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Bundestag

Aus­stat­tungs-Offen­si­ve beim Tech­ni­schen Hilfswerk

Neue Fahr­zeu­ge und Ein­satz-Aus­stat­tung für THW in Bam­berg und Forchheim

Die Inves­ti­ti­ons- und Aus­stat­tungs-Offen­si­ve beim Tech­ni­schen Hilfs­werk (THW) setzt sich wei­ter fort. Nach­dem schon in der letz­ten Wahl­pe­ri­ode wich­ti­ge Wei­chen­stel­lun­gen zuguns­ten der Ein­satz­or­ga­ni­sa­ti­on des Bun­des gestellt wur­den und in gro­ßem Umfang in Lie­gen­schaf­ten und Fuhr­park inves­tiert wur­de, führt die der­zei­ti­ge Koali­ti­on in Ber­lin die Unter­stüt­zung für das THW kon­se­quent fort. Der Haus­halts­aus­schuss des Deut­schen Bun­des­tags hat­te vor zwei Wochen erst eine umfas­sen­de Stär­kung des THW beschlossen.

„Die Beschlüs­se im Haus­halts­aus­schuss sind ein wich­ti­ges Signal an die haupt- und ehren­amt­li­chen Ein­satz­kräf­te“, betont der Haus­halts­po­li­ti­ker MdB Andre­as Schwarz. „Wir wer­den die Moder­ni­sie­rung des Zivil- und Bevöl­ke­rungs­schut­zes mit hohem Tem­po fort­set­zen. Nicht nur, um die Zei­ten­wen­de kon­se­quent umzu­set­zen, son­dern auch, um bei Not­fäl­len, Kri­sen und Natur­ka­ta­stro­phen jeder­zeit hand­lungs- und ein­satz­fä­hig zu sein und Gefah­ren wirk­sam abweh­ren zu können.“


Aus­stat­tung für bes­se­ren Schutz

Im lau­fen­den Jahr wur­den schon über 577.000 Euro in Beschaf­fun­gen und neue Aus­rüs­tung für die THW-Orts­ver­bän­de Bam­berg, Forch­heim und Kirch­eh­ren­bach inves­tiert – unter ande­rem für Fahr­zeu­ge, Beklei­dung und neue Handfunkgeräte.

„Drei Fahr­zeu­ge im Wert von ca. 415.000 Euro für das THW in Bam­berg und in Kirch­eh­ren­bach, das ist eine spür­ba­re Ver­stär­kung des Zivil- und Bevöl­ke­rungs­schut­zes bei uns vor Ort“, freut sich Andre­as Schwarz. „Die­se Beschaf­fun­gen kom­men unmit­tel­bar bei den Haupt- und Ehren­amt­li­chen im THW an und ver­bes­sern die Rah­men­be­din­gun­gen für den ehren­amt­li­chen Ein­satz. Das war uns in der SPD wich­tig – wer sich enga­giert und viel­leicht sogar für ande­re in Gefahr bringt, der braucht gute Aus­rüs­tung und Aus­stat­tung. Bis­her wur­den in die­sem Jahr über 250 Fahr­zeu­ge aus­ge­lie­fert, bis Jah­res­en­de wer­den es 380 Fahr­zeu­ge bun­des­weit sein. Und min­des­tens 50 wei­te­re fol­gen im Jahr 2026, wobei noch nicht alle bereits auf kon­kre­te Orts­ver­bän­de ver­teilt sind.“

Dazu erhal­te das THW in der Regi­on neue Dienst­be­klei­dung im Wert von gut 162.000 Euro. Das ist Andre­as Schwarz beson­ders wich­tig. Die Hel­fe­rin­nen und Hel­fer, die sich ehren­amt­lich in ihrer Frei­zeit für das THW enga­gie­ren, müss­ten ordent­lich aus­ge­stat­tet sind. „Sie müs­sen über eine Aus­rüs­tung ver­fü­gen, die sie schützt und mit der sie opti­mal in den Ein­satz gehen kön­nen“, so der Abge­ord­ne­te wei­ter. Bun­des­weit wur­de für die 668 Orts­ver­bän­de Beklei­dung im Wert von 24,5 Mio. Euro beschafft.

