Hochwertiges Programm mit 40 Meisterkursen
Haus Marteau startet in neues Kursjahr
Haus Marteau startet mit einem hochkarätigen Programm ins neue Kursjahr, wie der Bezirk Oberfranken mitteilt. Gleich zum Start wird es spektakulär, wenn Ende August beim Meisterkurs für Klavierduos mit Prof. Christoph Sischka und Hsueh-Fong Chien der Platz am Flügel kaum ausreicht.
Weitere Klavierkurse werden geleitet von Koryphäen wie Prof. Gilead Mishory, Prof. Arnulf von Arnim oder Prof. Bernd Glemser. So gut wie alle Kurse veranstalten ein öffentliches Abschlusskonzert, so etwa der Gesangskurs von Prof. Susanne Kelling. In der Villa eines einstigen Geigenvirtuosen spielt natürlich die Violine eine große Rolle. „Neben Künstlern wie Prof. Ingolf Turban, Baiba Skride und Prof. Philip Draganov, die erst in jüngerer Zeit verpflichtet wurden, stehen Prof. Daniel Gaede und Prof. Markus Wolf als langjährige Haus Marteau-Dozenten den jungen Violinisten zur Seite“, erläutert der Künstlerische Leiter, Prof. Christoph Adt.
Auch die große Schwester der Geige, die Viola, hat einen festen Platz im Kursprogramm: Die beiden Professoren Gunter Teuffel und Hariolf Schlichtig sind erfahrene Bratschisten, die ihre Begeisterung für das Instrument sehr gerne an die junge Generation weitertragen. Haus Marteau bietet im Programm 2025//2026 einen Kurs für Violoncello mit Prof. Jakob Spahn sowie zwei Kammermusikkurse, bei denen ein Violoncello gleichsam das Fundament bildet, nämlich beim Kölner Klaviertrio und dem Goldmund Quartett. Ein neuer Name in der Dozentenschaft ist Prof. Dominik Wagner. Der Kontrabassist lehrt an der Hochschule für Musik Würzburg, und an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien.
Die Internationale Musikbegegnungsstätte Haus Marteau bietet zudem Kurse für Blasinstrumente an: Flöte, Oboe und Fagott sind ebenso vertreten wie Horn, Trompete, Posaune und Tuba. Fagottist Ulrich Hermann gibt erstmals einen Meisterkurs. Der gefragte Pädagoge ist Professor für Fagott an der Hochschule für Musik und Tanz Köln und an der Musikhochschule Trossingen.
„Seit 41 Jahren gibt es den Kurs Orchesterspiel, nicht wenige Teilnehmer des Jugendsymphonieorchesters Oberfranken haben eine Laufbahn zum Berufsmusiker eingeschlagen“, resümiert Bezirkstagspräsident Henry Schramm. Unter der professionellen Anleitung von Dirigent Till Fabian Weser wird sich das junge Orchester auch zu Ostern 2026 wieder aufs Neue zusammensetzen.
Der Ensemblekurs für Blechbläser, geleitet von Rekkenze Brass, wendet sich an feste Ensembles und Einzelteilnehmer gleichermaßen und bildet jedes Jahr eine neue No name-Brass-Formation.
Eng wird es im Konzertsaal, wenn die Percussionisten mit Wagenladungen voller Instrumente anrücken. Sie zeigen unter der Anleitung von Claudio Estay, dass Vielfalt und Phantasie in der Percussion keine Grenzen gesetzt sind.
„Alle Meisterkurse dauern vier bis fünf Tage und sind geprägt von hoher musikalischer Exzellenz, die nicht zuletzt die Abschlusskonzerte der Meisterkurse auszeichnet“, so Verwaltungsleiter Dr. Ulrich Wirz.
