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Oberbürgermeister

Besuch bei Gale­ria – dem Waren­haus im Her­zen der Bam­ber­ger Innenstadt

Drit­ter Innen­stadt­rund­gang mit Ober­bür­ger­meis­ter M. Niedermaier

Im Rah­men sei­nes aktu­el­len Innen­stadt­rund­gangs besuch­te Ober­bür­ger­meis­ter Sebas­ti­an M. Nie­der­mai­er gemein­sam mit Wirt­schafts­re­fe­rent Dr. Ste­fan Gol­ler unter ande­rem Gale­ria Bam­berg. Im Mit­tel­punkt des Aus­tau­sches stan­den die aktu­el­le Ent­wick­lung und die Her­aus­for­de­run­gen des Waren­hau­ses sowie der Bam­ber­ger Innen­stadt, wie die Stadt Bam­berg mitteilt.

Fili­al­ge­schäfts­füh­rer Mathi­as Bal­u­ses beton­te, dass die Gale­ria-Filia­le in Bam­berg wei­ter ein Magnet für die Innen­stadt und mit 7.000 Qua­drat­me­tern Ver­kaufs­flä­che der größ­te Ein­zel­händ­ler sei.

Vor dem Hin­ter­grund der wei­ter­hin immer wie­der spür­ba­ren Kauf­zu­rück­hal­tung, blei­be die Erfül­lung der Umsatz­zie­le von gro­ßer Bedeu­tung. „Wir sind dar­auf ange­wie­sen, dass die Men­schen aus Bam­berg und dem Umland ihre Ein­käu­fe bei uns täti­gen und nicht nur online. Der Tou­rist kauft nicht im Inter­net und wird dazu ergän­zend eine immer wich­ti­ge­re Ziel­grup­pe“, so Baluses.

In den ver­gan­ge­nen Jah­ren wur­de die Bam­ber­ger Filia­le umfas­send moder­ni­siert und kon­se­quent wei­ter­ent­wi­ckelt. Neben einer zeit­ge­mä­ßen Neu­ge­stal­tung der Ver­kaufs­flä­chen tra­gen ins­be­son­de­re der neue „Regio-Point“ mit Pro­duk­ten regio­na­ler Anbie­ter sowie das inte­grier­te Eis­ca­fé zur Attrak­ti­vi­täts­stei­ge­rung des Stand­orts bei. Der jüngst an der Kas­se instal­lier­te „even­tim Kar­ten­vor­ver­kauf“ für regio­na­le und natio­na­le Ver­an­stal­tun­gen run­det das viel­fäl­ti­ge Ange­bot ab.

„Gale­ria ist als Ein­kaufs- und Erleb­nis­ort ein wich­ti­ger Anker für unse­re Bam­ber­ger Innen­stadt und ein bedeu­ten­der Fre­quenz­brin­ger für den gesam­ten Ein­zel­han­del. Dass in den letz­ten Jah­ren hier inves­tiert wur­de und sich das Waren­haus inkl. dem Café Bassa­ne­se so gut dar­stellt, ist sehr erfreu­lich. Gleich­zei­tig dür­fen wir uns dar­auf nicht aus­ru­hen. Wir müs­sen wei­ter gemein­sam dar­an arbei­ten, die Rah­men­be­din­gun­gen für den sta­tio­nä­ren Han­del kon­se­quent zu ver­bes­sern“, beton­te Ober­bür­ger­meis­ter M. Niedermaier.

Ein wei­te­rer Schwer­punkt des Gesprä­ches mit Mathi­as Bal­u­ses waren die Stand­ort­be­din­gun­gen der Innen­stadt. The­ma­ti­siert wur­den ein funk­tio­na­les und prak­ti­ka­bles Park­leit­sys­tem, eine Redu­zie­rung der Park­ge­büh­ren, hoch­wer­ti­ge Fahr­rad­ab­stell­an­la­gen sowie ein attrak­ti­ves ÖPNV-Ange­bot und ein gutes Bau­stel­len­ma­nage­ment. „Eine attrak­ti­ve Innen­stadt lebt von einer engen Zusam­men­ar­beit aller Akteu­re, guter Erreich­bar­keit und einer funk­tio­nie­ren­den Infra­struk­tur. Dar­an arbei­ten wir gemein­sam wei­ter“, erklär­te Dr. Ste­fan Goller.

Mathi­as Bal­u­ses zeig­te sich zuver­sicht­lich: „Der Stand­ort Bam­berg hat durch den viel­fäl­ti­gen Han­dels­mix, den Tou­ris­ten, unse­rer wun­der­schö­nen Alt­stadt und der guten Gas­tro­no­mie bes­te Vor­aus­set­zun­gen. Damit wir wei­ter erfolg­reich sein kön­nen, müs­sen wir die Innen­stadt gemein­sam nach­hal­tig stär­ken und für unse­re Kun­din­nen und Kun­den attrak­tiv halten.“

