Startschuss in Kulmbach
Oberfranken Offensiv geht mit 36 oberfränkischen Modellkommunen neue Wege
Wie bewältigen unsere Städte und Gemeinden die Herausforderungen der Zukunft in Zeiten des permanenten Wandels und klammer Kassen? Antworten darauf und vor allem konkrete Lösungsansätze sollen jetzt mit 36 Kommunen erarbeitet werden, die gemeinsam neue und zum Teil auch unkonventionelle Wege gehen. Federführend in diesem Projekt ist die regionale Entwicklungsagentur Oberfranken Offensiv.
Zahlreiche Bürgermeisterinnen und Bürgermeister dieser sogenannten Modellkommunen kamen in Kulmbach im Coworking-Space „Zeiträume“ zusammen, um die nächsten Schritte zu definieren.
Es sind zentrale Themen, denen sich die Rathauschefs unserer vor allem ländlich geprägten Gemeinden und kleineren Städte permanent stellen müssen: Wie schaffe ich für meine Mitbürgerinnen und Mitbürger modernen und bezahlbaren Wohnraum, wie fördere ich ein lebendiges Miteinander und wie verhelfe ich meiner Kommune zu einem positiven Image? Dabei sind Infrastruktur, Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln, Betreuung und Pflege sowie die medizinische Versorgung nur einige der entscheidenden Kriterien, ob sich Menschen für oder gegen einen Wohnort entscheiden. Mit diesen komplexen Themen setzt sich auch die Entwicklungsagentur Oberfranken Offensiv in ihrem Projekt „TrafO – Zentrum für Transformation und Change-Management Oberfranken“ auseinander.
„Unseren Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern fehlt es weniger an Erkenntnis, als vielmehr häufig an finanziellen Mitteln, Manpower und Zeit. Hier wollen wir in drei Schritten unterstützen“, so Frank Ebert, Geschäftsführer von Oberfranken Offensiv. „Erstens – wir definieren mit den jeweiligen Kommunen ihre größten Herausforderungen. Zweitens – wir vernetzen diese Gemeinden thematisch miteinander und fördern so den Austausch, und drittens – wir erarbeiten mit diesen vernetzten Gemeinden maßgeschneiderte Projekte, die dann bestmöglich übertragbar sind.“
Zudem wird es fachbezogene Exkursionen geben, die den sprichwörtlichen Blick über den Tellerrand hinaus ermöglichen. So bietet Oberfranken Offensiv beispielsweise im April eine zweitägige geführte Reise an, die unter anderem nach Nordrhein-Westfalen führt. Dort wird den Teilnehmenden erläutert, wie es der gut 1.700 Einwohner kleine Ort Etteln geschafft hat, als beste „Smart City“ weltweit ausgezeichnet zu werden.
„Es wird eine Mischung aus Workshops, Tagungen, Exkursionen und Unterstützung der Projektarbeit vor Ort sein, mit der wir unseren Modellkommunen unter die Arme greifen wollen“, ergänzt Ebert. „Im vergangenen November setzten wir am Medizincampus Oberfranken in Bayreuth ein Ausrufezeichen, indem wir dessen Bedeutung für unsere Haus- und Facharztversorgung der Zukunft unterstrichen. In diesem Jahr wird es eine Tagung geben, die das Thema Wohnen in mehreren Facetten aufgreift.“ Dabei sorge auch die Wahl der Veranstaltungsorte für Impulse. „Ein Coworking-Space wie hier in Kulmbach könne einer Kommune neue Perspektiven bieten und gleichzeitig aus einem tristen Leerstand einen modernen Ort der Begegnungen schaffen.“
Die Modellkommunen
Folgende Städte und Gemeinden haben den Zuschlag als Modellkommune in dem Projekt von Oberfranken Offensiv erhalten:
Landkreis Kronach (9): Tettau, Steinbach am Wald, Nordhalben, Stockheim, Küps, Steinwiesen, Pressig, Ludwigstadt, Wallenfels
Landkreis Kulmbach (5): Presseck, Kasendorf, Stadtsteinach, Marktleugast, Thurnau
Landkreis Hof (5): Köditz, Trogen, Schwarzenbach am Wald, Bad Steben, Schwarzenbach an der Saale
Landkreis Bamberg (5): Ebrach, Buttenheim, Strullendorf, Schönbrunn im Steigerwald, Viereth-Trunstadt
Landkreis Bayreuth (4): Goldkronach, Waischenfeld, Emtmannsberg, Gefrees
Landkreis Forchheim (4): Igensdorf, Ebermannstadt, Gößweinstein, Kunreuth
Landkreis Coburg (2): Niederfüllbach, Ahorn
Landkreis Lichtenfels (3): Marktzeuln, Redwitz an der Rodach, Hochstadt am Main
Mit dem Landkreis Wunsiedel ist Oberfranken Offensiv im engen Austausch, um ein umfangreiches Projekt zu unterstützen, von dem mehrere Kommunen im Fichtelgebirge profitieren könnten und das sich aktuell noch in der Vorbereitungsphase befindet.
