Browse Tag

Oberfranken Offensiv

Start­schuss in Kulmbach

Ober­fran­ken Offen­siv geht mit 36 ober­frän­ki­schen Modell­kom­mu­nen neue Wege

Wie bewäl­ti­gen unse­re Städ­te und Gemein­den die Her­aus­for­de­run­gen der Zukunft in Zei­ten des per­ma­nen­ten Wan­dels und klam­mer Kas­sen? Ant­wor­ten dar­auf und vor allem kon­kre­te Lösungs­an­sät­ze sol­len jetzt mit 36 Kom­mu­nen erar­bei­tet wer­den, die gemein­sam neue und zum Teil auch unkon­ven­tio­nel­le Wege gehen. Feder­füh­rend in die­sem Pro­jekt ist die regio­na­le Ent­wick­lungs­agen­tur Ober­fran­ken Offensiv.

Zahl­rei­che Bür­ger­meis­te­rin­nen und Bür­ger­meis­ter die­ser soge­nann­ten Modell­kom­mu­nen kamen in Kulm­bach im Cowor­king-Space „Zeit­räu­me“ zusam­men, um die nächs­ten Schrit­te zu definieren.

Es sind zen­tra­le The­men, denen sich die Rat­haus­chefs unse­rer vor allem länd­lich gepräg­ten Gemein­den und klei­ne­ren Städ­te per­ma­nent stel­len müs­sen: Wie schaf­fe ich für mei­ne Mit­bür­ge­rin­nen und Mit­bür­ger moder­nen und bezahl­ba­ren Wohn­raum, wie för­de­re ich ein leben­di­ges Mit­ein­an­der und wie ver­hel­fe ich mei­ner Kom­mu­ne zu einem posi­ti­ven Image? Dabei sind Infra­struk­tur, Erreich­bar­keit mit öffent­li­chen Ver­kehrs­mit­teln, Betreu­ung und Pfle­ge sowie die medi­zi­ni­sche Ver­sor­gung nur eini­ge der ent­schei­den­den Kri­te­ri­en, ob sich Men­schen für oder gegen einen Wohn­ort ent­schei­den. Mit die­sen kom­ple­xen The­men setzt sich auch die Ent­wick­lungs­agen­tur Ober­fran­ken Offen­siv in ihrem Pro­jekt „Tra­fO – Zen­trum für Trans­for­ma­ti­on und Chan­ge-Manage­ment Ober­fran­ken“ auseinander.

„Unse­ren Bür­ger­meis­te­rin­nen und Bür­ger­meis­tern fehlt es weni­ger an Erkennt­nis, als viel­mehr häu­fig an finan­zi­el­len Mit­teln, Man­power und Zeit. Hier wol­len wir in drei Schrit­ten unter­stüt­zen“, so Frank Ebert, Geschäfts­füh­rer von Ober­fran­ken Offen­siv. „Ers­tens – wir defi­nie­ren mit den jewei­li­gen Kom­mu­nen ihre größ­ten Her­aus­for­de­run­gen. Zwei­tens – wir ver­net­zen die­se Gemein­den the­ma­tisch mit­ein­an­der und för­dern so den Aus­tausch, und drit­tens – wir erar­bei­ten mit die­sen ver­netz­ten Gemein­den maß­ge­schnei­der­te Pro­jek­te, die dann best­mög­lich über­trag­bar sind.“

Zudem wird es fach­be­zo­ge­ne Exkur­sio­nen geben, die den sprich­wört­li­chen Blick über den Tel­ler­rand hin­aus ermög­li­chen. So bie­tet Ober­fran­ken Offen­siv bei­spiels­wei­se im April eine zwei­tä­gi­ge geführ­te Rei­se an, die unter ande­rem nach Nord­rhein-West­fa­len führt. Dort wird den Teil­neh­men­den erläu­tert, wie es der gut 1.700 Ein­woh­ner klei­ne Ort Etteln geschafft hat, als bes­te „Smart City“ welt­weit aus­ge­zeich­net zu werden.

„Es wird eine Mischung aus Work­shops, Tagun­gen, Exkur­sio­nen und Unter­stüt­zung der Pro­jekt­ar­beit vor Ort sein, mit der wir unse­ren Modell­kom­mu­nen unter die Arme grei­fen wol­len“, ergänzt Ebert. „Im ver­gan­ge­nen Novem­ber setz­ten wir am Medi­zin­cam­pus Ober­fran­ken in Bay­reuth ein Aus­ru­fe­zei­chen, indem wir des­sen Bedeu­tung für unse­re Haus- und Fach­arzt­ver­sor­gung der Zukunft unter­stri­chen. In die­sem Jahr wird es eine Tagung geben, die das The­ma Woh­nen in meh­re­ren Facet­ten auf­greift.“ Dabei sor­ge auch die Wahl der Ver­an­stal­tungs­or­te für Impul­se. „Ein Cowor­king-Space wie hier in Kulm­bach kön­ne einer Kom­mu­ne neue Per­spek­ti­ven bie­ten und gleich­zei­tig aus einem tris­ten Leer­stand einen moder­nen Ort der Begeg­nun­gen schaffen.“


Die Modell­kom­mu­nen

Fol­gen­de Städ­te und Gemein­den haben den Zuschlag als Modell­kom­mu­ne in dem Pro­jekt von Ober­fran­ken Offen­siv erhalten:

Land­kreis Kro­nach (9): Tet­tau, Stein­bach am Wald, Nord­hal­ben, Stock­heim, Küps, Stein­wie­sen, Pres­sig, Lud­wig­stadt, Wallenfels

Land­kreis Kulm­bach (5): Press­eck, Kasen­dorf, Stadt­stein­ach, Markt­leu­gast, Thurnau

Land­kreis Hof (5): Köditz, Tro­gen, Schwar­zen­bach am Wald, Bad Steben, Schwar­zen­bach an der Saale

Land­kreis Bam­berg (5): Ebrach, But­ten­heim, Strul­len­dorf, Schön­brunn im Stei­ger­wald, Viereth-Trunstadt

Land­kreis Bay­reuth (4): Gold­kro­nach, Wai­schen­feld, Emt­manns­berg, Gefrees

Land­kreis Forch­heim (4): Igens­dorf, Eber­mann­stadt, Göß­wein­stein, Kunreuth

Land­kreis Coburg (2): Nie­der­füll­bach, Ahorn

Land­kreis Lich­ten­fels (3): Marktz­euln, Red­witz an der Rodach, Hoch­stadt am Main

Mit dem Land­kreis Wun­sie­del ist Ober­fran­ken Offen­siv im engen Aus­tausch, um ein umfang­rei­ches Pro­jekt zu unter­stüt­zen, von dem meh­re­re Kom­mu­nen im Fich­tel­ge­bir­ge pro­fi­tie­ren könn­ten und das sich aktu­ell noch in der Vor­be­rei­tungs­pha­se befindet.