Nach dem Aus­tausch bei Gale­ria führ­te der Innen­stadt­rund­gang Ober­bür­ger­meis­ter M. Nie­der­mai­er zunächst zur Blitz Bou­tique von Eli­za Blätt­ner am Heu­markt. Anschlie­ßend ging es wei­ter zum Kat­zen­berg. Dort besuch­te er das Restau­rant Schein­ers am Dom von Anne­ke Krö­ner und den Laden Kat­zen­berg 4 Kids, den Ursel Zöl­ler-Kamm und Mar­ti­na Mein­hardt gemein­sam füh­ren. Die Gesprä­che reich­ten unter ande­rem von feh­len­den Müll­ei­mern und aktu­el­len Bau­stel­len über Frei­schank­flä­chen bis hin zu gemein­sa­men Aktio­nen für eine attrak­ti­ve Innen­stadt. Die Anre­gun­gen und ver­ein­bar­ten Maß­nah­men wer­den von der Wirt­schafts­för­de­rung nun gemein­sam mit den zustän­di­gen Fachäm­tern weiterverfolgt.

Innen­stadt­rund­gän­ge – im Gespräch mit dem Oberbürgermeister

Bei sei­nen fort­lau­fen­den Innen­stadt­rund­gän­gen macht sich Ober­bür­ger­meis­ter M. Nie­der­mai­er per­sön­lich ein Bild von der Situa­ti­on der Betrie­be. Gemein­sam mit dem Wirt­schafts­re­fe­rat und der Wirt­schafts­för­de­rung nimmt er kon­kre­te Anlie­gen auf und stößt Lösun­gen an.

OB Nie­der­mai­er: „Gute Arbeit muss fort­ge­setzt werden“

Stadt­rat unter­stützt Neu­or­ga­ni­sa­ti­on des Refe­rats für Bil­dung, Schu­len und Sport mit bewähr­ten Kräften

Gabrie­le Kepic bleibt Refe­ren­tin für Bil­dung, Schu­len und Sport. Sie über­nahm vor zwei Jah­ren inte­rims­wei­se im Rah­men der Ein­füh­rung des Ganz­ta­ges­an­spruch die Posi­ti­on, nun folgt die dau­er­haf­te Über­tra­gung der Auf­ga­be durch Ober­bür­ger­meis­ter Sebas­ti­an M. Nie­der­mai­er, wie die Stadt Bam­berg mitteilt.

„Gabrie­le Kepic ist vom ers­ten Tag als Refe­ren­tin die offe­nen The­men beherzt ange­gan­gen und hat Lösun­gen für sie gefun­den. Das The­ma Bil­dung ist bei ihr bes­tens auf­ge­ho­ben, des­halb betraue ich sie dau­er­haft mit der Lei­tung des Refe­rats“, erklärt Niedermaier.

In der jüngs­ten Voll­sit­zung hol­te sich das Stadt­ober­haupt auch die mehr­heit­li­che Rücken­de­ckung des Stadt­rats für die­se Ent­schei­dung. Bür­ger­meis­ter und Per­so­nal­re­fe­rent Jonas Glüsen­kamp freut sich über die Ent­wick­lung: „Gabrie­le Kepic ist seit Jah­ren eine ganz wich­ti­ge Kraft in unse­rer Ver­wal­tung – zunächst im Sozial‑, dann im Schul­re­fe­rat. Sie treibt The­men mit viel Ener­gie vor­an.“ Kepic bedankt sich für das Ver­trau­en „und die Wert­schät­zung für mei­ne Arbeit, die mit die­ser unbe­fris­te­ten Ver­län­ge­rung mei­ner Tätig­keit ver­bun­den ist.“

Mit der Fest­le­gung auf die Lei­tung geht eine Neu­or­ga­ni­sa­ti­on des Refe­rats ein­her. Das Amt für Bil­dung, Schu­len und Sport fir­miert künf­tig unter dem Namen Amt für Schu­len und Bil­dungs­pla­nung und wird von Mari­an­na Heu­sin­ger gelei­tet, die in den ver­gan­ge­nen zwei Jah­ren das Bil­dungs­bü­ro über­zeu­gend geführt hat. Heu­sin­ger habe sich hier bewährt und „die mit dem Ganz­ta­ges­an­spruch für Grund­schul­kin­der ein­her­ge­hen­den Her­aus­for­de­run­gen kom­pe­tent und erfolg­reich ange­packt“, lobt Kepic.

Ers­te Bür­ger­ver­samm­lung 2026

OB Nie­der­mai­er lädt zum Dia­log ein

Ober­bür­ger­meis­ter Sebas­ti­an M. Nie­der­mai­er lädt alle Bür­ge­rin­nen und Bür­ger der Stadt Bam­berg zur ers­ten Bür­ger­ver­samm­lung des Jah­res 2026 ein. Die Ver­an­stal­tung beginnt am Don­ners­tag, 25. Juni 2026, um 19 Uhr in der KUFA Bam­berg in der Ohm­stra­ße 3, wie die Stadt Bam­berg mitteilt.

