vbw ruft dazu auf, beim Bürgerentscheid mit „Ja“ zu stimmen
Olympia-Bürgerentscheid am 26. Oktober
Für die Ausrichtung der Olympischen und Paralympischen Sommerspiele in der Landeshauptstadt München sprechen aus Sicht der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. zahlreiche gute Gründe. Daher ruft die vbw dazu auf, beim Bürgerentscheid am 26. Oktober mit „Ja“ zu stimmen.
„Olympia ist weit mehr als ein sportliches Großereignis. Es ist eine einmalige Chance, den Standort international sichtbar zu machen und wirtschaftlich voranzubringen. Ein Ja ist ein klares Bekenntnis für Fortschritt, Innovation und Stärke“, sagte vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt.
Die vbw unterstützt die Bewerbung um die Olympischen Spiele ausdrücklich, denn die Spiele wären eine starke Werbung für den Wirtschaftsstandort. „Mit ihrem Milliardenpublikum steigern sie die internationale Sichtbarkeit, fördern das Image und erhöhen die Attraktivität für Fachkräfte und Investoren. Gleichzeitig bringt Olympia starke Impulse bei Infrastruktur, ÖPNV, Stadtentwicklung, Nachhaltigkeit, Wohnraum und Barrierefreiheit“, so Brossardt. Auch die Wirtschaft profitiert direkt: Mehr Touristen vor, während und nach den Spielen bedeuteten volle Betten, lebendige Innenstädte und steigende Umsätze. Bayern zeige seinen Mehrwert – kulinarisch, kulturell und wirtschaftlich – und überzeuge zugleich Investoren von seiner Attraktivität. „Die Bauwirtschaft und weitere Branchen erleben einen Schub. Nachhaltige Bauweisen und Innovationen „made in Bavaria“ beweisen: Fortschritt und Verantwortung gehen Hand in Hand. Ein Effekt, der über die Spiele hinauswirkt.“
Aus Sicht der vbw werden von den Spielen vor allem auch die Menschen profitieren. „Gemeinsame Erlebnisse heben die Stimmung, fördern Optimismus und stärken den gesellschaftlichen Zusammenhalt“, führt Brossardt aus und ergänzt: „Ein Nein zu Olympia schadet uns selbst und überlässt sämtliche Vorteile den Wettbewerbern. Das wäre schlichtweg eine verschenkte Chance. Ein Ja würde uns alle motivieren, Blockaden im Kopf zu überwinden, wieder mehr Fortschritt zu wagen und die Zukunft mutig anzupacken“.
vbw zum Tag der Deutschen Einheit
35 Jahre Wiedervereinigung
Am 3. Oktober jährte sich die deutsche Wiedervereinigung zum 35. Mal. Zum Tag der Deutschen Einheit betont die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V., dass mit dem Datum untrennbar Werte wie Freiheit, Demokratie und die Soziale Marktwirtschaft verbunden sind.
„Dieses historische Ereignis ist noch immer ein Geschenk und Pflicht zugleich. Unsere demokratische Grundordnung wird aber durch das Erstarken radikaler Parteien immer mehr bedroht. Mehr denn je zeigt sich: Eine pluralistische Gesellschaft, Freiheit und Wohlstand sind nicht selbstverständlich, sondern müssen immer wieder erarbeitet werden“, erklärt vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt. „Dafür tritt die bayerische Wirtschaft ein. Wir bekennen uns uneingeschränkt zu den universellen Menschenrechten und den Werten des Grundgesetzes der vereinten Bundesrepublik Deutschland.“
Die vbw sieht den Tag der Deutschen Einheit auch für Europa von großer Bedeutung. „Viele unserer europäischen Nachbarn hatten bei der Wiedervereinigung Bedenken darüber, welche Rolle Deutschland einnehmen würde. Die Bundesrepublik hat sich in den letzten 35 Jahren als verlässliche Partnerin und wichtige Stütze Europas erwiesen. Gerade in der jetzigen geopolitischen Lage ist es von großer Bedeutung, dass wir in Europa zusammenstehen und uns aus einer Position der Stärke, wirtschaftlich wie gesellschaftlich, diesen Herausforderungen stellen. Dazu tragen wir als geeintes Deutschland bei“, sagt Brossardt.
Damit Deutschland auch morgen erfolgreich ist, pocht die vbw auf eine Stärkung der Sozialen Marktwirtschaft. „Die Prinzipien der Sozialen Marktwirtschaft waren die Grundlage dafür, dass der enorme Kraftakt des wirtschaftlichen Aufbaus in den ostdeutschen Ländern und das Zusammenwachsen von Ost und West gelingen konnten. Nur mit diesem Wirtschaftssystem können wir auch in Zukunft unsere Wettbewerbsfähigkeit und damit auch den Wohlstand unserer Bürgerinnen und Bürger in Bayern und in Deutschland und ganz Europa sichern“, erläutert Brossardt abschließend.