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Stadt Hallstadt

Vor­schau Kul­tur­bo­den Hallstadt

2026 kommt auch ein Weltstar

Fürs neue Jahr ste­hen schon 100 Ver­an­stal­tun­gen im Kul­tur­bo­den Hall­stadt fest. Zu bekann­ten TV-Stars gesellt sich auch US-Rock­röh­re Von­da Shepard.

Schon 100 öffent­li­che Ver­an­stal­tun­gen ste­hen im elf­ten Jahr des Bestehens im Kul­tur­bo­den für 2026 fest und im Kalen­der. Auf­grund des enor­men Inter­es­ses von Ver­an­stal­tern und Besu­chern auch schon mal zwei Events an einem Tag. Oft han­delt es sich dabei um bekann­te Fern­seh­ge­sich­ter und ‑Ido­le. Mit dabei erst­mals auch ein abso­lu­ter Welt­star, jede Men­ge Tri­bu­tes, Fuß­ball-Legen­den, Kabarettisten:innen, Come­di­ans, Poli­ti­ker, Autoren:innen und Stamm­gäs­te, wozu auch zwei Bands aus Eng­land zäh­len, die wegen ihrer umju­bel­ten Auf­trit­te in den Vor­jah­ren ger­ne in den Kul­tur­bo­den zurück­keh­ren, obgleich sie mitt­ler­wei­le weit grö­ße­re Hal­len fül­len. Stars, die schon für Stern­stun­den in der Pro­vinz sorg(t)en, wo zuletzt vie­le aus­ver­kauf­te Aben­de ver­zeich­net wurden.

Zu den High­lights 2026 zählt der Auf­tritt von Von­da She­pard (am 25. April). Die US-Ame­ri­ka­ne­rin, die durch ihre Rol­le und Songs für die Fern­seh­se­rie Ally McBe­al berühmt wur­de, sang bei Kory­phä­en wie Al Jar­reau oder Jack­son Brow­ne. Zu ihrer Band gehö­ren Musi­ker, die schon bei Tina Tur­ner, Bruce Springsteen, John­ny Cash und Jack­son Brow­ne gespielt haben. Abso­lu­te Welt­klas­se also.

Neben der US-Ame­ri­ka­ne­rin bil­den auch zwei bri­ti­sche Grup­pen, die schon bei frü­he­ren Gast­spie­len auf­grund ihrer Qua­li­tät begeis­tert gefei­ert wur­den und des­we­gen auch ger­ne wie­der­kom­men, beson­de­re Höhe­punk­te: „Frontm3n“ am 5. Novem­ber und „Ulti­ma­te Eagles“ am 20. Novem­ber. Neu sto­ßen „For­got­ten Sons“ als Maril­li­on-Tri­bu­te hin­zu (5. Dezember).

Sport-High­lights im neu­en Jahr sind die Gesprächs­run­den mit Tor­wart-Legen­de Sepp Mai­er (24. März), Mario Bas­ler (18. April) und Rei­ner Cal­mund (31. Mai).

Der Nie­der­bay­er Djan­go Asül kommt am 22. Janu­ar mit sei­nem kaba­ret­tis­ti­schen Blick in den Rück­spie­gel. „Hueb­no­tix“ aus Bay­reuth kom­men mit Clas­sic Rock im akus­ti­schen Gewand am mor­gi­gen Sonn­tag (4. Janu­ar), „Dr. Woo“ aus Nürn­berg mit Hard­rock-Klas­si­kern in der Dau­er­schlei­fe als Med­leys am Mon­tag (5. Janu­ar), gefolgt von „Pul­se“ mit Pink-Floyd-Songs im Ker­zen­licht, Strei­cher-Quar­tett und akus­ti­schen Gitar­ren (25. Janu­ar). Neu hin­zu kom­men Tri­bu­tes zu Bob Dylan (Mr. Tam­bou­ri­ne Man am 11. Janu­ar) und Cat Ste­vens (15. Januar).

