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Smart City

Neue Funk­ti­on zeigt alles Wis­sens­wer­te auf einer Karte

Pünkt­lich zur Sand­ker­wa: Alle wich­ti­gen Infos in der Bamberg-App

Smart City Bam­berg ent­wi­ckelt die Bam­berg-App ste­tig wei­ter. Eine neue Funk­ti­on erscheint genau zum rich­ti­gen Zeit­punkt: In Anleh­nung an die Stadt-App aus Soest, in der es das „Kir­mes­mo­dul“ mit wich­ti­gen Infos zur Aller­hei­li­gen­kir­mes gibt, wur­de in die Bam­berg-App nun auch ein Event-Modul mit rele­van­ten Inhal­ten zur Sand­ker­wa inte­griert, wie die Stadt Bam­berg mitteilt.

Neben öffent­li­chen Toi­let­ten sind zum Bei­spiel Fahr­ge­schäf­te und die Ver­kaufs­stel­len für die Fest­ab­zei­chen auf einer über­sicht­li­chen Kar­te ein­ge­zeich­net. Schnell und unkom­pli­ziert abruf­bar sind nun zudem auch die ver­schie­de­nen Pro­gramm­punk­te. Von der Eröff­nung im Fest­zelt über das Auf­stel­len des Kirch­weih­baums bis zum Fischer­ste­chen sind in der App alle wich­ti­gen Ereig­nis­se der Ker­wa ein­fach zu fin­den. Bis zum nächs­ten Jahr sol­len noch wei­te­re Infor­ma­tio­nen hinzukommen.

Mit dem neu­en Event-Modul kön­nen auch bei ande­ren Ver­an­stal­tun­gen, wie bei­spiels­wei­se dem Weih­nachts­markt, wich­ti­ge Infor­ma­tio­nen über­sicht­lich in der App dar­ge­stellt wer­den. Als offi­zi­el­le Anwen­dung der Stadt Bam­berg ist die Bam­berg-App sowohl daten­schutz­recht­lich sicher als auch voll­stän­dig kos­ten­los und ohne Wer­bung nutzbar.


Bam­berg App kos­ten­los erhältlich

Seit dem 1. April steht die offi­zi­el­le Bam­berg-App kos­ten­los zum Down­load in den ver­schie­de­nen App-Stores zur Ver­fü­gung. Sie kann aber auch ohne Instal­la­ti­on ein­fach im Inter­net unter app.bamberg.de abge­ru­fen wer­den. Es fin­den sich dort aller­lei nütz­li­che Infor­ma­tio­nen, dar­un­ter aktu­el­le Ver­an­stal­tungs­hin­wei­se, Neu­ig­kei­ten aus der Stadt, ver­schie­de­ne Rat­haus-Ser­vices oder auch indi­vi­du­ell ein­stell­ba­re Erin­ne­run­gen an die Müll-Abholung.

Mehr Infos zu die­sem und wei­te­ren Pro­jek­ten von Smart City Bam­berg gibt es auf der Web­site des För­der­pro­gramms. 

Smart City Bam­berg tes­tet digi­ta­le Lösung

Freie Behin­der­ten­park­plät­ze künf­tig auf einen Blick sichtbar

Wer auf einen Behin­der­ten­park­platz ange­wie­sen ist, kennt die Situa­ti­on: Am Ziel ange­kom­men ist der Stell­platz bereits belegt – die Suche beginnt von Neu­em. Genau hier setzt das För­der­pro­gramm Smart City Bam­berg nun an, wie die Stadt Bam­berg mitteilt.

Im Rah­men des Pro­jekts „Park­platz­leit­sys­tem“ wer­den aus­ge­wähl­te Schwer­be­hin­der­ten­stell­plät­ze in der Innen­stadt mit intel­li­gen­ten Boden­sen­so­ren aus­ge­stat­tet. Sie erken­nen, ob ein Stell­platz frei oder belegt ist und stel­len die­se Infor­ma­ti­on künf­tig digi­tal bereit.

Ins­ge­samt wur­den gemein­sam mit der Behin­der­ten­be­auf­trag­ten der Stadt Bam­berg, Nico­le Orf, 57 Schwer­be­hin­der­ten­stell­plät­ze im Innen­stadt­be­reich für einen Pilot­be­trieb aus­ge­wählt. Ein ers­ter wich­ti­ger Schritt ist bereits geschafft: 48 Sen­so­ren konn­ten erfolg­reich instal­liert und in Betrieb genom­men wer­den. Wei­te­re Stand­or­te fol­gen im Lau­fe des Projekts.

Ziel ist es, Men­schen mit Behin­de­rung die Anfahrt in die Innen­stadt spür­bar zu erleich­tern. Künf­tig soll bereits vor der Fahrt oder auch unter­wegs ersicht­lich sein, ob ein aus­ge­wähl­ter Behin­der­ten­park­platz frei ist. Dadurch kön­nen unnö­ti­ge Such­fahr­ten ver­mie­den und Wege bes­ser geplant werden.

Nico­le Orf, Behin­der­ten­be­auf­trag­te der Stadt Bam­berg, begrüßt das Pro­jekt: „Wer auf einen Behin­der­ten­park­platz ange­wie­sen ist, kann oft nicht ein­fach auf den nächs­ten frei­en Stell­platz aus­wei­chen. Wenn künf­tig schon vor der Ankunft sicht­bar ist, ob ein Park­platz frei ist, spart das Zeit, Kraft und unnö­ti­ge Wege. Für vie­le Betrof­fe­ne bedeu­tet das ein Stück mehr Selbst­stän­dig­keit und Pla­nungs­si­cher­heit im Alltag.“

Die Anzei­ge der ver­füg­ba­ren Stell­plät­ze wird der­zeit für die Bam­berg-App vor­be­rei­tet und soll nach Abschluss der tech­ni­schen Umset­zung vor­aus­sicht­lich im Herbst zur Ver­fü­gung ste­hen. Die Boden­sen­so­ren erfas­sen dabei aus­schließ­lich, ob ein Stell­platz belegt oder frei ist. Per­so­nen­be­zo­ge­ne Daten wer­den nicht erhoben.

