Besuch bei Galeria – dem Warenhaus im Herzen der Bamberger Innenstadt
Dritter Innenstadtrundgang mit Oberbürgermeister M. Niedermaier
Im Rahmen seines aktuellen Innenstadtrundgangs besuchte Oberbürgermeister Sebastian M. Niedermaier gemeinsam mit Wirtschaftsreferent Dr. Stefan Goller unter anderem Galeria Bamberg. Im Mittelpunkt des Austausches standen die aktuelle Entwicklung und die Herausforderungen des Warenhauses sowie der Bamberger Innenstadt, wie die Stadt Bamberg mitteilt.
Filialgeschäftsführer Mathias Baluses betonte, dass die Galeria-Filiale in Bamberg weiter ein Magnet für die Innenstadt und mit 7.000 Quadratmetern Verkaufsfläche der größte Einzelhändler sei.
Vor dem Hintergrund der weiterhin immer wieder spürbaren Kaufzurückhaltung, bleibe die Erfüllung der Umsatzziele von großer Bedeutung. „Wir sind darauf angewiesen, dass die Menschen aus Bamberg und dem Umland ihre Einkäufe bei uns tätigen und nicht nur online. Der Tourist kauft nicht im Internet und wird dazu ergänzend eine immer wichtigere Zielgruppe“, so Baluses.
In den vergangenen Jahren wurde die Bamberger Filiale umfassend modernisiert und konsequent weiterentwickelt. Neben einer zeitgemäßen Neugestaltung der Verkaufsflächen tragen insbesondere der neue „Regio-Point“ mit Produkten regionaler Anbieter sowie das integrierte Eiscafé zur Attraktivitätssteigerung des Standorts bei. Der jüngst an der Kasse installierte „eventim Kartenvorverkauf“ für regionale und nationale Veranstaltungen rundet das vielfältige Angebot ab.
„Galeria ist als Einkaufs- und Erlebnisort ein wichtiger Anker für unsere Bamberger Innenstadt und ein bedeutender Frequenzbringer für den gesamten Einzelhandel. Dass in den letzten Jahren hier investiert wurde und sich das Warenhaus inkl. dem Café Bassanese so gut darstellt, ist sehr erfreulich. Gleichzeitig dürfen wir uns darauf nicht ausruhen. Wir müssen weiter gemeinsam daran arbeiten, die Rahmenbedingungen für den stationären Handel konsequent zu verbessern“, betonte Oberbürgermeister M. Niedermaier.
Ein weiterer Schwerpunkt des Gespräches mit Mathias Baluses waren die Standortbedingungen der Innenstadt. Thematisiert wurden ein funktionales und praktikables Parkleitsystem, eine Reduzierung der Parkgebühren, hochwertige Fahrradabstellanlagen sowie ein attraktives ÖPNV-Angebot und ein gutes Baustellenmanagement. „Eine attraktive Innenstadt lebt von einer engen Zusammenarbeit aller Akteure, guter Erreichbarkeit und einer funktionierenden Infrastruktur. Daran arbeiten wir gemeinsam weiter“, erklärte Dr. Stefan Goller.
Mathias Baluses zeigte sich zuversichtlich: „Der Standort Bamberg hat durch den vielfältigen Handelsmix, den Touristen, unserer wunderschönen Altstadt und der guten Gastronomie beste Voraussetzungen. Damit wir weiter erfolgreich sein können, müssen wir die Innenstadt gemeinsam nachhaltig stärken und für unsere Kundinnen und Kunden attraktiv halten.“
Nach dem Austausch bei Galeria führte der Innenstadtrundgang Oberbürgermeister M. Niedermaier zunächst zur Blitz Boutique von Eliza Blättner am Heumarkt. Anschließend ging es weiter zum Katzenberg. Dort besuchte er das Restaurant Scheiners am Dom von Anneke Kröner und den Laden Katzenberg 4 Kids, den Ursel Zöller-Kamm und Martina Meinhardt gemeinsam führen. Die Gespräche reichten unter anderem von fehlenden Mülleimern und aktuellen Baustellen über Freischankflächen bis hin zu gemeinsamen Aktionen für eine attraktive Innenstadt. Die Anregungen und vereinbarten Maßnahmen werden von der Wirtschaftsförderung nun gemeinsam mit den zuständigen Fachämtern weiterverfolgt.
