Basketball Bundesliga
Start-Ziel-Sieg: BMA365 Bamberg Baskets gewinnen in Frankfurt
Dem Sieg am Freitag im Heimspiel gegen die Basketball Löwen Braunschweig haben die BMA365 Bamberg Baskets am 22. Spieltag in der easyCredit Basketball Bundesliga einen weiteren folgen lassen. Im Gastspiel bei den SKYLINERS siegte die Mannschaft von Head Coach Anton Gavel am Sonntagnachmittag vor 4.750 Zuschauern in der Süwag Energie ARENA mit 84:61 (46:29).
Schnell drückten die Bamberger mit ihrer Energie dem Spiel ihren Stempel auf und konnten so eine Führung herausspielen. Ein 12:2‑Run kurz vor der Pause bescherte den BMA365 Bamberg Baskets eine deutliche 17-Punkte-Halbzeit-Führung, die man in der zweiten Hälfte mit weiterhin starker Verteidigung auf über 20 Zähler ausbauen und so letztlich einen ungefährdeten und hoch verdienten Auswärtssieg nach Freak City holen konnte.
Auf Bamberger Seite kamen nicht nur alle Akteure zum Einsatz, sondern alle konnten auch Punkte zum Sieg beisteuern. Erfolgreichste Scorer bei den BMA365 Bamberg Baskets waren Demarcus Demonia (20), Ibi Watson (15) und Cobe Williams (12). Topscorer der SKYLINERS war Till Pape mit 13 Zählern.
Für Adrian Petkovic, der am Freitag im Spiel gegen Braunschweig nach einem Ellenbogen-Treffer von Kaza Kajami-Keane mit Verdacht auf Gehirnerschütterung das Feld verlassen musste, kam ein Einsatz in Frankfurt natürlich nicht in Frage.
Der Spielverlauf
Mit einem völlig anderen Energie-Level als noch am Freitag im Heimspiel gegen Braunschweig begannen die BMA365 Bamberg Baskets ihr Gastspiel bei den SKYLINERS. Die Intensität im Spiel der Bamberger war gleich von Beginn an da und so fand man auch in der Offensive schnell seinen eigenen Rhythmus. Nach nicht einmal zwei Minuten ging man mit 7:0 in Führung, worauf SKYLINERS Coach Klaus Perwas seine erste Auszeit nehmen musste. So hatte sich der Frankfurter Cheftrainer seinen 55. Geburtstag sicherlich nicht vorgestellt, doch auch in der Folge hatte das Offensiv-Spiel seines Teams zu wenig Durchschlagskraft. Viele Chancen ließen die Frankfurter ungenutzt (6 aus 18 im 1. Viertel aus dem Feld) und so konnten die Bamberger ihre Führung behaupten. Dem Dreier von Demarcus Demonia zum 14:6 (5.) folgte wenig später ein wunderschönes Backdoor-Play, das Ibi Watson per Dunk zum 18:11 (7.) abschloss. Demarcus Demonia legte den vierten Bamberger Dreier im ersten Viertel (bei 8 Versuchen) nach, ehe Austin Crowley mit zwei verwandelten Freiwürfen für den 23:15-Zwischenstand nach dem ersten Viertel sorgte.
Fast zwei Minuten waren dann im zweiten Viertel bereits gespielt, als Cobe Williams mit einem beherzten Drive zum Korb gegen Till Pape zum 25:15 abschloss und so für die erste zweistellige Bamberger Führung des Nachmittags sorgte. Richtig abschütteln ließen sich die Frankfurter aber nicht (27:20/13.) und nach dem Dreier von Ryan Hawkins (31:25/16.) waren die Hessen wieder dran. Ibi Watson konterte auf der Gegenseite mit einem Dreier (34:25) jedoch sofort. Nachdem Will Christmas nach einem Defensiv-Rebound Coast-to-coast über das ganze Spielfeld gedribbelt war und per Korbleger zum 34:27 (17.) vollendet hatte, holte Anton Gavel sein Team zusammen. Und das, was er der Mannschaft in dieser Auszeit mit auf den Weg gegeben hatte, saß! Mit einem 12:2‑Run erspielten sich die Bamberger in den letzten drei Minuten des zweiten Viertels eine 46:29-Pausen-Führung.