Grü­ne Woche

Ober­fran­ken­tag begeis­tert Besu­che­rin­nen und Besucher

Mit gro­ßer Reso­nanz, viel Musik und genuss­vol­ler Viel­falt hat sich Ober­fran­ken beim Ober­fran­ken­tag auf der Grü­nen Woche in Ber­lin prä­sen­tiert. Tau­sen­de Besu­che­rin­nen und Besu­cher erleb­ten in der Bay­ern­hal­le einen ein­drucks­vol­len Auf­tritt der Regi­on, der Tra­di­ti­on, Inno­va­ti­on und Lebens­freu­de vereinte.

Der Ober­fran­ken­tag fand zur abso­lu­ten Spit­zen­zeit der Mes­se statt: am besu­cher­stärks­ten Mes­se­tag, in der meist­fre­quen­tier­ten Hal­le und zur Haupt­be­suchs­zeit. Ent­spre­chend dicht dräng­ten sich Gäs­te aus Ber­lin, aus ganz Deutsch­land und aus aller Welt rund um die Büh­ne und den angren­zen­den Gemein­schafts­stand von Ober­fran­ken Offen­siv. Gemein­sam mit den Tou­ris­mus­re­gio­nen Fich­tel­ge­bir­ge, Fran­ken­wald und Frän­ki­sche Schweiz fei­er­te Ober­fran­ken ein leben­di­ges Fest der Regi­on – ganz im Sin­ne des Mot­tos: Es geht nur gemeinsam.

Seit vie­len Jah­ren set­zen die Ver­an­stal­ter der Grü­nen Woche in der stark fre­quen­tier­ten Bay­ern­hal­le auf ober­frän­ki­sche Akzen­te – und auch 2026 zeig­te sich erneut, war­um. Ab 12:00 Uhr sorg­ten die Fich­ten­horn­blä­ser aus Spei­chers­dorf und die Markt­red­wit­zer Blas­ka­pel­le für musi­ka­li­sche Höhe­punk­te aus der Heimat.

Am Gemein­schafts­stand selbst luden unter ande­rem der Hofer Wärscht­la­mo Mar­cus Traub, das Bräuwerck Neu­dros­sen­feld, die Braue­rei Nikl aus Pretz­feld, zahl­rei­che Genuss­hand­wer­ke­rin­nen und Genuss­hand­wer­ker aus ganz Ober­fran­ken sowie die Uni­ver­si­tät Bay­reuth zum Pro­bie­ren, Infor­mie­ren und Aus­tau­schen ein.

Zahl­rei­che Gäs­te aus Poli­tik, Wirt­schaft und Gesell­schaft folg­ten der Ein­la­dung zum Ober­fran­ken­tag und zeig­ten sich begeis­tert von der Mischung aus Büh­nen­pro­gramm und kuli­na­ri­schen High­lights. Ob frisch gezapf­te Bie­re der Braue­rei­en vor Ort, die hei­ßen Wie­ner des ori­gi­nal Hofer Wärscht­la­mos oder die euro­pä­isch geschütz­te Hofer Rind­fleisch­wurst – die Viel­falt und Qua­li­tät des Ange­bots mach­ten den Stand zu einem ech­ten Aus­hän­ge­schild der UNESCO-zer­ti­fi­zier­ten Genuss­re­gi­on Oberfranken.

Zum wie­der­hol­ten Mal war zudem die Fakul­tät für Lebens­wis­sen­schaf­ten am Cam­pus Kulm­bach der Uni­ver­si­tät Bay­reuth Teil des Gemein­schafts­stands. Mit ihren zukunfts­ori­en­tier­ten Stu­di­en­gän­gen genießt die Fakul­tät inter­na­tio­nal gro­ße Aner­ken­nung und ergänzt den ober­frän­ki­schen Mes­se­auf­tritt in Ber­lin auf idea­le Weise.

Die Grü­ne Woche zählt zu den welt­weit bedeu­tends­ten Mes­sen für Ernäh­rung, Land­wirt­schaft und Gar­ten­bau. Ober­fran­ken Offen­siv orga­ni­siert den ober­frän­ki­schen Gemein­schafts­stand bereits seit zehn Jah­ren und setzt damit kon­ti­nu­ier­lich star­ke Impul­se für die Sicht­bar­keit der Regi­on auf inter­na­tio­na­ler Bühne.

Ober­fran­ken in Berlin

Genuss, Inno­va­ti­on und Zusam­men­halt auf der Grü­nen Woche 2026

Vom 16. bis 25. Janu­ar ist die Bun­des­haupt­stadt ein Stück ober­frän­ki­scher als sonst: Auf der Grü­nen Woche in Ber­lin prä­sen­tiert sich Ober­fran­ken erneut als genuss­vol­le, inno­va­ti­ve und lebens­wer­te Region.

Bereits zum zehn­ten Mal in Fol­ge orga­ni­siert und managt Ober­fran­ken Offen­siv e.V. den gro­ßen ober­frän­ki­schen Gemein­schafts­stand in der Bay­ern­hal­le. Genuss­hand­werk, tra­di­tio­nel­le und inno­va­ti­ve Braue­rei­en und Bren­ne­rei­en, sowie die füh­ren­den Tou­ris­mus­re­gio­nen Ober­fran­kens tre­ten dabei geschlos­sen auf und zei­gen ein­drucks­voll die Viel­falt und Stär­ke der Regi­on. Gemein­sam geben sie in Ber­lin eine über­zeu­gen­de Visi­ten­kar­te Ober­fran­kens ab.

Mit der Eröff­nung der Mes­se wird der impo­san­te Ober­fran­ken­stand schnell zum belieb­ten Treff­punkt in der Bay­ern­hal­le (Hal­le 22b). An meh­re­ren Infor­ma­ti­ons- und Aus­schank­be­rei­chen bera­ten Tou­ris­ti­ker aus dem Fich­tel­ge­bir­ge, dem Fran­ken­wald und der Frän­ki­schen Schweiz über Frei­zeit- und Urlaubs­mög­lich­kei­ten – von Aktiv­ur­laub über Genuss­rei­sen bis hin zu kul­tu­rel­len Highlights.

