Infor­ma­ti­on des Paul-Ehrlich-Instituts 

Vor­über­ge­hen­de Aus­set­zung der Imp­fung mit dem COVID-19-Impf­stoff AstraZeneca

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Universität Bamberg: Grafik: Pixabay
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Das Paul-Ehr­lich-Insti­tuts (PEI) emp­fiehlt nach inten­si­ven Bera­tun­gen zu den in Deutsch­land und Euro­pa auf­ge­tre­te­nen schwer­wie­gen­den throm­bo­ti­schen Ereig­nis­sen die vor­über­ge­hen­de Aus­set­zung der Imp­fun­gen mit dem Covid-19-Impf­stoff AstraZeneca.

Gegen­über dem Stand vom 11.03.2021 sind inzwi­schen wei­te­re Fäl­le (Stand: Mon­tag, 15.03.2021) in Deutsch­land gemel­det wor­den.
Bei Ana­ly­se des neu­en Daten­stands sehen die Exper­tin­nen und Exper­ten des Paul-Ehr­lich-Insti­tuts jetzt eine auf­fäl­li­ge Häu­fung einer spe­zi­el­len Form von sehr sel­te­nen Hirn­ve­nen-Throm­bo­sen (Sinus­ven­en­throm­bo­se) in Ver­bin­dung mit einem Man­gel an Blut­plätt­chen (Throm­bo­zy­to­pe­nie) und Blu­tun­gen in zeit­li­cher Nähe zu Imp­fun­gen mit dem COVID-19-Impf­stoff AstraZeneca.

Die Daten wer­den von der Euro­päi­schen Arz­nei­mit­tel­agen­tur (Euro­pean Medi­ci­nes Agen­cy, EMA) wei­ter ana­ly­siert und bewer­tet. Bis zum Abschluss der Bewer­tung durch die EMA wer­den die Imp­fun­gen mit dem Covid-19-Impf­stoff von Astra­Ze­ne­ca in Deutsch­land aus­ge­setzt. Die heu­ti­ge Ent­schei­dung betrifft sowohl Erst- als auch Folgeimpfungen.

Das Paul-Ehr­lich-Insti­tut weist dar­auf hin, dass Per­so­nen, die den COVID-19-Impf­stoff Astra­Ze­ne­ca erhal­ten haben und sich mehr als vier Tage nach der Imp­fung zuneh­mend unwohl füh­len zum Bei­spiel mit star­ken und anhal­ten­den Kopf­schmer­zen oder punkt­för­mi­gen Haut­blu­tun­gen, sich unver­züg­lich in ärzt­li­che Behand­lung bege­ben sollten.

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