Das könnte Sie auch interessieren...
Grüne Woche
Oberfrankentag begeistert Besucherinnen und Besucher
Mit großer Resonanz, viel Musik und genussvoller Vielfalt hat sich Oberfranken beim Oberfrankentag auf der Grünen Woche in Berlin präsentiert. Tausende Besucherinnen und Besucher erlebten in der Bayernhalle einen eindrucksvollen Auftritt der Region, der Tradition, Innovation und Lebensfreude vereinte.
Der Oberfrankentag fand zur absoluten Spitzenzeit der Messe statt: am besucherstärksten Messetag, in der meistfrequentierten Halle und zur Hauptbesuchszeit. Entsprechend dicht drängten sich Gäste aus Berlin, aus ganz Deutschland und aus aller Welt rund um die Bühne und den angrenzenden Gemeinschaftsstand von Oberfranken Offensiv. Gemeinsam mit den Tourismusregionen Fichtelgebirge, Frankenwald und Fränkische Schweiz feierte Oberfranken ein lebendiges Fest der Region – ganz im Sinne des Mottos: Es geht nur gemeinsam.
Seit vielen Jahren setzen die Veranstalter der Grünen Woche in der stark frequentierten Bayernhalle auf oberfränkische Akzente – und auch 2026 zeigte sich erneut, warum. Ab 12:00 Uhr sorgten die Fichtenhornbläser aus Speichersdorf und die Marktredwitzer Blaskapelle für musikalische Höhepunkte aus der Heimat.
Am Gemeinschaftsstand selbst luden unter anderem der Hofer Wärschtlamo Marcus Traub, das Bräuwerck Neudrossenfeld, die Brauerei Nikl aus Pretzfeld, zahlreiche Genusshandwerkerinnen und Genusshandwerker aus ganz Oberfranken sowie die Universität Bayreuth zum Probieren, Informieren und Austauschen ein.
Zahlreiche Gäste aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft folgten der Einladung zum Oberfrankentag und zeigten sich begeistert von der Mischung aus Bühnenprogramm und kulinarischen Highlights. Ob frisch gezapfte Biere der Brauereien vor Ort, die heißen Wiener des original Hofer Wärschtlamos oder die europäisch geschützte Hofer Rindfleischwurst – die Vielfalt und Qualität des Angebots machten den Stand zu einem echten Aushängeschild der UNESCO-zertifizierten Genussregion Oberfranken.
Zum wiederholten Mal war zudem die Fakultät für Lebenswissenschaften am Campus Kulmbach der Universität Bayreuth Teil des Gemeinschaftsstands. Mit ihren zukunftsorientierten Studiengängen genießt die Fakultät international große Anerkennung und ergänzt den oberfränkischen Messeauftritt in Berlin auf ideale Weise.
Die Grüne Woche zählt zu den weltweit bedeutendsten Messen für Ernährung, Landwirtschaft und Gartenbau. Oberfranken Offensiv organisiert den oberfränkischen Gemeinschaftsstand bereits seit zehn Jahren und setzt damit kontinuierlich starke Impulse für die Sichtbarkeit der Region auf internationaler Bühne.
Das könnte Sie auch interessieren...
Oberfranken in Berlin
Genuss, Innovation und Zusammenhalt auf der Grünen Woche 2026
Vom 16. bis 25. Januar ist die Bundeshauptstadt ein Stück oberfränkischer als sonst: Auf der Grünen Woche in Berlin präsentiert sich Oberfranken erneut als genussvolle, innovative und lebenswerte Region.
Bereits zum zehnten Mal in Folge organisiert und managt Oberfranken Offensiv e.V. den großen oberfränkischen Gemeinschaftsstand in der Bayernhalle. Genusshandwerk, traditionelle und innovative Brauereien und Brennereien, sowie die führenden Tourismusregionen Oberfrankens treten dabei geschlossen auf und zeigen eindrucksvoll die Vielfalt und Stärke der Region. Gemeinsam geben sie in Berlin eine überzeugende Visitenkarte Oberfrankens ab.
Mit der Eröffnung der Messe wird der imposante Oberfrankenstand schnell zum beliebten Treffpunkt in der Bayernhalle (Halle 22b). An mehreren Informations- und Ausschankbereichen beraten Touristiker aus dem Fichtelgebirge, dem Frankenwald und der Fränkischen Schweiz über Freizeit- und Urlaubsmöglichkeiten – von Aktivurlaub über Genussreisen bis hin zu kulturellen Highlights.