„Der Schlüssel zum Sieg waren gerade zu Beginn die 16 Assists“
Das Bamberger Energie-Level blieb auch nach dem Seitenwechsel weiter hoch und man hatte das Spiel nach wie vor im Griff. Den Dreier von Till Pape (48:32/22.) konterte abermals Kapitän Ibi Watson, der im anschließenden Angriff ein weiteres Backdoor-Play nach Zuspiel von Richard Balint zum 53:32 (23.) nutzte. Auch EJ Onu war in dieser Phase des Spiels überall zu finden. Nachdem er per Tip-In die ersten beiden Bamberger Zähler nach dem Seitenwechsel erzielt hatte, schmetterte er zunächst den Wurf von Till Pape per Block in die Zuschauerränge. Den anschließenden Angriff der Gastgeber stoppte EJ Onu mit einem weiteren Block und ließ es dann auf der Gegenseite mit einem unglaublichen Dunking zum 55:32 (23.) ein weiteres Mal so richtig krachen. Die nächste Frankfurter Auszeit folgte, doch die BMA365 Bamberg Baskets beherrschten das Geschehen auf dem Parkett auch weiterhin. Die SKYLINERS konnten mit dem Dreier von Nahiem Alleyne zwar auf 58:42 (26.) verkürzen, zum Ende des dritten Abschnitts hatten die Bamberger den Hausherren jedoch noch keine 50 Zähler gestattet und gingen mit einer deutlichen 65:46-Führung in den Schlussabschnitt.
Auch in den letzten zehn Minuten zogen die Bamberger souverän ihr Spiel weiter durch und ließen die Frankfurter nicht mehr zurückkommen. Spätestens beim Dreier von Demarcus Demonia zum 7450 (35.) war die Partie entschieden, zumal die Frankfurter lediglich von der Drei-Punkte-Linie mit den Wurfquoten der BMA365 Bamberg Baskets an diesem Nachmittag mithalten konnten. Den komfortablen Vorsprung nutzte Head Coach Anton Gavel, um auch Finn Döntgens und Nico Höllerl Spielzeit zu geben, was beide mit je zwei Zählern auch zu nutzen wussten.
„Glückwunsch an unsere Spieler zum Sieg. Ich glaube, dass wir über das gesamte Spiel hinweg eine sehr erwachsene Leistung gezeigt haben. Der Schlüssel zum Sieg waren gerade zu Beginn die 16 Assists, die wir bis zur Halbzeit gespielt haben. Dadurch haben wir uns viele gute Würfe herausgearbeitet“, so Bambergs Head Coach Anton Gavel. „Ich denke, wir haben auch defensiv gute Stopps bekommen und insgesamt relativ gut gereboundet. Im Großen und Ganzen war das für uns also eine sehr reife Leistung. Wir sind froh, hier gewonnen zu haben, weil wir zuvor zweimal gegen Frankfurt wirklich deutlich verloren haben. Natürlich wissen wir auch, dass es für Frankfurt im Moment nicht einfach ist – einige Spieler fehlen oder sind angeschlagen. Aber für uns zählt dieser Sieg, und den nehmen wir natürlich gerne mit.“
Weiter geht es für die BMA365 Bamberg Baskets nun am kommenden Sonntag, wenn der frisch gebackene Pokalsieger den amtierenden Deutschen Meister in der BROSE ARENA empfangen wird.
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Frankfurt bleibt auswärts ungeschlagen
BMA365 Bamberg Baskets verlieren gegen die Skyliners Frankfurt
Kräftezehrend, spannend und von beiden Mannschaften mit großem Kampf geführt – am Ende unterlagen die BMA365 Bamberg Baskets gestern den Skyliners Frankfurt am 7. Spieltag mit 77:80.
Beide Teams waren mit einer Serie in dieses Spiel gegangen und die der Bamberger riss. Nach zuletzt drei Siegen in Folge unterlag das Team von Head Coach Anton Gavel am Samstagabend den SKYLINERS mit 77:80 (41:45), die ihren Nimbus hingegen als bisher noch ungeschlagener Auswärtsschreck der Liga auch nach dem Gastspiel in Freak City und somit vier BBL-Partien weiter behaupten konnten.