Innenstadtrundgänge – im Gespräch mit dem Oberbürgermeister
Bei seinen fortlaufenden Innenstadtrundgängen macht sich Oberbürgermeister M. Niedermaier persönlich ein Bild von der Situation der Betriebe. Gemeinsam mit dem Wirtschaftsreferat und der Wirtschaftsförderung nimmt er konkrete Anliegen auf und stößt Lösungen an.
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OB Niedermaier: „Gute Arbeit muss fortgesetzt werden“
Stadtrat unterstützt Neuorganisation des Referats für Bildung, Schulen und Sport mit bewährten Kräften
Gabriele Kepic bleibt Referentin für Bildung, Schulen und Sport. Sie übernahm vor zwei Jahren interimsweise im Rahmen der Einführung des Ganztagesanspruch die Position, nun folgt die dauerhafte Übertragung der Aufgabe durch Oberbürgermeister Sebastian M. Niedermaier, wie die Stadt Bamberg mitteilt.
„Gabriele Kepic ist vom ersten Tag als Referentin die offenen Themen beherzt angegangen und hat Lösungen für sie gefunden. Das Thema Bildung ist bei ihr bestens aufgehoben, deshalb betraue ich sie dauerhaft mit der Leitung des Referats“, erklärt Niedermaier.
In der jüngsten Vollsitzung holte sich das Stadtoberhaupt auch die mehrheitliche Rückendeckung des Stadtrats für diese Entscheidung. Bürgermeister und Personalreferent Jonas Glüsenkamp freut sich über die Entwicklung: „Gabriele Kepic ist seit Jahren eine ganz wichtige Kraft in unserer Verwaltung – zunächst im Sozial‑, dann im Schulreferat. Sie treibt Themen mit viel Energie voran.“ Kepic bedankt sich für das Vertrauen „und die Wertschätzung für meine Arbeit, die mit dieser unbefristeten Verlängerung meiner Tätigkeit verbunden ist.“
Mit der Festlegung auf die Leitung geht eine Neuorganisation des Referats einher. Das Amt für Bildung, Schulen und Sport firmiert künftig unter dem Namen Amt für Schulen und Bildungsplanung und wird von Marianna Heusinger geleitet, die in den vergangenen zwei Jahren das Bildungsbüro überzeugend geführt hat. Heusinger habe sich hier bewährt und „die mit dem Ganztagesanspruch für Grundschulkinder einhergehenden Herausforderungen kompetent und erfolgreich angepackt“, lobt Kepic.
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Erste Bürgerversammlung 2026
OB Niedermaier lädt zum Dialog ein
Oberbürgermeister Sebastian M. Niedermaier lädt alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt Bamberg zur ersten Bürgerversammlung des Jahres 2026 ein. Die Veranstaltung beginnt am Donnerstag, 25. Juni 2026, um 19 Uhr in der KUFA Bamberg in der Ohmstraße 3, wie die Stadt Bamberg mitteilt.
Den Auftakt bildet ein Bericht des Oberbürgermeisters zu aktuellen Themen und Entwicklungen in der Stadt. Im Anschluss folgt ein offener Austausch: Alle Bambergerinnen und Bamberger haben die Möglichkeit, das Wort zu ergreifen und Anträge zu stellen – zu Themen, die die gesamte Stadtgemeinschaft betreffen. Behandelt werden können ausschließlich Angelegenheiten von allgemeinem öffentlichem Interesse. Anträge zu privaten Einzelfällen sowie zu Themen, die nicht in den Zuständigkeitsbereich der Stadt Bamberg fallen, können nicht berücksichtigt werden.
Außerdem wird die Bürgerversammlung um ein neues Angebot ergänzt: Nach der Behandlung aller Anträge besteht noch die Gelegenheit zu persönlichen Gesprächen mit städtischen Referentinnen, Referenten und Geschäftsführern.
Anträge stellen
Anträge können formlos eingereicht werden. Am Veranstaltungsort liegt ein Antragsvordruck aus; dieser kann auch vorab unter folgendem Link heruntergeladen und ausgefüllt werden: www.stadt.bamberg.de/Bürgerservice/Bürgerversammlungen. Die Anträge werden einzeln und vom Antragsteller persönlich vorgestellt und anschließend den anwesenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zur Bearbeitung übergeben.