Außer­dem konn­ten in die­sem Jahr 4.000 neue Hand­funk­ge­rä­te an das THW über­ge­ben wer­den, davon 80 Stück im Bereich der Regio­nal­stel­le Bam­berg. Mit dem Beschluss der Koali­ti­on im Haus­halts­aus­schuss zum Bun­des­haus­halt 2025 kön­nen noch in die­sem Jahr knapp 12.000 wei­te­re Hand­funk­ge­rä­te beschafft wer­den, um die Aus­stat­tung zu moder­ni­sie­ren und die Ein­satz­fä­hig­keit zu verbessern.


Selbst­be­wirt­schaf­tungs-Mit­tel sor­gen für Aus­bau der Kapa­zi­tä­ten vor Ort

„Bei die­sen Posi­tio­nen han­delt es sich ledig­lich um die zen­tral vom THW durch­ge­führ­ten Beschaf­fun­gen“, so Andre­as Schwarz. Hin­zu kom­men zahl­rei­che Anschaf­fun­gen, die direkt durch die Orts­ver­bän­de vor Ort erfolgen.

Um die Mög­lich­kei­ten dafür zu ver­bes­sern, hat­te sich die SPD-Bun­des­tags­frak­ti­on erfolg­reich dafür ein­ge­setzt, die soge­nann­ten Selbst­be­wirt­schaf­tungs-Mit­tel im Haus­halt 2025 um ins­ge­samt über 10 Mil­lio­nen Euro zu erhö­hen. „Das sind Mit­tel, die unmit­tel­bar den Orts­ver­bän­den zugu­te­kom­men und inves­tiert wer­den kön­nen – in neue Aus­rüs­tung, in War­tung und Ersatz­tei­le, aber auch in Aus- und Fort­bil­dung. So kön­nen wir die Fähig­kei­ten und Kapa­zi­tä­ten bei uns im Wahl­kreis Bam­berg-Forch­heim gezielt aus­bau­en“, erläu­tert Andre­as Schwarz.

„Das THW leis­tet einen unver­zicht­ba­ren Bei­trag für unse­re Gesell­schaft – ob bei Hoch­was­ser­la­gen, inter­na­tio­na­len Hilfs­ein­sät­zen oder im Rah­men der Amts­hil­fe bei Feu­er­wehr- und Ret­tungs­ein­sät­zen. Des­halb ist es mir ein zen­tra­les Anlie­gen, das THW tat­kräf­tig zu unter­stüt­zen“, meint der SPD-Abge­ord­ne­te abschließend.

Bun­des­re­gie­rung

Zukunfts­pa­ket Ehren­amt bringt Ver­bes­se­run­gen für Enga­gier­te und Vereine

Mit dem am 10. Sep­tem­ber vom Bun­des­ka­bi­nett beschlos­se­nen Ent­wurf des Steu­er­än­de­rungs­ge­set­zes 2025 beginnt die Umset­zung der ers­ten Maß­nah­men des im Koali­ti­ons­ver­trag ver­ein­bar­ten Zukunfts­pakts Ehren­amt, teilt der SPD-Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te Andre­as Schwarz mit.

Ziel sei es, die Rah­men­be­din­gun­gen für frei­wil­li­ges Enga­ge­ment spür­bar zu ver­bes­sern und büro­kra­ti­sche Hür­den abzubauen.

„Ob im Sport­ver­ein, bei der Frei­wil­li­gen Feu­er­wehr, in sozia­len Initia­ti­ven oder in der Nach­bar­schafts­hil­fe: Das Ehren­amt ver­dient nicht nur Wert­schät­zung, son­dern auch kon­kre­te Unter­stüt­zung“, erklärt Andre­as Schwarz und ergänzt: „Mit dem Zukunfts­pakt Ehren­amt schaf­fen wir Ver­bes­se­run­gen, von denen auch die Enga­gier­ten und Ver­ei­ne in Ober­fran­ken profitieren.“

Zu den im Steu­er­än­de­rungs­ge­setz 2025 beschlos­se­nen Maß­nah­men gehör­ten die Erhö­hung der Ehren­amts­pau­scha­le von 840 auf 960 Euro und die Erhö­hung der Übungs­lei­ter­pau­scha­le von 3.000 auf 3.300 Euro. Die Haf­tungs­pri­vi­le­gie­rung für ehren­amt­lich Täti­ge wird ver­ein­heit­licht und eben­falls auf 3.300 Euro angehoben.