5.009 Zuschauer in der BROSE ARENA sahen eine spannende Partie, in der die Hessen nach einer zunächst ausgeglichenen Anfangsphase den Ton angaben. Bis auf 18 Zähler konnten sich die SKYLINERS im zweiten Viertel um einen überragenden Jaedon Le Dee absetzen, ehe die Bamberger besser ins Spiel fanden und sich über den Kampf wieder heranarbeiteten. Am Ende aber war es die Summe aus mehreren kleinen Schwachstellen im Bamberger Spiel, die den Gästen aus Frankfurt den knappen, aber verdienten Sieg bescherte.
Für die BMA365 Bamberg Baskets zeichneten zwei Spieler – Williams mit 26 und Watson mit 25 – für fast zwei Drittel aller Punkte verantwortlich. Bei den SKYLINERS überragte Jaedon Le Dee. Der US-Amerikaner hatte bereits zur Pause ein Double Double und brachte es am Ende des Spiels auf 20 Zähler und 21 Rebounds.
Nach 18-Punkte-Rückstand kommt Bamberg bis zur Halbzeit auf vier Punkte heran
Nach dem Zwischenfall in Hamburg, bei dem er ein Stück Zahn verloren sowie eine stark blutende Platzwunde erlitten hatte, stand Geburtstagskind Richard Balint wieder im Kader und so konnte Head Coach Anton Gavel auch im achten Pflichtspiel dieser Saison die gleiche Anfangs-Fünf aufs Parkett schicken. Der Tscheche war es dann auch, der per Dreier für die erste Bamberger Führung sorgte (5:2/2.). Die BMA365 Bamberg Baskets drückten anfangs ordentlich aufs Gas und kamen so auch zu einfachen Punkten (10:6/4.). Die Frankfurter hingegen zogen in aller Ruhe ihr Spiel durch. Geduldig wurden die Angriffe ausgespielt und in der Verteidigung machte man es Demarcus Demonia & Co. nun so richtig schwer. Den Bambergern wollte offensiv kaum noch etwas gelingen und so zog das Team von Gäste-Coach Klaus Perwas dank eines 16:2‑Runs erstmals zweistellig davon (12:22/9.). Dieser Rückstand hatte dann auch nach dem ersten Viertel (17:27) noch Bestand.
Mit dem ersten Angriff des 2. Viertels verkürzte Adrian Petković auf 19:27 (11.). Nun aber packten die Frankfurter ihren nächsten Lauf aus. Angetrieben von Jaedon Le Dee und einer 12:2‑Serie bauten die Hessen ihren Vorsprung Mitte des 2. Abschnitts bis auf 18 Punkte aus (21:39/15.). Der deutliche Rückstand tat der Stimmung in der BROSE ARENA jedoch keinen Abbruch und von den wieder über 5.000 Freaks gepusht, bissen sich die BMA365 Bamberg Baskets in die Partie und kämpften sich sehenswert zurück. Hatte man in den ersten 15 Minuten der Partie ganze 21 Zähler zusammengebracht, waren es in den letzten fünf vor der Pause nochmals 20 und so gestaltete man die Partie bis zur Pause beim 41:45 wieder völlig offen.
„Wir haben nicht physisch genug agiert“
Eine Minute und 21 Sekunden waren nach dem Seitenwechsel gespielt, da wurde es in der Arena nochmals deutlich lauter, als Cobe Williams sein Team mit einem Dreier beim 46:45 wieder in Führung geworfen hatte (22.). Die Fans tobten und hier, so Head Coach Anton Gavel nach dem Spiel, wäre es möglich gewesen, die Partie zu kippen. Doch zum einem machten die Bamberger in dieser Phase zu viele Fehler und trafen offensiv auch schlechte Entscheidungen, während die Gäste aus der Mainmetropole sich von der tollen Stimmung in keinster Weise aus ihrem Konzept bringen ließen und sich 3:25 Minuten vor Ende des dritten Abschnitts beim 46:54 wieder etwas deutlicher absetzen konnten. Die BMA365 Bamberg Baskets kamen aber auch hier wieder schnell zurück. Fünf Sekunden vor dem Ende des Viertels drückte EJ Onu ein Anspiel von Cobe Williams per Alley-Oop zum 54:54 ins Netz. Eine der am Anfang bereits angesprochenen Schwachstellen, neben den insgesamt 18 Offensiv-Rebounds der Gäste sowie der nur 50-prozentigen Freiwurfqoute, war die Ungestümtheit in so manchen Aktionen. So auch der Einsatz von Cobe Williams an der Mittellinie bei noch 0,9 Sekunden Restspielzeit gegen Ryan Hawkins. Das Foul des Bamberger Aufbauspielers bescherte den Frankfurtern nochmals zwei Freiwürfe und so die 54:56-Führung nach 30 gespielten Minuten.