„Digi­ta­le Tech­no­lo­gien sol­len dort unter­stüt­zen, wo sie den All­tag der Men­schen tat­säch­lich erleich­tern. Gera­de für Per­so­nen, die auf einen Behin­der­ten­park­platz ange­wie­sen sind, kann die Infor­ma­ti­on über freie Stell­plät­ze einen ech­ten Unter­schied machen“, ergänzt Dr. Ste­fan Gol­ler – Wirt­schafts­re­fe­rent der Stadt Bamberg.


Teil eines umfas­sen­den Parkplatzleitsystems

Die Sen­so­rik für Schwer­be­hin­der­ten­stell­plät­ze ist eines von drei Teil­pro­jek­ten des Smart-City-Park­platz­leit­sys­tems. Par­al­lel dazu wird die Aus­las­tung der Bam­ber­ger Park­häu­ser künf­tig eben­falls in der Bam­berg-App ange­zeigt. Zusätz­lich ist vor­ge­se­hen, die Anzahl frei­er Stell­plät­ze auf digi­ta­len Infor­ma­ti­ons­bild­schir­men im Stadt­ge­biet sicht­bar zu machen. Die­se Anzei­ge rich­tet sich an alle Ver­kehrs­teil­neh­men­den und steht unab­hän­gig von den Schwer­be­hin­der­ten­stell­plät­zen zur Verfügung.

Dar­über hin­aus arbei­tet die Stadt Bam­berg im Rah­men des Pro­jekts MoMM (Mobi­li­tät für Men­schen mit Mobi­li­täts­ein­schrän­kun­gen) an wei­te­ren digi­ta­len Ange­bo­ten für mehr Bar­rie­re­frei­heit. So soll neben einem Rou­ten­pla­ner für bar­rie­re­freie Wege unter ande­rem ein soge­nann­tes Bar­rie­re­checker-Netz­werk ent­ste­hen. Dabei prü­fen Barrierechecker:innen Wege und Orte auf ihre Bar­rie­re­frei­heit und pfle­gen die Infos in die Bam­berg-App ein.

Mit dem Park­platz­leit­sys­tem und MoMM zeigt die Stadt Bam­berg, wie digi­ta­le Lösun­gen einen kon­kre­ten Mehr­wert für Bür­ge­rin­nen und Bür­ger schaf­fen kön­nen – indem sie Ori­en­tie­rung geben, Wege erleich­tern und die Teil­ha­be am öffent­li­chen Leben ver­bes­sern. Mehr Infor­ma­tio­nen zu MoMM und dem Park­platz­leit­sys­tem gibt es auf der Smart City Bam­berg Web­site www.smartcity.bamberg.de

Smart-City-Pro­jekt unter­stützt Bewegungsfreiheit

Men­schen mit Demenz digi­tal im Blick

Bei einer Podi­ums­dis­kus­si­on im Zuge der Ver­an­stal­tungs­rei­he „Smart Talks“ des Pro­gramms Smart City Bam­berg gaben Jut­ta Weig­and von der Sozi­al­stif­tung Bam­berg sowie Prof. Dr. Peter Kolom­in­sky-Rabas von der FAU Erlan­gen-Nürn­berg wert­vol­le Ein­bli­cke in die Pfle­ge von an Demenz erkrank­ten Menschen.

Offi­zi­ell sind in Stadt und Land­kreis Bam­berg etwa 4.000 Men­schen von Demenz betrof­fen, rund 9.000 von einer Vor­stu­fe der Erkran­kung. Ein gemein­sa­mes Pro­jekt von Smart City Bam­berg und der Sozi­al­stif­tung Bam­berg soll nun hel­fen, Demenz­er­krank­te mit Hil­fe eines digi­ta­len Arm­bands bes­ser im Blick zu haben.

Betrof­fen sind laut Prof. Fr. Peter Kolom­in­sky-Rabas dem­nach nicht nur die Erkrank­ten selbst, son­dern auch die Ange­hö­ri­gen und Pfle­ge­kräf­te. Denn der Umgang mit den Pati­en­tin­nen und Pati­en­ten erfor­dert viel Ein­füh­lungs­ver­mö­gen und Ver­ständ­nis dafür, dass sich die betrof­fe­ne Per­son ihrer Wahr­neh­mung nach in ver­gan­ge­nen Lebens­pha­sen befin­det und sich ent­spre­chend ver­hält. Das kos­te ins­be­son­de­re die Ange­hö­ri­gen viel Kraft, vor allem, wenn sie sich selbst um die Betreu­ung der Erkrank­ten küm­mern wür­den, so der Fachmann.

Men­schen, die an Demenz erkran­ken, nei­gen zu allen Tages- und Nacht­zei­ten zu einem star­ken Bewe­gungs­dran. Gleich­zei­tig ist die­ser oft ohne Ziel oder das ursprüng­li­che Ziel ist schnell ver­ges­sen. Resul­tat ist, dass Men­schen mit Demenz die Ori­en­tie­rung ver­lie­ren, was im öffent­li­chen Raum mit­un­ter lebens­ge­fähr­lich wer­den kann. Die Unter­brin­gung in einer Pfle­ge­ein­rich­tung kann hier hel­fen, stößt aber auch an ihre Gren­zen. Denn das eigent­li­che Bestre­ben sei, den Betrof­fe­nen so lan­ge wie mög­lich die Teil­ha­be am Leben in Bam­berg zu ermög­li­chen, aber gleich­zei­tig ihre Sicher­heit zu gewähr­leis­ten, so Jut­ta Weig­and von der Sozi­al­stif­tung Bam­berg. Den auf­ge­zeich­ne­ten Smart­talk kön­nen sich Inter­es­sier­te auch auf dem You­Tube-Kanal von Smart City Bam­berg ansehen.