Auch die Bayerische Staatsministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Michaela Kaniber, lässt sich einen Besuch am Oberfrankenstand traditionell nicht nehmen. Sie betont: „Oberfranken ist auch das Land des Bieres. Es ist der Regierungsbezirk mit den meisten Brauereien – und das macht einen schon stolz. Jetzt geht es aber auch darum, diese Vielfalt zu bewahren. Deswegen ist es wichtig, uns in der Zukunft gut aufzustellen, um keine Betriebe verlieren! Dahinter steht ein unglaubliches Engagement, zum Beispiel, was die LEADER-Projekte im ländlichen Raum anbelangt, passiert ganz viel. Man sieht: Bayern ist in allen Regionen wirklich lebenswert!“
Großzügig, offen und weithin sichtbar: Auf 42 Quadratmetern präsentiert sich Oberfranken als eine der stärksten Regionen in der Bayernhalle. Das klare fränkische Rot-Weiß und die prominente Lage direkt am bayerischen Biergarten machen den Stand zu einem beliebten Treffpunkt. Für Bezirkstagspräsident und Vorsitzenden von Oberfranken Offensiv, Henry Schramm, ist der gemeinsame Auftritt ein wichtiger Baustein in der Außendarstellung der Genussregion Oberfranken: „Als Vorsitzender von Oberfranken Offensiv halte ich es für sehr wichtig, dass wir auf der Grünen Woche vertreten sind! An unserem Stand in ganz zentraler Lage kommen viele Besucherinnen und Besucher vorbei und werden auf unsere Tourismusregionen und unsere Genussprodukte aufmerksam. Bei uns am Stand – wie auch in Oberfranken – kann man sich wohl fühlen, wir sind gastfreundlich und das kann man hier hautnah erleben. Oberfranken ist eine wahre Genussregion, ausgezeichnet als immaterielles UNESCO-Kulturerbe, und damit kann man Menschen begeistern!“
Ein besonderer Höhepunkt ist der erste Messesamstag, traditionell der besucherstärkste Tag der Grünen Woche. An diesem Tag richtet Oberfranken Offensiv das Bühnenprogramm der Bayernhalle aus und lädt zum Oberfrankentag ein. Ab 12:00 Uhr sorgen die Fichtenhornbläser aus Speichersdorf im Landkreis Bayreuth und die Marktredwitzer Blaskapelle für musikalische Akzente aus der Region.
Am Stand von Oberfranken laden unter anderem der Hofer Wärschtlamo Marcus Traub, das Bräuwerck Neudrossenfeld, die Brauerei Nikl aus Pretzfeld, zahlreiche Genusshandwerker aus ganz Oberfranken sowie die Fakultät für Lebenswissenschaften der Universität Bayreuth in Kulmbach zum Probieren, Informieren und Austauschen ein. Begrüßt werden die Gäste von den Vorsitzenden von Oberfranken Offensiv, Henry Schramm und Florian Luderschmid und Geschäftsführer Frank Ebert.
Frank Ebert, Geschäftsführer von Oberfranken Offensiv, bestätigt die Begeisterung der Besucherinnen und Besucher: „Unser schönes Oberfranken auf der Grünen Woche vor einem großen internationalen Publikum zu vertreten, ist einerseits eine sehr wichtige Aufgabe im Regionalmarketing-Konzept unseres Vereins. Gleichzeitig ist es uns eine große Freude: Denn wir sehen jedes Jahr wieder, dass unsere Angebote nicht nur gut angenommen, sondern sogar richtig gefeiert werden!“
Die Grüne Woche Berlin zählt zu den weltweit bedeutendsten Messen für Ernährung, Landwirtschaft und Gartenbau. Jährlich zieht sie hunderttausende Besucherinnen und Besucher sowie Fachpublikum aus aller Welt an – und bietet damit eine ideale Bühne, um Oberfranken als starke, genussvolle und zukunftsorientierte Region zu präsentieren.
Das könnte Sie auch interessieren...
Stimmung, Tradition und Genuss
Oberfrankentag auf der Grünen Woche
Der Samstag ist der bestbesuchte Messetag der Grünen Woche. In der bestbesuchten Messehalle hat Oberfranken Offensiv gestern die Primetime mit einem großen Aufgebot an Musik und Aktionen bespielt.
Seit vielen Jahren vertrauen die Organisatoren der Grünen Woche in der stark frequentierten Bayernhalle auf oberfränkisches Entertainment – und sie wurden auch in diesem Jahr nicht enttäuscht. Zahllose Gäste aus der Hauptstadt und der ganzen Welt drängten sich um die Bühne und den daran angrenzenden Gemeinschaftsstand von Oberfranken Offensiv mit den Tourismusregionen Fichtelgebirge, Frankenwald und Fränkische Schweiz. Auch in diesem Jahr feierte die Region ein wahres Fest mit Überraschungen.
