Browse Tag

Corona

Ab 1. Janu­ar über­neh­men Arzt­pra­xen und Apotheken

Holet­schek: „Impf­zen­tren waren ein gro­ßer Erfolg“

Ab dem 1. Janu­ar über­neh­men die Arzt­pra­xen und die Apo­the­ken kom­plett die Coro­na-Schutz­imp­fun­gen. Bay­erns Gesund­heits­mi­nis­ter Klaus Holet­schek hat bei einem Besuch des Impf­zen­trums in Kemp­ten im All­gäu eine posi­ti­ve Schluss­bi­lanz der Arbeit der Coro­na-Impf­zen­tren im Frei­staat gezo­gen. Er beton­te zugleich, dass Imp­fen ein zen­tra­les Mit­tel im Kampf gegen Coro­na bleibe.

„In Bay­ern über­neh­men ab dem 1. Janu­ar 2023 die Arzt­pra­xen, die Betriebs­ärz­te und Apo­the­ken kom­plett die Coro­na-Schutz­imp­fun­gen. Klar ist dabei: Die Impf­zen­tren waren ein gro­ßer Erfolg und ein wich­ti­ger Bei­trag im Kampf gegen die Coro­na-Pan­de­mie“, beton­te der Minis­ter heu­te in Kempten.

Holet­schek erläu­ter­te, es habe ins­ge­samt in Bay­ern bis­lang knapp 29 Mil­lio­nen Coro­na-Imp­fun­gen gege­ben, von denen rund 14,3 Mil­lio­nen Imp­fun­gen (Stand: 28.12.2022) in den Impf­zen­tren und durch mobi­le Teams ver­ab­reicht wor­den sei­en. Mit ihrem Ein­satz sei es mög­lich gewe­sen, die Imp­fun­gen je nach Ver­füg­bar­keit des Impf­stoffs in allen Regio­nen Bay­erns anzu­bie­ten. „Ich dan­ke den Teams vor Ort, den Kom­mu­nen, den Ret­tungs­kräf­ten, den Hilfs­or­ga­ni­sa­tio­nen wie bei­spiels­wei­se in Kemp­ten dem Baye­ri­schen Roten Kreuz (BRK) und allen, die im Zusam­men­hang mit den Impf­zen­tren im Ein­satz waren. Ohne sie wäre der Impf­be­trieb nicht mög­lich gewesen.“

Die Prä­si­den­tin des BRK, Ange­li­ka Scho­rer, beton­te, der Ein­satz der vie­len Tau­send Ehren- und Haupt­amt­li­chen aus dem Baye­ri­schen Roten Kreuz und wei­te­ren Hilfs­or­ga­ni­sa­tio­nen sei ele­men­tar gewe­sen, um die­se Impf­kam­pa­gne mit Leben zu fül­len. „Zu Spit­zen­zei­ten hat­ten wir wöchent­lich mehr als 1.500 haupt­amt­li­che und 400 ehren­amt­li­che Mit­ar­bei­ten­de im Einsatz.“

Zu Spit­zen­zei­ten habe es in Bay­ern 100 Impf­zen­tren gege­ben, ergänz­te Holet­schek. Zuletzt sei­en noch rund 80 Impf­zen­tren und Außen­stel­len mit mobi­len Teams im Frei­staat aktiv gewe­sen, die die Regel­ver­sor­gung ergänz­ten. Schon seit dem 1. Dezem­ber die­sen Jah­res sei­en ers­te Impf­zen­tren abge­baut wor­den. Nun über­neh­men die nie­der­ge­las­se­nen Haus- und Fach­ärz­te, aber auch die Betriebs­ärz­te und die Apo­the­ken die COVID-19-Schutz­imp­fun­gen ab dem 1. Janu­ar 2023 komplett.


„Imp­fen bleibt ein zen­tra­les Mit­tel im Kampf gegen Corona“

„Fast genau vor zwei Jah­ren, am zwei­ten Weih­nachts­fei­er­tag 2020, erhielt Bay­ern die ers­ten 9.750 Impf­do­sen. Die muss­ten für eini­ge Tage und für den gan­zen Frei­staat rei­chen“, blick­te Holet­schek zurück. „Damals muss­ten die Impf­zen­tren in Win­des­ei­le aus dem Boden gestampft wer­den. Auch mobi­le Teams wur­den sehr rasch gebil­det. Das konn­te nur gelin­gen, weil alle Betei­lig­ten an einem Strang gezo­gen haben – mit einem Ziel: den lebens­ret­ten­den Impf­stoff so rasch wie mög­lich zu ver­imp­fen. Eine Rie­sen­auf­ga­be – und die haben alle gemein­sam mit Bra­vour gemeistert.“

Im Rück­blick sei­en es nach sei­ner Ansicht zwei Impf­jah­re vol­ler Her­aus­for­de­run­gen gewe­sen. Zunächst sei auf­grund des knap­pen Impf­stoffs nötig gewe­sen zu prio­ri­sie­ren, um die­je­ni­gen zuerst zu imp­fen, die im Fal­le einer Infek­ti­on am stärks­ten gefähr­det waren. Ein Erfolg der Impf­zen­tren und Impf­kam­pa­gne sei gewe­sen, dass gera­de die vul­nerablen Grup­pen rasch erreicht wur­den. Und wich­tig sei auch gewe­sen, dass das medi­zi­ni­sche oder pfle­ge­ri­sche Per­so­nal schnell geimpft wer­den konnte.

„Das Imp­fen bleibt ein zen­tra­les Mit­tel im Kampf gegen Coro­na“, beton­te Holet­schek. Es bie­te den bes­ten Schutz für jeden Ein­zel­nen vor einem schwe­ren Ver­lauf einer COVID-19-Erkran­kung. Daher appel­lie­re er an alle, ihren Impf­sta­tus mit ihrem Haus­arzt oder ihrer Haus­ärz­tin zu über­prü­fen und eine gege­be­nen­falls erfor­der­li­che Auf­fri­schungs­imp­fung vor­neh­men zu las­sen.

Wer sich noch nicht für eine Coro­na-Imp­fung ent­schie­den habe, sol­le mit der Medi­zi­ne­rin oder dem Medi­zi­ner sei­nes Ver­trau­ens über die Vor­tei­le einer Imp­fung spre­chen. Denn klar sei: Coro­na wird blei­ben. „Inso­fern ist es nur fol­ge­rich­tig, dass die Imp­fun­gen in die Regel­ver­sor­gung über­ge­hen. Ärz­tin­nen und Ärz­te sowie das Fach­per­so­nal in den Pra­xen, die seit mehr als ein­ein­halb Jah­ren wesent­li­cher Bestand­teil der Impf­kam­pa­gne waren, Apo­the­ken wie Betriebs­ärz­te haben groß­ar­ti­ge Arbeit geleis­tet und wer­den dies auch wei­ter­hin tun.“

Der Minis­ter beton­te fer­ner, aus der Pan­de­mie müss­ten Leh­ren gezo­gen wer­den, Wis­sen­schaft und Poli­tik müss­ten sich inten­siv mit den Impf-Erfah­run­gen wäh­rend der Coro­na-Pan­de­mie beschäf­ti­gen. Für eine sinn­vol­le Maß­nah­me hält Holet­schek die Ein­rich­tung von Impfregistern.

