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Oberfranken

Grü­ne Woche

Ober­fran­ken­tag begeis­tert Besu­che­rin­nen und Besucher

Mit gro­ßer Reso­nanz, viel Musik und genuss­vol­ler Viel­falt hat sich Ober­fran­ken beim Ober­fran­ken­tag auf der Grü­nen Woche in Ber­lin prä­sen­tiert. Tau­sen­de Besu­che­rin­nen und Besu­cher erleb­ten in der Bay­ern­hal­le einen ein­drucks­vol­len Auf­tritt der Regi­on, der Tra­di­ti­on, Inno­va­ti­on und Lebens­freu­de vereinte.

Der Ober­fran­ken­tag fand zur abso­lu­ten Spit­zen­zeit der Mes­se statt: am besu­cher­stärks­ten Mes­se­tag, in der meist­fre­quen­tier­ten Hal­le und zur Haupt­be­suchs­zeit. Ent­spre­chend dicht dräng­ten sich Gäs­te aus Ber­lin, aus ganz Deutsch­land und aus aller Welt rund um die Büh­ne und den angren­zen­den Gemein­schafts­stand von Ober­fran­ken Offen­siv. Gemein­sam mit den Tou­ris­mus­re­gio­nen Fich­tel­ge­bir­ge, Fran­ken­wald und Frän­ki­sche Schweiz fei­er­te Ober­fran­ken ein leben­di­ges Fest der Regi­on – ganz im Sin­ne des Mot­tos: Es geht nur gemeinsam.

Seit vie­len Jah­ren set­zen die Ver­an­stal­ter der Grü­nen Woche in der stark fre­quen­tier­ten Bay­ern­hal­le auf ober­frän­ki­sche Akzen­te – und auch 2026 zeig­te sich erneut, war­um. Ab 12:00 Uhr sorg­ten die Fich­ten­horn­blä­ser aus Spei­chers­dorf und die Markt­red­wit­zer Blas­ka­pel­le für musi­ka­li­sche Höhe­punk­te aus der Heimat.

Am Gemein­schafts­stand selbst luden unter ande­rem der Hofer Wärscht­la­mo Mar­cus Traub, das Bräuwerck Neu­dros­sen­feld, die Braue­rei Nikl aus Pretz­feld, zahl­rei­che Genuss­hand­wer­ke­rin­nen und Genuss­hand­wer­ker aus ganz Ober­fran­ken sowie die Uni­ver­si­tät Bay­reuth zum Pro­bie­ren, Infor­mie­ren und Aus­tau­schen ein.

Zahl­rei­che Gäs­te aus Poli­tik, Wirt­schaft und Gesell­schaft folg­ten der Ein­la­dung zum Ober­fran­ken­tag und zeig­ten sich begeis­tert von der Mischung aus Büh­nen­pro­gramm und kuli­na­ri­schen High­lights. Ob frisch gezapf­te Bie­re der Braue­rei­en vor Ort, die hei­ßen Wie­ner des ori­gi­nal Hofer Wärscht­la­mos oder die euro­pä­isch geschütz­te Hofer Rind­fleisch­wurst – die Viel­falt und Qua­li­tät des Ange­bots mach­ten den Stand zu einem ech­ten Aus­hän­ge­schild der UNESCO-zer­ti­fi­zier­ten Genuss­re­gi­on Oberfranken.

Zum wie­der­hol­ten Mal war zudem die Fakul­tät für Lebens­wis­sen­schaf­ten am Cam­pus Kulm­bach der Uni­ver­si­tät Bay­reuth Teil des Gemein­schafts­stands. Mit ihren zukunfts­ori­en­tier­ten Stu­di­en­gän­gen genießt die Fakul­tät inter­na­tio­nal gro­ße Aner­ken­nung und ergänzt den ober­frän­ki­schen Mes­se­auf­tritt in Ber­lin auf idea­le Weise.

Die Grü­ne Woche zählt zu den welt­weit bedeu­tends­ten Mes­sen für Ernäh­rung, Land­wirt­schaft und Gar­ten­bau. Ober­fran­ken Offen­siv orga­ni­siert den ober­frän­ki­schen Gemein­schafts­stand bereits seit zehn Jah­ren und setzt damit kon­ti­nu­ier­lich star­ke Impul­se für die Sicht­bar­keit der Regi­on auf inter­na­tio­na­ler Bühne.

Ober­fran­ken in Berlin

Genuss, Inno­va­ti­on und Zusam­men­halt auf der Grü­nen Woche 2026

Vom 16. bis 25. Janu­ar ist die Bun­des­haupt­stadt ein Stück ober­frän­ki­scher als sonst: Auf der Grü­nen Woche in Ber­lin prä­sen­tiert sich Ober­fran­ken erneut als genuss­vol­le, inno­va­ti­ve und lebens­wer­te Region.

Bereits zum zehn­ten Mal in Fol­ge orga­ni­siert und managt Ober­fran­ken Offen­siv e.V. den gro­ßen ober­frän­ki­schen Gemein­schafts­stand in der Bay­ern­hal­le. Genuss­hand­werk, tra­di­tio­nel­le und inno­va­ti­ve Braue­rei­en und Bren­ne­rei­en, sowie die füh­ren­den Tou­ris­mus­re­gio­nen Ober­fran­kens tre­ten dabei geschlos­sen auf und zei­gen ein­drucks­voll die Viel­falt und Stär­ke der Regi­on. Gemein­sam geben sie in Ber­lin eine über­zeu­gen­de Visi­ten­kar­te Ober­fran­kens ab.

Mit der Eröff­nung der Mes­se wird der impo­san­te Ober­fran­ken­stand schnell zum belieb­ten Treff­punkt in der Bay­ern­hal­le (Hal­le 22b). An meh­re­ren Infor­ma­ti­ons- und Aus­schank­be­rei­chen bera­ten Tou­ris­ti­ker aus dem Fich­tel­ge­bir­ge, dem Fran­ken­wald und der Frän­ki­schen Schweiz über Frei­zeit- und Urlaubs­mög­lich­kei­ten – von Aktiv­ur­laub über Genuss­rei­sen bis hin zu kul­tu­rel­len Highlights.

