Was ist los an der Uni­ver­si­tät Bamberg?

Sym­po­si­um zu Reli­gi­on in der Demo­kra­tie und Semesterabschlusskonzert

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Semesterabschlusskonzert
Symbolbild, Foto: Pixabay
In der kom­men­den Woche bie­tet die Uni­ver­si­tät Bam­berg zwei Ver­an­stal­tun­gen an. Ein Sym­po­si­um geht dem demo­kra­ti­schen Poten­ti­al von Reli­gi­on nach und das Uni­ver­si­täts­or­ches­ter spielt sein Semesterabschlusskonzert.

In vie­len Regio­nen und Län­dern herr­schen anti­de­mo­kra­ti­sche, auto­kra­ti­sche, popu­lis­ti­sche Strö­mun­gen oder Regie­run­gen. In sei­nem Buch „Demo­kra­tie braucht Reli­gi­on“ greift der Sozio­lo­ge und Poli­tik­wis­sen­schaft­ler Hart­mut Rosa sol­che Kri­sen­si­tua­tio­nen auf. Zwei Fra­gen beschäf­ti­gen ihn dar­in: War­um schei­nen west­li­che Demo­kra­tien der­zeit so erschöpft zu sein und wenig Strahl­kraft zu besit­zen? Und: Wel­ches Poten­ti­al hat Reli­gi­on in die­ser Kri­sen­si­tua­ti­on? Rosa über­sieht dabei kei­nes­wegs die Kon­flikt­po­ten­tia­le reli­giö­ser Welt­an­schau­un­gen. Zugleich ver­sucht er aber auch, die Poten­zia­le der Reli­gi­on für die Zukunft der Demo­kra­tien auszuloten.

Vom 25. bis 26. Janu­ar ver­an­stal­tet die Uni­ver­si­tät Bam­berg zum The­ma ein öffent­li­ches Sym­po­si­um (Hör­saal U2/00.25, An der Uni­ver­si­tät 2). Dort haben die Besucher:innen die Gele­gen­heit, unter­schied­li­che Fach­per­spek­ti­ven von Bam­ber­ger For­schen­den auf die Mate­rie ken­nen­zu­ler­nen und mit ihnen dar­über zu dis­ku­tie­ren. Hart­mut Rosa selbst hält am 26. Janu­ar einen Abendvortrag.

Einen Tag nach dem Sym­po­si­um (27. Janu­ar, 19 Uhr) spie­len der Uni­ver­si­täts­chor und das Uni­ver­si­täts­or­ches­ter ihr Semes­ter­ab­schluss­kon­zert. Im Joseph-Keil­berth-Saal der Kon­zert­hal­le ste­hen unter dem Mot­to „See­len­le­ben“ Stü­cke von Fran­cis Pou­lenc, Ser­gei Rach­ma­ni­now und Dmi­t­ri Schost­a­ko­witsch auf dem Pro­gramm. So wer­den „Sta­bat Mater FP 148“ von Pou­lenc, „Voca­li­se op. 34“ von Rach­ma­ni­now und Schost­a­ko­witschs ers­te Sym­pho­nie gespielt. Anna Nesy­ba über­nimmt die sopra­nis­ti­schen Tei­le, die Lei­tung hat Uni­ver­si­täts­mu­sik­di­rek­tor Wil­helm Schmidts inne.

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