Digi­ta­le und ehren­amt­li­che Unter­stüt­zung im Doppelpack

Ein gemein­sa­mes Pro­jekt von Smart City Bam­berg und der Sozi­al­stif­tung Bam­berg ver­spricht genau das: Ein Arm­band, ähn­lich einer Arm­band­uhr, über­mit­telt die benö­tig­ten Ortungs­da­ten der an Demenz erkrank­ten Per­son. Vor­ab wer­den vir­tu­el­le Sicher­heits­zo­nen defi­niert, ganz indi­vi­du­ell nach dem Schwe­re­grad und den Gewohn­hei­ten. Ver­lässt die Per­son ihr defi­nier­tes Gebor­gen­heits­ni­veau, wird eine Benach­rich­ti­gung samt der Ortungs­da­ten an die Anwen­dung gesen­det. „Das Sys­tem bie­tet einen kla­ren Mehr­wert für unse­re Bewoh­ne­rin­nen und Bewoh­ner“, erklärt die Pro­jekt­lei­tung Jut­ta Weig­and. „Sie kön­nen sich in einem defi­nier­ten Bereich frei bewe­gen und wer­den dabei opti­mal geschützt.“ Das „revo­lu­tio­nä­re“ an dem Kon­zept sei aber die Ein­bin­dung von Ehren­amt­li­chen in die Suche. Denn die Pfle­ge­kräf­te allei­ne könn­ten die­se Suche der Betrof­fe­nen nicht stem­men, auch die Kapa­zi­tät der Poli­zei sei begrenzt.


Posi­ti­ve Bilanz nach Testlauf

Nach einem drei­mo­na­ti­gen Test­lauf in der Ein­rich­tung am Michels­berg wur­de eine posi­ti­ve Bilanz gezo­gen. Eine Per­son konn­te dank eines aus­ge­lös­ten Alarms sogar inner­halb kür­zes­ter Zeit an einer Bus­hal­te­stel­le gefun­den wer­den. Es wur­den auch vie­le Gesprä­che mit Erkrank­ten, Ange­hö­ri­gen und Pfle­ge­kräf­ten geführt. Betrof­fe­ne und ihre Ange­hö­ri­gen zeig­ten sich durch­weg begeis­tert und for­dern schon jetzt eine sol­che Lösung. Eini­ge der Pfle­ge­kräf­te emp­fan­den den Ein­satz der Tech­nik zunächst als zusätz­li­che Belas­tung. Eine umfas­sen­de Schu­lung aller Betei­lig­ten konn­te die­se Beden­ken mildern.

Bereits im Som­mer 2025 hat­ten zudem Inter­views mit Men­schen statt­ge­fun­den, die sich die Mit­ar­beit als Ehren­amt­li­che vor­stel­len könn­ten. Die Teil­neh­men­den sahen den Mehr­wert und den Nut­zen des Pro­jekts, beton­ten aber die Bedeu­tung einer ver­pflich­ten­den Schu­lung für den Umgang mit an Demenz erkrank­ten Men­schen. Auch die direk­te Unter­stüt­zung durch die Pfle­ge­ein­rich­tun­gen sowie eine umfas­sen­de recht­li­che Absi­che­rung der Ehren­amt­li­chen sei­en essen­ti­ell. Kri­tik kam sei­tens des Senio­ren­bei­rats der Stadt Bam­berg hin­sicht­lich des Datenschutzes.


Frei­heits­recht vs. Datenschutz

„Die Fra­ge nach dem Daten­schutz ist natür­lich gerecht­fer­tigt und wird von uns sehr ernst­ge­nom­men“, so Jut­ta Weig­and. Das Pro­jekt wird im Aus­tausch mit einem Betreu­ungs­rich­ter und unter Berück­sich­ti­gung des Betreu­ungs­ge­set­zes ent­wi­ckelt. Die Teil­nah­me dar­an ist in jedem Fall frei­wil­lig. Letzt­lich geht es laut Jut­ta Weig­and um eine Abwä­gung zwi­schen Frei­heits­recht und Daten­schutz: „Um zu ver­hin­dern, dass die Stand­ort­da­ten einer fik­ti­ven Frau Mei­er an Ehren­amt­li­che wei­ter­ge­ge­ben wer­den, ver­weh­ren wir der Dame, dass sie sich frei bewe­gen kann – was ist wichtiger?“

Pro­jekt Smart City

Car­too­nis­tIn­nen für die smar­te Stadt gesucht

Sechs Smart Citys aus ganz Deutsch­land haben einen natio­na­len Car­toon-Wett­be­werb initi­iert, um das „sper­rig wir­ken­de“ Pro­jekt bekann­ter zu machen. Bis 18. Sep­tem­ber kön­nen Car­too­nis­tin­nen und Car­too­nis­ten ihre Zeich­nun­gen zum The­ma Digi­ta­li­sie­rung und smar­te Stadt einreichen.

Das Modell­pro­jekt Smart City, dem sich Bam­berg ver­schrie­ben hat, sei noch immer ein Begriff, der sehr sper­rig wir­ke, gestand die Stadt in einer Mit­tei­lung vom 29. August ein. Auch das damit ein­her­ge­hen­de ganz­heit­li­che Kon­zept einer zukunfts­fä­hi­gen Stadt­ent­wick­lung sei für vie­le nur schwer greif­bar. Aber im Sin­ne der Leit­li­nie der Smart City Char­ta habe eine smar­te Stadt die Auf­ga­be, Men­schen in den Mit­tel­punkt zu stel­len. Gemein­sam mit der gan­zen Stadt­ge­sell­schaft soll die Zukunft der Stadt gestal­tet wer­den. Der Nut­zen der Digi­ta­li­sie­rung sol­le für alle erleb­bar sein, die Lebens­qua­li­tät der Kom­mu­nen ver­bes­sert werden.

Car­toons sol­len The­ma greif­ba­rer machen

Des­halb sei es wich­tig, das brei­te The­ma zu kon­kre­ti­sie­ren und dar­über mit Bür­ge­rin­nen und Bür­gern ins Gespräch zu kom­men. Das sol­le am bes­ten mit etwas Augen­zwin­kern und einem krea­ti­ven, künst­le­ri­schen Ansatz funktionieren.

Sechs vom Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Woh­nen, Stadt­ent­wick­lung und Bau­we­sen geför­der­te Kom­mu­nen möch­ten zei­gen, was die smar­te City im Kern ist und sein kann. Sie möch­ten zei­gen, wel­che Rol­le Digi­ta­li­sie­rung oder Nach­hal­tig­keit spie­len kann und wie Smart City im All­tag aussieht.