Auch die Baye­ri­sche Staats­mi­nis­te­rin für Ernäh­rung, Land­wirt­schaft und Fors­ten, Michae­la Kani­ber, lässt sich einen Besuch am Ober­fran­ken­stand tra­di­tio­nell nicht neh­men. Sie betont: „Ober­fran­ken ist auch das Land des Bie­res. Es ist der Regie­rungs­be­zirk mit den meis­ten Braue­rei­en – und das macht einen schon stolz. Jetzt geht es aber auch dar­um, die­se Viel­falt zu bewah­ren. Des­we­gen ist es wich­tig, uns in der Zukunft gut auf­zu­stel­len, um kei­ne Betrie­be ver­lie­ren! Dahin­ter steht ein unglaub­li­ches Enga­ge­ment, zum Bei­spiel, was die LEA­DER-Pro­jek­te im länd­li­chen Raum anbe­langt, pas­siert ganz viel. Man sieht: Bay­ern ist in allen Regio­nen wirk­lich lebenswert!“

Groß­zü­gig, offen und weit­hin sicht­bar: Auf 42 Qua­drat­me­tern prä­sen­tiert sich Ober­fran­ken als eine der stärks­ten Regio­nen in der Bay­ern­hal­le. Das kla­re frän­ki­sche Rot-Weiß und die pro­mi­nen­te Lage direkt am baye­ri­schen Bier­gar­ten machen den Stand zu einem belieb­ten Treff­punkt. Für Bezirks­tags­prä­si­dent und Vor­sit­zen­den von Ober­fran­ken Offen­siv, Hen­ry Schramm, ist der gemein­sa­me Auf­tritt ein wich­ti­ger Bau­stein in der Außen­dar­stel­lung der Genuss­re­gi­on Ober­fran­ken: „Als Vor­sit­zen­der von Ober­fran­ken Offen­siv hal­te ich es für sehr wich­tig, dass wir auf der Grü­nen Woche ver­tre­ten sind! An unse­rem Stand in ganz zen­tra­ler Lage kom­men vie­le Besu­che­rin­nen und Besu­cher vor­bei und wer­den auf unse­re Tou­ris­mus­re­gio­nen und unse­re Genuss­pro­duk­te auf­merk­sam. Bei uns am Stand – wie auch in Ober­fran­ken – kann man sich wohl füh­len, wir sind gast­freund­lich und das kann man hier haut­nah erle­ben. Ober­fran­ken ist eine wah­re Genuss­re­gi­on, aus­ge­zeich­net als imma­te­ri­el­les UNESCO-Kul­tur­er­be, und damit kann man Men­schen begeistern!“

Ein beson­de­rer Höhe­punkt ist der ers­te Mes­se­sams­tag, tra­di­tio­nell der besu­cher­stärks­te Tag der Grü­nen Woche. An die­sem Tag rich­tet Ober­fran­ken Offen­siv das Büh­nen­pro­gramm der Bay­ern­hal­le aus und lädt zum Ober­fran­ken­tag ein. Ab 12:00 Uhr sor­gen die Fich­ten­horn­blä­ser aus Spei­chers­dorf im Land­kreis Bay­reuth und die Markt­red­wit­zer Blas­ka­pel­le für musi­ka­li­sche Akzen­te aus der Region.

Am Stand von Ober­fran­ken laden unter ande­rem der Hofer Wärscht­la­mo Mar­cus Traub, das Bräuwerck Neu­dros­sen­feld, die Braue­rei Nikl aus Pretz­feld, zahl­rei­che Genuss­hand­wer­ker aus ganz Ober­fran­ken sowie die Fakul­tät für Lebens­wis­sen­schaf­ten der Uni­ver­si­tät Bay­reuth in Kulm­bach zum Pro­bie­ren, Infor­mie­ren und Aus­tau­schen ein. Begrüßt wer­den die Gäs­te von den Vor­sit­zen­den von Ober­fran­ken Offen­siv, Hen­ry Schramm und Flo­ri­an Luder­schmid und Geschäfts­füh­rer Frank Ebert.

Frank Ebert, Geschäfts­füh­rer von Ober­fran­ken Offen­siv, bestä­tigt die Begeis­te­rung der Besu­che­rin­nen und Besu­cher: „Unser schö­nes Ober­fran­ken auf der Grü­nen Woche vor einem gro­ßen inter­na­tio­na­len Publi­kum zu ver­tre­ten, ist einer­seits eine sehr wich­ti­ge Auf­ga­be im Regio­nal­mar­ke­ting-Kon­zept unse­res Ver­eins. Gleich­zei­tig ist es uns eine gro­ße Freu­de: Denn wir sehen jedes Jahr wie­der, dass unse­re Ange­bo­te nicht nur gut ange­nom­men, son­dern sogar rich­tig gefei­ert werden!“

Die Grü­ne Woche Ber­lin zählt zu den welt­weit bedeu­tends­ten Mes­sen für Ernäh­rung, Land­wirt­schaft und Gar­ten­bau. Jähr­lich zieht sie hun­dert­tau­sen­de Besu­che­rin­nen und Besu­cher sowie Fach­pu­bli­kum aus aller Welt an – und bie­tet damit eine idea­le Büh­ne, um Ober­fran­ken als star­ke, genuss­vol­le und zukunfts­ori­en­tier­te Regi­on zu präsentieren.

Stim­mung, Tra­di­ti­on und Genuss

Ober­fran­ken­tag auf der Grü­nen Woche

Der Sams­tag ist der best­be­such­te Mes­se­tag der Grü­nen Woche. In der best­be­such­ten Mes­se­hal­le hat Ober­fran­ken Offen­siv ges­tern die Prime­time mit einem gro­ßen Auf­ge­bot an Musik und Aktio­nen bespielt.