Das nächste Konzert im spektakulären Konzertsaal (Meisterkurs Klavierduos, 29. August) ist ausverkauft. Karten gibt es noch für die Abschlusskonzerte Klarinette (Freitag, 5. September), Violine (Samstag, 13. September) und Gesang (Freitag 19. sowie Freitag 26. September) sowie für das Auftaktkonzert des Meisterkurses für Violine, gespielt von Prof Markus Wolf (Montag, 8. September).
Konzerterlebnisse 2025
Haus Marteau
Freunde der klassischen Musik finden auch 2025 in Haus Marteau ein hochwertiges Konzertangebot im spektakulären Konzertsaal unter Tage. Junge Künstlerinnen und Künstler aus der Internationalen Musikbegegnungsstätte gastieren aber auch an anderen Orten in Oberfranken, unter anderem gastiert das Jugendsymphonieorchester Oberfranken am Ostermontag in der Bamberger Konzerthalle.
Neben den beliebten Abschlusskonzerten mit Klavier, Oboe, Fagott, Violine, Flöte, Violoncello, Klarinette oder Horn hat der Künstlerische Leiter Prof. Christoph Adt auch für 2025 prominente Künstlerinnen und Künstler zu den Meisterkonzerten des Haus Marteau eingeladen. „Wir freuen uns auf Matthias Kirschnereit, das Arcis Saxophonquartett, das Klavierduo Sulkhanishvili, die Violinistin Christine Busch mit Péter Nagy und den Flötisten Henrik Wiese im Duo mit der Harfenistin Magdalena Hoffmann.“
Der Januar beginnt mit zwei Klavierkonzerten des Meisterkurses von Prof. Arnulf von Arnim am Mittwoch, dem 15.1., und Donnerstag, dem 16.1., gefolgt von einem weiteren Konzert des Meisterkurses für Klavier von Prof. Gilead Mishory am Sonntag, dem 19.1. um 18 Uhr.
In bester Tradition findet zu Ostern wieder das Jugendsymphonieorchester Oberfranken zusammen. „Das junge Orchester wird am Osterwochenende unter der Leitung des Dirigenten Till Fabian Weser Werke von Tschaikowsky und Mendelssohn Bartholdy aufführen. Ein tolles Erlebnis, für die jungen Künstlerinnen und Künstler ebenso wie für das Publikum“, sagt Bezirkstagspräsident Henry Schramm. In diesem Jahr treten die jungen Künstlerinnen und Künstler in Naila (19.4.), Rödental (20.4.) und Bamberg (21.4.) auf.
Das ganze Jahr über konzertieren die Meisterkurse der Internationalen Musikbegegnungsstätte in der Reihe Haus Marteau auf Reisen in Oberfranken, unter anderem in Rehau (7. Februar), Kutzenberg (4. April), und Kulmbach (10. August).
Jugendsymphonieorchester Oberfranken
Große Bühne für junge Musiker
Eine Woche voller Musik verspricht das Jugendsymphonieorchester Oberfranken in der Karwoche 2025. Bewerbungen sind ab sofort auf der Webseite des Jugendsymphonieorchesters Oberfranken möglich, wie der Bezirk Oberfranken mitteilt. Eines der drei Konzerte findet am Ostermontag in der Konzert- und Kongresshalle in Bamberg statt.
Junge Musikerinnen und Musiker zwischen 14 und 25 Jahren bilden im April kommenden Jahres wieder zusammen mit Gleichgesinnten ein Orchester auf Zeit. Nach einer intensiven Probenwoche im Schullandheim in Pottenstein wird das Projektorchester wieder Osterkonzerte in Naila, Rödental und Bamberg spielen.