Bam­berg, Frei­burg, der Land­kreis May­en-Koblenz, Kiel, Pader­born und Regens­burg suchen hier­für Car­too­nis­tin­nen und Car­too­nis­ten. Sie sol­len die Smart Citys kon­struk­tiv beglei­ten, digi­ta­le Ent­wick­lung kom­men­tiert und Befürch­tun­gen oder Fehl­ent­wick­lun­gen mit der Zei­chen­fe­der auf den Punkt bringen.

Smart City Pro­zess in 12 Car­toons erklärt

Die Car­too­nis­tin oder der Car­too­nist mit dem über­zeu­gends­ten Ent­wurf zur Smart City bekommt den Auf­trag, inner­halb eines Jah­res den Smart City Pro­zess anhand von 12 Car­toons zu illustrieren.

Die Illus­tra­tio­nen wer­den die betei­lig­ten Kom­mu­nen und das Minis­te­ri­um auf ver­schie­de­nen Kanä­len ver­öf­fent­li­chen und zudem in einer Wan­der­aus­stel­lung zei­gen. Eine Ver­gü­tung von etwa 1.000 Euro erhält die Sie­ge­rin oder der Sie­ger auch.

Bis ein­schließ­lich 18. Sep­tem­ber kön­nen die Car­toons über die smar­te Stadt ein­ge­reicht wer­den. Bei einer Jury­sit­zung im Okto­ber wäh­len die sechs Kom­mu­nen und das Minis­te­ri­um den bes­ten Vor­schlag aus.

Smart City Bamberg

Pro­jekt­mes­se auf dem Maxplatz

Eine digi­ta­le Zeit­rei­se in die Bam­ber­ger Ver­gan­gen­heit wagen, Orte in der Welt­erbe­stadt mit­tels einer App ent­de­cken, einen smar­ten Ver­an­stal­tungs­ka­len­der tes­ten. All das ist mög­lich bei der Pro­jekt­mes­se des Smart City Rese­arch Labs (SCRL) der Uni­ver­si­tät Bam­berg. Die Mes­se fin­det am Diens­tag, 21. Juni, von 16 bis 19 Uhr am Maxi­mi­li­ans­platz vor dem Rat­haus statt.

Das Smart City Rese­arch Labs ist ein inter­dis­zi­pli­nä­res For­schungs­netz­werk der Uni­ver­si­tät Bam­berg. Mit meh­re­ren For­schungs­pro­jek­ten unter­stützt es die Stadt Bam­berg auf ihrem Weg zur Smart City. Zehn Pro­jek­te stel­len sich bei der Pro­jekt­mes­se vor.

Gesund­heit, Mobi­li­tät, Wohlbefinden

Auf dem Max­platz mit dabei ist etwa das Pro­jekt „Bassd: Bam­berg-spe­zi­fi­sche Spa­zier­gän­ge“. Dabei haben For­schen­de eine mobi­le Anwen­dung zur För­de­rung der Gesund­heit und des Wohl­be­fin­dens ent­wi­ckelt. Eine inter­ak­ti­ve Kar­te zeigt ver­schie­de­ne Wohl­fühlor­te in Bam­berg an. Die App lädt dazu ein, an die­sen Orten ver­schie­de­ne Übun­gen zu machen, die Bedürf­nis­se wie Ent­span­nung, Akti­vie­rung oder Gesel­lig­keit erfül­len. Zusätz­lich sind die Orte zu meh­re­ren Wohl­fühl­spa­zier­gän­gen von 30 bis 90 Minu­ten verbunden.

Das Pro­jekt „Scan­Gov“ nimmt die Gesund­heit am Arbeits­platz in den Blick. Dabei beglei­tet ein For­schungs­team Beschäf­tig­te in ihrem Büro­all­tag. So soll mehr über deren täg­li­che Belas­tun­gen her­aus­ge­fun­den wer­den. Das Ziel der Stu­die ist, Zusam­men­hän­ge von kör­per­li­chen und psy­chi­schen Belas­tun­gen bei Beschäf­tig­ten, ins­be­son­de­re in Hin­blick auf die Digi­ta­li­sie­rung, bes­ser zu verstehen.

Die Digi­ta­li­sie­rung kann auch Men­schen mit Mobi­li­täts­ein­schrän­kun­gen hel­fen, die im mit­tel­al­ter­lich gepräg­ten Stadt­kern Bam­bergs immer wie­der vor Hin­der­nis­sen wie Trep­pen, Kopf­stein­pflas­ter oder erhöh­ten Bord­stei­nen ste­hen. Es gibt bereits eini­ge Vor­ha­ben, die die­sen Hin­der­nis­sen mit Hil­fe von Infor­ma­ti­ons­sys­te­men begeg­nen, etwa mit spe­zi­el­len Kar­ten oder ange­pass­ter mobi­ler Navi­ga­ti­on. Aller­dings ist unklar, ob die­se Anwen­dun­gen für Bam­berg genutzt wer­den kön­nen. Das Pro­jekt „MoMM: Mobi­li­tät für Men­schen mit Mobi­li­täts­ein­schrän­kun­gen“ möch­te die­ses Pro­blem in Angriff neh­men und tes­tet der­zeit ver­schie­de­ne Anwen­dun­gen und Routingalgorithmen.

Auch stu­den­ti­sche Pro­jek­te sind bei der Pro­jekt­mes­se dabei. Das Team „Digi­ta­le Zeit­rei­se“ prä­sen­tiert etwa sei­nen vir­tu­el­len Nach­bau der ehe­ma­li­gen Bam­ber­ger Stra­ßen­bahn in 3D und macht Lokal­ge­schich­te mit vir­tu­el­ler Rea­li­tät erleb­bar. Mit sei­ner Idee hat das Team den Hacka­thon Smart City Bam­berg im Früh­jahr 2022 gewonnen.