Seit vie­len Jah­ren ver­trau­en die Orga­ni­sa­to­ren der Grü­nen Woche in der stark fre­quen­tier­ten Bay­ern­hal­le auf ober­frän­ki­sches Enter­tain­ment – und sie wur­den auch in die­sem Jahr nicht ent­täuscht. Zahl­lo­se Gäs­te aus der Haupt­stadt und der gan­zen Welt dräng­ten sich um die Büh­ne und den dar­an angren­zen­den Gemein­schafts­stand von Ober­fran­ken Offen­siv mit den Tou­ris­mus­re­gio­nen Fich­tel­ge­bir­ge, Fran­ken­wald und Frän­ki­sche Schweiz. Auch in die­sem Jahr fei­er­te die Regi­on ein wah­res Fest mit Über­ra­schun­gen.
Die mit­ge­reis­ten Musi­ker der Ober­tru­ba­cher Jugend­blas­ka­pel­le St. Lau­ten­ti­us aus dem Land­kreis Forch­heim und der Blas­mu­sik Neuengrün/​Schle­gels­haid aus der Fran­ken­wald­ge­mein­de Stein­wie­sen im Land­kreis Kro­nach spiel­ten aus ihrem umfang­rei­chen Reper­toire. Auch die Kulm­ba­cher Bütt­ner zogen das Publi­kum in ihren Bann, beson­ders beim Anstich ihres legen­dä­ren Eis­bocks. Der wur­de den begeis­ter­ten Gäs­ten auch direkt nach der Befrei­ung aus sei­ner eisi­gen Hül­le zum Ver­kos­ten ange­bo­ten. Für den Vor­sit­zen­den von Ober­fran­ken Offen­siv, Bezirks­tags­prä­si­dent Hen­ry Schramm, ist der Ober­fran­ken­tag etwas ganz Beson­de­res: „Auf der Grü­nen Woche prä­sen­tie­ren wir die Viel­falt, die Stär­ken und die Schön­heit unse­rer Regi­on: Wir zei­gen, dass es sich lohnt, dort Urlaub zu machen oder die kuli­na­ri­schen Lecker­bis­sen in Ober­fran­ken zu genie­ßen. Außer­dem ist Ober­fran­ken ein star­ker Wirt­schafts­stand­ort mit guter Bil­dungs­in­fra­struk­tur und gesund­heit­li­cher Ver­sor­gung, dazu eine Fami­li­en­re­gi­on – was will man eigent­lich mehr? Wir wer­ben hier für unser schö­nes Oberfranken!”

Der Co-Vor­sit­zen­de von Ober­fran­ken Offen­siv, Regie­rungs­prä­si­dent Flo­ri­an Luder­schmid, ergänzt, dass die ober­frän­ki­sche Geschlos­sen­heit in Ber­lin bei­spiel­ge­bend und in die­ser Form bay­ern­weit ein­ma­lig sei. Kein Regie­rungs­be­zirk Bay­erns tre­te auf der welt­größ­ten Mes­se für Ernäh­rung und Land­wirt­schaft der­art ver­eint auf wie Ober­fran­ken. Geschlos­sen­heit demons­trier­ten auch rund 40 Bür­ger­meis­ter der Regi­on, die nicht nur gemein­sam ange­reist sind, son­dern auch gemein­sam im Chor gesun­gen haben, sozu­sa­gen als Über­ra­schungs-Act in der Bay­ern­hal­le. Einer der Chor-Sän­ger: Flo­ri­an Luder­schmid. „Die Reich­wei­te der Grü­nen Woche ist unheim­lich groß! Wir bau­en hier unse­re Netz­wer­ke wei­ter aus und wir machen posi­ti­ve Wer­bung für unse­re Regi­on. Es ist wich­tig, dass man hier Prä­senz zeigt – und noch prä­sen­ter als mit unse­rem Stand direkt neben der Büh­ne in der Bay­ern­hal­le kann man nicht sein.”

Der Ein­la­dung zum Ober­fran­ken­tag folg­ten zahl­rei­che Gäs­te aus Poli­tik, Wirt­schaft und Gesell­schaft. Sie lie­ßen sich vom Büh­nen­pro­gramm und auch von den viel­fäl­ti­gen Genüs­sen am Ober­fran­ken­stand regel­recht ver­zau­bern. Ob frisch Gezapf­tes der Braue­rei­en Haber­stumpf und Nikl, edels­te Brän­de aus der Frän­ki­schen Schweiz, die ori­gi­nal Wie­ner des Hofer Wärscht­la­mo oder die eben­falls aus Hof stam­men­de und euro­pä­isch geschütz­te Rind­fleisch­wurst – das Ange­bot war eben­so schmack­haft wie viel­fäl­tig – und ein Aus­hän­ge­schild für die UNESCO-zer­ti­fi­zier­te Genuss­re­gi­on Ober­fran­ken.
„Wir haben einen groß­ar­ti­gen Stand mit dem bes­ten Platz in der Bay­ern­hal­le und einen her­vor­ra­gen­den Auf­tritt von Ober­fran­ken auf der Grü­nen Woche: weil wir Allein­stel­lungs­merk­ma­le haben, weil wir die Genuss­re­gi­on schlecht­hin sind mit den meis­ten Bäcke­rei­en, Metz­ge­rei­en, Braue­rei­en oder Bren­ne­rei­en in Bay­ern, in Deutsch­land und in der gan­zen Welt”, so Klaus Peter Söll­ner, Vor­sit­zen­der der Genuss­re­gi­on Ober­fran­ken.
Zum wie­der­hol­ten Male ist die Uni­ver­si­tät Bay­reuth mit der Fakul­tät der Lebens­wis­sen­schaf­ten am Cam­pus Kulm­bach am Gemein­schafts­stand mit ver­tre­ten. Vor Ort boten die Wis­sen­schaft­le­rin­nen ein Mess­sys­tem an, um Vital­wer­te nie­der­schwel­lig, aber exakt bestim­men zu kön­nen. Mit zukunfts­wei­sen­den Stu­di­en­gän­gen erzielt die Kulm­ba­cher Fakul­tät inter­na­tio­nal posi­ti­ve Reso­nanz und run­det damit das Port­fo­lio in Ber­lin har­mo­nisch ab.

Tou­ris­mus, Hand­werk, Wis­sen­schaft auf der Grü­nen Woche

Ober­fran­ken prä­sen­tiert sich genuss­voll in Berlin

Seit ges­tern läuft in Ber­lin die Grü­ne Woche, auf der sich Anbie­ter rund um Ernäh­rung, Land­wirt­schaft und Gar­ten­bau prä­sen­tie­ren. Ober­fran­ken Offen­siv orga­ni­siert und mana­get vor Ort bereits den Gemein­schafts­stand, an dem hei­mi­sche Braue­rei­en, Bren­ne­rei­en, Tou­ris­mus­re­gio­nen und auch die Wis­sen­schaft die ober­frän­ki­sche Regi­on repräsentieren.