Auch die Baye­ri­sche Staats­mi­nis­te­rin für Ernäh­rung, Land­wirt­schaft und Fors­ten, Michae­la Kani­ber, lässt sich einen Besuch am Ober­fran­ken­stand tra­di­tio­nell nicht neh­men. Sie betont: „Ober­fran­ken ist auch das Land des Bie­res. Es ist der Regie­rungs­be­zirk mit den meis­ten Braue­rei­en – und das macht einen schon stolz. Jetzt geht es aber auch dar­um, die­se Viel­falt zu bewah­ren. Des­we­gen ist es wich­tig, uns in der Zukunft gut auf­zu­stel­len, um kei­ne Betrie­be ver­lie­ren! Dahin­ter steht ein unglaub­li­ches Enga­ge­ment, zum Bei­spiel, was die LEA­DER-Pro­jek­te im länd­li­chen Raum anbe­langt, pas­siert ganz viel. Man sieht: Bay­ern ist in allen Regio­nen wirk­lich lebenswert!“

Groß­zü­gig, offen und weit­hin sicht­bar: Auf 42 Qua­drat­me­tern prä­sen­tiert sich Ober­fran­ken als eine der stärks­ten Regio­nen in der Bay­ern­hal­le. Das kla­re frän­ki­sche Rot-Weiß und die pro­mi­nen­te Lage direkt am baye­ri­schen Bier­gar­ten machen den Stand zu einem belieb­ten Treff­punkt. Für Bezirks­tags­prä­si­dent und Vor­sit­zen­den von Ober­fran­ken Offen­siv, Hen­ry Schramm, ist der gemein­sa­me Auf­tritt ein wich­ti­ger Bau­stein in der Außen­dar­stel­lung der Genuss­re­gi­on Ober­fran­ken: „Als Vor­sit­zen­der von Ober­fran­ken Offen­siv hal­te ich es für sehr wich­tig, dass wir auf der Grü­nen Woche ver­tre­ten sind! An unse­rem Stand in ganz zen­tra­ler Lage kom­men vie­le Besu­che­rin­nen und Besu­cher vor­bei und wer­den auf unse­re Tou­ris­mus­re­gio­nen und unse­re Genuss­pro­duk­te auf­merk­sam. Bei uns am Stand – wie auch in Ober­fran­ken – kann man sich wohl füh­len, wir sind gast­freund­lich und das kann man hier haut­nah erle­ben. Ober­fran­ken ist eine wah­re Genuss­re­gi­on, aus­ge­zeich­net als imma­te­ri­el­les UNESCO-Kul­tur­er­be, und damit kann man Men­schen begeistern!“

Ein beson­de­rer Höhe­punkt ist der ers­te Mes­se­sams­tag, tra­di­tio­nell der besu­cher­stärks­te Tag der Grü­nen Woche. An die­sem Tag rich­tet Ober­fran­ken Offen­siv das Büh­nen­pro­gramm der Bay­ern­hal­le aus und lädt zum Ober­fran­ken­tag ein. Ab 12:00 Uhr sor­gen die Fich­ten­horn­blä­ser aus Spei­chers­dorf im Land­kreis Bay­reuth und die Markt­red­wit­zer Blas­ka­pel­le für musi­ka­li­sche Akzen­te aus der Region.

Am Stand von Ober­fran­ken laden unter ande­rem der Hofer Wärscht­la­mo Mar­cus Traub, das Bräuwerck Neu­dros­sen­feld, die Braue­rei Nikl aus Pretz­feld, zahl­rei­che Genuss­hand­wer­ker aus ganz Ober­fran­ken sowie die Fakul­tät für Lebens­wis­sen­schaf­ten der Uni­ver­si­tät Bay­reuth in Kulm­bach zum Pro­bie­ren, Infor­mie­ren und Aus­tau­schen ein. Begrüßt wer­den die Gäs­te von den Vor­sit­zen­den von Ober­fran­ken Offen­siv, Hen­ry Schramm und Flo­ri­an Luder­schmid und Geschäfts­füh­rer Frank Ebert.

Frank Ebert, Geschäfts­füh­rer von Ober­fran­ken Offen­siv, bestä­tigt die Begeis­te­rung der Besu­che­rin­nen und Besu­cher: „Unser schö­nes Ober­fran­ken auf der Grü­nen Woche vor einem gro­ßen inter­na­tio­na­len Publi­kum zu ver­tre­ten, ist einer­seits eine sehr wich­ti­ge Auf­ga­be im Regio­nal­mar­ke­ting-Kon­zept unse­res Ver­eins. Gleich­zei­tig ist es uns eine gro­ße Freu­de: Denn wir sehen jedes Jahr wie­der, dass unse­re Ange­bo­te nicht nur gut ange­nom­men, son­dern sogar rich­tig gefei­ert werden!“

Die Grü­ne Woche Ber­lin zählt zu den welt­weit bedeu­tends­ten Mes­sen für Ernäh­rung, Land­wirt­schaft und Gar­ten­bau. Jähr­lich zieht sie hun­dert­tau­sen­de Besu­che­rin­nen und Besu­cher sowie Fach­pu­bli­kum aus aller Welt an – und bie­tet damit eine idea­le Büh­ne, um Ober­fran­ken als star­ke, genuss­vol­le und zukunfts­ori­en­tier­te Regi­on zu präsentieren.

Rund 90 Land­wirt­schafts-Azu­bis zei­gen beim Forst­li­chen Wett­be­werb ihr Können

Moder­ner Fünf­kampf mal anders

Die meis­ten Land­wir­te bewirt­schaf­ten auch Wald. Dass die Arbei­ten im Wald kom­pe­tent und vor allem sicher aus­ge­führt wer­den, ist ein Bestand­teil der Aus­bil­dung zum Land­wirt. Doch wie fit sind die ange­hen­den Land­wir­tin­nen und Land­wir­te in Ober­fran­ken, wenn es um Wald­ar­bei­ten geht? Das konn­ten rund 90 von ihnen nun beim Forst­li­chen Wett­be­werb in den Land­wirt­schaft­li­chen Lehr­an­stal­ten des Bezirks Ober­fran­ken in Bay­reuth unter Beweis stellen.

