bay­me vbm vbw zum Aus­bil­dungs­start 2025

Wei­ter gute Chan­cen für Jugend­li­che auf Ausbildungsplatz

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Ausbildungsplatz
Symbolbild, Foto: Pixabay
Zum Start des neu­en Aus­bil­dungs­jah­res am 1. Sep­tem­ber machen die vbw – Ver­ei­ni­gung der Baye­ri­schen Wirt­schaft e. V. und die baye­ri­schen Metall- und Elek­tro­ar­beit­ge­ber­ver­bän­de bay­me vbm klar, dass Jugend­li­che trotz der momen­ta­nen Kon­junk­tur- und Struk­tur­kri­se gute Chan­cen auf einen Aus­bil­dungs­platz haben.

„Auch wenn die Zahl der bran­chen­über­grei­fend gemel­de­ten Aus­bil­dungs­stel­len im Frei­staat bis Ende August 2025 um 5,4 Pro­zent gesun­ken ist, stan­den laut aktu­el­len Berech­nun­gen der Bun­des­agen­tur für Arbeit einem Jugend­li­chen auf der Suche nach einer Aus­bil­dungs­stel­le wei­ter­hin etwa 1,5 gemel­de­te Aus­bil­dungs­plät­ze gegen­über“, erklärt bay­me vbm vbw Haupt­ge­schäfts­füh­rer Bert­ram Bros­sardt. Gleich­zei­tig sei die Über­nah­me­si­tua­ti­on her­vor­ra­gend. So blie­ben zum Bei­spiel in der baye­ri­schen Metall- und Elek­tro Indus­trie fast 91 Pro­zent der Azu­bis 2025 nach der erfolg­reich abge­schlos­se­nen Aus­bil­dung in einem befris­te­ten oder unbe­fris­te­ten Beschäf­ti­gungs­ver­hält­nis im Betrieb. Die Siche­rung des Nach­wuchs­kräf­te­be­darfs blei­be für die Unter­neh­men zen­tra­le Zukunfts­auf­ga­be, dar­um inves­tier­ten sie wei­ter in Ausbildung.

Ins­be­son­de­re Pre- und Onboar­ding-Maß­nah­men wür­den immer wich­ti­ger, um die Azu­bis best­mög­lich auf den Aus­bil­dungs­start vor­zu­be­rei­ten und in den ers­ten Tagen eng zu beglei­ten. Die Betrie­be orga­ni­sier­ten zum Bei­spiel Ein­füh­rungs­ta­ge, häu­fig unter Ein­be­zie­hung älte­rer Azu­bis. Dabei kön­nen die neu­en Aus­zu­bil­den­den das Unter­neh­men und die Beschäf­tig­ten ken­nen­ler­nen und sich aus­tau­schen. Sie wür­den von Anfang an inten­siv ein­be­zo­gen und in ihre neu­en Auf­ga­ben ein­ge­ar­bei­tet. „Der ers­te Ein­druck zählt. Des­halb ist es für die wei­te­re Zusam­men­ar­beit ent­schei­dend, dass die Begeis­te­rung der Jugend­li­chen gleich zu Anfang geweckt und die Moti­va­ti­on kon­stant hoch­ge­hal­ten wird. Der Weg zum Erfolg im Betrieb führt über eine posi­ti­ve Ein­stel­lung zur Aus­bil­dung und eine enge Bin­dung zum Unter­neh­men“, so Brossardt.

Ein erfolg­rei­cher Aus­bil­dungs­ver­lauf sei für die Betrie­be wie­der­um die Grund­la­ge für ihre Fach­kräf­te­si­che­rung. Dar­um sei laut bay­me vbm vbw neben einem guten Ein­stieg für die Azu­bis eine effek­ti­ve Berufs­ori­en­tie­rung im Vor­feld unab­ding­bar. „Pra­xis­na­he, ganz­heit­li­che und früh­zei­ti­ge Berufs­ori­en­tie­rung senkt die Abbre­cher­quo­te und infor­miert die Jugend­li­chen drü­ber, wo sie der Arbeits­markt tat­säch­lich braucht. Hier müs­sen Unter­neh­men und Schu­len noch enger zusam­men­ar­bei­ten und dadurch die Poten­zia­le heben“, for­dert Brossardt. 

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