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Bevölkerungswachstum

Bevöl­ke­rungs­wachs­tum

Land­kreis Bam­berg: Bald 150.000 Einwohner:innen

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Der Land­kreis Bam­berg wächst. Bald wird wohl eine Rekord­mar­ke an Einwohner:innen erreicht sein. Die größ­te Gemein­de bleibt dabei ein Markt zwi­schen Strul­len­dorf und Forchheim.

Nun hat es laut einer Mit­tei­lung des Bam­ber­ger Land­rats­am­tes auch das Baye­ri­sche Lan­des­amt für Sta­tis­tik bestä­tigt. Der Land­kreis Bam­berg wird wohl bald die Einwohner:innen-Rekordmarke von 150.000 geknackt haben. So zähl­te der Land­kreis am 31. Dezem­ber 2023 eine Bevöl­ke­rung von ins­ge­samt 149.823 Per­so­nen. Das sind laut Lan­des­amt 701 Einwohner:innen mehr als ein Jahr zuvor und 5.418 mehr als noch vor zehn Jahren.

Eine Gemein­de des Land­krei­ses blieb bei die­sem Wachs­tums aller­dings unver­än­dert die größ­te. So leben nir­gends mehr Men­schen als im Markt Hirschaid, dort woh­nen mit 12.607 Einwohner:innen. Die zweit­größ­te Gemein­de im Land­kreis stellt die Stadt Hall­stadt mit 8.888 Einwohner:innen dar. Mem­mels­dorf liegt mit einer Bevöl­ke­rungs­zahl von 8.822 auf Platz drei. Die kleins­te Gemein­de im Land­kreis ist Wat­ten­dorf mit 636 Ein­woh­ne­rin­nen und Einwohnern.

Bay­ern wächst

Pro­gno­se: Bay­ern hat bald eine Bevöl­ke­rungs­zahl von fast 14 Millionen

Die Bevöl­ke­rungs­zahl Bay­erns wächst wei­ter und beträgt bald knapp 14 Mil­lio­nen Ein­woh­ne­rIn­nen. Die­se Ent­wick­lung kommt in der immer älter wer­den­den Bevöl­ke­rung des Frei­staats jedoch nicht durch höhe­re Gebur­ten­ra­ten, son­dern durch Zuwan­de­rung zustande.

Die baye­ri­sche Bevöl­ke­rung befin­det sich auf Wachs­tums­kurs. Das ist das Ergeb­nis einer neu­en Bevöl­ke­rungs­pro­gno­se des Baye­ri­schen Lan­des­amts für Sta­tis­tik. In den kom­men­den 20 Jah­ren wird die Bevöl­ke­rungs­zahl Bay­erns dem­ge­mäß um vor­aus­sicht­lich 5,4 Pro­zent auf etwa 13,89 Mil­lio­nen Men­schen wach­sen. Das ist ein Zuwachs von etwa 714.000 Per­so­nen bis 2041.

Die­se Pro­gno­se macht das Lan­des­amt vor allem an der Zuwan­de­rung nach Bay­ern fest. Ohne Zuwan­de­rung wür­de Bay­ern in den nächs­ten 20 Jah­ren hin­ge­gen fünf Pro­zent sei­ner Bevöl­ke­rung ver­lie­ren. So spie­gelt sich in der aktu­el­len Berech­nung neben dem Zuzug aus ande­ren Bun­des­län­dern die Flucht­be­we­gung aus der Ukrai­ne stark wider. Im Jahr 2022 kamen etwa 132.000 Per­so­nen aus der Ukrai­ne nach Bayern.

Unab­hän­gig hier­von setzt sich die bis­he­ri­ge, jedoch eben durch Zuwan­de­rung wett­ge­mach­te demo­gra­phi­sche Ent­wick­lun­gen fort. Mehr Men­schen ster­ben als gebo­ren wer­den. Das hängt mit dem in den kom­men­den bei­den Jahr­zehn­ten auf 45,4 Jah­re stei­gen­den Durch­schnitts­al­ter in Bay­ern zusam­men. Die Alters­grup­pe über 65 wird von 2,75 Mil­lio­nen (2021) auf 3,51 Mil­lio­nen Men­schen anwachsen.

Inwie­fern das älter wer­den­de Bay­ern auf Zuwan­de­rung ange­wie­sen ist, zeigt sich auch in der Ent­wick­lung der Zah­len der Erwerbs­fä­hi­gen. Im Jahr 2041 kom­men auf 100 poten­ti­ell Erwerbs­fä­hi­ge laut Pro­gno­se etwa 45 Per­so­nen im Ren­ten­al­ter ab 65 Jah­ren. Im Jahr 2021 waren es noch 35.

Neu­er Spit­zen­rei­ter beim zukünf­ti­gen Bevöl­ke­rungs­wachs­tum unter den Regie­rungs­be­zir­ken ist unter­des­sen Schwa­ben. Dort wächst die Bevöl­ke­rung laut Sta­tis­ti­schem Lan­des­amt bis 2041 vor­aus­sicht­lich um 8,6 Pro­zent zu. Ober­bay­ern liegt beim Wachs­tum auf Platz zwei mit einem Plus von 7,7 Pro­zent, gefolgt von Nie­der­bay­ern (+7,0 Prozent).

Auch die Ober­pfalz (+3,9 Pro­zent) ver­zeich­net einen leich­ten Zuwachs und Unter­fran­kens Bevöl­ke­rungs­zahl bleibt annä­hernd kon­stant (+0,4 Pro­zent). Ein­zig Ober­fran­ken schrumpft laut Lan­des­amt in der Pro­gno­se um 1,6 Prozent.