Anreise und Parken
Die nächstgelegene Bushaltestelle „Robert-Bosch-Str.” wird von den Linien 911, 975, 978, 979 und 980 bedient. Parkplätze stehen in unmittelbarer Nähe des Veranstaltungsorts zur Verfügung. Die KUFA Bamberg ist barrierefrei zugänglich.
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Rikscha-Ausflüge für Menschen mit Mobilitätseinschränkung
Stadtradeln: OB-Wette setzt Zeichen für Inklusion
Oberbürgermeister Sebastian M. Niedermaier verbindet das Stadtradeln in diesem Jahr mit einem besonderen inklusiven Anliegen. An allen 21 Tagen soll es Rikscha-Ausflüge für Menschen mit Mobilitätseinschränkung geben, wie die Stadt Bamberg mitteilt.
Am 15. Juni 2026 startet in Bamberg wieder die internationale Kampagne Stadtradeln. Bis zum 5. Juli sind Bürgerinnen und Bürger eingeladen, möglichst viele Alltagswege klimafreundlich mit dem Fahrrad zurückzulegen. In diesem Jahr verbindet Oberbürgermeister Sebastian M. Niedermaier den Wettbewerb mit einem besonderen inklusiven Anliegen: An sämtlichen Aktionstagen sollen mobilitätseingeschränkte Menschen, insbesondere Seniorinnen und Senioren sowie Menschen mit Behinderung, einen kostenlosen Ausflug mit der Rikscha unternehmen können. „Ich wette, dass wir es schaffen, an allen 21 Tagen des Stadtradeln Menschen, die nicht selbst radeln können, eine Fahrt mit der Rikscha zu ermöglichen“, so der Oberbürgermeister. Wer mitfahren möchte oder jemanden kennt, der im Zeitraum vom 15. Juni bis 5. Juli einen Rikscha-Ausflug machen will, kann sich per Mail an radverkehrsbeauftragte@stadt.bamberg.de wenden.
Die Rikscha-Ausflüge werden von ehrenamtlichen Fahrerinnen und Fahrern durchgeführt. Die Fahrgäste werden an einem vereinbarten Ort abgeholt und können während der ein- bis zweistündigen Tour die Stadt, Parks oder andere Wunschziele erleben. Die Fahrten sind kostenlos und fördern Mobilität, Begegnung und gesellschaftliche Teilhabe. Jeder mit der Rikscha zurückgelegte Kilometer zählt beim Stadtradeln in der Stadt Bamberg. Weitere ehrenamtliche Fahrerinnen und Fahrer werden noch gesucht. Interessierte können sich unter Telefon 0951//87–1449 oder per Mail an quartiersentwicklung@stadt.bamberg.de melden.
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IHK-Gremium Bamberg im Austausch mit Landrat und Oberbürgermeister
Wirtschaft und Politik suchen Schulterschluss für Bamberg
Der enge Schulterschluss zwischen Wirtschaft, Politik und Verwaltung steht im Mittelpunkt des Unternehmerfrühstücks des IHK-Gremiums Bamberg mit Oberbürgermeister Sebastian M. Niedermaier und Landrat Johannes Maciejonczyk, wie die IHK für Oberfranken Bayreuth mitteilt.
„Gerade in Zeiten von Transformationsdruck und wachsender Unsicherheit ist es entscheidend, dass Wirtschaft, Verwaltung und Politik gemeinsam Lösungen vor Ort entwickeln und Hand in Hand zusammenarbeiten“, betont Herbert Grimmer, Vorsitzender des IHK-Gremiums Bamberg. Oberbürgermeister Niedermaier kündigt in diesem Zusammenhang an, dass ein Wirtschaftssenat gegründet werden soll, um den Themen Wirtschaft und Digitalisierung mehr Sichtbarkeit und Bedeutung zu verleihen. „Wir entwickeln einen direkten Draht in die Politik und stellen damit sicher, dass wirtschaftliche Themen zügig behandelt werden“, so Niedermaier.