Bay­erns Gesund­heits­mi­nis­ter rüs­tet auf 

Impf­be­auf­trag­te für Alten- und Pflegeeinrichtungen

Bay­erns Gesund­heits- und Pfle­ge­mi­nis­ter Klaus Holet­schek will die Coro­na-Auf­fri­schungs­imp­fun­gen in den Alten- und Pfle­ge­hei­men vor­an­trei­ben, unter ande­rem sol­len Impf­be­auf­trag­te unter­stüt­zen. Dazu äußer­te er sich heu­te in Mün­chen, wie das Baye­ri­sches Staats­mi­nis­te­ri­um für Gesund­heit und Pfle­ge mitteilt.

Ange­dacht sei, dass Impf­be­auf­trag­te in den Impf­zen­tren die Alten- und Pfle­ge­ein­rich­tun­gen zukünf­tig eng betreu­en und sich gezielt um die ers­te oder zwei­te Auf­fri­schungs­imp­fung der Bewoh­ne­rin­nen und Bewoh­ner küm­mern. So sol­le erreicht wer­den, dass die Ein­rich­tun­gen durch die Impf­be­auf­trag­ten unter­stützt und ent­las­ten werden.

„Trotz unse­rer schon bis­her inten­si­ven Bemü­hun­gen ist die Quo­te der Auf­fri­schungs­imp­fun­gen in den Ein­rich­tun­gen – vor allem der vier­ten Imp­fung – noch nicht zufrie­den­stel­lend“, so Holet­schek. „Gera­de Risi­ko­grup­pen sind durch eine zwei­te Auf­fri­schungs­imp­fung gut vor einem schwe­ren Krank­heits­ver­lauf geschützt. Der Bund ist mit einem Geset­zes­pro­jekt vor­ge­prescht, dass die Ein­rich­tun­gen vor Pro­ble­me stellt in punk­to Büro­kra­tie und Finan­zie­rung. Bay­ern geht jetzt mit einem eige­nen Kon­zept in Vor­leis­tung. Denn klar ist: Wir las­sen die Ein­rich­tun­gen bei die­ser wich­ti­gen Auf­ga­be nicht allein.“

„Wir wol­len gut vor­be­rei­tet in den Herbst und Win­ter gehen!“

Holet­schek erläu­ter­te, die Regie­rung ste­he in engem Aus­tausch mit den Städ­ten und Land­krei­sen sowie den Ver­bän­den der Leis­tungs­er­brin­ger. So habe das Minis­te­ri­um nun die Impf­zen­tren gebe­ten, Impf­be­auf­trag­te für Alten- und Pfle­ge­hei­me zu ernen­nen, die als fes­te Ansprech­part­ner für die Ein­rich­tun­gen die­nen sol­len. Geplant sei, dass sie die Arbeit der nie­der­ge­las­se­nen Ärz­tin­nen und Ärz­te unter­stüt­zen und ergän­zen, die in den Ein­rich­tun­gen tätig sind und dort bereits Imp­fun­gen durch­füh­ren. Ab Mit­te August sei geplant, dass Impf­be­auf­trag­te in Abspra­che mit den Ver­bän­den in allen Ein­rich­tun­gen der Pfle­ge bei­spiels­wei­se eine Bera­tungs­wo­che anbie­ten. Ziel sei es, dass Impf­be­auf­trag­te vor Ort in die Ein­rich­tun­gen gehen, mit Bewoh­ne­rin­nen und Bewoh­nern spre­chen, unbe­grün­de­te Ängs­te neh­men und bei Bedarf über mobi­le Impf­teams auch Imp­fun­gen organisieren.

„Auch unse­re Impf­kam­pa­gne ‚Na Sicher‘ rich­tet sich im Beson­de­ren an Bewoh­ne­rin­nen und Bewoh­ner in Alten- und Pfle­ge­hei­men“, so Holet­schek wei­ter. „Ab Mit­te August wer­ben wir dort ver­stärkt für die vier­te Imp­fung. Schließ­lich emp­fiehlt die Stän­di­ge Impf­kom­mis­si­on die zwei­te Auf­fri­schungs­imp­fung unter ande­ren für Men­schen ab 70 Jah­ren, für Bewoh­ne­rin­nen und Bewoh­ner in Ein­rich­tun­gen der Pfle­ge, für Per­so­nen mit einem Risi­ko für einen schwe­ren Krank­heits­ver­lauf in Ein­rich­tun­gen der Ein­glie­de­rungs­hil­fe, für Men­schen mit Immun­schwä­che ab fünf Jah­ren und für Per­so­nal in medi­zi­ni­schen Ein­rich­tun­gen und Pfle­ge­ein­rich­tun­gen. Wir wol­len gut vor­be­rei­tet in den Herbst und Win­ter gehen!“

Virus­va­ri­an­te BA.5 kann zu neu­em Infek­ti­ons­druck führen

Holet­schek ruft zu Auf­fri­schungs­imp­fun­gen auf

Bay­erns Gesund­heits­mi­nis­ter Klaus Holet­schek hat ange­sichts der sich auch in Deutsch­land aus­brei­ten­den Sub­li­nie BA.5 der Coro­na­vi­rus-Vari­an­te Omi­kron zur Vor­sicht gemahnt. Er beton­te heu­te, Imp­fung blei­be der bes­te Schutz vor einer schwe­ren Coro­na-Erkran­kung und ruft zu Auf­fri­schungs­imp­fun­gen auf.

„Die Virus­va­ri­an­te hat in Län­dern wie Por­tu­gal und Süd­afri­ka zu neu­en Infek­ti­ons­wel­len geführt. Der BA.5‑Anteil in Deutsch­land hat sich zuletzt wöchent­lich in etwa ver­dop­pelt und lag laut dem aktu­el­len RKI-Bericht in der 21. Kalen­der­wo­che bei rund 10 Pro­zent. Wir müs­sen daher damit rech­nen, das BA.5 in Kür­ze auch bei uns zur vor­herr­schen­den Vari­an­te wird“, sag­te Holet­schek heu­te in Mün­chen. Da BA.5 offen­bar Über­tra­gungs­vor­tei­le besit­ze, kön­ne es zu einem neu­en Anstieg der Infek­ti­ons­zah­len kom­men, was den Infek­ti­ons­druck stei­gen ließe.

Der Minis­ter beton­te, es gebe auch gute Nach­rich­ten: Die Krank­heits­schwe­re schei­ne sich nach den bis jetzt vor­lie­gen­den Daten nicht wesent­lich von der frü­he­rer Omi­kron-Sub­li­ni­en zu unter­schei­den. Und beson­ders wich­tig: Die Imp­fung schüt­ze nach bis­he­ri­gen Erkennt­nis­sen auch vor schwe­ren Erkran­kun­gen nach einer Infek­ti­on mit der BA.5‑Variante.