Diese letzte Aktion schien den Frankfurtern nochmals etwas zusätzliche Energie verliehen zu haben, denn die Hessen starteten mit einem 7:0‑Lauf ins letzte Viertel (54:63/33.). Clever verstanden es die Frankfurter nun in den nächsten Minuten, diesen Vorsprung erst einmal zu behaupten (64:72/37.). Und auch in Sachen Kampfgeist waren die Hessen jetzt voll da. Bestes Beispiel die Situation nach dem Freiwurf von Logan Johnson. Der US-Amerikaner hatte zunächst seinen ersten Freiwurf zum 68:73 getroffen. Sein zweiter Wurf von der Linie ging daneben, doch die SKYLINERS holten sich gleich zweimal den Offensivrebound und exakt 120 Sekunden vor dem Ende traf Jaedon Le Dee so zum 68:75. Anton Gavel und sein Team versuchten nochmals alles. Nachdem Ibi Watson sieben Sekunden vor dem Ende auf 77:79 verkürzt hatte und Isaiah Swope auf der Gegenseite nur einen seiner beiden Freiwürfe getroffen hatte, gab es für die Bamberger doch noch die Chance, mit einem Dreier in die Verlängerung zu kommen. Der letzte Wurf von Richard Balint wurde jedoch quasi mit der Schlusssirene von William Christmas geblockt und die Frankfurter durften alles in allem verdient den Sieg bejubeln. „Glückwunsch an Klaus und seine Mannschaft zum verdienten Sieg. Wir haben nicht physisch genug agiert, 18 Offensiv-Rebounds zugelassen und Jaedon Le Dee nicht vom Brett wegbekommen. Als das Spiel im dritten Viertel hätte kippen können, haben wir nach unseren Stopps dann in der Offensive schlechte Entscheidungen getroffen, den Ball weggeworfen und so dem Gegner wieder einen Lauf gestattet“, so Bambergs Head Coach Anton Gavel nach der Partie. „Dass wir am Ende noch auf ein One-Possession-Game herangekommen sind, ist zwar schön, der Sieg heute wäre aber nicht verdient gewesen.“
Bereits am kommenden Donnerstag, 13. November, steht das nächste Heimspiel auf dem Programm. Im Viertelfinale des BBL-Pokals geht es für Bamberg dann um den Einzug ins TOP FOUR. Gegner der Bamberger ab 20:00 Uhr in der BROSE ARENA sind dann die MLP Academics Heidelberg.
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Top Four steigt am Wochenende
Bamberg Baskets greifen nach dem BBL-Pokal
Nachdem sich die Bamberg Baskets mit Siegen über ratiopharm ulm und ALBA BERLIN für das Top Four qualifiziert haben, greift das Team von Head Coach Anton Gavel an diesem Wochenende in der Stadthalle Weißenfels nach dem BBL-Pokal.
Im Halbfinale treffen die Bamberger am morgigen Samstag um 19 Uhr auf die SKYLINERS aus Frankfurt. Im anderen Halbfinale stehen sich bereits um 16:00 Uhr der Titelverteidiger aus München und der gastgebende SYNTAINICS MBC gegenüber. Das Endspiel steigt am Sonntag um 16:00 Uhr.
