Alle sind eingeladen, Ideen einzubringen
Wie soll die Bamberg-App weiterentwickelt werden?
Seit 1. April steht die Bamberg-App zum Download bereit. Jetzt sind alle eingeladen, Ideen einzubringen, wie die Stadt Bamberg mitteilt.
Nach nur eineinhalb Monaten haben bereits rund 2000 Personen die Bamberg-App auf ihren Smartphones installiert und haben erste Eindrücke gesammelt. Nun bittet das Programm Smart City um Rückmeldung zu den Inhalten und den Funktionen der App: Was gefällt gut, was fehlt? Wie leicht fällt die Nutzung und durch was wird sie vielleicht erschwert? Was sollte bei der Weiterentwicklung unbedingt berücksichtigt werden und warum?
Wer sich gerne einbringen will, kann bis zum 21. Juni 2026 zwei Beteiligungsformate nutzen: zum einen eine Online-Umfrage, zum anderen ein Diskussionsforum auf der städtischen Beteiligungsplattform www.bamberg-gestalten.de. Die Online-Umfrage besteht aus 26 Fragen und lässt sich in unter zehn Minuten bewältigen. Sie kann ohne Anmeldung und auf Wunsch anonym ausgefüllt werden.
Die Teilnahme an der Diskussion erfordert zunächst eine Anmeldung bis zum 1. Juni 2026. Vor dem Start am 8. Juni 2026 erhalten alle Angemeldeten per E‑Mail einen Einladungslink zu einer geschlossenen Gruppe auf bamberg-gestalten. Für den Beitritt ist eine Registrierung auf bamberg-gestalten nötig.
Doppelter Nutzen der Gruppendiskussion
Die Diskussion auf bamberg-gestalten dient einem weiteren Zweck: Im Rahmen des EU-Projekts „AI4Deliberation“ soll getestet werden, inwiefern Künstliche Intelligenz Beteiligungsprozesse vereinfachen und unterstützen kann. Eine KI soll hierfür Themen und Diskussionen zusammenfassen, damit die Menschen schnell einen Überblick über die Beteiligungsprozesse bekommen. Außerdem soll sie unangemessene Sprache erkennen und filtern. Die Diskussion auf bamberg-gestalten bietet einen ersten Testlauf für das Projekt.
Teilnehmen lohnt sich
Abgesehen von der Möglichkeit, die Weiterentwicklung der Bamberg-App mitzugestalten, lockt auch noch ein Gewinn: Unter allen Teilnehmenden der Umfrage beziehungsweise der Gruppendiskussion wird je ein Bamberg-Gutschein über 30 Euro verlost. Für die Teilnahme muss dann bei der Umfrage freiwillig eine E‑Mail-Adresse angegeben werden. Die Gewinnerinnen oder der Gewinner werden Anfang Juli benachrichtigt.
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Infoveranstaltung zu drei digitalen Anwendungen
Smart informiert auf dem Maxplatz
Der Schriftzug auf dem leuchtend-bunten Stadtbus auf dem Maxplatz gab erste Hinweise: „Gemeinsam machen wir Bamberg smart.“ Vor der Kulisse dieses Busses wurden drei neue Anwendungen von Smart City Bamberg auf dem Maxplatz präsentiert, wie die Stadt Bamberg mitteilt.
Vielleicht kam der Spruch der einen oder dem anderen bereits bekannt vor, dient er doch seit über fünf Jahren als Slogan des Programms Smart City der Stadt Bamberg. Hier werden im Rahmen des Bundesförderprogramms „Modellprojekte Smart Cities“ digitale Anwendungen für Städte und Kommunen entwickelt. Am 1. April 2026 erreichte Smart City Bamberg gleich drei Meilensteine – und diese wurde auf dem Maxplatz präsentiert.
Vor der Kulisse des Stadtbusses in den Farben von Smart City Bamberg fand eine Infoveranstaltung zu drei digitalen Anwendungen statt, die an diesem Tag veröffentlicht wurden: die Bamberg-App, die Engagementplattform „Bamberg-Miteinander.de“ und die Raum- und Materialplattform „BamBörsla“. An drei Ständen standen Mitarbeitende bereit, um über die Anwendungen zu informieren, Fragen zu beantworten und sie auf Laptop und Handy direkt zu präsentieren.
