Vier­ter Sieg in Folge

Bam­berg macht es gegen die FRAPORT SKYLINERS spannend

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FRAPORT SKYLINERS
Foto: Pixabay
Bro­se Bam­berg hol­te am 28. Spiel­tag der easy­Credit Bas­ket­ball Bun­des­li­ga durch einen 75:72-Erfolg über die FRAPORT SKYLINERS den vier­ten Sieg in Fol­ge und klet­ter­te in der Tabel­le um einen Platz auf Rang neun. Dabei mach­ten es die Bam­ber­ger unnö­tig spannend.

Es hät­te ein­fa­cher sein kön­nen. Gegen Ende des drit­ten Vier­tels lag Bro­se Bam­berg mit 15 Punk­ten vor den FRAPORT SKYLINERS (65:50.). Die­sen kom­for­ta­blen Vor­sprung ver­ga­ben die Bam­ber­ger zum Ende hin aber fast noch.

Bro­se fand stark in die Par­tie, kam durch fünf Mit­chell-Punk­te und zwei von Ogbe nach 90 Sekun­den zu einer schnel­len 7:0‑Führung. Bei Frank­furt woll­te vor­ne zunächst nur wenig gelin­gen, dafür waren die Hes­sen aber von der Frei­wurf­li­nie ner­ven­stark und treff­si­cher. Das und eine zwi­schen­zeit­li­che Bam­ber­ger Offen­siv­flau­te sorg­ten dafür, dass die Par­tie Mit­te des ers­ten Vier­tels aus­ge­gli­chen war: 9:9.

Erst all­mäh­lich konn­ten die Bam­ber­ger Gast­ge­ber ihre Treff­si­cher­heit aus der Anfangs­mi­nu­te wie­der zurück­ge­win­nen und die Füh­rung auf zeit­wei­se neun Punk­te aus­bau­en (24:15, 9.). Ponit­ka traf für die FRAPORT SKYLINERS kurz vor Vier­te­len­de noch den Drei­er zum 24:18. Zwei Zah­len, die ver­deut­li­chen, war­um der Bro­se-Vor­sprung nur bei sechs Punk­ten lag. Bam­berg traf bis­lang ledig­lich drei Drei­er bei zwölf Ver­su­chen, Frank­furt stand bei zehn Tref­fern. Das war eine 100-pro­zen­ti­ge Quo­te von der Freiwurflinie.

Der zwei­te Abschnitt begann wie der ers­te, mit sechs schnel­len Bam­ber­ger Punk­ten (30:18, 12.). Aller­dings ver­pass­ten es die Haus­her­ren in der Fol­ge­zeit, die Füh­rung wei­ter aus­zu­bau­en. Und das, obwohl sich Bro­se, laut­stark ange­feu­ert von erst­mals seit lan­gem wie­der mehr als 3.700 Fans, bis zur Pau­se 16 Wür­fe mehr erar­bei­ten konn­te, als der Geg­ner. Die­se kamen zum einen durch zehn Offen­siv­re­bounds zustan­de, die immer wie­der zwei­te und drit­te Chan­cen offen­bar­ten. Zum ande­ren ent­stan­den die 16 Wür­fe aber auch durch eine inten­si­ve Ver­tei­di­gung und dar­aus resul­tie­ren­den sie­ben Ball­ge­win­nen. Alles in allem aber ließ Bro­se zu oft zu viel lie­gen. Der Vor­sprung von 13 Punk­ten nach 20 Minu­ten war groß, hät­te aber grö­ßer sein können.

Frank­furt kam auf einen Punkt ran

Im drit­ten Vier­tel ging zunächst kaum etwas bei Bro­se Bam­berg. Vor allem offen­siv fiel nichts mehr. Die Fol­ge war ein 8:0‑Lauf der FRAPORT SKYLINERS und das Ein­bü­ßen der 13-Zäh­ler-Füh­rung auf ledig­lich noch fünf (50:45, 24.). Rund drei­ein­halb Minu­ten dau­er­te es, ehe die Gast­ge­ber erst­mals in der zwei­ten Halb­zeit erfolg­reich abschlie­ßen konn­ten. Doch die Bam­ber­ger kamen aus ihrem offen­si­ven Loch her­aus. Bro­se spiel­te wei­ter­hin sei­ne Sys­te­me bis zum Ende durch und fand meis­tens den frei­en Mann unter dem Korb oder an der Drei­er­li­nie. Der Vor­sprung wuchs wie­der an und betrug nach einem zwi­schen­zeit­li­chen klei­nen 6:0‑Lauf kurz vor Vier­te­len­de erst­mals bei 15 Punk­ten: 65:50. Zwölf davon blie­ben beim Stand von 66:54 vor dem Schluss­ab­schnitt noch übrig.

Und das war auch gut so, denn Bro­se mach­te es sich und sei­nen Fans im letz­ten Vier­tel schwer. Vor­ne woll­te nun tat­säch­lich kaum mehr etwas gelin­gen. Ledig­lich neun Punk­te gelan­gen den Bam­ber­ger in den letz­ten zehn Minu­ten. Aller­dings fand die Mann­schaft einen Weg, die Par­tie den­noch erfolg­reich zu Ende zu spie­len. 46 Sekun­den vor Schluss waren die FRAPORT SKYLINERS näm­lich beim 72:70 aus Bam­ber­ger Sicht wie­der auf zwei Zäh­ler dran. 30 Sekun­den spä­ter beim 73:72 sogar auf nur noch einen Korb. Bro­ses Kapi­tän Chris­ti­an Seng­fel­der blieb an der Frei­wurf­li­nie aber ner­ven­los und ver­senk­te bei noch 14,2 Sekun­den auf der Uhr bei­de zum 75:72. Der letz­te Angriff lag bei Frank­furt, doch Quan­tez Robert­son wur­de gut ver­tei­digt und sein Drei­er lan­de­te am Ring. Am Ende sieg­te Bro­se Bam­berg mit 75:72 über die FRAPORT SKYLINERS, hol­te sich damit den vier­ten Sieg in Serie, stieg in der Tabel­le um einen Platz auf Rang neun und wahr­te sich, wie vor­ge­nom­men, die Playoffchancen.

Bro­se-Trai­ner Oren Amiel fass­te die Par­tie so zusam­men: „Es war ein Spiel mit zwei völ­lig unter­schied­li­chen Hälf­ten. Als sie uns das Tem­po genom­men haben, haben wir auch das Selbst­ver­trau­en ver­lo­ren. Wir haben dann nicht mit der Ener­gie gespielt, die wir gebraucht haben. Aber am Ende, in unse­rer Situa­ti­on, ist eine Sieg ein Sieg. Wir kön­nen jetzt ana­ly­sie­ren, was im vier­ten Vier­tel gesche­hen ist, aber für mich ist jetzt erst mal der Sieg wichtig.“

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