Den Auf­takt bil­det ein Bericht des Ober­bür­ger­meis­ters zu aktu­el­len The­men und Ent­wick­lun­gen in der Stadt. Im Anschluss folgt ein offe­ner Aus­tausch: Alle Bam­ber­ge­rin­nen und Bam­ber­ger haben die Mög­lich­keit, das Wort zu ergrei­fen und Anträ­ge zu stel­len – zu The­men, die die gesam­te Stadt­ge­mein­schaft betref­fen. Behan­delt wer­den kön­nen aus­schließ­lich Ange­le­gen­hei­ten von all­ge­mei­nem öffent­li­chem Inter­es­se. Anträ­ge zu pri­va­ten Ein­zel­fäl­len sowie zu The­men, die nicht in den Zustän­dig­keits­be­reich der Stadt Bam­berg fal­len, kön­nen nicht berück­sich­tigt werden.

Außer­dem wird die Bür­ger­ver­samm­lung um ein neu­es Ange­bot ergänzt: Nach der Behand­lung aller Anträ­ge besteht noch die Gele­gen­heit zu per­sön­li­chen Gesprä­chen mit städ­ti­schen Refe­ren­tin­nen, Refe­ren­ten und Geschäftsführern.


Anträ­ge stellen 

Anträ­ge kön­nen form­los ein­ge­reicht wer­den. Am Ver­an­stal­tungs­ort liegt ein Antrags­vor­druck aus; die­ser kann auch vor­ab unter fol­gen­dem Link her­un­ter­ge­la­den und aus­ge­füllt wer­den: www.stadt.bamberg.de/Bürgerservice/Bürgerversammlungen. Die Anträ­ge wer­den ein­zeln und vom Antrag­stel­ler per­sön­lich vor­ge­stellt und anschlie­ßend den anwe­sen­den Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­tern zur Bear­bei­tung übergeben.


Anrei­se und Parken

Die nächst­ge­le­ge­ne Bus­hal­te­stel­le „Robert-Bosch-Str.” wird von den Lini­en 911, 975, 978, 979 und 980 bedient. Park­plät­ze ste­hen in unmit­tel­ba­rer Nähe des Ver­an­stal­tungs­orts zur Ver­fü­gung. Die KUFA Bam­berg ist bar­rie­re­frei zugänglich.

Rik­scha-Aus­flü­ge für Men­schen mit Mobilitätseinschränkung

Stadt­ra­deln: OB-Wet­te setzt Zei­chen für Inklusion

Ober­bür­ger­meis­ter Sebas­ti­an M. Nie­der­mai­er ver­bin­det das Stadt­ra­deln in die­sem Jahr mit einem beson­de­ren inklu­si­ven Anlie­gen. An allen 21 Tagen soll es Rik­scha-Aus­flü­ge für Men­schen mit Mobi­li­täts­ein­schrän­kung geben, wie die Stadt Bam­berg mitteilt.

Am 15. Juni 2026 star­tet in Bam­berg wie­der die inter­na­tio­na­le Kam­pa­gne Stadt­ra­deln. Bis zum 5. Juli sind Bür­ge­rin­nen und Bür­ger ein­ge­la­den, mög­lichst vie­le All­tags­we­ge kli­ma­freund­lich mit dem Fahr­rad zurück­zu­le­gen. In die­sem Jahr ver­bin­det Ober­bür­ger­meis­ter Sebas­ti­an M. Nie­der­mai­er den Wett­be­werb mit einem beson­de­ren inklu­si­ven Anlie­gen: An sämt­li­chen Akti­ons­ta­gen sol­len mobi­li­täts­ein­ge­schränk­te Men­schen, ins­be­son­de­re Senio­rin­nen und Senio­ren sowie Men­schen mit Behin­de­rung, einen kos­ten­lo­sen Aus­flug mit der Rik­scha unter­neh­men kön­nen. „Ich wet­te, dass wir es schaf­fen, an allen 21 Tagen des Stadt­ra­deln Men­schen, die nicht selbst radeln kön­nen, eine Fahrt mit der Rik­scha zu ermög­li­chen“, so der Ober­bür­ger­meis­ter. Wer mit­fah­ren möch­te oder jeman­den kennt, der im Zeit­raum vom 15. Juni bis 5. Juli einen Rik­scha-Aus­flug machen will, kann sich per Mail an radverkehrsbeauftragte@stadt.bamberg.de wenden.

Die Rik­scha-Aus­flü­ge wer­den von ehren­amt­li­chen Fah­re­rin­nen und Fah­rern durch­ge­führt. Die Fahr­gäs­te wer­den an einem ver­ein­bar­ten Ort abge­holt und kön­nen wäh­rend der ein- bis zwei­stün­di­gen Tour die Stadt, Parks oder ande­re Wunsch­zie­le erle­ben. Die Fahr­ten sind kos­ten­los und för­dern Mobi­li­tät, Begeg­nung und gesell­schaft­li­che Teil­ha­be. Jeder mit der Rik­scha zurück­ge­leg­te Kilo­me­ter zählt beim Stadt­ra­deln in der Stadt Bam­berg. Wei­te­re ehren­amt­li­che Fah­re­rin­nen und Fah­rer wer­den noch gesucht. Inter­es­sier­te kön­nen sich unter Tele­fon 0951//87–1449 oder per Mail an quartiersentwicklung@stadt.bamberg.de melden.