„Vie­le Men­schen sind gera­de in Som­mer­lau­ne und sor­gen sich aktu­ell wenig vor einer Anste­ckung“, so Holet­schek wei­ter. „Die Coro­na-Pan­de­mie ist aber noch nicht vor­bei, wie uns die aktu­el­le Situa­ti­on vor Augen führt. Daher emp­feh­le ich jedem, der dies noch nicht getan hat, jetzt eine Boos­ter­imp­fung durch­füh­ren zu las­sen. Die bis­he­ri­gen Daten zei­gen: Ins­be­son­de­re wenn eine Infek­ti­on oder Imp­fung schon län­ger zurück­liegt, kann man sich wie­der mit BA.5 infi­zie­ren. Jetzt ist daher die rich­ti­ge Zeit, sich ein Impf-Update abzuholen.

Imp­fung bleibt der bes­te Schutz vor einer schwe­ren Corona-Erkrankung

Die Stän­di­ge Impf­kom­mis­si­on am Robert Koch-Insti­tut (STIKO) emp­fiehlt zudem eine zwei­te Auf­fri­schungs­imp­fung frü­hes­tens drei Mona­te nach der Dritt­imp­fung allen Men­schen, die älter als 70 Jah­re sind, Bewoh­ne­rin­nen und Bewoh­nern in Ein­rich­tun­gen der Pfle­ge sowie Per­so­nen mit einem geschwäch­ten Immun­sys­tem. Zudem wird sie Beschäf­tig­ten in medi­zi­ni­schen Ein­rich­tun­gen und Pfle­ge­ein­rich­tun­gen emp­foh­len – hier jedoch in der Regel frü­hes­tens sechs Mona­te nach der drit­ten Impfung.

„Die Imp­fung bleibt wei­ter­hin der bes­te Schutz vor einer schwe­ren Coro­na-Erkran­kung. Auch die bekann­ten AHA+L‑Regeln – also Abstand, Hygie­ne, Mas­ke und Lüf­ten – hel­fen wei­ter­hin dabei, sich und ande­re vor einer Anste­ckung zu schüt­zen“, unter­strich Holetschek.

Der Minis­ter erläu­ter­te: „Die aktu­el­le Ent­wick­lung bestä­tigt unse­re Ein­schät­zung, dass wir mit Blick auf den Herbst wei­ter­hin mit neu­en, womög­lich auch anste­cken­de­ren oder gefähr­li­che­ren Virus­va­ri­an­ten rech­nen und uns auf die­se vor­be­rei­ten müs­sen. Als Teil unse­res 5‑Punk­te-Plans bau­en wir daher die viro­lo­gi­sche Über­wa­chung aus und stel­len sie auf drei Stand­bei­ne: Wir erwei­tern das Baye­ri­sche Ver­bund­pro­jekt Bay­VOC zur Sequen­zie­rung von SARS-CoV-2-Vari­an­ten. Wir erhö­hen die Zahl aus­ge­wähl­ter Sen­ti­nel-Arzt­pra­xen zur Beob­ach­tung der Ver­brei­tung von Atem­wegs­in­fek­tio­nen. Zudem bau­en wir das Abwas­ser­mo­ni­to­ring zur Pro­gno­se des Infek­ti­ons­ge­sche­hens und zum Nach­weis zir­ku­lie­ren­der Virus­va­ri­an­ten aus.“

Mit dem 5‑Punk­te-Plan habe Bay­ern die Wei­chen für den Herbst bereits gestellt. Die in der Coro­na-Fra­ge zer­strit­te­ne Ber­li­ner Ampel lau­fe der­weil Gefahr, den Zug zu ver­pas­sen, recht­zei­tig vor der Som­mer­pau­se des Bun­des­tags die nöti­gen Ände­run­gen auf den Weg zu brin­gen und das Infek­ti­ons­schutz­ge­setz (IfSG) fit für den Herbst zu machen, warn­te Holet­schek. Er bekräf­tig­te, der Bund müs­se den Län­dern end­lich die Werk­zeu­ge an die Hand geben, mit denen sie auf mög­li­che neue Infek­ti­ons­wel­len schnell und ange­mes­sen reagie­ren kön­nen. „Das Infek­ti­ons­schutz­ge­setz ist in sei­ner aktu­el­len Form hier­für untauglich.“

Coro­na-Stu­die

HTK zu Grün­den der Schnelltestnutzung

Aus wel­chen Grün­den haben Bam­bergs Bür­ge­rin­nen und Bür­ger 2021 das Coro­na-Schnell­te­stan­ge­bot in ihrer Stadt genutzt? Die­ser Fra­ge ver­such­te ein For­schungs­team des Bam­ber­ger HTK Hygie­ne Tech­no­lo­gie Kom­pe­tenz­zen­trums letz­tes Jahr auf den Grund zu gehen. Die Ergeb­nis­se haben die For­schen­den nun im Epi­de­mio­lo­gi­schen Bul­le­tin des Robert Koch Insti­tuts veröffentlicht.

Um die Pan­de­mie zu bekämp­fen bot die Stadt Bam­berg ihren Bür­ge­rin­nen und Bür­gern an meh­re­ren Stel­len die Mög­lich­keit, sich kos­ten­lo­sen Coro­na-Anti­gen-Schnell­tests zu unter­zie­hen. In einer Stu­die hat das Bam­ber­ger Insti­tut HTK nun ver­schie­de­ne Moti­va­tio­nen, die­ses Ange­bot wahr­zu­neh­men, untersucht.

Dem Auf­ruf zur frei­wil­li­gen Teil­nah­me an der wis­sen­schaft­li­chen Umfra­ge folg­ten ins­ge­samt 1.347 Per­so­nen. 989 davon haben oder hat­ten ihren Wohn­sitz in der Stadt oder dem Land­kreis Bam­berg. Die Stu­die dau­er­te von Ende Juni 2021 bis Sep­tem­ber 2021.

Neben demo­gra­fi­schen Eck­da­ten der Teil­neh­men­den (Geschlecht, Alter, Haus­halts­zu­sam­men­set­zung) wer­te­ten die For­schen­den vor allem die Häu­fig­keit der Bür­ger­t­est­nut­zung und die Moti­va­ti­on zur Nut­zung des kos­ten­lo­sen Testan­ge­bots aus.

28 Pro­zent der Befrag­ten gaben an, die Tests im Befra­gungs­zeit­raum regel­mä­ßig, ein- bis zwei­mal pro Woche oder häu­fi­ger, zu nutzen.

Es gab jedoch alters­grup­pen­ab­hän­gi­ge Abwei­chun­gen. So war der Anteil der Befrag­ten, die das Testan­ge­bot regel­mä­ßig nut­zen, am höchs­ten in der Alters­grup­pe der 60 bis 79-Jäh­ri­gen. Die am häu­figs­ten genann­ten Ant­wor­ten auf die Fra­ge nach der Moti­va­ti­on zur Nut­zung der Bür­ger­tests waren Tref­fen mit Freun­den oder Ver­wand­ten (20 Pro­zent). Dar­auf folg­te der Grund, Zutritt zu Geschäf­ten, Gas­tro­no­mie oder Kul­tur zu erhal­ten (18 Pro­zent). Und 17 Pro­zent der Befrag­ten gab an, einen Nach­weis für Rei­se­tä­tig­kei­ten zu brauchen.