Gute Stim­mung ist garan­tiert, wenn der Ober­fran­ken-Stand zum Treff­punkt in der Bay­ern-Hal­le avan­ciert. An meh­re­ren Tre­sen infor­mie­ren die Tou­ris­ti­ker aus dem Fich­tel­ge­bir­ge, dem Fran­ken­wald und der Frän­ki­schen Schweiz über die Frei­zeit- und Urlaubs­mög­lich­kei­ten Ober­fran­kens. Beson­de­res Inter­es­se wer­den in die­sem Jahr sowohl die neu­en Gon­del­bah­nen am Och­sen­kopf als auch die anvi­sier­ten Welt­re­kord-Hän­ge­brü­cken im Höl­len­tal des Fran­ken­wal­des wecken. „Es ist immer wie­der wun­der­bar, wel­che Viel­falt man in Bay­ern erle­ben kann! Alles hat sei­ne eige­ne spe­zi­fi­sche Hei­mat und ich bin wirk­lich stolz und dank­bar, dass es Men­schen gibt, die jeden Tag auf­ste­hen und mit Herz­blut die­se Pro­duk­te für uns in Bay­ern, Deutsch­land und der Welt pro­du­zie­ren!”, so die baye­ri­sche Staats­mi­nis­te­rin für Ernäh­rung, Land­wirt­schaft und Fors­ten, Michae­la Kaniber.

Mit 42 Qua­drat­me­tern ist der ober­frän­ki­sche Mes­se­stand einer der größ­ten in der Bay­ern-Hal­le, unüber­seh­bar im frän­ki­schen Rot-Weiß gehal­ten, liegt er direkt am Bier­gar­ten des Frei­staats. Der der gemein­sa­me Auf­tritt sei mehr als nur ein zehn­tä­gi­ges Stroh­feu­er, betont Bezirks­tags­prä­si­dent und Ober­fran­ken Offen­siv-Vor­sit­zen­der Hen­ry Schramm: „Wir demons­trie­ren Zusam­men­halt! Die­ses Gemein­schafts­ge­fühl zu ent­wi­ckeln, das machen wir von Ober­fran­ken Offen­siv hier auf der Mes­se. Unser Stand spricht für Ober­fran­ken: Vie­le Pro­du­zen­ten von regio­na­len Spe­zia­li­tä­ten sind da und bie­ten in einer wun­der­ba­ren Gemein­schaft ihre Pro­duk­te an. Es herrscht gute Stim­mung und das spü­ren auch die Men­schen, die in der Hal­le sind.”

Die Inter­na­tio­na­le Grü­ne Woche in Ber­lin gilt als eine der bedeu­tends­ten Mes­sen für Ernäh­rung, Land­wirt­schaft und Gar­ten­bau welt­weit. Sie hat eine lan­ge Tra­di­ti­on und zieht jedes Jahr zahl­rei­che Aus­stel­ler, Fach­leu­te, Besu­cher und Ver­tre­ter der Lebens­mit­tel- und Land­wirt­schafts­bran­che an.

„Vor­bild­cha­rak­ter für ganz Bayern“

Demo­gra­fie-Kom­pe­tenz­zen­trum Ober­fran­ken stellt erfolg­rei­che Pro­jek­te vor

Bei der Jah­res­ta­gung des Demo­gra­fie-Kom­pe­tenz­zen­trums Ober­fran­ken (Dem­Ko), die am Frei­tag in den Muse­en im Mönchs­hof in Kulm­bach statt­fand, wur­den Ergeb­nis­se prä­sen­tiert, die zei­gen, wie die Regi­on den demo­gra­fi­schen Wan­del aktiv gestaltet.

Zur Jah­res­ta­gung kamen mehr als 50 Akteu­re und Ent­schei­dungs­trä­ger aus Wirt­schaft, Wis­sen­schaft, Kom­mu­nal­po­li­tik und regio­na­len Initia­ti­ven zusam­men. Seit sei­ner Grün­dung im Jahr 2016 unter­stützt das Demo­gra­fie-Kom­pe­tenz­zen­trum – ein Pro­jekt der Ent­wick­lungs­agen­tur Ober­fran­ken Offen­siv – Kom­mu­nen bei der Bewäl­ti­gung des demo­gra­fi­schen Wan­dels. Geför­dert wird es durch das Baye­ri­sche Staats­mi­nis­te­ri­um der Finan­zen und für Heimat.

Finanz- und Hei­mat­staats­se­kre­tär Mar­tin Schöf­fel, der als Ehren­gast ein­ge­la­den wur­de, wür­dig­te die Arbeit des Demo­gra­fie-Kom­pe­tenz­zen­trums und hob des­sen Bedeu­tung als zen­tra­le Anlauf­stel­le und Impuls­ge­ber für Kom­mu­nen in Ober­fran­ken her­vor. „Der demo­gra­fi­sche Wan­del ist Her­aus­for­de­rung, aber ins­be­son­de­re auch Chan­ce, unse­re Gesell­schaft gemein­sam mit Krea­ti­vi­tät, Offen­heit und Mut zukunfts­si­cher und ‑stark zu gestal­ten!“, so Schöf­fel in sei­ner Rede. „Das Demo­gra­fie-Kom­pe­tenz­zen­trum Ober­fran­ken setzt wich­ti­ge Impul­se und ist zen­tra­le Anlauf­stel­le für ober­frän­ki­sche Kom­mu­nen. Zusam­men mit dem Demo­gra­fie-Kom­pe­tenz­zen­trum set­zen wir in Bay­ern auf inno­va­ti­ve Lösun­gen, die den Bedürf­nis­sen aller Gene­ra­tio­nen gerecht wer­den. Durch Wis­sens­aus­tausch und die Unter­stüt­zung unse­rer Kom­mu­nen schaf­fen wir eine lebens­wer­te Hei­mat in Bay­ern für Jung und Alt. Der Frei­staat Bay­ern unter­stützt die­se wich­ti­ge Arbeit des Kom­pe­tenz­zen­trums seit Beginn mit rund 2,5 Mil­lio­nen Euro. Gemein­sam meis­tern wir die Her­aus­for­de­run­gen von mor­gen und stei­gern die Lebens­qua­li­tät in Ober­fran­ken nach­hal­tig! Mein herz­li­cher Dank gilt dem Ver­ein ‚Ober­fran­ken Offen­siv e.V.‘ sowie den Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­tern des Demo­gra­fie-Kom­pe­tenz­zen­trums für ihren Ein­satz – Ihre Arbeit hat Vor­bild­cha­rak­ter für ganz Bayern!“


