Abschluss des Lehr­gangs „Geprüf­te/-r Natur- und Land­schafts­pfle­ger/-in“

Zeug­nis­se fei­er­lich überreicht

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feierlich
Die Lehrgangsabsolventinnen und -absolventen mit Regierungspräsident von Oberfranken Florian Luderschmid (vorne links), Lehrgangsleiterin Iris Prey (vorne, 2. von rechts) und Lehrgangsleiter Hermann Ebert (links hinter Frau Prey). Foto: Kristina Will, Regierung von Oberfranken
Für ins­ge­samt 40 Teil­neh­me­rin­nen und Teil­neh­mer zwei­er Lehr­gän­ge zum Geprüf­ten Natur- und Land­schafts­pfle­ger /​zur Geprüf­ten Natur- und Land­schafts­pfle­ge­rin sind 17 Lehr­gangs­wo­chen erfolg­reich zu Ende gegan­gen. Regie­rungs­prä­si­dent Flo­ri­an Luder­schmid hat die Absol­ven­tin­nen und Absol­ven­ten in der Regie­rung von Ober­fran­ken in Bay­reuth nun fei­er­lich ent­las­sen und ihnen die Abschluss­zeug­nis­se ausgehändigt.

„Sie haben nicht nur fun­dier­te Kennt­nis­se in Theo­rie und Pra­xis erwor­ben, son­dern auch Ver­ant­wor­tung über­nom­men: für unse­re Umwelt, für kom­men­de Gene­ra­tio­nen und für die Wei­ter­ga­be Ihres Wis­sens – sei es im direk­ten Ein­satz vor Ort oder in der Umwelt­bil­dung und Öffent­lich­keits­ar­beit“, wür­dig­te Regie­rungs­prä­si­dent Luder­schmid das Enga­ge­ment der Teil­neh­me­rin­nen und Teil­neh­mer. „Ich bin über­zeugt, dass Sie die­sen Auf­trag ernst nehmen.“

Auch Lehr­gangs­lei­te­rin Iris Prey von der Regie­rung von Ober­fran­ken beton­te den hohen Wert der Fort­bil­dung: Neben dem fach­li­chen Wis­sen sei ein star­kes Netz­werk ent­stan­den, das für die beruf­li­che Zukunft der Absol­ven­tin­nen und Absol­ven­ten von gro­ßer Bedeu­tung sei. Die Teil­neh­men­den kamen in die­sem Jahr nicht nur aus ganz Bay­ern, son­dern auch aus Baden-Würt­tem­berg, Ber­lin, Hes­sen, Nie­der­sach­sen, Rhein­land-Pfalz und Thüringen.


Breit gefä­cher­tes Fach­wis­sen – pra­xis­nah vermittelt

In ins­ge­samt 17 Lehr­gangs­wo­chen befass­ten sich die Teil­neh­men­den mit den Grund­la­gen des Natur­schut­zes, der Land­schafts­pfle­ge, der Umwelt­bil­dung und Öffent­lich­keits­ar­beit. Ergänzt wur­de das Lehr­pro­gramm durch recht­li­che und wirt­schaft­li­che Inhal­te wie Gewer­be- und Steu­er­recht, Arbeits- und Sozi­al­recht sowie durch Infor­ma­tio­nen zu rele­van­ten Förderprogrammen.

Ziel der Fort­bil­dung ist es, qua­li­fi­zier­te Fach­kräf­te aus­zu­bil­den, die in Kom­mu­nen, Natur­par­ken, im land­wirt­schaft­li­chen Bereich oder in der Pri­vat­wirt­schaft aktiv zur Erhal­tung der bio­lo­gi­schen Viel­falt und zum Schutz der natür­li­chen Lebens­grund­la­gen bei­tra­gen. Die Natur- und Land­schafts­pfle­ge ist Schnitt­stel­le und Bestand­teil der Landwirtschaft.


Akti­ver Bei­trag zum Natur- und Umweltschutz

Natur- und Land­schafts­pfle­ger ken­nen die öko­lo­gi­schen Zusam­men­hän­ge, wis­sen um die Schutz­be­dürf­tig­keit hei­mi­scher Arten und Lebens­räu­me – vom Mager­ra­sen über Streu­obst­wie­sen bis hin zu gefähr­de­ten Vogel­ar­ten. Durch geziel­te Pfle­ge von Hecken, Sträu­chern und Gebü­schen för­dern sie Bio­di­ver­si­tät und gestal­ten Lebens­räu­me aktiv mit.

Die Absol­ven­tin­nen und Absol­ven­ten tra­gen mit ihrer Arbeit dazu bei, den Fol­gen des Kli­ma­wan­dels und dem Ver­lust bio­lo­gi­scher Viel­falt ent­ge­gen­zu­wir­ken. Der von der Regie­rung von Ober­fran­ken orga­ni­sier­te Lehr­gang ver­mit­telt ihnen dafür sowohl fun­dier­tes Fach­wis­sen als auch den prak­ti­schen Umgang mit Werk­zeu­gen und Techniken.

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