OB Nie­der­mai­er begrüßt vie­le Neu­bür­ge­rin­nen und Neu­bür­ger bei der Einbürgerungsfeier

593 Men­schen aus 73 Staa­ten sind jetzt Bam­ber­ge­rin­nen und Bamberger

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Bei der Einbürgerungsfeier der Stadt Bamberg im Hegelsaal der Konzert- und Kongresshalle begrüßte Oberbürgermeister 593 Neubürgerinnen und Neubürger. Foto: Stadt Bamberg, Sonja Seufferth
593 Men­schen aus 73 ver­schie­de­nen Staa­ten haben im Jahr 2025 in Bam­berg die deut­sche Staats­an­ge­hö­rig­keit erhal­ten, wie die Stadt Bam­berg mit­teilt. In der Kon­zert- und Kon­gress­hal­le wur­den die Neu­bür­ge­rin­nen und Neu­bür­ger nun offi­zi­ell von OB Nie­der­mai­er begrüßt.

„Eine Ein­bür­ge­rung ist weit mehr als ein Ver­wal­tungs­akt. Sie ist ein bewuss­tes Ja: Ja zu die­sem Land, zu unse­rer Gesell­schaft und zu einer gemein­sa­men Zukunft. Sie zeigt, dass Sie hier leben, Ver­ant­wor­tung über­neh­men und unse­re Stadt mit­ge­stal­ten möch­ten“, sag­te Ober­bür­ger­meis­ter Sebas­ti­an M. Nie­der­mai­er bei der jüngs­ten Ein­bür­ge­rungs­fei­er der Stadt Bamberg.

Die Zahl von 593 Ein­bür­ge­run­gen aus 73 Staa­ten ver­deut­li­che, wie inter­na­tio­nal und viel­fäl­tig Bam­berg sei. Hin­ter jeder Ein­bür­ge­rung ste­he eine eige­ne Lebens­ge­schich­te: Man­che der neu­en deut­schen Staats­bür­ge­rin­nen und Staats­bür­ger sei­en in Bam­berg gebo­ren, ande­re im Lauf ihres Lebens nach Deutsch­land gekom­men. Die Grün­de dafür sei­en viel­fäl­tig – von Arbeit und Stu­di­um über Lie­be und Fami­lie bis hin zur Flucht vor Krieg und Verfolgung.

Gemein­sam sei ihnen, dass sie sich Schritt für Schritt in ihrer neu­en Hei­mat ein Leben auf­ge­baut hät­ten: Sie hät­ten eine neue Spra­che gelernt, Freund­schaf­ten geschlos­sen, Fami­li­en gegrün­det und sich viel­fach auch in Ver­ei­nen und im Ehren­amt enga­giert. Mit der deut­schen Staats­an­ge­hö­rig­keit erhiel­ten sie zugleich die Uni­ons­bür­ger­schaft und damit auch das Wahl­recht. „Demo­kra­tie lebt nicht allein von Geset­zen und Insti­tu­tio­nen. Sie lebt von Men­schen, die sie jeden Tag mit Leben fül­len. Mit Ihrer Ein­bür­ge­rung kön­nen Sie unse­re Demo­kra­tie nun auch unmit­tel­bar mit­ge­stal­ten“, beton­te der Oberbürgermeister.


„Sie sind mehr als willkommen“

Zum Abschluss wand­te sich Nie­der­mai­er mit einer per­sön­li­chen Bot­schaft an die neu­en Staats­bür­ge­rin­nen und Staats­bür­ger: „Sie sind mehr als will­kom­men. Sie gehö­ren dazu – zu unse­rer Gesell­schaft und zu Bam­berg. Ich freue mich dar­auf, gemein­sam mit Ihnen an der Zukunft unse­rer Stadt zu arbeiten.“

Bei der Fei­er im Hegel­saal, die vom Vio­lin-Duo der Städ­ti­schen Musik­schu­le Bam­berg mit Jana Appel­fel­ler und Lina Brab musi­ka­lisch umrahmt wur­de, erhiel­ten die Neu­bür­ge­rin­nen und Neu­bür­ger auch ein klei­nes Prä­sent der Stadt. Für die herz­li­che Auf­nah­me in die Welt­erbe­stadt bedank­te sich Aga­ta Kubi­ak stell­ver­tre­tend für alle Neu­bür­ge­rin­nen und Neubürger.

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