Mit dabei ist auch die stu­den­ti­sche Abschluss­pro­jekt­ar­beit „Smart Events“. Stu­die­ren­de haben im Rah­men des Pro­jekts einen smar­ten Ver­an­stal­tungs­ka­len­der ent­wi­ckelt. Über die­se und zahl­rei­che wei­te­re Pro­jek­te rund um die Smart City Bam­berg kön­nen sich alle inter­es­sier­ten Per­so­nen bei der Mes­se informieren.

Städ­ti­sche Digitalisierung

Data Poli­cy für die Smart City

Seit knapp zwei Jah­ren ist Bam­berg Modell­kom­mu­ne des Pro­jekts Smart City. Das heißt, seit knapp zwei Jah­ren sam­melt und spei­chert die Stadt Daten über die Mög­lich­kei­ten digi­ta­ler Ver­net­zung zwi­schen Bevöl­ke­rung und Ver­wal­tung. Nun kann online dis­ku­tiert wer­den, wie mit die­sen Daten umge­gan­gen wer­den soll.

2020 hat das Innen­mi­nis­te­ri­um Bam­berg als eine Modell­kom­mu­ne für das Pro­jekt Smart City aus­ge­wählt. Hier, genau wie in 73 ande­ren Kom­mu­nen in Deutsch­land, baut Smart City Digi­ta­li­sie­rung, digi­ta­le Trans­for­ma­ti­on und Ver­net­zung aus. Das Ziel ist: Den Akteu­rin­nen und Akteu­ren einer Stadt­ge­sell­schaft Digi­ta­li­sie­rung so nutz­bar wie mög­lich zu machen. Smart City möch­te ihre Lebens­qua­li­tät ver­bes­sern und sie die Ände­rungs­pro­zes­se mit­ge­stal­ten lassen.

Die schlaue Stadt könn­te so zum Bei­spiel Kom­mu­ni­ka­ti­ons­tech­no­lo­gien wie Apps nut­zen, um sämt­li­che städ­ti­schen Ange­bo­te für Fami­li­en zu bün­deln. Apps in deren Ent­wick­lung Fami­li­en ihre Vor­stel­lun­gen aber ein­brin­gen können.

Aber wo Digi­ta­li­sie­rung immer wich­ti­ger wird, dür­fen auch Fra­gen des Daten­schut­zes und der Daten­er­he­bung nicht außer Acht gelas­sen wer­den. In Bam­berg als Smart City gilt es nun, einen ein­heit­li­chen Umgang mit den erho­be­nen Daten in den kom­men­den digi­ta­len Pro­jek­ten der Stadt zu pfle­gen. Wie steht es um den Schutz per­sön­li­cher Daten? Wel­che Daten soll­ten unbe­dingt öffent­lich und trans­pa­rent sein?

Ent­wick­lung einer Datenrichtlinie

Dafür möch­te die Stadt eine „Data Poli­cy“ (Daten­richt­li­nie) ent­wi­ckeln. Als ers­ten Schritt hat sie in Zusam­men­ar­beit mit der Otto-Fried­rich-Uni­ver­si­tät eine Stu­die in Auf­trag gege­ben, um zu unter­su­chen, wel­che Vor­ge­hens­wei­sen sich in ande­ren Smart Cities in Sachen Data Poli­cy bewährt haben.

Wer inter­es­siert ist, kann die­se Stu­die nun unter www.bamberg-gestalten.de anschau­en, nach­le­sen und kom­men­tie­ren. Ende Janu­ar wird sich die Smart City eine ers­te Ver­si­on ihrer Data Poli­cy geben, um die­se ihrer­seits für etwa sechs Wochen online zur Dis­kus­si­on zu stellen.

Die Ergeb­nis­se der öffent­li­chen Dis­kus­si­on zur Data Poli­cy der Smart City sol­len dann in Richt­li­ni­en für die Stadt umge­wan­delt, ver­öf­fent­licht und schließ­lich vom Stadt­rat ver­bind­lich für alle Daten-Pro­jek­te der Stadt, ins­be­son­de­re für alle der Smart City, beschlos­sen werden.

„Die Mei­nung der Stadt­ge­sell­schaft ist uns in die­ser Ange­le­gen­heit beson­ders wich­tig“, sagt Digi­ta­li­sie­rungs­re­fe­rent Dr. Ste­fan Gol­ler, „denn wir möch­ten errei­chen, dass die Stadt Bam­berg Daten noch sinn­vol­ler nut­zen kann – zum Bei­spiel zur Erfas­sung von Ver­kehr oder zum Mes­sen von Luft­ver­schmut­zung. Gleich­zei­tig wol­len wir aber auch mög­lichst spar­sam Daten erfas­sen, per­sön­li­che Daten schüt­zen und die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger infor­mie­ren, wo und zu wel­chem Zweck wir Daten sammeln.“

Eröff­nung des Smart City Rese­arch Lab 

For­schungs­netz­werk der Uni­ver­si­tät Bam­berg unter­stützt die Stadt

Wel­che Anwen­dun­gen kön­nen hel­fen, dass Men­schen mit Mobi­li­täts­ein­schrän­kun­gen sich bes­ser in Bam­berg zurecht­fin­den? Die­ser und wei­te­ren Fra­gen wid­men sich Wis­sen­schaft­le­rin­nen und Wis­sen­schaft­ler aus ganz unter­schied­li­chen Dis­zi­pli­nen im Bam­ber­ger Smart City Rese­arch Lab der Uni­ver­si­tät Bam­berg und unter­stüt­zen die Stadt Bam­berg auf dem Weg zur Smart City.

Das Smart City Rese­arch Lab (SCRL) ist ein inter­dis­zi­pli­nä­res For­schungs­netz­werk der Uni­ver­si­tät Bam­berg. Mit meh­re­ren For­schungs­pro­jek­ten unter­stützt das Netz­werk die Stadt Bam­berg auf ihrem Weg zur Smart City. Die fei­er­li­che Eröff­nung des SCRL fin­det am mor­gi­gen Frei­tag um 17 Uhr in der AULA der Otto-Fried­rich-Uni­ver­si­tät statt und kann von allen Inter­es­sier­ten im Live­stream online mit­ver­folgt werden.