In fünf Dis­zi­pli­nen muss­ten sie antre­ten und wur­den dabei von Forst­spe­zia­lis­ten der drei ober­frän­ki­schen Ämter für Ernäh­rung, Land­wirt­schaft und Fors­ten (ÄELF) bewer­tet. Am Ende gab es für die Bes­ten wert­vol­le Prei­se. Die Teil­neh­me­rin­nen und Teil­neh­mer kamen aus ganz Oberfranken


Baum­ar­ten­be­stim­mung, Pflan­zung und der rich­ti­ge Schnitt

Neben einer Theo­rie­prü­fung wur­den vor­wie­gend die prak­ti­schen Fähig­kei­ten der Aus­zu­bil­den­den geprüft. Ein wich­ti­ger Schwer­punkt dabei war die kor­rek­te Bedie­nung der Motor­sä­ge. Der siche­re Umgang mit der moder­nen Forstern­te­tech­nik ist uner­läss­lich für eine unfall­freie Wald­ar­beit. In einem ande­ren Prü­fungs­teil muss­ten die Teil­neh­me­rin­nen und Teil­neh­mer zei­gen, ob Sie einen Baum den fach­li­chen Vor­ga­ben ent­spre­chend fäl­len kön­nen. Dazu gehört das kor­rek­te Anset­zen des soge­nann­ten Fall­kerbs, damit der Baum auch in die gewünsch­te Rich­tung umfällt und nie­man­den ver­letzt. Auch das Pflan­zen von Baum­setz­lin­gen war Bestand­teil der Prüfung.


Arbeits­schutz und Sicherheit

Bei Forst­ar­bei­ten sind Sicher­heit und Arbeits­schutz ein wich­ti­ges The­ma. Dies beginnt bei der rich­ti­gen Aus­rüs­tung. Auf­ga­be bei der vier­ten Sta­ti­on war es, Aus­rüs­tungs­ge­gen­stän­de wie Helm, Visier, Schu­he oder Schnitt­schutz­ja­cken zu inspi­zie­ren und Män­gel zu benen­nen. Auch wel­che Feh­ler beim Baum­schnitt pas­sie­ren kön­nen, muss­ten die Teil­neh­me­rin­nen und Teil­neh­mer anhand ver­schie­den gesäg­ter Baum­stö­cke ana­ly­sie­ren, um mög­li­che Gefah­ren­quel­len zu iden­ti­fi­zie­ren. Um Span­nungs­be­ur­tei­lung und Bau­man­spra­che ging es bei der abschlie­ßen­den fünf­ten Dis­zi­plin In wel­chem Zustand befin­det sich der zu fäl­len­de Baum und wor­auf muss beson­ders geach­tet werden


Die „Olym­pi­schen Spie­le“ der Landwirtschaftsausbildung

Welch hohen Stel­len­wert der alle zwei Jah­re statt­fin­den­de Forst­li­che Wett­be­werb in der Land­wirt­schafts-Aus­bil­dung hat, wur­de bei der Sie­ger­eh­rung deut­lich. Zahl­rei­che Gäs­te aus Ver­bän­den, Ver­wal­tun­gen und Insti­tu­tio­nen zoll­ten der Leis­tung der Teil­neh­mer Respekt. Für Wolf­gang Schult­heiß, den Vor­sit­zen­den der Forst­wirt­schaft­li­chen Ver­ei­ni­gung Ober­fran­ken (FVO) ist klar „Der Forst­li­che Wett­be­werb – das sind qua­si die Olym­pi­schen Spie­len in Ihrer Ausbildung.“

Gesamt­bes­ter und damit Sie­ger des Forst­li­chen Wett­be­werbs 2025 wur­de Niklas Lip­pert aus Hohen­berg an der Eger (Land­kreis Wun­sie­del). Pas­send zur erziel­ten per­fek­ten Punkt­zahl beim Sägen such­te er sich unter gro­ßem Applaus als Preis eine Motor­sä­ge aus. Ins­ge­samt gab es für die bes­ten 40 Prei­se. Dr. Micha­el Schmidt, Behör­den­lei­ter des AELF Bay­reuth-Münch­berg, bedank­te sich bei allen Betei­lig­ten für ihr Enga­ge­ment und lob­te die her­vor­ra­gen­de Zusam­men­ar­beit der drei ober­frän­ki­schen ÄELF und der Regie­rung von Ober­fran­ken. Der vlf Ober­fran­ken spen­dier­te Spei­sen und Getränke.

IHK-Ver­an­stal­tung: Zukunfts­mo­bi­li­tät – Wenn Gam­ing und Auto­mo­bil verschmelzen

Gam­ing im Auto: Wie Video­spie­le die Mobi­li­tät verändern

Die IHK für Ober­fran­ken Bay­reuth hat im Rah­men einer Ver­an­stal­tung zwei Wel­ten zusam­men­ge­bracht: Auto­mo­bi­ler und Auto­mo­bil­zu­lie­fe­rer auf der einen sowie die Gam­ing­bran­che auf der ande­ren Seite.

„Unser Ziel war es, ein­mal bewusst zwei Bran­chen zusam­men­zu­brin­gen, die mehr Anknüp­fungs­punk­te haben, als man gemein­hin glaubt”, so Dr. Domi­nik Erhard, IHK-Ansprech­part­ner für Inno­va­ti­on, Tech­no­lo­gie und gewerb­li­che Schutzrechte.

Schon als Kin­der ler­nen wir durch Spie­len, ent­de­cken Neu­es und knüp­fen Freund­schaf­ten. Längst sind Video­spie­le für vie­le Men­schen All­tag – unab­hän­gig vom Alter. Jetzt erobert Gam­ing sogar das Auto. Beim Auto­mo­ti­ve- und Gam­ing-Dia­log­fo­rum der IHK für Ober­fran­ken Bay­reuth in Bam­berg wur­de deut­lich: Gam­ing im Auto ist kei­ne Zukunfts­mu­sik mehr. Die Gam­ing­bran­che ist heu­te gewich­ti­ger als Hol­ly­wood und die Musik­in­dus­trie zusam­men, so Ser­kan Yüce­bas, Exper­te für In-Car-Gam­ing. Sei­ne Visi­on: Das Auto wird zum digi­ta­len Erlebnisraum.


Sicher­heit steht an ers­ter Stelle

Wir war­ten oft im Auto – beim Laden, im Stau oder vor der Schu­le, berich­tet Yüce­bas. Meist schau­en wir dann aufs Han­dy. Er nennt das Mäu­se­ki­no. Künf­tig sol­len gro­ße Bild­schir­me, beque­me Sit­ze und smar­te Tech­nik das Auto zum zwei­ten Wohn­zim­mer machen. Er ver­deut­licht: 37,5 Mil­lio­nen Men­schen in Deutsch­land spie­len regel­mä­ßig Video­spie­le. Das Durch­schnitts­al­ter liegt bei 39,5 Jah­ren. Gam­ing sei längst in der Mit­te der Gesell­schaft angekommen.