Dr. Jani­na Grosch, die Initia­to­rin der Stu­die, erklär­te: „Die frei­wil­li­ge Tes­tung von Bür­ge­rin­nen und Bür­gern wur­de mit dem Ziel der wei­te­ren Ein­däm­mung des Infek­ti­ons­ge­sche­hens ein­ge­führt und besteht noch. Mit unse­rer Stu­die konn­ten wir zei­gen, dass in der Ein­schät­zung der Befrag­ten die kos­ten­lo­sen Tests nicht nur zur Erfül­lung der Zugangs­vor­aus­set­zun­gen, son­dern auch auf frei­wil­li­ger Basis ver­wen­det wurden.“

Die gesam­te wis­sen­schaft­li­che Stu­die mit allen Ergeb­nis­sen wur­de publi­ziert im Epi­de­mio­lo­gi­schen Bul­le­tin des RKI.

HTK Hygie­ne Tech­no­lo­gie Kompetenzzentrum

Die HTK Hygie­ne Tech­no­lo­gie Kom­pe­tenz­zen­trum GmbH ist ein Insti­tut mit dem Schwer­punkt auf ange­wand­ter Hygie­ne­for­schung und Infek­ti­ons­prä­ven­ti­on. Der Fokus liegt auf For­schung und Bewer­tung hygie­nere­le­van­ter Pro­duk­te und Abläu­fe. Hin­zu kom­men Simu­la­ti­on, Eva­lua­ti­on und Opti­mie­rung hygie­ni­scher Pro­zes­se durch den Ein­satz inno­va­ti­ver Tech­no­lo­gien. Das HTK ist Teil der Unter­neh­mens­grup­pe Sozi­al­stif­tung Bam­berg und ein Bau­stein des Medi­cal Val­ley Bamberg.

Coro­na-Pan­de­mie

Vor­sicht nach den Osterferien

Bay­erns Gesund­heits­mi­nis­ter Klaus Holet­schek hat zu beson­de­rer Coro­na-Vor­sicht nach den Oster­fe­ri­en auf­ge­ru­fen. Nächs­te Woche blei­be es daher bei der bis­he­ri­gen Test­re­ge­lung für Schu­len und Kitas.

Kurz vor dem Ende der Oster­fe­ri­en sag­te Klaus Holet­schek heu­te früh in Mün­chen: „Bei Rei­sen und ver­mehr­ten Kon­tak­ten stei­gen die Infek­ti­ons­ri­si­ken. Des­halb soll­te zum Bei­spiel vor der Rück­kehr zum Arbeits­platz nach dem Urlaub ver­stärkt auf mög­li­che Sym­pto­me geach­tet wer­den. Auch all­ge­mein ist es wich­tig, bei Krank­heits­zei­chen, die auf COVID-19 hin­deu­ten könn­ten, zu Hau­se zu blei­ben. Außer­dem soll­te man natür­lich mit Tests für Klar­heit sor­gen – im eige­nen Inter­es­se, aber auch zum Schutz der Mitmenschen.“

Trotz der Locke­rung von Coro­na-Schutz­maß­nah­men sei bis­lang ein star­ker Anstieg der Neu­in­fek­tio­nen aus­ge­blie­ben. Zugleich sank die Zahl an infi­zier­ten Pati­en­tin­nen und Pati­en­ten in den Kran­ken­häu­sern. „Aber wir müs­sen den­noch wach­sam und vor­sich­tig bleiben.“

Kon­kret lag die 7‑Ta­ge-Inzi­denz in Bay­ern heu­te bei 780,8. Das bedeu­tet gegen­über dem gest­ri­gen Don­ners­tag (774,1) einen gerin­gen Anstieg. Am Frei­tag ver­gan­ge­ner Woche (15. April) lag die 7‑Ta­ge-Inzi­denz noch bei 1061,1 und zu Beginn des Monats am bei 1992,6.

Die Bele­gungs­zah­len der baye­ri­schen Kran­ken­häu­ser mit COVID-19-Pati­en­tin­nen und ‑Pati­en­ten war, sowohl auf den Nor­mal­pfle­ge­sta­tio­nen, als auch im inten­siv­me­di­zi­ni­schen Bereich, bis etwa Ende März 2022 sehr stark angestiegen.

Seit rund drei Wochen gehen die Zah­len der SARS-CoV-2-beding­ten sta­tio­nä­ren Bele­gun­gen zurück. Die Aus­las­tung der sta­tio­nä­ren Kapa­zi­tä­ten bewegt sich aller­dings nach wie vor auf einem hohen Niveau.

Holet­schek ergänz­te: „Wir kön­nen uns wie­der ein gutes Stück mehr Nor­ma­li­tät leis­ten. Klar ist aber: Gera­de in Feri­en­zei­ten und an Fei­er­ta­gen wie in den Oster­fe­ri­en wird weni­ger getes­tet. Teil­wei­se kommt es auch bei den Gesund­heits­äm­tern noch zu Nach­mel­dun­gen. Erfah­rungs­ge­mäß fal­len die Infek­ti­ons­zah­len nach den Feri­en ins­be­son­de­re in den Schu­len etwas höher aus. Wir set­zen in Bay­ern in Schu­len und Kin­der­ta­ges­stät­ten daher für die Woche nach den Oster­fe­ri­en wei­ter­hin auf unse­re bis­he­ri­gen Test­re­ge­lun­gen. Somit wer­den ins­be­son­de­re auch am Mon­tag nach den Oster­fe­ri­en über­all Test­nach­wei­se erbracht.“

Test­pflicht an Schu­len endet am 30. April

Schü­le­rin­nen und Schü­ler müs­sen in der kom­men­den Woche noch drei­mal einen nega­ti­ven Test­nach­weis vor­le­gen oder sich direkt in der Schu­le nega­tiv tes­ten. In der Grund­schul­stu­fe, den Jahr­gangs­stu­fen 5 und 6 sowie an bestimm­ten För­der­schu­len kön­nen wei­ter­hin an die Stel­le drei­er wöchent­li­cher Selbst­tests nach Ent­schei­dung des Staats­mi­nis­te­ri­ums für Unter­richt und Kul­tus zwei wöchent­li­che PCR-Pool­tes­tun­gen tre­ten. Eben­falls gilt wei­ter­hin in der Woche nach den Oster­fe­ri­en: Nach Bekannt­wer­den eines Infek­ti­ons­falls in einer Klas­se müs­sen die Schü­le­rin­nen und Schü­ler die­ser Klas­se fünf Unter­richts­ta­ge lang täg­lich Test­nach­wei­se vorlegen.