IHK-Gre­mi­um Bam­berg im Aus­tausch mit Land­rat und Oberbürgermeister

Wirt­schaft und Poli­tik suchen Schul­ter­schluss für Bamberg

Der enge Schul­ter­schluss zwi­schen Wirt­schaft, Poli­tik und Ver­wal­tung steht im Mit­tel­punkt des Unter­neh­mer­früh­stücks des IHK-Gre­mi­ums Bam­berg mit Ober­bür­ger­meis­ter Sebas­ti­an M. Nie­der­mai­er und Land­rat Johan­nes Macie­jon­c­zyk, wie die IHK für Ober­fran­ken Bay­reuth mitteilt.

„Gera­de in Zei­ten von Trans­for­ma­ti­ons­druck und wach­sen­der Unsi­cher­heit ist es ent­schei­dend, dass Wirt­schaft, Ver­wal­tung und Poli­tik gemein­sam Lösun­gen vor Ort ent­wi­ckeln und Hand in Hand zusam­men­ar­bei­ten“, betont Her­bert Grim­mer, Vor­sit­zen­der des IHK-Gre­mi­ums Bam­berg. Ober­bür­ger­meis­ter Nie­der­mai­er kün­digt in die­sem Zusam­men­hang an, dass ein Wirt­schafts­se­nat gegrün­det wer­den soll, um den The­men Wirt­schaft und Digi­ta­li­sie­rung mehr Sicht­bar­keit und Bedeu­tung zu ver­lei­hen. „Wir ent­wi­ckeln einen direk­ten Draht in die Poli­tik und stel­len damit sicher, dass wirt­schaft­li­che The­men zügig behan­delt wer­den“, so Niedermaier.

Auch Land­rat Macie­jon­c­zyk unter­streicht die Bedeu­tung einer star­ken regio­na­len Wirt­schaft: „Am Anfang der Nah­rungs­ket­te steht immer das, was erwirt­schaf­tet wird. Nur wenn unse­re Wirt­schaft stark bleibt, kön­nen wir auch künf­tig Wohl­stand, sozia­le Sta­bi­li­tät und gesell­schaft­li­che Leis­tun­gen sichern.“

Im wei­te­ren Ver­lauf der Ver­an­stal­tung wer­den kon­kre­te The­men aus Han­del, Logis­tik, Tou­ris­mus, Stadt­ent­wick­lung und Denk­mal­pfle­ge ange­spro­chen. Ver­tre­ter aus der regio­na­len Wirt­schaft wer­ben dabei für bes­se­re Rah­men­be­din­gun­gen, mehr Prag­ma­tis­mus in Geneh­mi­gungs­ver­fah­ren und ein stär­ke­res Bewusst­sein für die Bedeu­tung, aber auch die Sor­gen regio­na­ler Unternehmen.


Her­bert Grim­mer: Bil­dung als ele­men­ta­rer Schlüsselfaktor

Ein wei­te­rer Schwer­punkt ist die Bedeu­tung von Bil­dung und beruf­li­cher Qua­li­fi­ka­ti­on. Das IHK-Gre­mi­um spricht sich für eine stär­ke­re Ver­net­zung von Unter­neh­men, Schu­len, Hoch­schu­len und For­schungs­ein­rich­tun­gen aus, um jun­gen Men­schen Per­spek­ti­ven auf­zu­zei­gen und das Ver­ständ­nis für Selbst­stän­dig­keit und Mit­tel­stand zu stärken.

„Bil­dung ist die Ren­di­te der Zukunft. Das kön­nen wir direkt hier in Bam­berg gestal­ten gemein­sam mit Schu­len, Hoch­schu­len und Unter­neh­men“, so der IHK-Gremiumsvorsitzende.

“Kom­pass” für die kom­men­den Jah­re überreicht

Zum Abschluss über­reicht Grim­mer im Namen des IHK-Gre­mi­ums den Gäs­ten einen Aus­zug aus Arti­kel 153 der Baye­ri­schen Ver­fas­sung als sym­bo­li­schen “Kom­pass“ für die kom­men­den Jah­re. Dort ist klar als Ver­fas­sungs­auf­trag for­mu­liert, die selb­stän­di­gen Klein- und Mit­tel­stands­be­trie­be zu för­dern und gegen “Über­las­tung und Auf­sau­gung“ zu schüt­zen, aber auch den Auf­stieg „aus nicht­selb­stän­di­ger Arbeit zu selb­stän­di­gen Exis­ten­zen zu för­dern“. Grim­mer lei­tet dar­aus ab, dass Wirt­schaft, Ver­wal­tung und Poli­tik mit­ein­an­der Lösun­gen suchen, um Hin­der­nis­se abzu­bau­en. „Wir freu­en uns auf eine inten­si­ve und ver­trau­ens­vol­le Zusam­men­ar­beit,” so Grimmer.