Die Ände­run­gen sol­len jeweils zum 1. Janu­ar 2026 in Kraft treten.

Zusätz­lich pro­fi­tie­ren gemein­nüt­zi­ge Ver­ei­ne von höhe­ren steu­er­li­chen Frei­gren­zen und ver­ein­fach­ten Nach­weis­pflich­ten, was ihre Arbeit deut­lich erleich­tert: Die Ein­nah­men-Gren­ze, ab der gemein­nüt­zi­ge Orga­ni­sa­tio­nen ihre Mit­tel zeit­nah ver­wen­den müs­sen, wird von der­zeit 45.000 auf 100.000 Euro pro Jahr aus­ge­wei­tet. Die Frei­gren­ze aus wirt­schaft­li­chem Geschäfts­be­trieb für gemein­nüt­zi­ge Ver­ei­ne soll von 45.000 auf 50.000 Euro pro Jahr stei­gen. Schließ­lich soll – damit zusam­men­hän­gend – die Ein­nah­men-Gren­ze, ab der Ver­ei­ne und ande­re gemein­nüt­zi­ge Kör­per­schaf­ten eine Auf­tei­lung ihrer Akti­vi­tä­ten in ver­schie­de­ne Sphä­ren vor­neh­men müs­sen, eben­falls von aktu­ell 45.000 auf 50.000 Euro steigen.

„Die Maß­nah­men aus dem Steu­er­än­de­rungs­ge­setz sind aber nur der Anfang“, betont der SPD-Abge­ord­ne­te Schwarz. „Im Rah­men des Zukunfts­pakts Ehren­amt sind wei­te­re Schrit­te zur Ent­las­tung und För­de­rung des Enga­ge­ments geplant.“ Dazu gehört ins­be­son­de­re der geziel­te Abbau büro­kra­ti­scher Belas­tun­gen, u. a. durch Ver­ein­fa­chun­gen des Ver­eins- und Daten­schutz­rechts, die vie­le Initia­ti­ven und Ver­ei­ne im All­tag aus­brem­sen. Ein wei­te­rer zen­tra­ler Bau­stein ist der Aus­bau der wich­ti­gen Arbeit der Deut­schen Stif­tung für Enga­ge­ment und Ehrenamt.

Der Beschluss des Bun­des­ka­bi­netts kommt pas­send zum Start der „Woche des bür­ger­schaft­li­chen Enga­ge­ments“ (12. bis 21. Sep­tem­ber). Die Akti­ons­wo­che des Bun­des­netz­werks Bür­ger­schaft­li­ches Enga­ge­ment will die Viel­falt und Bedeu­tung des Ehren­amts und bür­ger­schaft­li­chen Enga­ge­ments sicht­bar machen.

vbw-State­ment zum steu­er­li­chen Investitionssofortprogramm

vbw erwar­tet Zustim­mung des Bun­des­tags zum steu­er­li­chen Investitionssofortprogramm

Bert­ram Bros­sardt, Haupt­ge­schäfts­füh­rer der vbw – Ver­ei­ni­gung der Baye­ri­schen Wirt­schaft e. V., hat sich zur anste­hen­den Ent­schei­dung des Bun­des­tags zum steu­er­li­chen Inves­ti­ti­ons­so­fort­pro­gramm zur Stär­kung des Wirt­schafts­stand­orts Deutsch­land geäußert.

Ihm zufol­ge blei­be das Sofort­pro­gramm für die Wirt­schaft der rich­ti­ge Ein­stieg in den Weg aus der Kri­se. Es kün­di­ge wich­ti­ge Impul­se an, die unse­ren Stand­ort aus dem Dau­er­tief brin­gen sol­len. Da dies zur­zeit die drän­gends­te Auf­ga­be sei, erwar­te er eine par­tei­über­grei­fen­de Zustim­mung. Alles ande­re wäre sei­nes Erach­tens ein her­ber Rück­schlag für unse­ren Wirtschaftsstandort.