Die Lis­te der Kaba­ret­tis­ten und Come­di­ans liest sich auch 2026 wie ein Blick ins Fern­seh­pro­gramm, reicht von Mäc Här­der und Ingo Appelt über Daph­ne de Luxe, Chris Boett­cher, Tom Ger­hardt, Hel­mut Schleich, Gün­ter Grün­wald, Hel­mut Bin­ser, Max Uthoff bis Gui­do Cantz, Rüdi­ger Hoff­mann und Wil­ly Astor.

Das kom­plet­te Pro­gramm des Kul­tur­bo­dens ist hier zu fin­den, Tickets gibt es an allen bekann­ten Vor­ver­kaufs­stel­len, tele­fo­nisch unter 0951–23837, oder unter www.kartenkiosk-bamberg.de.

Mehr als 1000 Besu­cher beim Tag der offe­nen Tür

Mas­sen­an­sturm auf den Kulturboden

Die Erfolgs­ge­schich­te, von der Bür­ger­meis­ter Tho­mas Söder im offi­zi­el­len Teil anläss­lich des 10-jäh­ri­gen Bestehens des Kul­tur­bo­dens in Hall­stadts Stadt­mit­te schwärm­te, schlug mit der Jubi­lä­ums­ver­an­stal­tung ein neu­es Kapi­tel auf, zu der mehr als 1.000 Besu­cher in den Kul­tur­bo­den kamen.

Der Ansturm zum Tag der offe­nen Tür über­traf die kühns­ten Erwar­tun­gen der Ver­an­stal­ter. Mehr als 1.000 Besucher*innen erleb­ten ein mehr­stün­di­ges Büh­nen­pro­gramm, das einen Schnell­durch­lauf des Jah­res­pro­gram­mes mit rund 100 öffent­li­chen Ver­an­stal­tun­gen im Kul­tur­pro­gramm abbil­de­te: Schla­ger, Gos­pel, Kaba­rett, Rock, Thea­ter, Kin­der­pro­gramm. „Wir wol­len mit die­sen acht Auf­trit­ten ein biss­chen was von der Band­brei­te des Jah­res zei­gen, mit der wir jeden Abend eine ande­re Ziel­grup­pe anspre­chen“, hat­te Kul­tur­bo­den-Chef Wolf­gang Heyder als Ziel­set­zung ausgegeben.

Was gelang. In jeweils 20-minü­ti­gen Slots mach­ten die Künst­ler auf sich und anste­hen­de Auf­trit­te auf­merk­sam und wur­den mit viel Bei­fall belohnt. Köst­lich die Bam­ber­ger Schau­spie­ler Patrick L. Schmitz und Gerald Leiß mit ihrer Heinz-Erhardt-Par­odie, stimm­ge­wal­tig Mari­na Sei­del aus Gefrees mit ita­lie­ni­schen Lie­dern und ame­ri­ka­ni­schen Gos­pels von Gian­na Nan­ni­ni bis Caro­le King. Eben­so beein­druck­te die Bam­ber­ger TV-Rock­röh­re Egon Herrn­le­ben mit Rock­klas­si­kern. Sebas­ti­an Schön­mo­ser nahm die Kin­der, die sich vor­her hat­ten schmin­ken las­sen kön­nen, mit auf eine Schiffs­rei­se. Mit viel Lokal­ko­lo­rit sti­mu­lier­te Kaba­ret­tist Mäc Här­der die Lach­mus­keln, wohn­te er doch 19 Jah­re lang in Hall­stadt: „Dass Hall­stadt sau­reich ist, hat man im Schwimm­bad erle­ben kön­na. Weil wer kann sich gleich zwei so dicka Bade­meis­ter leis­ten?“ Der Erlan­ge­ner Klaus-Karl Kraus erin­ner­te humor­voll an Tugen­den aus der Jugend­zeit, die kei­nem gescha­det hät­ten, wie die „Watschn vom Leh­rer“. Wolf­gang Reich­mann steu­er­te schon auf die Bam­ber­ger OB-Wahl zu und fand einen neu­en Titel für die Lokal­zei­tung: „FT steht doch für Feh­ler­teu­fel.“ Alle drei Kaba­ret­tis­ten per­si­flier­ten köst­lich die Beson­der­hei­ten der bis­wei­len para­do­xen frän­ki­schen Spra­che und Eigen­hei­ten. „Host a Bäppn an der Bappn, will dei Puppn nim­mer pop­pen.“ Und sie lob­ten den Kul­tur­bo­den als idea­le Stät­te für Klein­kunst. Klaus-Karl Kraus erfreu­te sich am „Gefühl, dass das Publi­kum mit auf der Büh­ne steht“. Für Wolf­gang Reich­mann war klar, dass „mit der Über­nah­me durch das Ehe­paar Heyder pau­sen­los ein High­light nach dem ande­ren folgt und dass ich als Fas­ten­pre­di­ger seit bald zehn Jah­ren dazu gehör‘, ist für mich schon eine Aner­ken­nung“. Für Mäc Här­der ist der Kul­tur­bo­den eine „Super-Ein­rich­tung“, weil man als „Künst­ler und Kaba­ret­tist ganz nah am Publi­kum ist“.