Ober­bür­ger­meis­ter Nie­der­mai­er besucht drei Unternehmen

„Wir müs­sen die Innen­stadt stärken“

Ober­bür­ger­meis­ter Sebas­ti­an M. Nie­der­mai­er betont die Stär­kung der Unter­neh­men in der Bam­ber­ger Innen­stadt als ein zen­tra­les Ziel der Stadt­ent­wick­lung. Gemein­sam mit Wirt­schafts­re­fe­rent Dr. Ste­fan Gol­ler und Ruth Voll­mar, Lei­te­rin der Wirt­schafts­för­de­rung, besuch­te er drei Unter­neh­men in der Innen­stadt, wie die Stadt Bam­berg mitteilt.

„Die Stär­kung der Unter­neh­men in der Bam­ber­ger Innen­stadt ist ein zen­tra­les Ziel der Stadt­ent­wick­lung, um die his­to­ri­sche Alt­stadt als leben­di­gen Wirtschafts‑, Wohn- und Erleb­nis­raum zu erhal­ten“, betont OB Nie­der­mai­er wäh­rend des Rundgangs.

Start­punkt des Ken­nen­lern­be­suchs des neu­en Ober­bür­ger­meis­ters der Stadt Bam­berg war die Con­fi­se­rie Sto­rath AG in der Lan­gen Stra­ße. In ihrem Laden­ge­schäft ver­treibt die Pra­li­nen-Manu­fak­tur aus Stü­big hand­ge­fer­tig­te Scho­ko­la­de, Pra­li­nen und Patis­se­rie. Von dort aus ging es für den OB ein paar Häu­ser wei­ter zu Cali­me­ros – Mexi­can Grill & Bur­ger. In his­to­ri­schen Räu­men wer­den vor Ort mexi­ka­ni­sche Spe­zia­li­tä­ten, Bur­ger und Cock­tails ser­viert. Die bei­den Geschäfts­füh­rer betrei­ben zudem das Wein­fass Bam­berg mit frän­ki­schen Spe­zia­li­tä­ten, Bier und Wein. Die letz­te Sta­ti­on sei­nes ers­ten Unter­neh­mens­rund­gangs war für Nie­der­mai­er die Metz­ge­rei Lie­bold in der Obe­ren Sand­stra­ße. Der Tra­di­ti­ons­be­trieb in der Bam­ber­ger Alt­stadt hat neben dem belieb­ten Leber­kä­se auch vie­le ande­re Wurst- und Fleisch­wa­ren im Angebot.


Wunsch nach regel­mä­ßi­gem Austausch

OB Nie­der­mai­er dis­ku­tier­te mit den Unter­neh­me­rin­nen und Unter­neh­mern auch über aktu­el­le Her­aus­for­de­run­gen. Dabei beton­te er: „Bam­berg zeich­net sich durch einen star­ken und sta­bi­len Mit­tel­stand aus, der das Rück­grat der städ­ti­schen Wirt­schaft und unse­res Wohl­stan­des bil­det. Daher ist mir der regel­mä­ßi­ge Aus­tausch wich­tig.“ Die Bam­ber­ger Wirt­schaft müs­se die Mög­lich­keit haben, sich sta­bil und zukunfts­fä­hig auf­zu­stel­len. Dafür soll­te die Kom­mu­nal­po­li­tik die rich­ti­gen Rah­men­be­din­gun­gen und Wei­chen schaffen.

Stadt­teil­rund­gang mit dem Oberbürgermeister

Was die Kra­mers­fel­der bewegt

Zahl­rei­che Kra­mers­fel­de­rin­nen und Kra­mers­fel­der waren bei einem Spa­zier­gang mit Ober­bür­ger­meis­ter Andre­as Star­ke dabei. Dar­un­ter auch der Bür­ger­ver­eins­vor­sit­zen­de Hans-Jür­gen Ben­gel und wei­te­re zustän­di­ge Refe­ren­ten aus der Verwaltung.

Was ist mit einem mög­li­chen Con­tai­ner-Stand­ort für Flücht­lin­ge in Kra­mers­feld, falls das Anker­zen­trum in Bam­berg-Oste auf­ge­löst wer­den soll­te? Auf die­se Fra­ge ging Bam­bergs Ober­bür­ger­meis­ter Andre­as Star­ke gleich am Anfang ein. „Ich bin in einem engen und regel­mä­ßi­gen Aus­tausch mit dem baye­ri­schen Innen­mi­nis­ter. Gleich­wohl sind wir auch davon abhän­gig, wel­che Ent­schei­dun­gen die neue Bun­des­re­gie­rung zur Migra­ti­on tref­fen wird“, so Starke.

Ein wei­te­res The­ma war die Fra­ge, was man tun kön­ne, um sei­nen Kel­ler bei star­ken Regen­fäl­len vor Was­ser zu schüt­zen und wie das mit der Kana­li­sa­ti­on im Stadt­teil zusam­men­hän­ge. Hier­zu emp­fahl Bau­re­fe­rent Tho­mas Bee­se eine kurz­fris­ti­ge Bera­tung durch Bam­berg Ser­vice, um indi­vi­du­el­le Lösun­gen zu erar­bei­ten. Als Bei­spiel nann­te er geeig­ne­te Regen­rück­stau­klap­pen in betrof­fe­nen Häu­sern. Inter­es­sier­te kön­nen sich an die Abtei­lung Ent­wäs­se­rung unter der Ruf­num­mer 0951÷87−7211 oder per Mail an entwaesserung@bamberg-service.de wenden.