„Schnel­lig­keit ist gebo­ten, um unse­re Indus­trie wie­der wett­be­werbs­fä­hi­ger zu machen und aus dem Kon­junk­tur­tief zu füh­ren. Die degres­si­ve Son­der­ab­schrei­bung für Aus­rüs­tungs­in­ves­ti­tio­nen der Unter­neh­men, die Ver­bes­se­rung bei der steu­er­li­chen For­schungs­zu­la­ge und die kla­re Per­spek­ti­ve für eine Absen­kung der Unter­neh­men­steu­ern brin­gen uns bei Inves­ti­tio­nen und Inno­va­tio­nen wei­ter“, so Bros­sardt. Beson­ders posi­tiv fal­le auf, dass die vor­ge­se­he­nen Ent­las­tungs­maß­nah­men ohne neue büro­kra­ti­sche Auf­la­gen auskommen.

Aller­dings kön­ne dies nur ein ers­ter Schritt sein. „Wir set­zen dar­auf, dass die Bun­des­re­gie­rung im Hin­ter­grund inten­siv an wei­te­ren Lösun­gen gegen die Kri­se arbei­tet und dass auch die ande­ren wachs­tums­re­le­van­ten Tei­le des Sofort­pro­gramms und des Koali­ti­ons­ver­trags schnell umge­setzt wer­den. Das schafft das not­wen­di­ge Ver­trau­en der Unter­neh­men in unse­ren Stand­ort, um wie­der stär­ker zu inves­tie­ren. Die heu­te vor­ge­leg­ten Über­le­gun­gen zum Haus­halt stim­men uns inso­weit vor­sich­tig optimistisch.“

Bun­des­re­gie­rung

Andre­as Schwarz bleibt zustän­dig für Verteidigungshaushalt

Die SPD-Bun­des­tags­frak­ti­on hat den Bam­berg-Forch­hei­mer Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ten Andre­as Schwarz als stän­di­gen Stell­ver­tre­ter in den Haus­halts­aus­schuss ent­sandt. Er bleibt dort wei­ter­hin Bericht­erstat­ter für den Verteidigungsetat.

„Ich dan­ke mei­ner Frak­ti­on für das Ver­trau­en“, betont der Abge­ord­ne­te. Als Bericht­erstat­ter für den Ver­tei­di­gungs­haus­halt tra­ge er Ver­ant­wor­tung für die Ein­satz­be­reit­schaft und Aus­stat­tung unse­rer Bundeswehr.

„Eine gut auf­ge­stell­te Trup­pe ist essen­zi­ell für unse­re natio­na­le Sicher­heit. Mir ist wich­tig, dass die bereit­ge­stell­ten Mit­tel ziel­ge­rich­tet, effi­zi­ent und trans­pa­rent ein­ge­setzt wer­den. Die par­la­men­ta­ri­sche Kon­trol­le spielt dabei eine zen­tra­le Rol­le. Ich wer­de mich wei­ter­hin mit gan­zer Kraft für unse­re Sol­da­tin­nen und Sol­da­ten ein­set­zen“, erklärt Andre­as Schwarz.

Auf­nah­me in „100-Top-of-the-Table“

Aus­zeich­nung für Andre­as Schwarz

Der Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te für Bam­berg und Forch­heim, Andre­as Schwarz, wur­de für sei­ne Arbeit im Haus­halts­aus­schuss des Deut­schen Bun­des­ta­ges mit einer unge­wöhn­li­chen Aus­zeich­nung bedacht. Er wur­de am heu­ti­gen Frei­tag in die Rei­he „100-Top-of-the-Table“ von Table.Media aufgenommen.

Da Andre­as Schwarz im Haus­halts­aus­schuss als Chef­be­richt­erstat­ter für den Etat des Ver­tei­di­gungs­mi­nis­te­ri­ums zustän­dig ist, befasst sich der Abge­ord­ne­te Tag für Tag ganz prak­tisch mit der von Kanz­ler Scholz aus­ge­ru­fe­nen Zei­ten­wen­de in der Sicherheitspolitik.

Für die­se Arbeit wur­de Andre­as Schwarz nun von der Redak­ti­on des Security.Table, der füh­ren­den jour­na­lis­ti­schen Fach­re­dak­ti­on in Deutsch­land für Geo­stra­te­gie, Ver­tei­di­gung, Rüs­tung und Cyber­ab­wehr, als einer der ent­schei­den­den Köp­fe in der Kate­go­rie „Poli­tik“ ausgewählt.

Am heu­ti­gen Frei­tag wur­de Andre­as Schwarz daher in die Rei­he „100-Top-of-the-Table“ von Table.Media aufgenommen.