Klaus Holet­schek sag­te: „Bay­ern lässt die Test­pflicht an Schu­len und Kin­der­ta­ges­stät­ten zum 30. April aus­lau­fen. Dann dürf­te auch die Erkäl­tungs­sai­son weit­ge­hend zuen­de sein. Klar ist aber: Wir beob­ach­ten die Ent­wick­lung wei­ter­hin genau und pas­sen die Maß­nah­men bei Bedarf an. Trotz aller posi­ti­ver Ent­wick­lun­gen ist die Coro­na-Pan­de­mie noch nicht vor­bei. Wir müs­sen damit rech­nen, dass die Infek­tio­nen im Herbst wie­der anstei­gen. Umso wich­ti­ger ist es, dass wir alles dar­an­set­zen, für den Herbst gewapp­net zu sein. Genau das machen wir – und las­sen uns dabei von Exper­ten in regel­mä­ßig tagen­den Gesprächs­run­den beraten.“

Holet­schek dankt Kli­nik­be­schäf­tig­ten für Ein­satz in der Pandemie 

Kran­ken­häu­ser haben bei­spiel­lo­se Situa­tio­nen bewältigt

Bay­erns Gesund­heits­mi­nis­ter Klaus Holet­schek hat den Beschäf­tig­ten baye­ri­scher Kran­ken­häu­ser für ihren fort­wäh­ren­den Ein­satz zur Bewäl­ti­gung der Coro­na-Pan­de­mie gedankt. Zugleich zog Holet­schek eine Zwi­schen­bi­lanz, wie die staat­li­chen Maß­nah­men zur Ent­las­tung der Kli­ni­ken wirk­ten – zunächst in der Del­ta- und anschlie­ßend in der Omikron-Welle.

Holet­schek beton­te, das Per­so­nal den Kli­ni­ken habe sich im ver­gan­ge­nen Herbst und Win­ter erneut enor­men Her­aus­for­de­run­gen stel­len müs­sen. „Und die­se sind immer noch nicht vor­bei – auch wenn das in der öffent­li­chen Wahr­neh­mung manch­mal zu kurz kommt. Allen Beschäf­tig­ten, die sich nach wie vor an vor­ders­ter Front für die Pan­de­mie­be­wäl­ti­gung, für die Behand­lung und Pfle­ge teils schwer erkrank­ter Men­schen ein­set­zen, möch­te ich erneut mei­nen herz­li­chen Dank aussprechen!“

Holet­schek unter­strich, die Staats­re­gie­rung habe die Kran­ken­häu­ser und die dort Beschäf­tig­ten in die­sem Win­ter und Früh­jahr mit einer Viel­zahl an ziel­ge­rich­te­ten staat­li­chen Maß­nah­men unter­stützt und wer­de dies auch in Zukunft tun, wo immer nötig und mög­lich. Bay­ern habe sich bei­spiels­wei­se erfolg­reich beim Bund dafür stark gemacht, dass die Ver­sor­gungs­auf­schlä­ge des Bun­des bis zum 30. Juni 2022 ver­län­gert wur­den. „Ins­ge­samt haben wir hier bereits Zah­lun­gen in Höhe von rund 213 Mil­lio­nen Euro an die baye­ri­schen Kran­ken­häu­ser leis­ten kön­nen.“ Auch die Aus­gleichs­zah­lun­gen des Bun­des für Kran­ken­häu­ser, die plan­ba­re Auf­nah­men, Ope­ra­tio­nen oder Ein­grif­fe ver­schie­ben, um die Ver­füg­bar­keit von Behand­lungs­ka­pa­zi­tä­ten für COVID-19 Pati­en­ten zu erhö­hen, sei auf Drän­gen Bay­erns zuletzt bis zum 18. April ver­län­gert wor­den. Bis­lang hät­ten so rund 415 Mil­lio­nen Euro an die baye­ri­schen Kran­ken­häu­ser aus­ge­reicht wer­den kön­nen, um finan­zi­el­le Här­ten abzu­fe­dern. Für eine Ver­län­ge­rung der Aus­gleichs­zah­lun­gen bis zum 30. Juni 2022 mache er sich wei­ter­hin stark und habe sich dazu an Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter Lau­ter­bach gewandt.

„Was hier geleis­tet wird, ist außergewöhnlich“

„Bei uns in den Kli­ni­ken ist die Pan­de­mie noch längst nicht vor­bei“, beton­te Roland Enge­hau­sen, Geschäfts­füh­rer der Baye­ri­schen Kran­ken­haus­ge­sell­schaft, mit Blick auf die finan­zi­el­le Lage der Kli­ni­ken in Bay­ern. „Eine Ver­län­ge­rung der Aus­gleichs­zah­lun­gen des Bun­des bis 30. Juni 2022 ist drin­gend gebo­ten. Außer­dem benö­ti­gen die Kli­ni­ken eine Bud­get­si­cher­heit für die Zeit nach der Pan­de­mie bis nächs­tes Jahr, um die nöti­gen Wei­chen zu stel­len, das Ver­sor­gungs­an­ge­bot bedarfs­ge­recht anpas­sen und die Fach­kräf­te ent­las­ten zu können.“

Holet­schek beton­te, der Frei­staat unter­stüt­ze die Kli­ni­ken mit der baye­ri­schen COVID-Son­der­zah­lung dar­in, die viel­fäl­ti­gen Mehr­be­las­tun­gen infol­ge der hohen Zahl an COVID-19-Erkrank­ten zu meis­tern. Die Kli­ni­ken müss­ten dabei min­des­tens die Hälf­te der Son­der­zah­lung an das mit der Behand­lung von COVID-19-Erkrank­ten beson­ders belas­te­te Per­so­nal wei­ter­ge­ben. Damit wol­le die Regie­rung das gro­ße Enga­ge­ment der Mit­ar­bei­ter beson­ders wür­di­gen und aner­ken­nen. Dane­ben erhal­ten Kli­ni­ken, die im Win­ter selbst vor dem Hin­ter­grund mas­si­ver Per­so­nal­aus­fäl­le drin­gend benö­tig­te Inten­siv­ka­pa­zi­tä­ten teils noch auf­ge­stockt haben, einen baye­ri­schen Inten­siv­pfle­ge­bo­nus, der zu 100 Pro­zent an das Per­so­nal gehe.

„Durch bewähr­te Orga­ni­sa­ti­ons­struk­tu­ren – die Bezirks­ko­or­di­na­to­ren sowie die Ärzt­li­chen Lei­ter Kran­ken­haus­ko­or­di­nie­rung – und weit­rei­chen­de Anord­nungs­be­fug­nis­se haben wir zudem die best­mög­li­che Nut­zung der Kran­ken­haus­ka­pa­zi­tä­ten ermög­licht“, ergänz­te der Minis­ter. Er füg­te hin­zu, um Kran­ken­häu­ser schnell durch geeig­ne­tes Per­so­nal zu ent­las­ten, kön­nen Per­so­nal von Reha-Ein­rich­tun­gen vor­über­ge­hend in Kran­ken­häu­ser abge­ord­net wer­den. Nicht zuletzt haben wei­te­re Kran­ken­häu­ser wie Fach­kli­ni­ken erfolg­reich in die Ver­sor­gung von COVID-Pati­en­ten ein­ge­bun­den wer­den kön­nen, die nicht von den Aus­gleichs­zah­lun­gen des Bun­des pro­fi­tie­ren. Auch für die­se Fäl­le habe der Frei­staat finan­zi­el­le Unter­stüt­zung zuge­sagt. Anäs­the­sis­ten aus dem ambu­lan­ten Bereich könn­ten zudem – bei Bedarf – frei­wil­lig in den Kran­ken­häu­sern tätig wer­den – hier­für habe der Frei­staat eine ent­spre­chen­de Ver­ein­ba­rung mit der Kas­sen­ärzt­li­chen Ver­ei­ni­gung tref­fen können.

