Smart City Bam­berg konn­te in Ber­lin punkten

Bun­des­wei­te Auf­merk­sam­keit für Bamberg

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Bamberg
Programmleiter der Smart City Bamberg, Sascha Götz, im Gespräch mit Dr. Laura Dornheim, Digitalreferentin der Landeshauptstadt München. Foto: Smart City Bamberg
Unter der Schirm­herr­schaft des Bun­des­mi­nis­te­ri­ums für Digi­ta­les und Staats­mo­der­ni­sie­rung fand vom 5. bis 7. Okto­ber in Ber­lin die Smart Coun­try Con­ven­ti­on (SCCON) statt. Die Mes­se gilt als die füh­ren­de deut­sche Ver­an­stal­tung für Digi­ta­li­sie­rung des öffent­li­chen Sek­tors. Eine vier­köp­fi­ge Smart City Dele­ga­ti­on der Stadt Bam­berg war mit dabei, um die in Bam­berg ent­wi­ckel­ten digi­ta­len Lösun­gen vor­zu­stel­len und sich mit ande­ren Kom­mu­nen dazu aus­zu­tau­schen, wie man zusam­men­ar­bei­ten und von­ein­an­der ler­nen kann, wie die Stadt Bam­berg mitteilt.
Deutsch­land lernt von Bamberg

Die Arbeit, die das Pro­gramm Smart City Bam­berg leis­tet, stößt bun­des­weit auf posi­ti­ve Reso­nanz. Bei einer Podi­ums­dis­kus­si­on dis­ku­tier­te Pro­gramm­lei­ter Sascha Götz mit der Digi­tal­re­fe­ren­tin und CDO der Lan­des­haupt­stadt Mün­chen, Dr. Lau­ra Dorn­heim, wel­chen Bei­trag Smart-City-Ansät­ze zur Resi­li­enz von Städ­ten und Regio­nen leis­ten kön­nen. „Die Reso­nanz auf die Podi­ums­dis­kus­si­on war enorm. Der Saal war voll, und eini­ge Inter­es­sier­te fan­den kei­nen Platz mehr“, berich­tet Sascha Götz, „Das zeigt, wie sehr die Fra­ge nach resi­li­en­ten Städ­ten die Kom­mu­nen der­zeit beschäftigt.“


Gro­ßes Inter­es­se an den Bam­ber­ger Lösungen

Mehr Resi­li­enz hin­sicht­lich digi­ta­ler Infra­struk­tu­ren ver­spricht auch die kom­mu­na­le Daten­platt­form, die Bam­berg gemein­sam mit ande­ren im Ver­ein Civi­tas Con­nect e.V. ent­wi­ckelt. „Smart City Bam­berg ist inzwi­schen deutsch­land­weit bekannt. Beson­ders gefreut hat mich, wie posi­tiv unse­re Ver­net­zungs­ak­ti­vi­tä­ten wahr­ge­nom­men wer­den“, freut sich Vol­ker Brand, Pro­jekt­ma­na­ger bei Smart City Bam­berg, „Der gut besuch­te Stand von Civi­tas Con­nect und die vie­len Gesprä­che haben gezeigt, wie groß das Inter­es­se an offe­nen und über­trag­ba­ren kom­mu­na­len Lösun­gen ist.“


Ers­ter Platz beim Open-Source-Preis geht nach Bamberg

Für eine die­ser über­trag­ba­ren Lösun­gen gab es sogar den ers­ten Preis im Open-Source-Wett­be­werb in der Kate­go­rie „Künst­li­che Intel­li­genz“: das Pro­jekt BaK­IM, bei der eine eigens trai­nier­te KI Luft­bild­auf­nah­men von Baum­be­stän­den auf deren Gesund­heit aus­wer­tet. Die Web-Anwen­dung steht für alle deut­schen Städ­te und Kom­mu­nen der­zeit kos­ten­frei bereit und ermög­licht eine geziel­te, effi­zi­en­te und res­sour­cen­scho­nen­de Baum­pfle­ge. Im Jahr 2025 erhielt BaK­IM bereits den Ko-Pio­nier­preis für die Über­tra­gung des Pro­jekts auf die Stadt Lemgo.


Kom­mu­na­le Digi­ta­li­sie­rung durch Zusammenarbeit

Die SCCON 2026 hat gezeigt: Kom­mu­na­le Digi­ta­li­sie­rung gewinnt an Geschwin­dig­keit, wenn Städ­te und Regio­nen ihr Wis­sen, tech­ni­sche Grund­la­gen und erprob­te Anwen­dun­gen mit­ein­an­der tei­len. Offe­ne Lösun­gen bie­ten die Mög­lich­keit, auf bestehen­den Erfah­run­gen auf­zu­bau­en, statt ver­gleich­ba­re Ange­bo­te mehr­fach neu zu ent­wi­ckeln. Und Smart City Bam­berg leis­tet hier einen gro­ßen Beitrag.

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