Bezirkstagspräsident Henry Schramm lädt Oberfrankens jeunesse musicale dazu ein, mit dem Haus Marteau-Projekt unter der Leitung von Dirigent Till Fabian Weser erste Orchestererfahrungen zu sammeln: „Es ist immer wieder schön zu sehen, welch große musikalische Talente sich im Jugendsymphonieorchester zeigen. Für die jungen Musikerinnen und Musiker ist es eine tolle musikalische Erfahrung, aber auch ein großes Gemeinschaftserlebnis.“
Auf dem Konzertprogramm steht das „Konzert für Violine und Orchester e‑Moll op. 64“ von Felix Mendelssohn Bartholdy, eines der populärsten Werke des Komponisten, das vor 180 Jahren uraufgeführt wurde. Zudem werden Auszüge aus Tschaikowskys Nussknacker-Suite sowie dessen „Sinfonie Nr. 6 h‑Moll“ aufgeführt – sein letztes Werk, die „Pathétique“.
Die Arbeitsphase des Jugendsymphonieorchesters Oberfranken, das in diesem Jahr sein 40jähriges Bestehen feiern konnte, findet vom 12. – 19. April 2025 im Schullandheim Pottenstein (Landkreis Bayreuth) statt. Anschließend spielen die jungen Musikerinnen und Musiker Konzerte am Karsamstag in der Frankenhalle Naila, am Ostersonntag in der Franz-Goebel-Halle Rödental und am Ostermontag in der Konzert- und Kongresshalle Bamberg. Beginn ist jeweils um 18 Uhr. Informationen gibt es auf der Webseite des Jugendsymphonieorchesters Oberfranken, auf der auch die Bewerbung möglich ist. Bewerbungsschluss ist am 28. Februar 2025.
Kooperation mit dem Blue Train Orchestra
Jubiläumskonzert: 40 Jahre Jugendsymphonieorchester Oberfranken
Zum Anlass seines 40-jährigen Bestehens tritt das Jugendsymphonieorchester Oberfranken mit der Big Band der Städtischen Musikschule Bambergs auf, dem Blue Train Orchestra. Auf dem Programm steht unter anderen eine eigens angefertigte Auftragskomposition.
Zur Förderung junger musikalischer Talente aus der Region unterhält der Bezirk Oberfranken seit 40 Jahren das Jugendsymphonieorchester Oberfranken. „40 Jahre Jugendorchester sind nicht einfach ein 40 Jahre alt gewordenes Orchester“, zitiert eine Mitteilung des Bezirks Christoph Adt, künstlerischer Leiter von Oberfrankens Musikbegegnungsstätte „Haus Marteau“. „Nein, es sind sozusagen 40 Orchester in 40 Jahren. Unzählige Jugendliche haben mitgemacht bei diesem außerordentlichen Projekt, jedes Jahr in neuer Zusammensetzung, die sich nie vollständig wiederholt.“
Zum 40. Jubiläum sei nun ein besonderes Konzertprogramm nötig, so die Mitteilung weiter. So entstand die Idee der Uraufführung eines großen Gemeinschaftsprojekts. Zusammen mit der Big Band der Städtischen Musikschule Bamberg, dem Blue Train Orchestra, präsentiert das Jugendsymphonieorchester Oberfranken am 1. April, um 17:30 Uhr, unter anderem eine Auftragskomposition. Diese hat der Hofer Trompeter Peter Lawrence für diesen Anlass kreiert. „One World“ – Concerto for Big Band & Orchestra“ ist der Titel des Werks, das die beiden Musik-Gruppen am Ostermontag in der Konzerthalle Bamberg aufführen.
Die Komposition von Peter Lawrence möchte in einer Zeit voller Konflikte zeigen, wie sehr Verschiedenheit zu einer wechselseitigen Bereicherung führen kann, so die Mitteilung weiter. „Die Welt der Jazzmusik bereichert die Welt der Klassik und die Welt der Klassik bereichert die Welt des Jazz“, sagt Lawrence, der zudem Solotrompeter bei den Hofer Symphonikern ist, über sein Werk.
Im weiteren Verlauf des Konzerts am 1. April werden die rund 80 Musiker:innen des Jugendsymphonieorchesters auch zwei klassische Werke spielen. So steht die 2. Sinfonie von Jean Sibelius und „Die Moldau“ von Bedřich Smetana auf dem Programm.