Wich­ti­ge Mei­len­stei­ne des DemKo

Der Vor­sit­zen­de von Ober­fran­ken Offen­siv, Bezirks­tags­prä­si­dent Hen­ry Schramm, stell­te gemein­sam mit Pro­jekt­lei­te­rin San­dra Wolf, die wich­tigs­ten Mei­len­stei­ne vor. Das Leucht­turm­pro­jekt „WORK. LAND. LIFE – Land­le­ben auf Pro­be in Ober­fran­ken“, bei dem 16 Teil­neh­me­rin­nen und Teil­neh­mer aus ganz Deutsch­land das Leben im Fran­ken­wald getes­tet haben, erhielt bun­des­weit Auf­merk­sam­keit. Das Kon­zept, moder­nes Arbei­ten mit der Gemein­schaft des Land­le­bens zu ver­bin­den und Per­spek­ti­ven von außen in die Kom­mu­nen zu tra­gen, wur­de durch­weg posi­tiv auf­ge­nom­men. Ein Teil­neh­mer ist dau­er­haft nach Nord­hal­ben gezo­gen, um dort zu leben und zu arbei­ten. Meh­re­re Pro­be­woh­ne­rin­nen und Pro­be­woh­ner hal­ten wei­ter­hin Kon­takt ins Obe­re Rodach­tal und besu­chen in unre­gel­mä­ßi­gen Abstän­den Nord­hal­ben, um Work­shops durch­zu­füh­ren, Pro­jekt­ideen zu eta­blie­ren oder ent­stan­de­ne Freund­schaf­ten zu pfle­gen. Durch die posi­ti­ve Bericht­erstat­tung wird den Men­schen die Wer­tig­keit ihre Hei­mat vor Augen geführt.

Einen wei­te­ren Höhe­punkt des Dem­Ko stellt das Pro­jekt „Kul­tur­pa­ten“ da. Es zeigt, wie kul­tu­rel­le The­men und Ver­an­stal­tun­gen Gene­ra­tio­nen ver­bin­den kön­nen. Älte­ren Men­schen, mit und ohne Demenz, wur­de durch das Kul­tur­netz­werk ermög­licht, am kul­tu­rel­len Leben teil­zu­neh­men. Im Vor­feld wur­den ehren­amt­li­che Hel­fe­rin­nen und Hel­fer im Umgang mit den Teil­neh­mern geschult und das Pro­jekt wis­sen­schaft­lich beglei­tet. Kul­tur­pa­ten­an­ge­bo­te wur­den in meh­re­ren Land­krei­sen erfolg­reich etabliert.


Nach­hal­ti­ge Wir­kung der Exper­ti­sen des DemKo

Zudem hob der Vor­sit­zen­de von Ober­fran­ken Offen­siv, Bezirks­tags­prä­si­dent Hen­ry Schramm, die nach­hal­ti­ge Wir­kung der erar­bei­te­ten Exper­ti­sen her­vor. Die­se haben dazu bei­getra­gen, dass zusätz­li­che För­der­mit­tel in Höhe von bis­lang mehr als sechs Mil­lio­nen Euro gene­riert wer­den und dadurch meh­re­re Pro­jek­te in Ober­fran­ken erfolg­reich umge­setzt wer­den konnten.

Regie­rungs­prä­si­dent Flo­ri­an Luder­schmid, Co-Vor­sit­zen­der von Ober­fran­ken Offen­siv, sprach von einer „sehr erfolg­rei­chen Zeit“ für das Demo­gra­fie-Kom­pe­tenz­zen­trum. Er zeig­te sich zuver­sicht­lich, dass es auch künf­tig als enger Part­ner der Kom­mu­nen maß­geb­lich dazu bei­tra­gen wer­de, die Her­aus­for­de­run­gen des demo­gra­fi­schen Wan­dels erfolg­reich anzugehen.

Das Demo­gra­fie-Kom­pe­tenz­zen­trum Ober­fran­ken (Dem­Ko) ist ein Pro­jekt der Ent­wick­lungs­agen­tur Ober­fran­ken Offen­siv e.V. und wird vom Baye­ri­schen Staats­mi­nis­te­ri­um der Finan­zen und für Hei­mat geför­dert. Das Dem­Ko unter­stützt ober­frän­ki­sche Kom­mu­nen, Unter­neh­men und ande­re loka­le Initia­ti­ven bei ihrer Anstren­gung zur Siche­rung der Zukunfts­fä­hig­keit Ober­fran­kens. Ober­fran­ken Offen­siv e.V. ist Impuls­ge­ber inno­va­ti­ver Pro­jek­te und setzt sich lösungs­ori­en­tiert und aktiv für die regio­na­le Ent­wick­lung Ober­fran­kens ein. Im ver­gan­ge­nen Jahr war die Ent­wick­lungs­agen­tur mit ver­ant­wort­lich für das Pro­jekt „WORK.LAND.LIFE – Land­le­ben auf Pro­be in Ober­fran­ken“, als zehn Groß­städ­te­rIn­nen zwei Mona­te lang in Nord­hal­ben im Fran­ken­wald leb­ten und ihren digi­ta­len Beru­fen nach­gin­gen.
Im Ver­ein enga­gie­ren sich Kom­mu­nen, Unter­neh­men, Insti­tu­tio­nen, Ver­bän­de und Privatpersonen. 

Land­le­ben auf Probe

Zehn Groß­städ­ter woh­nen für zwei Mona­te in Nordhalben

Für das Pro­jekt „WORK.LAND.LIFE – Land­le­ben auf Pro­be in Ober­fran­ken“ wer­den zehn Groß­städ­te­rIn­nen zwei Mona­te lang in Nord­hal­ben im Fran­ken­wald leben und ihren digi­ta­len Beru­fen nach­ge­hen. Die Regi­on erhofft sich, so Fach­kräf­te in die Regi­on zu holen.

Ober­fran­ken Offen­siv, die Ent­wick­lungs-Agen­tur des Regie­rungs­be­zirks, hat Nord­hal­ben bei Kro­nach als Ort für „WORK.LAND.LIFE – Land­le­ben auf Pro­be in Ober­fran­ken“ aus­ge­wählt. Das Pro­jekt soll zei­gen, dass moder­nes, dezen­tra­les Arbei­ten in Ober­fran­ken mög­lich ist und Fach­kräf­te in die Regi­on holen.

Aus mehr als 80 Bewer­bun­gen hat die Agen­tur dafür zehn Men­schen aus Ber­lin, Ham­burg oder Stutt­gart aus­ge­wählt. Sie leben seit Anfang Juni in Nord­hal­ben und gehen von dort auch ihren Beru­fe aus dem digi­ta­len Bereich nach.