Was auch umge­kehrt gilt: Vie­le der Besucher*innen, die mitt­ler­wei­le schon aus ganz Fran­ken, von Hof bis Würz­burg und Coburg bis Nürn­berg, sowie aus der Ober­pfalz und Thü­rin­gen kom­men, nut­zen die Gele­gen­heit, nach dem Gast­spiel mit ihrem Künst­ler in Kon­takt zu kom­men, sei es zum Gespräch, Auto­gramm oder Selfie. 

Auf gro­ßes Inter­es­se stie­ßen auch die Füh­run­gen mit Blick hin­ter die Kulis­sen, bei denen Wolf­gang Heyder auch Vor­schlä­ge für künf­ti­ge Ver­an­stal­tun­gen auf­nahm. Dabei lob­te er die Leis­tun­gen der Hel­fer im Hin­ter­grund, die für Auf­bau und Sau­ber­keit sor­gen. „Ges­tern Abend hat­ten wir ein Rock­kon­zert mit einem prop­pen­vol­len Saal und heu­te Mor­gen hat man davon nichts mehr gemerkt und alles stand bereit für den Tag der offe­nen Tür.“ Den immensen Auf­wand an Logis­tik und deren Sorg­falt hat­te zuvor auch schon Bür­ger­meis­ter Söder gelobt: „Der Kul­tur­bo­den ist nun seit zehn Jah­ren in Betrieb und schaut fast noch aus wie am ers­ten Tag.“

Förm­lich über­rannt wur­de das Per­so­nal bei der Ticke­tak­ti­on, bei der fast vier Stun­den lang zwei Ein­tritts­kar­ten zum Preis von einer erwor­ben wer­den konn­ten. Die War­te­schlan­ge reich­te zeit­wei­se quer durch das Foy­er bis zur Gar­de­ro­be und Hun­der­te nutz­ten die­se ein­ma­li­ge Gelegenheit.

Vor­le­sun­gen für jun­ge For­sche­rin­nen und Forscher

Anmel­dung zur Bam­ber­ger Kin­der-Uni ab sofort möglich

Bei der Kin­der-Uni an der Uni­ver­si­tät Bam­berg wer­den Schü­le­rin­nen und Schü­ler zu jun­gen For­sche­rin­nen und For­schern. An drei Sams­ta­gen fin­det die­se im Win­ter­se­mes­ter wie­der an der Otto-Fried­rich-Uni­ver­si­tät Bam­berg statt.

War­um ist Tay­lor Swift so erfolg­reich? Was pas­siert durch den Kli­ma­wan­del mit der Umwelt? Und was ver­ra­ten archäo­lo­gi­sche Fun­de über die Kul­tur des Mit­tel­al­ters? Die­se drei The­men­ge­bie­te erfor­schen Nach­wuchs­wis­sen­schaft­le­rin­nen und Nach­wuchs­wis­sen­schaft­ler im Alter von 9 bis 12 Jah­ren im Rah­men der Kin­der-Uni. Sie fin­det im Win­ter­se­mes­ter 2025/​/​26 an drei Sams­ta­gen an der Otto-Fried­rich-Uni­ver­si­tät Bam­berg statt.