„Mit Hil­fe der beschlos­se­nen Maß­nah­men konn­ten wir in die­sem Win­ter kurz­fris­tig die akut­sta­tio­nä­re Ver­sor­gung stär­ken, um die Her­aus­for­de­run­gen zu bewäl­ti­gen. Dies war sowohl in der Del­ta- als auch in der Omi­kron-Wel­le von gro­ßer Bedeu­tung. Wir haben die Kran­ken­häu­ser – auch zusätz­lich zu Leis­tun­gen des Bun­des – unter­stützt, ent­las­tet und auch die per­sön­li­chen Leis­tun­gen der Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter gewür­digt“, erklär­te der Minister.

Der Minis­ter füg­te hin­zu, die Kran­ken­häu­ser waren und sei­en – auch durch die ver­schie­de­nen Unter­stüt­zun­gen des Frei­staa­tes – in der Lage, sich auf das medi­zi­ni­sche Behand­lungs­ge­sche­hen zu kon­zen­trie­ren und die zuvor so nicht abseh­ba­ren Anfor­de­run­gen durch die ver­schie­de­nen Virus-Vari­an­ten best­mög­lich zu bewältigen.

„Auch mehr als zwei Jah­re nach Beginn der Pan­de­mie dür­fen wir den Ein­satz der Men­schen in den Kran­ken­häu­sern nicht als etwas Selbst­ver­ständ­li­ches sehen“, unter­strich Holet­schek. „Im Gegen­teil: Was hier geleis­tet wird, ist außer­ge­wöhn­lich. Des­halb unter­stüt­zen wir auch wei­ter­hin, wo wir können.“

Kei­ne Qua­ran­tä­ne mehr für Kontaktpersonen

Bay­ern ver­kürzt Iso­la­ti­on bei Symptomfreiheit

Bay­ern ver­kürzt die Iso­la­ti­on nach einem posi­ti­ven Coro­na-Test auf fünf Tage. Ein abschlie­ßen­des Frei­tes­ten ist künf­tig nicht mehr not­wen­dig. Vor­aus­set­zung ist aber 48 Stun­den Sym­ptom­frei­heit. Dies hat Bay­erns Gesund­heits­mi­nis­ter Klaus Holet­schek heu­te in Mün­chen angekündigt.

Hal­ten die Sym­pto­me an, muss die Iso­la­ti­on fort­ge­setzt wer­den, bis die Zei­chen der aku­ten COVID-19-Erkran­kung 48 Stun­den lang nicht mehr bestehen, maxi­mal aber zehn Tage. Qua­ran­tä­ne für enge Kon­takt­per­so­nen ent­fällt voll­stän­dig. Die ent­spre­chend geän­der­te All­ge­mein­ver­fü­gung Iso­la­ti­on gilt bereits ab dem mor­gi­gen Mitt­woch um 0:00 Uhr.

„Die Iso­la­ti­on ist wei­ter­hin ver­pflich­tend – eine Coro­na-Infek­ti­on ist kei­ne Pri­vat­sa­che! Aber der Frei­staat Bay­ern ent­wi­ckelt sei­ne Coro­na-Stra­te­gie wei­ter und passt sie an die aktu­el­le Lage an“, erläu­ter­te Holet­schek. Die Sai­son der aku­ten Atem­wegs­in­fek­tio­nen nähe­re sich dem Ende, der Infek­ti­ons­druck sin­ke und die Kran­ken­haus­be­las­tung sei sta­bil. Daher hal­te die Regie­rung es für mehr als ver­tret­bar, die Anord­nung der Iso­la­ti­on auf fünf Tage zu ver­kür­zen und die Qua­ran­tä­ne für enge Kon­takt­per­so­nen auf­zu­he­ben. „Zudem ent­spricht die­ses Vor­ge­hen den Über­le­gun­gen des Robert Koch-Insti­tuts, wel­ches sogar eine frei­wil­li­ge Selbst­iso­la­ti­on für zuläs­sig hielt, und auch inter­na­tio­nal ist eine fünf­tä­gi­ge Iso­la­ti­on etabliert.“

„Bestehen nach fünf Tagen noch aku­te Sym­pto­me wie Fie­ber oder Hus­ten, ist noch von einer Anste­ckungs­fä­hig­keit aus­zu­ge­hen. Klin­gen die Sym­pto­me ab, ist es aus fach­li­cher Sicht gebo­ten, noch 48 Stun­den zu war­ten, bis die Iso­la­ti­on end­gül­tig been­det wer­den kann“, sag­te Prof. Chris­ti­an Weid­ner, der Prä­si­dent des Baye­ri­schen Lan­des­am­tes für Gesund­heit und Lebens­mit­tel­si­cher­heit (LGL).

„Wir wol­len die Eigen­ver­ant­wor­tung der Men­schen stärken“

„Zum Schutz vul­nerabler Grup­pen gel­ten stren­ge­re Maß­nah­men“, ergänz­te Holet­schek. „Wer in vul­nerablen Ein­rich­tun­gen, wie zum Bei­spiel Kran­ken­häu­sern, Pfle­ge­ein­rich­tun­gen oder der Ein­glie­de­rungs­hil­fe arbei­tet, unter­fällt nach dem Ende der Iso­la­ti­on einem Tätig­keits­ver­bot und kann nur dann wie­der an den Arbeits­platz zurück­keh­ren, wenn er ein nega­ti­ves Test­ergeb­nis vor­legt (Anti­gen­test oder PCR-Test mit Ct-Wert >30). So stel­len wir den Schutz sicher!“

Er unter­strich, dass für alle ande­ren Bür­ge­rin­nen und Bür­ger eine abschlie­ßen­de Tes­tung nicht mehr not­wen­dig sei. Gleich­wohl appel­lie­re die Regie­rung an die Men­schen, sich ver­ant­wor­tungs­voll zu ver­hal­ten. Das heißt, es wer­de emp­foh­len, nach Iso­la­ti­ons­en­de noch eine Zeit lang eine Mas­ke zu tra­gen und Kon­tak­te zu redu­zie­ren. Holet­schek beton­te fer­ner: „Klar ist: Wer Sym­pto­me hat, für den ver­län­gert sich die Iso­la­ti­on auf maxi­mal 10 Tage. Denn schließ­lich gilt auch bei Erkäl­tun­gen oder grip­pa­len Infek­ten: Wer krank ist, bleibt zuhause!“

Die Qua­ran­tä­ne für enge Kon­takt­per­so­nen, die nicht geimpft oder gene­sen sind, ent­fal­le voll­stän­dig. Aber natür­lich bit­te er die Infi­zier­ten wei­ter­hin, ihre engen Kon­tak­te über ihre Infek­ti­on zu infor­mie­ren. Den engen Kon­takt­per­so­nen wer­de zudem emp­foh­len, Kon­tak­te zu redu­zie­ren und im Home-Office zu arbei­ten, wenn dies mög­lich sei, und sich frei­wil­lig fünf Tage lang selbst zu testen.