„Ich freue mich sehr über die Aus­zeich­nung. Sie zeigt mir, dass der beharr­li­che Ein­satz für eine aus­rei­chen­de und ziel­ge­rich­te­te Finan­zie­rung unse­rer Ver­tei­di­gung in Fach­krei­sen wahr­ge­nom­men wird“, so Andre­as Schwarz. „Wir machen die Zei­ten­wen­de, die Kanz­ler Scholz aus­ge­ru­fen hat, real und vor allem: finan­zier­bar! Bei mei­ner Arbeit geht es mir nicht um Auf­rüs­tung, son­dern um eine soli­de Sicher­heits­po­li­tik für unser Land, die ange­sichts der Bedro­hung aus Russ­land unab­ding­bar ist.“

Table.Media wur­de 2019 vom frü­he­ren Tages­spie­gel-Her­aus­ge­ber Sebas­ti­an Tur­ner gegrün­det. Table Media erstellt seit 2021 täg­li­che News­let­ter zu ver­schie­de­nen Poli­tik­fel­dern, die wochen­tags per E‑Mail ver­schickt wer­den. Neben Chi­na und Euro­pa gibt es sol­che News­let­ter zur Bil­dungs­po­li­tik, For­schungs­po­li­tik, inter­na­tio­na­len Kli­ma­po­li­tik, Außen- und Sicher­heits­po­li­tik, Nach­hal­tig­keits­po­li­tik und Afri­ka. Das Security.Table Pro­fes­sio­nal Brie­fing von Table.Media ist der News­let­ter zu sicher­heits- und ver­tei­di­gungs­po­li­ti­schen The­men wie Geo­stra­te­gie, Ver­tei­di­gung, Rüs­tung und Cyberabwehr.

Brei­te Unter­stüt­zung für den SPD-Bundestagsabgeordneten

„Die Roten ver­sam­meln sich hin­ter Schwarz“

Andre­as Schwarz heißt der SPD-Kan­di­dat für den Bun­des­wahl­kreis 235, für Bam­berg-Forch­heim, bei den nächs­ten Bun­des­tags­wah­len im Herbst 2025. Dies beschloss die Par­tei auf ihrer Dele­gier­ten­ver­samm­lung in Kersbach.

Auch in Zukunft kann der Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te Andre­as Schwarz auf brei­te Rücken­de­ckung und die Unter­stüt­zung sei­ner Genos­sin­nen und Genos­sen bau­en. 42 der anwe­sen­den 43 Dele­gier­ten stimm­ten für Schwarz. „Eine gute Ent­schei­dung für ganz Ober­fran­ken“, fin­den auch die bei­den Co-Vor­sit­zen­den der SPD Bam­berg-Stadt Eva Jutz­ler und Olaf Sei­fert. „Denn Andre­as Schwarz küm­mert sich immer mit vol­lem Ein­satz um die Anlie­gen der Men­schen. Er denkt und han­delt sozi­al und weiß, wie man unse­re frän­ki­schen Inter­es­sen in Ber­lin vertritt.“

Schwarz ist seit 2013 Mit­glied im Deut­schen Bun­des­tag. In Ber­lin sitzt er als stell­ver­tre­ten­der Spre­cher sei­ner Frak­ti­on im Haus­halts­aus­schuss. Sei­ne poli­ti­sche Lauf­bahn begann Andre­as Schwarz aber in der Kom­mu­nal­po­li­tik. 17 Jah­re lang war er Bür­ger­meis­ter in sei­ner Hei­mat­ge­mein­de Strul­len­dorf, bis heu­te enga­giert sich Schwarz als Kreis­rat. Die­se Erfah­run­gen nüt­zen dem Abge­ord­ne­ten noch immer.


„Gera­de in die­sen unru­hi­gen Zei­ten brau­chen wir Poli­ti­ker mit Weitsicht“

„Man merkt ihm sei­ne kom­mu­nal­po­li­ti­sche Erfah­rung als lang­jäh­ri­ger Bür­ger­meis­ter an. Andre­as Schwarz ist ver­haf­tet in der Regi­on. Gera­de in die­sen unru­hi­gen Zei­ten brau­chen wir Poli­ti­ker mit Weit­sicht, Erfah­rung und einem Wer­te­kom­pass“, betont Jonas Merz­bach­er, selbst Bür­ger­meis­ter und Vor­sit­zen­der der SPD Bam­ber­ger Land.