Mega-Star Tay­lor Swift – War­um ist sie so erfolgreich?

In der ers­ten Vor­le­sung am Sams­tag, 8. Novem­ber 2025, beschäf­ti­gen sich die jun­gen For­sche­rin­nen und For­scher gemein­sam mit Prof. Dr. Jörn Gla­sen­app vom Lehr­stuhl für Lite­ra­tur und Medi­en mit der Fra­ge, war­um die Sän­ge­rin Tay­lor Swift so erfolg­reich ist. Ist es ihre Stim­me? Sind es ihre Melo­dien? Oder ist es ihr Image? Die­sen Fra­gen gehen sie in der Vor­le­sung gemein­sam mit dem Swift-Exper­ten und Swif­tie Prof. Dr. Jörn Gla­sen­app auf den Grund. Zudem erwar­ten die jun­gen For­schen­den Erkennt­nis­se dar­über, wie die Musik­in­dus­trie funk­tio­niert und was es bedeu­tet, ein Mega-Star zu sein. Die Ver­an­stal­tung fin­det von 11 bis 12 Uhr im Hör­saal U7 /​/​01.05, An der Uni­ver­si­tät 7, statt.


Der Kli­ma­wan­del und wir – Was mit unse­rer Umwelt pas­siert und was wir ändern müssen

Alle reden über den Kli­ma­wan­del. Man­che fin­den Kli­ma­schutz wich­tig und ande­re sagen, das ist über­trie­ben. Aber was steckt eigent­lich dahin­ter? War­um wird es auf der Erde immer wär­mer, und wel­che Fol­gen hat das für Men­schen, Tie­re und Pflan­zen? Prof. Dr. Ras­mus Hoff­mann, Lehr­stuhl für Sozio­lo­gie, ins­be­son­de­re Sozia­le Ungleich­heit, gestal­tet am Sams­tag, 15. Novem­ber 2025, die zwei­te Vor­le­sung der Kin­der-Uni. Gemein­sam wird erforscht, wie die Erd­er­wär­mung ent­steht und was getan wer­den muss, um auch in Zukunft gut auf der Erde und von der Natur leben zu kön­nen. Dabei geht es nicht nur um Umwelt und Kli­ma, son­dern auch um mehr Gerech­tig­keit: Denn rei­che Men­schen scha­den dem Kli­ma viel mehr als Arme, aber lei­den viel weni­ger unter den Fol­gen. In die­ser Vor­le­sung wird gezeigt, wie Armut und Reich­tum mit dem Kli­ma­wan­del zusam­men­hän­gen. Außer­dem wird gemein­sam über­legt, was man selbst gegen den Kli­ma­wan­del tun kann. Die Ver­an­stal­tung fin­det von 11 bis 12 Uhr im Hör­saal U7 /​/​01.05, An der Uni­ver­si­tät 7, statt.


Von Rit­tern und Bam­ber­ger Bür­gern – Was archäo­lo­gi­sche Fun­de über die (Tisch-)Kultur des Mit­tel­al­ters verraten

Die drit­te Vor­le­sung fin­det am Sams­tag, 22. Novem­ber 2025, statt. Brit­ta Zieg­ler vom Lehr­stuhl für Archäo­lo­gie des Mit­tel­al­ters und der Neu­zeit erklärt, was Archäo­lo­gin­nen und Archäo­lo­gen durch Aus­gra­bun­gen alles erfah­ren kön­nen. Wenn bei­spiels­wei­se eine alte Kera­mik­scher­be gefun­den wird, kann die­se Scher­be ver­ra­ten, wie eine Burg ein­ge­rich­tet war oder ob die Bewoh­ne­rin­nen und Bewoh­ner eines Hau­ses arm oder reich waren. Außer­dem geben sol­che Fun­de Aus­kunft dar­über, wel­che Werk­zeu­ge und Tech­ni­ken die Men­schen frü­her bereits kann­ten. Die Nach­wuchs­wis­sen­schaft­le­rin­nen und Nach­wuchs­wis­sen­schaft­ler haben die Mög­lich­keit, 500 Jah­re alte Ori­gi­nal­fun­de ken­nen­zu­ler­nen, den Umgang mit ihnen zu erler­nen und die Geheim­nis­se über das Leben von damals zu erfah­ren. Die Ver­an­stal­tung fin­det zwei Mal statt, von 10 bis 11 Uhr und von 11.30 bis 12.30 Uhr im Raum KR14 /​/​00.06, Am Kra­nen 14. Bei die­ser Vor­le­sung ist die Teil­neh­men­den­zahl auf 20 Kin­der begrenzt.