War­um das For­mat des Stadt­teil­ge­sprächs so beliebt ist, zeig­te sich auch beim nächs­ten Halt: Die Fra­gen kön­nen direkt an Ort und Stel­le an die zustän­di­gen Fach­leu­te gestellt wer­den. So beant­wor­te­te Sebas­ti­an Son­nau­er, Lei­ter Ver­kehrs­be­trieb der Stadt­wer­ke Bam­berg, Anre­gun­gen zur Bus-Tak­tung und kün­dig­te zudem an, dass der opti­mier­te Ver­lauf der Nacht­li­nie nach Kra­mers­feld noch­mals geprüft werde.

Zum teil­wei­se abge­senk­ten geschot­ter­ten Ban­kett an der Haupt­stra­ße erklär­te Bau­re­fe­rent Tho­mas Bee­se, dass er eine tech­ni­sche Unter­su­chung zur Ursa­che vor­neh­men werde.

Bot­schaft der Anteilnahme

Andre­as Star­ke zeigt sich erschüt­tert nach der Nach­richt vom über­ra­schen­den Tod von Alt­ober­bür­ger­meis­ter Her­bert Lauer

Erschüt­tert hat sich Ober­bür­ger­meis­ter Andre­as Star­ke in einer ers­ten Stel­lung­nah­me zum Tod von Alt­ober­bür­ger­meis­ter Her­bert Lau­er gezeigt, der über­ra­schend mit 74 Jah­ren ver­stor­ben ist. Her­bert Lau­er war von 1994 bis 2006 Ober­bür­ger­meis­ter der Stadt Bam­berg, seit 2009 war er deren Ehrenbürger.

Ab 1980 war Lau­er für die Stadt Bam­berg tätig, wo er 1989 Sozi­al­re­fe­rent wurde.

Nach­dem Ober­bür­ger­meis­ter Paul Röh­ner 1994 nicht mehr kan­di­dier­te, ließ sich Lau­er auf­stel­len und setz­te sich in der Stich­wahl gegen Andre­as Star­ke durch. 2000 erhielt Lau­er bereits im ers­ten Wahl­gang die abso­lu­te Mehr­heit der Stim­men, auf eine wei­te­re Kan­di­da­tur 2006 ver­zich­te­te er.
2009 wur­de Her­bert Lau­er zum Ehren­bür­ger von Bam­berg ernannt.

Sein Nach­fol­ger, Ober­bür­ger­meis­ter Andre­as Star­ke, äußer­te sich nun fol­gen­der­ma­ßen zum Tod Lau­ers: „Tief erschüt­tert und sehr trau­rig hat die Bam­ber­ger Bür­ger­schaft auf die Nach­richt des plötz­li­chen Todes von Her­bert Lau­er reagiert. Wir alle trau­ern um unse­ren ver­dienst­vol­len Alt­ober­bür­ger­meis­ter und Ehren­bür­ger der Stadt Bam­berg. Mit sei­ner Hei­mat­lie­be und sei­nem sozia­len und kirch­li­chen Enga­ge­ment und sei­ner Mit­mensch­lich­keit war er für vie­le Bür­ge­rin­nen und Bür­ger ein ange­se­he­ner und ver­trau­ens­vol­ler Gesprächs­part­ner, der sich mit Kom­pe­tenz, Weit­blick und Hin­ga­be allen klei­nen und gro­ßen Her­aus­for­de­run­gen wid­me­te. Sei­ne Stand­haf­tig­keit und sei­ne Bereit­schaft zur Hil­fe sind uns ein Vor­bild.
Auch aus unse­ren Part­ner­städ­ten errei­chen mich bereits vie­le Zei­chen der Anteil­nah­me und des Mit­ge­fühls, weil ihm die Pfle­ge der guten Bezie­hun­gen zu unse­ren euro­päi­schen Part­ner­städ­ten ein wich­ti­ges Anlie­gen war.
Per­sön­lich bin ich ihm sehr dank­bar für kol­le­gia­le Rat­schlä­ge und eine akti­ve Unter­stüt­zung in mei­nem Amt.
Der gan­zen Fami­lie Lau­er gilt unse­re tief emp­fun­de­ne Anteil­nah­me. Wir haben einen gro­ßen Sohn unse­rer Stadt verloren.“

Wich­ti­ges Zei­chen für die Zukunft

Ober­fran­ken sagt Ja zum Imagepakt

Schul­ter­schluss, Auf­bruchs­stim­mung und 100 Pro­zent Zustim­mung: Alle ober­frän­ki­schen Land­rä­te, Ober­bür­ger­meis­ter sowie die Spit­zen der ober­frän­ki­schen Uni­ver­si­tä­ten, Hoch­schu­len und Wirt­schafts­kam­mern haben mit der Ent­wick­lungs­agen­tur Ober­fran­ken Offen­siv e.V. den Image­pakt geschlos­sen. Gemein­sam machen sie sich damit auf den Weg, das Image von Ober­fran­ken inner­halb der Regi­on und auch außer­halb zu stärken. 