Auch die Wis­sen­schaft sieht Chan­cen. Die­se Tech­no­lo­gie erlaubt es, das Auto völ­lig neu zu defi­nie­ren, macht Psy­cho­lo­gie-Pro­fes­sor Claus-Chris­ti­an Car­bon von der Uni­ver­si­tät Bam­berg deut­lich. Pro­fes­sor Bene­dikt Morsch­heu­ser, eben­falls Uni Bam­berg, betont: Es geht dar­um, Spiel­erleb­nis­se zu schaf­fen, die im Auto mehr Spaß machen als zu Hau­se. Das Fahr­zeug selbst wird Teil des Spiels – etwa durch Bewe­gung oder die Nut­zung von Fahrdaten.

Paul Redetz­ky vom Ent­wick­ler­stu­dio Emer­go Enter­tain­ment for­dert eige­ne Spiel­wel­ten für das Auto. So wie der Game­boy oder Poke­mon neue Wege eröff­net haben, braucht es auch für das Auto eige­ne Ideen.

Chris­ti­an Meis­ter vom Netz­werk Ofra­Car hebt her­vor: Unse­re Unter­neh­men in Ober­fran­ken sind offen für Gam­ing im Auto und brin­gen das nöti­ge Know-how mit. Aller­dings müss­ten Pro­zes­se schnel­ler wer­den, um mit dem asia­ti­schen Markt Schritt zu hal­ten. Es fehlt an Mut und Inves­ti­tio­nen, sind sich die Exper­ten einig. Yüce­bas ergänzt: Die Zulie­fe­rer machen einen tol­len Job, aber die Her­stel­ler müs­sen den nächs­ten Schritt wagen.

Die Sicher­heit aller Ver­kehrs­teil­neh­mer hat natür­lich obers­te Prio­ri­tät. Des­halb wird In-Car-Gam­ing in der Regel nur im ste­hen­den Fahr­zeug akti­viert – etwa wäh­rend einer Lade­pau­se oder beim War­ten. Eini­ge Sys­te­me sind zusätz­lich mit Fah­rer­über­wa­chung aus­ge­stat­tet: Erkennt die Kame­ra, dass die Augen des Fah­rers nicht auf der Stra­ße blei­ben, wird der Bild­schirm auto­ma­tisch deaktiviert.


Von Spiel­spaß bis Smart Mobility

In Asi­en ist Gam­ing im Auto schon All­tag, in Deutsch­land steckt es noch in den Kin­der­schu­hen. Ers­te Sys­te­me gibt es vor allem in Pre­mi­um­fahr­zeu­gen. Tech­nisch mög­lich sind heu­te schon: Als Bei­spie­le wer­den sei­tens der Exper­ten genannt:

- Bewe­gungs­sit­ze, die bei Renn­spie­len vibrieren

- Luft­strö­me, die sich der Geschwin­dig­keit anpassen

- Beleuch­tung, die auf das Spiel reagiert

- Mul­ti­play­er-Spie­le für die Rückbank

- Künst­li­che Intel­li­genz, die Sehens­wür­dig­kei­ten erkennt

- Inter­ak­ti­ve Zei­chen­pads für Kinder

- Karao­ke-Modus.

Gera­de wäh­rend des Lade­vor­gangs von E‑Autos schafft Gam­ing neue Mög­lich­kei­ten, War­te­zei­ten sinn­voll zu nutzen.


Neue Chan­cen für Unternehmen

Auch Unter­neh­men pro­fi­tie­ren: Gami­fi­ca­ti­on kann den Auto­kauf zum Erleb­nis machen. Spie­le hel­fen, Kun­den­wün­sche bes­ser zu ver­ste­hen – etwa, wenn ver­schie­de­ne Fel­gen­de­signs getes­tet wer­den. Gam­ing bie­tet zudem neue Wer­be­flä­chen und Sponsoringmöglichkeiten.

Das Auto von mor­gen ist nicht nur elek­trisch und ver­netzt – es wird auch zum Spiel­platz. Die Ver­bin­dung von Gam­ing und Mobi­li­tät schafft neue Wege für Kun­den­bin­dung, Mar­ken­kom­mu­ni­ka­ti­on und Frei­zeit­ge­stal­tung. Gemein­sam mit Part­nern wie Ofra­Car, Lagarde1 oder den Wirt­schafts­ju­nio­ren Bay­ern hat die IHK für Ober­fran­ken bei­de Bran­chen zusam­men­ge­bracht und för­dert Inno­va­tio­nen in der Regi­on. Dr. Erhard: “Expe­ri­ment gelungen!”

vbw, Bezirks­grup­pe Oberfranken

17. Arbeit­ge­ber­fo­rum Ober­fran­ken: Struk­tu­rel­le Pro­ble­me hem­men Erholung

Bei ihrem 17. Arbeit­ge­ber­fo­rum dis­ku­tier­te die Bezirks­grup­pe Ober­fran­ken der vbw – Ver­ei­ni­gung der Baye­ri­schen Wirt­schaft e. V dar­über, wie man mit Lösungs­be­ga­bung die aktu­el­len Zei­ten des Wan­dels erfolg­reich meis­tern kann.