Auch Landrat Maciejonczyk unterstreicht die Bedeutung einer starken regionalen Wirtschaft: „Am Anfang der Nahrungskette steht immer das, was erwirtschaftet wird. Nur wenn unsere Wirtschaft stark bleibt, können wir auch künftig Wohlstand, soziale Stabilität und gesellschaftliche Leistungen sichern.“
Im weiteren Verlauf der Veranstaltung werden konkrete Themen aus Handel, Logistik, Tourismus, Stadtentwicklung und Denkmalpflege angesprochen. Vertreter aus der regionalen Wirtschaft werben dabei für bessere Rahmenbedingungen, mehr Pragmatismus in Genehmigungsverfahren und ein stärkeres Bewusstsein für die Bedeutung, aber auch die Sorgen regionaler Unternehmen.
Herbert Grimmer: Bildung als elementarer Schlüsselfaktor
Ein weiterer Schwerpunkt ist die Bedeutung von Bildung und beruflicher Qualifikation. Das IHK-Gremium spricht sich für eine stärkere Vernetzung von Unternehmen, Schulen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen aus, um jungen Menschen Perspektiven aufzuzeigen und das Verständnis für Selbstständigkeit und Mittelstand zu stärken.
„Bildung ist die Rendite der Zukunft. Das können wir direkt hier in Bamberg gestalten gemeinsam mit Schulen, Hochschulen und Unternehmen“, so der IHK-Gremiumsvorsitzende.
“Kompass” für die kommenden Jahre überreicht
Zum Abschluss überreicht Grimmer im Namen des IHK-Gremiums den Gästen einen Auszug aus Artikel 153 der Bayerischen Verfassung als symbolischen “Kompass“ für die kommenden Jahre. Dort ist klar als Verfassungsauftrag formuliert, die selbständigen Klein- und Mittelstandsbetriebe zu fördern und gegen “Überlastung und Aufsaugung“ zu schützen, aber auch den Aufstieg „aus nichtselbständiger Arbeit zu selbständigen Existenzen zu fördern“. Grimmer leitet daraus ab, dass Wirtschaft, Verwaltung und Politik miteinander Lösungen suchen, um Hindernisse abzubauen. „Wir freuen uns auf eine intensive und vertrauensvolle Zusammenarbeit,” so Grimmer.
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Oberbürgermeister Niedermaier besucht drei Unternehmen
„Wir müssen die Innenstadt stärken“
Oberbürgermeister Sebastian M. Niedermaier betont die Stärkung der Unternehmen in der Bamberger Innenstadt als ein zentrales Ziel der Stadtentwicklung. Gemeinsam mit Wirtschaftsreferent Dr. Stefan Goller und Ruth Vollmar, Leiterin der Wirtschaftsförderung, besuchte er drei Unternehmen in der Innenstadt, wie die Stadt Bamberg mitteilt.
„Die Stärkung der Unternehmen in der Bamberger Innenstadt ist ein zentrales Ziel der Stadtentwicklung, um die historische Altstadt als lebendigen Wirtschafts‑, Wohn- und Erlebnisraum zu erhalten“, betont OB Niedermaier während des Rundgangs.
Startpunkt des Kennenlernbesuchs des neuen Oberbürgermeisters der Stadt Bamberg war die Confiserie Storath AG in der Langen Straße. In ihrem Ladengeschäft vertreibt die Pralinen-Manufaktur aus Stübig handgefertigte Schokolade, Pralinen und Patisserie. Von dort aus ging es für den OB ein paar Häuser weiter zu Calimeros – Mexican Grill & Burger. In historischen Räumen werden vor Ort mexikanische Spezialitäten, Burger und Cocktails serviert. Die beiden Geschäftsführer betreiben zudem das Weinfass Bamberg mit fränkischen Spezialitäten, Bier und Wein. Die letzte Station seines ersten Unternehmensrundgangs war für Niedermaier die Metzgerei Liebold in der Oberen Sandstraße. Der Traditionsbetrieb in der Bamberger Altstadt hat neben dem beliebten Leberkäse auch viele andere Wurst- und Fleischwaren im Angebot.
Wunsch nach regelmäßigem Austausch
OB Niedermaier diskutierte mit den Unternehmerinnen und Unternehmern auch über aktuelle Herausforderungen. Dabei betonte er: „Bamberg zeichnet sich durch einen starken und stabilen Mittelstand aus, der das Rückgrat der städtischen Wirtschaft und unseres Wohlstandes bildet. Daher ist mir der regelmäßige Austausch wichtig.“ Die Bamberger Wirtschaft müsse die Möglichkeit haben, sich stabil und zukunftsfähig aufzustellen. Dafür sollte die Kommunalpolitik die richtigen Rahmenbedingungen und Weichen schaffen.