Heid­run Piwer­netz, Regie­rungs­prä­si­den­tin Ober­fran­kens und Vor­sit­zen­de der Agen­tur, sag­te zum Pro­jekt: „Gera­de auch Men­schen aus der Groß­stadt suchen stär­ker als noch vor ein paar Jah­ren nach den Vor­tei­len, die ihnen der länd­li­che Raum bie­tet. In Ober­fran­ken ver­zeich­nen wir seit Jah­ren mehr Zuzug als Weg­zug. Wir bie­ten zukunfts­fä­hi­ge Arbeits­plät­ze und dank Digi­ta­li­sie­rung und mobi­lem Arbei­ten alle Mög­lich­kei­ten der moder­nen Arbeits­welt auch orts­un­ab­hän­gig.“ Fach­kräf­te wol­le man für Ober­fran­ken begeis­tern. Zwei Mona­te hät­ten die Groß­städ­ter Zeit, Arbeit und Leben auf dem Land zu tes­ten und viel­leicht danach sogar zu bleiben.

Man­che der Groß­städ­te­rIn­nen den­ken bereits dar­über nach. „Was mir sofort auf­ge­fal­len ist, war die fri­sche Luft und Ruhe hier in Nord­hal­ben“, sagt Dani­el Ler­ner, der eine Mar­ke­ting­agen­tur in Stutt­gart betreibt. „Das genie­ße ich sehr. Ich habe immer in der Stadt gelebt und möch­te aus­pro­bie­ren, wie es ist, auf dem Land zu leben.“ Auch Gise­la Möl­ler könn­te sich vor­stel­len, ihre Stadt, in die­sem Fall Ber­lin, zu ver­las­sen, um in Ober­fran­ken zu woh­nen. „Ich möch­te die Regi­on ken­nen­ler­nen und Men­schen vor Ort tref­fen, die sich eine nach­hal­ti­ge Lebens­wei­se interessieren.“

Für die Pro­jekt­zeit wer­den den Pro­be-Bewoh­ne­rIn­nen Wohn- und Büro­räu­me in Nord­hal­ben und meh­re­re Feri­en­woh­nun­gen zur Ver­fü­gung gestellt. Nach Fei­er­abend wer­den die Groß­städ­ter
dazu ermu­tigt, sich zu ver­net­zen – ent­we­der mit ande­ren aus der Grup­pe oder direkt mit den Ein­hei­mi­schen aus Nord­hal­ben und der Region.

Ent­wick­lungs­agen­tur Ober­fran­ken Offensiv

Ers­te flä­chen­de­cken­de Demo­gra­fie-Ana­ly­se der Region

Beim 1. Demo­gra­fie-Forum in Thur­n­au hat die Ent­wick­lungs­agen­tur Ober­fran­ken Offen­siv erst­mals eine flä­chen­de­cken­de Demo­gra­fie-Ana­ly­se der Regi­on prä­sen­tiert. Ziel der Befra­gung war, Mög­lich­kei­ten einer bes­se­ren Ver­net­zung der Gemein­den und Städ­ten anhand ihrer demo­gra­fi­schen Daten aus­zu­lo­ten. Zwar haben sich nur zwei Drit­tel der Kom­mu­nen an der Umfra­ge betei­ligt, es lässt sich aber doch das grund­le­gen­de Ergeb­nis ablei­ten: Auch Ober­fran­ken wird älter.

Am 10. Novem­ber prä­sen­tier­te die Ent­wick­lungs­agen­tur Ober­fran­ken Offen­siv die ers­te flä­chen­de­cken­de Demo­gra­fie-Ana­ly­se für Ober­fran­ken beim 1. Demo­gra­fie-Forum in Thur­n­au. Das teil­te die Agen­tur am 14. Novem­ber mit.

„Wir wol­len es als Ober­fran­ken Offen­siv der Kom­mu­ne Ober­fran­ken ermög­li­chen, wich­ti­gen Aus­tausch zu The­men der Demo­gra­fie zu betrei­ben. Uns ist es wich­tig, dass wir mit dem Demo­gra­fie-Forum etwas auf den Weg brin­gen, das allen hilft“, sag­te Bezirks­tags­prä­si­dent Hen­ry Schramm, Vor­sit­zen­der von Ober­fran­ken Offensiv.

Laut Demo­gra­fie-Ana­ly­se zie­hen mehr Men­schen nach Ober­fran­ken als weg. Den­noch sei­en die künf­ti­gen Aus­wir­kun­gen des demo­gra­fi­schen Wan­dels in den ober­frän­ki­schen Gemein­den und Städ­ten spür­bar. Vor allem der immer höhe­re Anteil älte­rer Men­schen stel­le die Kom­mu­nen vor gro­ße Her­aus­for­de­run­gen. An die­sem Punkt möch­te Ober­fran­ken Offen­siv mit dem Demo­gra­fie-Forum die Kom­mu­nen unterstützen.

„In den Work­shops des Forums“, sag­te Regie­rungs­prä­si­den­tin Heid­run Piwer­netz, Vor­sit­zen­de von Ober­fran­ken Offen­siv, „haben sich Gemein­den in ver­gleich­ba­rer Situa­ti­on ober­fran­ken­weit aus­ge­tauscht. Sie haben sich ver­netzt und kon­kre­te Bit­ten um Unter­stüt­zung für demo­gra­fie­fes­te Struk­tu­ren for­mu­liert. Danach wer­den wir künf­ti­ge Akti­vi­tä­ten und Pro­jek­te ziel­ge­rich­tet angehen.“

Am Anfang der Ana­ly­se stand eine schrift­li­che Befra­gung. Alle kreis­an­ge­hö­ri­gen 210 Gemein­den , vier kreis­frei­en Städ­te und neun Land­krei­se hat­ten bereits im Novem­ber 2021 einen digi­ta­len Fra­ge­bo­gen erhal­ten. Zwar haben sich nur 140 Kom­mu­nen betei­ligt, trotz­dem hat Ober­fran­ken Offen­siv ein Pro­fil für ins­ge­samt fünf Typen von Gemein­den erstellt.

Die­se Typi­sie­rung soll es den Kom­mu­ne in Ober­fran­ken ermög­li­chen, sich bes­ser mit ande­ren Kom­mu­nen, die in einer ähn­li­chen Situa­ti­on sind, aus­zu­tau­schen. The­men wie Orts­ge­stal­tung, Betei­li­gung der Jugend und der älte­ren Bevöl­ke­rung oder Woh­nen sol­len so geziel­ter betrach­tet wer­den können.