Seit 2003 prä­sen­tie­ren Wis­sen­schaft­le­rin­nen und Wis­sen­schaft­ler jedes Jahr The­men aus ihren For­schungs­ge­bie­ten in Vor­le­sun­gen, die sie spe­zi­ell für Kin­der hal­ten. Erwach­se­ne Zuhö­re­rin­nen und Zuhö­rer sind des­halb bei den Vor­le­sun­gen nicht zuge­las­sen. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen sind unter www.uni-bamberg.de/kinderuni zu fin­den, eben­so die Anmeldemöglichkeit.

10 Jah­re Kul­tur­bo­den Hall­stadt – ein Grund zum Feiern!

Tag der offe­nen Tür im Kul­tur­bo­den Hall­stadt am Sonntag

Seit sei­ner Eröff­nung im Jahr 2015 hat sich der Kul­tur­bo­den Hall­stadt als fes­te Grö­ße in der regio­na­len Kul­tur­land­schaft eta­bliert. Am Sonn­tag, dem 28. Sep­tem­ber, wird das zehn­jäh­ri­ge Jubi­lä­um mit einem Tag der offe­nen Tür gefeiert.

Inner­halb eines Jahr­zehnts ist der Kul­tur­bo­den zu einem leben­di­gen Ort und zur Kul­tur­stät­te für Kaba­rett, Come­dy, Kon­zer­te, Thea­ter, Tagun­gen und Fei­ern gewor­den – auch weit über die Gren­zen Hall­stadts hinaus.

Am Sonn­tag, dem 28. Sep­tem­ber 2025, wird die­ses Jubi­lä­um gebüh­rend gefei­ert: Von 12 bis 17 Uhr erwar­tet die Besucher:innen ein abwechs­lungs­rei­ches Büh­nen­pro­gramm und ein stim­mungs­vol­ler Mix aus Kaba­rett, Musik und Show.

Nach der Anspra­che von 1. Bür­ger­meis­ter Tho­mas Söder und Wolf­gang Heyder vom Ver­an­stal­tungs­ser­vice Bam­berg tre­ten im Kul­tur­bo­den fol­gen­de Künstler:innen nach­ein­an­der beim Tag der offe­nen Tür auf:

  • Heinz & Heinz – Heinz Erhardt Klassiker
  • Mari­na Sei­del – Ita­lie­ni­sche Songs & Gospel
  • Mäc Här­der – Kabarett
  • Klaus Karl-Kraus – Kabarett
  • Egon Herrn­le­ben – Fina­list bei The Voice of Germany
  • Sebas­ti­an Schön­mo­ser mit Kinderliedern
  • Wolf­gang Reich­mann – Fastenprediger

Auf der Büh­ne ste­hen das Duo Heinz & Heinz mit einer Hom­mage an Heinz Erhardt, Gos­pel­sän­ge­rin Mari­na Sei­del, Come­di­an Mäc Här­der, Kaba­ret­tist Klaus Karl-Kraus, Musi­ker Egon Herrn­le­ben (bekannt aus The Voice of Ger­ma­ny), Sebas­ti­an Schön­mo­ser, der Kin­der­lie­der prä­sen­tiert, sowie Fas­ten­pre­di­ger Wolf­gang Reichmann.


