FIBA Euro­pe Cup

Bro­se Bam­berg unter­liegt CSM CSU Oradea

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CSM CSU Oradea
Symbolbild, Foto: Pixabay
Bro­se Bam­berg ist mit einer Nie­der­la­ge in die Zwi­schen­run­de des FIBA Euro­pe Cups gestar­tet. Knapp ver­lor Bam­berg zuhau­se gegen den rumä­ni­schen Ver­tre­ter CSM CSU Ora­dea mit 80:82. Dabei hol­ten die Bam­ber­ger zwei­mal einen zwei­stel­li­gen Rück­stand auf und hat­ten mit dem letz­ten Angriff die Chan­ce auf den Ausgleich.

Nach dem Ende der Sie­ges­se­rie in der Bun­des­li­ga hat Bro­se Bam­berg gegen CSM CSU Ora­dea nun auch inter­na­tio­nal ver­lo­ren – wenn auch denk­bar knapp. Patrick Mil­ler war nach sei­nen mus­ku­lä­ren Pro­ble­men bei Bro­se zurück in der Start­for­ma­ti­on, doch auch er konn­te nicht ver­hin­dern, dass CSM CSU Ora­dea den bes­se­ren Start erwisch­te (0:4, 1.). Die­se vier Punk­te Rück­stand schlepp­ten die Bam­ber­ger Haus­her­ren bis Mit­te des Vier­tels mit sich her­um: 8:12.

Aber auch danach wur­de es nicht bes­ser. Offen­siv woll­te Bro­se nur wenig gelin­gen, defen­siv waren die Bam­ber­ger oft­mals zu unkon­zen­triert und leis­te­ten sich ver­meid­ba­re Ball­ver­lus­te. Die Fol­ge war ein 2:11-Lauf des Geg­ners und ein zwei­stel­li­ger Rück­stand nach sie­ben Minu­ten (10:21). Acht Minu­ten waren absol­viert, als Spen­cer Rea­ves für Bro­se den ers­ten Drei­er traf. Jaromír Bohačík leg­te noch zwei Frei­wür­fe nach, sodass es beim Stand von 19:24 in die ers­te Vier­tel­pau­se ging.

Im zwei­ten Abschnitt war Bro­se Bam­berg kon­zen­trier­ter, in der Ver­tei­di­gung bes­ser und spiel­te offen­siv erfolg­rei­cher. Ein Drei­er von Chris­ti­an Seng­fel­der bescher­te Bro­se nach etwas mehr als 13 Minu­ten den ers­ten Aus­gleich der Par­tie. Ein wei­te­rer erfolg­rei­cher Distanz­wurf, dies­mal von Bohačík, hol­te drei Minu­ten spä­ter die ers­te Füh­rung: 35:32.

Der Vor­sprung hat­te auch zur Halb­zeit noch Bestand – es ging es mit 43:40 in die Kabi­nen. Auf­fäl­lig bis dahin: Bro­se domi­nier­te den Rebound (21:12), mach­te jedoch zu wenig aus sei­nen zwei­ten und drit­ten Chan­cen (ledig­lich neun Punk­te). Und den­noch: Zur Pau­se hat­ten mit Aus­nah­me des vor allem defen­siv sehr enga­gier­ten Tyree­se Blunt bereits alle ein­ge­setz­ten Bam­ber­ger gepunktet.

Die letz­ten Sekun­den ent­schie­den das Spiel

Bro­se star­te­te mit einem getrof­fe­nen Frei­wurf von Solo­mon Young in das drit­te Vier­tel – das war es aber zunächst mit der Bam­ber­ger Offen­si­ve. Wie schon im ers­ten Vier­tel ging im Angriff plötz­lich nichts mehr. Und, eben­so wie im ers­ten Abschnitt, stan­den die Haus­her­ren auch hin­ten wie­der zu weit von ihren Gegen­spie­lern weg. Das nutz­te CSM CSU Ora­dea gna­den­los aus und leg­te einen 16:3‑Lauf inner­halb von fünf Minu­ten hin. Bro­se lag wie­der zwei­stel­lig in Rück­stand (46:56, 26.).

Bei den Bam­ber­gern war es Patrick Mil­ler, der es immer wie­der mit schnel­len Schrit­ten in die Zone ver­such­te und ent­we­der selbst abschloss oder aber gefoult wur­de und an die Frei­wurf­li­nie trat. Mit zuneh­men­der Spiel­zeit fand auch wie­der Bohačík sein Drei­er­händ­chen. Bro­se konn­te den Rück­stand nach und nach ver­kür­zen und ging mit vier Punk­ten Rück­stand in die letz­ten zehn Minu­ten: 61:65.

Dort waren es aber zunächst wie­der die Rumä­nen, die das Spiel an bestimm­ten (62:71, 32.). Kevin Wohl­rath traf in den Gäs­tel­auf hin­ein aber einen Drei­er, Heck­mann und Chach­ash­vi­li leg­ten nach, ehe es wie­der­um Wohl­rath war, der mit sei­nem nächs­ten Drei­er sei­ne Mann­schaft wie­der auf einen Zäh­ler her­an­brach­te (72:73, 35.).

Vor­bei­zie­hen an CSM CSU Ora­dea konn­ten die Bam­ber­ger jedoch nicht, denn die Gäs­te hat­ten auf alle Bam­ber­ger Bemü­hun­gen eine pas­sen­de Ant­wort. So muss­ten die letz­ten Sekun­den ent­schei­den. Zunächst ver­pass­te Mil­ler beim Stand von 80:82 die Ent­schei­dung, Ora­dea im Gegen­zug aber auch, so dass Bro­se noch eini­ge Sekun­den für den letz­ten Angriff blieben.

Solo­mon Young sah den frei­en Kevin Wohl­rath, der zog zum Korb, wur­de klar gefoult – der Pfiff blieb jedoch aus. Ein Schlag auf die Hand brach­te ihn aber aus dem Rhyth­mus, sodass er den mit dem Wurf nur an den Ring traf und nicht mehr punk­ten konn­te. So blieb es beim 80:82 für CSM CSU Oradea.

Bro­se-Coach Oren Amiel sag­te nach dem Spiel: „Am Ende des Tages haben wir ver­lo­ren. Wir hat­ten mit Wid­rig­kei­ten zu kämp­fen, hat­ten und haben ange­schla­ge­ne Spie­ler. Wir sind zwei­mal aus einem Loch zurück­ge­kom­men, haben gekämpft. Das sagt viel über die Mann­schaft aus. Jetzt müs­sen wir sehen, dass wir die Ver­letz­ten schnellst­mög­lich wie­der gesund bekommen.“

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