Vor­trag: Chan­cen und Risi­ken einer Smart City

Neben Gruß­wor­ten des Uni­ver­si­täts­prä­si­den­ten Prof. Dr. Kai Fisch­bach und des Ober­bür­ger­meis­ters der Stadt Bam­berg Andre­as Star­ke erwar­tet die Zuschaue­rin­nen und Zuschau­er eine inhalt­li­che Vor­stel­lung des SCRL durch Prof. Dr. Danie­la Nick­las. Sie lei­tet gemein­sam mit Prof. Dr. Marc Rede­pen­ning das For­schungs­netz­werk. Dar­über hin­aus wird es einen Vor­trag von Prof. Dr. Dr. Las­se Ger­rits geben. Er ist aka­de­mi­scher Direk­tor des Insti­tu­te for Housing and Urban Deve­lo­p­ment Stu­dies (IHS) an der Eras­mus Uni­ver­si­tät Rot­ter­dam und ehe­ma­li­ger Inha­ber des Lehr­stuhls für Poli­tik­wis­sen­schaft, ins­be­son­de­re Steue­rung inno­va­ti­ver und kom­ple­xer tech­ni­scher Sys­te­me, der Uni­ver­si­tät Bam­berg. In sei­nem Vor­trag wid­met er sich dem The­ma „Chan­cen und Risi­ken der Smart City“. Dabei wird er unter ande­rem fest­stel­len, dass ein Umden­ken in den Köp­fen statt­fin­den muss, um die Her­aus­for­de­run­gen von Städ­ten des 21. Jahr­hun­dert zu meis­tern. War­um die­ses Umden­ken nötig ist, erfah­ren Inter­es­sier­te im Livestream.


Auf­takt für die Smart City Ringvorlesung

Zugleich ist die Eröff­nung des SCRL der Start­schuss für die Smart City Ring­vor­le­sung. Im Lau­fe des Win­ter­se­mes­ters 2021/​/​22 wid­men sich Exper­tin­nen und Exper­ten aus den Medi­en­wis­sen­schaf­ten, der Infor­ma­tik, der Kom­mu­ni­ka­ti­ons­tech­nik oder auch der Phi­lo­so­phie sowohl all­ge­mein als auch Bam­berg-spe­zi­fisch dem The­ma „Smart City“. Gemein­sam mit dem Smart Talk der VHS Bam­berg Stadt bil­det die Ring­vor­le­sung das Smart City Forum, das immer don­ners­tags statt­fin­det. Beim nächs­ten Ter­min am 25. Novem­ber um 18 Uhr spricht Prof. Dr. Peter Gent­zel, Juni­or­pro­fes­sor für Digi­ta­le Trans­for­ma­ti­on der Medi­en­kom­mu­ni­ka­ti­on an der Fried­rich-Alex­an­der-Uni­ver­si­tät Erlan­gen-Nürn­berg über „Smart City oder Smart Urba­nism? Dis­kur­se und Wirk­lich­kei­ten der Digi­ta­li­sie­rung von Städten“.


Was pas­siert im Smart City Rese­arch Lab?

Eini­ge Pro­jek­te, die im Smart City Rese­arch Lab rea­li­siert wer­den sol­len, sind bereits an den Start gegan­gen oder befin­den sich in der Pla­nung. Der his­to­ri­sche Stadt­kern Bam­bergs birgt ins­be­son­de­re für die Fort­be­we­gung von Men­schen mit Mobi­li­täts­ein­schrän­kun­gen ver­schie­de­ne Her­aus­for­de­run­gen. Das Pro­jekt Mobi­li­tät für Men­schen mit Mobi­li­täts­ein­schrän­kun­gen (MoMM) setzt sich zum Ziel, zu recher­chie­ren und zu erpro­ben, wel­che bestehen­den Anwen­dun­gen es zur Lösung die­ses Pro­blems bereits gibt und wie Daten aus Bam­berg in Platt­for­men wie Open Street Map inte­griert wer­den kön­nen. Außer­dem ver­su­chen die For­schen­den, geeig­ne­te Algo­rith­men zu ent­wi­ckeln, um inner­halb der Stadt pas­sen­de Rou­ten für Per­so­nen mit Mobi­li­täts­ein­schrän­kun­gen zu fin­den. Ein Pro­jekt aus der Phi­lo­so­phie ent­wi­ckelt spe­zi­ell für den Bereich Smart City einen digi­ta­len „Ethik-Werk­zeug­kof­fer“. Die­ser soll Ent­schei­dungs­trä­ge­rin­nen und ‑trä­ger aus der Stadt­ver­wal­tung, App-Ent­wick­le­rin­nen und ‑Ent­wick­ler sowie For­schen­de dabei unter­stüt­zen, struk­tu­rier­te moral­phi­lo­so­phi­sche Beur­tei­lun­gen von kon­kre­ten Pro­jek­ten durchzuführen.

Alle bis­her ange­sto­ße­nen Pro­jek­te des SCRL sind zu fin­den unter https://www.uni-bamberg.de/scrl/projekte

Zum Live­stream geht es unter https://youtu.be/9uPdvuFOqS0

Auf­takt des Smart City Forums am 13. November 

Neue Wege der Bür­ge­rin­nen- und Bür­ger­be­tei­li­gung in Bamberg

Eine smar­te Stadt lebt von Ver­net­zung, Aus­tausch und dem­nach auch von einer star­ken Bür­ge­rin­nen- und Bür­ger­be­tei­li­gung. Mit dem Pro­gramm Smart City stellt sich nun die Fra­ge: Wie sieht eine akti­ve Bür­ge­rin­nen- und Bür­ger­be­tei­li­gung in einer smar­ten Stadt aus und wel­che Mög­lich­kei­ten bringt sie mit sich? Die­ser und noch vie­len wei­te­ren Fra­gen soll in einer Podi­ums­dis­kus­si­on am kom­men­den Sams­tag nach­ge­gan­gen werden.

Am Sams­tag, dem 13. Novem­ber, fin­det der Smart Talk von 19:00 Uhr bis 20:30 Uhr im Gro­ßen Saal der VHS Bam­berg Stadt im Alten E‑Werk, Tränk­gas­se 4, sowie im Live­stream statt.