Die mitgereisten Musiker der Obertrubacher Jugendblaskapelle St. Lautentius aus dem Landkreis Forchheim und der Blasmusik Neuengrün/Schlegelshaid aus der Frankenwaldgemeinde Steinwiesen im Landkreis Kronach spielten aus ihrem umfangreichen Repertoire. Auch die Kulmbacher Büttner zogen das Publikum in ihren Bann, besonders beim Anstich ihres legendären Eisbocks. Der wurde den begeisterten Gästen auch direkt nach der Befreiung aus seiner eisigen Hülle zum Verkosten angeboten. Für den Vorsitzenden von Oberfranken Offensiv, Bezirkstagspräsident Henry Schramm, ist der Oberfrankentag etwas ganz Besonderes: „Auf der Grünen Woche präsentieren wir die Vielfalt, die Stärken und die Schönheit unserer Region: Wir zeigen, dass es sich lohnt, dort Urlaub zu machen oder die kulinarischen Leckerbissen in Oberfranken zu genießen. Außerdem ist Oberfranken ein starker Wirtschaftsstandort mit guter Bildungsinfrastruktur und gesundheitlicher Versorgung, dazu eine Familienregion – was will man eigentlich mehr? Wir werben hier für unser schönes Oberfranken!”
Der Co-Vorsitzende von Oberfranken Offensiv, Regierungspräsident Florian Luderschmid, ergänzt, dass die oberfränkische Geschlossenheit in Berlin beispielgebend und in dieser Form bayernweit einmalig sei. Kein Regierungsbezirk Bayerns trete auf der weltgrößten Messe für Ernährung und Landwirtschaft derart vereint auf wie Oberfranken. Geschlossenheit demonstrierten auch rund 40 Bürgermeister der Region, die nicht nur gemeinsam angereist sind, sondern auch gemeinsam im Chor gesungen haben, sozusagen als Überraschungs-Act in der Bayernhalle. Einer der Chor-Sänger: Florian Luderschmid. „Die Reichweite der Grünen Woche ist unheimlich groß! Wir bauen hier unsere Netzwerke weiter aus und wir machen positive Werbung für unsere Region. Es ist wichtig, dass man hier Präsenz zeigt – und noch präsenter als mit unserem Stand direkt neben der Bühne in der Bayernhalle kann man nicht sein.”
Der Einladung zum Oberfrankentag folgten zahlreiche Gäste aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Sie ließen sich vom Bühnenprogramm und auch von den vielfältigen Genüssen am Oberfrankenstand regelrecht verzaubern. Ob frisch Gezapftes der Brauereien Haberstumpf und Nikl, edelste Brände aus der Fränkischen Schweiz, die original Wiener des Hofer Wärschtlamo oder die ebenfalls aus Hof stammende und europäisch geschützte Rindfleischwurst – das Angebot war ebenso schmackhaft wie vielfältig – und ein Aushängeschild für die UNESCO-zertifizierte Genussregion Oberfranken.
„Wir haben einen großartigen Stand mit dem besten Platz in der Bayernhalle und einen hervorragenden Auftritt von Oberfranken auf der Grünen Woche: weil wir Alleinstellungsmerkmale haben, weil wir die Genussregion schlechthin sind mit den meisten Bäckereien, Metzgereien, Brauereien oder Brennereien in Bayern, in Deutschland und in der ganzen Welt”, so Klaus Peter Söllner, Vorsitzender der Genussregion Oberfranken.
Zum wiederholten Male ist die Universität Bayreuth mit der Fakultät der Lebenswissenschaften am Campus Kulmbach am Gemeinschaftsstand mit vertreten. Vor Ort boten die Wissenschaftlerinnen ein Messsystem an, um Vitalwerte niederschwellig, aber exakt bestimmen zu können. Mit zukunftsweisenden Studiengängen erzielt die Kulmbacher Fakultät international positive Resonanz und rundet damit das Portfolio in Berlin harmonisch ab.
Das könnte Sie auch interessieren...
Tourismus, Handwerk, Wissenschaft auf der Grünen Woche
Oberfranken präsentiert sich genussvoll in Berlin
Seit gestern läuft in Berlin die Grüne Woche, auf der sich Anbieter rund um Ernährung, Landwirtschaft und Gartenbau präsentieren. Oberfranken Offensiv organisiert und managet vor Ort bereits den Gemeinschaftsstand, an dem heimische Brauereien, Brennereien, Tourismusregionen und auch die Wissenschaft die oberfränkische Region repräsentieren.