Zwischen 13 und 18 Uhr kamen rund 120 Personen an die Stände, davon etwa 70 Erwachsene, die mehr wissen wollten. In den Gesprächen wurde schnell klar, dass die Anwendungen gefragt sind: Ob die Bündelung nützlicher Informationen in der Bamberg-App, die digitale Koordination von ehrenamtlichem Engagement auf Bamberg-Miteinander.de, oder das Aus- und Verleihen ungenutzter Dinge oder leerstehender Räume – (mindestens) eines dieser drei Themen stieß immer auf Interesse.
Anwendungen ab sofort nutzbar
Alle drei Anwendungen können seit dem 1. April 2026 kostenlos genutzt werden. Die Bamberg-App kann entweder in den gängigen App-Stores auf das eigene Mobiltelefon heruntergeladen oder im Browser unter www.app.bamberg.de aufgerufen werden. Die Engagementplattform steht unter www.bamberg-miteinander.de und die Raum- und Materialplattform unter www.bamboersla.bamberg.de zur Verfügung.
Weitere Informationen sind außerdem unter www.smartcity.bamberg.de zu finden.
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Ab April 2026 stehen neue Apps bereit
Drei Lösungen für ein smartes Bamberg
Jetzt wird „Smart City“ für alle Menschen in Bamberg greifbar. Mit der Bamberg-App sowie einer Engagement- und einer Ressourcen-Plattform startet das Digitalisierungsprogramm der Stadt Bamberg im April richtig durch, wie die Stadt Bamberg mitteilt.
Die digitalen Anwendungen für Smartphone und Internetbrowser wurden seit April 2023 entwickelt. Sie entstanden im Rahmen des Förderprogramms „Modellprojekte Smart Cities“ des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen. „Ob Privatperson, Kulturszene, Verein oder neu gegründete Initiative: Viele werden von den innovativen Anwendungen profitieren“, erklärt Digitalisierungsreferent Dr. Stefan Goller.
Den offiziellen Startschuss gab es am Donnerstag, 26. März 2026, im Stadt:Raum, als Dr. Goller, Smart-City-Programmleiter Sascha Götz und Dritter Bürgermeister Wolfgang Metzner die drei Anwendungen symbolisch in Betrieb nahmen. „Dank Smart City sind hier ganz hervorragende digitale Lösungen entstanden. Ich kann nur jedem Menschen in Bamberg empfehlen, diese selbst einmal auszuprobieren“, erklärte Metzner bei diesem Termin.
Die Bamberg-App – Unsere Stadt auf einen Blick
Eine zentrale Anwendung, die digitale Services der Stadtverwaltung und nützliche Informationen zum Leben in Bamberg bündelt. Die Bamberg-App lässt sich personalisieren, sodass sie nur das anzeigt, was den Nutzerinnen und Nutzern wichtig ist, beispielsweise Neuigkeiten aus dem Rathaus, Entsorgungstermine für die eigene Adresse oder Veranstaltungen. „Von vielen wurde eine solche Stadt-App gefordert, nun gibt es sie endlich“, freut sich Sascha Götz. „Die Bamberg-App hat viel zu bieten! Ein besonderes Highlight ist die Funktion ‚Dein Bamberg‘: Eine Karte, in die die Menschen Geheimtipps eintragen können. Ob Wickelplatz oder barrierefreie Toilette, Hofflohmarkt oder Straßenkonzert, eine Bank im Grünen oder Schlittenwiese!“
Bamberg-Miteinander.de – Deine Plattform zum Mitwirken
