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Sperrung

Vier Wochen nach vor­sorg­li­cher Sper­rung ist die sta­ti­sche Siche­rung abgeschlossen

Der Bruck­ner­steg ist wie­der offen

Auf­at­men bei Anlie­gern und Gäs­ten: Der Bruck­ner­steg, der am 18. Juni aus Sicher­heits­grün­den gesperrt wer­den muss­te, ist seit Frei­tag, 17. Juli, wie­der für die Fuß­gän­ger frei­ge­ge­ben wor­den. Ledig­lich für den Abbau des Bau­ge­rüs­tes vom 22. bis 24. Juli wird noch­mals eine vor­über­ge­hen­de Sper­rung tags­über wäh­rend der Arbeits­zeit erfor­der­lich sein, wie die Stadt Bam­berg mit­teilt. Ab 25. Juli gibt es dann kei­ner­lei Ein­schrän­kun­gen mehr, auch die Was­ser­flä­che wird dann wie­der zum Befah­ren freigegeben.

Damit gelang es, den Zeit­raum der Nicht­be­nutz­bar­keit des Ste­ges zwi­schen Gey­ers­wörth-Insel und Insel­stadt auf ein Mini­mum zu redu­zie­ren und zugleich sei­ne dau­er­haf­te Sta­bi­li­tät zu sichern. Das Brück­chen wur­de dafür mit einer drei­tei­li­gen Stahl­un­ter­kon­struk­ti­on aus­ge­stat­tet, die nun das bestehen­de Trag­werk stützt.

„Bam­berg Ser­vice und das Bau­re­fe­rat haben sich hier ins Zeug gelegt, um die Beein­träch­ti­gun­gen durch die Sper­rung so gering wie mög­lich zu hal­ten. Ich dan­ke allen Mit­ar­bei­ten­den und der aus­füh­ren­den Fir­ma auch im Namen der Betrie­be vor Ort“, sagt Ober­bür­ger­meis­ter Sebas­ti­an M. Nie­der­mai­er, der selbst inten­siv die Lösungs­su­che vor­an­ge­trie­ben hat. „Der direk­te Draht und der offe­ne Aus­tausch aller Betei­lig­ten haben zu einer schnel­len Umset­zung und zu prak­ti­ka­blen Zwi­schen­lö­sun­gen geführt.“

Wäh­rend der Demon­ta­ge des Gerüsts vom 22. bis 24. Juli muss zwi­schen 7 und 18 Uhr noch­mal die Haber­gas­se voll­ge­sperrt wer­den. Dafür wird die Ein­bahn­stra­ße Zin­ken­wörth gegen­läu­fig befahr­bar. Der Ver­kehr wird dann durch eine Ampel geregelt.

Sper­run­gen vor­über­ge­hend aufgehoben

Win­ter­pau­se beim Stra­ßen­bau­pro­jekt am Michelsberg

Recht­zei­tig zur Weih­nachts­pau­se konn­ten in die­ser Woche die Stra­ßen­bau­ar­bei­ten am Michels­berg im Bereich zwi­schen Klos­ter­zu­fahrt und Storch­s­gas­se abge­schlos­sen wer­den, wie die Stadt Bam­berg mitteilt.

Ab sofort sind alle Sper­run­gen im Bereich des Michels­bergs auf­ge­ho­ben und sämt­li­che Ver­kehrs­be­zie­hun­gen sind bis auf Wei­te­res wie­der offen.

Die Arbei­ten wer­den, je nach Wit­te­rung, vor­aus­sicht­lich Ende Janu­ar oder Anfang Febru­ar 2026 wie­der auf­ge­nom­men. Dann folgt der letz­te Abschnitt des Gesamt­pro­jekts im Bereich zwi­schen Storch­s­gas­se und Michels­berg 7. Dabei wird zunächst der Geh­weg ober­halb der Böschung samt der noch aus­ste­hen­den Baum­pflan­zun­gen in Angriff genom­men wer­den. Im Anschluss wird ab cir­ca April 2026 die Stra­ße Michels­berg inklu­si­ve Böschung hergestellt.

Feri­en­se­nat beschließ Sper­run­gen ab heute

Tem­po­rä­re Sper­rung der Unte­ren Brücke

Der Feri­en­se­nat hat in sei­ner gest­ri­gen Sit­zung eine tem­po­rä­re Sper­rung der Unte­ren Brü­cke beschlos­sen. Ab dem heu­ti­gen Frei­tag soll die Brü­cke in der Zeit von Frei­tag auf Sams­tag sowie von Sams­tag auf Sonn­tag jeweils von 20 Uhr bis 5 Uhr gesperrt werden.