Als Gast­red­ner gab Pro­fes­sor Dr. Hengst­schlä­ger, Lei­ter des Insti­tuts für medi­zi­ni­sche Gene­tik sowie Orga­ni­sa­ti­ons­lei­ter des Zen­trums für Pat­ho­bio­che­mie und Gene­tik an der medi­zi­ni­schen Uni­ver­si­tät Wien, in sei­nem Vor­trag „Mit Lösungs­be­ga­bung die Zukunft gestal­ten“ wert­vol­le Impul­se. Tho­mas Kae­ser, Vor­stands­vor­sit­zen­der der vbw Bezirks­grup­pe Ober­fran­ken, erklär­te im Rah­men der Ver­an­stal­tung: „In den letz­ten bei­den Jah­ren ist das Brut­to­in­lands­pro­dukt Deutsch­lands zurück­ge­gan­gen. Die Wirt­schaft ist also geschrumpft, am Stand­ort Deutsch­land besteht Hand­lungs­be­darf. Die hohen Arbeits- und Ener­gie­kos­ten, Unter­neh­mens­steu­ern und Büro­kra­tiel­as­ten sind Stell­schrau­ben, bei denen wir zügig und effek­tiv anset­zen müs­sen. Hier­für kann Lösungs­be­ga­bung eine Schlüs­sel­fer­tig­keit sein.“

Laut vbw ist die Struk­tur­kri­se pro­ble­ma­tisch, die not­wen­di­gen Maß­nah­men sei­en bekannt. „Sta­tis­ti­ken zei­gen, dass die Struk­tur­kri­se ein besorg­nis­er­re­gen­des Aus­maß ange­nom­men hat. Die Bun­des­re­gie­rung ist gut aus den Start­lö­chern gekom­men“, führ­te Kae­ser dazu aus. Mit dem Inves­ti­ti­ons­boos­ter, dem Ein­stieg in eine Unter­neh­mens­steu­er­re­form oder den Ent­las­tun­gen beim The­ma Ener­gie habe sie wich­ti­ge und rich­ti­ge Akzen­te gesetzt. Klar sei aber, dass jetzt wei­te­re Refor­men fol­gen müs­sen. „Wir set­zen dar­auf, dass dabei Maß­nah­men beschlos­se­nen wer­den, die den Anstieg der Lohn­zu­satz­kos­ten wirk­sam brem­sen und so die Bei­trags­zah­ler – und damit die Unter­neh­men – spür­bar ent­las­ten. Ein wei­te­rer wich­ti­ger Punkt ist der Büro­kra­tie­ab­bau, der jetzt Fahrt auf­neh­men muss. Dar­un­ter fällt auch die im Koali­ti­ons­ver­trag ver­spro­che­ne Arbeits­zeit­fle­xi­bi­li­sie­rung. Der glo­ba­le Wett­be­werb um Tech­no­lo­gie­füh­rer­schaft ist noch nicht ent­schie­den. Der Bund muss genau­so lösungs­ori­en­tiert und inno­va­ti­ons­freu­dig wie der Frei­staat agie­ren. Dann haben wir die Chan­ce, als Indus­trie­stand­ort ganz vor­ne mitzuspielen.“

„Ihr seid die Zukunft der Landwirtschaft“

Frei­spre­chungs­fei­er im Beruf Land­wirt /​Land­wir­tin für Ober­fran­ken West

22 jun­ge Män­ner und 10 jun­ge Frau­en aus den Land­krei­sen Bam­berg, Coburg, Forch­heim, Kro­nach, Kulm­bach und Lich­ten­fels haben die Aus­bil­dung zum staat­lich aner­kann­ten Beruf Landwirt/​Landwirtin erfolg­reich abge­schlos­sen. Dar­un­ter waren auch Absol­ven­tin­nen und Absol­ven­ten des Bil­dungs­pro­gramms Land­wirt (BiLa), teil­wei­se von außer­halb Ober­fran­kens. Bei einer Fei­er­stun­de im Lich­ten­fel­ser Stadt­teil Trieb erhiel­ten sie ihre Urkun­den von der Regie­rung von Ober­fran­ken, wie die Regie­rung von Ober­fran­ken mitteilt.

Die Absol­ven­tin­nen und Absol­ven­ten der klas­si­schen Aus­bil­dung haben eine drei­jäh­ri­ge dua­le Aus­bil­dung absol­viert, bei der ins­be­son­de­re auch die Pra­xis eine ent­schei­den­de Rol­le spielt. Nach einem Berufs­grund­schul­jahr in Voll­zeit waren sie zwei Jah­re in land­wirt­schaft­li­chen Aus­bil­dungs­be­trie­ben tätig. Wäh­rend die­ser Zeit besuch­ten sie an einem Tag pro Woche die Frei­herr-von-Rast Berufs­schu­le Coburg, um das Wis­sen zu ver­tie­fen. Ergän­zend fan­den Lehr­gän­ge und Schu­lun­gen an Land­ma­schi­nen- und Tier­hal­tungs­schu­len statt.

Mit gro­ßer Freu­de blick­te der stell­ver­tre­ten­de Land­rat des Land­krei­ses Lich­ten­fels, Hel­mut Fischer, auf die Absol­ven­ten: „Wenn wir eine Frei­spre­chungs­fei­er erle­ben, ist es etwas Beson­de­res. Was Sie geschafft haben, ist bemer­kens­wert. Wir brau­chen erfolg­rei­che Betrie­be in unse­ren Land­krei­sen.“ Die Land­wirt­schaft benö­tigt gut aus­ge­bil­de­te Fach­kräf­te, um für die Her­aus­for­de­run­gen der Zukunft gerüs­tet zu sein. Dafür gab Mat­thi­as Dotz­ler von der Regie­rung von Ober­fran­ken den Absol­ven­ten mit auf den Weg: „Ich möch­te Ihnen eines ans Herz legen: Bit­te nut­zen Sie die zahl­rei­chen Fort- und Wei­ter­bil­dungs­an­ge­bo­te, denn man lernt nie aus.“


Zeug­nis­über­ga­be und Aus­zeich­nung der Jahrgangsbesten

Zusam­men mit Klaus Rei­nin­ger von der Regie­rung von Ober­fran­ken zeich­ne­te Dotz­ler die fünf Bes­ten des Jahr­gangs aus: Vere­na Kirch­ner, Jonas Stei­ner, Tim Spör­lein Johan­nes Kon­rad und Kon­rad Eich­horn. Sie konn­ten sich über eine DLG-Jah­res­mit­glied­schaft freu­en. Tan­ja Schil­ling, Klas­sen­lei­te­rin an der Frei­herr-von-Rast-Berufs­schu­le Coburg, wür­dig­te Jonas Stei­ner zudem als Schul­bes­ten. Sie zog ein aus­schließ­lich posi­ti­ves Resü­mee die­ses Jahr­gangs: „Für die Schü­ler ist ihr Beruf Lei­den­schaft. Wir hat­ten als Leh­rer Glück, sie unter­rich­ten zu dürfen.“

Micha­el Bien­lein, Kreis­ob­mann des BBV Lich­ten­fels, gab den Absol­ven­ten mit auf dem Weg: „Aus­bil­dung braucht Zeit. Sie haben sich die­se Zeit genom­men. Jetzt kön­nen Sie das Erlern­te in der Pra­xis umset­zen.“ Unter den Gra­tu­lan­ten waren außer­dem Georg Schau­er, Vor­sit­zen­der des vlf Lich­ten­fels und Harald Weber, Behör­den­lei­ter des Amts für Ernäh­rung, Land­wirt­schaft und Fors­ten (AELF) Coburg-Kulmbach.