Ober­fran­ken soll noch posi­ti­ver wahr­ge­nom­men wer­den. Künf­tig will die Regi­on gezielt jun­ge Men­schen und Fami­li­en für ein Leben in Ober­fran­ken begeis­tern und lang­fris­tig gewin­nen. Dafür wird Ober­fran­ken sein Pro­fil schär­fen, mit einer Image­kam­pa­gne gezielt außer­halb wer­ben und das Bewusst­sein der Men­schen inner­halb Ober­fran­kens für ihre Regi­on stär­ken. Auf die­sen gemein­sa­men Weg haben sich die ober­frän­ki­schen Ent­schei­dungs­trä­ger aus Kom­mu­nal­po­li­tik, Wirt­schaft, Wis­sen­schaft und Ver­wal­tung geei­nigt. Gemein­sam schlos­sen sie ein­stim­mig den Image­pakt, der von der Ent­wick­lungs­agen­tur Ober­fran­ken Offen­siv e.V. ange­sto­ßen wurde.


Das Image von Ober­fran­ken gemein­sam stärken

Für das Errei­chen die­ser Zie­le ist der Zusam­men­halt über Bran­chen, Land­kreis- und Stadt­gren­zen hin­weg von gro­ßer Bedeu­tung. Staats­mi­nis­te­rin Mela­nie Huml MdL, lang­jäh­ri­ge Vor­sit­zen­de von Ober­fran­ken Offen­siv e.V., lobt die Ent­schlos­sen­heit aller Betei­lig­ten und betont die Rele­vanz für die Zukunft der Regi­on. „Der Image­pakt ist enorm wich­tig für Ober­fran­ken. Es ist uns gelun­gen, dass auch wirk­lich alle mit­ma­chen. Das heißt: Land­rä­te, Ober­bür­ger­meis­te­rin und Ober­bür­ger­meis­ter, Prä­si­den­tin und Prä­si­den­ten der Wirt­schafts­kam­mern, die Prä­si­den­tin und Prä­si­den­ten der Uni­ver­si­tä­ten und Hoch­schu­len – alle machen sich gemein­sam auf den Weg, um das Image von Ober­fran­ken nach innen und außen zu stär­ken. Das ist unser Ziel, denn #esgehtnur­ge­mein­sam.“

Die Vor­sit­zen­de von Ober­fran­ken Offen­siv e.V., Regie­rungs­prä­si­den­tin Heid­run Piwer­netz, erklärt den Hin­ter­grund des Image­pak­tes. „Der Image­pro­zess hat uns auf eine ganz inten­si­ve Art wie­der zusam­men­ge­bracht und noch stär­ker ver­netzt. Die­sen Schwung wol­len wir nun für die Umset­zung kon­kre­ter Maß­nah­men nut­zen. Wir wol­len die Ziel­grup­pe der 20- bis 45-Jäh­ri­gen errei­chen. Wir wol­len die eige­nen, jun­gen Leu­te bei uns hal­ten und zusätz­lich jun­ge Men­schen aus den Bal­lungs­räu­men Mün­chen und Nürn­berg sowie aus Sach­sen und Thü­rin­gen gewinnen.“


Image­pakt auf Basis wis­sen­schaft­li­cher Analyse

Der Image­pakt ist Teil des Image­pro­zes­ses, den Ober­fran­ken Offen­siv e.V. im Pro­jekt „Image­pakt und Image­kam­pa­gne Ober­fran­ken“ im Rah­men des Pro­gramms zur Stär­kung regio­na­ler Iden­ti­tä­ten des Baye­ri­schen Staats­mi­nis­te­ri­ums der Finan­zen und für Hei­mat beglei­tet. Wis­sen­schaft­li­che Basis ist die vom Demo­gra­fie-Kom­pe­tenz­zen­trum Ober­fran­ken 2019 in Auf­trag gege­be­ne Image­ana­ly­se des Insti­tuts für Demo­sko­pie (IfD) Allens­bach. In der ers­ten Pro­jekt­pha­se defi­nier­te die Ent­wick­lungs­agen­tur durch Befra­gun­gen und digi­ta­le Work­shops mit den regio­na­len und kom­mu­na­len Akteu­ren die Ziel­grup­pe, die Ziel­re­gi­on sowie die zen­tra­len Qua­li­tä­ten Oberfrankens.


Aus­blick: Eine gemein­sa­me Image­kam­pa­gne für Oberfranken

Für den wei­te­ren gemein­sa­men Weg ent­wi­ckelt Ober­fran­ken Offen­siv e.V. in den kom­men­den Mona­ten eine Image­kam­pa­gne. Dabei setzt der Ver­ein auch auf die Unter­stüt­zung von Agen­tu­ren, auf den engen Aus­tausch mit den Regio­nal­in­itia­ti­ven und allen am Image­pakt betei­lig­ten Ent­schei­dungs­trä­gern. Die Image­kam­pa­gne soll 20- bis 45-Jäh­ri­ge, ins­be­son­de­re Fami­li­en, aber auch Aus­zu­bil­den­de, Stu­die­ren­de und Rück­keh­rer anspre­chen. Dabei wer­den die zen­tra­len Qua­li­tä­ten Fami­li­en­freund­lich­keit, Wirt­schafts- und Inno­va­ti­ons­kraft zusam­men mit wei­te­ren Fak­to­ren aus den Berei­chen attrak­ti­ves Woh­nen, Natur, Genuss, Frei­zeit­wert und Wis­sen­schafts­stand­ort kom­bi­niert. Die Ziel­re­gio­nen der Image­kam­pa­gne wer­den die Grenz­re­gio­nen Sach­sens und Thü­rin­gens zu Ober­fran­ken sowie die Metro­pol­re­gi­on Mün­chen und der Kern der Metro­pol­re­gi­on Nürn­berg sein.