Gute Stimmung ist garantiert, wenn der Oberfranken-Stand zum Treffpunkt in der Bayern-Halle avanciert. An mehreren Tresen informieren die Touristiker aus dem Fichtelgebirge, dem Frankenwald und der Fränkischen Schweiz über die Freizeit- und Urlaubsmöglichkeiten Oberfrankens. Besonderes Interesse werden in diesem Jahr sowohl die neuen Gondelbahnen am Ochsenkopf als auch die anvisierten Weltrekord-Hängebrücken im Höllental des Frankenwaldes wecken. „Es ist immer wieder wunderbar, welche Vielfalt man in Bayern erleben kann! Alles hat seine eigene spezifische Heimat und ich bin wirklich stolz und dankbar, dass es Menschen gibt, die jeden Tag aufstehen und mit Herzblut diese Produkte für uns in Bayern, Deutschland und der Welt produzieren!”, so die bayerische Staatsministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Michaela Kaniber.
Mit 42 Quadratmetern ist der oberfränkische Messestand einer der größten in der Bayern-Halle, unübersehbar im fränkischen Rot-Weiß gehalten, liegt er direkt am Biergarten des Freistaats. Der der gemeinsame Auftritt sei mehr als nur ein zehntägiges Strohfeuer, betont Bezirkstagspräsident und Oberfranken Offensiv-Vorsitzender Henry Schramm: „Wir demonstrieren Zusammenhalt! Dieses Gemeinschaftsgefühl zu entwickeln, das machen wir von Oberfranken Offensiv hier auf der Messe. Unser Stand spricht für Oberfranken: Viele Produzenten von regionalen Spezialitäten sind da und bieten in einer wunderbaren Gemeinschaft ihre Produkte an. Es herrscht gute Stimmung und das spüren auch die Menschen, die in der Halle sind.”
Die Internationale Grüne Woche in Berlin gilt als eine der bedeutendsten Messen für Ernährung, Landwirtschaft und Gartenbau weltweit. Sie hat eine lange Tradition und zieht jedes Jahr zahlreiche Aussteller, Fachleute, Besucher und Vertreter der Lebensmittel- und Landwirtschaftsbranche an.
Das könnte Sie auch interessieren...
„Vorbildcharakter für ganz Bayern“
Demografie-Kompetenzzentrum Oberfranken stellt erfolgreiche Projekte vor
Bei der Jahrestagung des Demografie-Kompetenzzentrums Oberfranken (DemKo), die am Freitag in den Museen im Mönchshof in Kulmbach stattfand, wurden Ergebnisse präsentiert, die zeigen, wie die Region den demografischen Wandel aktiv gestaltet.
Zur Jahrestagung kamen mehr als 50 Akteure und Entscheidungsträger aus Wirtschaft, Wissenschaft, Kommunalpolitik und regionalen Initiativen zusammen. Seit seiner Gründung im Jahr 2016 unterstützt das Demografie-Kompetenzzentrum – ein Projekt der Entwicklungsagentur Oberfranken Offensiv – Kommunen bei der Bewältigung des demografischen Wandels. Gefördert wird es durch das Bayerische Staatsministerium der Finanzen und für Heimat.
Finanz- und Heimatstaatssekretär Martin Schöffel, der als Ehrengast eingeladen wurde, würdigte die Arbeit des Demografie-Kompetenzzentrums und hob dessen Bedeutung als zentrale Anlaufstelle und Impulsgeber für Kommunen in Oberfranken hervor. „Der demografische Wandel ist Herausforderung, aber insbesondere auch Chance, unsere Gesellschaft gemeinsam mit Kreativität, Offenheit und Mut zukunftssicher und ‑stark zu gestalten!“, so Schöffel in seiner Rede. „Das Demografie-Kompetenzzentrum Oberfranken setzt wichtige Impulse und ist zentrale Anlaufstelle für oberfränkische Kommunen. Zusammen mit dem Demografie-Kompetenzzentrum setzen wir in Bayern auf innovative Lösungen, die den Bedürfnissen aller Generationen gerecht werden. Durch Wissensaustausch und die Unterstützung unserer Kommunen schaffen wir eine lebenswerte Heimat in Bayern für Jung und Alt. Der Freistaat Bayern unterstützt diese wichtige Arbeit des Kompetenzzentrums seit Beginn mit rund 2,5 Millionen Euro. Gemeinsam meistern wir die Herausforderungen von morgen und steigern die Lebensqualität in Oberfranken nachhaltig! Mein herzlicher Dank gilt dem Verein ‚Oberfranken Offensiv e.V.‘ sowie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Demografie-Kompetenzzentrums für ihren Einsatz – Ihre Arbeit hat Vorbildcharakter für ganz Bayern!“
Wichtige Meilensteine des DemKo
Der Vorsitzende von Oberfranken Offensiv, Bezirkstagspräsident Henry Schramm, stellte gemeinsam mit Projektleiterin Sandra Wolf, die wichtigsten Meilensteine vor. Das Leuchtturmprojekt „WORK. LAND. LIFE – Landleben auf Probe in Oberfranken“, bei dem 16 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus ganz Deutschland das Leben im Frankenwald getestet haben, erhielt bundesweit Aufmerksamkeit. Das Konzept, modernes Arbeiten mit der Gemeinschaft des Landlebens zu verbinden und Perspektiven von außen in die Kommunen zu tragen, wurde durchweg positiv aufgenommen. Ein Teilnehmer ist dauerhaft nach Nordhalben gezogen, um dort zu leben und zu arbeiten. Mehrere Probewohnerinnen und Probewohner halten weiterhin Kontakt ins Obere Rodachtal und besuchen in unregelmäßigen Abständen Nordhalben, um Workshops durchzuführen, Projektideen zu etablieren oder entstandene Freundschaften zu pflegen. Durch die positive Berichterstattung wird den Menschen die Wertigkeit ihre Heimat vor Augen geführt.