„Wir wol­len die Eigen­ver­ant­wor­tung der Men­schen stär­ken. Lässt der Infek­ti­ons­druck wei­ter­hin nach, soll im Rah­men einer zwei­ten Stu­fe die Iso­la­ti­on frei­wil­lig wer­den“, ergänzt der Minis­ter. „Die­sen Über­gang wol­len wir gestal­ten und die Men­schen mit­neh­men.“ Geplant sei, sich auf der Gesund­heits­mi­nis­ter­kon­fe­renz am 25. April noch ein­mal inten­siv mit die­sem The­ma zu befas­sen und mög­lichst einen Zeit­plan zum wei­te­ren Vor­ge­hen zu ent­wi­ckeln, ab wann die Iso­la­ti­on nicht mehr ver­pflich­tend sei. „Wir behal­ten aber selbst­ver­ständ­lich die Lage im Blick. Noch sind wir nicht in der ende­mi­schen Pha­se ange­kom­men – und der Herbst kann, wenn die Impf­quo­te sich nicht ver­bes­sert, noch ein­mal eine Her­aus­for­de­rung sein. Momen­tan sind die­se Locke­run­gen aber ver­tret­bar und sinn­voll“, so Holetschek.

Neue Coro­na-Basis­schutz­maß­nah­men ab heu­te in Kraft 

Bay­ern setzt auf Umsicht und Eigenverantwortung

Ab heu­te und zunächst bis zum 30. April gel­ten in Bay­ern die neu­en Coro­na-Basis­schutz­maß­nah­men. Der Frei­staat sieht Umsicht und Eigen­ver­ant­wor­tung als bes­ten Schutz für vul­nerable Grup­pen und das Gesundheitswesen.

Gesund­heits- und Pfle­ge­mi­nis­ter Klaus Holet­schek beton­te, Bay­ern set­ze um, was der Bund als Basis­schutz­rah­men las­se. „Die Hot­spot-Rege­lung ist für ein Flä­chen­land wie Bay­ern nicht umsetz­bar, es feh­len hier­für schlicht­weg rechts­si­che­re Kri­te­ri­en. Die Län­der müs­sen nun lei­der das schlech­te Gesetz der Ber­li­ner Ampel­re­gie­rung aus­ba­den.“
Die Ver­ord­nung ent­hiel­te zu man­chen Maß­nah­men wie etwa dem all­ge­mei­nen Mas­ken­tra­gen in Innen­räu­men oder der Erstel­lung eines Hygie­nekon­zepts nur Emp­feh­lun­gen. Recht­lich anord­nen könn­ten Bay­ern dies nicht mehr und set­ze hier auf die Ver­nunft und das Ver­ant­wor­tungs­be­wusst­sein der Menschen.

Der Minis­ter füg­te hin­zu, Bay­ern wol­le vul­nerable Grup­pen wei­ter­hin best­mög­lich schüt­zen. Des­halb blei­be die Mas­ken­pflicht in bestimm­ten Ein­rich­tun­gen bestehen. Dazu zäh­len Arzt­pra­xen, Kran­ken­häu­ser, Vor­sor­ge- und Reha-Ein­rich­tun­gen, in denen eine den Kran­ken­häu­sern ver­gleich­ba­re Ver­sor­gung erfolgt, Ein­rich­tun­gen für ambu­lan­tes Ope­rie­ren, Dia­ly­se­ein­rich­tun­gen, Tages­kli­ni­ken, Ret­tungs­diens­te, ambu­lan­te Pfle­ge­diens­te, voll- und teil­sta­tio­nä­ren Pfle­ge­ein­rich­tun­gen und Ein­rich­tun­gen für Men­schen mit Behin­de­rung. Dar­über hin­aus gel­te die Mas­ken­pflicht nach wie vor im ÖPNV und außer­dem in Obdach­lo­sen- und Flücht­lings­ein­rich­tun­gen, außer in den pri­va­ten Räumlichkeiten.

In allen ande­ren Innen­räu­men, wie zum Bei­spiel im Ein­zel­han­del, fällt die Mas­ken­pflicht – außer die Betrei­ber bezie­hungs­wei­se Inha­ber ord­nen sie in eige­ner Ver­ant­wor­tung per Haus­recht an. „Der Bund hat es sich hier ein­fach gemacht und schiebt die Ver­ant­wor­tung ab“, beton­te Holet­schek. „Aus mei­ner Sicht wäre es sinn­voll gewe­sen, die Mas­ken­pflicht im Ein­zel­han­del oder bei Ver­an­stal­tun­gen sowie in kul­tu­rel­len Ein­rich­tun­gen ange­sichts der Infek­ti­ons­la­ge für vier wei­te­re Wochen beizubehalten.“

„Voll­stän­di­ger Impf­schutz ent­las­tet alle im Gesund­heits­we­sen Tätigen“ 

Der Minis­ter erklär­te, Bay­ern blei­be in Schu­len und Kitas bei den bis­he­ri­gen Tes­terfor­der­nis­sen. Soll­te es einen bestä­tig­ten Infek­ti­ons­fall in einer Klas­se oder Grup­pe geben, fän­den auch wei­ter­hin ver­stärkt Tes­tun­gen statt. Auch der Zutritt zu vul­nerablen Ein­rich­tun­gen wie Kran­ken­häu­sern, Alten- und Pfle­ge­hei­men sowie der Zugang zu Jus­tiz­voll­zugs­an­stal­ten sei für Besu­che­rin­nen und Besu­cher nur mit einem tages­ak­tu­el­len Schnell­test mög­lich. Beschäf­tig­te der vul­nerablen Ein­rich­tun­gen brauch­ten wei­ter­hin zwei Tests pro Woche, wenn sie geimpft oder gene­sen sei­en, und tages­ak­tu­el­le Tests, wenn sie nicht geimpft oder gene­sen seien.

„Auch wenn wir uns alle nach Nor­ma­li­tät seh­nen: Dafür ist es noch zu früh. Wir ste­cken nach wie vor in der Coro­na-Pan­de­mie. Der Weg­fall von Maß­nah­men wiegt die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger in einer fal­schen Sicher­heit“, so der Minis­ter. „Neben dem Schutz der vul­nerablen Grup­pen müs­sen wir end­lich auch die seit zwei Jah­ren andau­ern­de Höchst­last im Gesund­heits­sys­tem redu­zie­ren. Das sind wir den Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­tern in die­sem Bereich schul­dig, die seit zwei Jah­ren Über­mensch­li­ches leis­ten.“ Holet­schek unter­stüt­ze hier nach­drück­lich den Auf­ruf der Baye­ri­schen Kran­ken­haus­ge­sell­schaft, sich und ande­re Men­schen jetzt eigen­ver­ant­wort­lich zu schüt­zen. Des­halb appel­liert er, nach wie vor Abstand zu hal­ten, die Mas­ke in allen Innen­räu­men zu tra­gen und nut­zen die Impf­an­ge­bo­te zu nut­zen. „Ein voll­stän­di­ger Impf­schutz – inklu­si­ve Auf­fri­schungs­imp­fung – ver­hin­dert schwe­re Krank­heits­ver­läu­fe am bes­ten und ent­las­tet alle im Gesund­heits­we­sen täti­gen Menschen.“

Neue Coro­na-Schutz­maß­nah­men ab heu­te in Kraft

Mas­ken­pflicht und Zugangs­re­geln blei­ben wich­ti­ge Instrumente

Das Baye­ri­sche Staats­mi­nis­te­ri­um für Gesund­heit und Pfle­ge hat auf die neu­en Coro­na-Schutz­maß­nah­men hin­ge­wie­sen, die ab dem heu­ti­gen Sams­tag über­gangs­wei­se bis zum 2. April gel­ten sol­len. Die in Bay­ern bestehen­den all­ge­mei­nen Rege­lun­gen zur Mas­ken­pflicht blei­ben dabei grund­sätz­lich unver­än­dert, Aus­nah­men gel­ten künf­tig in den­je­ni­gen Schu­len, in denen regel­mä­ßi­ge PCR-Pool-Tes­tun­gen stattfinden.