Schul­be­ginn in Oberfranken

Neu­es Schul­jahr 2025/​/​2026 star­tet mit wei­ter stei­gen­den Schülerzahlen

Rund 60.000 Schü­le­rin­nen und Schü­ler star­ten am 16. Sep­tem­ber 2025 in Ober­fran­ken an Grund‑, Mit­tel- und För­der­schu­len in das neue Schul­jahr, mehr als 27.500 Schü­le­rin­nen und Schü­ler besu­chen ober­frän­ki­sche beruf­li­che Schu­len (ohne Fach- und Berufs­ober­schu­len), wie die Regie­rung von Ober­fran­ken mitteilt.

38.432 Schü­le­rin­nen und Schü­ler und damit etwas mehr als im Vor­jahr (38.112) besu­chen im neu­en Schul­jahr die rund 230 ober­frän­ki­schen Grund­schu­len in 1.776 Grund­schul­klas­sen (Vor­jahr: 1.758). Die Zahl der Erst­kläss­ler sinkt um 51 auf 9.611.

Auch an den knapp 100 ober­frän­ki­schen Mit­tel­schu­len stei­gen die Zah­len auf nun­mehr 16.581 Schü­le­rin­nen und Schü­ler (Vor­jahr: 16.424). Die Zahl der Mit­tel­schul­klas­sen sinkt dage­gen von 815 auf 807 leicht, sodass die durch­schnitt­li­che Schü­ler­zahl pro Klas­se nun bei 20,54 liegt (Vor­jahr: 20,15).


Per­so­nal­si­tua­ti­on an den Grund- und Mittelschulen

Neu ein­ge­stellt wur­den von der Regie­rung von Ober­fran­ken 97 Lehr­kräf­te, 8 Fach­lehr­kräf­te und 5 För­der­lehr­kräf­te. Zusätz­lich wur­den 58 Lehr­kräf­te, 8 Fach­lehr­kräf­te und 3 För­der­lehr­kräf­te aus ande­ren Regie­rungs­be­zir­ken nach Ober­fran­ken versetzt.

Ins­ge­samt ist damit auch im kom­men­den Schul­jahr der Unter­richt nach Stun­den­plan sowie der Wahlpflicht‑, För­der- und beson­de­re Unter­richt grund­sätz­lich gewähr­leis­tet. Die bedarfs­ge­rech­te Ver­sor­gung der klei­nen Grund­schu­len im länd­li­chen Raum und der klei­nen Mit­tel­schul­ver­bün­de mit Lehr­kräf­ten kann durch eigens dafür bereit­ge­stell­te Leh­rer­stun­den sicher­ge­stellt werden.

Für die Gesamt­ver­sor­gung wich­tig sind auch Lehr­kräf­te im Ange­stell­ten­ver­hält­nis. Hier läuft die Per­so­nal­ge­win­nung kon­ti­nu­ier­lich wei­ter, ins­be­son­de­re für die Mobi­le Reser­ve und für zusätz­li­che Unterrichtsangebote.

Das Staats­mi­nis­te­ri­um für Unter­richt und Kul­tus hat bereits jetzt zusätz­li­che Anstel­lungs­mög­lich­kei­ten zur Auf­sto­ckung der Mobi­len Reser­ve ab Novem­ber 2025 und Janu­ar 2026 in Aus­sicht gestellt.

Ange­sichts des bun­des­wei­ten Lehr­kräf­te­man­gels sowie auf­grund der Per­so­nal­fluk­tua­ti­on wäh­rend des gesam­ten Schul­jah­res bleibt es wei­ter­hin eine anspruchs­vol­le Auf­ga­be, flä­chen­de­ckend aus­rei­chend Lehr­kräf­te, vor allem für Ver­tre­tungs­si­tua­tio­nen, zu finden.


Sprach­stands­er­he­bun­gen an Grund­schu­len und Ein­rich­tung von Vor­kur­sen „Deutsch 240“ in Oberfranken

In die­sem Jahr wur­den zum ers­ten Mal ver­pflich­ten­de Sprach­stands­er­he­bun­gen für die Kin­der durch­ge­führt, die nach ihrem Alter grund­sätz­lich für Sep­tem­ber 2026 zur Ein­schu­lung vor­ge­se­hen sind. In Ober­fran­ken nah­men von den rund 10.000 Kin­dern die­ser Alters­grup­pe auf Emp­feh­lung der Kin­der­ta­ges­stät­ten rund 3.100 an den von der jeweils zustän­di­gen Spren­gel­grund­schu­le orga­ni­sier­ten Erhe­bun­gen teil.

46 Pro­zent (1.418) davon wur­den auf­grund des Erhe­bungs­er­geb­nis­ses ver­pflich­tet, eine staat­lich geför­der­te Kita mit inte­grier­tem Vor­kurs „Deutsch 240“ zu besu­chen. Davon unab­hän­gig kön­nen auch wei­te­re Vor­schul­kin­der auf Emp­feh­lung von Kita und Schu­le an den Vor­kur­sen teilnehmen.

Den Vor­kurs füh­ren Kita und Grund­schu­le gemein­sam durch. Im Schul­jahr 2025/​/​2026 ste­hen den ober­frän­ki­schen Grund­schu­len hier­für 1.080 Leh­rer­wo­chen­stun­den (Vor­jahr: 550 Stun­den) zur Ver­fü­gung. Damit kann ein flä­chen­de­cken­des Ange­bot an Vor­kur­sen „Deutsch 240“ ein­ge­rich­tet werden.

Test tech­ni­scher Sys­te­me unter rea­len Bedingungen

Bun­des­wei­ter Warn­tag: Posi­ti­ve Bilanz für den Regie­rungs­be­zirk Oberfranken

Der heu­ti­ge bun­des­wei­te Warn­tag ist in Ober­fran­ken nach einem ers­ten Über­blick ins­ge­samt posi­tiv ver­lau­fen. Dies teilt die Regie­rung von Ober­fran­ken mit.