Die Auf­recht­erhal­tung der Sper­rung wird durch den Ein­satz eines ent­spre­chen­den Secu­ri­ty-Diens­tes und der Poli­zei sicher­ge­stellt. Die­se Rege­lung soll pro­be­wei­se bis zum 12. Sep­tem­ber gel­ten. Die Ergeb­nis­se wird die Stadt­ver­wal­tung eva­lu­ie­ren und für die nächs­te Voll­sit­zung des Stadt­ra­tes am 29. Sep­tem­ber auswerten.

Der Ober­bür­ger­meis­ter begrün­de­te den Vor­schlag der Ver­wal­tung damit, „dass sich die Lärm­ent­wick­lung und die Ver­un­rei­ni­gun­gen in den letz­ten Wochen sogar noch ver­schlim­mert“ hät­ten. Außer­dem berich­te­te die Poli­zei, dass sich gera­de auf der Unte­ren Brü­cke eine „Par­ty­sze­ne“ eta­bliert habe, die im beson­de­ren Maße an den Wochen­en­den Publi­kum von außer­halb anzieht. Die­se Ent­wick­lung führt regel­mä­ßig in den Abend- und Nacht­stun­den zu emp­find­li­chen Ruhe­stö­run­gen und Ver­schmut­zun­gen. Auch die Bür­ger­ver­ei­ne haben auf die nega­ti­ve Ent­wick­lung hin­ge­wie­sen, „sodass Hand­lungs­be­darf besteht“, so Star­ke. In den letz­ten Wochen hat sich die Situa­ti­on mas­siv ver­schärft, wes­we­gen die Ver­wal­tung Hand­lungs­be­darf sieht.


Schaf­fung alter­na­ti­ver Treff­punk­te mit wenig Konfliktpotential


In sei­ner Sit­zung vom 28. Juli hat­te der Bam­ber­ger Stadt­rat zunächst beschlos­sen, unter bestimm­ten Rah­men­be­din­gun­gen eine gas­tro­no­mi­sche Nut­zung der Unte­ren Brü­cke zu prü­fen, um die Situa­ti­on zu ent­schär­fen. Da der Durch­gangs­ver­kehr auf der Unte­ren Brü­cke auch wäh­rend der gas­tro­no­mi­schen Nut­zung gewähr­leis­tet blei­ben muss und sicher­heits­recht­li­che Beden­ken vor­lie­gen, wur­de emp­foh­len, nur eine ein­sei­ti­ge Bewirt­schaf­tung umzu­set­zen. In dem dar­auf­fol­gen­den Inter­es­sen­be­kun­dungs­ver­fah­ren wur­den die Rah­men­be­din­gun­gen dem­entspre­chend ange­passt. Bis zum 3. August hat­ten Gas­tro­no­mie­be­trie­be Gele­gen­heit, ihr Inter­es­se an einer Frei­schank­flä­che auf der Unte­ren Brü­cke zu bekun­den. Bei der Stadt Bam­berg sind zwei Inter­es­sen­be­kun­dun­gen ein­ge­gan­gen, die nicht den Anfor­de­run­gen entsprachen.

Der Ober­bür­ger­meis­ter beton­te, dass ein Inter­es­sen­aus­gleich gelin­gen muss, um sowohl das nächt­li­che Ruhe­be­dürf­nis der Bewoh­ne­rin­nen und Bewoh­ner zu respek­tie­ren, als auch Ver­an­stal­tun­gen für jun­ge Leu­te zu ermög­li­chen. Star­ke: „Es darf nicht nur Ver­bo­te geben, son­dern auch ech­te Alter­na­ti­ven für die Jugend: Um dem Wunsch der Besucher:innen, sich unter frei­em Him­mel tref­fen zu kön­nen, sol­len ins­be­son­de­re für jun­ge Leu­te für das Jahr 2022 recht­zei­tig alter­na­ti­ve Treff­punk­te mit wenig Kon­flikt­po­ten­ti­al geschaf­fen wer­den. Ange­dacht sind publicvie­w­ing-Dis­cos, Kul­tur­ver­an­stal­tun­gen und Büh­nen-Events auf frei­en Flä­chen. Das Kul­tur­amt der Stadt Bam­berg wird mit den Akteu­ren aus der Kul­tur­sze­ne, der Gas­tro­no­mie, den Clubs und den Reprä­sen­tan­ten des öffent­li­chen Lebens dazu Stra­te­gien und Ideen ent­wi­ckeln und recht­zei­tig dafür sor­gen, dass eine Per­spek­ti­ve für das Jahr 2022 gestal­tet wird. Damit sol­len das Sand­ge­biet und die Unte­re Brü­cke spür­bar ent­las­tet wer­den“, erläu­ter­te der OB.