Ange­bo­te am Tag der offe­nen Tür 
  • Füh­run­gen zu jeder vol­len Stun­de durch den Kul­tur­bo­den geben span­nen­de Ein­bli­cke in die viel­fäl­ti­gen Nut­zungs­mög­lich­kei­ten – von Hoch­zei­ten über Tagun­gen bis hin zu Ver­eins- und Weihnachtsfeiern.
  • Für die jüngs­ten Gäs­te gibt es Kinderschminken.
  • Als beson­de­res High­light lockt eine 2 für 1 Ticke­tak­ti­on von 14 bis 17 Uhr, bei der Kul­tur­fans dop­pelt pro­fi­tie­ren kön­nen (Gül­tig für aus­ge­wähl­te Ver­an­stal­tun­gen im Kul­tur­bo­den Hall­stadt vom Ver­an­stal­tungs­ser­vice Bam­berg, nur solan­ge der Vor­rat reicht und nur vor Ort im genann­ten Zeitraum).

Das Kul­tur­bo­den Thea­ter-Pro­gramm 2025/​/​26

Das Jubi­lä­ums­jahr ist zugleich der Auf­takt in eine neue Spiel­zeit, in der Thea­ter im Kul­tur­bo­den Hall­stadt einen beson­de­ren Stel­len­wert erhält. Mit einem abwechs­lungs­rei­chen Pro­gramm aus Klas­si­kern, moder­nen Insze­nie­run­gen und humor­vol­len Stü­cken wird die Büh­ne erneut zum Treff­punkt für Theaterliebhaber.

Die Besucher:innen dür­fen sich auf Pro­duk­tio­nen freu­en, die zum Lachen, Stau­nen und Nach­den­ken ein­la­den – mal leicht­fü­ßig und unter­halt­sam, mal tief­grün­dig und bewe­gend. Dabei bleibt der Kul­tur­bo­den sei­ner Linie treu: hoch­wer­ti­ge Ver­an­stal­tun­gen in einer Atmo­sphä­re, die Nähe zwi­schen Publi­kum und Künst­ler schafft.

Stu­die­ren­de leis­ten Grund­la­gen­ar­beit für künf­ti­ges Museum

Uni­ver­si­tät Bam­berg erschließt Paul Maars Vorlass

Bald soll Paul Maars Werk in einem eige­nen Muse­um in Hall­stadt, dem Geburts­ort sei­ner Mut­ter, gewür­digt wer­den. Ein Team der Uni­ver­si­tät Bam­berg unter­stützt den Auf­bau des Muse­ums. Es inven­ta­ri­sier­te seit Febru­ar 2025 den gesam­ten Vor­lass des Autors und Illus­tra­tors, den die­ser bereits der Stadt Hall­stadt über­ge­ben hat­te, wie die Uni­ver­si­tät Bam­berg mitteilt.

Paul Maar ist einer der bekann­tes­ten Kin­der­buch­au­to­ren im deutsch­spra­chi­gen Raum – und weit dar­über hin­aus. Sei­ne Bücher rund um das „Sams“ sind in über 40 Spra­chen über­setzt. Zuletzt brach­te er auch Lite­ra­tur für Erwach­se­ne her­aus. Bald soll sein Werk in einem eige­nen Muse­um in Hall­stadt, dem Geburts­ort sei­ner Mut­ter, gewür­digt wer­den. Ein Team der Uni­ver­si­tät Bam­berg unter­stützt den Auf­bau des Muse­ums: Es inven­ta­ri­sier­te seit Febru­ar 2025 den gesam­ten Vor­lass des Autors und Illus­tra­tors, den die­ser bereits der Stadt Hall­stadt über­ge­ben hat­te. In den zahl­rei­chen Kis­ten fan­den sie unter ande­rem Bücher, Manu­skrip­te, Fotos, Film­re­qui­si­ten, Sams-Pup­pen, Zeich­nun­gen, Fan­post und per­sön­li­che Noti­zen. Ohne eine sys­te­ma­ti­sche Inven­ta­ri­sie­rung wäre eine musea­le Pla­nung eben­so wie die spä­te­re Bestands-Ver­wal­tung im lau­fen­den Betrieb unmög­lich. Am 31. August 2025 konn­ten sie die Inven­ta­ri­sie­rung dank der erfolg­rei­chen Zusam­men­ar­beit mit der Stadt Hall­stadt und der Lan­des­stel­le für die nicht­staat­li­chen Muse­en in Bay­ern abschließen.