„Sein Wort hat Gewicht, hier und in Ber­lin“, so die Forch­hei­mer SPD-Vor­sit­zen­den Alex­an­dra Prechtl und Richard Schmidt über ihren Spit­zen­kan­di­da­ten. Im Deut­schen Bun­des­tag ste­he der Haus­halts­exper­te für Ver­läss­lich­keit und die Stär­kung der Bundeswehr.

Für Schwarz sind die äuße­re, inne­re und sozia­le Sicher­heit im Land Kern­the­men. „Wir befin­den uns inmit­ten einer Zei­ten­wen­de, die die euro­päi­sche Sicher­heits­ar­chi­tek­tur neu ord­net. Der Angriff Russ­lands auf die Ukrai­ne hat Aus­wir­kun­gen auf sämt­li­che Berei­che der Poli­tik. Wir brau­chen eine Modi­fi­zie­rung der Schul­den­brem­se für Inves­ti­tio­nen in Gesell­schaft, Wirt­schaft und Infra­struk­tur. Dafür will ich mich ein­set­zen. Ich bedan­ke mich für Euer Ver­trau­en und freue mich auf die gemein­sa­me Wahl­zeit“, so Schwarz abschlie­ßend vor den SPD-Delegierten.“

Aus dem Bundestag

Ampel ver­klei­nert Bun­des­tag: Reak­tio­nen zur Wahlrechtsreform

Der Bun­des­tag soll klei­ner wer­den und künf­tig höchs­tens 630 Abge­ord­ne­te haben. Die­se umstrit­te­ne Redu­zie­rung soll durch den Weg­fall von Über­hang- und Aus­gleichs­man­da­ten gelin­gen. Die ent­spre­chen­de Wahl­rechts­re­form hat die Ampel­ko­ali­ti­on heu­te ver­ab­schie­det. Lisa Badum und Andre­as Schwarz, Ober­fran­kens Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te, haben auf die Ent­schei­dung reagiert.

Zur Wahl­rechts­re­form, die heu­te vom Bun­des­tag beschlos­sen wur­de, sag­te die grü­ne Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te Lisa Badum: „Bei der Reform des Wahl­rechts ging seit Jah­ren nichts vor­an. Wir als Ampel haben sie nun beschlos­sen. Damit been­den wir das ewi­ge Tau­zie­hen und geben dem Par­la­ment die Kraft, sich selbst zu begren­zen. Unter dem der­zei­ti­gen Wahl­recht ist der Bun­des­tag immer wei­ter ange­wach­sen. Das stei­gert nicht nur die Kos­ten, son­dern gefähr­det auch die Arbeits­fä­hig­keit die­ser demo­kra­ti­schen Herz­kam­mer. Es ist des­halb eine Fra­ge der Glaub­wür­dig­keit von Poli­tik, dass wir nun die­se Reform vornehmen.“

Der Bun­des­tag wird künf­tig eine fes­te Grö­ße von 630 Sit­zen haben, das sind mehr als 100 Abge­ord­ne­te weni­ger als der­zeit. „Gleich­zei­tig schaf­fen wir Über­hang- und Aus­gleichs­man­da­te ab und schlie­ßen damit end­gül­tig aus, dass der Bun­des­tag wei­ter anwächst. Die 299 Wahl­krei­se blei­ben wie bis­her erhal­ten. Damit set­zen wir den Grund­cha­rak­ter unse­res Wahl­sys­tems, das Ver­hält­nis­wahl­recht, kon­se­quent um. Wir Grü­ne arbei­ten seit Jah­ren kon­struk­tiv an einer wirk­sa­men Wahl­rechts­re­form und sind froh, die­se nun end­lich beschlie­ßen zu kön­nen. Wir haben in den ver­gan­ge­nen Wochen vie­le Gesprä­che auch mit den ande­ren demo­kra­ti­schen Frak­tio­nen geführt und Ände­run­gen am ursprüng­li­chen Reform­vor­schlag vor­ge­nom­men. Die Reform hat ein gerech­tes Wahl­recht zum Ziel. Die Ände­run­gen haben Aus­wir­kun­gen auf die Frak­ti­ons­stär­ke aller Par­tei­en, also auch auf uns selbst. Auch wir Grü­ne hät­ten nach dem letz­ten Wahl­er­geb­nis so weni­ger Sitze.“