Einen weiteren Höhepunkt des DemKo stellt das Projekt „Kulturpaten“ da. Es zeigt, wie kulturelle Themen und Veranstaltungen Generationen verbinden können. Älteren Menschen, mit und ohne Demenz, wurde durch das Kulturnetzwerk ermöglicht, am kulturellen Leben teilzunehmen. Im Vorfeld wurden ehrenamtliche Helferinnen und Helfer im Umgang mit den Teilnehmern geschult und das Projekt wissenschaftlich begleitet. Kulturpatenangebote wurden in mehreren Landkreisen erfolgreich etabliert.
Nachhaltige Wirkung der Expertisen des DemKo
Zudem hob der Vorsitzende von Oberfranken Offensiv, Bezirkstagspräsident Henry Schramm, die nachhaltige Wirkung der erarbeiteten Expertisen hervor. Diese haben dazu beigetragen, dass zusätzliche Fördermittel in Höhe von bislang mehr als sechs Millionen Euro generiert werden und dadurch mehrere Projekte in Oberfranken erfolgreich umgesetzt werden konnten.
Regierungspräsident Florian Luderschmid, Co-Vorsitzender von Oberfranken Offensiv, sprach von einer „sehr erfolgreichen Zeit“ für das Demografie-Kompetenzzentrum. Er zeigte sich zuversichtlich, dass es auch künftig als enger Partner der Kommunen maßgeblich dazu beitragen werde, die Herausforderungen des demografischen Wandels erfolgreich anzugehen.
Das Demografie-Kompetenzzentrum Oberfranken (DemKo) ist ein Projekt der Entwicklungsagentur Oberfranken Offensiv e.V. und wird vom Bayerischen Staatsministerium der Finanzen und für Heimat gefördert. Das DemKo unterstützt oberfränkische Kommunen, Unternehmen und andere lokale Initiativen bei ihrer Anstrengung zur Sicherung der Zukunftsfähigkeit Oberfrankens. Oberfranken Offensiv e.V. ist Impulsgeber innovativer Projekte und setzt sich lösungsorientiert und aktiv für die regionale Entwicklung Oberfrankens ein. Im vergangenen Jahr war die Entwicklungsagentur mit verantwortlich für das Projekt „WORK.LAND.LIFE – Landleben auf Probe in Oberfranken“, als zehn GroßstädterInnen zwei Monate lang in Nordhalben im Frankenwald lebten und ihren digitalen Berufen nachgingen.
Im Verein engagieren sich Kommunen, Unternehmen, Institutionen, Verbände und Privatpersonen.
Das könnte Sie auch interessieren...
Landleben auf Probe
Zehn Großstädter wohnen für zwei Monate in Nordhalben
Für das Projekt „WORK.LAND.LIFE – Landleben auf Probe in Oberfranken“ werden zehn GroßstädterInnen zwei Monate lang in Nordhalben im Frankenwald leben und ihren digitalen Berufen nachgehen. Die Region erhofft sich, so Fachkräfte in die Region zu holen.
Oberfranken Offensiv, die Entwicklungs-Agentur des Regierungsbezirks, hat Nordhalben bei Kronach als Ort für „WORK.LAND.LIFE – Landleben auf Probe in Oberfranken“ ausgewählt. Das Projekt soll zeigen, dass modernes, dezentrales Arbeiten in Oberfranken möglich ist und Fachkräfte in die Region holen.
Aus mehr als 80 Bewerbungen hat die Agentur dafür zehn Menschen aus Berlin, Hamburg oder Stuttgart ausgewählt. Sie leben seit Anfang Juni in Nordhalben und gehen von dort auch ihren Berufe aus dem digitalen Bereich nach.