Die betei­lig­ten Behör­den und Orga­ni­sa­tio­nen haben die Abläu­fe rei­bungs­los umge­setzt, was auf eine gute Vor­be­rei­tung und Zusam­men­ar­beit hinweist.

Die digi­ta­len War­nun­gen wur­den über das Modu­la­re Warn­sys­tem an Warn-Apps und Cell Broad­cast erfolg­reich ver­sen­det. Auch die Sire­nen, soweit tech­nisch digi­tal auf­ge­rüs­tet, gaben eine akus­ti­sche War­nung und Ent­war­nung ab. Neben dem Bun­des­amt für Bevöl­ke­rungs­schutz und Kata­stro­phen­hil­fe (BBK) betei­lig­ten sich in Ober­fran­ken 138 Kom­mu­nen mit Sire­nen­war­nung (ins­ge­samt rund 650 Sire­nen) und Lautsprecherwagen.

Die gewon­ne­nen Erfah­run­gen flie­ßen nun in die bun­des­wei­te Aus­wer­tung des BBK ein.

Mit jedem Pro­be­alarm wer­den die tech­ni­schen Sys­te­me unter rea­len Bedin­gun­gen getes­tet, um Schwach­stel­len zu erken­nen und die Effi­zi­enz und Effek­ti­vi­tät zukünf­ti­ger Alar­mie­run­gen zu opti­mie­ren. Dar­über hin­aus tra­gen sie dazu bei, die Bevöl­ke­rung über die ver­schie­de­nen For­men der War­nung zu infor­mie­ren und zu sen­si­bi­li­sie­ren. Dies ist eine Grund­vor­aus­set­zung für die Selbst­hil­fe­fä­hig­keit der Men­schen in Deutsch­land im Krisenfall.

Die beim letz­ten Warn­tag auf­ge­tre­te­nen tech­ni­schen Pro­ble­me bei der Ent­war­nung im Bereich einer Leit­stel­le konn­ten inzwi­schen beho­ben wer­den. Dies unter­streicht den Nut­zen des Warn­ta­ges als Instru­ment zur ste­ti­gen tech­ni­schen Opti­mie­rung der Warnsysteme.

Schlich­ter bei Strei­tig­kei­ten im Maler- und Lackie­rer- sowie im Elektronikerhandwerk

Neue Sach­ver­stän­di­ge für das Handwerk

HWK-Prä­si­dent Mat­thi­as Graß­mann hat drei neue Sach­ver­stän­di­ge ver­ei­digt, wie die Hand­werks­kam­mer (HWK) für Ober­fran­ken mit­teilt. Die­se fun­gie­ren als Schlich­ter bei Strei­tig­kei­ten im Elek­tro­ni­ker­hand­werk sowie im Maler- und Lackiererhandwerk.

Sach­ver­stän­di­ge sind für das Hand­werk unab­ding­bar. Sie ste­hen Gerich­ten, Behör­den und pri­va­ten Auf­trag­ge­bern als Exper­ten für ihr Gewerk mit ihrem Fach­wis­sen zur Ver­fü­gung. Die Hand­werks­kam­mer (HWK) für Ober­fran­ken ver­ei­dig­te nun fei­er­lich drei neue Sach­ver­stän­di­ge – Tobi­as Ker­stan aus Bay­reuth und Kon­rad Hoff­mann aus Holl­feld für das Elek­tro­ni­ker­hand­werk sowie Andre­as Böhm aus Strul­len­dorf für das Maler- und Lackie­rer­hand­werk. Die beson­de­re Bedeu­tung die­ser neu­be­ru­fe­nen Schlich­ter stell­te HWK-Prä­si­dent Mat­thi­as Graß­mann her­aus: „Durch die Arbeit unse­rer Sach­ver­stän­di­gen besteht in vie­len Fäl­len die Chan­ce, Strei­tig­kei­ten zwi­schen Hand­werks­be­trie­ben sowie zwi­schen Hand­werks­be­trie­ben und Kun­den außer­ge­richt­lich und somit schnell und kos­ten­güns­tig zu klären.“

Die drei neu­en Sach­ver­stän­di­gen leis­te­ten vor dem HWK-Prä­si­den­ten, HWK-Haupt­ge­schäfts­füh­rer Rein­hard Bau­er, Syn­di­kus­rechts­an­walt Gerold Geb­hard und Fami­li­en­mit­glie­dern einen Schwur: Dar­in ver­pflich­te­ten sie sich dazu, ihre Gut­ach­ten unpar­tei­isch und nach bes­tem Wis­sen und Gewis­sen zu erstel­len. Im Anschluss erhiel­ten sie ihre Bestel­lungs­ur­kun­den, einen Sach­ver­stän­di­gen­aus­weis sowie den soge­nann­ten Rund­s­tem­pel über­reicht. Die­ser Rund­s­tem­pel ist ein Zei­chen dafür, dass die Sach­ver­stän­di­gen öffent­lich bestellt und ver­ei­digt sind.


Der lan­ge Weg bis zur Vereidigung

Mit der fei­er­li­chen Ver­ei­di­gung ende­te für die drei neu­en Sach­ver­stän­di­gen ein lan­ger Weg, der in der Regel – wie Syn­di­kus­rechts­an­walt Geb­hard, der bei der Hand­werks­kam­mer das Sach­ver­stän­di­gen­we­sen betreut, betont – zwei bis drei Jah­re dau­ert. In der Bewer­bungs­pha­se stan­den Grund­la­gen­se­mi­na­re zu ver­schie­de­nen Rechts­be­rei­chen auf dem Pro­gramm. Außer­dem meis­ter­ten die drei erfolg­reich eine Eig­nungs­fest­stel­lung, bei der sie unter ande­rem ein Test­gut­ach­ten erstell­ten, das dann auf sei­ne Qua­li­tät geprüft wurde.

Aus­bil­dungs­start 2025

Mehr Azu­bis im ober­frän­ki­schen Handwerk

Es ist ein erfreu­li­cher Ein­stieg in das nächs­te Aus­bil­dungs­jahr. Im ober­frän­ki­schen Hand­werk wur­den bis dato (Stand: 29. August 2025) 1.780 neue Aus­bil­dungs­ver­trä­ge abge­schlos­sen, wie die Hand­werks­kam­mer für Ober­fran­ken mit­teilt. Dies obwohl nahe­zu ein gan­zer Jahr­gang Gym­na­si­as­ten fehlt.