Die Wahl­rechts­re­form sei in der Ver­gan­gen­heit aller­dings immer wie­der auch an der CSU geschei­tert. Dass gera­de sie die Reform vehe­ment kri­ti­sie­re, nennt Badum schein­hei­lig. „Jede Par­tei bekommt in Zukunft wei­ter­hin die ihr zuste­hen­den Sit­ze im Ver­hält­nis des bun­des­wei­ten Wahl­er­geb­nis­ses. Der Wäh­ler­wil­le ist abge­bil­det, nur eben mit ins­ge­samt weni­ger Sit­zen. Dass die 5 Pro­zent-Hür­de kon­se­quent ange­wen­det wird, ent­spricht den Regeln, die es bereits in Bay­ern für die Land­tag­wahl gibt.“

Reak­ti­on Andre­as Schwarz

Zu einer ähn­li­chen Ein­schät­zung kommt Andre­as Schwarz (SPD). „Wegen der Über­hang- und Aus­gleichs­man­da­te ist der Bun­des­tag jah­re­lang immer grö­ßer gewor­den. Die­se Rege­lung schaf­fen wir nun ab. Sie ver­ur­sach­te erheb­li­che Mehr­kos­ten für den Steu­er­zah­ler und stieß bei den Wäh­le­rin­nen und Wäh­lern zurecht auf Kritik.“

Die Ampel­ko­ali­ti­on habe mit der Reform des Wahl­rechts geschafft, woge­gen sich die Uni­on in der gro­ßen Koali­ti­on jah­re­lang gewehrt gehabt habe. Die CSU kri­ti­sie­re bei der Ände­rung zur Grund­man­dats­klau­sel zudem eine Rege­lung, die in Bay­ern seit vie­len Jah­ren genau­so exis­tiert. Bis­he­ri­ge Bevor­tei­lun­gen ein­zel­ner Par­tei­en wür­den nun abge­schafft wer­den. „Das ist nur gerecht und des­halb habe ich für die Reform gestimmt“, sag­te Schwarz.

Sti­pen­dia­tin des Deut­schen Bundestages

Emma Krapp erhält USA-Stipendium

Die 17-jäh­ri­ge Emma Krapp aus Schlüs­sel­feld darf für ein Schul­jahr in die USA. Der Bam­ber­ger Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te Tho­mas Sil­ber­horn (CSU) wähl­te die Schü­le­rin als Sti­pen­dia­tin des Deut­schen Bun­des­ta­ges aus.

„Ein Jahr in den Staa­ten ist eine span­nen­de und prä­gen­de Lebens­er­fah­rung”, erklärt Sil­ber­horn. „Emma Krapp wird unser Land als Juni­or­bot­schaf­te­rin bes­tens ver­tre­ten.” Es sei sehr erfreu­lich, dass der Aus­tausch trotz Coro­na wie­der statt­fin­den kön­ne, nach­dem er letz­tes Jahr des­we­gen aus­fal­len musste.

„Die trans­at­lan­ti­sche Zusam­men­ar­beit ist für mich ein Her­zens­an­lie­gen, weil sie die Grund­la­ge für unse­re Sicher­heit in Euro­pa bleibt”, so der Par­la­men­ta­ri­sche Staats­se­kre­tär aus dem Bun­des­ver­tei­di­gungs­mi­nis­te­ri­um. Des­halb neh­me er jedes Jahr am Par­la­men­ta­ri­schen Paten­schafts­pro­gramm von Bun­des­tag und US-Kon­gress teil. Ins­ge­samt erhal­ten 360 Schü­le­rin­nen und Schü­ler sowie jun­ge Berufs­tä­ti­ge ein Sti­pen­di­um für die USA.

Für das Schul­jahr 2022/​/​2023 kön­nen sich Jugend­li­che bis 10. Sep­tem­ber 2021 bewer­ben. Die Aus­schrei­bung rich­tet sich an Schü­le­rin­nen und Schü­ler aller Schul­ar­ten, die am 31.7.2021 zwi­schen 15 und 17 Jah­re alt sind, sowie an jun­ge Berufs­tä­ti­ge, die am 31.7.2021 höchs­tens 24 Jah­re alt sind. Bewer­bun­gen kön­nen online unter https://www.bundestag.de/ppp ein­ge­reicht werden.