vbw zum Equal Pay Day

Ent­gelt­lü­cke wird klei­ner – noch Spiel­raum bei Arbeits­zeit­po­ten­zi­al von Frauen

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Frauen
Symbolbild, Foto: Pixabay
Anläss­lich des dies­jäh­ri­gen Equal Pay Day am 27. Febru­ar for­dert die vbw – Ver­ei­ni­gung der Baye­ri­schen Wirt­schaft e. V. einen sach­li­chen Umgang mit dem The­ma Entgeltgleichheit.

Sie betont dabei die Bedeu­tung der voll­zeit­na­hen Beschäf­ti­gung von Frau­en für das Schlie­ßen der Ent­gelt­lü­cke. „Die geschlech­ter­be­ding­te Lohn­lü­cke wird klei­ner – das ist eine Ent­wick­lung, die wir begrü­ßen. Wir müs­sen aber wei­ter­hin an der Behe­bung der Ursa­chen für die Unter­schie­de der Ent­gelt­hö­he arbei­ten. Denn die­se ist bei­spiels­wei­se auch dar­in begrün­det, dass die indi­vi­du­el­le Ver­gü­tung sich nach Fak­to­ren wie der Berufs­wahl, dem jewei­li­gen Qua­li­fi­ka­ti­ons­ni­veau oder der per­sön­li­chen Lebens­si­tua­ti­on rich­tet“, erklärt vbw-Haupt­ge­schäfts­füh­rer Bert­ram Bros­sardt. „Ab einem Alter von 30 Jah­ren zeigt sich ein deut­li­cher Sprung im Ver­dienst­un­ter­schied zwi­schen Frau­en und Män­nern, da Frau­en hier oft zum ers­ten Mal Mut­ter wer­den. Frau­en redu­zie­ren oder unter­bre­chen ihre Erwerbs­tä­tig­keit aus fami­liä­ren Grün­den häu­fi­ger und län­ger als Män­ner. Dies hat dann Aus­wir­kun­gen auf die wei­te­re Lohn­ent­wick­lung. Hier gilt es anzusetzen.“

Um die Ver­diens­tun­gleich­heit zwi­schen Män­nern und Frau­en ins­ge­samt wei­ter zu redu­zie­ren, müs­sen laut vbw die Arbeits­zeit­po­ten­zia­le von Frau­en bes­ser geho­ben und ins­be­son­de­re der Weg zu einer Voll­zeit- oder voll­zeit­na­hen Beschäf­ti­gung erleich­tert wer­den. „Momen­tan arbei­ten zwei Drit­tel der erwerbs­tä­ti­gen Frau­en mit Kin­dern in Teil­zeit. Wir erhö­hen die Beschäf­ti­gungs­an­rei­ze zum Bei­spiel, indem wir die Ver­ein­bar­keit von Fami­lie und Beruf wei­ter ver­bes­sern. Dafür müs­sen wir die Betreu­ungs­in­fra­struk­tur für Kin­der aus­bau­en“, so Brossardt.

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