Wei­ter­füh­ren­de Informationen

https://www.oberfranken.de/de/projekte/regionale-identitaet-image.php


Am Image­pakt Beteiligte 

Ober­fran­ken Offen­siv e.V.

der Bezirk Oberfranken

die Land­rä­te aller neun ober­frän­ki­schen Land­krei­se Bam­berg, Bay­reuth, Coburg, Forch­heim, Hof, Kro­nach, Kulm­bach, Lich­ten­fels und Wun­sie­del im Fichtelgebirge

die Ober­bür­ger­meis­te­rin und Ober­bür­ger­meis­ter aller vier kreis­frei­en Städ­te Bam­berg, Bay­reuth, Coburg und Hof sowie der fünf Gro­ßen Kreis­städ­te Forch­heim, Kulm­bach, Markt­red­witz, Neu­stadt bei Coburg und Selb

die Hand­werks­kam­mer für Oberfranken

die Indus­trie- und Han­dels­kam­mer für Ober­fran­ken Bayreuth

die Indus­trie- und Han­dels­kam­mer zu Coburg

die vbw Ver­ei­ni­gung der baye­ri­schen Wirt­schaft Bezirks­grup­pe Oberfranken

die Otto-Fried­rich-Uni­ver­si­tät Bamberg

die Uni­ver­si­tät Bayreuth

die Hoch­schu­le für ange­wand­te Wis­sen­schaf­ten Coburg

die Hoch­schu­le für ange­wand­te Wis­sen­schaf­ten Hof

das Baye­ri­sche Staats­mi­nis­te­ri­um der Finan­zen und für Hei­mat (als Auf­trag- bzw. Fördermittelgeber)

die Regie­rung von Oberfranken


Über das Pro­jekt „Image­pakt und Image­kam­pa­gne Oberfranken“

Im Febru­ar 2020 hat Ober­fran­ken Offen­siv e.V. den Image­pro­zess auf­ge­grif­fen, um im Rah­men des För­der­pro­gramms zur Stär­kung der regio­na­len Iden­ti­tät des Baye­ri­schen Staats­mi­nis­te­ri­ums der Finan­zen und für Hei­mat eine Image­kam­pa­gne für die Regi­on ins Leben zu rufen. Das Pro­gramm läuft bis zum 31. Dezem­ber 2022. Auf Basis der Image­ana­ly­se Ober­fran­ken des Insti­tuts für Demo­sko­pie (IfD) Allens­bach aus dem Jahr 2019 ent­wi­ckelt Ober­fran­ken Offen­siv e.V. im engen Schul­ter­schluss mit Kom­mu­nen, Wirt­schafts­kam­mern, Uni­ver­si­tä­ten, Hoch­schu­len, Ver­bän­den und ande­ren Akteu­ren („Image­pakt“) eine Image­kam­pa­gne, die Ober­fran­ken in der Innen- und Außen­wahr­neh­mung stär­ken soll. Der Image­pro­zess ist in eine kon­zep­tio­nel­le Pha­se (Stra­te­gie­pro­zess) und eine Krea­tiv- und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­pha­se aufgeteilt.


Ober­fran­ken Offen­siv e.V.

Ober­fran­ken Offen­siv e.V. ist eine der mit­glie­der­stärks­ten Regio­nal­in­itia­ti­ven Deutsch­lands und Impuls­ge­ber inno­va­ti­ver Pro­jek­te. Die Stär­ken Ober­fran­kens vor dem Hin­ter­grund des demo­gra­fi­schen Wan­dels aus­zu­bau­en und so die Zukunfts­re­gi­on Ober­fran­ken mit­zu­ge­stal­ten, ist die Kern­auf­ga­be der Ent­wick­lungs­agen­tur. Der Ver­ein ver­steht sich als wich­ti­ge Klam­mer, die sich lösungs­ori­en­tiert und aktiv für die kom­mu­na­le und regio­na­le Ent­wick­lung Ober­fran­kens ein­setzt, Syn­er­gien nutzt, Kom­pe­ten­zen bün­delt und die Regi­on in ihrer posi­ti­ven Wahr­neh­mung im Innen- und Außen­ver­hält­nis erfolg­reich wei­ter­ent­wi­ckelt. Im Ver­ein enga­gie­ren sich Kom­mu­nen, Unter­neh­men, Insti­tu­tio­nen, Ver­bän­de und Privatpersonen.