„Frankfurt hat jetzt zuletzt viel umgestellt und auch aus ihrem letzten Spiel kann man für das Wochenende keine großen Schlüsse ziehen, zumal drei Spieler geschont wurden beziehungsweise verletzt waren“, so Anton Gavel. „Wir müssen es über die Defensive angehen, das ist der Schlüssel in unserem Spiel und wenn wir das schaffen, dann können wir gegen jeden mithalten. Wenn du ins Finale einziehen möchtest, dann musst du es auf dem Parkett ganz einfach mehr wollen als dein Gegner.“
Mit ordentlich Selbstvertrauen werden die Frankfurter in Weißenfels antreten. Aus ihren letzten drei BBL-Spielen konnte die Mannschaft von Head Coach Denis Wucherer zwei Siege holen. Nach dem Auswärtstriumph in Bonn (77:70) konnte man in eigener Halle auch die BG Göttingen mit 95:94 niederkämpfen. Das Gastspiel am vergangenen Dienstag beim FC Bayern ging mit 56:70 verloren. Jordan Theodor war in München nicht aufgeboten. Patrick Heckmann und Trey Calvin standen zwar auf dem Anschreibebogen, wurden von Coach Wucherer aber nicht eingesetzt.
Insgesamt hat sich das Gesicht der Frankfurter im Vergleich zum BBL-Hinspiel gegen die Bamberg Baskets – Bamberg gewann am 29. September in Frankfurt mit 66:58 – stark verändert. Power Forward Kamaka Hepa war aufgrund einer Handverletzung damals ebenso wenig dabei wie der Ex-Bamberger Patrick Heckmann, der nach einem Drei-Monats-Engagement in Hamburg Ende November nach Frankfurt zurückgekehrt ist, wo er bereits die Saisonvorbereitung mitgemacht hatte. Auch der 35-jährige Point Guard Jordan Theodor war im Hinspiel noch nicht dabei. Der US-Amerikaner, der bereits in den Spielzeiten 2015 /2016 und 2022 /2023 in Frankfurt gespielt hatte, ist nun seit Anfang Dezember zurück bei den SKYLINERS.
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Rebound-Überlegenheit
Bamberg Baskets: Arbeitssieg gegen Skyliners Frankfurt
Es war ein hartes Stück Arbeit, doch mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung haben die Bamberg Baskets am Wochenende ihr Auswärtsspiel bei den Skyliners Frankfurt gewonnen. Vor allem beim Kampf um die vom Korb zurückspringenden Bälle legte sich Bamberg mächtig ins Zeug.
Zweites Spiel, erster Sieg. Am zweiten Spieltag der Basketball-Bundesliga haben die Bamberg Baskets am 29. September vor knapp 5000 Zuschauer:innen mit 66:58 gegen die Skyliners Frankfurt gewonnen.
In einem an Punkten eher armen Spiel waren die besten Scorer im Team Bambergs, das neben Neuzugang MaCio Teague wieder auf die genesenen Karsten Tadda und Filip Stanić zurückgreifen konnte, Kyle Lofton und Ronaldo Segu mit je elf Punkten. Neben Stanić, der mit neun Punkten und zehn Rebounds ein gelungenes Comeback feierte, gehörte auch Teague mit sieben Punkten, drei Assists und vier Steals zu den Auffälligeren.
Teague sagte nach dem reboundreichen Spiel: „Solche Spiele, in denen es bei beiden Mannschaften nicht so recht laufen will, muss man sich verdienen und letztlich über die Verteidigung gewinnen. In dieser Hinsicht haben wir als Mannschaft heute einen echt guten Job gemacht, auch wenn unsere Würfe nicht wirklich fallen wollten.“
Auch Trainer Anton Gavel verwies auf die zahlreichen Rebounds: „Für uns war es enorm wichtig, nach unserem ersten Spiel heute eine andere Seite zu zeigen. Obwohl wir wieder elf zweite Chancen zugelassen haben, haben wir im Vergleich zu den letzten Spielen insgesamt deutlich besser gereboundet. In der Offensive ist es uns ganz gut gelungen, in die Zone zu ziehen und so auch häufiger an die Freiwurflinie zu kommen und eben nicht nur die Würfe von außen zu nehmen. Einen besseren Job müssen wir mit dem Blick auf unsere Ballverluste machen, denn 18 sind einfach zu viel. Insgesamt können wir auf der Leistung aufbauen, auch wenn es noch viel zu tun gibt.“