„Die­se Zah­len freu­en uns rie­sig“, sagt HWK-Haupt­ge­schäfts­füh­rer Rein­hard Bau­er. „Vor dem Hin­ter­grund der demo­gra­phi­schen Ent­wick­lung in unse­rer Regi­on, dem Son­der­fak­tor Wech­sel von G8 auf G9, dem immer här­ter wer­den­den Wett­be­werb um die jun­gen Leu­te und der Unent­schlos­sen­heit vie­ler Schul­ab­gän­ger ist das ein gro­ßer Erfolg.“

Bau­er wer­tet die kon­stan­te Ten­denz mit einem leich­ten Plus von 0,74 Pro­zent im Ver­gleich zum Vor­jahr als gutes Zei­chen. Dies sei bereits im drit­ten Jahr in Fol­ge ein Zuwachs bei den Aus­zu­bil­den­den. „Wir haben schon das Gefühl, dass immer mehr jun­ge Men­schen die guten Chan­cen und die aus­ge­zeich­ne­ten Kar­rie­re­per­spek­ti­ven im Hand­werk erken­nen. Und sich gleich­zei­tig das Image der Hand­werks­be­ru­fe wei­ter ver­bes­sert.“ Dies füh­re offen­sicht­lich auch bei den Eltern, die maß­geb­li­chen Anteil an der Berufs­wahl ihrer Kin­der haben, zu einem Umdenken.

Den­noch zeich­net sich kein ein­heit­li­ches Bild quer durch Ober­fran­ken ab. Bau­er: „Eini­ge Regio­nen haben noch Nach­hol­be­darf.“ Zudem sei­en nicht alle ange­bo­te­nen Aus­bil­dungs­plät­ze besetzt. Die inter­ne Aus­bil­dungs­bör­se der HWK für Ober­fran­ken (www.hwk-oberfranken.de/lehrstellenboerse), in die ört­li­che Hand­werks­be­trie­be auf frei­wil­li­ger Basis ihr Lehr­stel­len­an­ge­bot ein­tra­gen, wei­se momen­tan 371 hand­werk­li­che Aus­bil­dungs­plät­ze in 46 Gewer­ken aus. „Dabei sind aller­dings auch schon vie­le Ange­bo­te gelis­tet, die auf das Aus­bil­dungs­jahr 2026 abzielen.“


Star­ke Argu­men­te für das Handwerk

Die­je­ni­gen, die sich in die­sem Jahr für eine dua­le Aus­bil­dung in einem hand­werk­li­chen Beruf ent­schie­den haben, hät­ten die Vor­tei­le des Hand­werks erkannt: Siche­re und attrak­ti­ve Aus­bil­dungs­plät­ze direkt in der Regi­on, gute Ver­dienst­per­spek­ti­ven sowie die sinn­haf­te und erfül­len­de Arbeit für jeden Ein­zel­nen. „Die­se Vor­tei­le bestä­ti­gen uns im Hand­werk nicht nur unter­schied­li­che Stu­di­en, son­dern vor allem die Berufs­star­ter selbst“, so der Haupt­ge­schäfts­füh­rer. „Die stei­gen­de gesell­schaft­li­che, aber auch indi­vi­du­el­le Wert­schät­zung tut ihr Übri­ges dazu.“ Auch HWK-Prä­si­dent Mat­thi­as Graß­mann ist stolz auf die Ent­wick­lung bei den Aus­bil­dungs­zah­len: „Offen­sicht­lich fruch­ten unse­re vie­len Akti­vi­tä­ten zur Berufs­ori­en­tie­rung für jun­ge Leu­te und auch unse­re Image­ar­beit bei den Eltern.“ Auch wei­ter­hin bie­te das Hand­werk den Schü­le­rin­nen und Schü­lern bes­te Per­spek­ti­ven. Graß­mann: „Noch nie waren die Ein­stiegs- und Kar­rie­re­chan­cen im Hand­werk so gut wie jetzt – und das bei zukunfts­ori­en­tier­ten Auf­ga­ben wie Ener­gie- und Mobi­li­täts­wen­de, Nach­hal­tig­keit und Digitalisierung.“


Hand­werk als Aus­bil­dungs­bran­che Num­mer 1

Nach wie vor hoch sei auch die Zahl der Aus­bil­dungs­be­trie­be. 1.994 Hand­werks­be­trie­be aus ganz Ober­fran­ken bil­den in unter­schied­li­chen Gewer­ken aus. Sie enga­gie­ren sich aktiv für den Nach­wuchs und leis­ten somit einen wert­vol­len Bei­trag zur Deckung des Fach­kräf­te­be­darfs. „Das Hand­werk ist Aus­bil­dungs­bran­che Num­mer 1. Bei uns erler­nen über 30 Pro­zent aller Lehr­lin­ge ihr beruf­li­ches Know-how, obwohl der Anteil der Betrie­be an der Gesamt­wirt­schaft bei nur rund zwölf Pro­zent liegt.“

Dabei spie­le, laut Rein­hard Bau­er, im Bewer­bungs­pro­zess weder die Art des Schul­ab­schlus­ses noch die Abschluss­no­te die ent­schei­den­de Rol­le. „Den Hand­wer­kern sind bei der Ein­stel­lung eher Soft­facts wie Moti­va­ti­on, Team­fä­hig­keit, Umgangs­for­men und Zuver­läs­sig­keit wichtig.“


Die Türen blei­ben offen

Für Jugend­li­che, die sich noch nicht ent­schie­den haben, wie es nach der Schu­le wei­ter­ge­hen und wohin ihr beruf­li­cher Weg füh­ren soll, bie­tet das Hand­werk auch nach dem offi­zi­el­len Aus­bil­dungs­start noch Mög­lich­kei­ten zum Ein­stieg an. „Die Türen unse­rer Betrie­be blei­ben für Inter­es­sen­ten wei­ter offen, für das aktu­el­le Aus­bil­dungs­jahr noch min­des­tens bis Ende Okto­ber und auch dar­über hin­aus“, macht Bau­er den jun­gen Leu­ten Mut. Ori­en­tie­rung und Ideen zum Ein­stieg könn­ten sie bei­spiels­wei­se bei den Berufs­mes­sen des Hand­werks fin­den, die am 11. Okto­ber in Bay­reuth und Bam­berg sowie am 18. Okto­ber in Coburg stattfinden.

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