Heidrun Piwernetz, Regierungspräsidentin Oberfrankens und Vorsitzende der Agentur, sagte zum Projekt: „Gerade auch Menschen aus der Großstadt suchen stärker als noch vor ein paar Jahren nach den Vorteilen, die ihnen der ländliche Raum bietet. In Oberfranken verzeichnen wir seit Jahren mehr Zuzug als Wegzug. Wir bieten zukunftsfähige Arbeitsplätze und dank Digitalisierung und mobilem Arbeiten alle Möglichkeiten der modernen Arbeitswelt auch ortsunabhängig.“ Fachkräfte wolle man für Oberfranken begeistern. Zwei Monate hätten die Großstädter Zeit, Arbeit und Leben auf dem Land zu testen und vielleicht danach sogar zu bleiben.
Manche der GroßstädterInnen denken bereits darüber nach. „Was mir sofort aufgefallen ist, war die frische Luft und Ruhe hier in Nordhalben“, sagt Daniel Lerner, der eine Marketingagentur in Stuttgart betreibt. „Das genieße ich sehr. Ich habe immer in der Stadt gelebt und möchte ausprobieren, wie es ist, auf dem Land zu leben.“ Auch Gisela Möller könnte sich vorstellen, ihre Stadt, in diesem Fall Berlin, zu verlassen, um in Oberfranken zu wohnen. „Ich möchte die Region kennenlernen und Menschen vor Ort treffen, die sich eine nachhaltige Lebensweise interessieren.“
Für die Projektzeit werden den Probe-BewohnerInnen Wohn- und Büroräume in Nordhalben und mehrere Ferienwohnungen zur Verfügung gestellt. Nach Feierabend werden die Großstädter
dazu ermutigt, sich zu vernetzen – entweder mit anderen aus der Gruppe oder direkt mit den Einheimischen aus Nordhalben und der Region.
Das könnte Sie auch interessieren...
Entwicklungsagentur Oberfranken Offensiv
Erste flächendeckende Demografie-Analyse der Region
Beim 1. Demografie-Forum in Thurnau hat die Entwicklungsagentur Oberfranken Offensiv erstmals eine flächendeckende Demografie-Analyse der Region präsentiert. Ziel der Befragung war, Möglichkeiten einer besseren Vernetzung der Gemeinden und Städten anhand ihrer demografischen Daten auszuloten. Zwar haben sich nur zwei Drittel der Kommunen an der Umfrage beteiligt, es lässt sich aber doch das grundlegende Ergebnis ableiten: Auch Oberfranken wird älter.
Am 10. November präsentierte die Entwicklungsagentur Oberfranken Offensiv die erste flächendeckende Demografie-Analyse für Oberfranken beim 1. Demografie-Forum in Thurnau. Das teilte die Agentur am 14. November mit.
„Wir wollen es als Oberfranken Offensiv der Kommune Oberfranken ermöglichen, wichtigen Austausch zu Themen der Demografie zu betreiben. Uns ist es wichtig, dass wir mit dem Demografie-Forum etwas auf den Weg bringen, das allen hilft“, sagte Bezirkstagspräsident Henry Schramm, Vorsitzender von Oberfranken Offensiv.
Laut Demografie-Analyse ziehen mehr Menschen nach Oberfranken als weg. Dennoch seien die künftigen Auswirkungen des demografischen Wandels in den oberfränkischen Gemeinden und Städten spürbar. Vor allem der immer höhere Anteil älterer Menschen stelle die Kommunen vor große Herausforderungen. An diesem Punkt möchte Oberfranken Offensiv mit dem Demografie-Forum die Kommunen unterstützen.
„In den Workshops des Forums“, sagte Regierungspräsidentin Heidrun Piwernetz, Vorsitzende von Oberfranken Offensiv, „haben sich Gemeinden in vergleichbarer Situation oberfrankenweit ausgetauscht. Sie haben sich vernetzt und konkrete Bitten um Unterstützung für demografiefeste Strukturen formuliert. Danach werden wir künftige Aktivitäten und Projekte zielgerichtet angehen.“
Am Anfang der Analyse stand eine schriftliche Befragung. Alle kreisangehörigen 210 Gemeinden , vier kreisfreien Städte und neun Landkreise hatten bereits im November 2021 einen digitalen Fragebogen erhalten. Zwar haben sich nur 140 Kommunen beteiligt, trotzdem hat Oberfranken Offensiv ein Profil für insgesamt fünf Typen von Gemeinden erstellt.
Diese Typisierung soll es den Kommune in Oberfranken ermöglichen, sich besser mit anderen Kommunen, die in einer ähnlichen Situation sind, auszutauschen. Themen wie Ortsgestaltung, Beteiligung der Jugend und der älteren Bevölkerung oder Wohnen sollen so gezielter betrachtet werden können.