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Stadtteilrundgang mit dem Oberbürgermeister
Was die Kramersfelder bewegt
Zahlreiche Kramersfelderinnen und Kramersfelder waren bei einem Spaziergang mit Oberbürgermeister Andreas Starke dabei. Darunter auch der Bürgervereinsvorsitzende Hans-Jürgen Bengel und weitere zuständige Referenten aus der Verwaltung.
Was ist mit einem möglichen Container-Standort für Flüchtlinge in Kramersfeld, falls das Ankerzentrum in Bamberg-Oste aufgelöst werden sollte? Auf diese Frage ging Bambergs Oberbürgermeister Andreas Starke gleich am Anfang ein. „Ich bin in einem engen und regelmäßigen Austausch mit dem bayerischen Innenminister. Gleichwohl sind wir auch davon abhängig, welche Entscheidungen die neue Bundesregierung zur Migration treffen wird“, so Starke.
Ein weiteres Thema war die Frage, was man tun könne, um seinen Keller bei starken Regenfällen vor Wasser zu schützen und wie das mit der Kanalisation im Stadtteil zusammenhänge. Hierzu empfahl Baureferent Thomas Beese eine kurzfristige Beratung durch Bamberg Service, um individuelle Lösungen zu erarbeiten. Als Beispiel nannte er geeignete Regenrückstauklappen in betroffenen Häusern. Interessierte können sich an die Abteilung Entwässerung unter der Rufnummer 0951÷87−7211 oder per Mail an entwaesserung@bamberg-service.de wenden.
Warum das Format des Stadtteilgesprächs so beliebt ist, zeigte sich auch beim nächsten Halt: Die Fragen können direkt an Ort und Stelle an die zuständigen Fachleute gestellt werden. So beantwortete Sebastian Sonnauer, Leiter Verkehrsbetrieb der Stadtwerke Bamberg, Anregungen zur Bus-Taktung und kündigte zudem an, dass der optimierte Verlauf der Nachtlinie nach Kramersfeld nochmals geprüft werde.
Zum teilweise abgesenkten geschotterten Bankett an der Hauptstraße erklärte Baureferent Thomas Beese, dass er eine technische Untersuchung zur Ursache vornehmen werde.
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Botschaft der Anteilnahme
Andreas Starke zeigt sich erschüttert nach der Nachricht vom überraschenden Tod von Altoberbürgermeister Herbert Lauer
Erschüttert hat sich Oberbürgermeister Andreas Starke in einer ersten Stellungnahme zum Tod von Altoberbürgermeister Herbert Lauer gezeigt, der überraschend mit 74 Jahren verstorben ist. Herbert Lauer war von 1994 bis 2006 Oberbürgermeister der Stadt Bamberg, seit 2009 war er deren Ehrenbürger.
Ab 1980 war Lauer für die Stadt Bamberg tätig, wo er 1989 Sozialreferent wurde.
Nachdem Oberbürgermeister Paul Röhner 1994 nicht mehr kandidierte, ließ sich Lauer aufstellen und setzte sich in der Stichwahl gegen Andreas Starke durch. 2000 erhielt Lauer bereits im ersten Wahlgang die absolute Mehrheit der Stimmen, auf eine weitere Kandidatur 2006 verzichtete er.
2009 wurde Herbert Lauer zum Ehrenbürger von Bamberg ernannt.
Sein Nachfolger, Oberbürgermeister Andreas Starke, äußerte sich nun folgendermaßen zum Tod Lauers: „Tief erschüttert und sehr traurig hat die Bamberger Bürgerschaft auf die Nachricht des plötzlichen Todes von Herbert Lauer reagiert. Wir alle trauern um unseren verdienstvollen Altoberbürgermeister und Ehrenbürger der Stadt Bamberg. Mit seiner Heimatliebe und seinem sozialen und kirchlichen Engagement und seiner Mitmenschlichkeit war er für viele Bürgerinnen und Bürger ein angesehener und vertrauensvoller Gesprächspartner, der sich mit Kompetenz, Weitblick und Hingabe allen kleinen und großen Herausforderungen widmete. Seine Standhaftigkeit und seine Bereitschaft zur Hilfe sind uns ein Vorbild.