An die­sem Abend war­ten inter­es­san­te Podi­ums­gäs­te auf Sie. So wer­den der 2. Bür­ger­meis­ter Jonas Glüsen­kamp, Smart City Bam­berg-Pro­gramm­lei­ter Sascha Götz, Denis Hébert von Tran­si­ti­on Bam­berg sowie eine Mul­ti­pli­ka­to­rin oder ein Mul­ti­pli­ka­tor aus dem Pro­gramm Smart City gemein­sam mit Bar­ba­ra Zim­mer von der VHS ver­tre­ten sein und die Dis­kus­si­on in Form eines Kreis­ge­sprächs füh­ren. In einer anschlie­ßen­den Fra­ge­run­de wer­den dann gezielt Fra­gen der vor Ort anwe­sen­den Bür­ge­rin­nen und Bür­ger sowie der Zuschaue­rin­nen und Zuschau­er zuhau­se am PC beant­wor­tet. Dies geschieht dabei auch „smart“. Mit­tels der App-Funk­ti­on Sli.do wer­den die Fra­gen direkt über das Han­dy oder den Lap­top ein­ge­tippt, erschei­nen dann via Bea­mer auf der Büh­ne und wer­den in das Kreis­ge­spräch ein­ge­floch­ten. Zudem kön­nen beson­ders belieb­te Fra­gen auch nach oben gevo­tet wer­den und erhal­ten somit beson­ders viel Auf­merk­sam­keit. Natür­lich kön­nen die Fra­gen vor Ort aber auch ana­log ein­ge­bracht wer­den. Das Team über­nimmt dann das ein­pfle­gen in die App. Die Ver­an­stal­tung fin­det dem­nach also sowohl in Prä­senz in der VHS statt, als auch Zuhau­se ganz bequem via Live­stream auf der Couch.


Fort­set­zung des Forums künf­tig Immer donnerstags

„Wie eine smar­te Stadt koope­riert, kann man bereits an die­ser Ver­an­stal­tung bes­tens erken­nen. Es geht um den Aus­tausch, Zusam­men­ar­beit und die Ver­net­zung mit ande­ren Akteu­rin­nen und Akteu­ren. Genau das geschieht bei der Ver­an­stal­tungs­rei­he des Smart City Forums. Die VHS Stadt, die Uni­ver­si­tät (Smart City Rese­arch Lab) und das städ­ti­sche Pro­gramm Smart City arbei­ten zusam­men und haben somit das Smart City Forum auf die Bei­ne gestellt. Wir freu­en uns schon auf die Teil­nah­me und die wei­te­ren Ver­an­stal­tun­gen“, so der Digi­ta­li­sie­rungs­re­fe­rent Dr. Ste­fan Goller.

Den Auf­takt macht im Rah­men des Hegel­tags nun ein Smart Talk in der VHS. Immer don­ners­tags wird es dann ab dem 25. Novem­ber zukünf­tig ent­we­der einen Smart Talk aus der VHS oder eine Ring­vor­le­sung in der Uni geben. Mehr Infos und Mög­lich­kei­ten zur Anmel­dung gibt es unter https://smartcity.bamberg.de/ oder direkt bei der VHS unter der Num­mer 0951÷87−1108.


Das Pro­jekt

Bam­berg ist Modell­pro­jekt­kom­mu­ne „Smart City“: die smar­te Stadt will in den nächs­ten Jah­ren durch moder­ne Tech­no­lo­gien und digi­ta­le Pro­jek­te den All­tag der Men­schen erleich­tern. Hier­zu braucht es Ideen – ganz beson­ders aus der Bür­ger­schaft: Was brau­chen Sie, um mit der Digi­ta­li­sie­rung bes­ser umge­hen zu kön­nen? Wel­che Chan­cen sehen Sie hier für Ihre Stadt? Im För­der­pro­gramm ste­hen ins­ge­samt 17,5 Mil­lio­nen € zur Ver­fü­gung. Es sol­len zusam­men mit Bür­ge­rin­nen und Bür­gern Ideen und Kon­zep­te ent­ste­hen, die die Stadt zukunfts­fä­hi­ger, bür­ger- und kli­ma­freund­li­cher und damit noch lebens­wer­ter machen. Mehr Infos gibt es unter https://smartcity.bamberg.de/

Lebens­qua­li­tät in Bam­berg mit digi­ta­len Mit­teln verbessern 

Das Pro­gramm Smart City lädt alle Bür­ge­rin­nen und Bür­ger der Stadt zur Ideenschmiede

Am kom­men­den Sams­tag, dem 23. Okto­ber, von 10 Uhr bis 17:30 Uhr wird in der Kon­zert­hal­le Bam­berg die Ideen­schmie­de des Pro­gramms Smart City eröff­net. Alle Bür­ge­rin­nen und Bür­ger der Stadt sind herz­lich ein­ge­la­den, zu kom­men und Ihre Ideen einzubringen.

Gesucht sind Vor­schlä­ge, wie die Lebens­qua­li­tät in Bam­berg mit digi­ta­len Mit­teln erhal­ten und wei­ter ver­bes­sert wer­den kann. Die The­men rei­chen von sozia­lem Zusam­men­halt, Kul­tur, Gesund­heit oder Mobi­li­tät bis hin zu digi­ta­len Diens­ten der Stadtverwaltung.

