem auch für Erstleser und Kinder im Grundschulalter neue Buchreihen zu erwerben. Aus dem Fonds „Mobilität, Klima und Umwelt“ wurden dem Förderkreis Bienenleben Bamberg e.V. 5.000 Euro gewährt. Das Geld fließt in die Anschaffung neuer Sitzbänke, die dazu dienen, die Pflanzen- und Insektenwelt im öffentlich zugänglichen Bienengarten im Erba-Park in aller Ruhe zu beobachten. Die bisherigen Sitzgelegenheiten waren in die Jahre gekommen und alles andere als seniorengerecht.
Die Idee des Quartiermanagements Lagarde-Höfe, eine „Nachbarschafts-Toolbox“ einzurichten, wurde mit 3.000 Euro aus dem Fonds „Zusammenhalt in der Stadt und für Vereine“ belohnt. Mit dem Geld werden Bohrmaschine, Akkuschrauber, Rasenmäher, Biertischgarnituren und andere nützliche Gegenstände mehr fürs ganze Quartier erworben. Quartiersbewohnerinnen und –bewohner können diese ausleihen und nutzen. So muss nicht jeder Haushalt solche Gegenstände erwerben, was Ressourcen bei Herstellung und Transport spart.
Solche Projekte möchte die Stadt Bamberg auch in diesem Jahr mit den Unterstützungsfonds „Schule, Hort, Kitas und Büchereien“, „Zusammenhalt in der Stadt und für Vereine“ sowie „Mobilität, Klima und Umwelt“ ermöglichen. Ab 2. Juni können Bürgerinnen und Bürger, Vereine und Institutionen ihre Anträge online auf der Website der Stadt oder per Mail an buergerbeteiligung@stadt.bamberg.de einreichen, wo es auch alle Informationen zu den drei Unterstützungsfonds, die Förderrichtlinien und die Option, den Antrag online zu stellen, gibt. Antragsschluss ist der 13. Juli 2025.
Mit allen Unterstützungsfonds werden Projekte gefördert, die einen Beitrag fürs Gemeinwohl leisten und den Bambergerinnen und Bambergern zugutekommen. Über die eingegangenen Anträge entscheidet im Herbst der zuständige Fachsenat des Stadtrates. Jedes bewilligte Projekt kann mit bis zu 5.000 Euro gefördert werden. Der einjährige Umsetzungszeitraum beginnt am 1. November 2025.
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Fahrzeug aus Unterstützungsfonds der Stadt gefördert
Die Kleinsten können jetzt mit dem Kinderbus Ausflüge machen
Pünktlich zum Frühlingsbeginn hat das Kinderhaus St. Stephan in der Herzog-Max-Straße einen Kinderbus mit E‑Motor anschaffen können, finanziert aus den Unterstützungsfonds der Stadt Bamberg.
Mit dem Kinderbus sind Ausflüge mit den Kleinsten der Krippe kein Problem mehr. Der Mini-Viersitzer auf vier Rädern wurde mit knapp 5000 Euro aus den Unterstützungsfonds der Stadt Bamberg finanziert. „Der Kinderbus ist perfekt, um mit den Kleinsten mühelos in den Hain oder die Stadt zu gehen. Ich freue mich, dass wir das mit Geldern aus den Unterstützungsfonds möglich machen können“, so Sozialreferent und Zweiter Bürgermeister Jonas Glüsenkamp.
Die Finanzierung über den Unterstützungsfonds hatte Stadträtin Claudia John angeregt, die auch dem Elternbeirat der Einrichtung angehört. Gemeinsam mit ihrem Stellvertreter Alexander Jankowski freut sich nun Veronika Schießer, Leiterin des Kinderhauses St. Stephan der Diakonie Bamberg-Forchheim, über den Mini-Bus: „Die Spende gibt uns die Möglichkeit, zusammen mit fast allen Krippenkindern einen Ausflug zu machen. Nach dem Motto: Raus aus dem Garten und die Welt erkunden!“
Mit den Unterstützungsfonds werden Projekte gefördert, die auf lokaler Ebene einen Beitrag fürs Gemeinwohl leisten und den Bambergerinnen und Bamberger zugutekommen. Wie in den Vorjahren stehen auch 2025 für die drei Themenfelder „Schule, Hort, Kindertagesstätten und Büchereien“, „Zusammenhalt in der Stadt und Vereine“ und „Mobilität, Klima und Umwelt“ insgesamt 220.000 Euro zur Verfügung.
Alle Informationen zu den Unterstützungsfonds, den Förderrichtlinien und der Möglichkeit, den Antrag direkt online zu stellen, sind hier zu finden. Voraussichtlich ab Mitte Mai können wieder Anträge gestellt werden. Der genaue Antragszeitraum wird rechtzeitig auf der Homepage und per Mitteilung bekanntgegeben. Über die eingegangenen Anträge entscheidet der zuständige Fachsenat des Stadtrates. Jedes bewilligte Projekt kann mit bis zu 5.000 Euro gefördert werden.