Auch aus unseren Partnerstädten erreichen mich bereits viele Zeichen der Anteilnahme und des Mitgefühls, weil ihm die Pflege der guten Beziehungen zu unseren europäischen Partnerstädten ein wichtiges Anliegen war.
Persönlich bin ich ihm sehr dankbar für kollegiale Ratschläge und eine aktive Unterstützung in meinem Amt.
Der ganzen Familie Lauer gilt unsere tief empfundene Anteilnahme. Wir haben einen großen Sohn unserer Stadt verloren.“
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Wichtiges Zeichen für die Zukunft
Oberfranken sagt Ja zum Imagepakt
Schulterschluss, Aufbruchsstimmung und 100 Prozent Zustimmung: Alle oberfränkischen Landräte, Oberbürgermeister sowie die Spitzen der oberfränkischen Universitäten, Hochschulen und Wirtschaftskammern haben mit der Entwicklungsagentur Oberfranken Offensiv e.V. den Imagepakt geschlossen. Gemeinsam machen sie sich damit auf den Weg, das Image von Oberfranken innerhalb der Region und auch außerhalb zu stärken.
Oberfranken soll noch positiver wahrgenommen werden. Künftig will die Region gezielt junge Menschen und Familien für ein Leben in Oberfranken begeistern und langfristig gewinnen. Dafür wird Oberfranken sein Profil schärfen, mit einer Imagekampagne gezielt außerhalb werben und das Bewusstsein der Menschen innerhalb Oberfrankens für ihre Region stärken. Auf diesen gemeinsamen Weg haben sich die oberfränkischen Entscheidungsträger aus Kommunalpolitik, Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung geeinigt. Gemeinsam schlossen sie einstimmig den Imagepakt, der von der Entwicklungsagentur Oberfranken Offensiv e.V. angestoßen wurde.
Das Image von Oberfranken gemeinsam stärken
Für das Erreichen dieser Ziele ist der Zusammenhalt über Branchen, Landkreis- und Stadtgrenzen hinweg von großer Bedeutung. Staatsministerin Melanie Huml MdL, langjährige Vorsitzende von Oberfranken Offensiv e.V., lobt die Entschlossenheit aller Beteiligten und betont die Relevanz für die Zukunft der Region. „Der Imagepakt ist enorm wichtig für Oberfranken. Es ist uns gelungen, dass auch wirklich alle mitmachen. Das heißt: Landräte, Oberbürgermeisterin und Oberbürgermeister, Präsidentin und Präsidenten der Wirtschaftskammern, die Präsidentin und Präsidenten der Universitäten und Hochschulen – alle machen sich gemeinsam auf den Weg, um das Image von Oberfranken nach innen und außen zu stärken. Das ist unser Ziel, denn #esgehtnurgemeinsam.“
Die Vorsitzende von Oberfranken Offensiv e.V., Regierungspräsidentin Heidrun Piwernetz, erklärt den Hintergrund des Imagepaktes. „Der Imageprozess hat uns auf eine ganz intensive Art wieder zusammengebracht und noch stärker vernetzt. Diesen Schwung wollen wir nun für die Umsetzung konkreter Maßnahmen nutzen. Wir wollen die Zielgruppe der 20- bis 45-Jährigen erreichen. Wir wollen die eigenen, jungen Leute bei uns halten und zusätzlich junge Menschen aus den Ballungsräumen München und Nürnberg sowie aus Sachsen und Thüringen gewinnen.“
Imagepakt auf Basis wissenschaftlicher Analyse
Der Imagepakt ist Teil des Imageprozesses, den Oberfranken Offensiv e.V. im Projekt „Imagepakt und Imagekampagne Oberfranken“ im Rahmen des Programms zur Stärkung regionaler Identitäten des Bayerischen Staatsministeriums der Finanzen und für Heimat begleitet. Wissenschaftliche Basis ist die vom Demografie-Kompetenzzentrum Oberfranken 2019 in Auftrag gegebene Imageanalyse des Instituts für Demoskopie (IfD) Allensbach. In der ersten Projektphase definierte die Entwicklungsagentur durch Befragungen und digitale Workshops mit den regionalen und kommunalen Akteuren die Zielgruppe, die Zielregion sowie die zentralen Qualitäten Oberfrankens.