Dr. Ste­fan Gol­ler, der für Smart City zustän­di­ge Wirt­schafts­re­fe­rent erklärt dazu: „Wir wol­len als Smart City unser Pro­gramm kon­se­quent aus den Bedürf­nis­sen, den Anre­gun­gen und der Krea­ti­vi­tät unse­rer Bür­ge­rin­nen und Bür­ger ent­wi­ckeln. Ich freue mich, dass dies jetzt end­lich wie­der in einer gro­ßen Ver­an­stal­tung in Prä­senz erfol­gen kann!“


Prin­zip des „Open Space“


Ober­bür­ger­meis­ter Star­ke ergänzt: „Die Ideen­schmie­de, sym­bo­li­siert von einem ech­ten Schmied auf dem Vor­platz der Hal­le, ist ein gro­ßes Expe­ri­ment und eine gro­ße Chan­ce für die Stadt Bam­berg. Die über 100 Anmel­dun­gen aus unter­schied­lichs­ten Berei­chen der Stadt­ge­sell­schaft zei­gen schon jetzt, dass die Men­schen die digi­ta­le Zukunft ihrer Stadt aktiv mit­ge­stal­ten wollen.“

Die Ideen­schmie­de fin­det nach dem Prin­zip des „Open Space“ statt. Das heißt, es wird ein offe­ner Raum geschaf­fen, in dem alle The­men – auch spon­tan – ange­mel­det und in frei­er Dis­kus­si­on selbst­be­stimmt vor­an­ge­trie­ben wer­den kön­nen. Die Ergeb­nis­se die­ser Dis­kus­sio­nen wer­den doku­men­tiert und flie­ßen in die Ent­wick­lung der Stra­te­gie für die „Smart City Bam­berg“ ein. Für die Ent­wick­lung und Umset­zung die­ser Stra­te­gie ste­hen von 2021 bis 2027 ins­ge­samt 17,5 Mio. Euro zur Ver­fü­gung, 90 Pro­zent davon sind För­der­mit­tel des Bundesinnenministeriums. 

Alle Infor­ma­tio­nen und der Link zur kos­ten­frei­en Anmel­dung sind unter https://smartcity.bamberg.de/zu fin­den. Die Anmel­dung ist bis Frei­tag­abend für Jeder­mann mög­lich. Auch spon­ta­ne Besu­cher wer­den ein­ge­las­sen, wenn Sie die 3G-Regeln beach­ten. Für das leib­li­che Wohl vor Ort ist gesorgt.

Smart-City-Pro­jekt

Stadt Bam­berg star­tet Bür­ge­rin­nen- und Bürgerbefragung

Die Stadt Bam­berg star­tet im Rah­men von „Smart City“ mit Unter­stüt­zung des Lehr­stuhls für Sta­tis­tik der Uni­ver­si­tät Bam­berg eine Bür­ge­rin­nen- und Bürgerbefragung.

Zu den Auf­ga­ben der Stadt Bam­berg zählt es, eine bür­ger­na­he und zukunfts­ori­en­tier­te Sozi­al­po­li­tik zu betrei­ben. Für alle hier leben­den Gene­ra­tio­nen soll es gute Ver­sor­gungs­struk­tu­ren geben. Hier­zu sind die Erfah­run­gen der Bür­ge­rin­nen und Bür­ger wich­tig, die die Stadt Bam­berg mit­tels der Befra­gung erhal­ten möchte.

Ziel der Befra­gung ist es, kon­kre­te Ein­schät­zun­gen der Bür­ge­rin­nen und Bür­ger in Erfah­rung zu brin­gen: Wie ist die Lebens­zu­frie­den­heit in Bam­berg, in den ein­zel­nen Stadt­vier­teln? Was sind aktu­el­le Pro­ble­me und Her­aus­for­de­run­gen? Wie gehen wir zum Bei­spiel mit dem Älter­wer­den in unse­rer Stadt­ge­sell­schaft um? Wie kann die Digi­ta­li­sie­rung posi­tiv genutzt wer­den und allen Gene­ra­tio­nen mehr Lebens­qua­li­tät und Unter­stüt­zung bringen?


7.000 Bam­ber­ge­rin­nen und Bam­ber­ger zufäl­lig ausgewählt


Die so gewon­ne­nen Ein­schät­zun­gen sol­len dann mit den Ange­bo­ten vor Ort abge­gli­chen und loka­le Maß­nah­men in die Wege gelei­tet wer­den. So lässt sich die zukünf­ti­ge Ent­wick­lung in der Stadt und in ihren Stadt­tei­len posi­tiv beein­flus­sen – und ein Leben in guter Lebens­qua­li­tät unterstützen.

„Genau das ist es, was wir mit dem Pro­gramm Smart City Bam­berg errei­chen möch­ten. Einen Gesamt­nut­zen schaf­fen, der ganz Bam­berg zugu­te­kommt und den Men­schen in den Mit­tel­punkt stellt. Dabei ist es uns ein wich­ti­ges Anlie­gen, alle Bür­ge­rin­nen und Bür­ger ein­zu­bin­den. Mit die­ser Umfra­ge kön­nen wir gut ein­ord­nen, was sich der Quer­schnitt Bam­bergs wünscht und von der Digi­ta­li­sie­rung erwar­tet. Wir freu­en uns schon auf die Ergeb­nis­se“, so der Wirt­schafts­re­fe­rent Dr. Ste­fan Goller.

Für die Umfra­ge wur­den 7.000 Bam­ber­ge­rin­nen und Bam­ber­ger zufäl­lig in einer Stich­pro­be aus­ge­wählt. Sie erhal­ten ent­we­der einen Fra­ge­bo­gen nach Hau­se geschickt oder den Zugangs­code zur Online­be­fra­gung. Für die kos­ten­lo­se Rück­sen­dung des aus­ge­füll­ten Fra­ge­bo­gens ist ein ent­spre­chen­der Umschlag beigefügt.

Eine brei­te Betei­li­gung ist wich­tig, damit Erfah­run­gen und Inter­es­sen der Bür­ge­rin­nen und Bür­ger aus­sa­ge­kräf­tig wider­ge­spie­gelt wer­den kön­nen. Daher der Appell von Bür­ger­meis­ter Jonas Glüsen­kamp: „Bit­te nut­zen Sie die­se Chan­ce, um die Digi­ta­li­sie­rung und Zukunft Bam­bergs mit­zu­be­stim­men. Denn jetzt ist der Moment, an dem ganz Bam­berg dafür sor­gen kann, wie unse­re Stadt in den nächs­ten Jah­ren mit dem Zusam­men­spiel aus Mensch & Digi­ta­li­tät umgeht. Wir wol­len mit die­sem Pro­gramm errei­chen, dass die Digi­ta­li­sie­rung dem Men­schen dient und nicht umge­kehrt, also brin­gen Sie sich ein und hel­fen Sie uns, gemein­sam Bam­berg smart zu machen.“

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