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300.000 Euro abrufbar
Unterstützungsfonds für Bamberger Projekte
Die Unterstützungsfonds der Stadt Bamberg, 2021 eingeführt, haben sich bewährt. Deshalb gibt es 2022 eine Neuauflage. Abrufbar sind 300.000 Euro, verteilt auf vier Unterstützungsfonds.
2021 konnten mit den erstmals eingeführten Unterstützungsfonds der Stadt Bamberg mehr als 130 Projekte aus der Bürgerschaft zu den Themen „Schule, Hort und Kindertagesstätten“, „Zusammenhalt in der Stadt“ und „Mobilität, Klima und Umwelt“ umgesetzt werden.
Das Skateboard-Projekt „Die Bretterei“ ist ein Beispiel dafür. Damit bekommt das Jugendzentrum am Magaretendamm eine Anlaufstelle, wo Workshops zum Skateboard- und Scooterfahren stattfinden können. Ein anderes Beispiel ist das inklusive Sommerfest der Lebenshilfe Bamberg e.V., das die Organisation im vergangenen Jahr feierte.
Derartige Projekte möchte Bamberg auch 2022 ermöglichen. Ab sofort können Bürgerinnen und Bürger, Vereine und Institutionen ihre Anträge einreichen. Die Stadt stellt 300.000 Euro bereit.
In diesem Jahr wird es außerdem einen Unterstützungsfonds „Wirtschaft“ geben, für den sich die Wirtschaftsunternehmen der Stadt bewerben können. Start für diesen vierten Fonds wird voraussichtlich Anfang Juli sein.
Mit allen Unterstützungsfonds werden Projekte gefördert, die auf lokaler Ebene einen Beitrag fürs Gemeinwohl leisten und den Bambergerinnen und Bambergern zugutekommen. Über die eingegangenen Anträge entscheidet im Herbst der zuständige Fachsenat des Stadtrates. Jedes bewilligte Projekt kann bis zu 5.000 Euro Förderung erhalten. Weitere Informationen zu den Fonds gibt es hier.
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Grün-Rot will vierten Unterstützungsfonds für Wirtschaft
Unterstützungsfonds sollen weitergeführt werden – mit einer Ergänzung
Nach dem Erfolg der drei „Unterstützungsfonds für gesellschaftlichen Zusammenhalt“ in der Stadt Bamberg sollen diese auch im kommenden Haushalt wieder vertreten sein und um einen vierten ergänzt werden – so der Wunsch der beiden Stadtratsfraktionen von Grünes Bamberg und SPD.
Die drei „Unterstützungsfonds für gesellschaftlichen Zusammenhalt“ der Stadt waren im Haushaltsjahr 2021 ein voller Erfolg. Sie haben es ermöglicht, trotz der strengen Corona-Sparmaßnahmen dennoch Projekte aus der Bürgerschaft in den Bereichen Klima/Umwelt, Soziales und Kultur zu finanzieren. In etwas abgespeckter Version sollen die Unterstützungsfonds auch im kommenden Haushalt wieder vertreten sein – so jedenfalls wollen das die beiden Stadtratsfraktionen von Grünes Bamberg und SPD.
Projekte, die einen Mehrwert haben
Und sie wollen sogar noch eine Ergänzung, nämlich einen vierten „Unterstützungsfonds Wirtschaft“. Dahingehend haben Grünen-Stadtrat Andreas Eichenseher und SPD-Stadtrat Klaus Stieringer einen Antrag gestellt. Mit 100.000 Euro für das Jahr 2022 wollen sie den neuen Fonds ausstatten, womit Projekte mit einer Summe von jeweils maximal 5.000 Euro gefördert werden können.
„Natürlich kann es dabei nicht um bloße Unternehmenszuschüsse gehen“, betont Andreas Eichenseher. Gefragt seien Projekte, die einen Mehrwert für die Gesellschaft haben beziehungsweise auf besondere Zukunftsherausforderungen wie den Klimawandel reagieren. Und er nennt Beispiele: „Wenn ein Geschäft etwa einen öffentlichen WLAN-Hotspot einrichtet, wenn mehrere Betriebe sich ein gemeinsames Lastenfahrrad für Lieferdienste anschaffen, oder wenn Sitzmöbel, Spielgeräte oder Begrünung für den öffentlichen Raum bereitgestellt werden.“
Eine Stärkung der Innenstadt, die nach dem langen Corona-Lockdown immer noch gebeutelt ist, erhofft sich Klaus Stieringer: „Zum Beispiel Projekte und Initiativen, die Antworten auf den Online-Wandel im Handel haben, die die Gastronomie reaktivieren, temporäre Nutzung von Leerständen kreativ gestalten und Dienstleistungsangebote neu beleben.“
Die Förderung von „Social Entrepreneurship“, wie es auch der Zukunftsrat der Stadt empfiehlt, soll laut Eichenseher und Stieringer ebenfalls ein Ziel des neuen Unterstützungsfonds Wirtschaft sein. Dabei geht es um Unternehmen und Start Ups, deren Betriebsziel nicht in erster Linie gewinnorientiert ist, sondern die grundsätzlich gemeinwohlorientiert arbeiten.