Neben ersten Projektansätzen, die aus dem 1. Demografie-Forum in Thurnau hervorgegangen sind, will Oberfranken Offensiv die Daten der Demografie-Analyse nun weiter auswerten und neue Projektansätze definieren.
Das könnte Sie auch interessieren...
Gemeinsam stärker
Oberfränkische Regionalinitiativen wollen noch enger zusammenarbeiten
Mehr zusammenarbeiten für zukunftsweisende Aufgaben möchten zahlreiche oberfränkische Regionalinitiativen. Zu einem virtuellen Meeting des IHK-Fachausschusses “Standort Oberfranken”, dessen Vorsitzender hat IHK-Vizepräsident Jörg Lichtenegger eingeladen.
Oberfranken ist ein starker Wirtschaftsstandort. Zahlreiche private und öffentliche Initiativen arbeiten daran, die Region nach vorne zu bringen und Einheimische wie Außenstehende von den Vorzügen Oberfrankens zu überzeugen. Im Meeting wurden die Tätigkeiten der verschiedenen Organisationen eruiert und der Frage nachgegangen, wie einzelne von der Arbeit anderer profitieren können.
„Wir wollten Erfahrungen austauschen, weil wir überzeugt sind, dass man in Kooperation mit Partnern mehr erreichen kann als allein”, so Lichtenegger. Regional- und Standortmarketinginitiativen, Fördervereine und organisierte Netzwerke nutzten die Gelegenheit, über ihre Aufgaben, Ziele und aktuellen Projekte zu berichten, verbunden jeweils mit der Einladung zur Vernetzung und Zusammenarbeit.
Und so präsentierten sich aus dem Osten des Regierungsbezirks das BayernLab Wunsiedel, die Entwicklungsagentur “Freiraum für Macher”, die Künstlerkolonie Fichtelgebirge und der Förderverein Lebens- und Wirtschaftsraum Fichtelgebirge. Aus dem Süden das Wirtschaftsband A9 Fränkische Schweiz, die Wirtschaftsregion Bamberg-Forchheim und die Initiative Rund um die Neubürg. Auch die Regionalmanagements des Landkreises Kronach, aus Stadt und Landkreis Bayreuth sowie Kronach Creativ konnten sich vorstellen. Fachliche Themen brachten das Kunststoffnetzwerk Franken, das Kfz-Zulieferernetzwerk “OfraCar” und der Marketing-Club Oberfranken ein. Das Coburger Designforum Oberfranken, die Genussregion Oberfranken und natürlich die Entwicklungsagentur Oberfranken Offensiv rundeten das eindrucksvolle Initiativen-Potpourri ab.
Mehr zusammenarbeiten für zukunftsweisende Aufgaben
Der Geschäftsführer von Oberfranken Offensiv, Frank Ebert, warb für eine intensivere Zusammenarbeit mit seiner “Dachorganisation”. Schließlich sei eine der Kernaufgaben von Oberfranken Offensiv, zukunftsweisende Vorhaben, Projekte und Events für und in Oberfranken zu fördern. „Wir verbinden regionale Engagements gesamtoberfränkisch über unser Netzwerk. Je enger wir zusammenarbeiten umso besser”, so Ebert. Die vielen positiven Ansätze in den Teilregionen, in denen sich die Identität der Oberfrankens widerspiegle, wolle man beflügeln und nicht etwa „zudecken oder gar schlucken”.
Große Bedeutung kommt dabei laut Ebert dem Projekt “Imagepakt und Imagekampagne Oberfranken” zu, das von Oberfranken Offensiv derzeit im Rahmen eines Förderprogramms zur Stärkung regionaler Identitäten im Freistaat Bayern umgesetzt wird. „Mit diesem Projekt wollen wir das Ziel das Image Oberfrankens, sowohl im Innenverhältnis als auch von außen betrachtet, weiter verbessern”, betonte Ebert. Nach strategischen Entscheidungen will man dazu nun in die Umsetzungsphase mit einer Marketing- und Kommunikationsstrategie eintreten – und dafür neue Partner gewinnen.
Künftig regelmäßiger Austausch
„Ein überaus gelungener Austausch und ein durch die Bank positives Feedback der Regionalinitiativen”, so IHK-Vizepräsident Jörg Lichtenegger. „Die Gemeinsamkeit zwischen den Initiativen wird ausgebaut, unsere Zusammenarbeit vertieft.” IHK, HWK und Oberfranken Offensiv haben sich spontan bereiterklärt, derartige Treffen künftig regelmäßig in Präsenz zu organisieren. So will man auch die Perspektive der regionalen Wirtschaft in den Initiativen noch stärker verankern und aufzeigen, wo Unternehmen von der Arbeit der lokalen Institutionen profitieren können.