Inven­ta­ri­sie­ren, archi­vie­ren, bewahren

„Ich habe mich sehr gefreut, als ich von der Muse­ums­idee gehört habe. Paul Maar ist ein Aus­hän­ge­schild für unse­re Regi­on – und welt­weit bekannt. Mit sei­nen Büchern hat er die Kind­heit vie­ler Men­schen geprägt“, sagt Prof. Dr. Heid­run Alz­hei­mer, ehe­ma­li­ge Inha­be­rin des Lehr­stuhls für Euro­päi­sche Eth­no­lo­gie an der Uni­ver­si­tät Bam­berg. Sie lei­te­te das Inventarisierungsprojekt.

Die Inven­ta­ri­sie­rung – also die Erfas­sung und Doku­men­ta­ti­on sämt­li­cher Objek­te – ist Grund­vor­aus­set­zung für jedes Muse­um. Sie dient nicht nur der Ord­nung und Archi­vie­rung, son­dern ist auch Basis für spä­te­re Aus­stel­lun­gen, digi­ta­le Anwen­dun­gen, Kon­ser­vie­rung, Scha­dens­do­ku­men­ta­ti­on und Ver­wal­tung. Seit Febru­ar erfass­ten vier Mas­ter­stu­die­ren­de der Euro­päi­schen Eth­no­lo­gie gemein­sam mit Heid­run Alz­hei­mer sämt­li­che Objek­te aus Paul Maars Vor­lass mit­hil­fe einer pro­fes­sio­nel­len Soft­ware. Bis Ende August 2025 haben sie einen Groß­teil der rund 5.000 Stü­cke doku­men­tiert. Nur kur­so­risch erfasst wur­de die Fan­post auf­grund der schie­ren Mas­se an Zuschrif­ten begeis­ter­ter Leser und Lese­rin­nen. Vie­le Schrei­ben sind lie­be­voll illus­triert und zeu­gen von der anhal­ten­den Wir­kung von Maars Werk.


Stu­die­ren­de ler­nen pro­fes­sio­nel­le Museumsarbeit

Dass Stu­die­ren­de an dem Pro­jekt betei­ligt waren, kommt nicht von unge­fähr, son­dern ist eines der Ergeb­nis­se einer vor­aus­schau­en­den Lehr­stra­te­gie: Heid­run Alz­hei­mer erkann­te früh, dass Absol­ven­tin­nen und Absol­ven­ten aus der Euro­päi­schen Eth­no­lo­gie häu­fig das Berufs­feld „Muse­um“ anstre­ben. Um dar­auf im Stu­di­um vor­zu­be­rei­ten, ent­wi­ckel­te sie eigens ein Pra­xis­mo­dul zur Muse­ums­aus­bil­dung, in dem der Umgang mit Samm­lun­gen, kon­ser­va­to­ri­sche Grund­la­gen und digi­ta­le Erfas­sungs­me­tho­den pra­xis­nah ver­mit­telt wer­den. Die Stu­die­ren­den bli­cken in den Kur­sen auch hin­ter die Kulis­sen, etwa bei Besu­chen in den Muse­en Bay­erns. Die Arbeit am Paul-Maar-Vor­lass ist ein Bei­spiel dafür, wie eng aka­de­mi­sche Aus­bil­dung und ange­wand­te Kul­tur­ar­beit zusam­men­spie­len kön­nen: „Die Stu­die­ren­den ler­nen hier Muse­ums­pra­xis im bes­ten Sin­ne – von der Ver­schlag­wor­tung bis zur Erfas­sung kom­ple­xer Objek­te in ver­schie­de­nen Spra­chen, Schrif­ten und media­len For­ma­ten“, so Alz­hei­mer. Eine Inven­tar­num­mer wird nach kon­ser­va­to­ri­schen Stan­dards direkt am Objekt ange­bracht, Ver­wei­se auf ver­wand­te Stü­cke in der Daten­bank mit Hil­fe von Refe­renz­num­mern ergänzt. Das emp­find­li­che Mate­ri­al wird in säu­re­frei­em Sei­den­pa­pier und Spe­zi­al­kar­tons archiviert.