Ausblick: Eine gemeinsame Imagekampagne für Oberfranken
Für den weiteren gemeinsamen Weg entwickelt Oberfranken Offensiv e.V. in den kommenden Monaten eine Imagekampagne. Dabei setzt der Verein auch auf die Unterstützung von Agenturen, auf den engen Austausch mit den Regionalinitiativen und allen am Imagepakt beteiligten Entscheidungsträgern. Die Imagekampagne soll 20- bis 45-Jährige, insbesondere Familien, aber auch Auszubildende, Studierende und Rückkehrer ansprechen. Dabei werden die zentralen Qualitäten Familienfreundlichkeit, Wirtschafts- und Innovationskraft zusammen mit weiteren Faktoren aus den Bereichen attraktives Wohnen, Natur, Genuss, Freizeitwert und Wissenschaftsstandort kombiniert. Die Zielregionen der Imagekampagne werden die Grenzregionen Sachsens und Thüringens zu Oberfranken sowie die Metropolregion München und der Kern der Metropolregion Nürnberg sein.
Weiterführende Informationen
https://www.oberfranken.de/de/projekte/regionale-identitaet-image.php
Am Imagepakt Beteiligte
Oberfranken Offensiv e.V.
der Bezirk Oberfranken
die Landräte aller neun oberfränkischen Landkreise Bamberg, Bayreuth, Coburg, Forchheim, Hof, Kronach, Kulmbach, Lichtenfels und Wunsiedel im Fichtelgebirge
die Oberbürgermeisterin und Oberbürgermeister aller vier kreisfreien Städte Bamberg, Bayreuth, Coburg und Hof sowie der fünf Großen Kreisstädte Forchheim, Kulmbach, Marktredwitz, Neustadt bei Coburg und Selb
die Handwerkskammer für Oberfranken
die Industrie- und Handelskammer für Oberfranken Bayreuth
die Industrie- und Handelskammer zu Coburg
die vbw Vereinigung der bayerischen Wirtschaft Bezirksgruppe Oberfranken
die Otto-Friedrich-Universität Bamberg
die Universität Bayreuth
die Hochschule für angewandte Wissenschaften Coburg
die Hochschule für angewandte Wissenschaften Hof
das Bayerische Staatsministerium der Finanzen und für Heimat (als Auftrag- bzw. Fördermittelgeber)
die Regierung von Oberfranken
Über das Projekt „Imagepakt und Imagekampagne Oberfranken“
Im Februar 2020 hat Oberfranken Offensiv e.V. den Imageprozess aufgegriffen, um im Rahmen des Förderprogramms zur Stärkung der regionalen Identität des Bayerischen Staatsministeriums der Finanzen und für Heimat eine Imagekampagne für die Region ins Leben zu rufen. Das Programm läuft bis zum 31. Dezember 2022. Auf Basis der Imageanalyse Oberfranken des Instituts für Demoskopie (IfD) Allensbach aus dem Jahr 2019 entwickelt Oberfranken Offensiv e.V. im engen Schulterschluss mit Kommunen, Wirtschaftskammern, Universitäten, Hochschulen, Verbänden und anderen Akteuren („Imagepakt“) eine Imagekampagne, die Oberfranken in der Innen- und Außenwahrnehmung stärken soll. Der Imageprozess ist in eine konzeptionelle Phase (Strategieprozess) und eine Kreativ- und Kommunikationsphase aufgeteilt.
Oberfranken Offensiv e.V.
Oberfranken Offensiv e.V. ist eine der mitgliederstärksten Regionalinitiativen Deutschlands und Impulsgeber innovativer Projekte. Die Stärken Oberfrankens vor dem Hintergrund des demografischen Wandels auszubauen und so die Zukunftsregion Oberfranken mitzugestalten, ist die Kernaufgabe der Entwicklungsagentur. Der Verein versteht sich als wichtige Klammer, die sich lösungsorientiert und aktiv für die kommunale und regionale Entwicklung Oberfrankens einsetzt, Synergien nutzt, Kompetenzen bündelt und die Region in ihrer positiven Wahrnehmung im Innen- und Außenverhältnis erfolgreich weiterentwickelt. Im Verein engagieren sich Kommunen, Unternehmen, Institutionen, Verbände und Privatpersonen.