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Graf-Stauffenberg-Realschule

Für Umwelt­pro­jek­te

Graf-Stauf­fen­berg-Real­schu­le als Umwelt­schu­le ausgezeichnet

In ihrer Umwelt­grup­pe machen sich an der Graf-Stauf­fen­berg-Real­schu­le Schü­le­rin­nen und Schü­ler von der fünf­ten bis zur zehn­ten Klas­se mit Leh­rer Johan­nes Mie­kisch Gedan­ken, wie man umwelt- und kli­ma­ge­rech­ter wer­den kann. Dafür hat die Graf-Stauf­fen­berg-Real­schu­le jetzt vom Lan­des­bund für Vogel- und Natur­schutz Bay­ern die Aus­zeich­nung „Umwelt­schu­le“ erhalten.

Seit zwei Jah­ren gibt es die Umwelt­grup­pe bereits an der Graf-Stauf­fen­berg-Real­schu­le. Ein­mal in der Woche tref­fen sich rund 20 Schü­le­rin­nen und Schü­ler, um Umwelt­pro­jek­te zu ent­wi­ckeln und umzu­set­zen. In die­sem Jahr stand das The­ma Mobi­li­tät im Fokus. Wie die Stadt Bam­berg mit­teil­te, hat nun der Vogel- und Natur­schutz Bay­ern (LBV) die Graf-Stauf­fen­berg-Real­schu­le als „Umwelt­schu­le“ ausgezeichnet.

In ihrer Umwelt­grup­pe haben die Schü­le­rin­nen und Schü­ler haben unter Anlei­tung ihres Leh­rers Johan­nes Mie­kisch zum Bei­spiel eine Fahr­rad­um­fra­ge an ihrer Schu­le unter­nom­men. Das Ergeb­nis stell­ten die Kin­der Bür­ger­meis­ter Jonas Glü­sen­kamp vor, der anläss­lich der Aus­zeich­nung am 22. Novem­ber an die Schu­le gekom­men war. „Von eurem Enga­ge­ment pro­fi­tiert nicht nur eure Schu­le“, sag­te Glü­sen­kamp. „Ihr leis­tet vor allem einen wich­ti­gen Bei­trag zum Klimaschutz.“

Die Erkennt­nis­se aus der Umfra­ge sei­en auch für den Kli­ma- und Umwelt­re­fe­ren­ten auf­schluss­reich. So habe die Groß­zahl der rund 150 befrag­ten Schü­le­rIn­nen einen Schul­weg von einem bis zu drei Kilo­me­tern. Der aller­größ­te Teil kom­me zu Fuß, mit dem Bus oder dem Fahr­rad zur Schu­le in der Klos­ter-Lang­heim-Stra­ße. Soge­nann­te Eltern­ta­xis wür­den dage­gen eher eine unter­ge­ord­ne­te Rol­le spielen.

Schü­le­rIn­nen wün­schen sich mehr Sicherheit

Gleich­zei­tig wün­schen sich die Schü­le­rin­nen und Schü­ler mehr Sicher­heit vor Van­da­lis­mus für ihre Fahr­rä­der und bes­se­ren Schutz vor Dieb­stahl. Bür­ger­meis­ter Glü­sen­kamp ließ sich von der Umwelt­grup­pe auch die Fahr­rad­un­ter­stell­plät­ze zei­gen und sag­te zu, sich dafür ein­zu­set­zen, „dass die Wün­sche der Schü­le­rin­nen und Schü­ler bei der geplan­ten Sanie­rung der Schu­le berück­sich­tigt werden“.

Neben einer Urkun­de erhielt die Graf-Stauf­fen­berg-Real­schu­le vom LBV auch eine Flag­ge, die den Sta­tus als Umwelt­schu­le sicht­bar macht.