Neben ers­ten Pro­jekt­an­sät­zen, die aus dem 1. Demo­gra­fie-Forum in Thur­n­au her­vor­ge­gan­gen sind, will Ober­fran­ken Offen­siv die Daten der Demo­gra­fie-Ana­ly­se nun wei­ter aus­wer­ten und neue Pro­jekt­an­sät­ze definieren.

Gemein­sam stärker

Ober­frän­ki­sche Regio­nal­in­itia­ti­ven wol­len noch enger zusammenarbeiten

Mehr zusam­men­ar­bei­ten für zukunfts­wei­sen­de Auf­ga­ben möch­ten zahl­rei­che ober­frän­ki­sche Regio­nal­in­itia­ti­ven. Zu einem vir­tu­el­len Mee­ting des IHK-Fach­aus­schus­ses “Stand­ort Ober­fran­ken”, des­sen Vor­sit­zen­der hat IHK-Vize­prä­si­dent Jörg Lich­ten­eg­ger eingeladen.

Ober­fran­ken ist ein star­ker Wirt­schafts­stand­ort. Zahl­rei­che pri­va­te und öffent­li­che Initia­ti­ven arbei­ten dar­an, die Regi­on nach vor­ne zu brin­gen und Ein­hei­mi­sche wie Außen­ste­hen­de von den Vor­zü­gen Ober­fran­kens zu über­zeu­gen. Im Mee­ting wur­den die Tätig­kei­ten der ver­schie­de­nen Orga­ni­sa­tio­nen eru­iert und der Fra­ge nach­ge­gan­gen, wie ein­zel­ne von der Arbeit ande­rer pro­fi­tie­ren können.

„Wir woll­ten Erfah­run­gen aus­tau­schen, weil wir über­zeugt sind, dass man in Koope­ra­ti­on mit Part­nern mehr errei­chen kann als allein”, so Lich­ten­eg­ger. Regio­nal- und Stand­ort­mar­ke­ting­initia­ti­ven, För­der­ver­ei­ne und orga­ni­sier­te Netz­wer­ke nutz­ten die Gele­gen­heit, über ihre Auf­ga­ben, Zie­le und aktu­el­len Pro­jek­te zu berich­ten, ver­bun­den jeweils mit der Ein­la­dung zur Ver­net­zung und Zusammenarbeit.

Und so prä­sen­tier­ten sich aus dem Osten des Regie­rungs­be­zirks das Bay­ern­Lab Wun­sie­del, die Ent­wick­lungs­agen­tur “Frei­raum für Macher”, die Künst­ler­ko­lo­nie Fich­tel­ge­bir­ge und der För­der­ver­ein Lebens- und Wirt­schafts­raum Fich­tel­ge­bir­ge. Aus dem Süden das Wirt­schafts­band A9 Frän­ki­sche Schweiz, die Wirt­schafts­re­gi­on Bam­berg-Forch­heim und die Initia­ti­ve Rund um die Neu­bürg. Auch die Regio­nal­ma­nage­ments des Land­krei­ses Kro­nach, aus Stadt und Land­kreis Bay­reuth sowie Kro­nach Crea­tiv konn­ten sich vor­stel­len. Fach­li­che The­men brach­ten das Kunst­stoff­netz­werk Fran­ken, das Kfz-Zulie­fer­er­netz­werk “Ofra­Car” und der Mar­ke­ting-Club Ober­fran­ken ein. Das Cobur­ger Design­fo­rum Ober­fran­ken, die Genuss­re­gi­on Ober­fran­ken und natür­lich die Ent­wick­lungs­agen­tur Ober­fran­ken Offen­siv run­de­ten das ein­drucks­vol­le Initia­ti­ven-Pot­pour­ri ab.


Mehr zusam­men­ar­bei­ten für zukunfts­wei­sen­de Aufgaben

Der Geschäfts­füh­rer von Ober­fran­ken Offen­siv, Frank Ebert, warb für eine inten­si­ve­re Zusam­men­ar­beit mit sei­ner “Dach­or­ga­ni­sa­ti­on”. Schließ­lich sei eine der Kern­auf­ga­ben von Ober­fran­ken Offen­siv, zukunfts­wei­sen­de Vor­ha­ben, Pro­jek­te und Events für und in Ober­fran­ken zu för­dern. „Wir ver­bin­den regio­na­le Enga­ge­ments gesamt­ober­frän­kisch über unser Netz­werk. Je enger wir zusam­men­ar­bei­ten umso bes­ser”, so Ebert. Die vie­len posi­ti­ven Ansät­ze in den Teil­re­gio­nen, in denen sich die Iden­ti­tät der Ober­fran­kens wider­spieg­le, wol­le man beflü­geln und nicht etwa „zude­cken oder gar schlucken”.

Gro­ße Bedeu­tung kommt dabei laut Ebert dem Pro­jekt “Image­pakt und Image­kam­pa­gne Ober­fran­ken” zu, das von Ober­fran­ken Offen­siv der­zeit im Rah­men eines För­der­pro­gramms zur Stär­kung regio­na­ler Iden­ti­tä­ten im Frei­staat Bay­ern umge­setzt wird. „Mit die­sem Pro­jekt wol­len wir das Ziel das Image Ober­fran­kens, sowohl im Innen­ver­hält­nis als auch von außen betrach­tet, wei­ter ver­bes­sern”, beton­te Ebert. Nach stra­te­gi­schen Ent­schei­dun­gen will man dazu nun in die Umset­zungs­pha­se mit einer Mar­ke­ting- und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­stra­te­gie ein­tre­ten – und dafür neue Part­ner gewinnen.


Künf­tig regel­mä­ßi­ger Austausch

„Ein über­aus gelun­ge­ner Aus­tausch und ein durch die Bank posi­ti­ves Feed­back der Regio­nal­in­itia­ti­ven”, so IHK-Vize­prä­si­dent Jörg Lich­ten­eg­ger. „Die Gemein­sam­keit zwi­schen den Initia­ti­ven wird aus­ge­baut, unse­re Zusam­men­ar­beit ver­tieft.” IHK, HWK und Ober­fran­ken Offen­siv haben sich spon­tan bereit­erklärt, der­ar­ti­ge Tref­fen künf­tig regel­mä­ßig in Prä­senz zu orga­ni­sie­ren. So will man auch die Per­spek­ti­ve der regio­na­len Wirt­schaft in den Initia­ti­ven noch stär­ker ver­an­kern und auf­zei­gen, wo Unter­neh­men von der Arbeit der loka­len Insti­tu­tio­nen pro­fi­tie­ren können.