„Die Infek­ti­ons­zah­len sind wei­ter­hin hoch und stie­gen zuletzt sogar wie­der an“, sag­te ein Minis­te­ri­ums­spre­cher in Mün­chen. „Damit ist es aktu­ell drin­gend gebo­ten, die nach den Ände­run­gen im Infek­ti­ons­schutz­ge­setz wei­ter­hin mög­li­chen Maß­nah­men zunächst zu ver­län­gern. Dies betrifft im Kern die Mas­ken­pflicht und die bestehen­den 2G- und 3G-Regeln.“

Die in Bay­ern bestehen­den all­ge­mei­nen Rege­lun­gen zur Mas­ken­pflicht blei­ben dabei grund­sätz­lich unver­än­dert. Mas­ken­stan­dard bleibt in Bay­ern die FFP2-Mas­ke. Aus­nah­men von der Mas­ken­pflicht gel­ten künf­tig in den­je­ni­gen Schu­len, in denen regel­mä­ßi­ge PCR-Pool-Tes­tun­gen statt­fin­den. Die Mas­ken­pflicht am Platz ent­fällt dort stufenweise.

Rege­lun­gen zu Kon­takt­be­schrän­kun­gen entfallen

In einem ers­ten Schritt ent­fällt in den Schu­len ab Mon­tag, 21. März 2022 die Mas­ken­pflicht im Klas­sen­zim­mer am Platz für die Grund­schul­stu­fe sowie an För­der­schu­len. In einem zwei­ten Schritt ent­fällt die Mas­ken­pflicht im Klas­sen­zim­mer am Platz ab Mon­tag, 28. März 2022 dann auch für die 5. und 6. Klas­sen. In den Schu­len und Kitas wird auch wei­ter­hin im bis­he­ri­gen Umfang regel­mä­ßig getes­tet. Bei einem Infek­ti­ons­fall besteht zudem wei­ter­hin ein inten­si­vier­tes Test­re­gime.

Die Zugangs­re­ge­lun­gen nach Impf‑, Gene­se­nen- oder Test­sta­tus – also die Rege­lun­gen zu 2Gplus, 2G oder 3G – blei­ben im schon bis­her gel­ten­den Umfang auf­recht­erhal­ten – zum Bei­spiel in Dis­ko­the­ken (2G plus), bei Sport, Kul­tur und im Frei­zeit­be­reich (2G), in Zoos (2G), auf Mes­sen und Kon­gres­sen (2G), bei öffent­li­chen und pri­va­ten Ver­an­stal­tun­gen (2G), in Gas­tro­no­mie und Beher­ber­gungs­we­sen (3G), in Hoch­schu­len und im Bil­dungs­be­reich (3G). In die­sen Berei­chen wird außer­dem die bis­lang nach Bun­des­recht gel­ten­de Test­nach­weis­pflicht für die unge­impf­ten und nicht gene­se­nen Beschäf­tig­ten lan­des­recht­lich fort­ge­führt, soweit die­se Kun­den­kon­takt haben.

Für den Zugang zu vul­nerablen Ein­rich­tun­gen wie bei­spiels­wei­se Kran­ken­häu­sern oder Pfle­ge­ein­rich­tun­gen benö­ti­gen Besu­cher wei­ter­hin einen tages­ak­tu­el­len Schnelltest.

Auf­grund der künf­tig gel­ten­den bun­des­recht­li­chen Vor­ga­ben ent­fal­len dage­gen die Rege­lun­gen zu Kon­takt­be­schrän­kun­gen, bestehen­de Vor­ga­ben zu Kapa­zi­täts- und Per­so­nen­ober­gren­zen, die Son­der­re­ge­lun­gen für Got­tes­diens­te und Ver­samm­lun­gen, das Tanz- und Musik­ver­bot in der Gas­tro­no­mie, das bis­he­ri­ge Ver­bot von Volks­fes­ten und Jah­res­märk­ten, das Ver­bot des Fei­erns auf öffent­li­chen Plät­zen sowie bestehen­de Alko­hol­ver­kaufs- und ‑kon­sum­ver­bo­te sowie die Ver­pflich­tung zu fes­ten Grup­pen in Kitas.

Mit­ar­bei­ten­de erneut an der Gren­ze der Belastbarkeit

Viel Per­so­nal in der Pfle­ge in Quarantäne

Fast 200 Pfle­ge­kräf­te und eine zwei­stel­li­ge Zahl von Ärz­ten befin­den sich an den Kli­ni­ken in Stadt und Land­kreis Bam­berg in Qua­ran­tä­ne – Ten­denz wei­ter stei­gend. Sowohl dort als auch an den Pfle­ge­ein­rich­tun­gen stellt der Aus­fall des Per­so­nals die aktu­ell größ­te Her­aus­for­de­rung in der Coro­na-Pan­de­mie dar, wie der Kri­sen­stab von Stadt und Land­kreis Bam­berg nach sei­ner Sit­zung berichtete.

Bei der Sit­zung des gemein­sa­men Kri­sen­sta­bes von Stadt und Land­kreis Bam­berg unter der Lei­tung von Land­rat Johann Kalb und Ober­bür­ger­meis­ter Andre­as Star­ke wur­de deut­lich, dass die gro­ße Anzahl an in Qua­ran­tä­ne befind­li­chem Per­so­nal aktu­ell die Ein­rich­tun­gen und deren Mit­ar­bei­ten­de eben­so wie die Akti­ven in den Hilfs­or­ga­ni­sa­tio­nen erneut an die Gren­ze der Belast­bar­keit führt. Ein­mal mehr wird der Betrieb durch die gro­ße Soli­da­ri­tät aller Betei­lig­ten getragen.

Wei­ter­hin expo­nen­ti­el­ler Anstieg

Leicht stei­gend ist den Anga­ben nach die Zahl der Pati­en­ten mit Coro­na, die in den Kli­ni­ken behan­delt wer­den. Aktu­ell sind dies 60 Per­so­nen, sechs hier­von benö­ti­gen inten­siv­me­di­zi­ni­sche Versorgung.

Die Zahl der Neu­in­fek­tio­nen steigt wei­ter­hin expo­nen­ti­ell. Zur Monats­mit­te gab es im Febru­ar mit bis­her bereits 7.478 Neu­in­fek­tio­nen gut 1.000 Fäl­le mehr als im bis­he­ri­gen Rekord­mo­nat Janu­ar 2022 ins­ge­samt (6.136). Damit gab es seit Beginn die­ses Jah­res mit rund 13.500 Neu­in­fek­tio­nen mehr Fäl­le als in den ers­ten 20 Mona­ten der Pan­de­mie (März 2019 bis Okto­ber 2020) zusam­men (knapp 11.000).

1 2 3 14