Engagement in Bamberg zu stärken, darum geht es bei Bamberg-Miteinander.de. Die Plattform ermöglicht Vereinen und Initiativen, sich zu präsentieren und von denen gefunden zu werden, die sich gerne engagieren würden. Ein Mitwirk-O-Mat hilft Unentschlossenen dabei, die passende Gruppe für sich zu finden. Auch können neue Gruppen gegründet werden, um sich gemeinsam für etwas einzusetzen. Zudem bietet Bamberg-Miteinander.de nützliche Werkzeuge zur Zusammenarbeit, unter anderem Chats und Videokonferenzen, das Teilen und gemeinsame Bearbeiten von Dokumenten oder auch eine Funktion für Projektmanagement. „Statt schwerer Ordnersammlungen, unübersichtlicher E‑Mail-Absprachen oder unsicherer Messengerdienste bietet Bamberg-Miteinander.de eine zentrale, sichere Arbeitsumgebung“, erklärt Michael Memmel, Projektleiter und Leiter des Amts für Bürgerbeteiligung, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. „Dort können die Aktivitäten der Gruppe bestmöglich koordiniert werden!“
BamBörsla – Miteinander teilen in Bamberg
Bei der Raum- und Materialplattform BamBörsla geht es nicht um Kauf und Verkauf, sondern um temporäres Teilen, Gemeinschaft und ein lebendiges Bamberg. Die leerstehende Ladenfläche, die zwischenzeitlich als Pop-Up Galerie oder Kursraum umgenutzt wird. Das Vereinsheim, das für Privatfeiern oder Veranstaltungen gebucht wird. Die Audioanlage, die für das Benefizkonzert ausgeliehen wird. Oder die spezielle Säge, die der Hobby-Handwerker für ein Projekt borgt. „Die Beispiele, wer wie vom BamBörsla profitieren kann, sind grenzenlos“, meint Annika Hoffmann, Projektleiterin im Amt für Inklusion, „Vieles, das nur punktuell gebraucht wird, gibt es schon und verstaubt ungenutzt im Keller. Auch Räume stehen leer, obwohl gerade die Ehrenamts- und Kulturszene sie dringend benötigen würden. Hier bringt das BamBörsla Bedarf und Vorhandenes, also Angebot und Nachfrage zusammen!“
Erfolge zunehmend sichtbar
Die Anwendungen wurden nicht als fertige Lösungen kommerzieller Anbieter eingekauft, sondern in Open Source entwickelt. Das bedeutet, dass der Code veröffentlicht wird, sodass andere ihn nutzen oder auch weiterentwickeln können. Durch den Einsatz dieser Anwendungen werden Kommunen wie Bamberg unabhängiger von teuren Lizenzprodukten und können die Sicherheit ihrer Daten selbst im Blick behalten. „Ich habe das Programm Smart City mit auf den Weg gebracht und stets unterstützt, weil ich dessen Wert erkannt habe“, betont Oberbürgermeister Andreas Starke, „für andere Kommunen, die diese Lösungen bei sich einsetzen können, aber allen voran für die Bamberger Stadtgesellschaft. Es ist toll, dass die Früchte dieser Arbeit zunehmend für alle sichtbar und spürbar werden!“
Dabei sind die im April veröffentlichten Plattformen Bamberg-App, Bamberg-Miteinander.de und das BamBörsla nicht die einzigen Erfolge, die das Programm Smart City Bamberg verzeichnen darf: Schon im Juni 2025 wurde das Ferienportal des Jugendamts von Grund auf neu gebaut und optimiert. Auch die BamBoards, interaktive Bildschirmstelen, wurden bereits 2023 in einer ersten Version umgesetzt, dann weiterentwickelt und bieten nun an mittlerweile zehn Standorten schnellen Zugang zu nützlichen Informationen. In den kommenden eineinhalb Jahren werden noch weitere, spannende digitale Lösungen folgen. Mehr Informationen sind zu finden unter www.smartcity.bamberg.de
Infoveranstaltung
Am 1. April 2026 findet zwischen 13 und 18 Uhr eine Informationsveranstaltung zu den drei Anwendungen auf dem Maxplatz statt. An drei Ständen stehen Mitarbeitende vom Programm Smart City bereit, um Fragen zu den Anwendungen beantworten oder diese direkt am Laptop oder Handy vorzustellen.