„Ich woll­te schon immer im Muse­ums­be­reich arbei­ten – und durch die­ses Pro­jekt hat sich mein Berufs­wunsch noch ein­mal rich­tig gefes­tigt“, sagt Melis­sa Link, Mas­ter­stu­den­tin der Euro­päi­schen Eth­no­lo­gie. „Beson­ders schön war, dass wir dabei nicht ein­fach nur Objek­te inven­ta­ri­siert haben, son­dern viel über Paul Maar als Mensch erfah­ren konn­ten. Und er selbst war bei Fra­gen ansprech­bar – das war wirk­lich ein High­light.“ Für Link war die Inven­ta­ri­sie­rung nicht nur eine pro­fes­sio­nel­le, son­dern auch eine pri­va­te Berei­che­rung: „Paul Maar hat mich mit sei­ner Krea­ti­vi­tät ange­steckt. Und ich sehe manch all­täg­li­che Din­ge mit ganz ande­ren Augen.“ In ihrer Mas­ter­ar­beit möch­te sie sich nun mit den hand­werk­li­chen und kon­ser­va­to­ri­schen Aspek­ten des Inven­ta­ri­sie­rens beschäf­ti­gen – am Bei­spiel der Paul Maar Samm­lung. Eini­ge Objek­te wird sie auch bio­gra­phisch erforschen.


Bli­cke in das Leben von Paul Maar

Neben den bekann­ten Publi­ka­tio­nen und ihren inter­na­tio­na­len Aus­ga­ben fin­den sich im Vor­lass auch per­sön­li­che Zeug­nis­se: Fotos von Lese­rei­sen und Besu­chen in Goe­the-Insti­tu­ten rund um den Glo­bus, Gra­phi­ken, Brie­fe, hand­schrift­li­che Skiz­zen und Manu­skrip­te und Bücher mit Anmer­kun­gen für Lesun­gen. „Man spürt an vie­len Stel­len, wie eng bio­gra­phi­sche Erfah­run­gen und lite­ra­ri­sche Arbeit bei Paul Maar ver­knüpft sind und vor allem auch, dass Paul Maar viel mehr ist als sei­ne Sams-Bücher“, sagt Alz­hei­mer. So fin­den sich im Vor­lass bei­spiels­wei­se Fotos mit den Jazz­grö­ßen Keith Jar­rett und Jan Gar­ba­rek, für die Maar ein Schall­plat­ten­co­ver gestal­tet hat. Sie waren eine Woche bei Paul und Nele Maar in ihrem dama­li­gen Wohn­ort Gröt­zin­gen zu Besuch.

Beson­ders kurio­ses Mate­ri­al stel­len die Requi­si­ten aus dem zwei­ten Sams-Film von 2003 dar. Sie schlum­mer­ten jah­re­lang in der Gara­ge eines Bam­ber­ger Stadt­füh­rers, der sie nun dem Muse­um über­las­sen hat. Im Film war in der Bam­ber­ger Innen­stadt ein Hun­de­sa­lon ein­ge­rich­tet, daher zäh­len zu den Requi­si­ten so kurio­se Din­ge wie Hundelockenwickler.

Die Eröff­nung des Muse­ums ist in den nächs­ten Jah­ren geplant. Bereits im Okto­ber 2025 fin­det im Kul­tur­bo­den Hall­stadt eine öffent­li­che Ver­an­stal­tung mit Podi­ums­dis­kus­si­on und einer Aus­stel­lung mit Gra­fi­ken von Paul Maar statt. Auch der Künst­ler selbst wird anwe­send sein.